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Rückenstark durch den Tag

Das ist wichtig am Industriearbeitsplatz

Bekommt Ihr Rücken am Arbeitsplatz auch oft nicht die nötige Beachtung? Viele Menschen konzentrieren sich so auf das, was zu tun ist, dass sie gar nicht mitbekommen, ob Ihr Rücken gerade überlastet wird. Die Folge: Rückenschmerzen. Ein gut gestalteter Arbeitsplatz kann dazu beitragen, dass Ihr Rücken lange gesund bleibt.

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3 Tipps zum rückenfreundlichen Wandern

Zieht es Sie bei den sommerlichen Temperaturen auch raus ins Grüne? Dafür gibt es gute Gründe: Bewegung in der Natur tut gut. Frische Luft und pflanzliches Grün aktivieren nicht nur wichtige Körperfunktionen, auch Ihr Selbstwertgefühl steigt, Sie entspannen sich und bekommen gute Laune. Nach dem vielen Sitzen unter der Woche freut sich besonders Ihr Rücken über Bewegung – Verspannungen lösen sich und Sie beugen Schmerzen aktiv vor. Wenn Sie am Wochenende einen Wanderausflug planen, haben wir hilfreiche Tipps für Sie.

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Rückenschmerzen im Kindesalter

Was tun, wenn das Kind unter Rückenschmerzen leidet?

Die Zahl der Kinder, die es im Kreuz haben, nimmt erschreckende Ausnahme an. Laut einer Langzeitstudie des Robert Koch Instituts hat bereits fast die Hälfte aller 11 bis 17-jährigen hierzulande regelmäßig Rückenschmerzen. Eltern sollten das unbedingt Ernst nehmen und die Ursache vom Arzt abklären lassen. Die Hauptursache ist zwar Bewegungsmangel, es können aber auch organische Erkrankungen wie Morbus Scheuermann oder eine Skoliose vorliegen. Wirbelsäulenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan vom gleichnamigen Medizinischen Versorgungszentrum in München-Taufkirchen über die besten Strategien.

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Gesunde Füße, Gesunder Rücken

So wichtig ist die richtige Schuhwahl

Schuhe sind für viele eine Leidenschaft: mit Absatz oder ohne, bunt oder einfarbig, Schnürsenkel oder Reißverschluss – es gibt sie in allen Varianten. Doch Optik ist nicht alles. Im Gegenteil: Wichtiger als das Aussehen ist die Passform und der Komfort.

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Urlaub ohne Rückenschmerzen

Der lang ersehnte Urlaub steht vor der Tür – doch vielleicht fragen Sie sich: Werde ich die lange Reise gut überstehen und die Auszeit genießen können? Diese Tipps helfen Ihnen, rückenfreundlich zu reisen und die kleinen Hürden zu umgehen, die im Urlaub lauern und Rückenschmerzen verursachen können.

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Schlafstudie: Besserer Schlaf – besserer Tag

Als Testschläfer bewerben und Lattoflex testen und behalten

Wussten Sie es? Durchschnittlich 24 Jahre unseres Lebens verbringen wir schlafend. Umso wichtiger, dass unser Schlaf so erholsam wie möglich ist. Also sorgt guter Schlaf für ein gutes Leben. Aber stimmt das tatsächlich? Das wollen die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. und der Matratzenhersteller Lattoflex herausfinden. In Zusammenarbeit mit dem Fachhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird in diesem Jahr darum zum dritten Mal gemeinsam eine der größten Schlafstudien erhoben - diesmal aber mit einem thematisch erweiterten Fokus. Unter dem Motto „Besserer Schlaf - besserer Tag“ wird erstmals nicht nur untersucht, wie sich die AGR-zertifizierten Lattoflex-Bettsysteme auf den Schlaf und die Rückengesundheit auswirken, sondern auch, wie entspannter Schlaf im richtigen Bett das Befinden und die Leistungsfähigkeit am Tag beeinflusst.

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Schulranzen und Co.

Rückenfreundlich von Anfang an

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder nicht nur der „Ernst des Lebens“, sondern oft auch das große Schleppen. Durchschnittlich 5 Kilogramm wiegt der Schulranzen eines Grundschülers. Neben Schulbüchern und Proviant wird nicht selten noch ein Turnbeutel geschultert. Viele Eltern fragen sich: Leidet der Rücken auf lange Sicht darunter?

 Wenn Sie ein Grundschulkind zu Hause haben, sind Sie vielleicht auch verunsichert und befürchten, dass der Rücken Ihres Kindes Schaden nehmen könnte. Mit diesen Sorgen sind Sie erstens nicht allein und zweitens sind sie nicht ganz unbegründet. Denn: Rückenschmerzen und Haltungsschwächen bei Kindern und Jugendlichen haben deutlich zugenommen. Schon ab der Einschulung treten Beschwerden auf und werden mit dem Alter der Kinder häufiger. Welche Rolle spielt der Schulranzen oder Schulrucksack bei dieser Entwicklung?

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20 Jahre ExpoEvent Zukunft Personal Europe

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus

Von Personalverwaltung zum HR-Management, von starren Strukturen zu durchlässigen Hierarchien – der kontinuierliche „beta-Status“ ist allgegenwärtig und verändert die Arbeitswelt nachhaltig. Gleichwohl steht der Mensch im Mittelpunkt des Wandels und er ist und bleibt die wichtigste Ressource für Unternehmenserfolg. Dies unterstreicht das Motto „Leading in permanent beta“ der Zukunft Personal Europe vom 17. bis 19. September in Köln.

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Endlich Orientierung

im Rücken-Produktdschungel mit dem AGR-Gütesiegel

Dass Rückenschmerzen kein Alter kennen, wissen Sie bereits aus unserem Blog. Jeder kann betroffen sein: Das Kind mit dem schweren Schulranzen in der Grundschule, der Bürotäter am Schreibtisch oder die Seniorin an ihrem niedrigen Couchtisch im Altersheim.

Klug ist, wer proaktiv vorgehen will und sich beispielsweise nach rückenfreundlichen Möbeln umguckt. Oder nach ergonomischen Stühlen, passenden Tischen, rückensympathischen Betten oder Werkzeugen. Doch der Produktdschungel ist riesig. Fühlen auch Sie sich davon überfordert? Klüger ist deshalb, wer sich einen smarten Guide nimmt, damit er sich in dem ganzen Wirrwarr nicht verläuft. Denn woher sollen Sie sich als Laie auskennen? Woher wissen, was Ihren Rücken entlastet, wie Sie Rückenschmerzen vernünftig vorbeugen können, was für Sie sinnvoll ergonomisch ist? Aber das zu wissen ist wichtig, um Vorsorge und Abhilfe zu schaffen.

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Nicht gleich operieren

Intradiskale Injektionen bei Bandscheibenschäden

Eigentlich handelt es sich bei unseren Bandscheiben um 23 ziemlich geniale Puffer. Sie halten bis zu 800 Kilo aus. Doch das unbewegte Leben, falsche Körperhaltungen und häufige Fehlbelastungen machen ihnen schwer zu schaffen. Es kommt zu Schmerzen, Vorschleiß, Vorwölbungen und Bandscheibenvorfall. Nicht immer muss man sich dafür aber gleich unter das Messer legen. Im neuesten AGR-Blogbeitrag stellt Dr. Reinhard Schneiderhan mit der intradiskalen Injektion eine schonende Alternative vor.

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Hängestühle

Hängestühle

Den Alltagsstress „beschwingt“ hinter sich lassen

Der Alltag von uns allen ist mit unzähligen Anforderungen, Belastungen und Stress verbunden. Es ist mittlerweile allseits bekannt, dass die Psyche in einem Zusammenhang mit Rückenschmerzen steht. Also sollten wir auch im Alltag immer wieder mal „die Seele baumeln lassen“. Das kann man zum Beispiel ganz genussvoll mit einem Hängestuhl erreichen. Äußerlich ein gemütlich einladendes und ansprechendes Möbel, innerlich ein therapeutisch hochwirksames Medium, dass schnell und einfach für Entspannung sorgen kann, nicht nur bei Erwachsenen. Das Einzige was Sie tun müssen: sich hineinlegen.Doch worauf sollten Sie achten, damit der Hängestuhl nicht nur Ihrer Seele guttut, sondern dem ganzen Körper ergonomische Entspannung bietet?

Sanfte Bewegungen

Die Basis bildet die Aufhängung. Eine Ein-Punkt-Aufhängung sorgt für sanfte Kreis- und Pendelbewegungen, die ein Gefühl von Entspannung und Geborgenheit vermitteln. Der feine Rhythmus des Schwingens und Schaukelns, der dadurch entsteht, stimuliert das Gleichgewichtsorgan im Innenohr und führt automatisch zu einem Gefühl innerer Ruhe und Entspannung.

Geborgen und rückenfreundlich

Der Hängestuhl sollte aus einem weichen, anschmiegsamen, knotenfreien Netzgeflecht (zum Beispiel aus Baumwolle) gefertigt sein. Diese Webart sorgt für eine feine Dehnbarkeit. So passt sich das Netzgeflecht dem Körper unabhängig von Körpergröße und -form individuell an. Es umschließt Sie wie ein „Nest“. Egal ob sitzend oder liegend – die Druckbelastung verteilt sich optimal. Dies führt zu einer Entlastung des gesamten Körpers und somit auch des Rückens.

Individuelle Einstellmöglichkeiten

Für zusätzlichen Komfort und Ergonomie sorgt eine stufenlose Höhenverstellung. Eine schnelle Anpassung der Sitzhöhe – je nach Benutzersituation und Deckenhöhe – erleichtert Ihnen zum Beispiel das Hineinsetzen. Auch der Neigungswinkel sollte sich individuell einstellen lassen. So können Sie ganz nach Belieben und Situation eine mehr sitzende oder liegende Position einnehmen.

Nicht nur für Erwachsene

Ein Hängestuhl, der alle beschriebenen Kriterien erfüllt, ist nicht nur für Erwachsene ein Gewinn. Der menschliche Körper reagiert vom Frühgeborenen bis hin zum hochbetagten Menschen positiv auf das Gefühl von Gehaltenwerden und Sicherheit. Wir empfehlen: Überlegen Sie vor einer Anschaffung, wer den Hängestuhl hauptsächlich nutzt und informieren Sie sich über angebotene Größen, Varianten und Zubehör.

Checkliste für rückengerechte Hängestühle

  • Das Produkt verfügt über eine sichere und stabile Ein-Punkt-Aufhängung. Diese ermöglicht mehrdimensionales Schwingen
  • Weiches, knotenfreies Netzgeflecht zwecks guter Körperanpassung und Vermeidung von Druckstellen
  • Leichte, unkomplizierte Höhen- und Neigungsverstellbarkeit erleichtert Einstieg, erhöht Komfort und Nutzungsvariabilität, wie Sitzen und Liegen in unterschiedlichsten Positionen
  • Es sollten unterschiedliche Größen und Varianten (z. B. getrenntes Fußteil) angeboten werden, um den individuellen Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen

Mindestanforderungen

  • Ein-Punkt-Aufhängung
  • Spezielles Geflecht
  • Verstellbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Unterschiedliche Ausführungen, Größen, Varianten

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Mira ART GmbH
Wiesenstr. 53
33613 Bielefeld
Tel. 0521/66 54 5
Fax 0521/13 69 26 2
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www.traumschwinger.de

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Autokindersitze und Babyschalen

Autokindersitze und Babyschalen

Sicherheit und Ergonomie von Anfang an

Von Geburt an sicher und gleichzeitig rückengerecht im Auto unterwegs – das ist der Wunsch vieler Eltern und Erziehenden. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an einen Autokindersitz zu wählen, der das Kind optimal unterstützt, aber auch genügend Bewegungsfreiraum bietet. Die Wahl des richtigen Kindersitzes hat aber auch einen gesundheitlichen Aspekt für die Eltern. Ein Sitz in Leichtbauweise bei gleichzeitig leichter Handhabung schont Rücken und Gesundheit der gesamten Familie. Eltern sollten darüber hinaus darauf achten, dass der Ein- und Ausbau des Sitzes unkompliziert, schnell und rückenfreundlich möglich ist.

Das Wichtigste zuerst

Bei Autokindersitzen geht es in erster Linie um die Sicherheit der Kinder. Die Physik eines Unfalls ist unbarmherzig und die dabei waltenden Kräfte werden oftmals unterschätzt. Aber Kindersitze sind nicht nur für den sicheren Transport von Kindern lebenswichtig, sondern spielen auch eine wichtige Rolle bei der gesunden Entwicklung eines Kindes, da sie das Kind über einen längeren Zeitraum „begleiten". Da gerade diese Lebensphase des Kindes durch stetiges Körperwachstum bestimmt ist, kommt auch der Ergonomie des Kindersitzes eine besondere Bedeutung zu. Autokindersitze müssen einfach zu bedienen sein und eine gute Ergonomie bieten, sowohl für das Kind als auch für Eltern und Erziehende.

Geprüfte Sicherheit

Wurden Babyschalen und Kindersitze früher in Altersgruppen eingeteilt, gibt es bereits seit einiger Zeit die Prüfnorm UN R129 (i-Size) für Autokindersitze. Alle ab September 2024 erworbenen Produkte müssen dieser Zulassungsnorm entsprechen. Diese Norm geht nun nach der Größe statt dem Gewicht des Kindes, fokussiert sich auf ein besseres Zusammenpassen von Kindersitz und Auto und beinhaltet strengere Sicherheitskriterien als die vorherige Zulassungsnorm ECE R44-04, deren Nutzung aber weiterhin dem Endverbraucher erlaubt ist.

Unterschieden wird in der Regel in drei Gruppen:

  • Babyschale (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 40 – 83cm, bzw. bis 87cm)
  • Kleinkindsitze (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 61 – 105cm, bzw. bis 125cm)
  • Sitzerhöhungen mit fester Rückenlehne bzw. ohne feste Rückenlehne (Booster-Sitze) (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 100 – 150 cm)

Hinweis: Der Hersteller gibt vor, für welche Körperhöhe der Sitz bestimmt ist, dabei muss der genannte Wert nicht die komplette Körpergröße der Norm abbilden. Der Hersteller kann auch geringere Werte vorgeben. Ausschlaggebend für die Nutzung ist der Wert den der Hersteller vorgibt.

kind sitzt in rückwärtsgerichteten kindersitz

Während Babyschalen ohne Ausnahme immer rückwärtsgerichtet genutzt werden müssen, sollten auch die danach folgenden Kleinkindsitze entgegengesetzt zur Fahrtrichtung montiert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass rückwärts gerichtete Kleinkinder sicherer unterwegs sind. Der Grund: Der Kopf eines Kleinkindes macht 25 Prozent seines Körpergewichts aus, ist also ziemlich schwer. Da die Nackenmuskulatur in ganz jungen Jahren noch nicht so stark ausgeprägt ist, würde der Kopf des Kindes bei einem vorwärts gerichteten Kindersitz mit großer Wucht nach vorne geschleudert werden, während Gurte die Schulter zurückhalten. Rückwärtsgerichtete Kindersitze verteilen die Aufprall-Energie gleichmäßig über den gesamten Rücken des Kindes. Die Babyschale bzw. die Sitzschale des Kleinkindsitzes wirken dabei wie ein Schutzschild und stützen Kopf und Hals.

Die neue Regulierung sieht den rückwärtsgerichteten Transport mindestens für die ersten 15 Lebensmonate vor. Experten empfehlen den Transport entgegen der Fahrtrichtung sogar bis zum 4. Lebensjahr. Erst danach sollte auf vorwärts gerichtete Systeme, also Blickrichtung in Fahrtrichtung, gewechselt werden. Weitere Tipps zur Sicherheit finden Sie weiter unten in der Checkliste bei den Mindestanforderungen.

Worauf es ankommt

Autokindersitze müssen sich dem wachsenden Kind anpassen lassen, indem Einsätze und Kissen herausgenommen oder eingesteckt werden und die Kopfstützenhöhe verstellt wird. Beim Verstellen der Kopfstützenhöhe wandern die Schultergurte am besten automatisch mit, sodass sie stets auf der altersgerechten, richtigen Höhe für das Kind sitzen. Diese Anpassung sollten die Eltern idealerweise einhändig mit einem einfach erreichbaren Griff vornehmen können. Körperliche Entlastung und ein „sich wohlfühlen" sind so sichergestellt. Die ideale Passform bedeutet zudem „erhöhte Sicherheit"! Unabdinglich sind weiterhin, speziell in Seitenaufprallsituationen, ein sehr guter Seitenhalt und energieableitende Kopf- und Schulterstützen.

Ebenfalls sinnvoll ist ein sogenannter Neugeboreneneinsatz. Er wird in den ersten vier Lebensmonaten genutzt, sollte einen zusätzlichen Seitenhalt und einen flacheren Sitzwinkel bieten. Da die Nackenmuskeln eines Neugeborenen noch nicht vollständig entwickelt sind, ist es wichtig, einen eher flachen Sitzwinkel im Auto zu haben. Dieser vermeidet, dass der Kopf des Babys auf die Brust vorfällt.

Steile Sitzflächen im Fahrzeug, z. B. in Autos mit kleinem Innenraum, sportlichen Fahrzeugmodellen oder in der Fahrzeugoberklasse, sind für erwachsene Passagiere vorteilhaft, jedoch stellen sie für rückwärtsgerichtet sitzende Kinder ein Problem dar. Auf steilen Fahrzeugsitzen kann ein rückwärtsgerichteter Kindersitz zu steil stehen, wodurch das Kind ziemlich aufrecht sitzt. Das ist zwar meist kein Sicherheitsproblem, kann jedoch besonders für jüngere Kinder unbequem sein. Es gibt Kindersitze, die das ausgleichen können.

Wichtig gerade bei längeren Fahrten sind auch ein gleichbleibendes, angenehmes Sitzklima und eine optimale Sitzdruckverteilung. Eine besonders gute Klimatisierung wird durch kontinuierliche Luftzirkulation zwischen Körper, Kindersitz und Fahrzeugsitz erreicht.

Noch ein paar Tipps zum Abschluss

Auch die besten Kindersitze erlauben nicht die aus ergonomischer Sicht perfekte, völlige Bewegungsfreiheit des Kindes. Das ist ein grundsätzlicher Nachteil des Autofahrens. Auf längeren Strecken sollten Sie daher Ihrem Kind und sich selbst Pausen und etwas Bewegung gönnen.

Babyschalen lassen sich in der Regel mit dem Dreipunkt-Fahrzeuggurt im Auto fixieren. Eine Alternative sind separate ISOfix-Basisstationen, die sicher im Auto befestigt werden können. Der Vorteil: Das Baby kann bequem in die Schale gelegt werden. Anschließend kann die Babyschale schnell, leicht und einfach auf der Basisstation fixiert werden - das schont den Rücken der Eltern. Diese Basisstationen können mitunter aber noch viel mehr. Es gibt Versionen, die sich in Richtung Türöffnung drehen lassen, wodurch das Kleinkind leichter und für die Eltern komfortabler in den Sitz platziert werden kann. Noch besser ist es, wenn zu der Drehfunktion noch eine Schiebefunktion hinzukommt. Dann können Sie die Aufnahme zu sich heranziehen und das Hineinsetzen des Kindes erfolgt noch komfortabler. Gerade bei kleinen Türen im Fond des Fahrzeugs ist dies für die Eltern deutlich bequemer und schont ihren Rücken.

Kleinkindsitze sollten am besten ebenfalls über das ISOfix-System im Fahrzeug befestigt werden. Auch hier ist die rückwärtsgerichtete Positionierung zu bevorzugen. Darüber hinaus bieten manche Hersteller drehbare Autokindersitze an. Zum Hineinsetzen des Kindes kann der Sitz zur Fahrzeugtür gedreht werden. Die Eltern können das Kind so schnell und bequem anschnallen und schonen ihren Rücken.

Checkliste für rückengerechte Autokindersitze und Babyschalen

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischen Anforderungen nach aktuellem Standard
  • Erfüllung der Norm UN R129
  • Einstellbare Rücken-, Kopf- und Schulterstütze (nicht bei Babyschalen)
  • Sitzflächenverlängerung (nur bei Sitzen für Kinder mit einer Körpergröße von circa 100-150 cm)
  • Seitenführung im Beckenbereich
  • Bewegungsfreiheit (der Situation angemessen) sowie Bein- und Armfreiheit
  • Wechsel zwischen aufrechter Sitz- und Ruheposition (ab einer Körpergröße von circa 61 cm)
  • Sichtfreiheit
  • Körpergerechte Grundstruktur
  • Optimales Sitzklima
  • Sicherheit durch Erfüllung aller Sicherheitsaspekte und der gesetzlichen Richtlinien

Mindestanforderungen

  • Rücken- und bedienerfreundliche Handhabung:
    • Einstellbarkeit ohne Werkzeug
    • Unverwechselbare Bedienungselemente
    • Leicht wechsel- und waschbare Bezüge
    • Komfortables Einsetzen und Entnehmen des Kindes
    • Lösung zur Verhinderung des Submarining-Effekts
    • Altersgerechte und körperproportionsgerechte, verstellbare Seitenaufprallelemente
    • Systeme zur Minimierung des Risikos von Kopf und Nackenverletzungen bei vorwärts gerichteten Sitzen
    • Selbstsichernde Verstellelemente

Außerdem sinnvoll

  • Lösungsvorschläge für Sichtkontakt zum Kind bei rückwärtsgerichtetem Transport auf der Rückbank
  • Intuitive Drehfunktion
  • Gepolsterter Tragegurt
  • Lösung zum komfortablen Einsetzen der Schale
  • Lendenlordosenunterstützung ab dem 15. Lebensmonat
  • Entlastete Positionierung der Beine ab dem 4. Lebensjahr

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Bodenkissen

Bodenkissen

Bodenkissen als Bewegungsmotivation für Kinder und ErzieherInnen

Es ist eine dramatische Entwicklung. Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger. Allein von 2007 bis 2019 sank die körperliche Alltagsaktivität der Vier- bis 17-jährigen um 37 Prozent, so die Langzeitstudie „Motorik-Modul“ (MoMo). Dabei ist schon lange unstrittig, dass regelmäßige körperliche Bewegung einen großen gesundheitlichen Nutzen hat, insbesondere in den Altersjahren, in der sich individuelle physiologische Prozesse ausdifferenzieren und eine wichtige gesundheitliche Basis für die folgenden Lebensjahrzehnte schaffen.

Mit dem Kita-Eintritt von Kindern nehmen die Zeiten in denen sie sitzen deutlich zu. Weitere Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche umso länger sitzen, je älter sie sind. Nur noch 26 Prozent der Heranwachsenden erreichen die von der WHO empfohlene Bewegungszeit von 60 Minuten täglich. Neben der unreflektierten Nutzung von Computern, Smartphones, Spielekonsolen und Fernsehern stellt sich stundenlanges Sitzen in Kita und Schule als massive Entwicklungsbremse heraus. Das an dieser Stelle vorgestellte „Konzept des bodennahen Verhaltens“ will diesen negativen Trend stoppen und umkehren – sowohl für Kinder als auch für die ErzieherInnen. Entscheidendes Hilfsmittel bei diesem Konzept: Bodenkissen.

Vorsicht - Bewegungsmangel!

Wenn Kinder sich zu wenig bewegen hat das vielfältige Auswirkungen. Diese haben nicht nur mit zu schwachen Muskeln, Übergewicht und einer verspäteten Entwicklung zu tun. Auch das Risiko für chronische Krankheiten wie Diabetes, Arthrose und Herz-Kreislaufleiden nimmt dramatisch zu. Doch wie ist es möglich, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken? Die Antwort: Räume sollten so gestaltet sein, dass sie eine bedarfsgerechte und entwicklungsfördernde körperliche Aktivität nicht nur ermöglichen, sondern auch einfordern.

Abwechslung ist die Devise

Eine wichtige Voraussetzung für dieses Plus an körperlicher Aktivität in geschlossenen Räumen sind mobile und flexibel handhabbare Möbel. Denn nur so lässt sich das bislang übliche und gesundheitsgefährdende statisch-passive Sitzen reduzieren oder gar vermeiden. Es muss vor allem darum gehen, aktiv-dynamisches Sitzen und möglichst viele Positionswechsel zu ermöglichen. Neben Stehpulten und so genannten Stehinseln können dabei auch unterschiedlich große Bodenkissen helfen, die nicht nur den Kindern, sondern auch den Erziehungsberechtigten als Bewegungsangebot dienen.

Kindern Bewegung ermöglichen

Wer Kinder beobachtet weiß: Bereits auf den üblichen starren und zumeist hölzernen Sitzmöbeln fangen sie schon nach kurzer Zeit an hin- und her zu rutschen oder zu kippeln. Bei diesem oft von den ErzieherInnen unterdrückten Verhalten handelt es sich um ein ganz natürliches und auch gesundes Bewegungsverlangen. Genau hier kommen Bodenkissen ins Spiel. Sie verleiten nachweislich zu einem deutlich aktiveren Bewegungsverhalten und gelten als echte Bewegungsverführer zu Positionswechseln wie Liegen, Sitzen, Hocken oder Kauern auf dem Boden.

Bodenkissen - darauf kommt es an

Da stellt sich natürlich die Frage, wie Bodenkissen beschaffen sein müssen, um den natürlichen und für die Entwicklung so wichtigen Bewegungsdrang zu unterstützen? Sie sollten unterschiedlich groß und verschieden geformt sein, wobei die Formstabilität dauerhaft gewährleistet werden muss. Denn genau diese unterschiedlichen Größen und Formen regen zu einem intuitiven und variablen Haltungs- und Positionswechsel an. Von Vorteil ist zudem, wenn sie sich vielseitig und fantasievoll kombinieren lassen. Nur so ist es möglich, dass die Kinder sie auch als Spiel- und Bewegungselemente nutzen und wahrnehmen.

Für Erzieher ist es wichtig, dass sie bei der Nutzung der Bodenkissen rückengesund unterstützt werden, etwa durch aktives Sitzen in der vorwärts verlagerten Position. Denn auch für Erwachsene sind rhythmische und bedarfsgerechte Positionswechsel für die Rückengesundheit unabdingbar.

All das möglich machen müssen Materialeigenschaften, die keine unangenehmen Druckstellen erzeugen, ein zu starkes Einsinken und damit spontane Haltungsvariabilität verhindern. Wichtig ist zudem, dass das Bezugsmaterial abnehmbar und waschbar ist. Und selbstverständlich muss der Einsatz schadstofffreier Materialien nachgewiesen sein.

Checkliste für rückengerechte Bodenkissen

  • Die Bodenkissen müssen verschiedene Größen/Formen aufweisen, damit sie als Spiel- und Bewegungselemente benutzt und kombiniert werden können.
  • Die Kombination verschiedener Bodenkissen fördert nicht nur den Spieltrieb, Erzieher können sie zudem nutzen, um kurzzeitig auf Augenhöhe mit den Kleinen zu sein.
  • Die Bodenkissen müssen über eine Materialeigenschaft verfügen, die bei der Einnahme variabler Positionswechsel wie bspw. Sitzen, Liegen, Kauern unangenehme Druckstellen vermeidet, ein zu starkes Einsinken verhindert und eine dauerhafte Formstabilität gewährleistet.
  • Hygiene ist auch hier ein wichtiges Thema. Gerade die unterschiedlichen aktiven Anwendungsmöglichkeiten können Spuren auf dem Bezug des Bodenkissens hinterlassen, insbesondere beim Einsatz in Kitas. Daher sollte das Bezugsmaterial abnehmbar und waschbar sein.
  • Grundsätzlich muss die Schadstofffreiheit aller Materialen nachgewiesen sein

Mindestanforderungen

  • Verschiedene Größen/Formen
  • Variable Positionswechsel möglich
  • Keine Druckstellen
  • Kein zu starkes Einsinken
  • Dauerhafte Formstabilität
  • Unterstützung bei rückengesunden Interaktionen mit den Kindern
  • Erfüllung temporärer aktiv dynamischer Sitzanforderungen
  • Förderung spontaner Positionsveränderungen

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Mira ART GmbH
Bünder Str. 21
33613 Bielefeld
Tel. 0521/66 54 5
Fax 0521/13 69 26 2
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www.traumschwinger.de

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Babywippen

Babywippen

Rückenfreundlich von Geburt an - mit der richtigen Babywippe

Wer sich ein wenig mit dem Rücken auskennt, weiß, dass unsere erwachsene Wirbelsäule eine doppelte S-Form hat. Ein genialer Schachzug der Natur, denn so ist sie in der Lage Stöße und Erschütterungen abzufedern. Babys jedoch weisen diese Form erst mit Beginn des Laufens auf und selbst dann ist die endgültige Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Nach der Geburt bis zu den ersten eigenen Schritten sind Wirbelsäule, Becken und Beine in ihrer Funktion und Ausprägung an das Getragen-werden angepasst.

Frisch gebackene Eltern wünschen sich nichts sehnlicher als ihren Nachwuchs jederzeit nah an ihrem Körper zu haben. Doch das ist natürlich nicht rund um die Uhr möglich. Natürlich müssen Eltern z.B. auch mal essen und duschen. Deshalb gehören Babywippen mittlerweile zur gängigen Erstausstattung für Babys. Damit sich die neuen Erdenbewohner in der Schaukel-, Wipp- oder Wiegeeinheit auch wirklich wohl und sicher fühlen, ist es wichtig, dass eine Babywippe bestimmte Merkmale aufweist.

Ganz natürlich

Eine besondere Rolle spielt dabei die Ergonomie fürs Kind. Es dauert rund ein Jahr, bis sich die Wirbelsäule eines Babys zur doppelten S-Form entwickelt. Dies ist eine in unseren Genen fest verankerte Entwicklung, die sich vom symmetrischen Ellenbogenstütz (Bauchlage) bis zum Stand, mit anschließendem Laufen, immer gleich vollzieht. Da ist es nachvollziehbar, dass diese Aufrichtung ein fortschreitender Prozess ist, der zu jedem Zeitpunkt, auch bei der Verwendung einer Babywippe, alters- und entwicklungsgerecht unterstützt werden sollte. Vor allem geht es darum, dass der Rücken eines neugeborenen Babys durch seine leichte Wirbelsäulenrundung nicht für das Liegen auf einer ebenen Unterlage gemacht ist. Daher unterstützen ergonomische Babywippen eine natürliche Haltung: das Becken geht in eine physiologische Aufrichtung, d.h. die Beckenkämme richten sich auf, das Steißbein kommt nach vorne und eine übermäßige Krümmung der Lenden- und Halswirbelsäule schwächt sich ab – die Brustwirbelsäule kommt aus der überstarken Rundung heraus. Bezüglich der Beine sprechen Experten von der Anhock-Spreiz-Haltung, was bedeutet, dass wir hier eine Haltung aus Flexion (Beugung), Abduktion (Abspreizung) und Außenrotation (Knie zeigen nach außen) haben sollten.

Mit Köpfchen

Ein besonderes Augenmerk ist auf die Kopfhaltung des Babys zu legen. Denn in den ersten drei Monaten kann es seinen Kopf nur bis zu einem Winkel von 45 Grad zur Seite drehen. Das liegt am Atlanto-Axial-Gelenk. Das ist das Gelenk zwischen dem ersten (Atlas) und zweiten (Axis) Halswirbel. Nachteil vieler Babywippen: Sie bieten dem Kopf des Babys zu wenig Platz für das ausladende Hinterhaupt. Die Folge: Die Kleinen drücken das Kinn auf die Brust, was gleichzeitig zur einer Schiefhaltung des Kopfes führt und eine Drehung unmöglich macht. Im schlimmsten Fall kann sogar die Atmung eingeschränkt werden. Gute Babywippen haben diesen Bereich besonders im Fokus und ermöglichen dem Kopf ausreichend Platz zur Drehung.

In der Ruhe liegt die Kraft

Eine Babywippe sollte zudem so konstruiert sein, dass sie eine Selbstregulation des Kindes ermöglicht. Warum ist das so wichtig? Das Kind braucht besonders im ersten Lebensjahr die Hilfe seiner Eltern, um zu lernen, wie man sich selbst reguliert und beruhigt. Zu viele Reize von außen können schnell zu einer Überforderung führen und genau das Gegenteil bewirken. In diesem Fall ist dann ein immer stärkerer Reiz von außen notwendig, um das Baby zur Ruhe kommen zu lassen. Daher sind elektrische Wippen nicht ratsam. Besser ist es, wenn das Kind durch eigene Bewegungen der Arme und Beine die Babywippe zum Wippen bringt und den Reiz von außen so gezielt selbst steuern kann.

Rückenfreundlich - auch für die Eltern

Natürlich sollten auch Sicherheit und Ergonomie für Eltern bei einem täglich benutzten Produkt nicht zu kurz kommen, damit diese die Babywippe einfach und verlässlich bedienen können. Mit leicht und schnell zu bedienenden Schnallen haben Sie Ihr Baby zum einen gut gesichert, zum anderen können Sie es jederzeit zügig wieder auf den Arm nehmen. Ein breites und gut erreichbares Fußpedal ermöglicht eine schnelle und einfache Verstellung der Liegeflächenneigung und schützt gleichzeitig Ihren Rücken. Achten Sie bitte auch darauf, dass sich die Babywippe zudem leicht und sicher aufstellen lässt, von allen Seiten frei zugänglich ist und nicht versehentlich zusammenklappen kann. Ideal ist, wenn dies durch einen doppelten Sicherheitsmechanismus verhindert wird. Ein weiteres Must-have ist, dass Sie Ihr Baby jederzeit gut im Blick haben und auf seine Bedürfnisse reagieren können.

Die Abwechslung bringt's

Generell gilt, dass ständiges Sitzen und Liegen, auch in perfekten Babywippen, der kindlichen Entwicklung entgegenwirken kann. Deshalb ist immer empfehlenswert, eine bunte Mischung von unterschiedlichen Möglichkeiten zu haben, um das Baby optimal in seiner Entwicklung zu fördern. Auch das Tragen, mit oder ohne Tragehilfe, das Liegen (in Rückenlage) im Bett zum Schlafen, das Stillen und Füttern auf dem Arm, das Spielen auf dem Boden (gerne täglich auch in Bauchlage) und die Pflegezeit auf Wickeltisch und Co haben ihre Berechtigung und tun gut. Lassen Sie einfach Ihr Kind und Ihr individuelles Bauchgefühl entscheiden, was gerade passt.

Checkliste für rückengerechte Babywippen

      Ergonomischer Komfort und Entwicklungsförderung
      für das Kind durch…

  • eine leichte Positionierung des Kindes in der Babywippe, die auf die Größe des Kindes abstimmbar ist. Für termingeborene Neugeborene ab etwa 2,5 kg Körpergewicht bis etwa zum 4. bis 6. Lebensmonat (Kopfkontrolle muss gegeben sein) ist ein Neugeborenen-Einsatz erforderlich oder eine Lagerung durch andere konstruktive Lösungen muss möglich sein.
  • eine Anhock-Spreiz-Haltung der Beine. Diese ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke (M-Position der Beine) und der Wirbelsäule des Kindes wichtig.
  • eine ergonomische Stützung der Wirbelsäule, wie beispielsweise durch einen ergonomischen Neugeborenen-Einsatz in den ersten Monaten oder eine ergonomische Konstruktion der Babywippe, die genügend Platz zur Entwicklung des kleinen Körpers bei gleichzeitiger Seitstützung bietet.
  • eine entwicklungsgerechte Stützung des Kopfes. Dabei muss der Kopf bei der Streckung nach hinten (Reklination) genügend Platz haben und das auch bei der Kopfdrehung. So wird das Kinn des Babys nicht auf dessen Brust gedrückt. Das gewährleistet zudem die uneingeschränkte Atmung des Kindes.
  • eine komfortable Sitz- und Liegeposition nach Alters- und Entwicklungsstand. Dieses ist beispielsweise durch unterschiedliche entwicklungsgerechte Positionen von Liegeposition für Neugeborene bis Sitzposition für ältere Babys bzw. das Kleinkind möglich.
  • Vermeidung von Überstimulation und Förderung der Selbstregulation. Zu viele Reize können das Kind schnell überfordern und je mehr Reize von außen auf das Kind einwirken, desto mehr Reize benötigt es, um sich zu beruhigen. Manchmal ist weniger mehr.
  • eine natürliche Wippbewegung. Wobei sich der Kopf des Kindes grundsätzlich in höchster Position befinden muss. So wird Reflux oder das Spucken des Kinds verhindert bzw. gehemmt.
  • ein optimales Klima (z. B. durch Atmungsaktivität) in der Babywippe.

      Die Babywippe muss…

  • ergonomisch, einfach, schnell, sicher und allein bedienbar sein. Das gelingt unter anderem durch unverwechselbare Bedienelemente und eine von allen Seiten zugängliche Liegefläche.
  • durch ein geringes Eigengewicht und kompakte Maße einen leichten und platzsparenden Transport gewährleisten.
  • jederzeit eine freie Sicht auf das Baby ermöglichen.

      Handhabung, Pflege, Sicherheit und Schadstofffreiheit

  • Achten Sie darauf, dass sich der Bezug leicht wechseln bzw. abziehen lässt und waschbar ist.
  • Ähnlich gilt es darauf zu achten, dass die Babywippe pflegeleicht und somit leicht zu reinigen ist. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine gute Hygiene.
  • Ein versehentliches Zusammenklappen der Babywippe darf nicht möglich sein. Achten Sie auf entsprechende Sicherheitsmechanismen, die dies einerseits verhindern, anderseits jedoch eine komfortable Bedienung zulassen.
  • Achten Sie auf eine gute Stabilität, d. h. die Babywippe darf auch auf glatten Flächen nicht leicht verrutschen und muss standfest sein - darf also nicht kippeln.

Mindestanforderungen

  • Einfache, schnelle, sichere und rückenschonende Bedienung
  • Einfacher Transport
  • Leicht wechsel- und waschbare Bezüge
  • Leicht zu reinigen
  • Unverwechselbare und sichere Bedienelemente
  • Gute und sichere Stabilität
  • Freie Sicht auf das Baby
  • Optimale und sichere Platzierung des Babys in der Wippe
  • Anhock-Spreiz-Haltung der Beine
  • Ergonomische und entwicklungsgerechte Stützung der Wirbelsäule

Mindestanforderungen

  • Ergonomische Haltung des Kopfes & freie Kopfbeweglichkeit
  • Uneingeschränkte Atmung
  • Komfortable und entwicklungsgerechte Sitz- und Liegepositionen
  • Vermeidung von Überstimulation und Förderung der Selbstregulation
  • Natürliche, vom Baby gesteuerte Wippbewegung (Kopf höchster Punkt)
  • Optimales Klima in der Babywippe

Außerdem sinnvoll

  • Entwicklungsförderndes Zubehör/Spielzeug.
  • Die Babywippe sollte multifunktional, zum Beispiel durch Umrüstungsmöglichkeiten, einsetzbar sein, so dass sie über eine lange Nutzungsdauer von Geburt an verfügt.
  • Die Babywippe sollte ohne Werkzeug montiert und platzsparend, auf- und zusammengeklappt werden können.
  • Der Neugeborenen-Einsatz sollte eine passgenaue Form aufweisen und einfach an der Babywippe befestigt und gesichert werden können.

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Babytragen

Babytragen

Ganz nah am Körper

Es sind die Hormone, die den Gefühlshaushalt der Menschen massiv beeinflussen. Das gilt insbesondere für die Nähe junger Eltern zu ihrem Baby. Mit dem Liebes- und Bindungshormon Oxytocin hat die Evolution dafür eine perfekte chemische Basis geschaffen. Mütter und Väter kennen das aus eigener Erfahrung. Sie würden ihren Nachwuchs am liebsten den ganzen Tag nah bei sich haben. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass sie in vielen jungen Familien im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle spielen: Babytragen.

Babytragen geeignet für Babys und Kleinkinder ab etwa 3,5 kg.
Informationen zu "Rückentragen für Kinder" finden Sie HIER.

Bindung zwischen Eltern und Kind wird vertieft

Sie sind nicht nur äußerst praktisch, sie ermöglichen es auch unterwegs, den Kontakt zum Kind zu vertiefen. Die Kleinen lieben die Nähe zu den Eltern, fühlen sich sicher und geborgen. Dadurch, dass unsere Liebsten nahe am Körper getragen werden, können auch Väter auf ganz neue Weise eine starke Bindung zum Baby aufbauen.

Anpassung an Kind und Träger

Da aber auch schon Babys einige Kilos auf die Waage bringen, können die falschen Tragehilfen eine Qual für das Kreuz des Trägers werden. Daher ist es wichtig bei der Auswahl der richtigen Babytrage nicht nur auf die Positionierung des Kleinkindes zu achten, sondern auch auf den Tragekomfort des Tragenden. Wie so oft, wenn es um den Rücken geht, muss sich auch hier die Trage an den Nutzer anpassen und nicht umgekehrt. Einstellbare Gurte oder unterschiedliche Passformen sind genauso wichtig wie ein geringes Gewicht der Babytrage selbst, wer will schon gern mehr tragen als nötig. Das Gurtsystem selbst muss ausreichend breit und gut gepolstert sein, damit der Druck auf die Schulterpartie so gering wie möglich ausfällt.

Positionierung des Babys

Schauen wir auf den Komfort für das Kind, so sind hier als wichtigste Punkte zu sehen, das das Kleinkind sicher und leicht in dem Tragesystem zu positionieren ist. Denn nur so macht der Umgang auch Spaß und fördert die Nutzung. Die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung* ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke und der Wirbelsäule sehr wichtig und muss von einer Babytrage ermöglicht werden. Dabei muss der Beinbereich beidseitig gepolstert sein. Nicht zu vergessen ist eine Verstellmöglichkeiten der Kopfabstützung, so dass das Kind ein freies Gesichtsfeld hat und seine Umgebung wahrnehmen kann.

Wenn Sie diese sowie die untenstehenden Punkte bei der Auswahl einer Babytrage beachten, so ergibt sich ein rundum Wohlfühlpaket für Eltern und Kind. Nicht nur die Kleinen auch Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Hinweis: Tragen Sie Ihr Kind nicht über einen längeren Zeitraum in der gleichen Position. Kinder nehmen temporär Umweltreize auf und verarbeiten diese auch unbewusst. Ab etwa dem 5. Monat entwickeln sie auch mehr und mehr ein Interesse an der Umwelt. Beobachten Sie daher, was Ihr Kind Ihnen signalisiert: Strampelt es freudig und schaut es interessiert? Dreht es den Kopf weg oder weint es?

Um die Kleinen auch vor Reizüberflutung zu schützen, tragen Sie Ihr Kind wiederum temporär mit Blickrichtung zu Ihnen.

* Nimmt man ein Neugeborenes hoch, zieht es automatisch die Beine an. Diese natürliche Haltung greift die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung auf, so dass das Kind quasi auf der Hüfte des Tragenden hockt: Die Beine sind in einem Winkel von 90° bis 110° in der Hüfte gebeugt und je nach Alter des Kindes, Umfang des Tragenden und Tragehilfe zwischen 30° und 55° abgespreizt. Ein Zusammenführen der Knie sollte vermieden werden, da es in Kombination mit der Windel zu einem "Hebeleffekt" im Hüftgelenk, das heißt zum Ausrenken der Hüfte, kommen kann.

Wichtig sind also:
• Wechselhaltungen ermöglichen - für die haltungsphysiologische Entwicklung
• Temporäre Umweltreize erlauben - für die hirnphysiologische Entwicklung
• Reizabschottung - für die Verarbeitung, Ruhe und Entspannung

Checkliste für rückengerechte Babytragen

      Die wichtigsten Kriterien für den Anwender

  • Durch verschiedene Passformen oder verstellbare Gurte kann die Trage an die unterschiedlichen Körperstaturen von Erwachsenen angepasst werden.
  • Das Baby sollte vorzugsweise vor dem Bauch getragen werden können, insbesondere Neugeborene. Ist die Babytrage auch für die Rückentrageweise vorgesehen, so können Sie sie, ab circa dem 6. Monat, auch so einsetzen. Am Ende entscheiden Sie, welche Trageweise für Sie und Ihr Kind am angenehmsten ist und wie Sie sich am wohlsten fühlen.
  • Die Trage hat ein möglichst geringes Eigengewicht (etwa bis ein Kilo) und bietet die Möglichkeit die Trage einfach und sicher an- und abzulegen.
  • Ein ausreichend breites und gut gepolstertes Gurtsystem von mindestens sechs, besser acht Zentimetern Breite dient der Druckminderung. Es muss zudem das körpernahe Tragen ermöglichen und gut sichern.
  • Das Tragesystem muss Druck- und Zugkräfte, die durch das Gewicht des Kindes entstehen, rückenfreundlich auf Schultern, Rumpf und Becken verteilen können.
  • Textilien sollten leicht wechsel- und waschbar und selbstverständlich schadstofffrei sein.
  • Unverwechselbare Bedienungselemente und leicht zugängliche Verstaumöglichkeiten runden die optimale Komforttrage ab.

      Die wichtigsten Kriterien für das Kind

  • Für Babys sollte eine Komforttrage bequem und ergonomisch zugleich sein. Da Neugeborene schnell wachsen, ist es vorteilhaft, wenn die Komforttrage sich dem Entwicklungsstand des Kindes anpasst. 
  • Unterschiedliche Hersteller bieten dazu verschiedene Lösungen an, zum Beispiel in Form von Neugeborenen-Einsätzen oder anderen Verstell-Möglichkeiten an der Trage selbst.
  • Achten Sie darauf, dass die Trage eine Anhock-Spreiz-Haltung gewährleistet. Diese ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke und der Wirbelsäule des Kindes wichtig.
  • Eine Kopf- und Nackenunterstützung ist ab etwa 3,5 kg bis zu einem Alter, in dem sie den Kopf selbst halten können (etwa 5. bis 6. Lebensmonat) notwendig.
  • Der Beinbereich sollte beidseitig druckentlastend gepolstert sein.
  • Die verwendeten, waschbaren Textilien sorgen für ein optimales Sitzklima.
  • Damit das Kind seine Umgebung wahrnehmen kann, sollten umklappbare Kopfstützen für freie Sicht sorgen können.

Mindestanforderungen

  • Anpassbar an Baby und Träger
  • Geeignet zum Tragen auf dem Bauch und/oder dem Rücken je nach Einsatzweck der Babytrage.
  • Geringes Eigengewicht
  • Sicheres Anlegen und Absetzen
  • Leicht handhabbares gepolstertes Gurtsystem
  • Rückenfreundliche Trageweise muss gewährleistet sein
  • Schadstofffreiheit muss nachgewiesen sein
  • leicht zugängliche Verstaumöglichkeiten, sofern vorhanden
  • wechsel- bzw. waschbare Textilien

Mindestanforderungen

  • Gewährleistung der Anhock-Spreiz-Haltung
  • Beinbereich druckentlastend gepolstert
  • Optimales Sitzklima
  • Freie Sicht für das Kind möglich
  • Leichte Handhabung

Außerdem sinnvoll

  • Ein Regencape, das bei Wind, Regen und Schnee Schutz bieten kann.
  • Taschen, die leichte Verstaumöglichkeiten bieten

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Babymatratzen

Babymatratzen

Von Anfang an rückengerecht gebettet

Guter Schlaf ist für uns alle wichtig und wertvolle Basis für gute Gesundheit. Die Schlafstätte sollte nicht nur eine rückengerechte Lagerung ermöglichen, sondern auch die körperliche und motorische Entwicklung von Säuglingen, Kleinkindern und Schulkindern berücksichtigen.

Für Jugendliche und Kinder, die aus dem Kinderbett „herausgewachsen“ sind, gelten bei der Auswahl eines geeigneten Schlaflagers im Prinzip die gleichen Regeln wie für das Bett des Erwachsenen. Lediglich bei Kleinkindern und Babys gibt es ein paar Punkte, die zusätzlich beachtet werden sollten.

Das eigene Bett und ein gesundes Bettklima sorgen für den notwendigen guten Schlaf

Vom Schlafen in einem gemeinsamen Bett (bed-sharing) mit den Eltern ist dringend abzuraten. Das eigene Kinderbett an einem zugfreien, hellen Platz bei einem Raumklima von 16 bis 18° C und einer Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 % ist optimal. Auch frische Luft gehört zu einem guten Raumklima. Man sollte häufig, aber nur kurz lüften.

Das Baby bzw. Kind darf nachts nicht frieren, aber vor allem sollte es vor zu viel Wärme geschützt werden. Denn diese beeinflusst nicht nur die Schlafqualität negativ, sondern wird unter anderem auch für den „plötzlichen Kindstod“ mitverantwortlich gemacht. Bei der Matratze muss auch auf die optimale Belüftung für das Baby geachtet werden. Senkrechte und waagerechte Klimakanäle oder eine luftdurchlässige Wabenstruktur rundum fördern den Abtransport überschüssiger Wärme und sorgen für ein gesundes und trockenes Bettklima.

Die Gefahr der Überwärmung wird auch durch einen passenden Schlafsack reduziert

Eine Bettdecke ist für das Babybett ungeeignet, da sie eine Überwärmung des Kindes und unter Umständen auch zu einer Überdeckung der Atemwege führen kann. Kopfkissen, Kuscheltiere und Schaffelle gehören ebenfalls nicht ins Babybett.

Mit dem passenden Schlafsack ist die Gefahr der Überwärmung und Überdeckung deutlich kleiner. Das Baby kann sich in einem Schlafsack weniger leicht in die risikoreiche Bauchlage drehen. 

Bei der Wahl des Schlafsackes ist das wichtigste Kriterium die richtige Größe. Das Richtmaß lautet: Körperlänge des Kindes minus Länge des Kopfes plus 10 cm bis maximal 15 cm zum Strampeln und Wachsen. Der wichtigste Grundsatz beim Kauf von Schlafsäcken: „Heraus- statt Hineinwachsen“.

Hals- und Armausschnitte sind dann bei der richtigen Größe entsprechend angepasst. Diese dürfen nicht zu groß sein, damit das Baby/Kind nicht in den Schlafsack hineinrutschen kann.

Der Schlafsack wird auf die Raumtemperatur angepasst, nicht auf die Jahreszeit. Schlafsäcke sind für unterschiedliche Raumtemperaturen und in allen erforderlichen Größen erhältlich, auch schon für Frühgeborene und Neugeborene.

Im Kinderbett spielt die Matratze die entscheidende Rolle

Wie auch beim Bett sollte bei der Auswahl der Matratze darauf geachtet werden, Unfallgefahren zu vermindern und gleichzeitig den kleinen Rücken optimal zu stützen.

Abzuraten ist von zu weichen, aber auch von zu harten Matratzen. Gesäß, Schulter und Hüfte sollten leicht einsinken können. Dann passt sich die Unterlage der Wirbelsäule des Babys an und eine gute Körperlagerung wird unterstützt und ausreichend Halt geboten. So wird der kleine Körper vor einer unangenehmen oder gar schlimmen Druckbelastung geschützt. Auch bei geringem Körpergewicht des Kindes muss sich die Matratze dem Profil des Kindes anpassen.

Sobald Kinder größer sind und laufen können, wird das Bett auch gern mal „zweckentfremdet“. Dabei bietet eine zu weiche Matratze zu wenig Halt beim Laufen, Hopsen und Stehen. Die kleinen Füße sinken dann zu tief in die Matratze ein.

Duo-Matratzen mit weicherer Baby- und etwas festerer Kinderseite sowie einem trittfesten Matratzenrahmen beugen dem Einklemmen der kleinen Füßchen zwischen Matratze und Bett bzw. Gitterstäben vor.

 

Weitere Sicherheitsaspekte

Eine Lochplatte im Boden des Bettes ist einem klassischen festen Lattenrost vorzuziehen. Bei zu großem Leistenabstand besteht die Gefahr des Durchrutschens von Füßen beim Herumtoben oder Springen. Einzelne Leisten können gegebenenfalls brechen.

Die Gitterstäbe des Bettes müssen recht eng zusammen stehen, sodass das Kind nicht mit dem Kopf hindurch passt. Sie dürfen allerdings auch nicht zu eng stehen, um jegliche Einklemmgefahr zu vermeiden.

Hygiene und ökologische Unbedenklichkeit ist gerade beim Kinderbett sehr wichtig

Während Matratzen für Erwachsene rund acht Jahre halten, bevor sie aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden sollten, müssen Kindermatratzen häufiger gewechselt werden.

Sie unterliegen einer besonderen Verschmutzung, etwa durch das Einnässen oder aus der Flasche trinken. Diese Tatsache steigert den Anspruch an die Hygiene- und Pflegeeigenschaften. Der Matratzenbezug sollte abnehmbar und bis zu 60° Grad waschbar sein.

Unbedingt ist bei dem gesamten Thema Kinderbett auf ökologisch unbedenkliche Materialien und Farben zu achten. Schützen Sie Ihr Kind vor möglichen Allergien und sonstigen gesundheitlichen Gefahren, die von schadstoffbelasteten Materialien ausgehen. Wir alle sind schon mehr als genügend Umweltgiften ausgesetzt, vor denen wir uns gar nicht oder kaum noch schützen können. Ganz besonders Babys und Kleinkinder sind hier extrem empfindlich, viel empfindlicher als ein gesunder, erwachsener Mensch!

Checkliste für Babymatratzen

  • Die Matratze sollte den kindlichen Körper punktelastisch unterstützen und sich optimal an das Körperprofil anpassen – auch bei geringem Körpergewicht.
  • Aus sicherheitstechnischen Gründen muss ein trittfester Matratzenrahmen vorhanden sein um das Durchtreten durch die Matratze zu verhindern.
  • Um Unfallgefahren durch das Durchrutschen von Füßen oder Brechen von Leisten beim Hopsen oder Stehen zu reduzieren sollte eine stabile Bodenplatte mit Luftlöchern einem Lattenrost vorgezogen werden.
  • Wichtig sind eine gute Luftzirkulation und Atmungsaktivität der gesamten Konstruktion. Ein freier Raum unter dem Bett und ausgewählte Materialien sorgen für ein gesundes Bettklima.
  • Die Matratze muss einen abnehmbaren, waschbaren Bezug haben.
  • Die Matratze muss aus verträglichen Materialien bestehen.
  • Allgemein wird eine Bettgröße von 70 x 140 cm empfohlen.

Mindestanforderungen

  • Anpassung an das Körperprofil des Kindes – auch bei geringem Gewicht
  • Gute Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung
  • Abnehmbarer, waschbarer Bezug
  • Human-toxikologisch unbedenkliche Materialien
  • Durchtreten durch die Matratze muss verhindert werden z. B. durch trittfesten Matratzenrahmen

Außerdem sinnvoll

  • Unterschiedliche Matratzenhärten

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Hängestühle

Hängestühle

Den Alltagsstress „beschwingt“ hinter sich lassen

Der Alltag von uns allen ist mit unzähligen Anforderungen, Belastungen und Stress verbunden. Es ist mittlerweile allseits bekannt, dass die Psyche in einem Zusammenhang mit Rückenschmerzen steht. Also sollten wir auch im Alltag immer wieder mal „die Seele baumeln lassen“. Das kann man zum Beispiel ganz genussvoll mit einem Hängestuhl erreichen. Äußerlich ein gemütlich einladendes und ansprechendes Möbel, innerlich ein therapeutisch hochwirksames Medium, dass schnell und einfach für Entspannung sorgen kann, nicht nur bei Erwachsenen. Das Einzige was Sie tun müssen: sich hineinlegen.Doch worauf sollten Sie achten, damit der Hängestuhl nicht nur Ihrer Seele guttut, sondern dem ganzen Körper ergonomische Entspannung bietet?

Sanfte Bewegungen

Die Basis bildet die Aufhängung. Eine Ein-Punkt-Aufhängung sorgt für sanfte Kreis- und Pendelbewegungen, die ein Gefühl von Entspannung und Geborgenheit vermitteln. Der feine Rhythmus des Schwingens und Schaukelns, der dadurch entsteht, stimuliert das Gleichgewichtsorgan im Innenohr und führt automatisch zu einem Gefühl innerer Ruhe und Entspannung.

Geborgen und rückenfreundlich

Der Hängestuhl sollte aus einem weichen, anschmiegsamen, knotenfreien Netzgeflecht (zum Beispiel aus Baumwolle) gefertigt sein. Diese Webart sorgt für eine feine Dehnbarkeit. So passt sich das Netzgeflecht dem Körper unabhängig von Körpergröße und -form individuell an. Es umschließt Sie wie ein „Nest“. Egal ob sitzend oder liegend – die Druckbelastung verteilt sich optimal. Dies führt zu einer Entlastung des gesamten Körpers und somit auch des Rückens.

Individuelle Einstellmöglichkeiten

Für zusätzlichen Komfort und Ergonomie sorgt eine stufenlose Höhenverstellung. Eine schnelle Anpassung der Sitzhöhe – je nach Benutzersituation und Deckenhöhe – erleichtert Ihnen zum Beispiel das Hineinsetzen. Auch der Neigungswinkel sollte sich individuell einstellen lassen. So können Sie ganz nach Belieben und Situation eine mehr sitzende oder liegende Position einnehmen.

Nicht nur für Erwachsene

Ein Hängestuhl, der alle beschriebenen Kriterien erfüllt, ist nicht nur für Erwachsene ein Gewinn. Der menschliche Körper reagiert vom Frühgeborenen bis hin zum hochbetagten Menschen positiv auf das Gefühl von Gehaltenwerden und Sicherheit. Wir empfehlen: Überlegen Sie vor einer Anschaffung, wer den Hängestuhl hauptsächlich nutzt und informieren Sie sich über angebotene Größen, Varianten und Zubehör.

Checkliste für rückengerechte Hängestühle

  • Das Produkt verfügt über eine sichere und stabile Ein-Punkt-Aufhängung. Diese ermöglicht mehrdimensionales Schwingen
  • Weiches, knotenfreies Netzgeflecht zwecks guter Körperanpassung und Vermeidung von Druckstellen
  • Leichte, unkomplizierte Höhen- und Neigungsverstellbarkeit erleichtert Einstieg, erhöht Komfort und Nutzungsvariabilität, wie Sitzen und Liegen in unterschiedlichsten Positionen
  • Es sollten unterschiedliche Größen und Varianten (z. B. getrenntes Fußteil) angeboten werden, um den individuellen Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen

Mindestanforderungen

  • Ein-Punkt-Aufhängung
  • Spezielles Geflecht
  • Verstellbarkeit

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  • Unterschiedliche Ausführungen, Größen, Varianten

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Von Geburt an sicher und gleichzeitig rückengerecht im Auto unterwegs – das ist der Wunsch vieler Eltern und Erziehenden. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an einen Autokindersitz zu wählen, der das Kind optimal unterstützt, aber auch genügend Bewegungsfreiraum bietet. Die Wahl des richtigen Kindersitzes hat aber auch einen gesundheitlichen Aspekt für die Eltern. Ein Sitz in Leichtbauweise bei gleichzeitig leichter Handhabung schont Rücken und Gesundheit der gesamten Familie. Eltern sollten darüber hinaus darauf achten, dass der Ein- und Ausbau des Sitzes unkompliziert, schnell und rückenfreundlich möglich ist.

Das Wichtigste zuerst

Bei Autokindersitzen geht es in erster Linie um die Sicherheit der Kinder. Die Physik eines Unfalls ist unbarmherzig und die dabei waltenden Kräfte werden oftmals unterschätzt. Aber Kindersitze sind nicht nur für den sicheren Transport von Kindern lebenswichtig, sondern spielen auch eine wichtige Rolle bei der gesunden Entwicklung eines Kindes, da sie das Kind über einen längeren Zeitraum „begleiten". Da gerade diese Lebensphase des Kindes durch stetiges Körperwachstum bestimmt ist, kommt auch der Ergonomie des Kindersitzes eine besondere Bedeutung zu. Autokindersitze müssen einfach zu bedienen sein und eine gute Ergonomie bieten, sowohl für das Kind als auch für Eltern und Erziehende.

Geprüfte Sicherheit

Wurden Babyschalen und Kindersitze früher in Altersgruppen eingeteilt, gibt es bereits seit einiger Zeit die Prüfnorm UN R129 (i-Size) für Autokindersitze. Alle ab September 2024 erworbenen Produkte müssen dieser Zulassungsnorm entsprechen. Diese Norm geht nun nach der Größe statt dem Gewicht des Kindes, fokussiert sich auf ein besseres Zusammenpassen von Kindersitz und Auto und beinhaltet strengere Sicherheitskriterien als die vorherige Zulassungsnorm ECE R44-04, deren Nutzung aber weiterhin dem Endverbraucher erlaubt ist.

Unterschieden wird in der Regel in drei Gruppen:

  • Babyschale (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 40 – 83cm, bzw. bis 87cm)
  • Kleinkindsitze (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 61 – 105cm, bzw. bis 125cm)
  • Sitzerhöhungen mit fester Rückenlehne bzw. ohne feste Rückenlehne (Booster-Sitze) (entspricht nach UN R129 einer Körpergröße von ca. 100 – 150 cm)

Hinweis: Der Hersteller gibt vor, für welche Körperhöhe der Sitz bestimmt ist, dabei muss der genannte Wert nicht die komplette Körpergröße der Norm abbilden. Der Hersteller kann auch geringere Werte vorgeben. Ausschlaggebend für die Nutzung ist der Wert den der Hersteller vorgibt.

kind sitzt in rückwärtsgerichteten kindersitz

Während Babyschalen ohne Ausnahme immer rückwärtsgerichtet genutzt werden müssen, sollten auch die danach folgenden Kleinkindsitze entgegengesetzt zur Fahrtrichtung montiert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass rückwärts gerichtete Kleinkinder sicherer unterwegs sind. Der Grund: Der Kopf eines Kleinkindes macht 25 Prozent seines Körpergewichts aus, ist also ziemlich schwer. Da die Nackenmuskulatur in ganz jungen Jahren noch nicht so stark ausgeprägt ist, würde der Kopf des Kindes bei einem vorwärts gerichteten Kindersitz mit großer Wucht nach vorne geschleudert werden, während Gurte die Schulter zurückhalten. Rückwärtsgerichtete Kindersitze verteilen die Aufprall-Energie gleichmäßig über den gesamten Rücken des Kindes. Die Babyschale bzw. die Sitzschale des Kleinkindsitzes wirken dabei wie ein Schutzschild und stützen Kopf und Hals.

Die neue Regulierung sieht den rückwärtsgerichteten Transport mindestens für die ersten 15 Lebensmonate vor. Experten empfehlen den Transport entgegen der Fahrtrichtung sogar bis zum 4. Lebensjahr. Erst danach sollte auf vorwärts gerichtete Systeme, also Blickrichtung in Fahrtrichtung, gewechselt werden. Weitere Tipps zur Sicherheit finden Sie weiter unten in der Checkliste bei den Mindestanforderungen.

Worauf es ankommt

Autokindersitze müssen sich dem wachsenden Kind anpassen lassen, indem Einsätze und Kissen herausgenommen oder eingesteckt werden und die Kopfstützenhöhe verstellt wird. Beim Verstellen der Kopfstützenhöhe wandern die Schultergurte am besten automatisch mit, sodass sie stets auf der altersgerechten, richtigen Höhe für das Kind sitzen. Diese Anpassung sollten die Eltern idealerweise einhändig mit einem einfach erreichbaren Griff vornehmen können. Körperliche Entlastung und ein „sich wohlfühlen" sind so sichergestellt. Die ideale Passform bedeutet zudem „erhöhte Sicherheit"! Unabdinglich sind weiterhin, speziell in Seitenaufprallsituationen, ein sehr guter Seitenhalt und energieableitende Kopf- und Schulterstützen.

Ebenfalls sinnvoll ist ein sogenannter Neugeboreneneinsatz. Er wird in den ersten vier Lebensmonaten genutzt, sollte einen zusätzlichen Seitenhalt und einen flacheren Sitzwinkel bieten. Da die Nackenmuskeln eines Neugeborenen noch nicht vollständig entwickelt sind, ist es wichtig, einen eher flachen Sitzwinkel im Auto zu haben. Dieser vermeidet, dass der Kopf des Babys auf die Brust vorfällt.

Steile Sitzflächen im Fahrzeug, z. B. in Autos mit kleinem Innenraum, sportlichen Fahrzeugmodellen oder in der Fahrzeugoberklasse, sind für erwachsene Passagiere vorteilhaft, jedoch stellen sie für rückwärtsgerichtet sitzende Kinder ein Problem dar. Auf steilen Fahrzeugsitzen kann ein rückwärtsgerichteter Kindersitz zu steil stehen, wodurch das Kind ziemlich aufrecht sitzt. Das ist zwar meist kein Sicherheitsproblem, kann jedoch besonders für jüngere Kinder unbequem sein. Es gibt Kindersitze, die das ausgleichen können.

Wichtig gerade bei längeren Fahrten sind auch ein gleichbleibendes, angenehmes Sitzklima und eine optimale Sitzdruckverteilung. Eine besonders gute Klimatisierung wird durch kontinuierliche Luftzirkulation zwischen Körper, Kindersitz und Fahrzeugsitz erreicht.

Noch ein paar Tipps zum Abschluss

Auch die besten Kindersitze erlauben nicht die aus ergonomischer Sicht perfekte, völlige Bewegungsfreiheit des Kindes. Das ist ein grundsätzlicher Nachteil des Autofahrens. Auf längeren Strecken sollten Sie daher Ihrem Kind und sich selbst Pausen und etwas Bewegung gönnen.

Babyschalen lassen sich in der Regel mit dem Dreipunkt-Fahrzeuggurt im Auto fixieren. Eine Alternative sind separate ISOfix-Basisstationen, die sicher im Auto befestigt werden können. Der Vorteil: Das Baby kann bequem in die Schale gelegt werden. Anschließend kann die Babyschale schnell, leicht und einfach auf der Basisstation fixiert werden - das schont den Rücken der Eltern. Diese Basisstationen können mitunter aber noch viel mehr. Es gibt Versionen, die sich in Richtung Türöffnung drehen lassen, wodurch das Kleinkind leichter und für die Eltern komfortabler in den Sitz platziert werden kann. Noch besser ist es, wenn zu der Drehfunktion noch eine Schiebefunktion hinzukommt. Dann können Sie die Aufnahme zu sich heranziehen und das Hineinsetzen des Kindes erfolgt noch komfortabler. Gerade bei kleinen Türen im Fond des Fahrzeugs ist dies für die Eltern deutlich bequemer und schont ihren Rücken.

Kleinkindsitze sollten am besten ebenfalls über das ISOfix-System im Fahrzeug befestigt werden. Auch hier ist die rückwärtsgerichtete Positionierung zu bevorzugen. Darüber hinaus bieten manche Hersteller drehbare Autokindersitze an. Zum Hineinsetzen des Kindes kann der Sitz zur Fahrzeugtür gedreht werden. Die Eltern können das Kind so schnell und bequem anschnallen und schonen ihren Rücken.

Checkliste für rückengerechte Autokindersitze und Babyschalen

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischen Anforderungen nach aktuellem Standard
  • Erfüllung der Norm UN R129
  • Einstellbare Rücken-, Kopf- und Schulterstütze (nicht bei Babyschalen)
  • Sitzflächenverlängerung (nur bei Sitzen für Kinder mit einer Körpergröße von circa 100-150 cm)
  • Seitenführung im Beckenbereich
  • Bewegungsfreiheit (der Situation angemessen) sowie Bein- und Armfreiheit
  • Wechsel zwischen aufrechter Sitz- und Ruheposition (ab einer Körpergröße von circa 61 cm)
  • Sichtfreiheit
  • Körpergerechte Grundstruktur
  • Optimales Sitzklima
  • Sicherheit durch Erfüllung aller Sicherheitsaspekte und der gesetzlichen Richtlinien

Mindestanforderungen

  • Rücken- und bedienerfreundliche Handhabung:
    • Einstellbarkeit ohne Werkzeug
    • Unverwechselbare Bedienungselemente
    • Leicht wechsel- und waschbare Bezüge
    • Komfortables Einsetzen und Entnehmen des Kindes
    • Lösung zur Verhinderung des Submarining-Effekts
    • Altersgerechte und körperproportionsgerechte, verstellbare Seitenaufprallelemente
    • Systeme zur Minimierung des Risikos von Kopf und Nackenverletzungen bei vorwärts gerichteten Sitzen
    • Selbstsichernde Verstellelemente

Außerdem sinnvoll

  • Lösungsvorschläge für Sichtkontakt zum Kind bei rückwärtsgerichtetem Transport auf der Rückbank
  • Intuitive Drehfunktion
  • Gepolsterter Tragegurt
  • Lösung zum komfortablen Einsetzen der Schale
  • Lendenlordosenunterstützung ab dem 15. Lebensmonat
  • Entlastete Positionierung der Beine ab dem 4. Lebensjahr

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Bodenkissen

Bodenkissen

Bodenkissen als Bewegungsmotivation für Kinder und ErzieherInnen

Es ist eine dramatische Entwicklung. Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger. Allein von 2007 bis 2019 sank die körperliche Alltagsaktivität der Vier- bis 17-jährigen um 37 Prozent, so die Langzeitstudie „Motorik-Modul“ (MoMo). Dabei ist schon lange unstrittig, dass regelmäßige körperliche Bewegung einen großen gesundheitlichen Nutzen hat, insbesondere in den Altersjahren, in der sich individuelle physiologische Prozesse ausdifferenzieren und eine wichtige gesundheitliche Basis für die folgenden Lebensjahrzehnte schaffen.

Mit dem Kita-Eintritt von Kindern nehmen die Zeiten in denen sie sitzen deutlich zu. Weitere Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche umso länger sitzen, je älter sie sind. Nur noch 26 Prozent der Heranwachsenden erreichen die von der WHO empfohlene Bewegungszeit von 60 Minuten täglich. Neben der unreflektierten Nutzung von Computern, Smartphones, Spielekonsolen und Fernsehern stellt sich stundenlanges Sitzen in Kita und Schule als massive Entwicklungsbremse heraus. Das an dieser Stelle vorgestellte „Konzept des bodennahen Verhaltens“ will diesen negativen Trend stoppen und umkehren – sowohl für Kinder als auch für die ErzieherInnen. Entscheidendes Hilfsmittel bei diesem Konzept: Bodenkissen.

Vorsicht - Bewegungsmangel!

Wenn Kinder sich zu wenig bewegen hat das vielfältige Auswirkungen. Diese haben nicht nur mit zu schwachen Muskeln, Übergewicht und einer verspäteten Entwicklung zu tun. Auch das Risiko für chronische Krankheiten wie Diabetes, Arthrose und Herz-Kreislaufleiden nimmt dramatisch zu. Doch wie ist es möglich, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken? Die Antwort: Räume sollten so gestaltet sein, dass sie eine bedarfsgerechte und entwicklungsfördernde körperliche Aktivität nicht nur ermöglichen, sondern auch einfordern.

Abwechslung ist die Devise

Eine wichtige Voraussetzung für dieses Plus an körperlicher Aktivität in geschlossenen Räumen sind mobile und flexibel handhabbare Möbel. Denn nur so lässt sich das bislang übliche und gesundheitsgefährdende statisch-passive Sitzen reduzieren oder gar vermeiden. Es muss vor allem darum gehen, aktiv-dynamisches Sitzen und möglichst viele Positionswechsel zu ermöglichen. Neben Stehpulten und so genannten Stehinseln können dabei auch unterschiedlich große Bodenkissen helfen, die nicht nur den Kindern, sondern auch den Erziehungsberechtigten als Bewegungsangebot dienen.

Kindern Bewegung ermöglichen

Wer Kinder beobachtet weiß: Bereits auf den üblichen starren und zumeist hölzernen Sitzmöbeln fangen sie schon nach kurzer Zeit an hin- und her zu rutschen oder zu kippeln. Bei diesem oft von den ErzieherInnen unterdrückten Verhalten handelt es sich um ein ganz natürliches und auch gesundes Bewegungsverlangen. Genau hier kommen Bodenkissen ins Spiel. Sie verleiten nachweislich zu einem deutlich aktiveren Bewegungsverhalten und gelten als echte Bewegungsverführer zu Positionswechseln wie Liegen, Sitzen, Hocken oder Kauern auf dem Boden.

Bodenkissen - darauf kommt es an

Da stellt sich natürlich die Frage, wie Bodenkissen beschaffen sein müssen, um den natürlichen und für die Entwicklung so wichtigen Bewegungsdrang zu unterstützen? Sie sollten unterschiedlich groß und verschieden geformt sein, wobei die Formstabilität dauerhaft gewährleistet werden muss. Denn genau diese unterschiedlichen Größen und Formen regen zu einem intuitiven und variablen Haltungs- und Positionswechsel an. Von Vorteil ist zudem, wenn sie sich vielseitig und fantasievoll kombinieren lassen. Nur so ist es möglich, dass die Kinder sie auch als Spiel- und Bewegungselemente nutzen und wahrnehmen.

Für Erzieher ist es wichtig, dass sie bei der Nutzung der Bodenkissen rückengesund unterstützt werden, etwa durch aktives Sitzen in der vorwärts verlagerten Position. Denn auch für Erwachsene sind rhythmische und bedarfsgerechte Positionswechsel für die Rückengesundheit unabdingbar.

All das möglich machen müssen Materialeigenschaften, die keine unangenehmen Druckstellen erzeugen, ein zu starkes Einsinken und damit spontane Haltungsvariabilität verhindern. Wichtig ist zudem, dass das Bezugsmaterial abnehmbar und waschbar ist. Und selbstverständlich muss der Einsatz schadstofffreier Materialien nachgewiesen sein.

Checkliste für rückengerechte Bodenkissen

  • Die Bodenkissen müssen verschiedene Größen/Formen aufweisen, damit sie als Spiel- und Bewegungselemente benutzt und kombiniert werden können.
  • Die Kombination verschiedener Bodenkissen fördert nicht nur den Spieltrieb, Erzieher können sie zudem nutzen, um kurzzeitig auf Augenhöhe mit den Kleinen zu sein.
  • Die Bodenkissen müssen über eine Materialeigenschaft verfügen, die bei der Einnahme variabler Positionswechsel wie bspw. Sitzen, Liegen, Kauern unangenehme Druckstellen vermeidet, ein zu starkes Einsinken verhindert und eine dauerhafte Formstabilität gewährleistet.
  • Hygiene ist auch hier ein wichtiges Thema. Gerade die unterschiedlichen aktiven Anwendungsmöglichkeiten können Spuren auf dem Bezug des Bodenkissens hinterlassen, insbesondere beim Einsatz in Kitas. Daher sollte das Bezugsmaterial abnehmbar und waschbar sein.
  • Grundsätzlich muss die Schadstofffreiheit aller Materialen nachgewiesen sein

Mindestanforderungen

  • Verschiedene Größen/Formen
  • Variable Positionswechsel möglich
  • Keine Druckstellen
  • Kein zu starkes Einsinken
  • Dauerhafte Formstabilität
  • Unterstützung bei rückengesunden Interaktionen mit den Kindern
  • Erfüllung temporärer aktiv dynamischer Sitzanforderungen
  • Förderung spontaner Positionsveränderungen

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Babywippen

Babywippen

Rückenfreundlich von Geburt an - mit der richtigen Babywippe

Wer sich ein wenig mit dem Rücken auskennt, weiß, dass unsere erwachsene Wirbelsäule eine doppelte S-Form hat. Ein genialer Schachzug der Natur, denn so ist sie in der Lage Stöße und Erschütterungen abzufedern. Babys jedoch weisen diese Form erst mit Beginn des Laufens auf und selbst dann ist die endgültige Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Nach der Geburt bis zu den ersten eigenen Schritten sind Wirbelsäule, Becken und Beine in ihrer Funktion und Ausprägung an das Getragen-werden angepasst.

Frisch gebackene Eltern wünschen sich nichts sehnlicher als ihren Nachwuchs jederzeit nah an ihrem Körper zu haben. Doch das ist natürlich nicht rund um die Uhr möglich. Natürlich müssen Eltern z.B. auch mal essen und duschen. Deshalb gehören Babywippen mittlerweile zur gängigen Erstausstattung für Babys. Damit sich die neuen Erdenbewohner in der Schaukel-, Wipp- oder Wiegeeinheit auch wirklich wohl und sicher fühlen, ist es wichtig, dass eine Babywippe bestimmte Merkmale aufweist.

Ganz natürlich

Eine besondere Rolle spielt dabei die Ergonomie fürs Kind. Es dauert rund ein Jahr, bis sich die Wirbelsäule eines Babys zur doppelten S-Form entwickelt. Dies ist eine in unseren Genen fest verankerte Entwicklung, die sich vom symmetrischen Ellenbogenstütz (Bauchlage) bis zum Stand, mit anschließendem Laufen, immer gleich vollzieht. Da ist es nachvollziehbar, dass diese Aufrichtung ein fortschreitender Prozess ist, der zu jedem Zeitpunkt, auch bei der Verwendung einer Babywippe, alters- und entwicklungsgerecht unterstützt werden sollte. Vor allem geht es darum, dass der Rücken eines neugeborenen Babys durch seine leichte Wirbelsäulenrundung nicht für das Liegen auf einer ebenen Unterlage gemacht ist. Daher unterstützen ergonomische Babywippen eine natürliche Haltung: das Becken geht in eine physiologische Aufrichtung, d.h. die Beckenkämme richten sich auf, das Steißbein kommt nach vorne und eine übermäßige Krümmung der Lenden- und Halswirbelsäule schwächt sich ab – die Brustwirbelsäule kommt aus der überstarken Rundung heraus. Bezüglich der Beine sprechen Experten von der Anhock-Spreiz-Haltung, was bedeutet, dass wir hier eine Haltung aus Flexion (Beugung), Abduktion (Abspreizung) und Außenrotation (Knie zeigen nach außen) haben sollten.

Mit Köpfchen

Ein besonderes Augenmerk ist auf die Kopfhaltung des Babys zu legen. Denn in den ersten drei Monaten kann es seinen Kopf nur bis zu einem Winkel von 45 Grad zur Seite drehen. Das liegt am Atlanto-Axial-Gelenk. Das ist das Gelenk zwischen dem ersten (Atlas) und zweiten (Axis) Halswirbel. Nachteil vieler Babywippen: Sie bieten dem Kopf des Babys zu wenig Platz für das ausladende Hinterhaupt. Die Folge: Die Kleinen drücken das Kinn auf die Brust, was gleichzeitig zur einer Schiefhaltung des Kopfes führt und eine Drehung unmöglich macht. Im schlimmsten Fall kann sogar die Atmung eingeschränkt werden. Gute Babywippen haben diesen Bereich besonders im Fokus und ermöglichen dem Kopf ausreichend Platz zur Drehung.

In der Ruhe liegt die Kraft

Eine Babywippe sollte zudem so konstruiert sein, dass sie eine Selbstregulation des Kindes ermöglicht. Warum ist das so wichtig? Das Kind braucht besonders im ersten Lebensjahr die Hilfe seiner Eltern, um zu lernen, wie man sich selbst reguliert und beruhigt. Zu viele Reize von außen können schnell zu einer Überforderung führen und genau das Gegenteil bewirken. In diesem Fall ist dann ein immer stärkerer Reiz von außen notwendig, um das Baby zur Ruhe kommen zu lassen. Daher sind elektrische Wippen nicht ratsam. Besser ist es, wenn das Kind durch eigene Bewegungen der Arme und Beine die Babywippe zum Wippen bringt und den Reiz von außen so gezielt selbst steuern kann.

Rückenfreundlich - auch für die Eltern

Natürlich sollten auch Sicherheit und Ergonomie für Eltern bei einem täglich benutzten Produkt nicht zu kurz kommen, damit diese die Babywippe einfach und verlässlich bedienen können. Mit leicht und schnell zu bedienenden Schnallen haben Sie Ihr Baby zum einen gut gesichert, zum anderen können Sie es jederzeit zügig wieder auf den Arm nehmen. Ein breites und gut erreichbares Fußpedal ermöglicht eine schnelle und einfache Verstellung der Liegeflächenneigung und schützt gleichzeitig Ihren Rücken. Achten Sie bitte auch darauf, dass sich die Babywippe zudem leicht und sicher aufstellen lässt, von allen Seiten frei zugänglich ist und nicht versehentlich zusammenklappen kann. Ideal ist, wenn dies durch einen doppelten Sicherheitsmechanismus verhindert wird. Ein weiteres Must-have ist, dass Sie Ihr Baby jederzeit gut im Blick haben und auf seine Bedürfnisse reagieren können.

Die Abwechslung bringt's

Generell gilt, dass ständiges Sitzen und Liegen, auch in perfekten Babywippen, der kindlichen Entwicklung entgegenwirken kann. Deshalb ist immer empfehlenswert, eine bunte Mischung von unterschiedlichen Möglichkeiten zu haben, um das Baby optimal in seiner Entwicklung zu fördern. Auch das Tragen, mit oder ohne Tragehilfe, das Liegen (in Rückenlage) im Bett zum Schlafen, das Stillen und Füttern auf dem Arm, das Spielen auf dem Boden (gerne täglich auch in Bauchlage) und die Pflegezeit auf Wickeltisch und Co haben ihre Berechtigung und tun gut. Lassen Sie einfach Ihr Kind und Ihr individuelles Bauchgefühl entscheiden, was gerade passt.

Checkliste für rückengerechte Babywippen

      Ergonomischer Komfort und Entwicklungsförderung
      für das Kind durch…

  • eine leichte Positionierung des Kindes in der Babywippe, die auf die Größe des Kindes abstimmbar ist. Für termingeborene Neugeborene ab etwa 2,5 kg Körpergewicht bis etwa zum 4. bis 6. Lebensmonat (Kopfkontrolle muss gegeben sein) ist ein Neugeborenen-Einsatz erforderlich oder eine Lagerung durch andere konstruktive Lösungen muss möglich sein.
  • eine Anhock-Spreiz-Haltung der Beine. Diese ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke (M-Position der Beine) und der Wirbelsäule des Kindes wichtig.
  • eine ergonomische Stützung der Wirbelsäule, wie beispielsweise durch einen ergonomischen Neugeborenen-Einsatz in den ersten Monaten oder eine ergonomische Konstruktion der Babywippe, die genügend Platz zur Entwicklung des kleinen Körpers bei gleichzeitiger Seitstützung bietet.
  • eine entwicklungsgerechte Stützung des Kopfes. Dabei muss der Kopf bei der Streckung nach hinten (Reklination) genügend Platz haben und das auch bei der Kopfdrehung. So wird das Kinn des Babys nicht auf dessen Brust gedrückt. Das gewährleistet zudem die uneingeschränkte Atmung des Kindes.
  • eine komfortable Sitz- und Liegeposition nach Alters- und Entwicklungsstand. Dieses ist beispielsweise durch unterschiedliche entwicklungsgerechte Positionen von Liegeposition für Neugeborene bis Sitzposition für ältere Babys bzw. das Kleinkind möglich.
  • Vermeidung von Überstimulation und Förderung der Selbstregulation. Zu viele Reize können das Kind schnell überfordern und je mehr Reize von außen auf das Kind einwirken, desto mehr Reize benötigt es, um sich zu beruhigen. Manchmal ist weniger mehr.
  • eine natürliche Wippbewegung. Wobei sich der Kopf des Kindes grundsätzlich in höchster Position befinden muss. So wird Reflux oder das Spucken des Kinds verhindert bzw. gehemmt.
  • ein optimales Klima (z. B. durch Atmungsaktivität) in der Babywippe.

      Die Babywippe muss…

  • ergonomisch, einfach, schnell, sicher und allein bedienbar sein. Das gelingt unter anderem durch unverwechselbare Bedienelemente und eine von allen Seiten zugängliche Liegefläche.
  • durch ein geringes Eigengewicht und kompakte Maße einen leichten und platzsparenden Transport gewährleisten.
  • jederzeit eine freie Sicht auf das Baby ermöglichen.

      Handhabung, Pflege, Sicherheit und Schadstofffreiheit

  • Achten Sie darauf, dass sich der Bezug leicht wechseln bzw. abziehen lässt und waschbar ist.
  • Ähnlich gilt es darauf zu achten, dass die Babywippe pflegeleicht und somit leicht zu reinigen ist. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine gute Hygiene.
  • Ein versehentliches Zusammenklappen der Babywippe darf nicht möglich sein. Achten Sie auf entsprechende Sicherheitsmechanismen, die dies einerseits verhindern, anderseits jedoch eine komfortable Bedienung zulassen.
  • Achten Sie auf eine gute Stabilität, d. h. die Babywippe darf auch auf glatten Flächen nicht leicht verrutschen und muss standfest sein - darf also nicht kippeln.

Mindestanforderungen

  • Einfache, schnelle, sichere und rückenschonende Bedienung
  • Einfacher Transport
  • Leicht wechsel- und waschbare Bezüge
  • Leicht zu reinigen
  • Unverwechselbare und sichere Bedienelemente
  • Gute und sichere Stabilität
  • Freie Sicht auf das Baby
  • Optimale und sichere Platzierung des Babys in der Wippe
  • Anhock-Spreiz-Haltung der Beine
  • Ergonomische und entwicklungsgerechte Stützung der Wirbelsäule

Mindestanforderungen

  • Ergonomische Haltung des Kopfes & freie Kopfbeweglichkeit
  • Uneingeschränkte Atmung
  • Komfortable und entwicklungsgerechte Sitz- und Liegepositionen
  • Vermeidung von Überstimulation und Förderung der Selbstregulation
  • Natürliche, vom Baby gesteuerte Wippbewegung (Kopf höchster Punkt)
  • Optimales Klima in der Babywippe

Außerdem sinnvoll

  • Entwicklungsförderndes Zubehör/Spielzeug.
  • Die Babywippe sollte multifunktional, zum Beispiel durch Umrüstungsmöglichkeiten, einsetzbar sein, so dass sie über eine lange Nutzungsdauer von Geburt an verfügt.
  • Die Babywippe sollte ohne Werkzeug montiert und platzsparend, auf- und zusammengeklappt werden können.
  • Der Neugeborenen-Einsatz sollte eine passgenaue Form aufweisen und einfach an der Babywippe befestigt und gesichert werden können.

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Ergobaby Europe GmbH
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22765 Hamburg
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Fax 040/42 10 65 199
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Babytragen

Babytragen

Ganz nah am Körper

Es sind die Hormone, die den Gefühlshaushalt der Menschen massiv beeinflussen. Das gilt insbesondere für die Nähe junger Eltern zu ihrem Baby. Mit dem Liebes- und Bindungshormon Oxytocin hat die Evolution dafür eine perfekte chemische Basis geschaffen. Mütter und Väter kennen das aus eigener Erfahrung. Sie würden ihren Nachwuchs am liebsten den ganzen Tag nah bei sich haben. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass sie in vielen jungen Familien im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle spielen: Babytragen.

Babytragen geeignet für Babys und Kleinkinder ab etwa 3,5 kg.
Informationen zu "Rückentragen für Kinder" finden Sie HIER.

Bindung zwischen Eltern und Kind wird vertieft

Sie sind nicht nur äußerst praktisch, sie ermöglichen es auch unterwegs, den Kontakt zum Kind zu vertiefen. Die Kleinen lieben die Nähe zu den Eltern, fühlen sich sicher und geborgen. Dadurch, dass unsere Liebsten nahe am Körper getragen werden, können auch Väter auf ganz neue Weise eine starke Bindung zum Baby aufbauen.

Anpassung an Kind und Träger

Da aber auch schon Babys einige Kilos auf die Waage bringen, können die falschen Tragehilfen eine Qual für das Kreuz des Trägers werden. Daher ist es wichtig bei der Auswahl der richtigen Babytrage nicht nur auf die Positionierung des Kleinkindes zu achten, sondern auch auf den Tragekomfort des Tragenden. Wie so oft, wenn es um den Rücken geht, muss sich auch hier die Trage an den Nutzer anpassen und nicht umgekehrt. Einstellbare Gurte oder unterschiedliche Passformen sind genauso wichtig wie ein geringes Gewicht der Babytrage selbst, wer will schon gern mehr tragen als nötig. Das Gurtsystem selbst muss ausreichend breit und gut gepolstert sein, damit der Druck auf die Schulterpartie so gering wie möglich ausfällt.

Positionierung des Babys

Schauen wir auf den Komfort für das Kind, so sind hier als wichtigste Punkte zu sehen, das das Kleinkind sicher und leicht in dem Tragesystem zu positionieren ist. Denn nur so macht der Umgang auch Spaß und fördert die Nutzung. Die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung* ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke und der Wirbelsäule sehr wichtig und muss von einer Babytrage ermöglicht werden. Dabei muss der Beinbereich beidseitig gepolstert sein. Nicht zu vergessen ist eine Verstellmöglichkeiten der Kopfabstützung, so dass das Kind ein freies Gesichtsfeld hat und seine Umgebung wahrnehmen kann.

Wenn Sie diese sowie die untenstehenden Punkte bei der Auswahl einer Babytrage beachten, so ergibt sich ein rundum Wohlfühlpaket für Eltern und Kind. Nicht nur die Kleinen auch Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Hinweis: Tragen Sie Ihr Kind nicht über einen längeren Zeitraum in der gleichen Position. Kinder nehmen temporär Umweltreize auf und verarbeiten diese auch unbewusst. Ab etwa dem 5. Monat entwickeln sie auch mehr und mehr ein Interesse an der Umwelt. Beobachten Sie daher, was Ihr Kind Ihnen signalisiert: Strampelt es freudig und schaut es interessiert? Dreht es den Kopf weg oder weint es?

Um die Kleinen auch vor Reizüberflutung zu schützen, tragen Sie Ihr Kind wiederum temporär mit Blickrichtung zu Ihnen.

* Nimmt man ein Neugeborenes hoch, zieht es automatisch die Beine an. Diese natürliche Haltung greift die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung auf, so dass das Kind quasi auf der Hüfte des Tragenden hockt: Die Beine sind in einem Winkel von 90° bis 110° in der Hüfte gebeugt und je nach Alter des Kindes, Umfang des Tragenden und Tragehilfe zwischen 30° und 55° abgespreizt. Ein Zusammenführen der Knie sollte vermieden werden, da es in Kombination mit der Windel zu einem "Hebeleffekt" im Hüftgelenk, das heißt zum Ausrenken der Hüfte, kommen kann.

Wichtig sind also:
• Wechselhaltungen ermöglichen - für die haltungsphysiologische Entwicklung
• Temporäre Umweltreize erlauben - für die hirnphysiologische Entwicklung
• Reizabschottung - für die Verarbeitung, Ruhe und Entspannung

Checkliste für rückengerechte Babytragen

      Die wichtigsten Kriterien für den Anwender

  • Durch verschiedene Passformen oder verstellbare Gurte kann die Trage an die unterschiedlichen Körperstaturen von Erwachsenen angepasst werden.
  • Das Baby sollte vorzugsweise vor dem Bauch getragen werden können, insbesondere Neugeborene. Ist die Babytrage auch für die Rückentrageweise vorgesehen, so können Sie sie, ab circa dem 6. Monat, auch so einsetzen. Am Ende entscheiden Sie, welche Trageweise für Sie und Ihr Kind am angenehmsten ist und wie Sie sich am wohlsten fühlen.
  • Die Trage hat ein möglichst geringes Eigengewicht (etwa bis ein Kilo) und bietet die Möglichkeit die Trage einfach und sicher an- und abzulegen.
  • Ein ausreichend breites und gut gepolstertes Gurtsystem von mindestens sechs, besser acht Zentimetern Breite dient der Druckminderung. Es muss zudem das körpernahe Tragen ermöglichen und gut sichern.
  • Das Tragesystem muss Druck- und Zugkräfte, die durch das Gewicht des Kindes entstehen, rückenfreundlich auf Schultern, Rumpf und Becken verteilen können.
  • Textilien sollten leicht wechsel- und waschbar und selbstverständlich schadstofffrei sein.
  • Unverwechselbare Bedienungselemente und leicht zugängliche Verstaumöglichkeiten runden die optimale Komforttrage ab.

      Die wichtigsten Kriterien für das Kind

  • Für Babys sollte eine Komforttrage bequem und ergonomisch zugleich sein. Da Neugeborene schnell wachsen, ist es vorteilhaft, wenn die Komforttrage sich dem Entwicklungsstand des Kindes anpasst. 
  • Unterschiedliche Hersteller bieten dazu verschiedene Lösungen an, zum Beispiel in Form von Neugeborenen-Einsätzen oder anderen Verstell-Möglichkeiten an der Trage selbst.
  • Achten Sie darauf, dass die Trage eine Anhock-Spreiz-Haltung gewährleistet. Diese ist für eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke und der Wirbelsäule des Kindes wichtig.
  • Eine Kopf- und Nackenunterstützung ist ab etwa 3,5 kg bis zu einem Alter, in dem sie den Kopf selbst halten können (etwa 5. bis 6. Lebensmonat) notwendig.
  • Der Beinbereich sollte beidseitig druckentlastend gepolstert sein.
  • Die verwendeten, waschbaren Textilien sorgen für ein optimales Sitzklima.
  • Damit das Kind seine Umgebung wahrnehmen kann, sollten umklappbare Kopfstützen für freie Sicht sorgen können.

Mindestanforderungen

  • Anpassbar an Baby und Träger
  • Geeignet zum Tragen auf dem Bauch und/oder dem Rücken je nach Einsatzweck der Babytrage.
  • Geringes Eigengewicht
  • Sicheres Anlegen und Absetzen
  • Leicht handhabbares gepolstertes Gurtsystem
  • Rückenfreundliche Trageweise muss gewährleistet sein
  • Schadstofffreiheit muss nachgewiesen sein
  • leicht zugängliche Verstaumöglichkeiten, sofern vorhanden
  • wechsel- bzw. waschbare Textilien

Mindestanforderungen

  • Gewährleistung der Anhock-Spreiz-Haltung
  • Beinbereich druckentlastend gepolstert
  • Optimales Sitzklima
  • Freie Sicht für das Kind möglich
  • Leichte Handhabung

Außerdem sinnvoll

  • Ein Regencape, das bei Wind, Regen und Schnee Schutz bieten kann.
  • Taschen, die leichte Verstaumöglichkeiten bieten

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Babymatratzen

Babymatratzen

Von Anfang an rückengerecht gebettet

Guter Schlaf ist für uns alle wichtig und wertvolle Basis für gute Gesundheit. Die Schlafstätte sollte nicht nur eine rückengerechte Lagerung ermöglichen, sondern auch die körperliche und motorische Entwicklung von Säuglingen, Kleinkindern und Schulkindern berücksichtigen.

Für Jugendliche und Kinder, die aus dem Kinderbett „herausgewachsen“ sind, gelten bei der Auswahl eines geeigneten Schlaflagers im Prinzip die gleichen Regeln wie für das Bett des Erwachsenen. Lediglich bei Kleinkindern und Babys gibt es ein paar Punkte, die zusätzlich beachtet werden sollten.

Das eigene Bett und ein gesundes Bettklima sorgen für den notwendigen guten Schlaf

Vom Schlafen in einem gemeinsamen Bett (bed-sharing) mit den Eltern ist dringend abzuraten. Das eigene Kinderbett an einem zugfreien, hellen Platz bei einem Raumklima von 16 bis 18° C und einer Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 % ist optimal. Auch frische Luft gehört zu einem guten Raumklima. Man sollte häufig, aber nur kurz lüften.

Das Baby bzw. Kind darf nachts nicht frieren, aber vor allem sollte es vor zu viel Wärme geschützt werden. Denn diese beeinflusst nicht nur die Schlafqualität negativ, sondern wird unter anderem auch für den „plötzlichen Kindstod“ mitverantwortlich gemacht. Bei der Matratze muss auch auf die optimale Belüftung für das Baby geachtet werden. Senkrechte und waagerechte Klimakanäle oder eine luftdurchlässige Wabenstruktur rundum fördern den Abtransport überschüssiger Wärme und sorgen für ein gesundes und trockenes Bettklima.

Die Gefahr der Überwärmung wird auch durch einen passenden Schlafsack reduziert

Eine Bettdecke ist für das Babybett ungeeignet, da sie eine Überwärmung des Kindes und unter Umständen auch zu einer Überdeckung der Atemwege führen kann. Kopfkissen, Kuscheltiere und Schaffelle gehören ebenfalls nicht ins Babybett.

Mit dem passenden Schlafsack ist die Gefahr der Überwärmung und Überdeckung deutlich kleiner. Das Baby kann sich in einem Schlafsack weniger leicht in die risikoreiche Bauchlage drehen. 

Bei der Wahl des Schlafsackes ist das wichtigste Kriterium die richtige Größe. Das Richtmaß lautet: Körperlänge des Kindes minus Länge des Kopfes plus 10 cm bis maximal 15 cm zum Strampeln und Wachsen. Der wichtigste Grundsatz beim Kauf von Schlafsäcken: „Heraus- statt Hineinwachsen“.

Hals- und Armausschnitte sind dann bei der richtigen Größe entsprechend angepasst. Diese dürfen nicht zu groß sein, damit das Baby/Kind nicht in den Schlafsack hineinrutschen kann.

Der Schlafsack wird auf die Raumtemperatur angepasst, nicht auf die Jahreszeit. Schlafsäcke sind für unterschiedliche Raumtemperaturen und in allen erforderlichen Größen erhältlich, auch schon für Frühgeborene und Neugeborene.

Im Kinderbett spielt die Matratze die entscheidende Rolle

Wie auch beim Bett sollte bei der Auswahl der Matratze darauf geachtet werden, Unfallgefahren zu vermindern und gleichzeitig den kleinen Rücken optimal zu stützen.

Abzuraten ist von zu weichen, aber auch von zu harten Matratzen. Gesäß, Schulter und Hüfte sollten leicht einsinken können. Dann passt sich die Unterlage der Wirbelsäule des Babys an und eine gute Körperlagerung wird unterstützt und ausreichend Halt geboten. So wird der kleine Körper vor einer unangenehmen oder gar schlimmen Druckbelastung geschützt. Auch bei geringem Körpergewicht des Kindes muss sich die Matratze dem Profil des Kindes anpassen.

Sobald Kinder größer sind und laufen können, wird das Bett auch gern mal „zweckentfremdet“. Dabei bietet eine zu weiche Matratze zu wenig Halt beim Laufen, Hopsen und Stehen. Die kleinen Füße sinken dann zu tief in die Matratze ein.

Duo-Matratzen mit weicherer Baby- und etwas festerer Kinderseite sowie einem trittfesten Matratzenrahmen beugen dem Einklemmen der kleinen Füßchen zwischen Matratze und Bett bzw. Gitterstäben vor.

 

Weitere Sicherheitsaspekte

Eine Lochplatte im Boden des Bettes ist einem klassischen festen Lattenrost vorzuziehen. Bei zu großem Leistenabstand besteht die Gefahr des Durchrutschens von Füßen beim Herumtoben oder Springen. Einzelne Leisten können gegebenenfalls brechen.

Die Gitterstäbe des Bettes müssen recht eng zusammen stehen, sodass das Kind nicht mit dem Kopf hindurch passt. Sie dürfen allerdings auch nicht zu eng stehen, um jegliche Einklemmgefahr zu vermeiden.

Hygiene und ökologische Unbedenklichkeit ist gerade beim Kinderbett sehr wichtig

Während Matratzen für Erwachsene rund acht Jahre halten, bevor sie aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden sollten, müssen Kindermatratzen häufiger gewechselt werden.

Sie unterliegen einer besonderen Verschmutzung, etwa durch das Einnässen oder aus der Flasche trinken. Diese Tatsache steigert den Anspruch an die Hygiene- und Pflegeeigenschaften. Der Matratzenbezug sollte abnehmbar und bis zu 60° Grad waschbar sein.

Unbedingt ist bei dem gesamten Thema Kinderbett auf ökologisch unbedenkliche Materialien und Farben zu achten. Schützen Sie Ihr Kind vor möglichen Allergien und sonstigen gesundheitlichen Gefahren, die von schadstoffbelasteten Materialien ausgehen. Wir alle sind schon mehr als genügend Umweltgiften ausgesetzt, vor denen wir uns gar nicht oder kaum noch schützen können. Ganz besonders Babys und Kleinkinder sind hier extrem empfindlich, viel empfindlicher als ein gesunder, erwachsener Mensch!

Checkliste für Babymatratzen

  • Die Matratze sollte den kindlichen Körper punktelastisch unterstützen und sich optimal an das Körperprofil anpassen – auch bei geringem Körpergewicht.
  • Aus sicherheitstechnischen Gründen muss ein trittfester Matratzenrahmen vorhanden sein um das Durchtreten durch die Matratze zu verhindern.
  • Um Unfallgefahren durch das Durchrutschen von Füßen oder Brechen von Leisten beim Hopsen oder Stehen zu reduzieren sollte eine stabile Bodenplatte mit Luftlöchern einem Lattenrost vorgezogen werden.
  • Wichtig sind eine gute Luftzirkulation und Atmungsaktivität der gesamten Konstruktion. Ein freier Raum unter dem Bett und ausgewählte Materialien sorgen für ein gesundes Bettklima.
  • Die Matratze muss einen abnehmbaren, waschbaren Bezug haben.
  • Die Matratze muss aus verträglichen Materialien bestehen.
  • Allgemein wird eine Bettgröße von 70 x 140 cm empfohlen.

Mindestanforderungen

  • Anpassung an das Körperprofil des Kindes – auch bei geringem Gewicht
  • Gute Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung
  • Abnehmbarer, waschbarer Bezug
  • Human-toxikologisch unbedenkliche Materialien
  • Durchtreten durch die Matratze muss verhindert werden z. B. durch trittfesten Matratzenrahmen

Außerdem sinnvoll

  • Unterschiedliche Matratzenhärten

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Tel. 05271/97 51 0
Fax 05271/97 51 49
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