Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!
Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!
Niemand leidet gerne unter Schmerzen. Dabei haben sie auch eine wichtige Alarmfunktion. Wenn der Rücken wieder einmal schmerzt, können wir schnell reagieren und etwas dagegen unternehmen. Doch was, wenn dieses ansonsten so ausgeklügelte System der Schmerzsteuerung entgleist? Dann leiden Betroffene rund um die Uhr. Für diese Patienten ist ein Schmerzschrittmacher oft die letzte Hoffnung. In diesem Artikel informiert Sie AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über diese moderne Form der Behandlung.
Erholsamer Schlaf ist für unsere Rückengesundheit von entscheidender Bedeutung. Wenn man aber morgens Rückenschmerzen hat oder mit ihnen aufwacht, dann kann das verschiedene Ursachen haben, weiß auch unser Experte Dr. Reinhard Schneiderhan. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen steht einem erholsamen Schlaf aber nichts im Wege!
Liegen, stehen, sitzen: Im Laufe des Tages verbringen wir viele Stunden in ein und derselben Position – vor allem aber im Sitzen. Das hat negative Konsequenzen für Körper und Geist. Neben dem psychischen Wohlbefinden leidet insbesondere unsere Wirbelsäule unter der Bewegungsarmut des Alltags. Verspannungen und Rückenschmerzen sind oft die Folge. Ein aktiver Lebensstil hilft gegen Rückenbeschwerden und Bewegungsmangel. Das Problem: Viele wissen nicht, wie sie ihrem bewegungsarmen Alltag entfliehen können, um endlich frei von Rückenbeschwerden werden. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt Ihnen mit diesen fünf einfachen Tipps, wie das funktionieren kann.
E-Bikes oder Pedelecs sind weiterhin das Boom-Segment der Fahrradbranche. Sie hatten 2018 einen Marktanteil von 23,5 Prozent – Tendenz steigend so der ZIV. Doch woher kommt die Lust am Rückenwind aus der Steckdose? Der pressedienst-fahrrad hat zehn der wichtigsten Argumente zusammengetragen.
Für Fehlau und über ca. 980.000 Pedelec-Käufer in 2018* ist die Sache klar. Ein Pedelec nimmt der Leidenschaft Radfahren das Leiden, macht sich in vielerlei Weise bezahlt und zaubert immer wieder ein Lächeln in die Gesichter.
*) Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/marktanteil-von-elektrofahrraedern-waechst-auf-235
Der Händler muss über einen ausreichend großen Testfuhrpark, z.B. Stadträder (Cityräder), Trekkingräder, Mountainbikes, Rennräder, Liegeräder, oder auch Falträder, verfügen. Zumindest unterschiedliche Stadt- und Trekkingräder sollten angeboten werden. Auf dem Markt gibt es viele Radtypen und -bezeichnungen. Hinzu kommen Mischformen, sodass die Grenzen häufig verschwimmen.
Stadträder, auch Cityräder genannt, sind relativ schwere Räder mit oder ohne Gangschaltung. Dieser Fahrradtyp ermöglicht bequemes Fahren in der Stadt bei aufrechter Sitzposition. Die aufrechte Sitzposition erschwert das Zurücklegen langer Strecken. Stadträder können relativ hohe Lasten befördern und besitzen nur selten eine Kettenschaltung. Eine Sonderform der Cityräder stellen die sogenannten Hollandräder dar, die u.a. einen geschlossenen Kettenkasten besitzen.
Trekkingräder, auch Crossbikes oder ATB (All Terrain Bikes) genannt, sind, vereinfacht gesagt, eine Kreuzung aus Rennrad und Mountainbike mit kompletter Straßenausstattung (Gepäckträger, Licht, Schutzblechen und Ständer). Diese Räder sind für universelles Vorankommen in der Stadt und auf Touren gedacht. Die Bereifung ist breiter und profilierter als bei Rennrädern, aber deutlich schmaler als bei Mountainbikes. Trekkingräder sind in der Regel mit Gepäckträgern ausgestattet – allerdings unter voller Beladung nicht so fahrstabil wie Reiseräder.
Reiseräder sind speziell für Radreisen hergestellte Fahrräder. Optisch gleichen sie einer Mischung aus Renn- und Trekkingrad. Mit robusten und langlebigen Teilen ausgestattet, sind sie darauf ausgelegt, hohe Lasten zu transportieren. Reiseräder sind eher auf ein gemäßigtes Fahrverhalten ausgelegt.
Mountainbikes (kurz MTB) ermöglichen durch ihre kompakte Bauweise und stabile Ausführung das sportliche Fahren auf unbefestigten Wegen und im offenen Gelände. Das Mountainbike hat sich in den vergangenen Jahren in eine Vielzahl unterschiedlicher Spezien aufgespalten. So variieren z.B. die Laufradgrößen, die Reifenbreiten und die Art der Federung.
Rennräder dienen dem Straßenradsport und dem Zurücklegen langer Strecken bei hohem Tempo.
Rahmen- und Sitzhöhe
Die Rahmenhöhe (Angaben hierzu erfolgen in Zentimeter oder Zoll) ist der Abstand zwi-schen der Mitte des Tretlagers und der Oberkante des Sitzrohres. Die korrekte Sitzhöhe ergibt sich aus dem Abstand von der Oberkante des Sattels bis zu der Pedal-Tiefstellung, die man gerade noch mit der Ferse erreicht. Ihre Einstellung ist grundlegende Voraussetzung für ermüdungsfreies Fahren. Eine zu niedrige Sitzhöhe ist kraftraubend und kann zu Knieproblemen führen.
Rahmen- und Sitzlänge
Die effektive Länge des Rahmens ist der horizontale Abstand zwischen der Mitte der Sitz-rohroberkante bis zur Mitte des Steuerrohrs, in dem der Gabelschaft steckt. Diese Länge ist maßgeblich für die Sitzlänge, also der Reichweite zwischen Sattel und Lenker. Die richtige Sitzlänge ermöglicht bei leicht geneigter Sitzposition (max. 30 Grad) die Streckung der Wirbelsäule in ihrer natürlichen Doppel-S-Form. Nur so kann die Rückenmuskulatur den Oberkörper halten und den Druck auf die Hände und Arme verringern. Ist der Rahmen zu lang oder zu kurz, kann man selbst mit unterschiedlich langen Vorbauten und durch Satteleinstellung nicht mehr die gewünschte Sitzposition erreichen. Neben den ergonomischen Aspekten hat die Rahmenlänge auch Einfluss auf die Fahrdynamik.
Stack und Reach: Neue Größen bei der Auswahl der Rahmengröße
Nach Meinung der Fahrradexperten hat die Rahmenhöhe als Bezugsgröße ausgedient. Wer wirklich wissen will, ob ein Rahmen die richtige Größe hat, orientiert sich heute an Stack und Reach. Diese Begriffe bezeichnen den Abstand zwischen der Mitte des Tretlagers und der Oberkante des Steuerrohrs. Stack ist der vertikale Abstand, also die Höhe. Reach ist der horizontale Abstand, also die Länge. Räder mit viel Stack und wenig Reach sind also höher und kürzer. Die Position des Fahrers ist aufrechter, während wenig Stack und viel Reach zu einer mehr gestreckten und nach vorn gebeugten Oberkörperhaltung führt.
Nach der Auswahl des Radtyps und der Rahmengröße erfolgt das „Bikefitting“, also die individuelle Feinabstimmung durch die Komponenten.
Sitzposition und Lenkerform sind aufeinander abzustimmen:
Der Lenkervorbau ist das Verbindungselement zwischen Gabelschaft und Lenker. Durch eine Verstellung des Vorbauwinkels werden sowohl der Abstand zwischen Oberkörper und Lenker als auch die Lenkerhöhe verändert.
Anatomisch geformte Griffe mit dämpfenden Eigenschaften tragen zur Vermeidung von Stößen und Druck auf die Nervenwurzeln bei. (Im Bereich des Kleinfingerballens läuft der Nervus ulnaris nah unterhalb der Hautoberfläche. Durch diese Lage ist er Druckbelastungen gegenüber sehr empfindlich.)
Eine große Auflagefläche ist ideal, damit der Druck und eventuell auftretende Taubheitsgefühle im Ringfinger und kleinen Finger minimiert werden.
Besonders geformte Multipositionslenker und Griffe mit Barends/Hörnchen ermöglichen unterschiedliche Hand- und Griffstellungen, sodass eine schnelle Ermüdung von Armen und Handgelenken vermieden werden kann und der Schulter-/Nackenbereich weniger schnell verspannt.
Tipp: Ausführliche Informationen zu Fahrradgriffen finden Sie auf der Seite www.agr-ev.de/fahrradgriffe
Der Händler sollte Sättel und Sattelstützen in unterschiedlichen Varianten anbieten.
Der Sattel sollte über eine Entlastungszone im Damm- und Genitalbereich verfügen um eine rückengerechte Stellung des Beckens auf dem Sattel zu ermöglichen (Beibehaltung der Lordose im Lendenwirbelbereich).
Eine individuelle Auswahl des Sattels (Form, Größe, Härte) und Einstellung der Position (Höhe, Neigung, Längsposition) ist fachgerecht vorzunehmen.
Empfehlenswert ist eine Sitzknochenvermessung zur Sattelauswahl.
Tipp: Ausführliche Informationen zu Fahrradsätteln finden Sie auf der Seite www.agr-ev.de/fahrradsaettel
Die Federung vermindert Stöße und Schläge, die durch Fahrbahnunebenheiten hervorgerufen werden. Die Deutsche Sporthochschule in Köln hat sich mit den Auswirkungen von Federungen auf die Wirbelsäule beschäftigt und festgestellt, dass bei vollgefederten Fahrrädern die Stöße um 35% gemindert werden. Dadurch wird die Wirbelsäule von kritischen Stoßbelastungen entlastet. Eine Vollfederung schont außerdem den gesamten Halteapparat des Radfahrers. Zusätzlich wird die Fahrsicherheit verbessert.
Der Händler sollte Lösungen anbieten, die eine individuelle Federung/Dämpfung ermöglichen.
Unterschiedliche Federungssysteme:
Anforderungskriterien an die Federung/Dämpfung eines Rades:
Wenn es um die Ursache von Rückenschmerzen geht, dann sucht man die Schuld gerne bei den Bandscheiben oder verspannten Muskeln. Doch in vielen Fällen sind die kleinen Zwischenwirbelgelenken beteiligt. Sie können abnutzen und dann heftige Schmerzen verursachen. Unser Rückenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan erklärt, wie man das Leiden diagnostiziert und am besten therapiert.
Kinder sitzen selten still – und werden immer noch häufig dazu ermahnt. Aber ist das überhaupt sinnvoll? Denn im jungen Alter befindet sich die Wirbelsäule noch im Wachstum und profitiert von viel Bewegung und häufigem Wechsel der Sitzposition und -haltung. Das fördert nicht nur die psychische Reife, sondern unterstützt auch die Rückengesundheit. Stundenlanges Sitzen in der Schule und am Schreibtisch vor den Hausaufgaben schränkt die Bewegungsmöglichkeiten jedoch ein. Das weiß auch die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Mit ihrem Gütesiegel „Geprüft und empfohlen“ zertifiziert sie deshalb nur Schul- und Kindermöbel, die mitwachsen, bewegtes Sitzen ermöglichen und den Kinderrücken stärken.
Kenne Sie das auch, wenn es im Rücken sticht, zieht und brennt? Oft neigen wir dann dazu, den Körper bzw. Rücken zu schonen. Das sorgt allerdings in der Regel nicht für die gewünschte Besserung. Eine hilfreiche Therapie ist vielmehr moderate Bewegung. Mit gezielten Übungen aktivieren Sie verhärtete Muskeln, regen die Durchblutung an und lösen Verspannungen. Wenn Sie Ihre Rückenmuskulatur regelmäßig trainieren, beugen Sie außerdem Beschwerden im Rücken vor. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. zeigt Ihnen effektive Übungen, die Sie leicht Zuhause und im Büro durchführen können.
Seite 55 von 60
Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!
Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!
Niemand leidet gerne unter Schmerzen. Dabei haben sie auch eine wichtige Alarmfunktion. Wenn der Rücken wieder einmal schmerzt, können wir schnell reagieren und etwas dagegen unternehmen. Doch was, wenn dieses ansonsten so ausgeklügelte System der Schmerzsteuerung entgleist? Dann leiden Betroffene rund um die Uhr. Für diese Patienten ist ein Schmerzschrittmacher oft die letzte Hoffnung. In diesem Artikel informiert Sie AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über diese moderne Form der Behandlung.
Erholsamer Schlaf ist für unsere Rückengesundheit von entscheidender Bedeutung. Wenn man aber morgens Rückenschmerzen hat oder mit ihnen aufwacht, dann kann das verschiedene Ursachen haben, weiß auch unser Experte Dr. Reinhard Schneiderhan. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen steht einem erholsamen Schlaf aber nichts im Wege!
Liegen, stehen, sitzen: Im Laufe des Tages verbringen wir viele Stunden in ein und derselben Position – vor allem aber im Sitzen. Das hat negative Konsequenzen für Körper und Geist. Neben dem psychischen Wohlbefinden leidet insbesondere unsere Wirbelsäule unter der Bewegungsarmut des Alltags. Verspannungen und Rückenschmerzen sind oft die Folge. Ein aktiver Lebensstil hilft gegen Rückenbeschwerden und Bewegungsmangel. Das Problem: Viele wissen nicht, wie sie ihrem bewegungsarmen Alltag entfliehen können, um endlich frei von Rückenbeschwerden werden. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt Ihnen mit diesen fünf einfachen Tipps, wie das funktionieren kann.
E-Bikes oder Pedelecs sind weiterhin das Boom-Segment der Fahrradbranche. Sie hatten 2018 einen Marktanteil von 23,5 Prozent – Tendenz steigend so der ZIV. Doch woher kommt die Lust am Rückenwind aus der Steckdose? Der pressedienst-fahrrad hat zehn der wichtigsten Argumente zusammengetragen.
Für Fehlau und über ca. 980.000 Pedelec-Käufer in 2018* ist die Sache klar. Ein Pedelec nimmt der Leidenschaft Radfahren das Leiden, macht sich in vielerlei Weise bezahlt und zaubert immer wieder ein Lächeln in die Gesichter.
*) Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/marktanteil-von-elektrofahrraedern-waechst-auf-235
Der Händler muss über einen ausreichend großen Testfuhrpark, z.B. Stadträder (Cityräder), Trekkingräder, Mountainbikes, Rennräder, Liegeräder, oder auch Falträder, verfügen. Zumindest unterschiedliche Stadt- und Trekkingräder sollten angeboten werden. Auf dem Markt gibt es viele Radtypen und -bezeichnungen. Hinzu kommen Mischformen, sodass die Grenzen häufig verschwimmen.
Stadträder, auch Cityräder genannt, sind relativ schwere Räder mit oder ohne Gangschaltung. Dieser Fahrradtyp ermöglicht bequemes Fahren in der Stadt bei aufrechter Sitzposition. Die aufrechte Sitzposition erschwert das Zurücklegen langer Strecken. Stadträder können relativ hohe Lasten befördern und besitzen nur selten eine Kettenschaltung. Eine Sonderform der Cityräder stellen die sogenannten Hollandräder dar, die u.a. einen geschlossenen Kettenkasten besitzen.
Trekkingräder, auch Crossbikes oder ATB (All Terrain Bikes) genannt, sind, vereinfacht gesagt, eine Kreuzung aus Rennrad und Mountainbike mit kompletter Straßenausstattung (Gepäckträger, Licht, Schutzblechen und Ständer). Diese Räder sind für universelles Vorankommen in der Stadt und auf Touren gedacht. Die Bereifung ist breiter und profilierter als bei Rennrädern, aber deutlich schmaler als bei Mountainbikes. Trekkingräder sind in der Regel mit Gepäckträgern ausgestattet – allerdings unter voller Beladung nicht so fahrstabil wie Reiseräder.
Reiseräder sind speziell für Radreisen hergestellte Fahrräder. Optisch gleichen sie einer Mischung aus Renn- und Trekkingrad. Mit robusten und langlebigen Teilen ausgestattet, sind sie darauf ausgelegt, hohe Lasten zu transportieren. Reiseräder sind eher auf ein gemäßigtes Fahrverhalten ausgelegt.
Mountainbikes (kurz MTB) ermöglichen durch ihre kompakte Bauweise und stabile Ausführung das sportliche Fahren auf unbefestigten Wegen und im offenen Gelände. Das Mountainbike hat sich in den vergangenen Jahren in eine Vielzahl unterschiedlicher Spezien aufgespalten. So variieren z.B. die Laufradgrößen, die Reifenbreiten und die Art der Federung.
Rennräder dienen dem Straßenradsport und dem Zurücklegen langer Strecken bei hohem Tempo.
Rahmen- und Sitzhöhe
Die Rahmenhöhe (Angaben hierzu erfolgen in Zentimeter oder Zoll) ist der Abstand zwi-schen der Mitte des Tretlagers und der Oberkante des Sitzrohres. Die korrekte Sitzhöhe ergibt sich aus dem Abstand von der Oberkante des Sattels bis zu der Pedal-Tiefstellung, die man gerade noch mit der Ferse erreicht. Ihre Einstellung ist grundlegende Voraussetzung für ermüdungsfreies Fahren. Eine zu niedrige Sitzhöhe ist kraftraubend und kann zu Knieproblemen führen.
Rahmen- und Sitzlänge
Die effektive Länge des Rahmens ist der horizontale Abstand zwischen der Mitte der Sitz-rohroberkante bis zur Mitte des Steuerrohrs, in dem der Gabelschaft steckt. Diese Länge ist maßgeblich für die Sitzlänge, also der Reichweite zwischen Sattel und Lenker. Die richtige Sitzlänge ermöglicht bei leicht geneigter Sitzposition (max. 30 Grad) die Streckung der Wirbelsäule in ihrer natürlichen Doppel-S-Form. Nur so kann die Rückenmuskulatur den Oberkörper halten und den Druck auf die Hände und Arme verringern. Ist der Rahmen zu lang oder zu kurz, kann man selbst mit unterschiedlich langen Vorbauten und durch Satteleinstellung nicht mehr die gewünschte Sitzposition erreichen. Neben den ergonomischen Aspekten hat die Rahmenlänge auch Einfluss auf die Fahrdynamik.
Stack und Reach: Neue Größen bei der Auswahl der Rahmengröße
Nach Meinung der Fahrradexperten hat die Rahmenhöhe als Bezugsgröße ausgedient. Wer wirklich wissen will, ob ein Rahmen die richtige Größe hat, orientiert sich heute an Stack und Reach. Diese Begriffe bezeichnen den Abstand zwischen der Mitte des Tretlagers und der Oberkante des Steuerrohrs. Stack ist der vertikale Abstand, also die Höhe. Reach ist der horizontale Abstand, also die Länge. Räder mit viel Stack und wenig Reach sind also höher und kürzer. Die Position des Fahrers ist aufrechter, während wenig Stack und viel Reach zu einer mehr gestreckten und nach vorn gebeugten Oberkörperhaltung führt.
Nach der Auswahl des Radtyps und der Rahmengröße erfolgt das „Bikefitting“, also die individuelle Feinabstimmung durch die Komponenten.
Sitzposition und Lenkerform sind aufeinander abzustimmen:
Der Lenkervorbau ist das Verbindungselement zwischen Gabelschaft und Lenker. Durch eine Verstellung des Vorbauwinkels werden sowohl der Abstand zwischen Oberkörper und Lenker als auch die Lenkerhöhe verändert.
Anatomisch geformte Griffe mit dämpfenden Eigenschaften tragen zur Vermeidung von Stößen und Druck auf die Nervenwurzeln bei. (Im Bereich des Kleinfingerballens läuft der Nervus ulnaris nah unterhalb der Hautoberfläche. Durch diese Lage ist er Druckbelastungen gegenüber sehr empfindlich.)
Eine große Auflagefläche ist ideal, damit der Druck und eventuell auftretende Taubheitsgefühle im Ringfinger und kleinen Finger minimiert werden.
Besonders geformte Multipositionslenker und Griffe mit Barends/Hörnchen ermöglichen unterschiedliche Hand- und Griffstellungen, sodass eine schnelle Ermüdung von Armen und Handgelenken vermieden werden kann und der Schulter-/Nackenbereich weniger schnell verspannt.
Tipp: Ausführliche Informationen zu Fahrradgriffen finden Sie auf der Seite www.agr-ev.de/fahrradgriffe
Der Händler sollte Sättel und Sattelstützen in unterschiedlichen Varianten anbieten.
Der Sattel sollte über eine Entlastungszone im Damm- und Genitalbereich verfügen um eine rückengerechte Stellung des Beckens auf dem Sattel zu ermöglichen (Beibehaltung der Lordose im Lendenwirbelbereich).
Eine individuelle Auswahl des Sattels (Form, Größe, Härte) und Einstellung der Position (Höhe, Neigung, Längsposition) ist fachgerecht vorzunehmen.
Empfehlenswert ist eine Sitzknochenvermessung zur Sattelauswahl.
Tipp: Ausführliche Informationen zu Fahrradsätteln finden Sie auf der Seite www.agr-ev.de/fahrradsaettel
Die Federung vermindert Stöße und Schläge, die durch Fahrbahnunebenheiten hervorgerufen werden. Die Deutsche Sporthochschule in Köln hat sich mit den Auswirkungen von Federungen auf die Wirbelsäule beschäftigt und festgestellt, dass bei vollgefederten Fahrrädern die Stöße um 35% gemindert werden. Dadurch wird die Wirbelsäule von kritischen Stoßbelastungen entlastet. Eine Vollfederung schont außerdem den gesamten Halteapparat des Radfahrers. Zusätzlich wird die Fahrsicherheit verbessert.
Der Händler sollte Lösungen anbieten, die eine individuelle Federung/Dämpfung ermöglichen.
Unterschiedliche Federungssysteme:
Anforderungskriterien an die Federung/Dämpfung eines Rades:
Wenn es um die Ursache von Rückenschmerzen geht, dann sucht man die Schuld gerne bei den Bandscheiben oder verspannten Muskeln. Doch in vielen Fällen sind die kleinen Zwischenwirbelgelenken beteiligt. Sie können abnutzen und dann heftige Schmerzen verursachen. Unser Rückenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan erklärt, wie man das Leiden diagnostiziert und am besten therapiert.
Kinder sitzen selten still – und werden immer noch häufig dazu ermahnt. Aber ist das überhaupt sinnvoll? Denn im jungen Alter befindet sich die Wirbelsäule noch im Wachstum und profitiert von viel Bewegung und häufigem Wechsel der Sitzposition und -haltung. Das fördert nicht nur die psychische Reife, sondern unterstützt auch die Rückengesundheit. Stundenlanges Sitzen in der Schule und am Schreibtisch vor den Hausaufgaben schränkt die Bewegungsmöglichkeiten jedoch ein. Das weiß auch die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Mit ihrem Gütesiegel „Geprüft und empfohlen“ zertifiziert sie deshalb nur Schul- und Kindermöbel, die mitwachsen, bewegtes Sitzen ermöglichen und den Kinderrücken stärken.
Kenne Sie das auch, wenn es im Rücken sticht, zieht und brennt? Oft neigen wir dann dazu, den Körper bzw. Rücken zu schonen. Das sorgt allerdings in der Regel nicht für die gewünschte Besserung. Eine hilfreiche Therapie ist vielmehr moderate Bewegung. Mit gezielten Übungen aktivieren Sie verhärtete Muskeln, regen die Durchblutung an und lösen Verspannungen. Wenn Sie Ihre Rückenmuskulatur regelmäßig trainieren, beugen Sie außerdem Beschwerden im Rücken vor. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. zeigt Ihnen effektive Übungen, die Sie leicht Zuhause und im Büro durchführen können.
Seite 55 von 60
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) der
AGR zertifizierten Eoto Studentenrucksäcke einen Preisnachlass von 20%.
Einfach eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines Aeris Swopper, Aeris Swoppster oder eines Aeris Muvman einen Preisnachlass von 20 %! Dies entspricht z. B. beim Aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!