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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Vorsicht, Bandscheibenvorfall

„Wann operativ, wann konservativ behandeln?“ titelte ein anerkanntes Fachmagazin vor kurzer Zeit. Das Thema: Bandscheibenvorfälle. Bei über der Hälfte aller 40-Jährigen sind bereits Abnutzungen der Bandscheiben sichtbar, im hohen Alter ist das bei 90 Prozent aller Patienten der Fall. Tatsächlich machen Bandscheibenvorfälle jedoch weniger als fünf Prozent der orthopädischen Diagnosen aus. „Selbst wenn eine Bandscheibe verantwortlich für die Schmerzen sein sollte, lassen sich die Beschwerden meist gut ohne OP behandeln“, so der Hamburger Orthopäde Dr. Martin Buchholz. In Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt dir der Facharzt, welche Vorboten es für Bandscheibenvorfälle gibt und welche Präventionsmaßnahmen sich eignen.

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Diesem Siegel können Sie vertrauen

Das AGR-Gütesiegel sorgt für Klarheit beim Kauf rückengerechter Produkte

Kein anderer Bereich des Körpers bereitet so viele Probleme wie unser Rücken. Und genau diesem Thema haben wir uns verschrieben. In Deutschland sind Millionen von Menschen von Rückenschmerzen betroffen. Vielleicht waren Sie es ja sogar auch schon einmal. Der Großteil der Betroffenen erlebt dabei einen von wiederkehrenden Beschwerden geprägten Verlauf. Rückenschmerzen sind in vielen Industrienationen der häufigste Grund für krankheitsbedingte Fehltage. Doch egal, ob Verspannungen, Fehlhaltungen oder mangelnde Bewegung: 90 % der Rückenprobleme können mit wenig Aufwand und Mühe besiegt werden. Dabei sollen Produkte, die mit dem unabhängig vergebenen AGR-Gütesiegel ausgezeichneten sind, Ihnen Sicherheit bieten und bei der Kaufentscheidung helfen.

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Warum Rückengesundheit der Kinder so wichtig ist

Eine Befragung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)1 ergab, dass bereits kleine Kinder über einen schmerzenden Rücken klagen – Tendenz mit zunehmendem Alter steigend. Umso wichtiger ist es, den Kleinsten schon in jungen Jahren den Rücken zu stärken und auf rückenfreundliche Helferlein zu achten. Ob Matratze, Buggy, Trage oder später die ersten Schuhe – wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, um den empfindlichen Kinderrücken zu schützen und gleichzeitig zu stärken.

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Gute Nachrichten für Ihren Rücken

Was tun, wenn das Kreuz wehtut? Diese Frage stellt sich fast jeder Deutsche im Laufe seines Lebens. Denn Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins.

Dennoch kursieren in den Köpfen der Menschen und im Internet viele Fehlinformationen und das hat Folgen. „Patienten mit Rückenbeschwerden sind oft von Ängsten geplagt“, berichtet Prof. Joachim Grifka, ehem. Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach. „Selbst bei banalem Rückenschmerz haben viele Menschen Angst, dass es etwas Schlimmes sein könnte oder sie gar im Rollstuhl landen. Zudem besteht eine große Furcht vor Bandscheibenvorfällen, denn damit verbinden die meisten Menschen die Notwendigkeit einer Operation und haben Schreckensbilder von Komplikationen vor Augen.“ Doch gerade wenn es um den Rücken geht, sind solche Sorgen in den meisten Fällen überflüssig. Oft ist nicht mal ein Arzt nötig, um wieder schmerzfrei zu werden. „Und jeder kann selbst viel dafür tun, dass es erst gar nicht zu Beschwerden kommt“, betont der renommierte Orthopäde.

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Haben Sie Rückenschmerzen und wissen nicht warum?

Diese 3 ungewöhnlichen Ursachen sollten Sie kennen

Fast jeder von uns leidet mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Zu den häufigsten Ursachen gehören Wirbelblockaden, Übergewicht oder das Heben schwerer Lasten. Doch in einigen Fällen können auch ganz andere, ungewöhnlichere Auslöser hinter den Beschwerden stecken. Wir haben die Übeltäter entlarvt!

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Sich selbst mit einem Plus an Bewegung beschenken

Dieses blöde Virus. Jetzt bringt es auch unser geliebtes Weihnachtsfest und Silvester komplett durcheinander. Zumindest was Reisen und größere Feste angeht. Trotzdem wollen wir es uns natürlich so gemütlich wie möglich machen. Doch genau das ist der Knackpunkt. „Denn wer sich über die Feiertage hinweg nicht regelmäßig und ausreichend bewegt, erhöht sein Krankheitsrisiko“, sagt Dr. Reinhard Schneiderhan, Leiter Regionale Schmerzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin in München-Taufkirchen. „Die Waage zeigt deutlich mehr an, die Muskeln schwinden und auch die Knochendichte nimmt ab. Rückenschmerzen sind da quasi vorprogrammiert.“

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Schlechter Schlaf macht nicht nur müde

3 Faktoren, auf die Sie unbedingt achten sollten!

Schlafen Sie auch immer mal wieder schlecht oder macht der Rücken in der Nacht Probleme? Oft ziehen sich Schmerz und Müdigkeit dann über den gesamten Tag. Am Abend wieder mit der Gewissheit ins Bett zu gehen, dass es am nächsten Morgen vielleicht ähnlich ausgehen könnte, sollte keine Lösung sein, denn ausreichender und besonders erholsamer Schlaf ist für uns alle wichtig. Denn nur so kann sich unser Körper im Schlaf regenerieren. Auch im Gehirn laufen über Nacht wichtige Prozesse ab. So werden das täglich Erlebte und unsere Gefühle verarbeitet. Wir laden also unsere Energietanks für einen neuen, unbeschwerten Tag auf. Ist dieser wichtige Prozess gestört, beeinflusst das unser Leben. Und leider haben Millionen von Menschen jede Nacht mit diesem Problem zu tun. Die Lattoflex Schlafstudie 2019 hat gezeigt, dass ganze 54 Prozent der Befragten mit ihrer Schlafqualität selten oder nie zufrieden sind. Zudem klagen 61 Prozent häufig über Rückenschmerzen nach dem Aufstehen. Wir kennen die Tücken der Nacht und zeigen Ihnen, worauf Sie unbedingt achten sollten.

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Horror - Krummer Rücken, schwache Beine

Ist das die Zukunft für Menschen, die im Büro arbeiten?

Krummer Rücken, geschrumpfte und geschwächte Beine, Krampfadern dank schlechter Durchblutung: Wird so der Arbeitskollege der Zukunft aussehen?

Gruselt es Sie nicht auch bei dieser Vorstellung? Aber laut einer Studie1 britischer Forscher von 2019 bleibt das wohl nicht nur eine Vision. Dort wurde bewiesen, dass jahrelange Bürojobs und dauerhaftes Sitzen ihre Spuren hinterlassen. Im Rahmen der Befragung sollten Arbeitnehmer von ihren körperlichen Beeinträchtigungen berichten - mit schockierenden Ergebnissen. Keine Sorge, es gibt eine Lösung für dieses Problem.

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Fitnessstudio zu und was nu´?

Und schon wieder heißt es „Lockdown“. Diesmal in der Light-Version – leider trifft es auch wieder die Sportbegeisterten unter uns. Fitnesscenter, Vereinssport und viele weitere sportliche Aktivitäten bleiben im November auf der Strecke. Doch aufgepasst: Wer sich in dieser Zeit zu sehr gehen lässt, wird schnell von Verspannungen und Rückenschmerzen geplagt sein. Viele weichen daher auf das Homeworkout aus. Wer nicht weiß, welche Übungen sich besonders eignen und wie sie richtig ausgeführt werden, findet in speziellen Online-Trainingsprogrammen Hilfe. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

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Endlich Orientierung im Produktdschungel!

Während wir viele Produkte sehr gut online bestellen können, müssen andere perfekt zu uns passen und am besten im Vorfeld ausprobiert werden. Wer dann den Weg in ein Fachgeschäft auf sich nimmt, erwartet eine kompetente Beratung und eine gute Qualität. Dabei sollten nicht die Verkaufsinteressen des Verkäufers im Vordergrund stehen, sondern unsere individuellen Bedürfnisse. Häufig mangelt es Verkäufern jedoch an Fachwissen, denn gerade wenn es um die Rückengesundheit geht, ist gefährliches Halbwissen fatal. Schmerzen und Verspannungen sind vorprogrammiert. Wer ein AGR-zertifiziertes Fachgeschäft aufsucht, muss sich darüber keine Gedanken machen.

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LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

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Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

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Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Piab Vakuum GmbH
Anschrift für TAWI Produkte
August-Thyssen-Str. 1
41564 Kaarst
Tel. 0211/20542740
Fax 0211/20542749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.tawi.de

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Industrielle Arbeitsstühle

Industrielle Arbeitsstühle

Körpergerechtes Sitzen an gewerblichen Arbeitsplätzen

Arbeitswelten für Menschen im gewerblichen Umfeld werden zur Rückenprävention idealerweise mit Industriestühlen ausgestattet, die auf das Einsatzgebiet und die Anzahl der Benutzer abgestimmt sind. Industrielle Arbeitsstühle und Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen (Steh-Sitze) entlasten während sitzender und stehender Tätigkeiten die Wirbelsäule. Sie bieten einen sicheren Halt, ohne die notwendige Bewegungsfreiheit einzuschränken und unterstützen dynamisches Sitzen.

Einseitige Belastung vermeiden, Bewegungsfreiheit erhöhen

Generell gilt es, am Arbeitsplatz einseitige Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Daher empfehlen Experten für jeden Arbeitsplatz die Ausstattung mit einem passenden Sitzmöbel. Eine Besonderheit im gewerblichen Bereich ist es, dass alle benötigten Gegenstände mit gestreckten Armen ohne aufzustehen erreicht werden sollten. Moderne Industriestühle bieten deshalb beispielsweise durch eine taillierte Rückenlehne größtmögliche Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich.

Wichtige Funktionen

Eine automatische Einstellung des Rückenlehnenandrucks passt sich den individuellen Nutzerbedürfnissen bestens an. Gerade wenn unterschiedliche Personen den Stuhl nutzen. Körpergewicht, Rumpflänge und das Sitzgefühl des Benutzers können so noch besser berücksichtigt werden. Zudem sollten Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv, mikroklimafreundlich und auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt sein: Strapazierfähiges Polyurethan wird in Werkstatt- und Produktionsbereichen verwendet, Kunstleder in Labor- oder Reinraumbereichen und Stoff in sauberen Arbeitsbereichen.

Steh-Sitz

Steh-Sitze entlasten bei entsprechendem Haltungswechsel die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz sorgen Modelle mit Stopprollen, also Rollen, die bei Belastung blockieren und so für einen sicheren Stand sorgen. Des Weiteren kann der Stuhl dank seiner Rollen schnell und einfach verschoben werden, um so einen benachbarten Arbeitsplatz nutzen zu können. Die bereits angesprochene Standsicherheit ist ein sehr wichtiger Punkt, denn auch auf etwas unebenem Boden muss der Stuhl sicher stehen können. Die Verstellmöglichkeiten müssen über nutzerfreundliche und dem Einsatzgebiet entsprechende, gut zu erreichende Bedienelemente erfolgen. Vorteilhaft: in hygienisch sensiblen Bereichen, z. B. im Laborbereich oder im Montagebereich bleiben die Hände für andere Tätigkeiten frei , wenn die wichtigsten Verstellfunktionen über eine Fußauslösung bedient werden können.

Ein komfortabler Arbeitsplatz berücksichtigt mehr als nur den Stuhl

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur der Arbeitsstuhl passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht , Stuhl und Arbeitstisch zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Industrielle Arbeitsstühle

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne (ohne Hemdschiebe-Effekt) mit von der Tätigkeit abhängigen unterschiedlichen Öffnungswinkeln. Die Sitzfläche darf beim Zurücklehnen nur minimal anheben.
  • Rückenlehne hat eine Mindesthöhe von 45 cm, ist individuell anpassbar und bietet ausgewogene Unterstützung ohne Druckstellen zu erzeugen. Großflächige Abstützung des hinteren, oberen
  • Beckenkamms (Gürtelhöhe)
  • Rückenlehnendruck individuell oder automatisch einstellbar
  • Leichte Sitzneigung nach vorne möglich
  • Gasdruckfeder wird dauerhaft vor Verschmutzung geschützt (um Funktion zu gewährleisten)
  • Sitztiefenfederung (damit beim Hinsetzen die Wirbelsäule nicht gestaucht wird)
  • Einstellbare Sitztiefe
  • Höheneinstellbarkeit
  • Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich bei gleichzeitigem Kontakt zur Rückenlehne.
  • Minimierung der Stolpergefahr
  • Atmungsaktive, mikroklimafreundliche, leicht austauschbare Sitz- und Lehnenpolster sowie robuste Materialien, die dem jeweiligen Arbeitsumfeld entsprechen. Aktuelle DIN wird erfüllt.
  • Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch und einfach zu handhaben.
  • Das Produktprogramm muss eine ESD (ElectroStatic Discharge)-fähige Ausstattung bieten.

Außerdem sinnvoll

  • Gesamtes Stuhloberteil in der Neigung nach vorn anpassbar
  • Problemloser Standortwechsel und Schutz der Polsterung (z. B. durch Griffe an den Rückenlehnenaussenseiten)
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Breite/Höhe/Tiefe (ohne Werkzeug)
  • Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich sind Aufstiegshilfen erforderlich (z. B. durch Fußringe in Verbindung mit hoher Gasfeder)
  • Beim Einsatz als Countermodell (größere Sitzhöhe > 65 cm) muss ein mögliches Wegrutschen des Stuhles verhindert werden
  • Lastabhängig gebremste Rollen für Arbeitsplätze mit wechselnden örtlichen Arbeitsbereichen (zusätzliche Gewährleistung der Standsicherheit)

Mindestanforderungen Steh-Sitze

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Die physiologische Krümmung der Wirbelsäule muss auch bei hoher Sitzposition unterstützt werden
  • Dreidimensionale Beweglichkeit bei gleichzeitig festem Stand
  • Anpassung der Sitzvorderkante an die Neigung der Oberschenkel, dadurch Reduktion des Drucks an der Unterseite der Oberschenkel
  • Anpassung des gesamten Sitzes an die Bewegungen des Benutzers und Ermöglichung verschiedener Steh- und Sitzpositionen durch ausreichende Höhenverstellbarkeit
  • Bedienelemente leicht zugänglich, ergonomisch und einfach zu handhaben
  • Die Gasfeder muss dauerhaft vor Verschmutzung geschützt sein.
  • Wirkungsvolle Sitztiefenfederung auch in der untersten Sitzposition.
  • Pflegeleicht

Außerdem sinnvoll

  • Leicht zu transportieren
  • ESB-fähige Ausstattung (Electro Static Discharge)

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
85540 Haar b. München
Tel. 089/90 05 06 0
Fax 089/90 39 39 1
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.aeris.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG
Espanstraße 36
91238 Offenhausen/Germany
Tel. 09158/ 17 700
Fax 09158/ 17 701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.dauphin-group.com

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Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

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Industriearbeitsplätze

Industriearbeitsplätze

Der ergonomische Industriearbeitsplatz

Zufriedene Mitarbeiter und höhere Produktivität

Eigentlich müsste es sich längst herum gesprochen haben: Rückenschmerzen sind die Hauptursache für Krankmeldungen und ein ergonomischer Arbeitsplatz kann das verhindern. Mehr noch: Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, kann sehr viel mehr leisten, ist motivierter und ermüdet nicht so schnell. Klingt verlockend und ist mit einem sogenannten „systemergonomischen" Industriearbeitsplatz auch ganz leicht umzusetzen. Alles was man dazu braucht ist die optimale ergonomische Kombination aus Industriearbeitsstuhl, Arbeitstischsystem, Beleuchtung, Arbeitsplatzmatte und Werkzeuge, am besten mit AGR-zertifizierten Produkten. Es gilt also, nicht nur die einzelnen Arbeitsplatzkomponenten zu betrachten, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist entscheidend.

Industrielle Arbeitsstühle bieten idealerweise eine ausgewogene Unterstützung durch Rückenlehnenkontakt und verfügen über eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Da in der Industrie häufig in Schichten gearbeitet wird und mehrere Personen ein und denselben Stuhl benutzen, sollte der Rückenlehnenandruck automatisch angepasst sein. Bei einem fest zugewiesen Arbeitsplatz ist auch eine individuelle Einstellung sinnvoll. Natürlich sollten alle Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.

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Anders als bei der Schreibtischarbeit, können die Bewegungs- oder auch Greifräume am Industriearbeitsplatz oft deutlich größer sein. Dafür ist eine sich nach oben verjüngende Rückenlehne sinnvoll, die die nötige Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Unterstützung der Wirbelsäule bietet. Zudem sind ein in der Neigung nach vorn anpassbares Stuhloberteil sowie eine automatische Sitzneigeverstellung ratsam. Standortwechsel sollten problemlos möglich sein. Zum Schutz der Polsterung eignen sich ergonomische Schiebegriffe an den Rückenlehnen-Außenseiten. Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich, an denen ein Hochstuhl eingesetzt wird, sind Aufstiegshilfen erforderlich, wie beispielsweise Fußringe in Verbindung mit einer Gasfeder zur Höhenverstellung mit großem Verstellweg.

Eine sinnvolle Alternative für Steharbeitsplätze sind Steh-Sitze. Diese entlasten die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Lässt sich die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, findet der Steh-Sitz auch in Laboren schnell Akzeptanz.

Beim höhenverstellbaren Arbeitstischsystem ermöglicht ein großer Verstellweg einen einfachen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen. Die Sitz- bzw. Stehhöhe sollte ein sehr breites Spektrum bezüglich der Körpergröße umfassen. Die Tischgröße und das Tischplattenmaterial müssen den jeweiligen individuellen Arbeitsanforderungen gerecht werden, die Tischplatten reflexionsarm sein und der Tisch insgesamt ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten garantieren. Zusätzlich muss die Integration eines ergonomischen, der Sehaufgabe angepassten, Beleuchtungssytems vorgesehen sein. Für die Abbildung moderner, nach ergonomischen Aspekten ausgerichteter Prozesse ist der Einsatz eines modularen Baukastensystems für die Arbeitsplatzgestaltung von unschätzbarem Wert. Zudem ermöglicht es die schnelle Reaktion auf sich verändernde Bedingungen. Alle durchgängig kompatiblen Elemente zur Bereitstellung von Material, Werkzeug, Medien und Informationen sind ergonomisch optimiert und individuell anpassbar: eine Investition in eine gesunderhaltende und effiziente Arbeitsumgebung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beleuchtung am Industriearbeitsplatz. Sie leistet einen wertvollen Beitrag in Bezug auf Sicherheit, Zufriedenheit und auch Rückenfreundlichkeit. Außerdem muss auch sie den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen. Das wird erreicht durch eine Anpassung der Beleuchtungsstärke, anwendungsgerechte Farbtemperaturen, einer gleichmäßigen Ausleuchtung des zentralen und des peripheren Sehfeldes, einer Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen durch das Leuchtmittel oder durch die Leuchte auf der Arbeitsoberfläche. Mit speziellen Folien lassen sich Mehrfach-Schatten vermeiden und bestmögliche Entblendung bewirken. Ebenfalls wichtig: flicker- und flimmerfreie sowie lichtstarke und blendreduzierte Leuchten mit stufenloser Dimm-Möglichkeit.

Bei Arbeiten, die Geschicklichkeit erfordern ist eine Lupenleuchte zur Unterstützung des Sehens im Nahbereich sinnvoll. Sie verhindert, dass man sich während der Tätigkeit unnatürlich weit nach vorne neigen muss. Störungsfreies Nahsehen im Sehabstand von 40 Zentimetern ermöglicht eine Gestänge- und Systemleuchte. Die Aufhängung und die leichte Handhabbarkeit erlauben dem Benutzer die Beleuchtung in verschiedene Richtungen und Entfernungen auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. Kein Muss, aber durchaus sinnvoll sind LED-Leuchten, da sie einen um circa 30 Prozent geringeren Energiebedarf haben.

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten darüber hinaus einen weiteren positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert. Wichtigste Aufgabe der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf. Die Elastizität darf jedoch nicht zu hoch sein, sodass das Gefühl, des sicheren Standes erhalten bleibt. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen wird die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden zusätzlich aktiviert. Gute Arbeitsplatzmatten weisen eine gute Rutschfestigkeit auf und können in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Am Industriearbeitsplatz darf natürlich auch das ergonomische Werkzeug nicht fehlen. Empfehlenswert sind Beispielsweise Schraubendreher oder Zangen mit ergonomischen Griffen. Sie können helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden. Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist. Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Unterschiedliche Schraubzonen und Oberflächen für unterschiedlichste Einsatzbereiche sind ebenso vorteilhaft wie ein integrierter Abrollschutz. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet.

Wer täglich sehr viel mit einem Schraubendreher arbeitet, sollte darüber nachdenken, ein Werkzeug zu nutzen, dass ihn bei der Arbeit unterstützt. Denn heutzutage gibt es Schraubendreher mit elektrischer Schraubunterstützung. Sie ähneln einem normalen Werkzeug dieser Kategorie, sind vergleichbar flexibel einzusetzen und bei Bedarf wird der Antrieb hinzu geschaltet. Das Festziehen der Schraube erfolgt dabei dosiert per Hand.

Auch Zangen sind am Industriearbeitsplatz vielgenutzt. Mit speziell abgewinkelten Griffen (Pistolengriff) und einer so einhergehenden ergonomische Handhaltung in der Anwendung, sorgen sie gleichermaßen für eine Entlastung des Hand-Arm-Systems. Ihre Besonderheit ist die parallele Bewegung der Zangenschenkel. Diese ermöglicht dem Anwender über den gesamten Schenkelöffnungsbereich mit allen 5 Fingern gleichzeitig zugreifen zu können. Die Handschließkraft wird gleichmäßig auf die Fingermittelglieder verteilt, während bei der herkömmlichen Zange eine unterschiedliche Kraftübertragung stattfindet. Selbstverständlich müssen entsprechende Zangen für unterschiedliche Ausführungen angeboten werden sowie über ein Rückstellmechanismus und eine Oberflächenbeschichtung verfügen, die ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglicht. Das Arbeiten mit ergonomischen Zangen, bzw. Griffkonzepten ist durch die deutliche Steigerung der Krafteinleitung über den gesamten Bewegungsbereich spürbar komfortabler. Resultat des Konzeptes: Längeres, schonenderes und ermüdungsfreieres Arbeiten ist mit weniger Krafteinsatz möglich.

Fazit: Im Interesse der Gesundheit und der Motivation lohnt es sich, konzeptionell zu denken und zu handeln. Sogar krankheitsbedingte Ausfalltage können durch die Nutzung eines ergonomischen Gesamtkonzepts reduziert werden.

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Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

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Hubtische

Hubtische

Hubtische zur sinnvollen ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung im gewerblichen Bereich

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen sind mit dem laufenden Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für Rücken und Wirbelsäule.

Mehr und mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und helfende Maßnahme Hubtische ein. Dadurch werden Arbeitsabläufe ergonomisch gestaltet, die Rückenproblematik drastisch reduziert - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Obwohl der Verbreitungsgrad von Hubtischen permanent steigt, genügen derzeit weder Verbreitung noch Bekanntheitsgrad. Weitere Aufklärung ist dringend notwendig.

Gesteigerte Leistungsfähigkeit durch rückenschonende Arbeitshaltung

Ein guter Hubtisch muss mehr können als nur die Lasten auf die jeweils ergonomisch günstige Arbeitshöhe zu bringen. Wichtige Details wie z. B. leichte Bedienbarkeit, problemlose Nachjustierung, angepasste Plattformgrößen, eine Fußraumfreiheit usw. ermöglichen erst eine rückenschonende Arbeitshaltung.

Das Be- und Entladen wird erleichtert, Kräfte werden geschont und sogar Müdigkeitserscheinungen werden reduziert, die Arbeitsleistung steigt. Flexible Einsatzmöglichkeit durch Mobilität und problemlose Integrationsmöglichkeit an beliebigen Arbeitsplätzen ermöglicht optimale Anpassung an die jeweiligen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe.

Checkliste für rückengerechte Hubtische

  • Der Tisch muss über eine stufenlose Höhenverstellung verfügen. Die ist zwingend erforderlich, damit die Arbeitshöhe individuell an die Körpergröße anpassbar ist: Flachformhubtisch bis mindestens 75 cm, Montagehubtisch bis circa 120 cm. Um auch hohe Gegenstände, die sich auf dem Tisch befinden, noch rückengerecht erreichen zu können, darf die Bauhöhe des abgesenkten Hubtisches 10 cm nicht überschreiten.
  • Der Tisch muss die richtige Plattengröße haben. Beim Flachformhubtisch soll sie der am Arbeitsplatz überwiegend verwendeten Palettengröße (z. B. 120 x 80 cm) angepasst sein. Bei Montagetischen orientiert sich die Plattengröße an den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes.
  • Eine umlaufende Fußraumfreiheit ist bei einer angehobenen Plattform erforderlich, um dicht genug an die auf dem Tisch befindlichen Gegenstände herantreten zu können.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Gleichmäßige Hub- und Senkzeiten über den ganzen Weg sind erforderlich.
  • Neben einer stationären Einsatzmöglichkeit sind mobile Varianten sinnvoll, um wechselnden Arbeitsbedingungen und Arbeitsstandorten gerecht zu werden.
  • Die Arbeitsplattform muss flexibel sein, denn die Neigbarkeit und Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last erleichtern die Entnahme bzw. die Beladung.

Mindestanforderungen

  • Stufenlose Höhenverstellung
  • Bauhöhe darf 10 cm nicht überschreiten
  • Richtige Plattengröße
  • Umlaufende Fußraumfreiheit
  • Einfache Bedienbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Neigbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Mobilität
  • Weitere Optionen entsprechend den Anforderungen des Arbeitsplatzes

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Holzschrauben

Holzschrauben

So leicht kann Schrauben sein

Wenn es um feste Verbindungen geht, sind Schrauben absolut unerlässlich. Insbesondere wenn es um Holzbauschrauben geht, die bei kraftschlüssigen Verbindungen zum Einsatz kommen. Wie zum Beispiel bei langen Zimmermannsschrauben, die sich meist nur sehr schwer oder mit großen Maschinen einschrauben lassen. Und wäre da dann nicht der teils schmerzhafte Prozess beim Eindrehen der Schrauben.

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Schluss mit großem Kraftaufwand

Schrauben gehören schon seit sehr langer Zeit zum Leben der Menschen. Und man möchte meinen, dass deren Entwicklung längst abgeschlossen ist. Doch weit gefehlt. Auch Schrauben lassen sich weiter perfektionieren. Bei der neuesten Generation handelt es sich um so genannte Energiesparschrauben. Klingt viel versprechend, ist es auch. Denn sie lassen sich mit bedeutend weniger Kraft in Holz einschrauben und sparen so Energie bei Mensch und Maschine.

Belastung für Muskeln und Gelenke

Eine echte Wohltat nicht nur beim Heimwerker, gerade bei Menschen die im Beruf täglich viele hundert Holzschrauben verarbeiten müssen sind solch geniale Erfindungen eine große Hilfe. Denn vermutlich weiß nahezu jeder aus eigener Erfahrung, was das Eindrehen von Schrauben nach sich ziehen kann. Sowohl manuell als auch mit Akkuschrauber lässt sich ein Verdrehen des Handgelenks, bzw. das verkrampfte Halten eines schweren elektrischen Schraubers, kaum vermeiden. Gerade wenn es um sehr lange Holzbauschrauben geht, wie sie von Zimmerleuten verwendet werden. Auf Dauer eine große Belastung für Muskeln und Gelenke.

Warum das Eindrehen von Schrauben dem Körper schaden kann

Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes System miteinander arbeitender Muskelketten, stabilisierender Bänder und raffinierter Gelenksysteme (Tensegrity-Modell). Anstrengendes Einschrauben und das dadurch bedingte Verdrehen des Handgelenks kann dieses reibungslose Zusammenspiel empfindlich stören. Es kommt zu muskulären Dysbalancen. Erst schmerzt das Handgelenk, dann der Ellenbogen, schließlich Schulter und Rücken. Bei neuartigen Holzschrauben ist das Risiko für muskuläre Dysbalancen und Verspannungen hingegen deutlich reduziert. Der erheblich verringerte Kraftaufwand, auch dadurch, dass kein Vorbohren nötig ist, schont so den Rücken. Insbesondere beim Eindrehen von Holzbauschrauben jenseits von mehr als 20 oder 30 cm Länge.

Bis zu 50 Prozent reduzierter Energieeinsatz

Neue Generationen von Holzschrauben, deren wohldurchdachtes Design den Einschraubwiderstand um bis zu 50 Prozent reduziert, kann so die Belastung auf das Muskel-Skelettsystem deutlich verringern. So zum Beispiel Schrauben mit der sogenannten TENZ Stairs Gewindetechnologie. Zwischen den Gewindegängen befinden sich am Kerndurchmesser der Schraube kleine, zu einander versetzte Stufen (Stairs), die für verringerte Kontaktflächen zwischen Holz und Schraube sorgen. Das führt zu weniger Reibung und somit zu einem niedrigeren Eindrehwiderstand. Eine perfekte Passung zum Antrieb und ein schnelles „Anbeißen“ im Material sorgen so, im Vergleich zu Standard-Schrauben, für einen deutlich geringeren Kraftaufwand von Mensch und Maschine.

Schont nicht nur den Rücken, sondern auch Holz und Werkzeug

Übrigens: Nicht nur der Rücken profitiert, sondern auch das Holz. Die Holzfasern bleiben beim Einschrauben nahezu unverletzt und können sich nach der Verschraubung wieder an den Gewindekern der Schraube anschmiegen. Das Resultat ist eine bessere Verzahnung zwischen Schraube und Bauteil. Erfreulich auch, dass mit einer Akku-Ladung fast doppelt so viele Schrauben gesetzt werden können. Und was Muskeln und Gelenke schont, ist auch gut für die Schraubgeräte, denn ein geringerer Kraftaufwand macht sich hier mit einer längeren Lebensdauer bezahlt.

Checkliste für rückengerechte Holzschrauben

  • Zu allererst müssen Holzschrauben über eine entsprechende Zulassung für Holzkonstruktionen verfügen. Erkennbar ist dies z. B. an einer CE Kennzeichnung.
  • Bei Holzbauschrauben handelt es sich um Schrauben, die häufig bei kraftschlüssigen Verbindungen mehrere Bauteile Verwendung finden. Sie müssen daher auch in schwierigen Arbeitssituationen (z. B. auf dem Dachstuhl) zur Arbeitssicherheit beitragen. Zum Beispiel durch schnelles „Anbeißen“ der Schrauben und einer guten Passung des Antriebs. Auch auf ein lästiges vorbohren sollte verzichtet werden können.
  • Schraube ist nicht gleich Schraube. Bei der Verwendung muss ein deutlich geringerer Kraftaufwand und somit ein signifikant geringerer Einschraubwiderstand erforderlich sein. Eine Verminderung der Reibung und des Einschraubdrehmoments im Vergleich zu herkömmlichen Schrauben sind hilfreiche Parameter und müssen belegbar sein.
  • Egal wie lang die Schrauben sind, im Vergleich zu einer Standard- Holzschraube müssen rückengerechte Holzschrauben sich mit vergleichbar leichteren Schraubgeräten gleich gut eindrehen lassen. Das schont Muskulatur und Gelenke.

Mindestanforderungen

  • CE Kennzeichnung
  • Trägt zu Arbeitssicherheit bei
  • Reduzierter Krafteinsatz
  • Ermöglicht leichtere Schraubgeräte im Vergleich zu Standard-Holzschrauben
  • Verzicht auf Vorbohren
  • Schnelles „Anbeißen“
  • Gute Passung des Antriebs

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Handwerker-/Nass-Trockensauger

Handwerker-/Nass-Trockensauger

Reine machen leicht gemacht – click & clean: Sauberkeit, Funktionalität und Ergonomie

Schon beim normalen Hausputz gilt Staubsaugen nicht gerade als Lieblingsbeschäftigung, sorgt das Reine machen mit den falschen Geräten und einer schlechten Körperhaltung doch oftmals für Probleme mit dem Rücken. Bei keiner anderen Beschäftigung im Haushalt klagen Menschen so häufig über Rückenschmerzen, wie beim Staubsaugen.

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Die Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle

Nur wer sich an rückenschonende Bewegungen gewöhnt, kann dem Hausputz gelassener entgegensehen. Doch was sollen Handwerker sagen, die schon aus beruflichen Gründen große Flächen, und dies häufig beim Kunden, sauber halten müssen? Natürlich können auch sie sich rückenfreundliche Bewegungsabläufe antrainieren, genauso wichtig ist aber auch die optimale Ausrüstung. Denn sie müssen Sauger und Werkzeug ständig transportieren, ausladen, benutzen, wieder verstauen und das vielleicht sogar mehrmals täglich. Auch hier gibt es gute Nachrichten. Im Handel sind Handwerkersauger erhältlich, die den Putz-, Transport-, Ein- und Auslademarathon erheblich erleichtern und rückenfreundlich gestalten können.

Hohe Funktionalität und physiologische Handhabung

Ideal sind Sauger, auf denen eine Zubehör-Box eingeklickt werden kann. Das hat den großen Vorteil, dass man sich nicht ständig bücken muss, um nach dem benötigten Werkzeug zu greifen. Da die Sauger sich gut rollen lassen, ist es auch nicht nötig, die Boxen zu tragen, wenn nicht gerade eine Treppe benutzt werden muss. Außerdem verfügen moderne Geräte jetzt über eine Schlauchaufwicklung, mit der sich der Schlauch gut am Sauger befestigen lässt und den Transport ebenfalls erleichtert.

Checkliste für rückengerechte Handwerker-/Nass-Trockensauger

  • Der Sauger sollte leicht zu manövrieren sein, wichtig sind hierbei große Räder und Lenkrollen sowie eine Feststellbremse.
  • Ein Aufklicken von Aufbewahrungsbehältern für Elektrowerkzeuge und Zubehöre muss möglich sein. Dadurch entfällt das belastende Tragen. Zudem ergibt sich dadurch eine günstige Arbeitshöhe - Bodenarbeiten werden erspart.
  • Der Sauger muss eine hohe Funktionalität haben. Hierzu gehört eine ausreichend hohe Saugleistung (min. ca. 250 mbar), große Schmutzbehälter (je nach Gerät zwischen ca. 35 l und ca. 55 l) sowie eine Absaugmöglichkeit von unterschiedlichen Materialien, wie z. B. Holzspänen und -staub, Betonstaub, sowie baustellenüblichem Staub (Stoffe der Gefahrenstufe L oder M)
  • Ganz wichtig ist die Gewährleistung einer physiologischen Handhabung. Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten, wird diese ermöglicht durch:
    • Die Form der Haltegriffe am Sauger und an der einzuklickenden Box
    • Die Positionierung der Haltegriffe
    • Die leichte Bedienbarkeit der Schalter
    • Die Schlauchaufwicklung am Sauger
    • Ein relativ geringes Gewicht
    • Ein ausreichend langer Schlauch (mindestens ca. 3 m). Je länger der Schlauch ist, desto größer ist die Flexibilität.
    • Einfache semi-automatische oder voll-automatische Filterreinigung
    • Einfache Entleerungsmöglichkeiten
    • Relativ geringe Geräuschentwicklung (schallgedämmter Motorkopf)
    • Einfache Elektrokabelhandhabung
    • Leicht handhabbare und gut erreichbare Bedienelemente

Mindestanforderungen

  • Leichte Manövrierfähigkeit
  • Zubehör kann aufgeklickt und somit leicht transportiert werden
  • Hohe Funktionalität
  • Physiologische Handhabung

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Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

Ergonomisch durchdachte Multitalente

Kompaktkehrmaschinen oder auch multifunktionale Geräteträger sind wahre Multitalente, denn sie meistern viele unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sind sie nicht selten im Dauereinsatz und müssen besonderen Anforderungen an Rückenfreundlichkeit, Sicherheit und Bedienbarkeit genügen.

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Diese Allrounder haben die Aufgabe zu kehren, zu mähen, Schnee zu räumen, zu streuen, zu schwemmen und noch so manches mehr. Häufig muss das Fahrzeug dazu mehrmals täglich umgerüstet werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Anbaugeräte einfach und leicht von nur einer Person wechseln lassen. Das Umrüsten sollte den Rücken nicht belasten. Rollwagen für die einzelnen Anbaugeräte unterstützen die ergonomische Handhabung. Hydraulikanschlüsse erlauben einen leichten und unkomplizierten Anschluss der Geräte. Bauform, Baugröße und Farbgebung erleichtern eine eindeutige Montage und schließen eine Fehlbedienung aus. Die Kehrgutbehälter müssen zusätzlich über einen besonders einfachen Zugang verfügen, sodass die Entleerung und das Reinigen des Behälters leicht möglich ist.

Sicherheit wird großgeschrieben

Das Einsteigen in die Kehrmaschine muss sicher möglich sein. Pneumatische Türaufsteller oder ähnliche Vorrichtungen, die für eine sichere Endlage sorgen, verhindern ein unbeabsichtigtes Zufallen der Tür. Haltegriffe, die über die gesamte Länge einer stabilen Vollrahmentür angebracht sind, helfen beim Einsteigen. Sowohl profilierte Türeinstiegskanten als auch ein fest verlegter Bodenbelag sind rutschsicher und unterstützen den sicheren Einstieg zusätzlich. Die Einsitz-Sicherheitskabine verfügt idealerweise über ausreichend Kopffreiraum. Darüber hinaus ist ein ausreichend großer Fahrersitz mit Lordosenstütze, verstellbaren Armlehnen und verstellbarer Schulterabstützung wichtig. Denn nur unter diesen Voraussetzungen ist ergonomisches Sitzen möglich. Eine einhändig bedien- und in Längsrichtung verstellbare Lenksäule unterstützt zusätzlich das rückenfreundliche Arbeiten.

Das Fahrzeug muss wendig sein, spurgetreu fahren und Stöße gut abfedern können. Das funktioniert am besten mit einem vollgefederten Fahrwerk und einer auf vibrationsdämpfenden Lagern montierten Kabine. Ein luftgefederter Fahrersitz mit optischer Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung trägt ebenfalls dazu bei. Eine gute Heiz- und Klimaanlage, Sonnenschutzrollos und eine gewölbte Frontscheibe zur Minimierung von Geräusch- und Lichtreflexionen sorgen für weiteren Komfort.

Da diese Fahrzeuge oft hin- und her manövrieren müssen, spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Neben der sowieso gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung ist es von Vorteil, wenn zusätzliche Arbeitsscheinwerfer am Dach und hinten am Fahrzeug für optimale Sicht sorgen. Eine Kombibremse mit automatischer lastabhängiger Bremskraftverteilung stoppt die Maschine schnell und sicher, wenn es nötig ist. Ein vollhydraulischer und stufenloser Fahrantrieb mit permanentem Allradantrieb und Traktionskontrolle sorgt auch auf unsicherem Terrain für spurgetreues und wendiges Vorankommen.

Checkliste für rückengerechte Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

  • Sowohl das Einsteigen in als auch das Aussteigen aus der Fahrerkabine muss rückenfreundlich und sicher sein. Dies wird durch Türaufsteller und Haltegriffe sowie durch Rutschsicherungen an Tür und Boden erreicht.
  • Der Fahrzeugführer muss vor vermeidbaren Stößen und Schwingungen geschützt werden. Hier ist auf eine spezielle Fahrwerksfederung sowie auf eine vibrationsdämpfende Fahrzeugkabine zu achten. Luftgefederte Fahrersitze mit Gewichtsanpassung sind ebenfalls sehr vorteilhaft.
  • Eine rückenfreundliche und einstellbare Sitzposition ist selbstverständlich, zumal die Fahrer viele Stunden im Fahrzeug verbringen. Der Fahrersitz sollte daher zumindest über verstellbare Arm- und Rückenlehne sowie eine einstellbare Schulterabstützung und Lordosenstütze verfügen. Achten Sie auf ausreichend Kopffreiraum.
  • Für eine optimale Sitzposition ist eine in Längsrichtung verstellbare Lenksäule ebenso wichtig wie ein in die Armlehne integriertes Bedienpult, mit dem sich auch komplexe Maschinenfunktionen leicht und sicher durchführen lassen.
  • Grundsätzlich sollte sich das Fahrzeug sicher und komfortabel bedienen lassen. Dabei muss es dem Fahrer eine gute Sicht sowohl auf den Arbeitsbereich als auch auf alle Maschinen und Arbeitsfunktionen bieten.
  • Eine klimatisierte und geräuschreduzierte Fahrerkabine sollte Standard sein.
  • Da das Fahrzeug nur von einer Person gefahren wird, muss auch die Bedienung und Umrüstung nur von einer Person vorgenommen werden können. Sie sollte schnell und unkompliziert möglich sein. Verwechslungen oder Fehlfunktionen beim Anschluss der Anbaugeräte sind auszuschließen.
  • Wichtig ist, dass der Hersteller viele verschiedene Anbaugeräte für unterschiedlichste Aufgaben anbietet und gegebenenfalls für Sondereinsatzgebiete Speziallösungen vorgesehen sind.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Ein- und Aussteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung
  • Angebot von Anbaugeräten für verschiedenste Einsatzgebiete und Sonderbauten
  • Wechsel bzw. Montage der Anbaugeräte durch eine Person
  • Keine losen Kleinteile bei der Demontage
  • Eindeutige Montage ohne Fehlfunktion und Verwechslungsgefahr der Anbaugeräte
  • Komfortable Rollwagen zur sicheren und leichten Handhabung der Anbaugeräte
  • Leichter Zugang zum Kehrgutbehälter (Einwurf größerer Teile, Reinigung)
  • Fahrzeug entspricht den geltenden EU-Richtlinien

Außerdem sinnvoll

  • Höhenverstellbarer Komfortsitz mit Armlehnen
  • Rückfahrkamera
  • Kamerasystem mit Vogelperspektive
  • Ablageflächen für Dokumente und Kleinteile
  • Flaschen-/Dosenhalter
  • Ablageflächen für persönliche Gegenstände
  • Arbeitsscheinwerfer vorne und/oder hinten für Ausleuchtung des Arbeitsbereiches
  • Sicht auf Saugmund und Saugmundkamera
  • Zusatzspiegel für den Zwischenachsbereich

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Bucher Municipal GmbH
-Kehrmaschinen-
Schörlingstr. 3
30453 Hannover
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Hako GmbH
Hamburger Straße 209-239
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531/8060
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Gabelstaplersitze

Gabelstaplersitze

Gesundheitsförderung für Gabelstapler-Fahrer

Gabelstapler-Fahrer klagen vielfach über Schmerzen im Nacken, Rücken, Arm- und Schulterbereich. Ursache sind oftmals die ungünstigen Bewegungsabläufe beim Gabelstapler fahren.

Mit „verdrehtem Hals“ nach hinten zu sehen, ist eher Regel als Ausnahme. Oder häufiges „mit überstrecktem Hals“ Nach-oben-Sehen beim Aufgreifen und Abstellen der Ladung. Zudem belasten Stöße, verursacht durch holprige Böden und Straßenbeläge, die Wirbelsäule extrem.

Zur Basisausstattung gehört ein Federungssystem

Rückengerechte Staplersitze haben deshalb bereits in der Basisausstattung ein Federungssystem, das die Stoßbelastung auf die Wirbelsäule deutlich reduziert und schädliche Vibrationen drastisch reduziert.

Rückenlehne und Sitz lassen sich anpassen

Ein ergonomischer Gabelstaplersitz muss Drehbewegungen des Oberkörpers zulassen bzw. unterstützen und die Bewegungsfreiheit der Arme gewährleisten. Die Rückenlehne stützt, durch eine stufenlose Höhen- und Neigungsverstellung und eine Lordosenstütze den Körper optimal und individuell, was den Rücken entlastet. Die Sitzfläche ist ausreichend dimensioniert und lässt sich stufenlos verstellen. Weitere Details wie Sitzflächenverlängerungen, Sitzflächenneigungseinstellungen, Sitzheizung, ein intelligenter Stoßdämpfer mit Fahrbahnerkennung, sind eine sinnvolle, der Gesundheit zuträgliche Ergänzung.

Krankheitstage reduzieren

Auch ältere Gabelstapler können mit ergonomischen Fahrersitzen nachgerüstet werden. Um die Funktionsfähigkeit von Sitzen zu gewährleisten sind diese regelmäßig zu warten. Der rückengerechte Staplersitz, in Kombination mit richtigem Verhalten (siehe „Weitere Informationen“) fördert Gesundheit und Wohlbefinden, ist zugleich ein wichtiger Beitrag Krankheitstage zu reduzieren.

Tipps und Hilfen für gesundheitsschonendes Staplerfahren

Beim falschen Besteigen des Gabelstaplers können Wirbelsäule und Kniegelenke ungünstig belastet werden. Aufgrund der räumlichen Enge besteht die Gefahr, dass insbesondere die Lendenwirbelsäule und die gebeugten Kniegelenke verdreht werden. Der Staplerfahrer sollte durch einen kontrollierten Bewegungsablauf und eine bewusste Rumpfmuskelspannung diese Fehlbelastung unbedingt reduzieren. Der ergonomische Sitz ist nur so gut, wie er individuell auf den Fahrer einstellbar ist. Ein ergonomisch guter und richtig eingestellter Sitz stützt die Wirbelsäule, vermeidet Zwangshaltungen und verringert die Übertragung von Vibrationen, Stößen und Schwingungen auf den Körper.

Ein dynamisch sitzender Fahrer

  • stellt seinen Sitz individuell ein.
  • achtet auf seine Sitzhaltung: kippt sein Becken beim aufrechten Sitzen etwas nach vorn, hebt sein Brustbein und streckt die Halswirbelsäule.
  • verändert fortlaufend seine aufgerichtete Körperhaltung.
  • führt nach Möglichkeit gymnastische Lockerungsübungen durch.
  • vermeidet einseitige Bewegungsabläufe.
  • steigt in Arbeitspausen vom Stapler herunter. So ermüdet er weniger schnell, ist reaktionsfähiger und verringert somit das Unfallrisiko.

Achten Sie auf eine aufrechte Sitzhaltung

  • Ziehen Sie Ihren Hinterkopf an einem gedachten goldenen Faden nach oben.
  • Vermeiden Sie das Vorschieben Ihres Kinns und das Hochziehen Ihrer Schultern.
  • Vermeiden Sie einseitige oder extreme Kopfbewegungen.
  • Schützen Sie durch richtige Kleidung Ihren Nacken vor Zugluft und Kälte. Nutzen Sie Pausen und Arbeitsunterbrechungen für spezielle Nacken und Schulterübungen.
  • Vermeiden Sie unnötigen Arbeitsstress durch wohlüberlegtes Arbeiten. Arbeitsunfähigkeitstage werden so reduziert! Zudem gilt: Erhöhte Motivation verbessert Arbeitsleistung und Qualität. Weniger Ermüdungserscheinungen und eine dadurch bedingt höhere Aufmerksamkeitsspanne leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit, und zwar für alle Verkehrsteilnehmer.

Checkliste für rückengerechte Gabelstaplersitze

Mindestanforderungen

  • Dämpfung von Vibrations- und Stoßbelastungen durch einstellbare Luftfederung
  • Stoßdämpfung der Rückenlehne
  • Führung im Hüft-/Lendenwirbelbereich
  • Höhenverstellbare Rückenlehne mit fester Struktur
  • Stufenlose Neigungsverstellung
  • Großflächige individuelle Abstützung des Lendenwirbelbereichs sowie des oberen Beckenbereichs Ausreichende Auflage des Oberschenkels und optimale Druck-Verteilung durch:
    ... Längsverstellung des gesamten Sitzes
    ... Ebene Sitzfläche
    ... Flache Seitenwangen
    ... Sitztiefe mind. 41 cm, Sitzbreite mind. 50 cm
    ... Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Vollautomatische Luftfederung (mit Gewichtserkennung)
  • Intelligente Stoßdämpfer (Fahrbahnerkennung)
  • Sitzheizung
  • Klimafreundliche Bezugsmaterialien
  • Zweipunkt-Sicherheitsgurt
  • Einstellbare Lordosenstütze

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Handgeführte Scheuersaugmaschinen

Handgeführte Scheuersaugmaschinen

Rückengesund arbeiten – ergonomische Bodenreinigung für professionelle Einsatzbereiche

Ob in Bürogebäuden, Schulen, Kliniken, im Einzelhandel, in kommunalen Einrichtungen oder in der Industrie: Saubere, hygienische Böden sind essenziell für sichere und gepflegte Arbeits- und Aufenthaltsbereiche. Gleichzeitig stellt die Bodenreinigung hohe körperliche Anforderungen an das Reinigungspersonal. Langes Schieben, wiederholte Bewegungen, ungünstige Griffpositionen oder schlechte Erreichbarkeit von Bedienelementen können Ihren Rücken und Ihre Gelenke auf Dauert belasten.
Moderne handgeführte Scheuersaugmaschinen oder sogenannte Walk-behind Maschinen bieten hier eine spürbare Entlastung. Sie verbinden effiziente Reinigungstechnik mit ergonomischen Lösungen, die Ihren Arbeitsalltag sicherer, physiologisch günstiger und deutlich komfortabler gestalten – unabhängig davon, ob Sie in engen, stark frequentierten Bereichen oder auf größeren Flächen arbeiten.

handgeführte scheuersaugmaschinen

Ergonomie als Grundlage – für unterschiedliche Körpergrößen und Einsatzsituationen geeignet

AGR-zertifizierte Maschinen erfüllen umfassende ergonomische Anforderungen. Dazu zählen ein neigungsverstellbarer Bedienholm (bei kleinen mobilen Maschinen), variable Greifhöhen sowie gut erreichbare Greifräume, die eine körpergerechte Bedienung für unterschiedlich große Anwenderinnen und Anwender ermöglichen. Alle relevanten Bedienelemente sind intuitiv angeordnet, so dass Sie diese sicher, in aufrechter Haltung und ohne Werkzeug erreichen können. Dies erleichtert die Anpassung der Maschine an Ihre eigene Körperhaltung und reduziert muskuläre Fehlbelastungen – ein zentraler Faktor für rückengesundes Arbeiten.

Hohe Beweglichkeit und präzise Kontrolle – auch in engen Bereichen

Besonders kompakte ambulant einsetzbare Modelle eignen sich ideal für schwer zugängliche oder stark möblierte Einsatzorte. Die leichtgängige Lenkbarkeit, ein ergonomisch geformter und umlaufender Bedienholm sowie die Möglichkeit, sowohl vorwärts als auch rückwärts zu arbeiten, unterstützen eine sichere Führung der Maschine bei minimalem Kraftaufwand.

Walk-behind Maschinen - Leistungsstarke Unterstützung für größere Flächen – ohne Mehrbelastung

Für weitläufigere Bodenflächen bieten größere handgeführte Walk-behind Geräte mit angetriebenem Fahrwerk eine komfortable, rückenschonende Lösung. Die Gehgeschwindigkeit lässt sich frei einstellen und an den individuellen Arbeitsrhythmus anpassen. Auch längere Reinigungseinsätze können Sie so körperlich entspannter durchführen.

Geschwindigkeitsabhängige Wasser- und Chemiedosierung sowie das randnahe Arbeiten ermöglichen professionelle Reinigungsergebnisse bei gleichzeitig deutlich reduzierter körperlicher Belastung. Besonders eine automatische Reduzierung der Geschwindigkeit in Kurven trägt maßgeblich dazu bei, Lenkkräfte zu minimieren und die Stabilität während der Nutzung zu erhöhen.

Werkzeuglose Bedienung, intuitive Reinigung und ergonomische Wartung

Zur Unterstützung eines sicheren und ermüdungsarmen Arbeitens gehört auch, dass sich alle Tätigkeiten zur Bedienung, Pflege und Wartung ergonomisch und ohne Werkzeug durchführen lassen sollten. Dazu gehören unter anderem z. B.:

- automatische Auf- und Abnahme des Reinigungswerkzeugs
- große, leicht zugängliche Tanköffnungen für einfache Reinigung
- ergonomische Befüllung und Entleerung
- sichere und rückengerechte Dosiersysteme

Diese und weitere Merkmale reduzieren unnötige Bewegungen, verhindern ungünstige Haltungen und unterstützen Sie bei einem effizienten, ergonomischen Arbeiten über den gesamten Lebenszyklus der Maschine.

Vielseitige Transport- und Ausstattungsmöglichkeiten

Bei größeren Maschinen sind optionale Transportkisten oder Transportleisten, die eine Mitnahme zusätzlicher Reinigungswerkzeuge oder Utensilien direkt am Gerät ermöglichen vorteilhaft. Damit lassen sich Arbeitsprozesse optimieren, Wege reduzieren und körperliche Belastungen durch wiederholtes Bücken oder Tragen minimieren.

Sicherheit und Normkonformität

Alle geprüften Maschinen erfüllen die aktuell geltenden Sicherheitsanforderungen. Die stabile Konstruktion gewährleistet jederzeit eine sichere Stand- und Rollsicherheit.

Fazit – Ergonomische Bodenreinigung für eine nachhaltige Rückengesundheit

Handgeführte Scheuersaugmaschinen, die nach den AGR-Kriterien geprüft wurden, ermöglichen ein gesundheitsgerechtes, kraftsparendes und effizienteres Arbeiten. Sie entlasten den Rücken, fördern eine physiologische Körperhaltung und reduzieren Ermüdung – bei gleichzeitig hervorragender Reinigungsleistung.

Checkliste für rückengerechte Handgeführte Scheuersaugmaschinen

  • Unterschiedlich große Mitarbeiter machen es erforderlich, dass sich die Scheuersaugmaschine an die jeweilige Körperhöhe anpasst. Darüber hinaus muss es möglich sein, dass alle Komponenten für die Bedienung leicht zu erreichen sind. Eine werkzeuglose Montage der Anbau- und Reinigungsteile wäre ebenfalls vorteilhaft.
  • Zur Bedienung gehört ebenfalls ein intuitives Bedienfeld. Ein Farbdisplay mit großen und klar verständlichen Funktionstasten sorgt für eine gute Übersicht. Getreu dem Motto so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Kleinere handgeführte Scheuersaugmaschinen sind nicht so leicht wie ein Wischmopp, dennoch können sie sich heutzutage annähernd ähnlich flexibel handhaben lassen. Achten Sie daher auf eine gute Beweglichkeit des Bedienholms und einem Reinigungswerkzeug mit dem man alle erforderlichen Bereiche gut erreichen kann. Eine Deltaform soll sich als sehr anpassungsfähig erwiesen haben.
  • Eine Maschine, die vorwärts und rückwärts gleichermaßen gut die Arbeit verrichtet, über eine gute Lenkbarkeit, frei wählbare Arbeitsgeschwindigkeit und ein eindeutiges Bedienfeld verfügt sorgt für ermüdungsarmes Arbeiten. 
  • Vorteilhaft sind Befestigungsmöglichkeiten für diverse zusätzliche Arbeitswerkzeuge bzw. Hilfsmittel. Diese optimieren Arbeitsprozesse reduzieren Wege und minimieren körperliche Belastungen durch wiederholtes Bücken oder Tragen.

Mindestanforderungen

  • Komfortable Nutzung bei unterschiedlichen Körperhöhen
  • Hohe Flächenzugänglichkeit
  • Ermüdungsarmes Arbeiten
  • Leicht zugängliche Bedienkomponenten
  • Anpassbare Gehgeschwindigkeit
  • Komfortabler Transport (nur bei ambulant einsetzbaren Maschinen)
  • Standsicherheit in Parkposition

Optionale Anforderungen

  • Befestigungsmöglichkeit für Reinigungstools

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hako gmbh
""

Hako GmbH
Hamburger Straße 209-239
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531/8060
Fax 04531/806 338
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www.hako.com

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LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

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Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

agr guetesiegel

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Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

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Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

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Piab Vakuum GmbH
Anschrift für TAWI Produkte
August-Thyssen-Str. 1
41564 Kaarst
Tel. 0211/20542740
Fax 0211/20542749
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Industrielle Arbeitsstühle

Industrielle Arbeitsstühle

Körpergerechtes Sitzen an gewerblichen Arbeitsplätzen

Arbeitswelten für Menschen im gewerblichen Umfeld werden zur Rückenprävention idealerweise mit Industriestühlen ausgestattet, die auf das Einsatzgebiet und die Anzahl der Benutzer abgestimmt sind. Industrielle Arbeitsstühle und Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen (Steh-Sitze) entlasten während sitzender und stehender Tätigkeiten die Wirbelsäule. Sie bieten einen sicheren Halt, ohne die notwendige Bewegungsfreiheit einzuschränken und unterstützen dynamisches Sitzen.

Einseitige Belastung vermeiden, Bewegungsfreiheit erhöhen

Generell gilt es, am Arbeitsplatz einseitige Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Daher empfehlen Experten für jeden Arbeitsplatz die Ausstattung mit einem passenden Sitzmöbel. Eine Besonderheit im gewerblichen Bereich ist es, dass alle benötigten Gegenstände mit gestreckten Armen ohne aufzustehen erreicht werden sollten. Moderne Industriestühle bieten deshalb beispielsweise durch eine taillierte Rückenlehne größtmögliche Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich.

Wichtige Funktionen

Eine automatische Einstellung des Rückenlehnenandrucks passt sich den individuellen Nutzerbedürfnissen bestens an. Gerade wenn unterschiedliche Personen den Stuhl nutzen. Körpergewicht, Rumpflänge und das Sitzgefühl des Benutzers können so noch besser berücksichtigt werden. Zudem sollten Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv, mikroklimafreundlich und auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt sein: Strapazierfähiges Polyurethan wird in Werkstatt- und Produktionsbereichen verwendet, Kunstleder in Labor- oder Reinraumbereichen und Stoff in sauberen Arbeitsbereichen.

Steh-Sitz

Steh-Sitze entlasten bei entsprechendem Haltungswechsel die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz sorgen Modelle mit Stopprollen, also Rollen, die bei Belastung blockieren und so für einen sicheren Stand sorgen. Des Weiteren kann der Stuhl dank seiner Rollen schnell und einfach verschoben werden, um so einen benachbarten Arbeitsplatz nutzen zu können. Die bereits angesprochene Standsicherheit ist ein sehr wichtiger Punkt, denn auch auf etwas unebenem Boden muss der Stuhl sicher stehen können. Die Verstellmöglichkeiten müssen über nutzerfreundliche und dem Einsatzgebiet entsprechende, gut zu erreichende Bedienelemente erfolgen. Vorteilhaft: in hygienisch sensiblen Bereichen, z. B. im Laborbereich oder im Montagebereich bleiben die Hände für andere Tätigkeiten frei , wenn die wichtigsten Verstellfunktionen über eine Fußauslösung bedient werden können.

Ein komfortabler Arbeitsplatz berücksichtigt mehr als nur den Stuhl

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur der Arbeitsstuhl passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht , Stuhl und Arbeitstisch zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Industrielle Arbeitsstühle

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne (ohne Hemdschiebe-Effekt) mit von der Tätigkeit abhängigen unterschiedlichen Öffnungswinkeln. Die Sitzfläche darf beim Zurücklehnen nur minimal anheben.
  • Rückenlehne hat eine Mindesthöhe von 45 cm, ist individuell anpassbar und bietet ausgewogene Unterstützung ohne Druckstellen zu erzeugen. Großflächige Abstützung des hinteren, oberen
  • Beckenkamms (Gürtelhöhe)
  • Rückenlehnendruck individuell oder automatisch einstellbar
  • Leichte Sitzneigung nach vorne möglich
  • Gasdruckfeder wird dauerhaft vor Verschmutzung geschützt (um Funktion zu gewährleisten)
  • Sitztiefenfederung (damit beim Hinsetzen die Wirbelsäule nicht gestaucht wird)
  • Einstellbare Sitztiefe
  • Höheneinstellbarkeit
  • Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich bei gleichzeitigem Kontakt zur Rückenlehne.
  • Minimierung der Stolpergefahr
  • Atmungsaktive, mikroklimafreundliche, leicht austauschbare Sitz- und Lehnenpolster sowie robuste Materialien, die dem jeweiligen Arbeitsumfeld entsprechen. Aktuelle DIN wird erfüllt.
  • Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch und einfach zu handhaben.
  • Das Produktprogramm muss eine ESD (ElectroStatic Discharge)-fähige Ausstattung bieten.

Außerdem sinnvoll

  • Gesamtes Stuhloberteil in der Neigung nach vorn anpassbar
  • Problemloser Standortwechsel und Schutz der Polsterung (z. B. durch Griffe an den Rückenlehnenaussenseiten)
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Breite/Höhe/Tiefe (ohne Werkzeug)
  • Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich sind Aufstiegshilfen erforderlich (z. B. durch Fußringe in Verbindung mit hoher Gasfeder)
  • Beim Einsatz als Countermodell (größere Sitzhöhe > 65 cm) muss ein mögliches Wegrutschen des Stuhles verhindert werden
  • Lastabhängig gebremste Rollen für Arbeitsplätze mit wechselnden örtlichen Arbeitsbereichen (zusätzliche Gewährleistung der Standsicherheit)

Mindestanforderungen Steh-Sitze

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Die physiologische Krümmung der Wirbelsäule muss auch bei hoher Sitzposition unterstützt werden
  • Dreidimensionale Beweglichkeit bei gleichzeitig festem Stand
  • Anpassung der Sitzvorderkante an die Neigung der Oberschenkel, dadurch Reduktion des Drucks an der Unterseite der Oberschenkel
  • Anpassung des gesamten Sitzes an die Bewegungen des Benutzers und Ermöglichung verschiedener Steh- und Sitzpositionen durch ausreichende Höhenverstellbarkeit
  • Bedienelemente leicht zugänglich, ergonomisch und einfach zu handhaben
  • Die Gasfeder muss dauerhaft vor Verschmutzung geschützt sein.
  • Wirkungsvolle Sitztiefenfederung auch in der untersten Sitzposition.
  • Pflegeleicht

Außerdem sinnvoll

  • Leicht zu transportieren
  • ESB-fähige Ausstattung (Electro Static Discharge)

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aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
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Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

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Industriearbeitsplätze

Industriearbeitsplätze

Der ergonomische Industriearbeitsplatz

Zufriedene Mitarbeiter und höhere Produktivität

Eigentlich müsste es sich längst herum gesprochen haben: Rückenschmerzen sind die Hauptursache für Krankmeldungen und ein ergonomischer Arbeitsplatz kann das verhindern. Mehr noch: Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, kann sehr viel mehr leisten, ist motivierter und ermüdet nicht so schnell. Klingt verlockend und ist mit einem sogenannten „systemergonomischen" Industriearbeitsplatz auch ganz leicht umzusetzen. Alles was man dazu braucht ist die optimale ergonomische Kombination aus Industriearbeitsstuhl, Arbeitstischsystem, Beleuchtung, Arbeitsplatzmatte und Werkzeuge, am besten mit AGR-zertifizierten Produkten. Es gilt also, nicht nur die einzelnen Arbeitsplatzkomponenten zu betrachten, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist entscheidend.

Industrielle Arbeitsstühle bieten idealerweise eine ausgewogene Unterstützung durch Rückenlehnenkontakt und verfügen über eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Da in der Industrie häufig in Schichten gearbeitet wird und mehrere Personen ein und denselben Stuhl benutzen, sollte der Rückenlehnenandruck automatisch angepasst sein. Bei einem fest zugewiesen Arbeitsplatz ist auch eine individuelle Einstellung sinnvoll. Natürlich sollten alle Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.

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Anders als bei der Schreibtischarbeit, können die Bewegungs- oder auch Greifräume am Industriearbeitsplatz oft deutlich größer sein. Dafür ist eine sich nach oben verjüngende Rückenlehne sinnvoll, die die nötige Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Unterstützung der Wirbelsäule bietet. Zudem sind ein in der Neigung nach vorn anpassbares Stuhloberteil sowie eine automatische Sitzneigeverstellung ratsam. Standortwechsel sollten problemlos möglich sein. Zum Schutz der Polsterung eignen sich ergonomische Schiebegriffe an den Rückenlehnen-Außenseiten. Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich, an denen ein Hochstuhl eingesetzt wird, sind Aufstiegshilfen erforderlich, wie beispielsweise Fußringe in Verbindung mit einer Gasfeder zur Höhenverstellung mit großem Verstellweg.

Eine sinnvolle Alternative für Steharbeitsplätze sind Steh-Sitze. Diese entlasten die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Lässt sich die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, findet der Steh-Sitz auch in Laboren schnell Akzeptanz.

Beim höhenverstellbaren Arbeitstischsystem ermöglicht ein großer Verstellweg einen einfachen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen. Die Sitz- bzw. Stehhöhe sollte ein sehr breites Spektrum bezüglich der Körpergröße umfassen. Die Tischgröße und das Tischplattenmaterial müssen den jeweiligen individuellen Arbeitsanforderungen gerecht werden, die Tischplatten reflexionsarm sein und der Tisch insgesamt ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten garantieren. Zusätzlich muss die Integration eines ergonomischen, der Sehaufgabe angepassten, Beleuchtungssytems vorgesehen sein. Für die Abbildung moderner, nach ergonomischen Aspekten ausgerichteter Prozesse ist der Einsatz eines modularen Baukastensystems für die Arbeitsplatzgestaltung von unschätzbarem Wert. Zudem ermöglicht es die schnelle Reaktion auf sich verändernde Bedingungen. Alle durchgängig kompatiblen Elemente zur Bereitstellung von Material, Werkzeug, Medien und Informationen sind ergonomisch optimiert und individuell anpassbar: eine Investition in eine gesunderhaltende und effiziente Arbeitsumgebung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beleuchtung am Industriearbeitsplatz. Sie leistet einen wertvollen Beitrag in Bezug auf Sicherheit, Zufriedenheit und auch Rückenfreundlichkeit. Außerdem muss auch sie den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen. Das wird erreicht durch eine Anpassung der Beleuchtungsstärke, anwendungsgerechte Farbtemperaturen, einer gleichmäßigen Ausleuchtung des zentralen und des peripheren Sehfeldes, einer Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen durch das Leuchtmittel oder durch die Leuchte auf der Arbeitsoberfläche. Mit speziellen Folien lassen sich Mehrfach-Schatten vermeiden und bestmögliche Entblendung bewirken. Ebenfalls wichtig: flicker- und flimmerfreie sowie lichtstarke und blendreduzierte Leuchten mit stufenloser Dimm-Möglichkeit.

Bei Arbeiten, die Geschicklichkeit erfordern ist eine Lupenleuchte zur Unterstützung des Sehens im Nahbereich sinnvoll. Sie verhindert, dass man sich während der Tätigkeit unnatürlich weit nach vorne neigen muss. Störungsfreies Nahsehen im Sehabstand von 40 Zentimetern ermöglicht eine Gestänge- und Systemleuchte. Die Aufhängung und die leichte Handhabbarkeit erlauben dem Benutzer die Beleuchtung in verschiedene Richtungen und Entfernungen auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. Kein Muss, aber durchaus sinnvoll sind LED-Leuchten, da sie einen um circa 30 Prozent geringeren Energiebedarf haben.

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten darüber hinaus einen weiteren positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert. Wichtigste Aufgabe der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf. Die Elastizität darf jedoch nicht zu hoch sein, sodass das Gefühl, des sicheren Standes erhalten bleibt. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen wird die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden zusätzlich aktiviert. Gute Arbeitsplatzmatten weisen eine gute Rutschfestigkeit auf und können in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Am Industriearbeitsplatz darf natürlich auch das ergonomische Werkzeug nicht fehlen. Empfehlenswert sind Beispielsweise Schraubendreher oder Zangen mit ergonomischen Griffen. Sie können helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden. Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist. Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Unterschiedliche Schraubzonen und Oberflächen für unterschiedlichste Einsatzbereiche sind ebenso vorteilhaft wie ein integrierter Abrollschutz. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet.

Wer täglich sehr viel mit einem Schraubendreher arbeitet, sollte darüber nachdenken, ein Werkzeug zu nutzen, dass ihn bei der Arbeit unterstützt. Denn heutzutage gibt es Schraubendreher mit elektrischer Schraubunterstützung. Sie ähneln einem normalen Werkzeug dieser Kategorie, sind vergleichbar flexibel einzusetzen und bei Bedarf wird der Antrieb hinzu geschaltet. Das Festziehen der Schraube erfolgt dabei dosiert per Hand.

Auch Zangen sind am Industriearbeitsplatz vielgenutzt. Mit speziell abgewinkelten Griffen (Pistolengriff) und einer so einhergehenden ergonomische Handhaltung in der Anwendung, sorgen sie gleichermaßen für eine Entlastung des Hand-Arm-Systems. Ihre Besonderheit ist die parallele Bewegung der Zangenschenkel. Diese ermöglicht dem Anwender über den gesamten Schenkelöffnungsbereich mit allen 5 Fingern gleichzeitig zugreifen zu können. Die Handschließkraft wird gleichmäßig auf die Fingermittelglieder verteilt, während bei der herkömmlichen Zange eine unterschiedliche Kraftübertragung stattfindet. Selbstverständlich müssen entsprechende Zangen für unterschiedliche Ausführungen angeboten werden sowie über ein Rückstellmechanismus und eine Oberflächenbeschichtung verfügen, die ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglicht. Das Arbeiten mit ergonomischen Zangen, bzw. Griffkonzepten ist durch die deutliche Steigerung der Krafteinleitung über den gesamten Bewegungsbereich spürbar komfortabler. Resultat des Konzeptes: Längeres, schonenderes und ermüdungsfreieres Arbeiten ist mit weniger Krafteinsatz möglich.

Fazit: Im Interesse der Gesundheit und der Motivation lohnt es sich, konzeptionell zu denken und zu handeln. Sogar krankheitsbedingte Ausfalltage können durch die Nutzung eines ergonomischen Gesamtkonzepts reduziert werden.

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item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 0212/6580-0
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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
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Tel. +43 7748/72410
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Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
Stammsitz Deutschland
Peter-Henlein-Straße 5
78056 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/601-100
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Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
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Dauphin Group | Workshop Lean & Ergonomie 2019, Passau

Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

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Hubtische

Hubtische

Hubtische zur sinnvollen ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung im gewerblichen Bereich

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen sind mit dem laufenden Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für Rücken und Wirbelsäule.

Mehr und mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und helfende Maßnahme Hubtische ein. Dadurch werden Arbeitsabläufe ergonomisch gestaltet, die Rückenproblematik drastisch reduziert - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Obwohl der Verbreitungsgrad von Hubtischen permanent steigt, genügen derzeit weder Verbreitung noch Bekanntheitsgrad. Weitere Aufklärung ist dringend notwendig.

Gesteigerte Leistungsfähigkeit durch rückenschonende Arbeitshaltung

Ein guter Hubtisch muss mehr können als nur die Lasten auf die jeweils ergonomisch günstige Arbeitshöhe zu bringen. Wichtige Details wie z. B. leichte Bedienbarkeit, problemlose Nachjustierung, angepasste Plattformgrößen, eine Fußraumfreiheit usw. ermöglichen erst eine rückenschonende Arbeitshaltung.

Das Be- und Entladen wird erleichtert, Kräfte werden geschont und sogar Müdigkeitserscheinungen werden reduziert, die Arbeitsleistung steigt. Flexible Einsatzmöglichkeit durch Mobilität und problemlose Integrationsmöglichkeit an beliebigen Arbeitsplätzen ermöglicht optimale Anpassung an die jeweiligen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe.

Checkliste für rückengerechte Hubtische

  • Der Tisch muss über eine stufenlose Höhenverstellung verfügen. Die ist zwingend erforderlich, damit die Arbeitshöhe individuell an die Körpergröße anpassbar ist: Flachformhubtisch bis mindestens 75 cm, Montagehubtisch bis circa 120 cm. Um auch hohe Gegenstände, die sich auf dem Tisch befinden, noch rückengerecht erreichen zu können, darf die Bauhöhe des abgesenkten Hubtisches 10 cm nicht überschreiten.
  • Der Tisch muss die richtige Plattengröße haben. Beim Flachformhubtisch soll sie der am Arbeitsplatz überwiegend verwendeten Palettengröße (z. B. 120 x 80 cm) angepasst sein. Bei Montagetischen orientiert sich die Plattengröße an den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes.
  • Eine umlaufende Fußraumfreiheit ist bei einer angehobenen Plattform erforderlich, um dicht genug an die auf dem Tisch befindlichen Gegenstände herantreten zu können.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Gleichmäßige Hub- und Senkzeiten über den ganzen Weg sind erforderlich.
  • Neben einer stationären Einsatzmöglichkeit sind mobile Varianten sinnvoll, um wechselnden Arbeitsbedingungen und Arbeitsstandorten gerecht zu werden.
  • Die Arbeitsplattform muss flexibel sein, denn die Neigbarkeit und Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last erleichtern die Entnahme bzw. die Beladung.

Mindestanforderungen

  • Stufenlose Höhenverstellung
  • Bauhöhe darf 10 cm nicht überschreiten
  • Richtige Plattengröße
  • Umlaufende Fußraumfreiheit
  • Einfache Bedienbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Neigbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Mobilität
  • Weitere Optionen entsprechend den Anforderungen des Arbeitsplatzes

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Holzschrauben

Holzschrauben

So leicht kann Schrauben sein

Wenn es um feste Verbindungen geht, sind Schrauben absolut unerlässlich. Insbesondere wenn es um Holzbauschrauben geht, die bei kraftschlüssigen Verbindungen zum Einsatz kommen. Wie zum Beispiel bei langen Zimmermannsschrauben, die sich meist nur sehr schwer oder mit großen Maschinen einschrauben lassen. Und wäre da dann nicht der teils schmerzhafte Prozess beim Eindrehen der Schrauben.

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Schluss mit großem Kraftaufwand

Schrauben gehören schon seit sehr langer Zeit zum Leben der Menschen. Und man möchte meinen, dass deren Entwicklung längst abgeschlossen ist. Doch weit gefehlt. Auch Schrauben lassen sich weiter perfektionieren. Bei der neuesten Generation handelt es sich um so genannte Energiesparschrauben. Klingt viel versprechend, ist es auch. Denn sie lassen sich mit bedeutend weniger Kraft in Holz einschrauben und sparen so Energie bei Mensch und Maschine.

Belastung für Muskeln und Gelenke

Eine echte Wohltat nicht nur beim Heimwerker, gerade bei Menschen die im Beruf täglich viele hundert Holzschrauben verarbeiten müssen sind solch geniale Erfindungen eine große Hilfe. Denn vermutlich weiß nahezu jeder aus eigener Erfahrung, was das Eindrehen von Schrauben nach sich ziehen kann. Sowohl manuell als auch mit Akkuschrauber lässt sich ein Verdrehen des Handgelenks, bzw. das verkrampfte Halten eines schweren elektrischen Schraubers, kaum vermeiden. Gerade wenn es um sehr lange Holzbauschrauben geht, wie sie von Zimmerleuten verwendet werden. Auf Dauer eine große Belastung für Muskeln und Gelenke.

Warum das Eindrehen von Schrauben dem Körper schaden kann

Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes System miteinander arbeitender Muskelketten, stabilisierender Bänder und raffinierter Gelenksysteme (Tensegrity-Modell). Anstrengendes Einschrauben und das dadurch bedingte Verdrehen des Handgelenks kann dieses reibungslose Zusammenspiel empfindlich stören. Es kommt zu muskulären Dysbalancen. Erst schmerzt das Handgelenk, dann der Ellenbogen, schließlich Schulter und Rücken. Bei neuartigen Holzschrauben ist das Risiko für muskuläre Dysbalancen und Verspannungen hingegen deutlich reduziert. Der erheblich verringerte Kraftaufwand, auch dadurch, dass kein Vorbohren nötig ist, schont so den Rücken. Insbesondere beim Eindrehen von Holzbauschrauben jenseits von mehr als 20 oder 30 cm Länge.

Bis zu 50 Prozent reduzierter Energieeinsatz

Neue Generationen von Holzschrauben, deren wohldurchdachtes Design den Einschraubwiderstand um bis zu 50 Prozent reduziert, kann so die Belastung auf das Muskel-Skelettsystem deutlich verringern. So zum Beispiel Schrauben mit der sogenannten TENZ Stairs Gewindetechnologie. Zwischen den Gewindegängen befinden sich am Kerndurchmesser der Schraube kleine, zu einander versetzte Stufen (Stairs), die für verringerte Kontaktflächen zwischen Holz und Schraube sorgen. Das führt zu weniger Reibung und somit zu einem niedrigeren Eindrehwiderstand. Eine perfekte Passung zum Antrieb und ein schnelles „Anbeißen“ im Material sorgen so, im Vergleich zu Standard-Schrauben, für einen deutlich geringeren Kraftaufwand von Mensch und Maschine.

Schont nicht nur den Rücken, sondern auch Holz und Werkzeug

Übrigens: Nicht nur der Rücken profitiert, sondern auch das Holz. Die Holzfasern bleiben beim Einschrauben nahezu unverletzt und können sich nach der Verschraubung wieder an den Gewindekern der Schraube anschmiegen. Das Resultat ist eine bessere Verzahnung zwischen Schraube und Bauteil. Erfreulich auch, dass mit einer Akku-Ladung fast doppelt so viele Schrauben gesetzt werden können. Und was Muskeln und Gelenke schont, ist auch gut für die Schraubgeräte, denn ein geringerer Kraftaufwand macht sich hier mit einer längeren Lebensdauer bezahlt.

Checkliste für rückengerechte Holzschrauben

  • Zu allererst müssen Holzschrauben über eine entsprechende Zulassung für Holzkonstruktionen verfügen. Erkennbar ist dies z. B. an einer CE Kennzeichnung.
  • Bei Holzbauschrauben handelt es sich um Schrauben, die häufig bei kraftschlüssigen Verbindungen mehrere Bauteile Verwendung finden. Sie müssen daher auch in schwierigen Arbeitssituationen (z. B. auf dem Dachstuhl) zur Arbeitssicherheit beitragen. Zum Beispiel durch schnelles „Anbeißen“ der Schrauben und einer guten Passung des Antriebs. Auch auf ein lästiges vorbohren sollte verzichtet werden können.
  • Schraube ist nicht gleich Schraube. Bei der Verwendung muss ein deutlich geringerer Kraftaufwand und somit ein signifikant geringerer Einschraubwiderstand erforderlich sein. Eine Verminderung der Reibung und des Einschraubdrehmoments im Vergleich zu herkömmlichen Schrauben sind hilfreiche Parameter und müssen belegbar sein.
  • Egal wie lang die Schrauben sind, im Vergleich zu einer Standard- Holzschraube müssen rückengerechte Holzschrauben sich mit vergleichbar leichteren Schraubgeräten gleich gut eindrehen lassen. Das schont Muskulatur und Gelenke.

Mindestanforderungen

  • CE Kennzeichnung
  • Trägt zu Arbeitssicherheit bei
  • Reduzierter Krafteinsatz
  • Ermöglicht leichtere Schraubgeräte im Vergleich zu Standard-Holzschrauben
  • Verzicht auf Vorbohren
  • Schnelles „Anbeißen“
  • Gute Passung des Antriebs

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TENZ GmbH
Schmiedlstraße 1
8042 Graz
ÖSTERREICH
Tel. +43 316/269 480
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Handwerker-/Nass-Trockensauger

Handwerker-/Nass-Trockensauger

Reine machen leicht gemacht – click & clean: Sauberkeit, Funktionalität und Ergonomie

Schon beim normalen Hausputz gilt Staubsaugen nicht gerade als Lieblingsbeschäftigung, sorgt das Reine machen mit den falschen Geräten und einer schlechten Körperhaltung doch oftmals für Probleme mit dem Rücken. Bei keiner anderen Beschäftigung im Haushalt klagen Menschen so häufig über Rückenschmerzen, wie beim Staubsaugen.

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Die Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle

Nur wer sich an rückenschonende Bewegungen gewöhnt, kann dem Hausputz gelassener entgegensehen. Doch was sollen Handwerker sagen, die schon aus beruflichen Gründen große Flächen, und dies häufig beim Kunden, sauber halten müssen? Natürlich können auch sie sich rückenfreundliche Bewegungsabläufe antrainieren, genauso wichtig ist aber auch die optimale Ausrüstung. Denn sie müssen Sauger und Werkzeug ständig transportieren, ausladen, benutzen, wieder verstauen und das vielleicht sogar mehrmals täglich. Auch hier gibt es gute Nachrichten. Im Handel sind Handwerkersauger erhältlich, die den Putz-, Transport-, Ein- und Auslademarathon erheblich erleichtern und rückenfreundlich gestalten können.

Hohe Funktionalität und physiologische Handhabung

Ideal sind Sauger, auf denen eine Zubehör-Box eingeklickt werden kann. Das hat den großen Vorteil, dass man sich nicht ständig bücken muss, um nach dem benötigten Werkzeug zu greifen. Da die Sauger sich gut rollen lassen, ist es auch nicht nötig, die Boxen zu tragen, wenn nicht gerade eine Treppe benutzt werden muss. Außerdem verfügen moderne Geräte jetzt über eine Schlauchaufwicklung, mit der sich der Schlauch gut am Sauger befestigen lässt und den Transport ebenfalls erleichtert.

Checkliste für rückengerechte Handwerker-/Nass-Trockensauger

  • Der Sauger sollte leicht zu manövrieren sein, wichtig sind hierbei große Räder und Lenkrollen sowie eine Feststellbremse.
  • Ein Aufklicken von Aufbewahrungsbehältern für Elektrowerkzeuge und Zubehöre muss möglich sein. Dadurch entfällt das belastende Tragen. Zudem ergibt sich dadurch eine günstige Arbeitshöhe - Bodenarbeiten werden erspart.
  • Der Sauger muss eine hohe Funktionalität haben. Hierzu gehört eine ausreichend hohe Saugleistung (min. ca. 250 mbar), große Schmutzbehälter (je nach Gerät zwischen ca. 35 l und ca. 55 l) sowie eine Absaugmöglichkeit von unterschiedlichen Materialien, wie z. B. Holzspänen und -staub, Betonstaub, sowie baustellenüblichem Staub (Stoffe der Gefahrenstufe L oder M)
  • Ganz wichtig ist die Gewährleistung einer physiologischen Handhabung. Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten, wird diese ermöglicht durch:
    • Die Form der Haltegriffe am Sauger und an der einzuklickenden Box
    • Die Positionierung der Haltegriffe
    • Die leichte Bedienbarkeit der Schalter
    • Die Schlauchaufwicklung am Sauger
    • Ein relativ geringes Gewicht
    • Ein ausreichend langer Schlauch (mindestens ca. 3 m). Je länger der Schlauch ist, desto größer ist die Flexibilität.
    • Einfache semi-automatische oder voll-automatische Filterreinigung
    • Einfache Entleerungsmöglichkeiten
    • Relativ geringe Geräuschentwicklung (schallgedämmter Motorkopf)
    • Einfache Elektrokabelhandhabung
    • Leicht handhabbare und gut erreichbare Bedienelemente

Mindestanforderungen

  • Leichte Manövrierfähigkeit
  • Zubehör kann aufgeklickt und somit leicht transportiert werden
  • Hohe Funktionalität
  • Physiologische Handhabung

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Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

Ergonomisch durchdachte Multitalente

Kompaktkehrmaschinen oder auch multifunktionale Geräteträger sind wahre Multitalente, denn sie meistern viele unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sind sie nicht selten im Dauereinsatz und müssen besonderen Anforderungen an Rückenfreundlichkeit, Sicherheit und Bedienbarkeit genügen.

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Diese Allrounder haben die Aufgabe zu kehren, zu mähen, Schnee zu räumen, zu streuen, zu schwemmen und noch so manches mehr. Häufig muss das Fahrzeug dazu mehrmals täglich umgerüstet werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Anbaugeräte einfach und leicht von nur einer Person wechseln lassen. Das Umrüsten sollte den Rücken nicht belasten. Rollwagen für die einzelnen Anbaugeräte unterstützen die ergonomische Handhabung. Hydraulikanschlüsse erlauben einen leichten und unkomplizierten Anschluss der Geräte. Bauform, Baugröße und Farbgebung erleichtern eine eindeutige Montage und schließen eine Fehlbedienung aus. Die Kehrgutbehälter müssen zusätzlich über einen besonders einfachen Zugang verfügen, sodass die Entleerung und das Reinigen des Behälters leicht möglich ist.

Sicherheit wird großgeschrieben

Das Einsteigen in die Kehrmaschine muss sicher möglich sein. Pneumatische Türaufsteller oder ähnliche Vorrichtungen, die für eine sichere Endlage sorgen, verhindern ein unbeabsichtigtes Zufallen der Tür. Haltegriffe, die über die gesamte Länge einer stabilen Vollrahmentür angebracht sind, helfen beim Einsteigen. Sowohl profilierte Türeinstiegskanten als auch ein fest verlegter Bodenbelag sind rutschsicher und unterstützen den sicheren Einstieg zusätzlich. Die Einsitz-Sicherheitskabine verfügt idealerweise über ausreichend Kopffreiraum. Darüber hinaus ist ein ausreichend großer Fahrersitz mit Lordosenstütze, verstellbaren Armlehnen und verstellbarer Schulterabstützung wichtig. Denn nur unter diesen Voraussetzungen ist ergonomisches Sitzen möglich. Eine einhändig bedien- und in Längsrichtung verstellbare Lenksäule unterstützt zusätzlich das rückenfreundliche Arbeiten.

Das Fahrzeug muss wendig sein, spurgetreu fahren und Stöße gut abfedern können. Das funktioniert am besten mit einem vollgefederten Fahrwerk und einer auf vibrationsdämpfenden Lagern montierten Kabine. Ein luftgefederter Fahrersitz mit optischer Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung trägt ebenfalls dazu bei. Eine gute Heiz- und Klimaanlage, Sonnenschutzrollos und eine gewölbte Frontscheibe zur Minimierung von Geräusch- und Lichtreflexionen sorgen für weiteren Komfort.

Da diese Fahrzeuge oft hin- und her manövrieren müssen, spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Neben der sowieso gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung ist es von Vorteil, wenn zusätzliche Arbeitsscheinwerfer am Dach und hinten am Fahrzeug für optimale Sicht sorgen. Eine Kombibremse mit automatischer lastabhängiger Bremskraftverteilung stoppt die Maschine schnell und sicher, wenn es nötig ist. Ein vollhydraulischer und stufenloser Fahrantrieb mit permanentem Allradantrieb und Traktionskontrolle sorgt auch auf unsicherem Terrain für spurgetreues und wendiges Vorankommen.

Checkliste für rückengerechte Geräteträger und Kompaktkehrmaschinen

  • Sowohl das Einsteigen in als auch das Aussteigen aus der Fahrerkabine muss rückenfreundlich und sicher sein. Dies wird durch Türaufsteller und Haltegriffe sowie durch Rutschsicherungen an Tür und Boden erreicht.
  • Der Fahrzeugführer muss vor vermeidbaren Stößen und Schwingungen geschützt werden. Hier ist auf eine spezielle Fahrwerksfederung sowie auf eine vibrationsdämpfende Fahrzeugkabine zu achten. Luftgefederte Fahrersitze mit Gewichtsanpassung sind ebenfalls sehr vorteilhaft.
  • Eine rückenfreundliche und einstellbare Sitzposition ist selbstverständlich, zumal die Fahrer viele Stunden im Fahrzeug verbringen. Der Fahrersitz sollte daher zumindest über verstellbare Arm- und Rückenlehne sowie eine einstellbare Schulterabstützung und Lordosenstütze verfügen. Achten Sie auf ausreichend Kopffreiraum.
  • Für eine optimale Sitzposition ist eine in Längsrichtung verstellbare Lenksäule ebenso wichtig wie ein in die Armlehne integriertes Bedienpult, mit dem sich auch komplexe Maschinenfunktionen leicht und sicher durchführen lassen.
  • Grundsätzlich sollte sich das Fahrzeug sicher und komfortabel bedienen lassen. Dabei muss es dem Fahrer eine gute Sicht sowohl auf den Arbeitsbereich als auch auf alle Maschinen und Arbeitsfunktionen bieten.
  • Eine klimatisierte und geräuschreduzierte Fahrerkabine sollte Standard sein.
  • Da das Fahrzeug nur von einer Person gefahren wird, muss auch die Bedienung und Umrüstung nur von einer Person vorgenommen werden können. Sie sollte schnell und unkompliziert möglich sein. Verwechslungen oder Fehlfunktionen beim Anschluss der Anbaugeräte sind auszuschließen.
  • Wichtig ist, dass der Hersteller viele verschiedene Anbaugeräte für unterschiedlichste Aufgaben anbietet und gegebenenfalls für Sondereinsatzgebiete Speziallösungen vorgesehen sind.

Mindestanforderungen

  • Rückenfreundliches Ein- und Aussteigen
  • Reduzierung von Stößen und Schwingungen
  • Rückenfreundliche Sitzposition
  • Sichere und komfortable Bedienung
  • Angebot von Anbaugeräten für verschiedenste Einsatzgebiete und Sonderbauten
  • Wechsel bzw. Montage der Anbaugeräte durch eine Person
  • Keine losen Kleinteile bei der Demontage
  • Eindeutige Montage ohne Fehlfunktion und Verwechslungsgefahr der Anbaugeräte
  • Komfortable Rollwagen zur sicheren und leichten Handhabung der Anbaugeräte
  • Leichter Zugang zum Kehrgutbehälter (Einwurf größerer Teile, Reinigung)
  • Fahrzeug entspricht den geltenden EU-Richtlinien

Außerdem sinnvoll

  • Höhenverstellbarer Komfortsitz mit Armlehnen
  • Rückfahrkamera
  • Kamerasystem mit Vogelperspektive
  • Ablageflächen für Dokumente und Kleinteile
  • Flaschen-/Dosenhalter
  • Ablageflächen für persönliche Gegenstände
  • Arbeitsscheinwerfer vorne und/oder hinten für Ausleuchtung des Arbeitsbereiches
  • Sicht auf Saugmund und Saugmundkamera
  • Zusatzspiegel für den Zwischenachsbereich

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Bucher Municipal GmbH
-Kehrmaschinen-
Schörlingstr. 3
30453 Hannover
Tel. 0511/21490
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Hako GmbH
Hamburger Straße 209-239
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531/8060
Fax 04531/806 338
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Gabelstaplersitze

Gabelstaplersitze

Gesundheitsförderung für Gabelstapler-Fahrer

Gabelstapler-Fahrer klagen vielfach über Schmerzen im Nacken, Rücken, Arm- und Schulterbereich. Ursache sind oftmals die ungünstigen Bewegungsabläufe beim Gabelstapler fahren.

Mit „verdrehtem Hals“ nach hinten zu sehen, ist eher Regel als Ausnahme. Oder häufiges „mit überstrecktem Hals“ Nach-oben-Sehen beim Aufgreifen und Abstellen der Ladung. Zudem belasten Stöße, verursacht durch holprige Böden und Straßenbeläge, die Wirbelsäule extrem.

Zur Basisausstattung gehört ein Federungssystem

Rückengerechte Staplersitze haben deshalb bereits in der Basisausstattung ein Federungssystem, das die Stoßbelastung auf die Wirbelsäule deutlich reduziert und schädliche Vibrationen drastisch reduziert.

Rückenlehne und Sitz lassen sich anpassen

Ein ergonomischer Gabelstaplersitz muss Drehbewegungen des Oberkörpers zulassen bzw. unterstützen und die Bewegungsfreiheit der Arme gewährleisten. Die Rückenlehne stützt, durch eine stufenlose Höhen- und Neigungsverstellung und eine Lordosenstütze den Körper optimal und individuell, was den Rücken entlastet. Die Sitzfläche ist ausreichend dimensioniert und lässt sich stufenlos verstellen. Weitere Details wie Sitzflächenverlängerungen, Sitzflächenneigungseinstellungen, Sitzheizung, ein intelligenter Stoßdämpfer mit Fahrbahnerkennung, sind eine sinnvolle, der Gesundheit zuträgliche Ergänzung.

Krankheitstage reduzieren

Auch ältere Gabelstapler können mit ergonomischen Fahrersitzen nachgerüstet werden. Um die Funktionsfähigkeit von Sitzen zu gewährleisten sind diese regelmäßig zu warten. Der rückengerechte Staplersitz, in Kombination mit richtigem Verhalten (siehe „Weitere Informationen“) fördert Gesundheit und Wohlbefinden, ist zugleich ein wichtiger Beitrag Krankheitstage zu reduzieren.

Tipps und Hilfen für gesundheitsschonendes Staplerfahren

Beim falschen Besteigen des Gabelstaplers können Wirbelsäule und Kniegelenke ungünstig belastet werden. Aufgrund der räumlichen Enge besteht die Gefahr, dass insbesondere die Lendenwirbelsäule und die gebeugten Kniegelenke verdreht werden. Der Staplerfahrer sollte durch einen kontrollierten Bewegungsablauf und eine bewusste Rumpfmuskelspannung diese Fehlbelastung unbedingt reduzieren. Der ergonomische Sitz ist nur so gut, wie er individuell auf den Fahrer einstellbar ist. Ein ergonomisch guter und richtig eingestellter Sitz stützt die Wirbelsäule, vermeidet Zwangshaltungen und verringert die Übertragung von Vibrationen, Stößen und Schwingungen auf den Körper.

Ein dynamisch sitzender Fahrer

  • stellt seinen Sitz individuell ein.
  • achtet auf seine Sitzhaltung: kippt sein Becken beim aufrechten Sitzen etwas nach vorn, hebt sein Brustbein und streckt die Halswirbelsäule.
  • verändert fortlaufend seine aufgerichtete Körperhaltung.
  • führt nach Möglichkeit gymnastische Lockerungsübungen durch.
  • vermeidet einseitige Bewegungsabläufe.
  • steigt in Arbeitspausen vom Stapler herunter. So ermüdet er weniger schnell, ist reaktionsfähiger und verringert somit das Unfallrisiko.

Achten Sie auf eine aufrechte Sitzhaltung

  • Ziehen Sie Ihren Hinterkopf an einem gedachten goldenen Faden nach oben.
  • Vermeiden Sie das Vorschieben Ihres Kinns und das Hochziehen Ihrer Schultern.
  • Vermeiden Sie einseitige oder extreme Kopfbewegungen.
  • Schützen Sie durch richtige Kleidung Ihren Nacken vor Zugluft und Kälte. Nutzen Sie Pausen und Arbeitsunterbrechungen für spezielle Nacken und Schulterübungen.
  • Vermeiden Sie unnötigen Arbeitsstress durch wohlüberlegtes Arbeiten. Arbeitsunfähigkeitstage werden so reduziert! Zudem gilt: Erhöhte Motivation verbessert Arbeitsleistung und Qualität. Weniger Ermüdungserscheinungen und eine dadurch bedingt höhere Aufmerksamkeitsspanne leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit, und zwar für alle Verkehrsteilnehmer.

Checkliste für rückengerechte Gabelstaplersitze

Mindestanforderungen

  • Dämpfung von Vibrations- und Stoßbelastungen durch einstellbare Luftfederung
  • Stoßdämpfung der Rückenlehne
  • Führung im Hüft-/Lendenwirbelbereich
  • Höhenverstellbare Rückenlehne mit fester Struktur
  • Stufenlose Neigungsverstellung
  • Großflächige individuelle Abstützung des Lendenwirbelbereichs sowie des oberen Beckenbereichs Ausreichende Auflage des Oberschenkels und optimale Druck-Verteilung durch:
    ... Längsverstellung des gesamten Sitzes
    ... Ebene Sitzfläche
    ... Flache Seitenwangen
    ... Sitztiefe mind. 41 cm, Sitzbreite mind. 50 cm
    ... Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Vollautomatische Luftfederung (mit Gewichtserkennung)
  • Intelligente Stoßdämpfer (Fahrbahnerkennung)
  • Sitzheizung
  • Klimafreundliche Bezugsmaterialien
  • Zweipunkt-Sicherheitsgurt
  • Einstellbare Lordosenstütze

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Handgeführte Scheuersaugmaschinen

Handgeführte Scheuersaugmaschinen

Rückengesund arbeiten – ergonomische Bodenreinigung für professionelle Einsatzbereiche

Ob in Bürogebäuden, Schulen, Kliniken, im Einzelhandel, in kommunalen Einrichtungen oder in der Industrie: Saubere, hygienische Böden sind essenziell für sichere und gepflegte Arbeits- und Aufenthaltsbereiche. Gleichzeitig stellt die Bodenreinigung hohe körperliche Anforderungen an das Reinigungspersonal. Langes Schieben, wiederholte Bewegungen, ungünstige Griffpositionen oder schlechte Erreichbarkeit von Bedienelementen können Ihren Rücken und Ihre Gelenke auf Dauert belasten.
Moderne handgeführte Scheuersaugmaschinen oder sogenannte Walk-behind Maschinen bieten hier eine spürbare Entlastung. Sie verbinden effiziente Reinigungstechnik mit ergonomischen Lösungen, die Ihren Arbeitsalltag sicherer, physiologisch günstiger und deutlich komfortabler gestalten – unabhängig davon, ob Sie in engen, stark frequentierten Bereichen oder auf größeren Flächen arbeiten.

handgeführte scheuersaugmaschinen

Ergonomie als Grundlage – für unterschiedliche Körpergrößen und Einsatzsituationen geeignet

AGR-zertifizierte Maschinen erfüllen umfassende ergonomische Anforderungen. Dazu zählen ein neigungsverstellbarer Bedienholm (bei kleinen mobilen Maschinen), variable Greifhöhen sowie gut erreichbare Greifräume, die eine körpergerechte Bedienung für unterschiedlich große Anwenderinnen und Anwender ermöglichen. Alle relevanten Bedienelemente sind intuitiv angeordnet, so dass Sie diese sicher, in aufrechter Haltung und ohne Werkzeug erreichen können. Dies erleichtert die Anpassung der Maschine an Ihre eigene Körperhaltung und reduziert muskuläre Fehlbelastungen – ein zentraler Faktor für rückengesundes Arbeiten.

Hohe Beweglichkeit und präzise Kontrolle – auch in engen Bereichen

Besonders kompakte ambulant einsetzbare Modelle eignen sich ideal für schwer zugängliche oder stark möblierte Einsatzorte. Die leichtgängige Lenkbarkeit, ein ergonomisch geformter und umlaufender Bedienholm sowie die Möglichkeit, sowohl vorwärts als auch rückwärts zu arbeiten, unterstützen eine sichere Führung der Maschine bei minimalem Kraftaufwand.

Walk-behind Maschinen - Leistungsstarke Unterstützung für größere Flächen – ohne Mehrbelastung

Für weitläufigere Bodenflächen bieten größere handgeführte Walk-behind Geräte mit angetriebenem Fahrwerk eine komfortable, rückenschonende Lösung. Die Gehgeschwindigkeit lässt sich frei einstellen und an den individuellen Arbeitsrhythmus anpassen. Auch längere Reinigungseinsätze können Sie so körperlich entspannter durchführen.

Geschwindigkeitsabhängige Wasser- und Chemiedosierung sowie das randnahe Arbeiten ermöglichen professionelle Reinigungsergebnisse bei gleichzeitig deutlich reduzierter körperlicher Belastung. Besonders eine automatische Reduzierung der Geschwindigkeit in Kurven trägt maßgeblich dazu bei, Lenkkräfte zu minimieren und die Stabilität während der Nutzung zu erhöhen.

Werkzeuglose Bedienung, intuitive Reinigung und ergonomische Wartung

Zur Unterstützung eines sicheren und ermüdungsarmen Arbeitens gehört auch, dass sich alle Tätigkeiten zur Bedienung, Pflege und Wartung ergonomisch und ohne Werkzeug durchführen lassen sollten. Dazu gehören unter anderem z. B.:

- automatische Auf- und Abnahme des Reinigungswerkzeugs
- große, leicht zugängliche Tanköffnungen für einfache Reinigung
- ergonomische Befüllung und Entleerung
- sichere und rückengerechte Dosiersysteme

Diese und weitere Merkmale reduzieren unnötige Bewegungen, verhindern ungünstige Haltungen und unterstützen Sie bei einem effizienten, ergonomischen Arbeiten über den gesamten Lebenszyklus der Maschine.

Vielseitige Transport- und Ausstattungsmöglichkeiten

Bei größeren Maschinen sind optionale Transportkisten oder Transportleisten, die eine Mitnahme zusätzlicher Reinigungswerkzeuge oder Utensilien direkt am Gerät ermöglichen vorteilhaft. Damit lassen sich Arbeitsprozesse optimieren, Wege reduzieren und körperliche Belastungen durch wiederholtes Bücken oder Tragen minimieren.

Sicherheit und Normkonformität

Alle geprüften Maschinen erfüllen die aktuell geltenden Sicherheitsanforderungen. Die stabile Konstruktion gewährleistet jederzeit eine sichere Stand- und Rollsicherheit.

Fazit – Ergonomische Bodenreinigung für eine nachhaltige Rückengesundheit

Handgeführte Scheuersaugmaschinen, die nach den AGR-Kriterien geprüft wurden, ermöglichen ein gesundheitsgerechtes, kraftsparendes und effizienteres Arbeiten. Sie entlasten den Rücken, fördern eine physiologische Körperhaltung und reduzieren Ermüdung – bei gleichzeitig hervorragender Reinigungsleistung.

Checkliste für rückengerechte Handgeführte Scheuersaugmaschinen

  • Unterschiedlich große Mitarbeiter machen es erforderlich, dass sich die Scheuersaugmaschine an die jeweilige Körperhöhe anpasst. Darüber hinaus muss es möglich sein, dass alle Komponenten für die Bedienung leicht zu erreichen sind. Eine werkzeuglose Montage der Anbau- und Reinigungsteile wäre ebenfalls vorteilhaft.
  • Zur Bedienung gehört ebenfalls ein intuitives Bedienfeld. Ein Farbdisplay mit großen und klar verständlichen Funktionstasten sorgt für eine gute Übersicht. Getreu dem Motto so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Kleinere handgeführte Scheuersaugmaschinen sind nicht so leicht wie ein Wischmopp, dennoch können sie sich heutzutage annähernd ähnlich flexibel handhaben lassen. Achten Sie daher auf eine gute Beweglichkeit des Bedienholms und einem Reinigungswerkzeug mit dem man alle erforderlichen Bereiche gut erreichen kann. Eine Deltaform soll sich als sehr anpassungsfähig erwiesen haben.
  • Eine Maschine, die vorwärts und rückwärts gleichermaßen gut die Arbeit verrichtet, über eine gute Lenkbarkeit, frei wählbare Arbeitsgeschwindigkeit und ein eindeutiges Bedienfeld verfügt sorgt für ermüdungsarmes Arbeiten. 
  • Vorteilhaft sind Befestigungsmöglichkeiten für diverse zusätzliche Arbeitswerkzeuge bzw. Hilfsmittel. Diese optimieren Arbeitsprozesse reduzieren Wege und minimieren körperliche Belastungen durch wiederholtes Bücken oder Tragen.

Mindestanforderungen

  • Komfortable Nutzung bei unterschiedlichen Körperhöhen
  • Hohe Flächenzugänglichkeit
  • Ermüdungsarmes Arbeiten
  • Leicht zugängliche Bedienkomponenten
  • Anpassbare Gehgeschwindigkeit
  • Komfortabler Transport (nur bei ambulant einsetzbaren Maschinen)
  • Standsicherheit in Parkposition

Optionale Anforderungen

  • Befestigungsmöglichkeit für Reinigungstools

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hako gmbh
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Hako GmbH
Hamburger Straße 209-239
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531/8060
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09 März 2026;
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57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
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09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
13 März 2026;
03:00PM - 06:00PM
Muskelentspannung leicht gemacht
14 März 2026;
08:00AM - 05:30PM
Vielfältige Impulse am Tag der Rückengesundheit
14 März 2026;
08:30AM - 06:00PM
Expertenworkshop 2026
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
15 März 2026;
12:00AM
Tag der Rückengesundheit im Rosenhaus
14 März 2026;
08:00AM - 05:30PM
Vielfältige Impulse am Tag der Rückengesundheit
15 März 2026;
09:30AM - 12:30PM
Tag der Rückengesundheit
15 März 2026;
10:00AM - 05:00PM
Wir verhelfen Ihnen sehr gerne zu einem rückengerechten, passenden neuen Sessel.
15 März 2026;
10:00AM - 04:00PM
Tag der Rückengesundheit 2026 - kostenfreie Kursteilnahme!
15 März 2026;
10:00AM - 12:00PM
Yoga-Workshop "Rück´n´Roll"
15 März 2026;
10:30AM - 03:30PM
Aktionstag: Rückengesundheit
15 März 2026;
11:00AM - 12:00PM
Nia Dance - "Rück´n´Roll - Fokus Wirbelsäule
15 März 2026;
11:00AM - 01:00PM
Eutonie
15 März 2026;
11:03AM - 01:00PM
RÜCKEN Podium Mallorca
16 März 2026;
09:00AM - 10:00AM
Rückenfit-Kurs
16 März 2026;
06:00PM - 07:30PM
Rückenschmerzen verstehen lernen
16 März 2026;
06:45PM - 07:45PM
Gymnastik und Gesundheitssport für Ältere
17 März 2026;
04:00PM - 06:15PM
Interaktive Gruppe- Der Rhythmus bei dem ich mit muss - Kraft und Ausdauer, mit Musik geht es besser
18 März 2026;
04:00PM - 06:00PM
Ergonomie am Arbeitsplatz - mit kleinen Veränderungen große Wirkungen für Ihre Rückengesundheit erzielen

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