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Podcast für Rückengesundheit:
Tipps gegen Rückenschmerzen & für mehr Bewegung

Rückenschmerzen verstehen und aktiv etwas dagegen tun: Im AGR-Podcast erhalten Sie verständliche Tipps, Expertenwissen und alltagstaugliche Impulse für einen gesunden Rücken. Jetzt reinhören und Schritt für Schritt mehr Bewegung und Wohlbefinden in Ihren Alltag bringen.

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Rückenfreundliche Lösungen für viele Bereiche Ihres Lebens

Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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AGR-geprüfte Produkte

Entdecken Sie über 1000 geprüfte Produkte aus verschiedenen Themenbereichen

Rückenfreundlich sitzen und unnötigen Schmerzen vorbeugen

Starres Sitzen in der immer gleichen Haltung ist Gift für unseren Rücken. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Menschen mit Bürojobs an Muskelverspannungen und chronischen Rückenschmerzen leiden. Oft reagieren sie darauf mit wenig Bewegung und Schonhaltungen, welche die Beschwerden jedoch nicht lösen, sondern eher verschlimmern. Mehr Bewegung am Arbeitsplatz und in der Freizeit können hingegen dabei helfen, Rückenleiden vorzubeugen und zu verringern. Bestens geeignet für die Büroarbeit ist dabei das Konzept des dynamischen Sitzens. Durch das bewegte Sitzen kommst du regelmäßig aus der starren Körperhaltung, änderst die Belastung und verbesserst deine Durchblutung und Sauerstoffzufuhr. Dynamisches Sitzen schont nicht nur den Rücken, sondern macht uns auch fitter im Kopf.

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Schluss mit Schmerzen: Arbeitsplatz ergonomisch gestalten

Wer kennt es nicht: Nach einem langen Arbeitstag im Büro spüren wir nur noch unseren verspannten Nacken und unseren schmerzenden Rücken. Das muss aber nicht sein. Mit einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung kannst du deinen gesamten Bewegungsapparat entlasten und langfristig schmerzfrei bleiben. Ergonomische Arbeitsplatzbedingungen sind nicht nur gut für deinen Rücken und deine Muskulatur, sondern können auch dafür sorgen, dass dir deine Arbeit viel leichter von der Hand geht. Ergonomie umfasst neben der Arbeitsplatzgestaltung mit rückenfreundlichen Arbeitsmitteln auch das Arbeitspensum, die Arbeitsabläufe und deine Pausen. Wenn du in diesen Bereichen auf eine ergonomische Gestaltung achtest, kannst du vorsorglich etwas für deine physische und psychische Gesundheit tun. Wie du das im Alltag umsetzen kannst, erklärt AGR-Experte Detlef Detjen im Podcast!

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Das AGR Schulranzen-ABC

Für einen rückengesunden Start ins Schulleben

Bald ist es wieder soweit und den neuen ABC-Schützen steht ein ganz besonderer Tag bevor. Eine bunte, volle Schultüte gehört ebenso dazu wie der richtige Schulranzen. Doch welcher Ranzen ist für Ihr Kind der Richtige, um den Rücken zu schonen? Fragen Sie die Erstklässler ist die Antwort klar – die Optik muss stimmen, cool muss er aussehen. Aber da gibt es noch ein paar weitere Dinge, auf die Sie achten sollten. Denn die heutigen Schulranzen oder Schulrucksäcke können weitaus mehr als nur gut aussehen. Der richtige Ranzen schont den Rücken und Bewegungsapparat und lässt sich auf jede Körpergröße anpassen.So wird das Tragen der Schulutensilien zum Kinderspiel. Das AGR-Schulranzen-ABC hilft Ihnen bei der richtigen Auswahl.

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So gelingt der Reifenwechsel schmerzfrei

Von O bis O und rückenfroh

Von Ostern bis Oktober - von Oktober bis Ostern: Schwupp wie schnell die Zeit vergeht. Die Temperaturen ändern sich und es steht wieder der Reifenwechsel an. Stellt sich noch die Frage: Werde ich selbst tätig oder beauftrage ich den KFZ-Profi? Legen Sie selbst Hand an, dann gehören Sie zu dem Drittel der deutschen Autofahrer, die den Reifenwechsel selbst vornehmen. So oder so, damit Sie Rückenschmerzen vermeiden, ist die richtige Werkzeug-Wahl und eine optimale Körperhaltung die beste Voraussetzung. Wir, die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V., haben für Sie ein paar wertvolle Tipps zusammengestellt. Und das nicht nur für die Do-It-Yourself Macher. Auch für die Profis haben wir ein paar gute Hinweise.

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Knorpel- und knochenfreundliche Ernährung

Dr. med. Peter Krapf

Unser Knochengerüst ist eine lebenslange Baustelle, die ständigen Umbauprozessen unterliegt. Bis etwa zum 30. Lebensjahr bauen wir Knochen auf. Nach einer wenige Jahre währenden Phase der Stagnation folgt dann der Knochenabbau, dem es entgegenzuwirken gilt. Mit der richtigen Ernährung lässt sich effektiv zur Prävention von Arthrose, Arthritis und Osteoporose beisteuern. Gerade für Orthopäden und Rheumatologen sollte die Aufklärung ihrer Patienten über eine skelettfreundliche Ernährung zum täglichen Brot gehören.

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Kostenfreie digitale Themenwoche - Seien Sie dabei!

Heute finaler Abend - Rückenfit mit Pilates und Yoga

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Fünf Abende – fünf Themen – alles rund um Ihren Rücken!
Heutiges Thema im Expertentalk zur Themenwoche des Tages der Rückengesundheit: Rückenfit mit Pilates und Yoga

Pilates-Basisübungen zum Kennenlernen und Yoga im Homeoffice. Lernen Sie die Grundlagen kennen und seien Sie aktiv bei verschiedensten Übungen dabei. Ganz nach dem Motto: Fit für einen starken Rücken.

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Heute Abend 3 - Ran an den Rücken!

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Fünf Abende – fünf Themen – alles rund um Ihren Rücken!
Heutiges Thema im Expertentalk zur Themenwoche des Tages der Rückengesundheit: Ran an den Rücken

Mit instabilem Training gegen den Rückenschmerz! Bei diesem Expertenabend lernen Sie mit Ganzkörper-Kräftigungsübungen den Rücken nachhaltig zu stärken.

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Heute Abend 2 - Faszienfit - Übungen und Eigenbehandlungsformen für Ihre Rückengesundheit

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Fünf Abende – fünf Themen – alles rund um Ihren Rücken!
Heutiges Thema im Expertentalk zur Themenwoche des Tages der Rückengesundheit: Faszienfit!

Faszien lieben es, gedrückt, geschoben, gezogen, verdreht und bewegt zu werden. Machen Sie bei unserem Workshops mit und lernen Sie vielfältige Faszieneigenbehandlungsmöglichkeiten mit und ohne Gerät kennen.

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Kein Bock auf Rücken?

Entdecke den Tag der Rückengesundheit 2021!

Haben Sie auch „keinen Bock auf Rücken?“ Dann sind Sie hier genau richtig. Machen Sie mit bei der ersten digitalen Themenwoche zum Tag der Rückengesundheit 2021!

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FIT@HOME

Rückenstark in den eigenen vier Wänden mit den AGR-zertifizierten Online-Trainingsprogrammen

Derzeit sind die Möglichkeiten sportlichen Aktivitäten nachzugehen sehr eingeschränkt. Das setzt vielen Sportlern unter uns enorm zu. Hinzu kommt die Schließung von Fitnessstudios und das Verbot von Mannschafts- und Teamsportarten. So ist für viele das Workout in den eigenen vier Wänden eine immer beliebtere Alternative geworden. Eine Vielzahl an Online-Trainingsprogrammen steht zur Auswahl: Das Angebot reicht von Yoga, Zumba und Pilates über Wirbelsäulengymnastik bis hin zum Full Body Training. Den digitalen Möglichkeiten sind wohl kaum noch Grenzen gesetzt. Besonders die Angebote zum Thema Rückengesundheit boomen, da in Zeiten des Homeoffices vermehrtes Sitzen bei vielen Probleme verursacht. Gerade deshalb ist es wichtig, bei den Online-Trainingsprogrammen auf Qualität zu achten. Und das kann ganz einfach sein: Die mit dem AGR-Gütesiegel zertifizierten Programme bieten eine ideale Lösung, da sie von Ärzten und Therapeuten zuvor auf Herz und Nieren geprüft wurden. Der gesundheitsfördernde Aspekt steht hier ganz klar im Vordergrund. So kann die Zeit Zuhause genutzt werden, um in Form zu bleiben und dem Rücken etwas Gutes zu tun.

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Schraubendreher

Schraubendreher

Ergonomisch ausgeklügelte Schraubendreher

Kein Heim- und Handwerker kann auf Schraubendreher verzichten. Sie gehören zur Grundausstattung in der Werkzeugkiste – ob im Beruf oder im privaten Bereich. Sind sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet, können sie helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden.

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Clevere Griffkonzepte

Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Sogar eine Berufskrankheit ist möglich, wenn Schulter oder Rücken nicht mehr mitspielen.

Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Wer heute das passende Werkzeug sucht, steht meist vor einer riesigen Auswahl, insbesondere im Bereich von Schraubendrehern. Wenn man sich die Schraubendreher genauer ansieht, stellt man selbst als Ungeübter schnell fest, dass sich die Grifflängen der meisten Anbieter den Schraubengrößen anpassen: Je kleinere Schrauben gedreht werden sollen, desto kürzer auch die Griffe. Das ist eigentlich seltsam, denn aus ergonomischer Sicht macht das überhaupt keinen Sinn. Für die meisten Hände sind die Schraubendreher dann viel zu klein. Sie liegen nicht nur schlecht in der Hand, auch die Kraftübertragung lässt zu wünschen übrig. Die Folge: Fehlhaltungen und verkrampfte, schmerzende Hände.

Was zeichnet also ergonomische Griffe aus?

Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Die Griffe selbst sollten aus möglichst hochwertigen und recycelbaren Materialien bestehen und mit unterschiedlichen Oberflächen angeboten werden, sodass sie auf den Einsatzzweck abgestimmt sind. Darüber hinaus ist auf einen ergonomisch geformten Griff wertzulegen. So liegen sie fest in der Hand und ermöglichen ein kontrolliertes und abrutschfreies Arbeiten. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet. Ergonomische Griffkonzepte reduzieren also Belastungen im Bereich der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Wirbelsäule.

Unterschiedliche Drehzonen und Klingenspitzen

Sogenannte unterschiedlich dimensionierte und profilierte Zonen sind ebenfalls vorteilhaft, denn grundsätzlich gilt: Eine Schnelldrehzone – sie liegt am Griffanfang mit kreisrundem Querschnitt – eignet sich optimal für schnelles und feinmotorisches Drehen. Dabei wird das Werkzeug mit der Handfläche geführt. Mit den Fingern erfolgt die Drehung. Eine Kraftdrehzone – sie beginnt in etwa in der Mitte und geht bis zum Ende mit einem extra großen Querschnitt – ist für eine komfortable Maximalkraftübertragung optimal. Die Schnelldrehzone ist durch eher harte Materialien gekennzeichnet, weichere Materialien werden in der Kraftdrehzone verwendet. Ergonomische Griffkonzepte sorgen für optimale Kraftübertragung, bequemeres, längeres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.

Selbstverständlich sollte sein, dass die sogenannten Klingen, also der Metallteil der Schraubendreher, aus hochwertigem Werkzeugstahl bestehen und je nach Schraubaufgabe für die verschiedensten Einsatzzwecke und mit unterschiedlichen Klingenspitzen (Abtrieb) angeboten werden. Optische Identifikationshilfen helfen bei der Zuordnung des Abtriebs, sodass bereits am Griff erkennbar ist, ob es sich um einen Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher handelt. Runde Griffe sollten einen Abrollschutz haben, damit der Schraubendreher nicht davonrollen kann.

Checkliste für rückengerechte Schraubendreher

  • Achten Sie beim Griff des Schraubendrehers darauf, dass er in Größe und Form den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Handinnenfläche und Handgröße entspricht. Viele Schraubendrehergriffe sind zu kurz und können daher nicht sicher in der Hand geführt werden. Das ist gerade bei kleinen Schraubendrehern der Fall. Achten Sie auch auf eine stabile Führung bei jeder Größe.
  • Es gibt in der Regel zwei wesentliche Arten, eine Schraube zu drehen: schnell oder kraftvoll. Entsprechend sollte ein Schraubendreher auch unterschiedliche Zonen für die Schraubfälle aufweisen. In der Schnelldrehzone (eher dünn und rund) kommt idealerweise ein festeres und in der Kraftdrehzone (eher groß und achteckig gesoftet) ein weicheres Material zum Einsatz.
  • Je nach Einsatzgebiet ist eine unterschiedliche Oberfläche erforderlich. In öligen Bereichen muss das Werkzeug ebenso sicher geführt werden wie bei elektrischen Tätigkeiten, deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Griffausführung an den Haupteinsatzzweck angelehnt ist.
  • Unterschiedliche Ausführungen der Klinge (Antrieb) sind eine Selbstverständlichkeit. Wichtig ist aber auch darauf zu achten, dass die Klinge selbst in unterschiedlichen Formen angeboten wird. Als Sechskantklinge kann man so zum Beispiel einen Schraubenschlüssel als Unterstützung ansetzen und entlastet bei schweren Schraubaufgaben das Handgelenk.
  • Sinnvoll sind auch optische Identifikationshilfen, an denen man erkennt, um welchen Antrieb es sich handelt – also Schlitz oder Kreuzschlitz. Gerade dann wichtig, wenn der Schraubendreher im Werkzeugkoffer steckt und die Klinge nicht zu sehen ist.
  • Annähernd rund geformte Griffe sind haptisch vorteilhaft und ideal für die Kraftübertragung, rollen aber auf schrägen Flächen schnell mal weg. Achten Sie daher darauf, dass es einen Abrollschutz gibt.

Mindestanforderungen

  • Ergonomisch geformte Handgriffe
  • Unterschiedlich definierte Schraubzonen (Schnelldrehzone/Kraftdrehzone)
  • Auf den Schraubfall abgestimmte Materialauswahl
  • Unterschiedliche Klingen (Formen und Abtriebe)
  • Griffe für unterschiedliche Einsatzgebiete (z. B. ölige oder elektrische Anwendungen)

Außerdem sinnvoll

  • Visuelle Identifikationshilfe
  • Dualer Abrollschutz
  • Ausführungen mit Schlagkappe

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.wiha.com

Bilder & Videos

Wie kann ergonomisches Handwerkzeug helfen Rückenschmerzen zu vermeiden?

Wiha erhält AGR-Siegel für ergonomisches Griffkonzept

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Rucksacksauger

Rucksacksauger

Innovative Staubsauger: mit rückenfreundlichen Rucksacksaugern flexibel und gründlich reinigen

Staubsaugen gehört zu den häufigsten und oft auch anstrengenden Reinigungstätigkeiten im Haushalt wie auch im professionellen Bereich. Wenn größere Flächen oder schwer zugängliche Räume gesaugt werden sollen, kann das Hantieren mit großen herkömmlichen Staubsaugern allerdings den Rücken sehr belasten. Daher ist eine rückenschonende Lösung gefragt. Kompakte und auf Rückenfreundlichkeit ausgelegte Rucksack-Sauger sind eine solche Lösung. Denn bei diesen Modellen trägt man das Gerät auf dem Rücken und hat so volle Bewegungsfreiheit ohne lästiges Kabel. Worauf es ankommt, damit das Staubsaugen wieder Freude bereitet und auch deinem Rücken nicht schadet, verraten wir dir gerne.

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Die Vorteile von rückentragenden Staubsaugern

Ein Rucksacksauger ist in vielen Situationen sinnvoll und eine bequeme Alternative zu herkömmlichen Saugern: Er kann zum Beispiel in stark frequentierten Bereichen genutzt werden, ohne dass durch das Gerät oder das Kabel Stolperfallen entstehen. So wird es möglich, in einem Laden, einem Klassenzimmer oder einem Büro Verschmutzungen zu entfernen – flexibler, schneller und vor allem rückenfreundlich. Auch Treppen oder schwer zugängliche Ecken sind mit dem Rucksacksauger leicht zu erreichen. Selbst in sehr engen Bereichen fällt dir das Saugen leichter, weil das Gerät selbst kaum Platz einnimmt und dich dadurch weniger behindert. Rücken-Staubsauger werden deshalb gerne in Treppenhäusern, Zügen, Bussen oder Flugzeugen eingesetzt, in denen andere Geräte nur schwer nutzbar sind. Nicht nur bei großen Flächen spart man sich das lästige Umstecken des Kabels und die Suche nach passenden Steckdosen. Das ist perfekt, um Hallen oder große Gebäude zu reinigen. Aber auch in Privathaushalten kann ein Rucksacksauger wieder für Freude an der Arbeit sorgen und diese erheblich erleichtern. Einmal aufgesetzt kannst du mit dem Akku-Staubsauger das ganze Haus säubern, ohne ständig ein Gerät hinter dir herzuziehen oder das Kabel umstecken zu müssen. Dadurch vermeidest du unnötiges Bücken und entlastest deinen Rücken. Rückenschmerzen nach dem Staubsaugen müssen einfach nicht sein. Wichtig, damit der Rucksacksauger auch eine Entlastung statt einer Belastung wird, ist aber, dass er gewissen Anforderungen entspricht. Dabei spielt nicht nur das Gewicht, sondern auch eine gute Polsterung oder der Bedienkomfort sowie viele weitere Details eine Rolle.

Ist ein Rucksack-Staubsauger gut für den Rücken?

Du hast inzwischen die Auswahlmöglichkeit ganz verschiedener Rucksack-Staubsauger mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Viele von ihnen sind leider ziemlich schwer und unhandlich und damit nicht unbedingt rückenschonend. Vor dem Kaufen solltest du dich deshalb informieren, welche Modelle deinem Rücken guttun und dich bei deiner Arbeit optimal unterstützen. Der Vergleich zwischen verschiedenen Staubsauger-Modellen lohnt sich hier besonders. Orientierung bietet dir das bewährte AGR-Gütesiegel.

Worauf kommt es bei einem rückentragenden Staubsauger an?

Wie leicht sind die Rücken-Staubsauger zu tragen, wie gut können sie an den Körper angepasst werden und ist ergonomisches und kraftsparendes Arbeiten damit möglich? Genau das sind die wesentlichen Anforderungen, die ein guter rückentragender Staubsauger erfüllen muss. Darüber hinaus gibt es eine Fülle an weiteren beachtenswerten Punkten, die du beachten solltest. Eine gute Belüftung am Rücken kann etwa starkes Schwitzen verhindern. Rutschfestes Material ist wiederum bei Schultergurten wichtig, um Verspannungen durch eine unnatürliche Haltung oder unkomfortables Arbeiten zu verhindern.
Damit du einen Überblick erhältst, findest du untenstehend eine Übersicht über Staubsauger, die diesen Anforderungen gerecht werden. Sie wurden allesamt einem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen und von Ärzten und Therapeuten als rückengerecht befunden.

Checkliste für rückengerechte Rucksacksauger

  • Damit du den Staubsauger über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei tragen kannst, sollte er möglichst leicht, aber trotzdem robust sein.
  • Der Sauger muss ergonomisch und nah an deinem Körper anliegen. Er darf bei der Arbeit, insbesondere beim Bücken, nicht verrutschen oder unkontrolliert den Schwerpunkt verlagern. Ermöglicht wird das zum Beispiel mit verstellbaren Tragegurten, einem kompakten Gerätedesign und Brust- und Beckengurten zur Fixierung an deinem Körper.
  • Die Schultergurte müssen gut gepolstert, ausreichend breit und ergonomisch geformt sein. Auf den Schultern und an anderen Bereichen mit Körperkontakt dürfen z. B. keine Nähte liegen, die an dir unangenehm reiben oder dich drücken.
  • Alle Gurte müssen leicht verstellbar sein, sodass man den Staubsauger gut an verschiedene Körperformen und -größen anpassen kann.
  • Am Rücken darf es nicht zu einem Hitzestau kommen. Das kann zum Beispiel durch Einzelpolster gesichert werden, zwischen denen eine Luftzirkulation möglich ist.
  • Das Auf- und Absetzen des Staubsaugers muss komfortabel und ohne die Hilfe von anderen Personen möglich sein.
  • Die Bedienung des Rucksacksaugers muss für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen ergonomisch möglich sein.
  • Während des Einsatzes müssen alle Funktionen komfortabel genutzt werden können. Möglich wird das zum Beispiel mit einem Gürtelcontroller, mit dem sich das Gerät ganz einfach bedienen lässt.
  • Die Akkuleistung und das Akkumanagement müssen einsatztauglich sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Akku leicht zu wechseln ist und schnell geladen werden kann. Auf diese Weise ist ein Dauerbetrieb des Saugers möglich.
  • Die Länge des Saugrohres muss individuell anpassbar sein, damit für alle Körpergrößen eine ergonomische Arbeitshöhe möglich ist.
  • Der Griffbereich sollte ergonomisch geformt sein, um eine komfortable Griffhaltung zu ermöglichen.
  • Eine kraftsparende Nutzung von Saugrohr und Düsen muss möglich sein, zum Beispiel durch eine Reduktion der Schiebekraft.
  • Der Staubsauger-Beutel muss einfach und nutzerfreundlich entnehmbar sein.
  • Praktisch, aber nicht zwingend nötig sind Frontlichter für dunkle Arbeitsbereiche. Außerdem ist es hilfreich, wenn das Saugrohr eine freistehende Parkposition hat.

Mindestanforderungen

  • Produktgewicht darf kein Diskomfort erzeugen
  • Fester Sitz am Rücken
  • Luftzirkulation am Rücken
  • Schulterträger (Tragegurte): gut gepolstert, ausreichend breit, leichtgängig verstellbar
  • Komfortables Auf- und Absetzen
  • Ausreichendes Akkumanagement
  • Für Links- und Rechtshänder einsetzbar
  • Komfortable Funktionsbedienung
  • Nutzerfreundliche Entnahme des Staubbeutels
  • Ergonomische Griffhaltung
  • Individuelle Anpassung der Arbeitshöhe an die Körperhöhe
  • Kraftsparende Nutzung von Saugrohre und Bodendüse

Außerdem sinnvoll

  • Freistehende Parkposition
  • Frontlichter an der Bodendüse

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28-40
71409 Winnenden
Tel. 07195/9030
Fax: 07195/9032980
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.kaercher.com

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Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Da freut sich der Rücken – Auch große Flächen lassen sich jetzt ergonomisch reinigen

Wenn es um Messehallen, Flughäfen, Fabriken, Veranstaltungszentren, Einkaufszentren oder ähnliches geht, ist das Reinigen der oft mehrere tausend Quadratmeter großen Flächen eine echte Herausforderung für den Bediener. Ohne den Einsatz von Aufsitz-Scheuersaugmaschinen wäre heutzutage ein wirtschaftliches Reinigen von mittleren und großen Flächen kaum mehr möglich. Je nach Größe können diese Maschinen Flächen von bis zu 1300 qm pro Stunde reinigen. Das entspricht einer Fläche von ca. 5 Tennisfeldern. Dabei sollten höchste ergonomische Anforderungen kein Problem darstellen.

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Ergonomische Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen sind speziell konstruierte wendige Fahrzeuge mit Sitzmöglichkeit. Vom mittigen Fahrzeugsitz aus hat der Fahrer dann den gesamten Arbeitsplatz im Sichtfeld. Von hier steuert er die Aufbringung der Reinigungsflüssigkeit und der Bürsten, die den Boden schrubben. Ein Saugfuß nimmt das Schmutzwasser anschließend wieder auf und saugt es in den mitgeführten Schmutzwassertank. Der Boden ist nach der Reinigung sofort wieder trocken und begehbar. Je nach Größe der Fläche kann sich der Reinigungsvorgang über mehrere Stunden hinziehen. Entsprechend ist dann nicht nur die optimale Reinigungsleistung zu berücksichtigen, sondern auch, dass sich die Maschine komfortabel und rückenfreundlich bedienen lässt.

Große Erleichterungen für die Reinigungskraft

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen sollten bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Das beginnt mit dem leichten Auf- und Absteigen über rutschhemmende Trittstufen. Ideal ist, wenn dies von beiden Fahrzeugseiten möglich ist. Experten bezeichnen das als symmetrischen Arbeitsplatz. Denn pro Schicht müssen die Reinigungskräfte viele Male auf- und absteigen, zum Beispiel um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wenn das von beiden Seiten möglich ist, werden einseitige Belastungen vermieden. Zudem bietet es so mehr Flexibilität.

Besser sitzen auf dem Arbeitsgerät

Besondere Aufmerksamkeit ist auf den Fahrersitz zu richten. Mittig platziert sollte er komfortabel und ausreichend dimensioniert sein sowie über eine verschiebbare Sitzfläche verfügen. So kann ein optimaler Abstand zu Pedalerie und Lenkrad hergestellt und eine ergonomische Sitzhaltung eingenommen werden. Besonders komfortable Sitze verfügen zudem über eine gewichtsabhängige Federung und eine in der Neigung verstellbare Arm- und Rückenlehne. Während der Fahrt sorgen z. B. spezielle Vollgummireifen zusätzlich für eine gute Schwingungsdämpfung. Ein ergonomisches Lenkrad lässt sich sicher anfassen und sollte so konstruiert sein, dass eine optimale Sicht auf alle Bedienelemente und Funktionen gewährt ist.

Viele rückenfreundliche Details

Weitere Details können den Arbeitsalltag erleichtern, so sind zum Beispiel ein Ablagekorb für Hilfsmittel der sich in günstiger Greifhöhe befindet und auch ein komfortabel erreichbares Handsprühsaugtool oder Mop hilfreich. Sehr vorteilhaft ist darüber hinaus eine Verschleißanzeige der Bürstenköpfe. So entfällt die tägliche, meist auf Knien stattfindende Kontrolle. Ein Grobschmutzsieb verhindert eine zu starke Verschmutzung des Tanks. Wenn je nach Bedarf auch ein optional anzubringender Kehrsaugvorsatz zur Aufnahme von Grobschmutz vor die Maschine montiert werden kann, erleichtert dies die Arbeit enorm. Dann ist jedoch auch auf eine komfortable Entleerung des Kehrgutbehälters zu achten, ein sogenanntes Take-it-easy-System verspricht hier Erleichterung.

Checkliste für rückengerechte Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

  • Das Auf- und Absteigen muss rückenfreundlich und sicher sein. Unterstützung bieten rutschsichere Trittstufen, Griffe oder ein Lenkrad, das als Aufstiegshilfe genutzt werden kann sowie die Möglichkeit beidseitig auf- und abzusteigen.
  • Für den Fahrer ist der Fahrzeugsitz von hoher Bedeutung. Einen Sitz mit Längsverstellung und ausreichende Dimensionierung sollten selbst kleinere Maschinen bieten. Bei der Reinigung von größeren Flächen verbringt der Fahrer mehr Zeit im Sitzen, deshalb sind hier zusätzlich eine verstellbare Rückenlehne, höhenverstellbare Armlehnen und eine Federung empfehlenswert. Eine Lordosenstütze macht den Sitz perfekt.
  • Die sichere und komfortable Bedienung ist für den Fahrer das A und O. Möglich wird dies durch vielfältige, durchdachte Funktionen wie beispielsweise einen mittigen Fahrersitz. Dies ermöglicht eine nahezu perfekte Sicht auf Bedienelement und die zu reinigende Fläche. Auch sinnvoll sind eine spezielle Schwingungsdämpfung, ergonomische Anordnung der Brems- und Fahrpedale und ein optional zu montierender Kehrsaugvorsatz für das Kehren und Scheuern in einem Arbeitsgang. Komfortabel ist zudem die Anzeige für fehlende oder verschlissene Bürsten, denn dadurch entfällt die tägliche und aufwendige Kontrolle (bücken bzw. knien auf dem Boden).
  • Auch das Reinigen des Schmutzwassertanks gehört normalerweise zu den beschwerlichen Aufgaben des Fahrers. Ergonomische Unterstützung bietet z. B. ein Grobschmutzsieb, wodurch die Beseitigung von Grobschmutz im Tank entfällt. Vorteile bieten eine geringe Tankhöhe für gute Erreichbarkeit sowie glatte Innenwände ohne Ecken und Kanten, die dafür sorgen, dass sich kein Schmutz im Tank sammeln kann.
  • Weitere Ergonomie-Details sind ein leicht und sicher aufstellbarer Schmutzwassertankdeckel mit großer Öffnung für eine einfache Reinigung, die automatische Reinigung des Saugfußes, die einfache, tägliche Wartung durch einen aufklappbaren Saugfuß, ein auf Knopfdruck automatischer Bürstenwechsel sowie eine gute Manövrierbarkeit mit geringem Wenderadius.
  • Der Wechsel der Anbauteile muss uneingeschränkt durch eine Person bediener- und rückenfreundlich durchführbar sein. Möglich wird dies beispielsweise beim Kehrsaugvorsatz durch eine Schnellwechselfunktion und Rollen zum leichten Manövrieren.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Ein- und Aussteigen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung
  • Wechsel bzw. Montage der Anbaugeräte durch eine Person bediener- und rückenfreundlich durchführbar
  • Fahrzeug entspricht den geltenden EU-Richtlinien

Außerdem sinnvoll

  • Spritzdüse zur Reinigung am Fahrzeug (zur Reinigung des Schmutzwassertanks, der Arbeits- und Reinigungswerkzeuge sowie aller weiteren Wartungsteile)
  • Lenkradknauf
  • Servolenkung
  • Individuelle Lordosenstütze

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Hako GmbH
Hamburger Straße 209-239
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531/8060
Fax 04531/806 338
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Die Arbeit in Kfz-Werkstätten kann ganz schön ins Kreuz gehen: Ständiges Bücken, den Hals verdrehen, damit man alles sieht – und natürlich schwere Reifen und andere Autoteile heben und tragen. Wer dann auch noch mit schweren Werkzeugen hantieren muss, belastet Rücken, Arme und Gelenke zusätzlich. Wie können Automechaniker diese Belastungen reduzieren?

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Reifenwechseln ist Schwerstarbeit – auch für den Rücken

In den rund 36.000 Kfz-Werkstätten hierzulande herrscht jeweils zu Ostern und ab Oktober Hochkonjunktur, denn der saisonale Reifenwechsel steht an. Immerhin sind 64 Millionen Autos allein in Deutschland zugelassen. Wer selbst schon einmal Reifen gewechselt hat, weiß, wie anstrengend das schon bei nur einem Auto sein kann. Mitarbeiter in den Werkstätten wechseln allerdings Reifen im Viertelstundentakt.

Gut, wenn KfZ-Mechaniker dann auf Werkzeug zurückgreifen können, das gleich zwei wichtige Anforderungen erfüllt: zum einen speziell auf die Aufgabe zugeschnitten und entwickelt und zum anderen schonend für den Rücken, die Knochen und die Gelenke. So geht die belastende Arbeit gleich viel leichter von der Hand.

So ein Werkzeug ist der Druckluft-Schlagschrauber. Gute Modelle sind unter ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert worden, sodass sie die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessern können.

Gesundheitliche Nachteile bei falschem Werkzeug

Wer schon einmal mit einem herkömmlichen Schlagschrauber gearbeitet hat, hat sicher festgestellt, dass er nicht besonders gut in der Hand liegt und sehr schwer ist. Bei Werkzeugen dieser Art können bereits 100 g mehr oder weniger Gewicht entscheidend sein. Außerdem ein Problem: Sogenannte Hand-Arm-Vibrationen, die sich auf den ganzen Körper übertragen können.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Arbeitsschutz haben gezeigt, welche Folgen das haben kann: degenerative Erkrankungen der Knochen und Gelenke im Hand-Arm-System, feinmotorische Beeinträchtigungen, verdickte Sehnenscheiden und Störungen des gesamten Blutkreislaufs. Hinzu kommen Verspannungen im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur. Sogar Bandscheibenschäden sind möglich.

Moderne Druckluft-Schlagschrauber schonen den Rücken

Dass es auch anders geht, beweisen Geräte, bei deren Entwicklung unter anderem die Gesundheit des Mechanikers berücksichtigt wurde. Sie sind mit einem Gewicht von unter 1200 Gramm erstaunlich leicht, liegen gut in der Hand und leisten trotzdem enorm effektive Kraftübertragung.

Außerdem haben sich die Konstrukteure dieser neuen Hochleistungs-Druckluft-Schlagschrauber viele Gedanken über die Ergonomie gemacht. Umschalthebel für den Rechts-Linkslauf sorgen dafür, dass sich die Druckluft-Schlagschrauber leicht und intuitiv bedienen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Mit dem rutschfesten Griff lässt sich auch mit nur einer Hand sicher arbeiten.

Bei guten Hochleistungs-Druckluft-Schlagschraubern kann man bei der Einstellung des Drehmoments aus mehreren Stufen auswählen. Für eine optimale Kraftübertragung sorgen Antrieb, Betriebsdruck und eine nicht zu geringe Leerlaufdrehzahl. Das schont die arbeitende Muskulatur und beugt Verspannungen vor.

Professionelle Druckluft-Schlagschrauber können heute schon recht leise sein – ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit, insbesondere wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in einer Werkstatt arbeiten. Sogenannte Geräusch-Reduzierschläuche können den Betriebslärm weiter verringern, bis zu 40 Prozent können dabei durchaus möglich sein. Nicht nur die Werkstattmitarbeiter wissen das sehr zu schätzen.

Checkliste für rückengerechte Druckluft-Schlagschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Druckluft-Schlagschrauber muss die Belastungen bei Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur reduzieren. Unter anderem ist hierfür ein geringes Eigengewicht unterhalb von 1200 Gramm von Vorteil.
  • Trotz kleiner, leichter und kompakter Bauweise muss nicht auf eine hohe Leistung und eine gute Kraftübertragung nicht verzichtet werden. Die Belastung auf Muskulatur und Gelenke wird dadurch reduziert. Ein weiterer Vorteil: So kann man den Schrauber auch dort einsetzen, wo wenig Platz ist.
  • Der Druckluft-Schlagschrauber muss sowohl für Rechts- als auch Linkshänder gleich gut und intuitiv bedienbar sein. Dies schließt die Bedienelemente, wie z. B. den Umschalthebel für Rechts-Linkslauf, mit ein.
  • Für eine sichere einhändige Handhaltung ist ein rutschfester Griff unverzichtbar. Ein Soft-Grip-Handgriff, der beidhändig nutzbar ist, kann dies gewährleisten.
  • Ganz wichtig ist auch die Reduzierung der Lärmbelastung, sowohl für den Mechaniker selbst als auch für sein Umfeld. Zubehör, das die Geräuschentwicklung zusätzlich reduzieren kann, ist sehr vorteilhaft, z. B. ein sogenannter Geräusch-Reduzierschlauch.
  • Druckluft-Schrauber sollten über einen Aufprallschutz verfügen, für den Fall, dass er doch mal unsanft auf den Boden fällt.

Mindestanforderungen

  • Geringes Eigengewicht (höchstens 1200 g)
  • Gute Kraftübertragung
  • Für Rechts- und Linkshänder komfortabel nutzbar
  • Ergonomische, sichere und rutschfeste Einhandbedienung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Präzises, nutzerfreundliches Handling
  • Möglichst geringe Geräuschbelastung

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör zur Geräuschreduzierung
  • Aufprallschutz

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Paletten-Umreifungssysteme

Paletten-Umreifungssysteme

Umreifen ergonomisch gestaltet

In vielen Berufen – unter anderem in handwerklichen – wird der Rücken extrem beansprucht. Eine falsche Körperhaltung oder ständiges, ungesundes Bücken im beruflichen Alltag, führen über kurz oder lang zu schmerzhaften Beschwerden. Deshalb rückt die Frage, wie gesundheitsschädliche Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet werden können, immer mehr in den Focus. So führen ausgereifte, technische Maßnahmen schon in vielen Bereichen dazu, die Belastungen für den menschlichen Körper auf ein Minimum zu reduzieren.

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Enorme Belastungen durch die manuelle Umreifung

Zu den besonders rücken- und gelenkbelastenden Tätigkeiten im beruflichen Alltag zählt die manuelle Umreifung von Paletten. Hierbei werden Packstücke mit Hilfe eines Kunststoffbandes auf Paletten gesichert. Bei einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung mit zwei Umreifungen pro Palette muss sich der Mitarbeiter bei der manuellen Methode viermal herunterbeugen und die Palette zweimal umrunden. Ein Arbeitsvorgang, der für Rücken und Gelenke schnell zu viel werden kann, denn in vielen großen Unternehmen werden über 50 Paletten pro Tag umreift. Für den Anwender bedeutet das pro Woche über 1.000-mal bücken und 500-mal um die Palette laufen.

Ergonomische und rückenfreundliche Handhabung

Eine rückenfreundliche Alternative stellen ergonomische, halbautomatische Umreifungssyteme dar. Bei diesen Systemen kann der Mitarbeiter bequem im Stehen verschieden große Packstücke sicher umreifen – ohne Bücken und ohne um die Palette laufen zu müssen.

Eine leichte Handhabbarkeit und Manövrierfähigkeit wird unter anderem durch das Fahrgestell mit großen Rädern und Lenkrollen, die Form und Positionierung der Haltegriffe am Gerät und ein geringes Gerätegewicht erreicht.

Eine Ablagemöglichkeit für die Arbeitsschutzausrüstung, wie Handschuhe und Schutzbrille, direkt an der Maschine muss vorhanden sein.

Einfache Bedienbarkeit

Auch die ergonomische Gestaltung des Verschlussgerätes, sowie die einfache Bedienbarkeit des Bandcutters für PP- und PET-Bänder spielen eine wichtige Rolle. Zudem muss ein benutzerfreundlicher, rückenschonender Bandrollenwechsel möglich sein.

Generell müssen alle Bedienelemente gut und leicht nutzbar sein. Je nach Anwendungsbereich ist auch ein mobiles Überhöhen-Modul für Paletten bis drei Meter Höhe sinnvoll.

Checkliste für rückengerechte Paletten-Umreifungssysteme

  • Eine leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit muss gewährleistet sein, z. B. durch
       • die Bedienung des Gerätes in relativ aufrechter Körperhaltung (Hinknien oder Bücken zum Fassen des Umreifungsbandes auf Palettenhöhe entfällt),
       • ergonomische Form und Positionierung der Haltegriffe,
       • ein stabiles und ergonomisches Schub- und Absetzfahrgestell = große Räder und Lenkrollen, Feststellbremse,
       • geringes Gerätegewicht.
  • Das Verschlussgerät muss mit verschiedenen Bandbreiten betrieben werden können.
  • Hohe Funktionalität durch
         • sicheres Umreifen unterschiedlich großer Packgüter.
         • schnelle und einfache Einstellung der Maschine auf unterschiedliche Palettenbreiten.
         • flexiblen Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Orten.
         • einen relativ schnellen Umreifungsvorgang: circa 60 Sekunden für eine Palette mit zwei Umreifungen.
         • das Vermeiden einer Verdrehung des Packbandes, um die Ladungssicherheit zu erhöhen.
         • eine leichte und einfache Bedienbarkeit, egal ob mit manuellem oder elektronisch geregeltem Antrieb.
         • einem leistungsstarken Akku, bei dem mit einer Ladung über 300 Standard-Paletten umreift werden können (bei manuellem Antrieb entfällt der Akku).
  • Benutzerfreundliche Bedienelemente müssen gut erreichbar sein

Mindestanforderungen

  • Leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit
  • Verschlussgerät: Möglichkeit verschiedene Bandbreiten einzusetzen
  • Hohe Funktionalität
  • Bedienelemente gut erreichbar und benutzerfreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles Überhöhenmodul bei sehr großen Packstücken

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Ergonomische Paletten-Umreifungssysteme
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21
89415 Lauingen/Donau
Tel. 09072/70 28 30
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Manuelle Palettenumreifung – ein Gesundheitsrisiko?

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Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Richtig sitzen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr - verursachen erhebliche Kosten.

Der Mensch steht so als Fahrer des Nutzfahrzeugs im Mittelpunkt aller Überlegungen. Er entscheidet über den unternehmerischen Erfolg im Transportgewerbe. Er ist für Sicherheit und Termintreue verantwortlich, er verursacht und reduziert Kosten.

Deshalb muss für seinen Arbeitsplatz im Fahrerhaus folgendes gelten: Die individuelle Einstellbarkeit aller Komponenten auf seine Bedürfnisse.

Sitzeinstellung

Die Längseinstellung des gesamten Sitzes ermöglicht den richtigen Abstand zu den Pedalen und sonstigen Bedienelementen. Das erhöht die Fahrsicherheit und bildet die Basis für eine vernünftige Sitzhaltung des Fahrers.

Eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sorgt für den korrekten Kniewinkel des Fahrers sowie für eine optimale Sitzhöhe, um das Fahrzeugumfeld, die Spiegel und Anzeigen sicher überblicken zu können.

Eine Sitzflächenverlängerung führt zu einer verbesserten Sitzdruckverteilung unter Einbeziehung der Oberschenkel (das Gewicht wird auf eine größere Fläche verteilt). Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte ein Abstand von wenigen Zentimetern sein.

Eine Neigungseinstellung der Sitzfläche (nach oben und nach unten) ermöglicht die Feinabstimmung bei der Sitzdruckverteilung.

Lehneneigenschaften und -einstellungen

Die Rückenlehne ist die zentrale Einheit zur Unterstützung des Oberkörpers. Durch ihre Stabilität und eine wirbelsäulengerechte Form der Lehnenstruktur sowie der Schaumteile soll die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt und entlastet werden.

Eine feinstufig einstellbare Lehnenneigung ermöglicht sowohl einen individuellen Oberkörper- und Hüftwinkel als auch die richtige Positionierung zwischen Lenkrad und Lehne.

Eine genügend hohe Rückenlehne unterstützt den Körper bis zur Schulterhöhe. In der Regel verfügt jeder Nutzfahrzeugsitz über eine Kopfstütze - bei einem Unfall ist damit der Kopf geschützt.

Einstellbare Seitenwangen in Lehne und Kissen halten den Oberkörper in aufrechter Position, fixieren das Gesäß, erlauben die Anpassung an unterschiedliche anatomische Anforderungen und sorgen für einen guten Seitenhalt bei Kurvenfahrten.

Eine separate Verstellung des oberen Lehnenbereichs ermöglicht eine Anpassung an die individuelle Rückenform. Der dadurch erreichbare Kontakt zwischen oberem Rücken und Lehne führt zur Entlastung des gesamten Nacken- und Schulterbereichs und kann Ermüdung und Verspannungen reduzieren.

Lordosestütze

Eine individuelle Lordoseabstützung erlaubt dem unteren Wirbelsäulenbereich in seiner natürlichen Form zu verlaufen. Sie ist idealerweise als zweistufiges System angelegt: Stufe 1 stützt den oberen Beckenkamm ab, um das Becken in eine aufgerichtete Stellung zu bringen. Stufe 2 sorgt oberhalb davon für eine großflächige Unterstützung des gesamten Lendenwirbelbereichs. Optimal funktioniert die Unterstützung durch eine sogenannte 4-Wege-Lordosestütze (vor - zurück, hoch - runter).

Armstützen

Beidseitige Armstützen, neig- und klappbar, sorgen für eine Entlastung der Muskulatur im Schulter-/Nackenbereich, reduzieren die Belastung auf den unteren Rücken und stabilisieren die Oberkörperhaltung.

Sitzklima

Ein ausgewogenes Sitzklima, z. B. aktiv durch eine Sitzheizung oder Klimatisierung mittels Luftstrom oder passiv durch Funktionstextilien zur optimierten Feuchteabfuhr und Luftzirkulation, steigern das Wohlbefinden und erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit.

Schwingsystem

Ein pneumatisches Schwingsystem isoliert den Fahrer gegen Fahrbahnunebenheiten und schützt so Wirbelsäule und Bandscheiben vor starker und auf Dauer sehr schädlicher Stoßbelastung.

Gut erreichbare und intuitiv bedienbare, ergonomisch geformte Bedienelemente sowie die Erfüllung aller derzeit gültigen Sicherheitsanforderungen sind unerlässlich.

Der Fahrernebensitz

Der Gesetzgeber schreibt für den Lkw-Fahrer Pausen und Ruhezeiten vor, deshalb darf auch die Ergonomie nicht beim Fahrersitz enden. Wechselt der Fahrer bei Standzeiten den Platz, oder wechseln die Fahrer ihre Plätze, so sollte auch der Beifahrersitz den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Dieser „Ruhesitz“ bietet dem Beifahrer eine korrekte Unterstützung seiner Körperwinkelkette - durch die Form der Sitzfläche sowie der Struktur, Höhe, Form und stufenlose Einstellbarkeit der Rückenlehne und eine in Höhe und Tiefe einstellbare Lendenwirbelstütze.

Die Neigung der gesamten Sitzfläche sollte verändert werden können, ohne dass es Auswirkungen auf den Sitzöffnungswinkel hat.

Durch eine ausreichend hohe Kopf- und eine individuell einstellbare Nackenstütze (die unabhängig von der Kopfstütze von Vorteil ist) steht so einem regenerativem Nickerchen nichts mehr im Weg.

Auf eine Sitzflächenverlängerung kann verzichtet werden, da der Beifahrer im Gegensatz zum Fahrer, auch während der Fahrt, immer wieder problemlos seine Sitzposition verändern kann, was zur Entlastung beiträgt.

Einstellung des Nutzfahrzeugsitzes

Vielfach ist die falsche Sitzhaltung oder ein falsch eingestellter Sitz die Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen. Achten Sie deshalb auf eine korrekte Einstellung Ihres Fahrerarbeitsplatzes. Bitte beachten Sie dabei folgende Reihenfolge:

1. Pneumatisches Schwingsystem einschalten (wenn vorhanden). Das System stellt sich automatisch auf das Gewicht des Fahrers ein.

2. Für die richtige Sitzhöhe gilt: Die Oberschenkel sollten bequem auf der Sitzfläche aufliegen. Die Pedale müssen sich durchtreten lassen, ohne dass zwischen Oberschenkel und Sitzfläche ein zu großer Druck entsteht.

3. Mit dem Gesäß an die Lehne heranrücken. Sitzschiene so einstellen, dass die Pedale bequem durchzutreten sind. Schultern an die Lehne rücken. Das Lenkrad muss mit leicht angewinkelten Armen erreichbar sein.

4. Die Neigung der Sitzfläche so abstimmen, dass die Oberschenkel bei durchgetretenen Pedalen optimal unterstützt werden. Dabei sollen die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.

5. Die Sitzfläche mittels manueller Verlängerung so einstellen, dass die Oberschenkel bis kurz vor den Kniekehlen auf der Sitzfläche aufliegen. Der Abstand zwischen Kniekehle und Sitzkante sollte circa 2 bis 3 Finger breit sein.

6. Die Lordosestütze muss in Höhe und Tiefe verstellbar sein und am Lendenwirbelbereich satt anliegen ohne zu drücken.

7. Die eingestellten Seitenwangen dürfen Ihren Oberkörper nicht einengen.

8. Wenn vorhanden: Nutzen Sie Ihre Armstütze für eine spürbare Entlastung der Schulter-/Nackenmuskulatur.

Anmerkungen

Trotz bester Fahrzeugsitze bleibt die Bewegungspause unentbehrlich. Der Stau ist halb so „öde“, wenn er durch Gymnastik unterbrochen wird. „Stau-Gymnastik“ entspannt! Bekannterweise ist Schlaf die wichtigste Regenerationsphase für Körper und Geist. Folglich ist es unabdingbar, dem gestressten Berufskraftfahrer möglichst ein Liegesystem in seiner Schlafkabine anzubieten, das selbst vielen herkömmlichen häuslichen Betten überlegen ist.

Bei einer durchdachten und vorbildlich umgesetzten Fahrerhausergonomie gibt es gleich zwei Gewinner. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht der Lkw-Fahrer, der wichtige Mosaiksteine für seine Gesunderhaltung, Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität erhält. Zweiter Sieger ist der Arbeitgeber, er profitiert wirtschaftlich, weil er in den Menschen investiert hat. Diese Investition reduziert den Krankenstand, erhöht die Sicherheit und fördert die Mitarbeitermotivation zugleich!

Sieger kann aber nur werden und bleiben, wer gut informiert und trainiert ist. Ein Fachberater im Vertrieb ist Dienstleister und Problemlöser zugleich. Kompetenz zeigen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit gewinnen, kann nur, wer sein Wissen auch in diesem speziellen Bereich erweitert. Fachberater sollten über anatomische Grundkenntnisse verfügen und wissen, was der Fahrer beim Sitzen im Lkw alles beachten sollte. Außerdem sollte er wissen, welche Kriterien ein ergonomisch gut konstruierter Sitz erfüllen muss. Nur dann ist ihm eine kompetente Beratung zu dieser Thematik möglich.

Eingehende Informationen und Schulungen zu diesen Themen sind für den Fachberater und Betreuer von Speditionen unerlässlich. Fragen Sie deshalb ruhig Ihren Berater oder Betreuer hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse. Eine qualifizierte Beratung liegt im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheit.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass ein Lkw-Fuhrpark, ausgerüstet mit rückengerechten Fahrersitzen und ergonomisch korrekten Regenerationsbereichen, wie Ruhesitz und Bett, einen sinnvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Lkw-Fahrers leistet.

Checkliste für rückengerechte Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Ein guter Nutzfahrzeugsitz unterstützt an den anatomisch richtigen Stellen. Die Beckenpositionierung, die großflächige Abstützung des gesamten Lendenwirbelsäulenbereiches, die individuell abstimmbare Sitzhöhe in Verbindung mit Sitzflächenverlängerung und -neigung sind entscheidend. Um Wirbelsäule und Bandscheiben besonders zu schützen, bieten beispielsweise pneumatische Schwingsysteme mit elektronischer Regelung eine optimale Lösung. Dadurch werden unerwünschte Vibrationen und Fahrbahnstöße deutlich reduziert.

Mindestanforderungen

  • Längseinstellung
  • Stufenlose Sitzhöheneinstellung
  • Sitzflächenverlängerung
  • Sitzflächenneigungseinstellung
  • Feinstufige Lehnenneigungseinstellung
  • Einstellbare Seitenführung
  • Individuelle und großflächige Lordosenabstützung
  • Hohe Rückenlehne (Schulterblatthöhe) mit Kopfstütze
  • Wirbelsäulengerechte Lehnenform und Struktur
  • Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Sitzheizung
  • Passive oder aktive Klimatisierung
  • Schwingsystem/Dämpfungssystem
  • Beidseitige Armlehnen neigbar und klappbar
  • Gurthöhenverstellung
  • Lehnenkopfneigung
  • Erfüllung zusätzlicher Sicherheitsanforderungen

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Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme tragen erheblich zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung bei und sorgen für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Menschen können zwar mit ihrer Körperkraft viele Lasten bewältigen, doch auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Dauerhafte, einseitige oder monotone Belastungen führen über kurz oder lang unweigerlich zu Verletzungen, Unfällen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Wie im privaten Umfeld können auch im Berufsleben ergonomische Hilfsmittel entlasten und sorgen so für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.

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Das wichtigste Kapital ist der Mitarbeiter

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen, sind mit ständigem Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für den Rücken und die Wirbelsäule. Immer mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und unterstützende Maßnahme Mobilliftsysteme ein. Denn sie haben erkannt, dass das wichtigste Kapital eines Unternehmens der Mitarbeiter und seine Gesundheit ist.

Mobilliftsysteme: eine Erleichterung für jeden Mitarbeiter

Mit Mobilliftsystemen lassen sich Lasten rückenschonend, ergonomisch und sicher heben, kippen, schütteln, drehen, senken, greifen, führen und schwenken. Für viele tausend Mitarbeiter in Produktionsstätten, Lagerhallen und überall wo schwere Lasten bewegt werden müssen sind sie nicht nur für die Gesundheit des Mitarbeiters eine große Erleichterung. Denn wem die Arbeit nicht aufs Kreuz schlägt, der ist zufriedener, hat mehr Freude an der Arbeit und ist letztendlich auch leistungsfähiger.

Individualität und Mobilität sind gefragt

Doch je unterschiedlicher die Arbeitsplätze, desto individueller die Anforderungen an das eingesetzte Mobilliftsystem. Daher ist darauf zu achten, dass Anbieter von Mobilliftsystemen flexibel sind. Sie müssen die Arbeitsaufgabe genau analysieren und der Arbeitsaufgabe entsprechende Lösungen individuell umsetzen können. Mobilliftsysteme müssen beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern die Belastung für die Mitarbeiter minimieren.

Damit sie im Betrieb vielseitig einsetzbar sind, sollten sie außerdem durch zusätzliche Adaptersysteme variabel einsetzbar sein. Wenn die Lasten mal extrem schwer sind und der Transport mit Muskelkraft schwierig ist, dann ist eine elektromotorische Unterstützung genauso wichtig wie leichtlaufende Rollen die an die Bodenverhältnisse angepasst werden können. Verfügen die Geräte für den Antrieb über Akkus mit Schnellwechselsystemen, sind sie auch im Mehrschichtbetrieb problemlos einsetzbar.

Alles auch eine Frage der Sicherheit

Die Sicherheit darf bei der Bedienung, die ebenso wie die Lastaufnahmevorrichtungen individuell erweiterbar sein sollte, nicht zu kurz kommen. Denn wenn es mal brenzlig wird, muss das System schnell abgeschaltet werden können und zum Beispiel über ein sogenanntes Totalstoppsystem schnell und sicher zum Stehen gebracht werden können. So steht einem gesunden und sicheren Arbeiten nichts im Wege.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist im Vorfeld eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Physiotherapeuten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Mobilliftsystemen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jedes Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe. Mobilliftsysteme übernehmen das Heben, Kippen, Schütten, Drehen,

Checkliste für rückengerechte Mobilliftsysteme

  • Um das Unterfahren nicht nur einer Europalette, sondern verschiedenster Paletten zu ermöglichen, muss das Liftsystem darauf abgestimmt werden können.
  • Mobile Liftsysteme bzw. deren Adaptersysteme müssen flexibel an die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und seine Arbeitsumgebung angepasst werden können. Sie müssen das Fahren, Greifen, Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken und Schwenken von Werkstücken und Behältnissen ermöglichen und leicht bedienbar sein.
  • Aufgrund unterschiedlicher Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit verschiedenen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden.
  • Ein leichtgängiges Manövrieren auf engstem Raum muss möglich sein. Sinnvoll ist hierfür ein geringes Gewicht sowie die Ausstattung der Geräte mit unterschiedlichen Rollen.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Hinterräder mit Radfeststellern oder Zentralbremsen ausgestattet sein. Außerdem ist zum Schutz der Füße die Möglichkeit des sofortigen Stopps durch Sicherheitssensoren erforderlich.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Den Arbeitsanforderungen entsprechend sind dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Unterfahren verschiedenster Paletten
  • Anpassbar an Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung
  • Komfortables Manövrieren
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Rückenfreundlicher Austausch der Lastaufnahmen
  • Dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten
  • Mehrschichtbetrieb
  • Totalstoppsystem

Außerdem sinnvoll

  • Zusätzliche Bedienelemente integrierbar
  • Niveauregulierung
  • Positionssteuerung
  • Geschwindigkeitssteuerung
  • Plattformwaage
  • Motorischer Antrieb
  • ESD Tauglichkeit

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Expresso

 

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EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG
Antonius-Raab-Str. 19
34123 Kassel
Tel. 0561/95910
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TransOrt

 

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TransOrt GmbH
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57392 Schmallenberg
Tel. 02974/9695811
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Lupenbrillen

Lupenbrillen

Lupenbrillen mit dem „Knick in der Optik“ schützen vor Nackenverspannungen und Rückenschmerzen

Was haben Zahnarzt, Chirurg, Feinmechaniker und Uhrmacher gemeinsam? Ganz einfach: Für ein perfektes Arbeitsergebnis müssen alle oft kleinste Details erkennen können. Das Problem: Sie nehmen dafür häufig eine ungünstige Körperposition ein, indem sie den Kopf und/oder den Oberkörper stark nach vorn beugen. Diese Zwangshaltung führt auf Dauer unweigerlich zu starken Verspannungen im Nackenbereich und schließlich auch zu Rückenschmerzen.

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Der Kopf wiegt schwer

Gehören Sie ebenfalls zu diesen Menschen, deren präzise Tätigkeit eine vorgebeugte Arbeitshaltung erfordert? Nutzen Sie dabei bereits eine Lupenbrille? Dann haben Sie bei Ihrer Körperhaltung bereits einen kleinen Vorteil zu denen, die sie nicht nutzen. Allerdings ist es für Ihren Körper immer noch eine echte Herausforderung. Denn auch mit einer normalen Lupenbrillen lässt sich eine Vorneigung des Kopfes nicht ganz vermeiden. Diese liegt durchschnittlich bei circa 45 Grad. Das Gewicht des Kopfes (durchschnittlich circa 5 Kilo) wiegt da schwer, denn bei einer entsprechenden Vorneigung erhöht sich so die Belastung auf Ihre Muskulatur auf circa 22 Kilo. Das entspricht dem Gewicht eines vollgepackten Urlaubskoffers. Die Folgen: Verspannungen und Rückenschmerzen. Insbesondere wenn diese Haltung über Stunden oder gar den ganzen Arbeitstag eingenommen wird. Abhilfe schaffen ergonomische Lupenbrillen.

Clevere Lösung mit großem Effekt: Die Lupenbrille mit dem Knick

Die größte Herausforderung bei der Gestaltung einer ergonomischen Lupenbrille ist somit eine Verbesserung der Körperhaltung zu erzielen. Denn jede Reduzierung der Vorneigung kann die Belastung minimieren.

Die Lösung für dieses Problem ist beispielsweise eine Lupenbrille mit einer Blickumlenkung. Der entscheidende Vorteil: Wer eine so gestaltete Lupenbrille trägt, kann den Kopf nahezu gerade halten - also den Blick quasi geradeaus richten. Sie müssen sich weder vorneigen, noch krumm machen und können das Arbeitsfeld trotzdem optimal überblicken. Sie schauen entspannt geradeaus und über eine spezielle Konstruktion mit einem so genannten keplerschen System wird Ihr Blick auf das unter Ihnen liegende Arbeitsfeld gelenkt. Für optimales Sehen müssen Sie darüber hinaus zwischen verschiedenen Vergrößerungsstufen wählen können.

So reduziert sich die körperliche Belastung auf ein Minimum. Zudem werden einseitigen Beanspruchungen der Muskulatur sowie der Bandscheiben im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule weitestgehend vermieden.

Für entspanntes Sehen mit Überblick

Unterschiedliche Sehstärken müssen durch die Lupenbrille ausgeglichen werden. So haben Sie weiterhin alle Ihre Instrumente und Ihr Arbeitsumfeld gut im Blick.

Wenn Sie durch die Lupe sehen, sollte Ihr Augenmuskel (Ziliarmuskel) entspannt bleiben, so als würden Sie in die Ferne schauen. Dies ist für das Auge angenehmer und weniger anstrengend, denn es muss sich nicht an verschiedene Sehabstände anpassen (keine Akkommodation).

Die optimale Lupenbrille lässt einen möglichst großen Arbeitsabstand zu. Das unterstützt die aufrechte Körperhaltung. Darüber hinaus muss sie ein relativ großes Arbeitsfeld abbilden können und last but not least über eine exakte Farbwiedergabe verfügen.

Hilfreiche Anwendungstipps

Nicht nur wegen der lästigen Druckstellen auf dem Nasenrücken, sondern auch um die muskuläre Belastung niedrig zu halten, achten Sie darauf, dass Ihre Brille möglichst wenig wiegt. Schon ein paar Gramm können hier den Unterschied machen. Weitere Vorteile bietet eine kabellose Beleuchtung. So verschaffen Sie sich auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen einen guten Überblick und selbst kleinste Details lassen sich gut erkennen. Nicht zuletzt muss sich eine ergonomische Lupenbrille, wie jede gute Brille, individuell an den Träger anpassen lassen.

Checkliste für rückengerechte Lupenbrillen

  • Wie der Name schon sagt, müssen Lupenbrillen für eine Vergrößerung des Arbeitsfeldes sorgen. Diese muss sich einstellen lassen, so dass der Träger eine der Arbeitsaufgabe angepasste Vergrößerung wählen kann.
  • Eine Vorneigung des Kopfes oder gar des Oberkörpers muss mit einer ergonomischen Lupenbrille möglichst komplett vermieden werden. So wird die Belastung auf die Muskulatur und die Bandscheiben in der Halswirbelsäule weitestgehend reduziert und Verspannungen und Schmerzen vorgebeugt.
  • Das Auge muss entspannt sein, d. h. egal ob Sie durch die Gläser oder die Lupe schauen, das Auge oder besser gesagt der Ziliarmuskel sollte so entspannt sein, als würden Sie in die Ferne schauen. So muss sich das Auge beim Blick durch die Lupe nicht auf das Nah sehen einstellen (Akkommodation).
  • Selbstverständlich muss sich die Brille an den Träger anpassen lassen. Das gilt gleichermaßen für das Gestell, die Gläser und den Arbeitsabstand, der für eine gesunde Körperhaltung erforderlich ist.
  • Die Lupe muss eine exakte Wiedergabe eines relativ großen Arbeitsbereiches sowie der Farbwiedergabe gewährleisten. Eine zusätzliche Unterstützung kann hier ein Lichtsystem sein, welches für eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereiches sorgt.

Mindestanforderungen

  • Mehrfachvergrößerung
  • Entspanntes in die Ferne sehen
  • Nah sehen ohne Akkommodationsleistung
  • Neutralstellung des Kopfes während der Arbeit
  • Große Tiefenschärfe (Arbeitsabstand)
  • Großes Arbeitsfeld
  • Farbtreue sowie hohe Abbildungsqualität
  • Optimale Abstimmung von Vergrößerung und Arbeitsabstand
  • Möglichst leicht
  • Individuell anpassbares Brillengestell
  • Kompatibel mit Lichtsystem

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Bajohr

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Bajohr OPTECmed GmbH
Hansestr. 6
37574 Einbeck
GERMANY
Phone 05561/319 999 0
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LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

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Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

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Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

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Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

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Piab Vakuum GmbH
Anschrift für TAWI Produkte
August-Thyssen-Str. 1
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Tel. 0211/20542740
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Schraubendreher

Schraubendreher

Ergonomisch ausgeklügelte Schraubendreher

Kein Heim- und Handwerker kann auf Schraubendreher verzichten. Sie gehören zur Grundausstattung in der Werkzeugkiste – ob im Beruf oder im privaten Bereich. Sind sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet, können sie helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden.

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Clevere Griffkonzepte

Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Sogar eine Berufskrankheit ist möglich, wenn Schulter oder Rücken nicht mehr mitspielen.

Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Wer heute das passende Werkzeug sucht, steht meist vor einer riesigen Auswahl, insbesondere im Bereich von Schraubendrehern. Wenn man sich die Schraubendreher genauer ansieht, stellt man selbst als Ungeübter schnell fest, dass sich die Grifflängen der meisten Anbieter den Schraubengrößen anpassen: Je kleinere Schrauben gedreht werden sollen, desto kürzer auch die Griffe. Das ist eigentlich seltsam, denn aus ergonomischer Sicht macht das überhaupt keinen Sinn. Für die meisten Hände sind die Schraubendreher dann viel zu klein. Sie liegen nicht nur schlecht in der Hand, auch die Kraftübertragung lässt zu wünschen übrig. Die Folge: Fehlhaltungen und verkrampfte, schmerzende Hände.

Was zeichnet also ergonomische Griffe aus?

Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Die Griffe selbst sollten aus möglichst hochwertigen und recycelbaren Materialien bestehen und mit unterschiedlichen Oberflächen angeboten werden, sodass sie auf den Einsatzzweck abgestimmt sind. Darüber hinaus ist auf einen ergonomisch geformten Griff wertzulegen. So liegen sie fest in der Hand und ermöglichen ein kontrolliertes und abrutschfreies Arbeiten. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet. Ergonomische Griffkonzepte reduzieren also Belastungen im Bereich der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Wirbelsäule.

Unterschiedliche Drehzonen und Klingenspitzen

Sogenannte unterschiedlich dimensionierte und profilierte Zonen sind ebenfalls vorteilhaft, denn grundsätzlich gilt: Eine Schnelldrehzone – sie liegt am Griffanfang mit kreisrundem Querschnitt – eignet sich optimal für schnelles und feinmotorisches Drehen. Dabei wird das Werkzeug mit der Handfläche geführt. Mit den Fingern erfolgt die Drehung. Eine Kraftdrehzone – sie beginnt in etwa in der Mitte und geht bis zum Ende mit einem extra großen Querschnitt – ist für eine komfortable Maximalkraftübertragung optimal. Die Schnelldrehzone ist durch eher harte Materialien gekennzeichnet, weichere Materialien werden in der Kraftdrehzone verwendet. Ergonomische Griffkonzepte sorgen für optimale Kraftübertragung, bequemeres, längeres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.

Selbstverständlich sollte sein, dass die sogenannten Klingen, also der Metallteil der Schraubendreher, aus hochwertigem Werkzeugstahl bestehen und je nach Schraubaufgabe für die verschiedensten Einsatzzwecke und mit unterschiedlichen Klingenspitzen (Abtrieb) angeboten werden. Optische Identifikationshilfen helfen bei der Zuordnung des Abtriebs, sodass bereits am Griff erkennbar ist, ob es sich um einen Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher handelt. Runde Griffe sollten einen Abrollschutz haben, damit der Schraubendreher nicht davonrollen kann.

Checkliste für rückengerechte Schraubendreher

  • Achten Sie beim Griff des Schraubendrehers darauf, dass er in Größe und Form den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Handinnenfläche und Handgröße entspricht. Viele Schraubendrehergriffe sind zu kurz und können daher nicht sicher in der Hand geführt werden. Das ist gerade bei kleinen Schraubendrehern der Fall. Achten Sie auch auf eine stabile Führung bei jeder Größe.
  • Es gibt in der Regel zwei wesentliche Arten, eine Schraube zu drehen: schnell oder kraftvoll. Entsprechend sollte ein Schraubendreher auch unterschiedliche Zonen für die Schraubfälle aufweisen. In der Schnelldrehzone (eher dünn und rund) kommt idealerweise ein festeres und in der Kraftdrehzone (eher groß und achteckig gesoftet) ein weicheres Material zum Einsatz.
  • Je nach Einsatzgebiet ist eine unterschiedliche Oberfläche erforderlich. In öligen Bereichen muss das Werkzeug ebenso sicher geführt werden wie bei elektrischen Tätigkeiten, deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Griffausführung an den Haupteinsatzzweck angelehnt ist.
  • Unterschiedliche Ausführungen der Klinge (Antrieb) sind eine Selbstverständlichkeit. Wichtig ist aber auch darauf zu achten, dass die Klinge selbst in unterschiedlichen Formen angeboten wird. Als Sechskantklinge kann man so zum Beispiel einen Schraubenschlüssel als Unterstützung ansetzen und entlastet bei schweren Schraubaufgaben das Handgelenk.
  • Sinnvoll sind auch optische Identifikationshilfen, an denen man erkennt, um welchen Antrieb es sich handelt – also Schlitz oder Kreuzschlitz. Gerade dann wichtig, wenn der Schraubendreher im Werkzeugkoffer steckt und die Klinge nicht zu sehen ist.
  • Annähernd rund geformte Griffe sind haptisch vorteilhaft und ideal für die Kraftübertragung, rollen aber auf schrägen Flächen schnell mal weg. Achten Sie daher darauf, dass es einen Abrollschutz gibt.

Mindestanforderungen

  • Ergonomisch geformte Handgriffe
  • Unterschiedlich definierte Schraubzonen (Schnelldrehzone/Kraftdrehzone)
  • Auf den Schraubfall abgestimmte Materialauswahl
  • Unterschiedliche Klingen (Formen und Abtriebe)
  • Griffe für unterschiedliche Einsatzgebiete (z. B. ölige oder elektrische Anwendungen)

Außerdem sinnvoll

  • Visuelle Identifikationshilfe
  • Dualer Abrollschutz
  • Ausführungen mit Schlagkappe

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Wie kann ergonomisches Handwerkzeug helfen Rückenschmerzen zu vermeiden?

Wiha erhält AGR-Siegel für ergonomisches Griffkonzept

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Rucksacksauger

Rucksacksauger

Innovative Staubsauger: mit rückenfreundlichen Rucksacksaugern flexibel und gründlich reinigen

Staubsaugen gehört zu den häufigsten und oft auch anstrengenden Reinigungstätigkeiten im Haushalt wie auch im professionellen Bereich. Wenn größere Flächen oder schwer zugängliche Räume gesaugt werden sollen, kann das Hantieren mit großen herkömmlichen Staubsaugern allerdings den Rücken sehr belasten. Daher ist eine rückenschonende Lösung gefragt. Kompakte und auf Rückenfreundlichkeit ausgelegte Rucksack-Sauger sind eine solche Lösung. Denn bei diesen Modellen trägt man das Gerät auf dem Rücken und hat so volle Bewegungsfreiheit ohne lästiges Kabel. Worauf es ankommt, damit das Staubsaugen wieder Freude bereitet und auch deinem Rücken nicht schadet, verraten wir dir gerne.

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Die Vorteile von rückentragenden Staubsaugern

Ein Rucksacksauger ist in vielen Situationen sinnvoll und eine bequeme Alternative zu herkömmlichen Saugern: Er kann zum Beispiel in stark frequentierten Bereichen genutzt werden, ohne dass durch das Gerät oder das Kabel Stolperfallen entstehen. So wird es möglich, in einem Laden, einem Klassenzimmer oder einem Büro Verschmutzungen zu entfernen – flexibler, schneller und vor allem rückenfreundlich. Auch Treppen oder schwer zugängliche Ecken sind mit dem Rucksacksauger leicht zu erreichen. Selbst in sehr engen Bereichen fällt dir das Saugen leichter, weil das Gerät selbst kaum Platz einnimmt und dich dadurch weniger behindert. Rücken-Staubsauger werden deshalb gerne in Treppenhäusern, Zügen, Bussen oder Flugzeugen eingesetzt, in denen andere Geräte nur schwer nutzbar sind. Nicht nur bei großen Flächen spart man sich das lästige Umstecken des Kabels und die Suche nach passenden Steckdosen. Das ist perfekt, um Hallen oder große Gebäude zu reinigen. Aber auch in Privathaushalten kann ein Rucksacksauger wieder für Freude an der Arbeit sorgen und diese erheblich erleichtern. Einmal aufgesetzt kannst du mit dem Akku-Staubsauger das ganze Haus säubern, ohne ständig ein Gerät hinter dir herzuziehen oder das Kabel umstecken zu müssen. Dadurch vermeidest du unnötiges Bücken und entlastest deinen Rücken. Rückenschmerzen nach dem Staubsaugen müssen einfach nicht sein. Wichtig, damit der Rucksacksauger auch eine Entlastung statt einer Belastung wird, ist aber, dass er gewissen Anforderungen entspricht. Dabei spielt nicht nur das Gewicht, sondern auch eine gute Polsterung oder der Bedienkomfort sowie viele weitere Details eine Rolle.

Ist ein Rucksack-Staubsauger gut für den Rücken?

Du hast inzwischen die Auswahlmöglichkeit ganz verschiedener Rucksack-Staubsauger mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Viele von ihnen sind leider ziemlich schwer und unhandlich und damit nicht unbedingt rückenschonend. Vor dem Kaufen solltest du dich deshalb informieren, welche Modelle deinem Rücken guttun und dich bei deiner Arbeit optimal unterstützen. Der Vergleich zwischen verschiedenen Staubsauger-Modellen lohnt sich hier besonders. Orientierung bietet dir das bewährte AGR-Gütesiegel.

Worauf kommt es bei einem rückentragenden Staubsauger an?

Wie leicht sind die Rücken-Staubsauger zu tragen, wie gut können sie an den Körper angepasst werden und ist ergonomisches und kraftsparendes Arbeiten damit möglich? Genau das sind die wesentlichen Anforderungen, die ein guter rückentragender Staubsauger erfüllen muss. Darüber hinaus gibt es eine Fülle an weiteren beachtenswerten Punkten, die du beachten solltest. Eine gute Belüftung am Rücken kann etwa starkes Schwitzen verhindern. Rutschfestes Material ist wiederum bei Schultergurten wichtig, um Verspannungen durch eine unnatürliche Haltung oder unkomfortables Arbeiten zu verhindern.
Damit du einen Überblick erhältst, findest du untenstehend eine Übersicht über Staubsauger, die diesen Anforderungen gerecht werden. Sie wurden allesamt einem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen und von Ärzten und Therapeuten als rückengerecht befunden.

Checkliste für rückengerechte Rucksacksauger

  • Damit du den Staubsauger über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei tragen kannst, sollte er möglichst leicht, aber trotzdem robust sein.
  • Der Sauger muss ergonomisch und nah an deinem Körper anliegen. Er darf bei der Arbeit, insbesondere beim Bücken, nicht verrutschen oder unkontrolliert den Schwerpunkt verlagern. Ermöglicht wird das zum Beispiel mit verstellbaren Tragegurten, einem kompakten Gerätedesign und Brust- und Beckengurten zur Fixierung an deinem Körper.
  • Die Schultergurte müssen gut gepolstert, ausreichend breit und ergonomisch geformt sein. Auf den Schultern und an anderen Bereichen mit Körperkontakt dürfen z. B. keine Nähte liegen, die an dir unangenehm reiben oder dich drücken.
  • Alle Gurte müssen leicht verstellbar sein, sodass man den Staubsauger gut an verschiedene Körperformen und -größen anpassen kann.
  • Am Rücken darf es nicht zu einem Hitzestau kommen. Das kann zum Beispiel durch Einzelpolster gesichert werden, zwischen denen eine Luftzirkulation möglich ist.
  • Das Auf- und Absetzen des Staubsaugers muss komfortabel und ohne die Hilfe von anderen Personen möglich sein.
  • Die Bedienung des Rucksacksaugers muss für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen ergonomisch möglich sein.
  • Während des Einsatzes müssen alle Funktionen komfortabel genutzt werden können. Möglich wird das zum Beispiel mit einem Gürtelcontroller, mit dem sich das Gerät ganz einfach bedienen lässt.
  • Die Akkuleistung und das Akkumanagement müssen einsatztauglich sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Akku leicht zu wechseln ist und schnell geladen werden kann. Auf diese Weise ist ein Dauerbetrieb des Saugers möglich.
  • Die Länge des Saugrohres muss individuell anpassbar sein, damit für alle Körpergrößen eine ergonomische Arbeitshöhe möglich ist.
  • Der Griffbereich sollte ergonomisch geformt sein, um eine komfortable Griffhaltung zu ermöglichen.
  • Eine kraftsparende Nutzung von Saugrohr und Düsen muss möglich sein, zum Beispiel durch eine Reduktion der Schiebekraft.
  • Der Staubsauger-Beutel muss einfach und nutzerfreundlich entnehmbar sein.
  • Praktisch, aber nicht zwingend nötig sind Frontlichter für dunkle Arbeitsbereiche. Außerdem ist es hilfreich, wenn das Saugrohr eine freistehende Parkposition hat.

Mindestanforderungen

  • Produktgewicht darf kein Diskomfort erzeugen
  • Fester Sitz am Rücken
  • Luftzirkulation am Rücken
  • Schulterträger (Tragegurte): gut gepolstert, ausreichend breit, leichtgängig verstellbar
  • Komfortables Auf- und Absetzen
  • Ausreichendes Akkumanagement
  • Für Links- und Rechtshänder einsetzbar
  • Komfortable Funktionsbedienung
  • Nutzerfreundliche Entnahme des Staubbeutels
  • Ergonomische Griffhaltung
  • Individuelle Anpassung der Arbeitshöhe an die Körperhöhe
  • Kraftsparende Nutzung von Saugrohre und Bodendüse

Außerdem sinnvoll

  • Freistehende Parkposition
  • Frontlichter an der Bodendüse

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Alfred Kärcher SE & Co. KG
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Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Da freut sich der Rücken – Auch große Flächen lassen sich jetzt ergonomisch reinigen

Wenn es um Messehallen, Flughäfen, Fabriken, Veranstaltungszentren, Einkaufszentren oder ähnliches geht, ist das Reinigen der oft mehrere tausend Quadratmeter großen Flächen eine echte Herausforderung für den Bediener. Ohne den Einsatz von Aufsitz-Scheuersaugmaschinen wäre heutzutage ein wirtschaftliches Reinigen von mittleren und großen Flächen kaum mehr möglich. Je nach Größe können diese Maschinen Flächen von bis zu 1300 qm pro Stunde reinigen. Das entspricht einer Fläche von ca. 5 Tennisfeldern. Dabei sollten höchste ergonomische Anforderungen kein Problem darstellen.

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Ergonomische Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen sind speziell konstruierte wendige Fahrzeuge mit Sitzmöglichkeit. Vom mittigen Fahrzeugsitz aus hat der Fahrer dann den gesamten Arbeitsplatz im Sichtfeld. Von hier steuert er die Aufbringung der Reinigungsflüssigkeit und der Bürsten, die den Boden schrubben. Ein Saugfuß nimmt das Schmutzwasser anschließend wieder auf und saugt es in den mitgeführten Schmutzwassertank. Der Boden ist nach der Reinigung sofort wieder trocken und begehbar. Je nach Größe der Fläche kann sich der Reinigungsvorgang über mehrere Stunden hinziehen. Entsprechend ist dann nicht nur die optimale Reinigungsleistung zu berücksichtigen, sondern auch, dass sich die Maschine komfortabel und rückenfreundlich bedienen lässt.

Große Erleichterungen für die Reinigungskraft

Aufsitz-Scheuersaugmaschinen sollten bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Das beginnt mit dem leichten Auf- und Absteigen über rutschhemmende Trittstufen. Ideal ist, wenn dies von beiden Fahrzeugseiten möglich ist. Experten bezeichnen das als symmetrischen Arbeitsplatz. Denn pro Schicht müssen die Reinigungskräfte viele Male auf- und absteigen, zum Beispiel um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wenn das von beiden Seiten möglich ist, werden einseitige Belastungen vermieden. Zudem bietet es so mehr Flexibilität.

Besser sitzen auf dem Arbeitsgerät

Besondere Aufmerksamkeit ist auf den Fahrersitz zu richten. Mittig platziert sollte er komfortabel und ausreichend dimensioniert sein sowie über eine verschiebbare Sitzfläche verfügen. So kann ein optimaler Abstand zu Pedalerie und Lenkrad hergestellt und eine ergonomische Sitzhaltung eingenommen werden. Besonders komfortable Sitze verfügen zudem über eine gewichtsabhängige Federung und eine in der Neigung verstellbare Arm- und Rückenlehne. Während der Fahrt sorgen z. B. spezielle Vollgummireifen zusätzlich für eine gute Schwingungsdämpfung. Ein ergonomisches Lenkrad lässt sich sicher anfassen und sollte so konstruiert sein, dass eine optimale Sicht auf alle Bedienelemente und Funktionen gewährt ist.

Viele rückenfreundliche Details

Weitere Details können den Arbeitsalltag erleichtern, so sind zum Beispiel ein Ablagekorb für Hilfsmittel der sich in günstiger Greifhöhe befindet und auch ein komfortabel erreichbares Handsprühsaugtool oder Mop hilfreich. Sehr vorteilhaft ist darüber hinaus eine Verschleißanzeige der Bürstenköpfe. So entfällt die tägliche, meist auf Knien stattfindende Kontrolle. Ein Grobschmutzsieb verhindert eine zu starke Verschmutzung des Tanks. Wenn je nach Bedarf auch ein optional anzubringender Kehrsaugvorsatz zur Aufnahme von Grobschmutz vor die Maschine montiert werden kann, erleichtert dies die Arbeit enorm. Dann ist jedoch auch auf eine komfortable Entleerung des Kehrgutbehälters zu achten, ein sogenanntes Take-it-easy-System verspricht hier Erleichterung.

Checkliste für rückengerechte Aufsitz-Scheuersaugmaschinen

  • Das Auf- und Absteigen muss rückenfreundlich und sicher sein. Unterstützung bieten rutschsichere Trittstufen, Griffe oder ein Lenkrad, das als Aufstiegshilfe genutzt werden kann sowie die Möglichkeit beidseitig auf- und abzusteigen.
  • Für den Fahrer ist der Fahrzeugsitz von hoher Bedeutung. Einen Sitz mit Längsverstellung und ausreichende Dimensionierung sollten selbst kleinere Maschinen bieten. Bei der Reinigung von größeren Flächen verbringt der Fahrer mehr Zeit im Sitzen, deshalb sind hier zusätzlich eine verstellbare Rückenlehne, höhenverstellbare Armlehnen und eine Federung empfehlenswert. Eine Lordosenstütze macht den Sitz perfekt.
  • Die sichere und komfortable Bedienung ist für den Fahrer das A und O. Möglich wird dies durch vielfältige, durchdachte Funktionen wie beispielsweise einen mittigen Fahrersitz. Dies ermöglicht eine nahezu perfekte Sicht auf Bedienelement und die zu reinigende Fläche. Auch sinnvoll sind eine spezielle Schwingungsdämpfung, ergonomische Anordnung der Brems- und Fahrpedale und ein optional zu montierender Kehrsaugvorsatz für das Kehren und Scheuern in einem Arbeitsgang. Komfortabel ist zudem die Anzeige für fehlende oder verschlissene Bürsten, denn dadurch entfällt die tägliche und aufwendige Kontrolle (bücken bzw. knien auf dem Boden).
  • Auch das Reinigen des Schmutzwassertanks gehört normalerweise zu den beschwerlichen Aufgaben des Fahrers. Ergonomische Unterstützung bietet z. B. ein Grobschmutzsieb, wodurch die Beseitigung von Grobschmutz im Tank entfällt. Vorteile bieten eine geringe Tankhöhe für gute Erreichbarkeit sowie glatte Innenwände ohne Ecken und Kanten, die dafür sorgen, dass sich kein Schmutz im Tank sammeln kann.
  • Weitere Ergonomie-Details sind ein leicht und sicher aufstellbarer Schmutzwassertankdeckel mit großer Öffnung für eine einfache Reinigung, die automatische Reinigung des Saugfußes, die einfache, tägliche Wartung durch einen aufklappbaren Saugfuß, ein auf Knopfdruck automatischer Bürstenwechsel sowie eine gute Manövrierbarkeit mit geringem Wenderadius.
  • Der Wechsel der Anbauteile muss uneingeschränkt durch eine Person bediener- und rückenfreundlich durchführbar sein. Möglich wird dies beispielsweise beim Kehrsaugvorsatz durch eine Schnellwechselfunktion und Rollen zum leichten Manövrieren.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Ein- und Aussteigen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung
  • Wechsel bzw. Montage der Anbaugeräte durch eine Person bediener- und rückenfreundlich durchführbar
  • Fahrzeug entspricht den geltenden EU-Richtlinien

Außerdem sinnvoll

  • Spritzdüse zur Reinigung am Fahrzeug (zur Reinigung des Schmutzwassertanks, der Arbeits- und Reinigungswerkzeuge sowie aller weiteren Wartungsteile)
  • Lenkradknauf
  • Servolenkung
  • Individuelle Lordosenstütze

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Druckluft-Schlagschrauber

Druckluft-Schlagschrauber

Ein Druckluft-Schlagschrauber, der Rücken und Gelenke entlastet

Die Arbeit in Kfz-Werkstätten kann ganz schön ins Kreuz gehen: Ständiges Bücken, den Hals verdrehen, damit man alles sieht – und natürlich schwere Reifen und andere Autoteile heben und tragen. Wer dann auch noch mit schweren Werkzeugen hantieren muss, belastet Rücken, Arme und Gelenke zusätzlich. Wie können Automechaniker diese Belastungen reduzieren?

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Reifenwechseln ist Schwerstarbeit – auch für den Rücken

In den rund 36.000 Kfz-Werkstätten hierzulande herrscht jeweils zu Ostern und ab Oktober Hochkonjunktur, denn der saisonale Reifenwechsel steht an. Immerhin sind 64 Millionen Autos allein in Deutschland zugelassen. Wer selbst schon einmal Reifen gewechselt hat, weiß, wie anstrengend das schon bei nur einem Auto sein kann. Mitarbeiter in den Werkstätten wechseln allerdings Reifen im Viertelstundentakt.

Gut, wenn KfZ-Mechaniker dann auf Werkzeug zurückgreifen können, das gleich zwei wichtige Anforderungen erfüllt: zum einen speziell auf die Aufgabe zugeschnitten und entwickelt und zum anderen schonend für den Rücken, die Knochen und die Gelenke. So geht die belastende Arbeit gleich viel leichter von der Hand.

So ein Werkzeug ist der Druckluft-Schlagschrauber. Gute Modelle sind unter ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert worden, sodass sie die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessern können.

Gesundheitliche Nachteile bei falschem Werkzeug

Wer schon einmal mit einem herkömmlichen Schlagschrauber gearbeitet hat, hat sicher festgestellt, dass er nicht besonders gut in der Hand liegt und sehr schwer ist. Bei Werkzeugen dieser Art können bereits 100 g mehr oder weniger Gewicht entscheidend sein. Außerdem ein Problem: Sogenannte Hand-Arm-Vibrationen, die sich auf den ganzen Körper übertragen können.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Arbeitsschutz haben gezeigt, welche Folgen das haben kann: degenerative Erkrankungen der Knochen und Gelenke im Hand-Arm-System, feinmotorische Beeinträchtigungen, verdickte Sehnenscheiden und Störungen des gesamten Blutkreislaufs. Hinzu kommen Verspannungen im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur. Sogar Bandscheibenschäden sind möglich.

Moderne Druckluft-Schlagschrauber schonen den Rücken

Dass es auch anders geht, beweisen Geräte, bei deren Entwicklung unter anderem die Gesundheit des Mechanikers berücksichtigt wurde. Sie sind mit einem Gewicht von unter 1200 Gramm erstaunlich leicht, liegen gut in der Hand und leisten trotzdem enorm effektive Kraftübertragung.

Außerdem haben sich die Konstrukteure dieser neuen Hochleistungs-Druckluft-Schlagschrauber viele Gedanken über die Ergonomie gemacht. Umschalthebel für den Rechts-Linkslauf sorgen dafür, dass sich die Druckluft-Schlagschrauber leicht und intuitiv bedienen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Mit dem rutschfesten Griff lässt sich auch mit nur einer Hand sicher arbeiten.

Bei guten Hochleistungs-Druckluft-Schlagschraubern kann man bei der Einstellung des Drehmoments aus mehreren Stufen auswählen. Für eine optimale Kraftübertragung sorgen Antrieb, Betriebsdruck und eine nicht zu geringe Leerlaufdrehzahl. Das schont die arbeitende Muskulatur und beugt Verspannungen vor.

Professionelle Druckluft-Schlagschrauber können heute schon recht leise sein – ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit, insbesondere wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in einer Werkstatt arbeiten. Sogenannte Geräusch-Reduzierschläuche können den Betriebslärm weiter verringern, bis zu 40 Prozent können dabei durchaus möglich sein. Nicht nur die Werkstattmitarbeiter wissen das sehr zu schätzen.

Checkliste für rückengerechte Druckluft-Schlagschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Druckluft-Schlagschrauber muss die Belastungen bei Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur reduzieren. Unter anderem ist hierfür ein geringes Eigengewicht unterhalb von 1200 Gramm von Vorteil.
  • Trotz kleiner, leichter und kompakter Bauweise muss nicht auf eine hohe Leistung und eine gute Kraftübertragung nicht verzichtet werden. Die Belastung auf Muskulatur und Gelenke wird dadurch reduziert. Ein weiterer Vorteil: So kann man den Schrauber auch dort einsetzen, wo wenig Platz ist.
  • Der Druckluft-Schlagschrauber muss sowohl für Rechts- als auch Linkshänder gleich gut und intuitiv bedienbar sein. Dies schließt die Bedienelemente, wie z. B. den Umschalthebel für Rechts-Linkslauf, mit ein.
  • Für eine sichere einhändige Handhaltung ist ein rutschfester Griff unverzichtbar. Ein Soft-Grip-Handgriff, der beidhändig nutzbar ist, kann dies gewährleisten.
  • Ganz wichtig ist auch die Reduzierung der Lärmbelastung, sowohl für den Mechaniker selbst als auch für sein Umfeld. Zubehör, das die Geräuschentwicklung zusätzlich reduzieren kann, ist sehr vorteilhaft, z. B. ein sogenannter Geräusch-Reduzierschlauch.
  • Druckluft-Schrauber sollten über einen Aufprallschutz verfügen, für den Fall, dass er doch mal unsanft auf den Boden fällt.

Mindestanforderungen

  • Geringes Eigengewicht (höchstens 1200 g)
  • Gute Kraftübertragung
  • Für Rechts- und Linkshänder komfortabel nutzbar
  • Ergonomische, sichere und rutschfeste Einhandbedienung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Präzises, nutzerfreundliches Handling
  • Möglichst geringe Geräuschbelastung

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör zur Geräuschreduzierung
  • Aufprallschutz

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Paletten-Umreifungssysteme

Paletten-Umreifungssysteme

Umreifen ergonomisch gestaltet

In vielen Berufen – unter anderem in handwerklichen – wird der Rücken extrem beansprucht. Eine falsche Körperhaltung oder ständiges, ungesundes Bücken im beruflichen Alltag, führen über kurz oder lang zu schmerzhaften Beschwerden. Deshalb rückt die Frage, wie gesundheitsschädliche Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet werden können, immer mehr in den Focus. So führen ausgereifte, technische Maßnahmen schon in vielen Bereichen dazu, die Belastungen für den menschlichen Körper auf ein Minimum zu reduzieren.

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Enorme Belastungen durch die manuelle Umreifung

Zu den besonders rücken- und gelenkbelastenden Tätigkeiten im beruflichen Alltag zählt die manuelle Umreifung von Paletten. Hierbei werden Packstücke mit Hilfe eines Kunststoffbandes auf Paletten gesichert. Bei einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung mit zwei Umreifungen pro Palette muss sich der Mitarbeiter bei der manuellen Methode viermal herunterbeugen und die Palette zweimal umrunden. Ein Arbeitsvorgang, der für Rücken und Gelenke schnell zu viel werden kann, denn in vielen großen Unternehmen werden über 50 Paletten pro Tag umreift. Für den Anwender bedeutet das pro Woche über 1.000-mal bücken und 500-mal um die Palette laufen.

Ergonomische und rückenfreundliche Handhabung

Eine rückenfreundliche Alternative stellen ergonomische, halbautomatische Umreifungssyteme dar. Bei diesen Systemen kann der Mitarbeiter bequem im Stehen verschieden große Packstücke sicher umreifen – ohne Bücken und ohne um die Palette laufen zu müssen.

Eine leichte Handhabbarkeit und Manövrierfähigkeit wird unter anderem durch das Fahrgestell mit großen Rädern und Lenkrollen, die Form und Positionierung der Haltegriffe am Gerät und ein geringes Gerätegewicht erreicht.

Eine Ablagemöglichkeit für die Arbeitsschutzausrüstung, wie Handschuhe und Schutzbrille, direkt an der Maschine muss vorhanden sein.

Einfache Bedienbarkeit

Auch die ergonomische Gestaltung des Verschlussgerätes, sowie die einfache Bedienbarkeit des Bandcutters für PP- und PET-Bänder spielen eine wichtige Rolle. Zudem muss ein benutzerfreundlicher, rückenschonender Bandrollenwechsel möglich sein.

Generell müssen alle Bedienelemente gut und leicht nutzbar sein. Je nach Anwendungsbereich ist auch ein mobiles Überhöhen-Modul für Paletten bis drei Meter Höhe sinnvoll.

Checkliste für rückengerechte Paletten-Umreifungssysteme

  • Eine leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit muss gewährleistet sein, z. B. durch
       • die Bedienung des Gerätes in relativ aufrechter Körperhaltung (Hinknien oder Bücken zum Fassen des Umreifungsbandes auf Palettenhöhe entfällt),
       • ergonomische Form und Positionierung der Haltegriffe,
       • ein stabiles und ergonomisches Schub- und Absetzfahrgestell = große Räder und Lenkrollen, Feststellbremse,
       • geringes Gerätegewicht.
  • Das Verschlussgerät muss mit verschiedenen Bandbreiten betrieben werden können.
  • Hohe Funktionalität durch
         • sicheres Umreifen unterschiedlich großer Packgüter.
         • schnelle und einfache Einstellung der Maschine auf unterschiedliche Palettenbreiten.
         • flexiblen Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Orten.
         • einen relativ schnellen Umreifungsvorgang: circa 60 Sekunden für eine Palette mit zwei Umreifungen.
         • das Vermeiden einer Verdrehung des Packbandes, um die Ladungssicherheit zu erhöhen.
         • eine leichte und einfache Bedienbarkeit, egal ob mit manuellem oder elektronisch geregeltem Antrieb.
         • einem leistungsstarken Akku, bei dem mit einer Ladung über 300 Standard-Paletten umreift werden können (bei manuellem Antrieb entfällt der Akku).
  • Benutzerfreundliche Bedienelemente müssen gut erreichbar sein

Mindestanforderungen

  • Leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit
  • Verschlussgerät: Möglichkeit verschiedene Bandbreiten einzusetzen
  • Hohe Funktionalität
  • Bedienelemente gut erreichbar und benutzerfreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles Überhöhenmodul bei sehr großen Packstücken

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ErgoPack Deutschland GmbH
Ergonomische Paletten-Umreifungssysteme
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21
89415 Lauingen/Donau
Tel. 09072/70 28 30
Fax 09072/702 83 29
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Manuelle Palettenumreifung – ein Gesundheitsrisiko?

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Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Richtig sitzen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr - verursachen erhebliche Kosten.

Der Mensch steht so als Fahrer des Nutzfahrzeugs im Mittelpunkt aller Überlegungen. Er entscheidet über den unternehmerischen Erfolg im Transportgewerbe. Er ist für Sicherheit und Termintreue verantwortlich, er verursacht und reduziert Kosten.

Deshalb muss für seinen Arbeitsplatz im Fahrerhaus folgendes gelten: Die individuelle Einstellbarkeit aller Komponenten auf seine Bedürfnisse.

Sitzeinstellung

Die Längseinstellung des gesamten Sitzes ermöglicht den richtigen Abstand zu den Pedalen und sonstigen Bedienelementen. Das erhöht die Fahrsicherheit und bildet die Basis für eine vernünftige Sitzhaltung des Fahrers.

Eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sorgt für den korrekten Kniewinkel des Fahrers sowie für eine optimale Sitzhöhe, um das Fahrzeugumfeld, die Spiegel und Anzeigen sicher überblicken zu können.

Eine Sitzflächenverlängerung führt zu einer verbesserten Sitzdruckverteilung unter Einbeziehung der Oberschenkel (das Gewicht wird auf eine größere Fläche verteilt). Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte ein Abstand von wenigen Zentimetern sein.

Eine Neigungseinstellung der Sitzfläche (nach oben und nach unten) ermöglicht die Feinabstimmung bei der Sitzdruckverteilung.

Lehneneigenschaften und -einstellungen

Die Rückenlehne ist die zentrale Einheit zur Unterstützung des Oberkörpers. Durch ihre Stabilität und eine wirbelsäulengerechte Form der Lehnenstruktur sowie der Schaumteile soll die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt und entlastet werden.

Eine feinstufig einstellbare Lehnenneigung ermöglicht sowohl einen individuellen Oberkörper- und Hüftwinkel als auch die richtige Positionierung zwischen Lenkrad und Lehne.

Eine genügend hohe Rückenlehne unterstützt den Körper bis zur Schulterhöhe. In der Regel verfügt jeder Nutzfahrzeugsitz über eine Kopfstütze - bei einem Unfall ist damit der Kopf geschützt.

Einstellbare Seitenwangen in Lehne und Kissen halten den Oberkörper in aufrechter Position, fixieren das Gesäß, erlauben die Anpassung an unterschiedliche anatomische Anforderungen und sorgen für einen guten Seitenhalt bei Kurvenfahrten.

Eine separate Verstellung des oberen Lehnenbereichs ermöglicht eine Anpassung an die individuelle Rückenform. Der dadurch erreichbare Kontakt zwischen oberem Rücken und Lehne führt zur Entlastung des gesamten Nacken- und Schulterbereichs und kann Ermüdung und Verspannungen reduzieren.

Lordosestütze

Eine individuelle Lordoseabstützung erlaubt dem unteren Wirbelsäulenbereich in seiner natürlichen Form zu verlaufen. Sie ist idealerweise als zweistufiges System angelegt: Stufe 1 stützt den oberen Beckenkamm ab, um das Becken in eine aufgerichtete Stellung zu bringen. Stufe 2 sorgt oberhalb davon für eine großflächige Unterstützung des gesamten Lendenwirbelbereichs. Optimal funktioniert die Unterstützung durch eine sogenannte 4-Wege-Lordosestütze (vor - zurück, hoch - runter).

Armstützen

Beidseitige Armstützen, neig- und klappbar, sorgen für eine Entlastung der Muskulatur im Schulter-/Nackenbereich, reduzieren die Belastung auf den unteren Rücken und stabilisieren die Oberkörperhaltung.

Sitzklima

Ein ausgewogenes Sitzklima, z. B. aktiv durch eine Sitzheizung oder Klimatisierung mittels Luftstrom oder passiv durch Funktionstextilien zur optimierten Feuchteabfuhr und Luftzirkulation, steigern das Wohlbefinden und erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit.

Schwingsystem

Ein pneumatisches Schwingsystem isoliert den Fahrer gegen Fahrbahnunebenheiten und schützt so Wirbelsäule und Bandscheiben vor starker und auf Dauer sehr schädlicher Stoßbelastung.

Gut erreichbare und intuitiv bedienbare, ergonomisch geformte Bedienelemente sowie die Erfüllung aller derzeit gültigen Sicherheitsanforderungen sind unerlässlich.

Der Fahrernebensitz

Der Gesetzgeber schreibt für den Lkw-Fahrer Pausen und Ruhezeiten vor, deshalb darf auch die Ergonomie nicht beim Fahrersitz enden. Wechselt der Fahrer bei Standzeiten den Platz, oder wechseln die Fahrer ihre Plätze, so sollte auch der Beifahrersitz den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Dieser „Ruhesitz“ bietet dem Beifahrer eine korrekte Unterstützung seiner Körperwinkelkette - durch die Form der Sitzfläche sowie der Struktur, Höhe, Form und stufenlose Einstellbarkeit der Rückenlehne und eine in Höhe und Tiefe einstellbare Lendenwirbelstütze.

Die Neigung der gesamten Sitzfläche sollte verändert werden können, ohne dass es Auswirkungen auf den Sitzöffnungswinkel hat.

Durch eine ausreichend hohe Kopf- und eine individuell einstellbare Nackenstütze (die unabhängig von der Kopfstütze von Vorteil ist) steht so einem regenerativem Nickerchen nichts mehr im Weg.

Auf eine Sitzflächenverlängerung kann verzichtet werden, da der Beifahrer im Gegensatz zum Fahrer, auch während der Fahrt, immer wieder problemlos seine Sitzposition verändern kann, was zur Entlastung beiträgt.

Einstellung des Nutzfahrzeugsitzes

Vielfach ist die falsche Sitzhaltung oder ein falsch eingestellter Sitz die Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen. Achten Sie deshalb auf eine korrekte Einstellung Ihres Fahrerarbeitsplatzes. Bitte beachten Sie dabei folgende Reihenfolge:

1. Pneumatisches Schwingsystem einschalten (wenn vorhanden). Das System stellt sich automatisch auf das Gewicht des Fahrers ein.

2. Für die richtige Sitzhöhe gilt: Die Oberschenkel sollten bequem auf der Sitzfläche aufliegen. Die Pedale müssen sich durchtreten lassen, ohne dass zwischen Oberschenkel und Sitzfläche ein zu großer Druck entsteht.

3. Mit dem Gesäß an die Lehne heranrücken. Sitzschiene so einstellen, dass die Pedale bequem durchzutreten sind. Schultern an die Lehne rücken. Das Lenkrad muss mit leicht angewinkelten Armen erreichbar sein.

4. Die Neigung der Sitzfläche so abstimmen, dass die Oberschenkel bei durchgetretenen Pedalen optimal unterstützt werden. Dabei sollen die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.

5. Die Sitzfläche mittels manueller Verlängerung so einstellen, dass die Oberschenkel bis kurz vor den Kniekehlen auf der Sitzfläche aufliegen. Der Abstand zwischen Kniekehle und Sitzkante sollte circa 2 bis 3 Finger breit sein.

6. Die Lordosestütze muss in Höhe und Tiefe verstellbar sein und am Lendenwirbelbereich satt anliegen ohne zu drücken.

7. Die eingestellten Seitenwangen dürfen Ihren Oberkörper nicht einengen.

8. Wenn vorhanden: Nutzen Sie Ihre Armstütze für eine spürbare Entlastung der Schulter-/Nackenmuskulatur.

Anmerkungen

Trotz bester Fahrzeugsitze bleibt die Bewegungspause unentbehrlich. Der Stau ist halb so „öde“, wenn er durch Gymnastik unterbrochen wird. „Stau-Gymnastik“ entspannt! Bekannterweise ist Schlaf die wichtigste Regenerationsphase für Körper und Geist. Folglich ist es unabdingbar, dem gestressten Berufskraftfahrer möglichst ein Liegesystem in seiner Schlafkabine anzubieten, das selbst vielen herkömmlichen häuslichen Betten überlegen ist.

Bei einer durchdachten und vorbildlich umgesetzten Fahrerhausergonomie gibt es gleich zwei Gewinner. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht der Lkw-Fahrer, der wichtige Mosaiksteine für seine Gesunderhaltung, Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität erhält. Zweiter Sieger ist der Arbeitgeber, er profitiert wirtschaftlich, weil er in den Menschen investiert hat. Diese Investition reduziert den Krankenstand, erhöht die Sicherheit und fördert die Mitarbeitermotivation zugleich!

Sieger kann aber nur werden und bleiben, wer gut informiert und trainiert ist. Ein Fachberater im Vertrieb ist Dienstleister und Problemlöser zugleich. Kompetenz zeigen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit gewinnen, kann nur, wer sein Wissen auch in diesem speziellen Bereich erweitert. Fachberater sollten über anatomische Grundkenntnisse verfügen und wissen, was der Fahrer beim Sitzen im Lkw alles beachten sollte. Außerdem sollte er wissen, welche Kriterien ein ergonomisch gut konstruierter Sitz erfüllen muss. Nur dann ist ihm eine kompetente Beratung zu dieser Thematik möglich.

Eingehende Informationen und Schulungen zu diesen Themen sind für den Fachberater und Betreuer von Speditionen unerlässlich. Fragen Sie deshalb ruhig Ihren Berater oder Betreuer hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse. Eine qualifizierte Beratung liegt im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheit.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass ein Lkw-Fuhrpark, ausgerüstet mit rückengerechten Fahrersitzen und ergonomisch korrekten Regenerationsbereichen, wie Ruhesitz und Bett, einen sinnvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Lkw-Fahrers leistet.

Checkliste für rückengerechte Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Ein guter Nutzfahrzeugsitz unterstützt an den anatomisch richtigen Stellen. Die Beckenpositionierung, die großflächige Abstützung des gesamten Lendenwirbelsäulenbereiches, die individuell abstimmbare Sitzhöhe in Verbindung mit Sitzflächenverlängerung und -neigung sind entscheidend. Um Wirbelsäule und Bandscheiben besonders zu schützen, bieten beispielsweise pneumatische Schwingsysteme mit elektronischer Regelung eine optimale Lösung. Dadurch werden unerwünschte Vibrationen und Fahrbahnstöße deutlich reduziert.

Mindestanforderungen

  • Längseinstellung
  • Stufenlose Sitzhöheneinstellung
  • Sitzflächenverlängerung
  • Sitzflächenneigungseinstellung
  • Feinstufige Lehnenneigungseinstellung
  • Einstellbare Seitenführung
  • Individuelle und großflächige Lordosenabstützung
  • Hohe Rückenlehne (Schulterblatthöhe) mit Kopfstütze
  • Wirbelsäulengerechte Lehnenform und Struktur
  • Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Sitzheizung
  • Passive oder aktive Klimatisierung
  • Schwingsystem/Dämpfungssystem
  • Beidseitige Armlehnen neigbar und klappbar
  • Gurthöhenverstellung
  • Lehnenkopfneigung
  • Erfüllung zusätzlicher Sicherheitsanforderungen

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Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme tragen erheblich zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung bei und sorgen für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Menschen können zwar mit ihrer Körperkraft viele Lasten bewältigen, doch auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Dauerhafte, einseitige oder monotone Belastungen führen über kurz oder lang unweigerlich zu Verletzungen, Unfällen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Wie im privaten Umfeld können auch im Berufsleben ergonomische Hilfsmittel entlasten und sorgen so für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.

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Das wichtigste Kapital ist der Mitarbeiter

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen, sind mit ständigem Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für den Rücken und die Wirbelsäule. Immer mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und unterstützende Maßnahme Mobilliftsysteme ein. Denn sie haben erkannt, dass das wichtigste Kapital eines Unternehmens der Mitarbeiter und seine Gesundheit ist.

Mobilliftsysteme: eine Erleichterung für jeden Mitarbeiter

Mit Mobilliftsystemen lassen sich Lasten rückenschonend, ergonomisch und sicher heben, kippen, schütteln, drehen, senken, greifen, führen und schwenken. Für viele tausend Mitarbeiter in Produktionsstätten, Lagerhallen und überall wo schwere Lasten bewegt werden müssen sind sie nicht nur für die Gesundheit des Mitarbeiters eine große Erleichterung. Denn wem die Arbeit nicht aufs Kreuz schlägt, der ist zufriedener, hat mehr Freude an der Arbeit und ist letztendlich auch leistungsfähiger.

Individualität und Mobilität sind gefragt

Doch je unterschiedlicher die Arbeitsplätze, desto individueller die Anforderungen an das eingesetzte Mobilliftsystem. Daher ist darauf zu achten, dass Anbieter von Mobilliftsystemen flexibel sind. Sie müssen die Arbeitsaufgabe genau analysieren und der Arbeitsaufgabe entsprechende Lösungen individuell umsetzen können. Mobilliftsysteme müssen beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern die Belastung für die Mitarbeiter minimieren.

Damit sie im Betrieb vielseitig einsetzbar sind, sollten sie außerdem durch zusätzliche Adaptersysteme variabel einsetzbar sein. Wenn die Lasten mal extrem schwer sind und der Transport mit Muskelkraft schwierig ist, dann ist eine elektromotorische Unterstützung genauso wichtig wie leichtlaufende Rollen die an die Bodenverhältnisse angepasst werden können. Verfügen die Geräte für den Antrieb über Akkus mit Schnellwechselsystemen, sind sie auch im Mehrschichtbetrieb problemlos einsetzbar.

Alles auch eine Frage der Sicherheit

Die Sicherheit darf bei der Bedienung, die ebenso wie die Lastaufnahmevorrichtungen individuell erweiterbar sein sollte, nicht zu kurz kommen. Denn wenn es mal brenzlig wird, muss das System schnell abgeschaltet werden können und zum Beispiel über ein sogenanntes Totalstoppsystem schnell und sicher zum Stehen gebracht werden können. So steht einem gesunden und sicheren Arbeiten nichts im Wege.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist im Vorfeld eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Physiotherapeuten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Mobilliftsystemen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jedes Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe. Mobilliftsysteme übernehmen das Heben, Kippen, Schütten, Drehen,

Checkliste für rückengerechte Mobilliftsysteme

  • Um das Unterfahren nicht nur einer Europalette, sondern verschiedenster Paletten zu ermöglichen, muss das Liftsystem darauf abgestimmt werden können.
  • Mobile Liftsysteme bzw. deren Adaptersysteme müssen flexibel an die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und seine Arbeitsumgebung angepasst werden können. Sie müssen das Fahren, Greifen, Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken und Schwenken von Werkstücken und Behältnissen ermöglichen und leicht bedienbar sein.
  • Aufgrund unterschiedlicher Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit verschiedenen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden.
  • Ein leichtgängiges Manövrieren auf engstem Raum muss möglich sein. Sinnvoll ist hierfür ein geringes Gewicht sowie die Ausstattung der Geräte mit unterschiedlichen Rollen.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Hinterräder mit Radfeststellern oder Zentralbremsen ausgestattet sein. Außerdem ist zum Schutz der Füße die Möglichkeit des sofortigen Stopps durch Sicherheitssensoren erforderlich.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Den Arbeitsanforderungen entsprechend sind dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Unterfahren verschiedenster Paletten
  • Anpassbar an Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung
  • Komfortables Manövrieren
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Rückenfreundlicher Austausch der Lastaufnahmen
  • Dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten
  • Mehrschichtbetrieb
  • Totalstoppsystem

Außerdem sinnvoll

  • Zusätzliche Bedienelemente integrierbar
  • Niveauregulierung
  • Positionssteuerung
  • Geschwindigkeitssteuerung
  • Plattformwaage
  • Motorischer Antrieb
  • ESD Tauglichkeit

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Expresso

 

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EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG
Antonius-Raab-Str. 19
34123 Kassel
Tel. 0561/95910
Fax 0561/95912138
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www.expresso-group.com

TransOrt

 

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TransOrt GmbH
Fichtenweg 2
57392 Schmallenberg
Tel. 02974/9695811
Fax 02974/9695829
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Lupenbrillen

Lupenbrillen

Lupenbrillen mit dem „Knick in der Optik“ schützen vor Nackenverspannungen und Rückenschmerzen

Was haben Zahnarzt, Chirurg, Feinmechaniker und Uhrmacher gemeinsam? Ganz einfach: Für ein perfektes Arbeitsergebnis müssen alle oft kleinste Details erkennen können. Das Problem: Sie nehmen dafür häufig eine ungünstige Körperposition ein, indem sie den Kopf und/oder den Oberkörper stark nach vorn beugen. Diese Zwangshaltung führt auf Dauer unweigerlich zu starken Verspannungen im Nackenbereich und schließlich auch zu Rückenschmerzen.

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Der Kopf wiegt schwer

Gehören Sie ebenfalls zu diesen Menschen, deren präzise Tätigkeit eine vorgebeugte Arbeitshaltung erfordert? Nutzen Sie dabei bereits eine Lupenbrille? Dann haben Sie bei Ihrer Körperhaltung bereits einen kleinen Vorteil zu denen, die sie nicht nutzen. Allerdings ist es für Ihren Körper immer noch eine echte Herausforderung. Denn auch mit einer normalen Lupenbrillen lässt sich eine Vorneigung des Kopfes nicht ganz vermeiden. Diese liegt durchschnittlich bei circa 45 Grad. Das Gewicht des Kopfes (durchschnittlich circa 5 Kilo) wiegt da schwer, denn bei einer entsprechenden Vorneigung erhöht sich so die Belastung auf Ihre Muskulatur auf circa 22 Kilo. Das entspricht dem Gewicht eines vollgepackten Urlaubskoffers. Die Folgen: Verspannungen und Rückenschmerzen. Insbesondere wenn diese Haltung über Stunden oder gar den ganzen Arbeitstag eingenommen wird. Abhilfe schaffen ergonomische Lupenbrillen.

Clevere Lösung mit großem Effekt: Die Lupenbrille mit dem Knick

Die größte Herausforderung bei der Gestaltung einer ergonomischen Lupenbrille ist somit eine Verbesserung der Körperhaltung zu erzielen. Denn jede Reduzierung der Vorneigung kann die Belastung minimieren.

Die Lösung für dieses Problem ist beispielsweise eine Lupenbrille mit einer Blickumlenkung. Der entscheidende Vorteil: Wer eine so gestaltete Lupenbrille trägt, kann den Kopf nahezu gerade halten - also den Blick quasi geradeaus richten. Sie müssen sich weder vorneigen, noch krumm machen und können das Arbeitsfeld trotzdem optimal überblicken. Sie schauen entspannt geradeaus und über eine spezielle Konstruktion mit einem so genannten keplerschen System wird Ihr Blick auf das unter Ihnen liegende Arbeitsfeld gelenkt. Für optimales Sehen müssen Sie darüber hinaus zwischen verschiedenen Vergrößerungsstufen wählen können.

So reduziert sich die körperliche Belastung auf ein Minimum. Zudem werden einseitigen Beanspruchungen der Muskulatur sowie der Bandscheiben im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule weitestgehend vermieden.

Für entspanntes Sehen mit Überblick

Unterschiedliche Sehstärken müssen durch die Lupenbrille ausgeglichen werden. So haben Sie weiterhin alle Ihre Instrumente und Ihr Arbeitsumfeld gut im Blick.

Wenn Sie durch die Lupe sehen, sollte Ihr Augenmuskel (Ziliarmuskel) entspannt bleiben, so als würden Sie in die Ferne schauen. Dies ist für das Auge angenehmer und weniger anstrengend, denn es muss sich nicht an verschiedene Sehabstände anpassen (keine Akkommodation).

Die optimale Lupenbrille lässt einen möglichst großen Arbeitsabstand zu. Das unterstützt die aufrechte Körperhaltung. Darüber hinaus muss sie ein relativ großes Arbeitsfeld abbilden können und last but not least über eine exakte Farbwiedergabe verfügen.

Hilfreiche Anwendungstipps

Nicht nur wegen der lästigen Druckstellen auf dem Nasenrücken, sondern auch um die muskuläre Belastung niedrig zu halten, achten Sie darauf, dass Ihre Brille möglichst wenig wiegt. Schon ein paar Gramm können hier den Unterschied machen. Weitere Vorteile bietet eine kabellose Beleuchtung. So verschaffen Sie sich auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen einen guten Überblick und selbst kleinste Details lassen sich gut erkennen. Nicht zuletzt muss sich eine ergonomische Lupenbrille, wie jede gute Brille, individuell an den Träger anpassen lassen.

Checkliste für rückengerechte Lupenbrillen

  • Wie der Name schon sagt, müssen Lupenbrillen für eine Vergrößerung des Arbeitsfeldes sorgen. Diese muss sich einstellen lassen, so dass der Träger eine der Arbeitsaufgabe angepasste Vergrößerung wählen kann.
  • Eine Vorneigung des Kopfes oder gar des Oberkörpers muss mit einer ergonomischen Lupenbrille möglichst komplett vermieden werden. So wird die Belastung auf die Muskulatur und die Bandscheiben in der Halswirbelsäule weitestgehend reduziert und Verspannungen und Schmerzen vorgebeugt.
  • Das Auge muss entspannt sein, d. h. egal ob Sie durch die Gläser oder die Lupe schauen, das Auge oder besser gesagt der Ziliarmuskel sollte so entspannt sein, als würden Sie in die Ferne schauen. So muss sich das Auge beim Blick durch die Lupe nicht auf das Nah sehen einstellen (Akkommodation).
  • Selbstverständlich muss sich die Brille an den Träger anpassen lassen. Das gilt gleichermaßen für das Gestell, die Gläser und den Arbeitsabstand, der für eine gesunde Körperhaltung erforderlich ist.
  • Die Lupe muss eine exakte Wiedergabe eines relativ großen Arbeitsbereiches sowie der Farbwiedergabe gewährleisten. Eine zusätzliche Unterstützung kann hier ein Lichtsystem sein, welches für eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereiches sorgt.

Mindestanforderungen

  • Mehrfachvergrößerung
  • Entspanntes in die Ferne sehen
  • Nah sehen ohne Akkommodationsleistung
  • Neutralstellung des Kopfes während der Arbeit
  • Große Tiefenschärfe (Arbeitsabstand)
  • Großes Arbeitsfeld
  • Farbtreue sowie hohe Abbildungsqualität
  • Optimale Abstimmung von Vergrößerung und Arbeitsabstand
  • Möglichst leicht
  • Individuell anpassbares Brillengestell
  • Kompatibel mit Lichtsystem

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Bajohr

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Bajohr OPTECmed GmbH
Hansestr. 6
37574 Einbeck
GERMANY
Phone 05561/319 999 0
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LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

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Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

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Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

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Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

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