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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

In der Regel Rückenschmerzen

"Ich hab' Rücken" – vielleicht auch für dich ein vertrauter Satz während der Regel? Leider ist das für viele Frauen tatsächlich bitterer Alltag. Und dabei ist nicht die Rede von einem unangenehmen Zwicken im Rücken, die Schmerzen treiben die Betroffenen oft schier zur Verzweiflung. Viel zu viele Frauen und Mädchen verlassen sich trotzdem darauf, dass Beschwerden, die "regelmäßig" während der Periode auftreten, normal seien. 

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Faszien-Physiotherapie hilft heilen

Rückenschmerzen selbst behandeln mit den Tipps von Gabriele Kiesling

Wusstest du schon:
Mehr als 90% der Rückenschmerzen sind nicht bandscheibenbedingt! Vielmehr kommen die Schmerzen von einer Veränderung der großen lumbalen Rückenfaszie. Diese Beschwerden sind in der Regel reversibel; also umkehrbar. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Faszien-Physiotherapie. Diese moderne Methode hilft die Wirbelsäule in's Lot zu bringen, die Faszienstrukturen zu verbessern und durch medizinische Trainingstherapie systematisch Rückenschmerzen vorzubeugen.

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Mit der AGR rückengerecht in Fahrt

Findest du nicht auch, dass wir ganz schön viel Lebenszeit hinter dem Steuer verbringen? Über 40% der deutschen Autofahrer sind täglich mehr als eineinhalb Stunden im Auto unterwegs. Denken wir nur an bestimmte Berufsgruppen wie Taxifahrer, Paketzusteller, Berufskraftfahrer oder Handelsvertreter – bei ihnen ist es sogar noch mehr. Woran wir häufig nicht denken, ist, dass die Zeit im Auto oft eine große Belastung für unseren Rücken ist. 

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Skoliose - wenn sich die Wirbelsäule krümmt und verdreht

Hast du schon einmal was von einer Skoliose gehört? Das ist eine Seitenverbiegung der Wirbelsäule, bei der auch gleichzeitig die Wirbelkörper verdreht sind. Diese Verkrümmung kann nicht mehr aufgerichtet oder begradigt werden. Das Deutsche Skoliose Netzwerk (DSN) klärt uns ganz genau auf:

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Ein gesunder Kinderrücken ist die Basis

Die Eltern unter uns werden es kennen: Wenn wir an die Entwicklung unserer Kinder denken, kommt uns nur selten die Entwicklung ihres Rückens in den Sinn. Rückenschmerzen bei Kindern? Das ist für viele unvorstellbar. Aber warum eigentlich? Das Thema ist auch in jungen Jahren schon so wichtig. Rückenschmerzen kennen kein Alter und gerade im frühen Kindesalter werden die Grundsteine für die spätere Gesundheit gelegt. Dabei können Umgebungen und bestimmte Verhältnisse die Entwicklung der Kleinen und deren Rückengesundheit fördern.

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Minipausen im OP und in der Küche eines Krankenhauses

Gastbeitrag von Verena Landmeier mit hilfreichen Tipps für eine physische und psychische Entlastung in nur zwei Minuten. 

Die Beratung rund um gesundes Arbeiten und gesunde Arbeitsabläufe ist im Bereich Büro mittlerweile Standard für Ergonomiefachkräfte. Doch wie sieht es mit Bereichen aus, für die es noch keine Schablonen gibt?

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Cardio & more – rückengesunde Sportarten für jede Jahreszeit

Geht es dir ähnlich? Nach einem langen Arbeitstag vor dem Rechner wollen wir nur noch nach Hause und ab auf die Couch! Endlich Ruhe und Entspannung, das haben wir uns schließlich verdient. Früher oder später wird er sich dann aber doch melden, unser Rücken. Und das ja auch irgendwie zu Recht. Ganz schön nervig, sich dann noch nach dem wohlverdienten Feierabend mit den Schmerzen herumzuplagen, oder? Wir sagen: das muss nicht sein! Sport hilft dir dabei, deinen Rücken zu kräftigen und Rückenschmerzen zu vermeiden. Aber Vorsicht! Nicht alle Sportarten sind gesund für unseren Rücken, deshalb haben wir für dich mal genauer hingeschaut.

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Rein in die Schuh-Komfortzone

Für die Mädels unter uns gehört sie sicherlich zu den „Must-Watch-Series“, die Rede ist von Sex and the City. In der Serie geht es um Freundschaften, Beziehungen, alltägliche Probleme und? Ganz klar: High Heels! Spätestens seitdem Carrie & Co. sich auf den hochhackigen Schuhen durch den New Yorker Dating-Dschungel kämpfen sind sie Statussymbol. Sie strecken das Bein optisch, gelten als elegant, cool und sexy. Und wir können es nicht verleugnen: Viele Frauen bewegen sich auf Absätzen durch’s Leben. Ein hoher Absatz kann uns das Gefühl geben, stilbewusst mitten im Leben zu stehen. Doch was dem Selbstbewusstsein und dem Auftreten hilft, ist nicht immer auch gesund für unsere Füße oder den Rücken.

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Go Go Gadgets für einen kräftigen Rücken

Wusstest du, dass unsere Muskeln echte Teamplayer sind? Um zu funktionieren benötigen sie mindestens einen Partner, besser noch ein großes Team. Eigentlich logisch, dass sie auch in Gemeinschaft trainiert werden möchten, oder? Alleine um uns aufrecht zu halten und die Gelenke bewegen zu können, leisten etwa 150 Muskeln im Rücken echte Schwerstarbeit. 

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Rückenschmerzen durch Übergewicht

Rückenschmerzen kommen von zu langem Sitzen, oder? Nicht nur! Auch Übergewicht kann eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Schmerzen spielen. Dahinter steckt meistens eine schwache Muskulatur im Rücken. Übergewicht kann das Problem verstärken, weil es die Belastung auf den Rücken erhöht. Was kann ich nun aber als übergewichtige Person tun, um die Rückenschmerzen loszuwerden?

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Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

Den ganzen Körper clever trainieren

Wie findet man das optimale Fitnessgerät? Eins, das rundum zu den eigenen Bedürfnissen passt und eine tägliche Bewegungshygiene, die eine Pflege der Körperfunktionen beabsichtigt, ermöglicht?

Glücklicherweise ist das gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Ideal sind sogenannte funktionelle Fitnessgeräte, die möglichst viele Muskelgruppen des Körpers trainieren, wie beispielsweise ein Funktionsboard mit Teleskop-Stäben. Mit ihm lässt sich ein Großteil der Gelenksysteme dehnen und in ihrer Beweglichkeit steigern. Selbstverständlich sollten diese Trainingsgeräte einfach zu bedienen sein, um ein korrektes Training zu gewährleisten.

Was gute Fitnessgeräte können sollten

Pfiffige Entwickler haben funktionelle Fitnessgeräte entwickelt, mit denen man sowohl die Beweglichkeit von Gelenksystemen steigern, als auch ausgewählte Muskelgruppen gezielt kräftigen und dehnen kann. Wichtigstes Kriterium bei der Auswahl: einfache Anwendung bei gleichzeitig hoher Wirkung – so unterscheiden sich gute Fitnessgeräte von weniger guten. Ein Funktionsboard mit Teleskop-Stäben erfüllt genau diese Ansprüche.

Gute Funktionsboards ermöglichen physiologische – also natürliche – Bewegungen. Mit ihnen sind Übungen möglich, die die unterschiedlichen Muskelfunktionen optimal fördern. So verbessert sich nicht nur Kraft, Beweglichkeit und Koordination der Muskeln, sondern auch deren Haltespannung. Das ist wichtig, um Schmerzen vorzubeugen.

Solche Funktionsboards lassen darüber hinaus mehrdimensionale und mehrgelenkige Bewegungen zu. So sind sie nicht nur im Fitnessbereich, sondern auch in Prävention, Therapie, Rehabilitation, sowie an vielen Orten wie beispielsweise in der Schule, im Verein oder zu Hause einsetzbar.

Das A und O: Aktivierung der myofascialen Ketten

Mehrdimensionale und mehrgelenkige Bewegungen sind deshalb so wichtig, weil sie die sogenannten myofascialen Ketten trainieren. Diese Muskel-Bindegewebs-Strukturen erstrecken sich über mehrere Gelenke hinweg und regeln physiologische – also natürliche – Bewegungsabläufe. Trainiert man Muskeln im Sinne dieser ursprünglich angelegten Bewegungspfade, so lassen sich zum einen gezielt Muskeln aufbauen, zum anderen Dysbalancen beheben.

Dabei handelt es sich bei muskulären Dysbalancen um ein Muskel-Ungleichgewicht, etwa von Bauch- und Rückenmuskeln oder von linker und rechter Körperhälfte. Der Körper verliert dadurch an Statik – vielfältige Beschwerden können die Folge sein: Rückenschmerzen und andere Muskel- und Gelenkprobleme sind dann vorprogrammiert. Das richtige funktionelle Fitnessgerät kann dazu beitragen, dass diese Defizite schnell wieder verschwinden oder aber gar nicht erst entstehen.

Wenn das Fitnessgerät darüber hinaus auch noch verspannte Körperpartien, wie Schulter, Rücken oder Nacken, entspannen kann, ist das Training perfekt. Ein gutes Funktionsboard mit Teleskop-Stäben muss variabel einsetzbar sein, so dass es im Stehen, Sitzen, Knien und Liegen benutzt werden kann. Selbstverständlich muss es dann rutschfest und vor allem auch gut zu reinigen sein. Zu einem guten Fitnessgerät gehört ebenso eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung, damit einem optimalen funktionellen Fitnesstraining nichts mehr im Wege steht.

Checkliste für rückengerechte Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

  • Ziel ist die Mobilisierung von Gelenksystemen und die Stabilisierung und Dehnung ausgewählter Muskelgruppen. Entsprechend muss die Konstruktion des Gerätes dies berücksichtigen. Dies kann beispielsweise durch geführte Bewegungsabläufe mit kugelgelenkartig fixierten Stäben erfolgen. So sind auch mehrdimensionale und mehrgelenkige Übungen möglich.
  • Das Gerät muss sich an die Körpergröße des Trainierenden anpassen lassen.
  • Die Einsatzmöglichkeiten dürfen nicht nur auf die Fitness beschränkt sein, es muss vielfältig einsetzbar sein, also auch in der Rehabilitation und Therapie und ganz wichtig, zur Prävention.
  • Ein sicherer Kontakt mit dem Boden muss garantiert sein. Es darf bei der Benutzung (auch in unterschiedlichen Ausgangsstellungen wie Stehen, Sitzen, Liegen, Kniestand usw.) nicht wegrutschen.
  • Eine einfache Reinigung muss möglich sein, um die hygienische Benutzung zu ermöglichen.
  • Dem Nutzer des Funktionsboards muss eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen zur Verfügung gestellt werden, damit die korrekte Ausführung der Übungen gewährleistet ist.

Mindestanforderungen

  • In Prävention, Therapie und Rehabilitation einsetzbar
  • Steigerung der Beweglichkeit von Gelenksystemen möglich
  • Gezielte Kräftigung und Dehnung ausgewählter Muskelgruppen
  • Muss Mehrdimensionale und mehrgelenkige Ausführungen zulassen
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar (z. B. Stehen, Sitzen, Kniestand, Liegen etc.)
  • Muss Entlastung von Gelenken während der Übungsdurchführung gewährleisten
  • Muss geführte Ausführung von Bewegungen ermöglichen
  • Variierung und Differenzierung des Kraftaufwandes muss möglich sein
  • Sicherer Bodenkontakt, darf nicht wegrutschen
  • Verständliche, umfangreiche Trainingsanweisung
  • Leicht reinigungsfähig

Außerdem sinnvoll

  • Kombinierbar mit anderen Sportgeräten bzw. therapeutischen Hilfsmitteln
  • Zielgruppenspezifisches Zubehör (z. B. Unterarmstützen, Griffschlaufen)

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grafik funktionsboards für die tägliche bewegungshygiene

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Online Trainingsprogramme

Online Trainingsprogramme

Rückentraining unter professioneller Anleitung jetzt überall möglich

Eigentlich sind es gute Nachrichten: 90 Prozent aller Rückenschmerzen gehen nach einiger Zeit ganz von selbst wieder weg. Doch wer akut betroffen ist, dem nützt dieses Wissen wenig, der braucht schnelle Hilfe. Physiotherapeuten stehen ganz oben auf der Liste derjenigen, die bei Rückenproblemen helfen können. Allerdings sind Termine häufig nur schwer zu bekommen oder nicht mit der Arbeitszeit vereinbar. Dann können Online-Programme eine gute Alternative sein. Sie werden von Physiotherapeuten entwickelt und können dabei helfen, Rückenbeschwerden vorzubeugen, bzw. zu lindern.

mann sport trecken laptop. online trainingsprogramme

Online-Prävention bei Rückenschmerzen: Bis zu 100 % Kostenübernahme möglich

Mithilfe gezielter Physiotherapie kann man für seinen Rücken etwas Gutes tun oder die Mobilität verbessern. Spezielle, von Physiotherapeuten entwickelte Online-Trainingsprogramme machen’s möglich, jederzeit und von überall trainieren zu können. Dabei werden der jeweilige Stand der Fitness und die persönlichen Ziele berücksichtigt, um die am besten geeignete Trainingsvariation herauszufinden.

Denn: Starke Muskeln und mehr Beweglichkeit sind das A und O für die Rückengesundheit. Kein Medikament und keine andere Therapie kann es mit den positiven Wirkungen von gezielten Bewegungsprogrammen aufnehmen.

Besonders erfreulich: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen häufig einen Großteil oder sogar die kompletten Kosten, sofern die Kurse nach §20 SGB V zertifiziert wurden. Details zur Kostenerstattung können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Präventionskurse – online, bequem von zu Hause aus

Für alle, die aktiv werden möchten oder aktiv bleiben wollen, gibt es Rücken-Präventionskurse, die jederzeit und von überall online abrufbar sind. Von Physiotherapeuten entwickelt, zielen sie darauf ab, den Bewegungsapparat für den Alltag zu stärken und zu mobilisieren. Erfahrene Experten leiten gezielt durch das Online-Training.

Dabei achten Sie darauf, dass alle Übungen leicht verständlich erklärt und anhand von Videos vorgestellt werden. Bevor es mit den Übungen losgehen kann, wird überprüft, ob das Training sicher bewältigt werden kann. Eine Videoeinweisung führt in die Übungen ein, Eingangs- und Abschlussfragebögen dokumentieren die Trainingserfolge und in Video-Sprechstunden stehen Experten mit Rat und Tat zur Seite.

Checkliste für rückengerechte Online Trainingsprogramme

  • Achten Sie darauf, dass Sie keine Spezialprogramme anschaffen oder installieren müssen. Das Trainingsprogramm sollte mit einem PC durchführbar sein.
  • Die Menüführung sollte einfach und intuitiv bedienbar sein.
  • Alle gesetzlichen Datenschutzbestimmungen sollten erfüllt werden.
  • Ganz wichtig bei der Auswahl ist die Qualität der Kurse. Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert Kursinhalte nach §20 SGB V und stellt damit sicher, dass der Kurs die Gesundheit auch wirklich fördert.
  • Haben Sie bereits gesundheitliche Einschränkungen, sollte das bei der Übungsauswahl berücksichtigt werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie eine Möglichkeit haben, bereits bestehende Beschwerden anzugeben.
  • Zu Beginn des Kurses sollte eine fachgerechte Einweisung erfolgen. Je nachdem, wie der Kurs strukturiert ist, kann dies durch Videos oder zum Beispiel durch einen persönlichen Besuch in einem kooperierenden Therapiezentrum geschehen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie während des Trainings die Möglichkeit haben, persönlich Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel mithilfe eines Videochats.
  • Am Ende des Trainings sollte eine Ergebniskontrolle stehen, damit Sie Ihre Fortschritte beurteilen können.

Mindestanforderungen

  • Einfache und leicht verständliche Menüführung
  • Technische Anforderungen entsprechen dem Standard
  • Gesetzliche Datenschutzanforderungen werden erfüllt
  • Qualitätsnachweis über das Kursangebot
  • Berücksichtigung von medizinischen Ausschlussgründen
  • Fachgerechte Übungsauswahl
  • Fachkompetente Beratung ist möglich
  • Ergebniskontrolle

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Turnmatten

Turnmatten

Moderne Turnmatten für mehr Gesundheit und Spaß an der Bewegung

Schulsport ist enorm wichtig für die Entwicklung von Heranwachsenden. Regelmäßige Bewegung ist gut für den Körper und die Denkleistung, für Gesundheit, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Guter Sportunterricht sollte auf modernen Turnmatten stattfinden. Sie fördern den Spaß an der Bewegung zusätzlich und sind gut für Muskeln und Gelenke.

turnmatten

Funktionelle Matten lassen sich vielfältig einsetzen

Kinder- und Jugendliche sind einem täglichen Sitzmarathon ausgesetzt: zuerst in der Schule, anschließend zuhause bei Hausaufgaben und Computerspielen. Die dramatischen Folgen: Übergewicht, Haltungsschäden, Koordinationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite und Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb ist Schulsport auch eines der wichtigsten Fächer. Damit die Kinder viel Freude an der Bewegung haben, sollten Turnmatten den Bewegungsdrang fördern und genügend Sicherheit bieten.

Glücklicherweise sind die Zeiten ultraschwerer, mit Pferdehaar gefütterter Chromledermatten lange vorbei. Die modernen Turnmatten von heute sind nicht nur sehr viel leichter, sie haben auch ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften. Außerdem sollten sie groß genug sein, um Übungen im Stehen, Liegen und in Bewegung auf ihnen machen zu können. Ideal ist es, wenn sie sich nahtlos zu unterschiedlich großen Bewegungsflächen auslegen lassen. So können sie in Kindergärten, Schulen, Universitäten, Sportvereinen und als Kampfsportmatten eingesetzt werden – oder in den eigenen vier Wänden und im Garten.

Gute Dämpfung ist bei Turnmatten das A und O

Eine elastische Schicht zwischen Körper und Boden schützt vor Kälte, bietet Komfort und beugt Verletzungen vor. Sprünge werden von modernen Matten optimal abgefedert, weil sie die Energie schonend und gleichmäßig absorbieren. Spezielle Beschichtungen machen Turnmatten robust, langlebig und rutschfest. Hautabschürfungen oder gar Verbrennungen kommen dank der besonderen Oberfläche so nicht mehr vor.

Moderne Turnmatten haben einen Hygieneschutz

Da in der Regel viele Menschen Turnmatten nutzen und beim Sport naturgemäß auch Schweiß fließt, sollte auf ausreichenden Hygieneschutz geachtet werden. Antimikrobielle Beschichtungen sorgen für mehr Reinheit und Sicherheit, es entstehen keine unschönen Stockflecken, Schimmel und unangenehme Gerüche werden vermieden.

Checkliste für rückengerechte Turnmatten

  • Achten Sie bei Turnmatten auf eine gute Dämpfung. Ob beim Stehen, Knien, Liegen oder Sitzen – kein Körperteil darf direkt den Boden berühren. Zwischen Körper und Boden muss immer eine elastische Schicht bleiben. So bietet die Matte den nötigen Komfort und beugt gleichzeitig Verletzungen vor.
  • Möchte man eine größere Fläche auslegen, zum Beispiel beim Bodenturnen oder im Kindergarten, so müssen sich die Matten nahtlos zu unterschiedlich großen Bewegungsflächen ausgelegen lassen. Wichtig ist hier, dass die Matten nicht verrutschen.
  • Sowohl die einzelne Matte, als auch mehrere zu einer Fläche ausgelegten Matten sollten ausreichend Platz bieten, um Übungen aus unterschiedlichen Ausgangsstellungen heraus durchführen zu können, wie zum Beispiel aus der Rücken- oder Bauchlage, aus dem Unterarm- oder Seitstütz und dem Grätschstand.
  • Beim Turnen oder beim Spielen in Kindertagesstätten kann es zu Stürzen kommen. In diesen Fällen kann es schnell passieren, dass man mit dem Bein oder dem Arm über die Matte rutscht. Die Oberfläche muss daher so beschaffen sein, dass es nicht zu Hautverbrennungen und -abschürfungen kommt.
  • Ob bei Körperwahrnehmungsübungen, im Liegen oder bei Barfußübungen – eine gute Turnmatte verfügt auch über gute Isolationseigenschaften, damit ein kalter Hallenboden kein Problem ist.
    Turnmatten sollten robust sein, sodass sie Druck- und Zugbelastungen langfristig standhalten können.
  • Gerade beim Schulsport müssen Matten viel hin und her bewegt werden. Die Matten sollten also nicht zu schwer sein, damit sie leicht zu handhaben und zu transportieren sind.
  • Wie bei allen Sportgeräten, die in unmittelbarem Kontakt zum Körper stehen, ist die Hygiene wichtig. Das Material sollte daher so beschaffen sein, dass es gegen Bakterien, Gerüche und Schimmelbildung zuverlässig und dauerhaft schützt. Es dürfen keine Stockflecken entstehen.

Mindestanforderungen

  • Hohe Dämpfungseigenschaften
  • Möglichkeit, unterschiedlich große Bewegungsflächen zu schaffen
  • Zweckdienliche Größe
  • Rutschfestes Auflageverhalten
  • Rutschfeste und funktionsgerechte Oberfläche
  • Hoher Benutzungskomfort
  • Gute Isolierung
  • Robust, reißfest und langlebig
  • Leichte Handhabung
  • Hygieneschutz

Außerdem sinnvoll

  •  Unterschiedliche Ausführungen für den zweckbezogenen Einsatz

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Mini-Trampoline

Minitrampoline

Schwingen - macht Spaß und hält fit!

Zur Erhaltung der Rückengesundheit sollte die Rückenmuskulatur durch ein gezieltes Aufbautraining gestärkt werden, damit sie ihre Funktion, die Wirbelsäule zu stützen und die Bandscheiben zu entlasten, erfüllen kann.

Sinnvoll und äußerst effektiv ist als Trainingsgerät ein besonders konstruiertes, hochelastisches Mini-Trampolin, auf dem man „schwingt“ statt „springt“, was nicht nur Herz und Kreislauf gut tut, sondern gleichzeitig das Atmungssystem aktiviert und die Koordination fördert. Da es außerdem dem Rücken Gutes tut und zudem noch viel Spaß macht, ist es ein ideales Trainingsgerät, für jeden geeignet, ob jung oder alt, selbst für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Sogar eingefleischte Sportmuffel genießen die sanfte, dennoch hochwirksame Schwingung und profitieren dabei von der positiven physischen und psychischen Aktivierung.

mann macht sport auf mini trampolin

Sanfte Abfederung

Seilgefederte Trampoline lösen neuerdings spiralgefederte Geräte ab. Sie zeichnen sich durch einen hohen Spaßfaktor und therapeutischen Wert aus. Die runden Mini-Trampoline haben einen Durchmesser von einem bis eineinhalb Metern und sind bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Matteneindringtiefe ermöglicht einen sehr sanften und langen Bremsweg. Dadurch entsteht ein spontaner Entspannungsreflex. Gelenke und Bandscheiben werden durch die sanfte Abfederung nur gering belastet. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten in der Prävention und Rehabilitation, besonders bei den gängigen Zivilisationskrankheiten. Das Training auf dem Mini-Trampolin zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus und ist eine beliebte Therapiemaßnahme.

Was sind die wichtigsten Effekte beim Training auf einem Minitrampolin?

Durch die unwillkürliche An- und Entspannung der Muskulatur wird jede einzelne Körperzelle aktiviert und damit eine hohe Stoffwechselaktivität ausgelöst. Der Chef-Kardiologe Dr. Altmann von der Klinik Bad Gottleuba ist beim Einsatz einer Trampolin-Ergometrie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Patienten durch die Freude an der Bewegung die Therapie zu Hause auf dem Trampolin selbständig und gerne fortführen. Der Mediziner spricht von einer hohen Lebensqualität und einer besseren Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung.

Trainingsumfang und -intensität

Es ist praktisch unmöglich, sich zu überanstrengen. Fünfzehn bis zwanzig Minuten tägliches Schwingen reichen schon zum Aufbau positiver Effekte. Dazu zählt zum Beispiel die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, des Bindegewebes und der Rückenmuskulatur oder die Steigerung der Konzentration. Darüber hinaus bewirkt die Pumpwirkung in der Beinmuskulatur eine ausgeprägte Lymphdrainage. Weiterhin wird der Stoffwechsel aktiviert, was eine Förderung der Verdauung und eine Gewichtsreduktion nach sich zieht. Durch die Stärkung der Knochen ist das Schwingen auf dem Mini-Trampolin auch als Prävention gegen Osteoporose wirksam.

Wirkungsgrad

Durchgeführte Untersuchungen über den Wirkungsgrad von Minitrampolinen ergaben, dass das Trampolin-Training für den Übenden umso anstrengender ist, je härter diese gespannt sind, das heißt je schwächer die Schwingungsamplitude ist. Damit steigt auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Umgekehrt wurde aufgezeigt, dass bei der Zunahme der Schwingungsdauer - also bei Verlängerung der Schwingungsamplitude - die körperliche Anstrengung abnimmt. Die gesundheitlichen Wirkungen nehmen ganzheitlich betrachtet zu. Insgesamt ermöglichen weich gefederte Trampoline eine wesentlich größere Stoffwechselleistung, schonen Gelenke und Bandscheiben, fördern die Muskulatur und tragen zur Entspannung bei.

Checkliste für rückengerechte Minitrampoline

  • Nutzungs- und Sicherheitshinweise müssen mitgeliefert werden. Ideal ist die Möglichkeit der Einweisung durch erfahrene Berater bzw. medizinisches Personal.
  • Individuelle Anpassbarkeit an Körpergewicht und Körpergröße, damit sich die Möglichkeiten eines Mini-Trampolins optimal entfalten können.
  • Hohe Elastizität und optimale Lastenverteilung, z. B. durch Aufhängung mittels Einzelseilringen und einer Schwungmatte. Je länger der Bremsweg, desto anspruchsvoller ist die intermuskuläre Aktivität.
  • Die Aufhängung der Matte durch elastische Gummiseilringe anstelle der herkömmlichen Stahlfedern bringt eine weiche harmonische Schwingung zustande.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ob im Büro oder Wohnzimmer. Auch für Schulen und Kindergärten sowie Reha- und Senioreneinrichtungen ist es gut geeignet.
  • Gerade wenn das Gerät von Kinder genutzt wird, kann eine Randabdeckung beim Hüpfen und Toben vor blauen Flecken schützen.
  • Für ältere Personen sind Haltegriffe eine wichtige Schutzmaßnahme, auch um das Auf- und Absteigen zu erleichtern.
  • Klappbeine sind empfehlenswert, denn damit kann man das Mini-Trampolin nach dem Training platzsparend abstellen. Idealerweise bleibt es natürlich aufgebaut, um auch schnell mal zwischendurch genutzt werden zu können.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre
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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Triggerpunkt- und Faszienbehandlung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Greifen Sie sich in diesem Augenblick in den Nacken- oder Schulterbereich, weil es ihnen dort weh tut? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Manch einer ertastet dabei sogar mehr oder weniger große Knubbel, die auf Druck sensibel reagieren. Dabei handelt es sich um sogenannte myofasziale Triggerpunkte, die wie verklebte Faszien als häufige Ursache für Rückenschmerzen gelten. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie Ihre Schmerzen auch am Arbeitsplatz behandeln können, fassen wir hier für Sie zusammen.

frau behandelt faszien am arbeitsplatz

Was sind myofasziale Triggerpunkte?

Myofasziale, also im Muskel- und Fasziengewebe vorkommende, Triggerpunkte sind punktförmige, knötchenartige Verhärtungen. Sie treten vor allem in den Muskelbereichen auf, die für die Bewegungen zuständig sind. Häufig ist der Nacken-, Schulter- und Rückenbereich besonders betroffen. Ihre Ursachen sind vielschichtig. Am Anfang stehen beispielsweise Bewegungsarmut, zu langes Sitzen, Fehl- und Zwangshaltungen, Stress, aber auch falsche Ernährung oder Verletzungen. Verklebungen innerhalb der Faszienschichten (landläufig auch Bindegewebsschichten genannt) sind oftmals die Folge. Dies kann die Durchblutung, die Nerven und den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe stören. In der Fachwelt spricht man dann von lokalen Kontraktionsknoten – der sogenannte Triggerpunkt entsteht.Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.
Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

Triggerpunkte finden und Symptome erkennen

Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.

Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

 

Faszien – was sind sie nun genau und welche Probleme können sie machen?

Eine weitere Ursache für Schmerzen können Faszien sein. Faszien sind ein großes “Sinnesorgan” und Kommunikationssystem im Körper. Diese können Sie sich wie ein riesiges Netzgebilde vorstellen, das wichtige Aufgaben für die Körperwahrnehmung, Gelenkstabilität und Feinkoordination erfüllt.

Die natürlichen Feinde der Faszien heißen Bewegungsmangel und ihre gleichförmige, sich stetig wiederholende Beanspruchung. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt. Es kommt zu schmerzhaften Verspannungen und Muskelschmerzen.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie unter schmerzhaften Triggerpunkten oder verklebten Faszien leiden, haben Sie mehrere Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Die klassische Faszienbehandlung, Akupunktur oder Massagen durch Spezialisten können helfen.

Sehr einfach und effizient ist die Eigenbehandlung von Faszien. Dadurch lösen Sie Verklebungen und verändern die Fließeigenschaft der Flüssigkeit in Ihren Faszien und unterstützen so die Durchblutung sowie die Wasseraufnahme. Dadurch verbessern Sie die Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit.

Letztendlich führt dies zu einem Plus an Beweglichkeit und zur Linderung der Schmerzen.

Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Zur Behandlung von Faszien gibt es verschiedene Hilfsmittel, allerdings ist nicht jedes gleich gut für den Arbeitsplatz tauglich. Einfach in der Anwendung ist beispielsweise der TensionTerminator. Dieses geniale Hilfsmittel eignet sich daher besonders für Unternehmen und deren Mitarbeiter.

Der TensionTerminator ist ein Medizinprodukt, welches von Physiotherapeuten zur Eigenbehandlung von Myofaszialen Verspannungen, eigens für die Anwendung direkt am Arbeitsplatz, entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um zwei Faszienbälle, auch Twinball oder Duoball genannt, die höhenverstellbar auf einer Schiene an der Wand montiert sind. Diese Form der Faszienbälle (Doppelkugel) eignet sich besonders gut für den Nacken- und Rückenbereich. Sie haben unterschiedliche Größen und kommen insbesondere bei ziehenden Schmerzen entlang des Rückens zur Anwendung.

Ein weiteres Modul des TensionTerminators ist ein klappbarer Hebel zur Triggerpunktbehandlung.
Die zwei Nasen des Hebels - eine ist nach vorne, die andere nach unten ausgerichtet -„ersetzen“ den Daumen des Therapeuten. Mit dem nötigen Druck können sie die Triggerpunkte lösen.

Durch die Höhenverstellbarkeit der Module können Mitarbeiter so jede Verspannungszone im gesamten Rücken gut erreichen und selbst behandeln.

Den Hebel richtig anwenden

Die Anwendung des Hebels ist denkbar einfach. Bei punktuellen Schmerzen stellen Sie sich rücklings an die Metallschiene und positionieren den ausgeklappten Hebel genau auf den Schmerzpunkt. Bei Schmerzen im oberen Nackenbereich können Sie dabei die Finger der gegenüberliegenden Hand zur Hilfe nehmen, um den Triggerpunkt zu ertasten. Mit der unteren Nase des Hebels ist es so möglich Druck auszuüben. Wichtig ist es dabei, die Schultern schön locker zu lassen, um die Spannung nicht unnötig zu erhöhen.
Bei allen anderen Triggerpunkten im Rücken- und Beckenbereich wird die vordere Nase des Hebels verwendet.

Massage und Faszientherapie zugleich

Bei Schmerzen entlang der Wirbelsäule stellen Sie sich rücklings an einen der beiden Duobälle. Die Wirbelsäule muss so positioniert werden, dass sie sich genau mittig zwischen den beiden Bällen befindet. Dann die Arme vor der Brust kreuzen und mit rundem Rücken in langsamem Tempo auf- und abrollen. Über die Beinstellung können Sie dabei den Druck variieren, welcher auf den zu behandelnden Bereich ausgeübt wird. Je weiter die Beine von der Wand wegrücken, desto stärker erhöhen Sie den Druck. So können Sie ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden die Belastung steuern.

 

Wo kann ich ein solches Hilfsmittel im Unternehmen einsetzen?

Entsprechende Hilfsmittel sollten dort eingesetzt werden, wo sich die Mitarbeiter aufhalten. Also zum Beispiel im Büro, in der Produktion, im Lager oder in der Logistik. Wobei selbstverständlich alle Arbeitsplatzbestimmungen berücksichtigt werden müssen. Als ideale Aufstellorte haben sich jene Bereiche erwiesen, in denen die Mitarbeiter Pause machen, wie z.B. Kaffeeküchen oder im Druckerbereich. Im Grunde überall dort, wo Mitarbeiter eine ihre Pause zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zur Steigerung Ihres Wohlbefindens nutzen können.

Die Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter das Hilfsmittel dankbar annehmen, wenn es gut sichtbar und leicht zu erreichen ist. Schnell wird die Anwendung so zur Normalität.

Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerz- und Verspannungssituation in der Belegschaft. Ebenso wird das Bewusstsein für Verspannungen, Ergonomie und Bewegung am Arbeitsplatz deutlich gesteigert.

Checkliste für rückengerechte Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

  • Das Hilfsmittel muss alle aktuellen gesetzlichen Normen die an ein Medizinprodukt gestellt werden erfüllen. Sofern eine Anbringung an Wände erforderlich sein sollte, muss diese ebenfalls problemlos möglich sein.
  • Wichtig ist, dass Sie das Hilfsmittel schnell und intuitiv nutzen können. Dies steigert die Bereitschaft es auch in Anspruch zu nehmen. Daher muss es schnell ohne zusätzliches Equipment oder Aufbauzeiten einsatzbereit sein. Weiter wichtig, es muss sich auf den Schmerzbereich und somit in der Höhe einstellen lassen.
  • Da mitunter fast das ganze Körpergewicht auf dem Hilfsmittel lastet, sind Formstabilität und Robustheit eine Grundvoraussetzung.
  • Achten Sie darauf, gerade wenn es im Dauerbetrieb eingesetzt wird, dass das Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen ist. Durch die Nutzung von unterschiedlichen Personen ist es darüber hinaus wichtig, dass alle Komponenten abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar sind. Die Desinfektionsmittelbeständigkeit aller Bauteile ist besonders in sogenannten „Reinräumen“ und in Gesundheitseinrichtungen zu berücksichtigen.
  • Für eine erfolgreiche Faszienbehandlung müssen Sie die Rollbewegungen bewusst steuern können und in mindestens zwei Richtungen, z. B. durch den Einsatz von beweglichen Duobällen, ausüben können.
  • Für die Behandlung von Triggerpunkten gilt, dass sie über eine entsprechend variabel einsetzbare und stabile Vorrichtung ermöglicht wird. Nur so kann das Hilfsmittel auch von unterschiedlich großen Personen korrekt angewendet werden.
  • Je nach Person kann das Schmerzempfinden unterschiedlich stark auftreten. Daher muss das Hilfsmittel durch eine Variation der Übungsausführungen unterschiedliche Intensitäten/Druck zulassen. Hier liegt ein großer Vorteil der Wandanbringung gegenüber einer auf dem Boden genutzten Faszienrolle, die sonst verrutschen kann. Durch das eigene Körpergewicht können Sie den Druck und die Intensität wohl dosieren.
  • Für eine korrekte Bedienung gilt auch hier der Grundsatz: nichts geht ohne eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung. In dieser muss Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen vermittelt werden sowie ein Verweis auf mögliche Kontraindikation erfolgen.

Mindestanforderungen

  • Es handelt sich um ein Medizinprodukt
  • Wirksame, einfache, sichere und intuitive Handhabung
  • Einsetzbar am Arbeitsplatz
  • Formstabil, robust, abriebfest und wasserunlöslich
  • Reinigungsfähig und desinfizierbar
  • Ermöglicht gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Unterschiedliche Intensitäten/Druck durch Variation der Übungsausführungen
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

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Handtrainingsgeräte

Handtrainingsgeräte

Stabilisationstraining mit kleinen Handtrainern

Der größte Feind des Rückens ist körperliche Inaktivität. Vor allem zu langes Sitzen lässt die Rückenmuskeln verkümmern. Millionen Menschen sind betroffen und werden später im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Rückenschmerzen geplagt. Das effektivste Gegenmittel ist ein Plus an gezielter Bewegung. Mit den richtigen Trainingsgeräten ist gezielte Bewegung ganz einfach und mit kleinen Handtrainern auch überall durchführbar. Warum das so ist und wie ein optimales Rückentraining aussieht, lesen Sie hier.

detail hand mit brasil handtrainer

Wie sieht optimales Rückentraining aus?

Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Ausflug in die Anatomie: Im Rücken sind rund 150 Muskeln dafür zuständig, uns aufrecht zu halten. Sie liegen in drei Schichten übereinander und es sind vor allem die tiefliegenden Muskeln, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Mit speziellen Trainingsgeräten lässt sich diese tiefe Schicht – auch autochthone Muskulatur genannt – optimal trainieren.

Die wohl wichtigste Eigenschaft dieser ganz speziellen Trainingsgeräte: Sie müssen einen dosierten Impuls in hoher Reizdichte erzeugen. Kleine schnelle Schüttelbewegungen, Mini Moves genannt, sorgen für diese Impulse auf die tiefliegende Muskulatur und sind so für den sogenannten Impact-Effekt verantwortlich. Mini Moves sprechen vor allem die Fasern der autochthonen Muskulatur an, die sich vom Becken über den Brustkorb bis hin zum Kopf entlang der Wirbelsäule ziehen. Natürlich profitieren auch die beiden darüber liegenden Muskelschichten von Trainingsprogrammen, die den Impact-Effect nutzen.

Der Impact-Effect macht den Unterschied

Der Impact-Effekt kann durch einen Hohlkörper erzielt werden, dessen Füllung aus Luft plus Gewichtskörper besteht. Diese Hohlkörper, die einzeln oder im Duo zum Einsatz kommen, verfügen zum Beispiel über eine genoppte Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslösen. Diese Geräte liegen gut in der Hand, sodass sie in verschiedenen Ausgangsstellungen – Stehen, Sitzen und Liegen – benutzbar sind.

Der Tiefensensibilitätssinn nutzt körpereigene Meldeorgane (Propriozeptoren), die dem Nervensystem die Stellung und Lage des Körpers im Raum permanent mitteilen. Diese Organe leiten die Informationen mit einer Geschwindigkeit von 650 Stundenkilometern weiter an die tiefliegenden Muskeln. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit werden die Bewegungen dann nicht mehr bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig übers Rückenmark. Je besser das funktioniert und je kräftiger die tiefliegenden Muskeln sind, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

Checkliste für rückengerechte Handtrainingsgeräte

  • Die Handtrainingsgeräte sollen dosierte Bewegungsimpulse in hoher Reizdichte erzeugen können, da diese Impulse die tiefliegenden Muskeln zur Rumpf-Stabilisierung ansprechen. Daher sollten sie nicht komplett mit einem Gewicht befüllt sein, also anders als eine Hantel.
  • Das gleichzeitige Training mit links und rechts muss möglich sein. Die Geräte sollten paarweise angeboten werden.
  • Die Geräte sollten gut in der Hand liegen und bei der Nutzung nicht als unangenehm empfunden werden. Die Oberfläche sollte die körpereigenen Meldeorgane für die Tiefensensibilität ansprechen – Stichwort genoppte Oberfläche.
  • Zum Trainieren sind keine großen Gewichte erforderlich, dennoch sollten die Geräte nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein: 250 bis 500 Gramm sind ideal.
  • Gerade für Einsteiger ist es wichtig, eine leicht verständliche Anleitung zu haben. Eine entsprechende Trainingsanweisung sollte dem Trainingsgerät beiliegen.
  • Die Trainingsgeräte sollten auch im Wasser einsetzbar sein. Dafür sind Handschlaufen wichtig, damit die Geräte nicht so leicht verloren gehen.

Mindestanforderungen

  • Paarweise erhältlich zum zeitgleichen Training in linker und rechter Hand
  • Komfortable Handhaltung
  • Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslöst
  • Erzeugung eines dosierten Impulses in hoher Reizdichte: Impact-Effekt
  • Einsetzbar in verschiedenen Ausgangsstellungen
  • Angenehmes Gewicht (250-500 Gramm)
  • Hohe Produkt- und Materialqualität
  • Leicht erlern- und umsetzbar
  • Verständliche Anleitung mit Trainingszielen

Außerdem sinnvoll

  • Im Wasser einsetzbar

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Shape your Body - Functional Training mit den TOGU Brasil

Wirbelsäulen - Training mit Gabi Fastner

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Gymnastikmatten

Gymnastikmatten

Drinnen, draußen und im Wasser - eine gute Matte ist überall einsetzbar

Rücken- und Gymnastikübungen, aber auch Yoga, Pilates oder Body and Mind-Übungen erfordern eine geeignete Unterlage. Da der Körper beim Training nicht direkt den Boden berühren sollte, bietet eine Matte Komfort und Schutz vor Verletzungen im Stehen, Knien, Liegen und Sitzen.

Die Größe der Matte kann je nach Verwendungszwecken variieren. Grundsätzlich sollen das Gesäß und der Hinterkopf gelagert werden können. Daher darf eine Mindestbreite von etwa 58 cm und eine Mindestlänge von etwa 120 cm nicht unterschritten werden. Nur bei einigen besonderen Verwendungen kann von diesen Abmessungen abgewichen werden. Beispielsweise wenn die Matte nur von Kindern genutzt wird, die Matte nicht zum Liegen genutzt wird, sondern als Stehunterlage vor einer Sprossenwand oder als zusätzliche Unterlage für Balancekissen (zur Vergrößerung der Stehfläche bzw. als Rutschsicherung).

gymnastikmatten

Einfache Handhabung und Rutschfestigkeit

Die Matte muss leicht zu falten oder einzurollen sein. Sie muss auch einfach zurück in die Ausgangsform gelegt werden können, das heißt sie darf sich nicht wieder selbständig aufrollen. Hochstehende Ecken können zu Stolperfallen werden.

Rutschfestigkeit sollte die Matte in zweierlei Hinsicht aufweisen. Zum einen muss sie fest auf dem Untergrund aufliegen, damit sie etwa bei Sprüngen während der Übungen nicht verrutscht. Zum anderen sollte auch die Oberfläche so konzipiert sein, dass der Fuß rutschfest auf der Matte stehen kann.

Idealerweise ist die Matte auch langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar, z. B. im Wasser oder als sensomotorisches Trainingsgerät.

Hygiene und Haptik – das Material ist entscheidend

Aus hygienischen Gründen sollte die Matte leicht zu reinigen sein (z. B. mit einem feuchten Tuch). Schweiß darf nicht eindringen und sie muss mit einer antibakteriellen Ausrüstung versehen sein. Diese verhindert, dass sich Bakterien oder Schimmelpilze bilden.

Darüber hinaus muss sie gute haptische Eigenschaften aufweisen, das heißt sie muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.

Zu guter Letzt sollte der Trainierende durch eine gute Isolation vor Bodenkälte geschützt werden.

Effizientes Training

Auf einer guten Matte, bei der alle genannten Faktoren berücksichtigt werden, können Gelenke, Sehnen und Muskulatur äußerst schonend und effizient trainiert werden. Zudem ist sie auch optimal als Unterlage für Übungen mit Balance-Produkten, Gymnastik- und Pendelbällen und anderen Hilfsmitteln geeignet.

Checkliste für rückengerechte Gymnastikmatten

  • Die Matte sollte für den Komfort und als Schutz vor Verletzungen über gute Dämpfungseigenschaften verfügen.
  • Die Matte sollte nicht kleiner als 58 cm in der Breite und 120 cm in der Länge sein, so kann der Oberkörper samt Kopf gut abgelegt werden. Für Kinder oder wird die Matte überwiegend für stehende Übungen/Rutschsicherung genutzt, kann auch mal von dem Maß abgewichen werden.
  • Die Matte sollte leicht zu handhaben sein und sich einfach in die Ausgangsform zurücklegen lassen.
  • Die Matte muss rutschfest, langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar sein.
  • Die Matte sollte leicht zu reinigen sein, Schweiß darf nicht eindringen und eine antibakterielle Ausrüstung sollte vorhanden sein.
  • Die Matte muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.
  • Sie sollte gut isolieren, also vor Bodenkälte schützen.

Mindestanforderungen

  • Druckelastizität/Dämpfung
  • Ausreichende Größe
  • Leichte Handhabung
  • Rutschfestigkeit
  • Lange Haltbarkeit
  • Belastungsfähigkeit
  • Gute Hygieneeigenschaften
  • Haptik (angenehme Matrialoberfläche)
  • Gute Isolation

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grafik mit gymnastimatten schonend trainieren

Rückentraining auf instabilen Untergründen und Gymnastikmatten

Übungen auf der Gymnastikmatte 1

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte1 220

Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in die Seitenlage, stützen Sie sich mit dem linken Unterarm ab und winkeln das linke Bein an. Den rechten Arm über den Kopf strecken. Das Becken anheben und stabilisieren. Die Spannung bis zur Muskelermüdung halten. Im Anschluss die Seite wechseln.

Übung 2

Rückenübung Gymnastikmatte

Trainiert die Rückenmuskulatur
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand. Strecken Sie den rechten Arm und das linke Bein diagonal aus. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Die Übung ca. 10 Mal durchführen und dann Arm und Bein wechseln.

Übung 3

Rückenübung Gymnastikmatte

Dehnt den Rücken
Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und umfassen die Knie mit beiden Händen. Ziehen Sie die Knie vorsichtig in Richtung Oberkörper. Halten Sie die Spannung eine Minute.

Übung 4

Rückenübung Gymnastikmatte

Kräftigung der Gesäßmuskulatur
Knien Sie sich auf den Boden, beugen den Oberkörper nach vorne und stützen sich mit den Unterarmen ab. Schieben Sie nun die linke Ferse senkrecht Richtung Decke. Knie- und Fußgelenk sind dabei 90° angewinkelt. Wiederholen Sie die Übung ca. 2 Mal pro Bein bis zur Muskelermüdung.

 

Übungen auf der Gymnastikmatte 2

 

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte2 1 220

Halbe Kniebeuge
Ausgangsposition: Aufrechter Stand.
Übung: Becken mit aufrechtem Oberkörper nach hinten schieben und langsam die Knie bis 90 Grad beugen.
Variation: Hände im Nacken verschränken, nah vor einer Wand üben oder kontrolliert tiefer in die Knie gehen. 8 – 15 Wiederholungen

Übung 2

Matte2 2 220

Tabletop
Ausgangsposition: Vierfüßlerposition.
Übung: Erst einen Arm, dann ein Bein, dann diagonal anheben, ohne die Position zu verändern.
Variation: Ellenbogen und Knie der diagonalen Extremitäten unter dem Körper zusammenführen. 8 – 15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite.

Übung 3

Matte2 3 220

Unterarmstütz
Ausgangsposition: Unterarmstütz.
Übung: Stütz auf den Unterarmen, Schulter und Hüftachse parallel stabilisieren. Position halten.
Variation: Arm oder Bein vom Boden gestreckt anheben. 8 –15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite

Übung 4

Matte2 4 220

Brustwirbelsäulenrotation
Ausgangsposition: 4-füssler-Stand. Hände auf dem Boden, Schultern ziehen weg von den Ohren, Nacken ist lang, Brustbein nach vorne oben anheben.
Übung: Arm zur Seite und gleichzeitig nach hinten anheben. Daumen zeigt zur Decke bzw. nach hinten, Kopf und Brustwirbelsäule drehen mit Blick in die Hand, Unterkörper bleibt unbeweglich. 16 mal wiederholen dann Seitenwechsel.

 

Übungen für ein starkes Kreuz

Verschiedene Übungen für den Rücken

Übung 1

Kreuz1 220

Die Schulterbrücke:
Sanfte Dehnung für Wirbelsäule und Nacken
Stellen Sie in der Rückenlage die Füße hüftbreit auf, so dass Sie mit den Fingerspitzen die Fersen leicht berühren können. Führen Sie während des Einatmens die Arme über den Kopf oder breiten Sie sie auf Schulterhöhe aus und heben das Gesäß an. Halten Sie die Spannung und atmen einige Atemzüge tief ein und aus. Anschließend die Arme über den Kopf zurückführen, neben dem Körper ablegen und den Po zum Boden bringen.

Übung 2

Kreuz2 220

Bauchlage:
Belebt und kräftigt den Rücken
Gehen Sie in die Bauchlage, legen die Stirn auf den linken Handrücken und strecken den rechten Arm als Verlängerung des Körpers nach vorne aus, der Po ist angespannt. Beim Einatmen den rechten Arm und das linke Bein sowie den Kopf anheben. Drücken Sie sich dabei mit dem linken Arm und rechten Oberschenkel vom Boden weg. Wiederholen Sie die Übung drei- bis viermal und wechseln dann die Seite.

Übung 3

Kreuz3 220

Drehsitz:
Dehnt und entspannt die Rückenmuskulatur
Setzen Sie sich aufrecht hin (Fortgeschrittene im Schneider- oder Lotussitz, Anfänger auf einen Stuhl/Hocker mit den Füßen auf dem Boden), legen die Hände auf die Knie, strecken die Wirbelsäule und atmen dabei tief ein. Während des Ausatmens die linke Hand auf das rechte Knie legen und den Oberkörper nach rechts drehen. Stellen Sie die rechte Hand hinter dem Becken auf. Beim Einatmen die Wirbelsäule strecken, bei nächsten Ausatmen die Drehung verstärken. Einige Atemzüge halten und anschließend mit der anderen Seite wiederholen.

Übung 4

Kreuz4 800

Übungsreihe für den Rücken: Aktiviert Wirbelsäule und Schultern
(1) Starten Sie im Fersensitz, legen dann den Brustkorb auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Matte und strecken die Arme nach vorne aus. (2) Strecken Sie beim Einatmen die obere Wirbelsäule, heben den Brustkorb und Kopf an, der Nacken ist gestreckt. (3) Gehen Sie beim Ausatmen in den Vierfüßlerstand und machen einen Katzenbuckel. (4) Senken Sie beim anschließenden Einatmen den mittleren Rücken so weit ab, bis Sie ins Hohlkreuz gehen, der Brustraum weitet sich. (5) Nur für Fortgeschrittene: Stellen Sie beim Ausatmen die Füße auf und nehmen Sie die Position des herabschauenden Hundes ein. Achten Sie dabei auf die Dehnung des Rückens und lassen Sie die Beine gebeugt, wenn es sich besser anfühlt. Halten Sie die Position für einige Atemzüge. (6) Dann die Knie zum Boden bringen und in den Vierfüßlerstand gehen. Beginnen Sie die Übung nun von vorne und wiederholen Sie sie 5-mal.

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Gymnastik- und Pendelbälle

Gymnastik- und Pendelbälle

Mit „Sicherheit“ richtig trainieren!

Um Rückengesundheit wirksam zu verbessern, gilt es, den „Schweinehund“ zu überwinden, aktiv zu werden und dabei sogar noch Spaß zu haben. Große Gymnastik- und Pendelbälle eignen sich aufgrund ihrer instabilen Unterlage hervorragend für ein Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur in unterschiedlichen Ausgangspositionen, wie Sitzen oder Liegen.

mann liegt mit oberkörper auf powerball

Gymnastikball

Der Gymnastikball lässt sich bekanntermaßen in vielen Bereichen einsetzen, darunter Fitness, Training und Therapie, Sport- und Vereinstraining. Er ist in verschiedenen Größen (35 bis 75 cm Durchmesser), für alle Altersgruppen und in mehreren Ausführungen für jeden Anwendertyp (Anfänger bis Hochleistungssportler) erhältlich.

Ovaler Pendelball

Ovale Pendelbälle sind effektive, sichere Rückentrainingsgeräte und gleichzeitig ideale ergonomische Sitzbälle. Die größere Kontaktfläche zum Boden verhindert das Wegrollen. Dadurch ist er besonders für Personen mit motorischen Einschränkungen, erhöhtem Sicherheitsbedürfnis (unter anderem nach einem operativen Eingriff) und starkem Übergewicht geeignet.

Das Training mit einem Gymnastik- bzw. Pendelball ist aber nur dann sicher und erfolgversprechend, wenn der Ball hundertprozentig platzsicher ist.

Was ist eigentlich mit „Platzsicherheit“ gemeint?

Die „Haut“ eines Gymnastikballes ist - je nach Qualität - zwischen 0,5 mm bis 3 mm „dick“. Wenn diese Haut des Balles durch scharfe Kanten, Katzenkrallen, kleine Körnchen an Wand und Boden etc. verletzt wird und Kratzer bekommen, wird die ohnehin dünne Ballwand an dieser Stelle noch dünner. Kommt es dann zu einer Druckbelastung, wie beim Daraufsetzen, können herkömmliche Bälle schlagartig, d. h. innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde, ohne dass man eine Reaktionsmöglichkeit hat, platzen.

Es ist also nicht ausschlaggebend für die Sicherheit, wie viel Belastung der Ball bei intakter Ballhaut verträgt. Für Sie ist allein wichtig zu wissen, wie sich der Ball im Falle einer vorbeschädigten bzw. während der Anwendung beschädigten Ballhaut verhält, denn darin steckt das Unfallrisiko!

Checkliste für rückengerechte Gymnastik- und Pendelbälle

  • Unbedingt die Angaben des Herstellers bezüglich Garantie gegen Platzen beachten. Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen des Sitzballs muss vorliegen bzw. mitgeliefert werden, um größtmögliche Sicherheit beim Einsatz zu gewährleisten. Der Ball darf also während seiner Verwendung keinesfalls schlagartig platzen.
  • Der Ball sollte in unterschiedlichen Größen (Durchmessern) lieferbar sein. Nur dann ist gewährleistet, dass jeder Nutzer einen auf seine individuelle Körpergröße passenden Ball bekommen kann.

Mindestanforderungen

  • Passt sich bei den Übungen angenehm an den Körper an
  • Darf während des Trainings beim Aufstehen nicht wegrollen
  • Platzsicher, auch im Falle einer äußeren Beschädigung
  • Ist einfach und zeitsparend aufzupumpen
  • Weitgehend geräuscharm
  • Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen der Gymnastikbälle muss mitgeliefert werden

Weitere Mindestanforderungen an große Gymnastikbälle

  • In unterschiedlichen Größen lieferbar
  • Ermöglicht eine instabile und federnde Unterlage
  • Gute Rolleigenschaften auf dem Boden
  • Ermöglicht absolut sichere Anwendung mit Zusatzgewichten in der Therapie
  • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden

Weitere Mindestanforderungen an ovale Pendelbälle

  • Höhere Auflagefläche als bei Gymnastikball
  • Fördert aufrecht-dynamisches Sitzen um das Körperlot
  • Bietet unterschiedliche Sitzhöhen

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grafik für mehr rückengesundheit mit dem powerball

Balance und Fitness - Der TOGU Powerball Premium ABS

Sicher bewegt sitzen und trainieren - Der TOGU Pendel Ball ABS

Übungen mit dem Powerball

Der Powerball eignet sich für abwechslungsreiche Dehn- und Kräftigungsübungen und schult besonders effektiv Ihren Gleichgewichtssinn.

Übung 1

Ball1 220

Kräftigt die Bauchmuskeln
Setzen Sie sich entspannt auf den Powerball, heben das linke Knie an und drücken mit der rechten Hand gegen das angehobene Knie. Den linken Arm dabei Richtung Decke strecken. Anschließend das Bein wechseln. Ca. 10 Mal wiederholen.

Übung 2

Ball2 220

Stärkt den Rücken
Legen Sie sich bäuchlings auf den Ball und stützen sich mit Händen und Fußspitzen am Boden ab. Nun langsam den linken Arm und das rechte Bein anheben und ausstrecken. Spannung kurz halten und dann Arm und Bein wechseln. Die Übung ca. 15 Mal wiederholen.

Übung 3

Ball3 220

Gesäßmuskelkräftigung
Legen Sie in Rückenlage die Fersen auf den Ball. Bewegen Sie anschließend langsam das Becken auf und ab und achten Sie darauf, nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Wiederholen Sie die Übung ca. 20 Mal.

Übung 4

Ball4 220

Dehnt die Schultermuskulatur
Knien Sie sich vor den Powerball und legen beide Arme auf den Ball. Schieben Sie vorsichtig Ihr Brustbein in Richtung Boden und drehen den Oberkörper von links nach rechts. Die Übung ca. 10 Mal durchführen.

Übungen mit dem Powerball 2

Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Dehnung

Übung 1

Rückenübung Powerball

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf dem Powerball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Heben Sie ihre Arme bis auf Schulterhöhe an und winkeln Sie diese nach oben ab. Drehen Sie sich nun aus ihrer Körperlängsachse abwechselnd zu beiden Seiten nach Hinten auf. Die Schultern bleiben gesenkt und der Kopf dreht sich mit. Jede Seite ca. 10-12 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Powerball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Arme
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Powerball. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Hände senkrecht unter den Schultern befinden. Ihre Körpermitte ist stabil und gerade. Gehen Sie nun in eine tiefe Liegestützposition und kommen Sie wieder nach oben. Ca. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

Rückenübung Powerball

Stärkt die gerade Rückenstreckmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage über den Powerball ABS. Ihre Beine nehmen eine geöffnete und stabile Position ein. Legen Sie sich mit Ihrem gesamten Oberkörper über den Ball. Ihre Hände sind rechts und links am Kopf fixiert. Kommen Sie nun mit Ihrem Rücken nach oben, bis sich Ihr Oberkörper in einer Linie mit Ihren Beinen befindet. Blickrichtung gerade nach unten. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Powerball

Dehnung des gesamten Brustkorbs / Rumpfvorderseite
Setzen Sie sich zunächst auf den Ball und rollen Sie langsam und kontrolliert in eine Rückenlage, sodass der Ball direkt unter Ihrem Rücken liegt und der Kopf locker darüber hängt. Nehmen Sie ihre Arme seitlich nach oben und genießen Sie die vollständige Dehnung Bauch- und Brustmuskulatur. Die Schultern sind entspannt, sodass sich der Brustkorb öffnen und die vorderseitige Muskulatur ausdehnen kann. Ca. 30 Sekunden.

Übungen mit dem Pendel Ball

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die gesamte rückseitige Muskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage in eine Brückenposition mit dem Oberkörper auf den Pendel Ball. Ihre Hände sind am Kopf seitlich fixiert. Schieben Sie nun Ihr Körpergewicht über den Pendel Ball fußwärts hinweg. Halten Sie die Körperspannung und sinken Sie nicht mit dem Gesäß ab. Wiederholen Sie ca. 15 Mal die Übung. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Pendel Ball. Fixieren Sie ihre Hände seitlich am Kopf und heben Sie Ihren Oberkörper leicht an. Bleiben Sie in dieser Position und heben Sie abwechselnd ein Bein vom Boden ab. Jede Seite ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

rückenübung Pendel Ball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Pendel Ball. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpermitte fest und stabil bleibt und Sie sich aus den Schultergelenken nach oben schieben. Ziehen Sie nun Ihre Unterschenkel heran – der Pendel Ball nähert sich an – und strecken Sie Ihre Beine wieder in die Ausgangsposition aus. Wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Pendel Ball

Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur, Beine
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf den Pendel Ball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Die Arme sind gestreckt und nach außen rotiert. Stehen Sie nun kontrolliert aus dieser Position auf und setzten Sie sich wieder auf den Pendel Ball. Der Oberkörper ist stabil. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

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Faszienrollen

Hilfsmittel zur Selbstmassage der Faszien

Lange Zeit galten verspannte Muskeln als eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Da ist ja auch was dran. Doch manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, denn mitunter sind die Faszien schuld, wenn sich das Kreuz unangenehm zu Wort meldet. Helfen kann dann eine Eigenmassage, die Experten als „Self Myofascial Release“ bezeichnen. Mit speziellen Hilfsmitteln lassen sich verklebte Bindegewebsschichten lösen, verhärtete Stellen lockern und verkürztes Gewebe dehnen.

faszienrollen rücken

Bei Faszien handelt es sich um 0,3 bis 3 mm, bei der Lumbalfaszie sogar bis zu 15 mm dicke, straffe Häute aus Bindegewebe. Sie umhüllen und verbinden unsere Muskeln, Knochen sowie die Organe und bilden ein dreidimensionales Netz. Dieses Netz gibt dem Körper Form. Wäre es nicht vorhanden, würde er auseinanderfallen. Allerdings sind Faszien auch recht anfällig: Stress, zu viel Sitzen und eine falsche Körperhaltung haben negative Auswirkungen auf die Struktur des Netzes. Es kommt zu chronischen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Robust, formstabil und variabel einsetzbar

Ein Hilfsmittel zur Eigenmassage der Muskeln hat deshalb einige Voraussetzungen zu erfüllen: Es muss ziemlich robust und vor allem formstabil sein, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet. Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können.

Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind.

Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise kann auch alleine, ohne Partner, geübt werden.

Checkliste für rückengerechte Faszienrollen

  • Sie sind ziemlich robust und vor allem formstabil, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Von Vorteil können hier unterschiedlich geformte Hilfsmittel sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen oder stehend an der Wand.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibung müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen sind. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie auch desinfizierbar und nicht nur mit Wasser zu reinigen sein.

Mindestanforderungen

  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Ermöglichen gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. im Liegen, im Stehen an der Wand
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in verschiedenen Härtegraden angebotene

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verschiedene Übungen zur Faszienmassage mit der Actiroll von Togu
verschieden Übungen mit der Blackroll von Togu

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 Übungen mit der Blackroll

Übungen zur Mobilisierung und Regeneration der Muskulatur und der Faszien

Übung 1

 uebung blackroll 1 220

Unterer und mittlerer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Rücken auf die BLACKROLL® und stelle die Beine an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf, hebe das Gesäß an und schiebe dich mit den Beinen vom Becken bis zu den Schulterblattspitzen über die Rolle. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 2

 uebung blackroll 2 220

Unterer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem unteren Rücken auf die BLACKROLL®. Stütze dich mit dem Händen ab und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Rolle durch Beugen und Strecken der Beine den seitlichen unteren Rücken aus. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 3

uebung blackroll 3 220

Oberer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Oberen Rücken auf die BLACKROLL® und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf. Rolle entlang des oberen Rückens langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 4

uebung blackroll 4 220

Gluteus
Ausgangsposition: Setze dich mit dem Gesäß auf die BLACKROLL® und lege den rechten Fuß auf das Knie des linken Beins. Stütze dich mit den Armen nach hinten ab.
Ausführung: Rolle entlang der Gesäßmuskulatur langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 5

uebung blackroll 5 220

Vorbeuge
Ausgangsposition: Stelle dich aufrecht in hüftbreitem Stand hin und halte die BLACKROLL® über dem Kopf.
Ausführung: Beuge die Hüfte nach vorne bis der Oberkörper parallel zum Boden steht. Kehre anschließend wieder in die Ausgangsposition zurück. Achte darauf, dass dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt.

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Ex- und Impander

Ex- und Impander

Muskeln sind Teamplayer – Was bedeutet das für Ihr Krafttraining?

Muskeln sind keine Einzelgänger, sie funktionieren im Team. Sie haben die Aufgabe, Bewegung zu ermöglichen, genauer gesagt Bewegungen von Gelenken. Gelenke lassen sich nie in nur eine Richtung bewegen, sondern mindestens in zwei – oft sogar in mehrere, je nach Art des Gelenks. So lässt sich ein Kugelgelenk wie die Schulter in einem komplexen Bewegungsablauf in der Pfanne drehen – ein Scharniergelenk wie das Knie lässt sich dagegen nur auf- und zuklappen. Doch alle Gelenke haben eins gemeinsam: Die gegensätzlichen Bewegungsrichtungen werden dadurch ermöglicht, dass jeder Skelettmuskel einen Gegenspieler hat. Deshalb sollte man beim Training auch beide Muskelpartner stärken.

So vermeiden Sie muskuläres Ungleichgewicht

Das wohl berühmteste Beispiel für ein Muskelteam finden wir im Oberarm. Der Bizeps beugt den Ellenbogen, der Trizeps streckt ihn. In der Fachsprache werden solche Teams als Agonisten (Spieler) und Antagonisten (Gegenspieler) bezeichnet.

Solche Muskelteams gibt es nicht nur in den Extremitäten, also in Armen und Beinen, sondern auch am Rumpf. Die Wirbelsäule besteht aus 22 Wirbelkörpern, die durch kleine Gelenke miteinander verbunden sind. Die Muskelsituation im Rumpf ist deutlich unübersichtlicher und viele Bewegungen der Wirbelgelenke sind nicht nur durch zwei Muskelpartner organisiert, sondern durch große Teams. Gerade bei mehrdimensionalen, komplexen Bewegungsabläufen spielen viele Muskeln in Gruppen zusammen.

Unsere Skelettmuskulatur funktioniert also als clever ausgeklügeltes, aber leider auch recht anfälliges System von mit- und gegeneinander arbeitenden Muskelgruppen. Ist beispielsweise das oben beschriebene Spieler-Gegenspieler-Prinzip nicht ausgewogen, kommt es zu einem muskulären Ungleichgewicht, zu sogenannten muskulären Dysbalancen. Sie entstehen immer dann, wenn eine Muskelgruppe stärker arbeitet als es für die Ausführung der Bewegung notwendig wäre, zum Beispiel, weil Muskeln verkürzt sind, oder wenn sie zu wenig arbeiten, zum Beispiel, weil Muskeln überdehnt sind. Darunter leidet nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern oft auch die Körperhaltung. Für eine aufrechte Körperhaltung braucht es nämlich nicht nur eine gute Rücken- sondern auch eine starke Bauchmuskulatur.

Viele Muskeln werden im Alltag und beim Training überbeansprucht während gleichzeitig ihre Gegenspieler vernachlässigt werden. Muskeltraining allein schützt leider noch nicht vor muskulären Dysbalancen. Beim Training ist es deshalb wichtig, immer auch an die Gegenspieler zu denken. Das heißt: Wollen Sie beispielsweise Ihre Rückenmuskeln stärken, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern, dürfen Sie beim Training nicht deren Gegenspieler vernachlässigen, nämlich die Bauchmuskulatur.

Beim Training sollten Sie am besten auf Konzepte und Geräte setzen, die dem Spieler-Gegenspieler-Prinzip Rechnung tragen. Moderne Trainingsgeräte, wie zum Beispiel ein Ex- und Impander, sind dafür gut geeignet.

Wie funktionieren Ex- und Impander?

Expander sind weitläufig bekannt. Diese Fitnessgeräte bestehen aus zwei Handgriffen, die über eine oder mehrere Zugfedern oder Spannseile miteinander verbunden sind. Die Handgriffe werden mit Kraftaufwand auseinandergezogen und ziehen sich anschließend mechanisch wieder zusammen. Der Nachteil von Expandern liegt auf der Hand: Mit ihnen lässt sich kein symmetrisches Training durchführen.

Beim Training mit einem Ex- und Impander ist das ganz anders. Hierbei werden beide Muskelpartner angesprochen. Konkret heißt das: Der Spielermuskel zieht die beiden Handgriffe auseinander und weil sie sich nicht wieder allein aufeinander zubewegen, übernimmt der Gegenspielermuskel das Zusammendrücken.

Ex- und Impander arbeiten beispielsweise mit Reibung als Widerstandselement. Die Reibungsintensität sollte sich individuell einstellen lassen, um den Schwierigkeitsgrad anpassen zu können. Dann kann das Trainingsgerät sowohl in der Therapie als auch beim Anfängertraining und sogar im Hochleistungssport eingesetzt werden.

Ex- und Impander erfüllen zwei Besonderheiten.

  1. Das Gerät ermöglicht ein rein konzentrisches Training. Beim konzentrischen Training verkürzt sich die Muskulatur und der Gegenspielermuskel bekommt einen Dehnungsreiz (symmetrisches Training).
  2. Anders als etwa bei einem Workout mit Fitnessbändern bleibt bei diesen Trainingsgeräten der Widerstand über die gesamten Bewegungsablauf hinweg gleich. Das macht das Training deutlich wirkungsvoller.

Ein weiterer Vorteil von Ex- und Impandern, die mit einer reibungsbasierten Krafteinstellung arbeiten: Sie sind leicht und bieten eine große Sicherheit vor Verletzungen, da sie komplett auf Gewichte verzichten. Das Ergebnis ist ein gelenkschonendes, sicheres und sehr wirkungsvolles Training.

Kann man das Gerät mit wenigen Handgriffen verkleinern, lässt es sich leicht transportieren. So kann man auch unterwegs trainieren. Eine kompakte und leicht verständliche Broschüre sollte die Handhabung des Ex- und Impanders erklären.

Oberkörper und obere Extremitäten profitieren

Ex- und Impander eignen sich vor allem für ein Training des Oberkörpers und der oberen Extremitäten. Muskelgruppen der Arme und des Oberkörpers lassen sich in unterschiedlichen Intensitäten trainieren. Auch Übungen zur Kräftigung der Rotatorenmanschette der Schulter, die vielen Menschen Probleme bereitet, sind möglich. Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund von vier Muskeln und der Sehnenkappe. Sie trägt zur Stabilisierung des Schultergelenkes bei und ermöglicht Drehbewegungen.

Checkliste für rückengerechte Ex- und Impander

  • Der Trainingsreiz sollte sich anpassen lassen. Dazu müssen die Widerstände einstellbar sein. Nicht immer geht es um reines Krafttraining, durch die individuelle Einstellbarkeit kann das Gerät auch gut im therapeutischen Training eingesetzt werden.
  • Wichtig für ein symmetrisches Training (siehe oben) ist, dass der Widerstand über die gesamte Bewegung gleichbleibend ist.
  • Ein geringes Eigengewicht und geringe Größe (ggf. durch Zerlegen) hat den Vorteil, dass sich das Trainingsgerät leicht transportieren lässt.
  • Kompakte und leicht verständliche Broschüre erklärt die Handhabung.
  • Die Übungen sind leicht zu erlernen (mitgeliefertes Übungsprogramm) und sicher umzusetzen.
  • Das Gerät lässt im Gruppentraining einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Individuell einstellbare, konstante Widerstände in beide Richtungen
  • Geringes Eigengewicht
  • Desinfizierbar
  • Anwenderfreundlich
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar, zum Beispiel im Stehen, Sitzen, Liegen etc.

Außerdem sinnvoll

  • Zerlegbar
  • Visuelle Skalierung für den Widerstand
  • Wartungsarm
  • Nahezu verschleißfreier Langzeitgebrauch
  • Lässt sich in unterschiedlichen Trainingsformaten einsetzen (Einzel-, Partner-, Gruppentraining)

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Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

Den ganzen Körper clever trainieren

Wie findet man das optimale Fitnessgerät? Eins, das rundum zu den eigenen Bedürfnissen passt und eine tägliche Bewegungshygiene, die eine Pflege der Körperfunktionen beabsichtigt, ermöglicht?

Glücklicherweise ist das gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Ideal sind sogenannte funktionelle Fitnessgeräte, die möglichst viele Muskelgruppen des Körpers trainieren, wie beispielsweise ein Funktionsboard mit Teleskop-Stäben. Mit ihm lässt sich ein Großteil der Gelenksysteme dehnen und in ihrer Beweglichkeit steigern. Selbstverständlich sollten diese Trainingsgeräte einfach zu bedienen sein, um ein korrektes Training zu gewährleisten.

Was gute Fitnessgeräte können sollten

Pfiffige Entwickler haben funktionelle Fitnessgeräte entwickelt, mit denen man sowohl die Beweglichkeit von Gelenksystemen steigern, als auch ausgewählte Muskelgruppen gezielt kräftigen und dehnen kann. Wichtigstes Kriterium bei der Auswahl: einfache Anwendung bei gleichzeitig hoher Wirkung – so unterscheiden sich gute Fitnessgeräte von weniger guten. Ein Funktionsboard mit Teleskop-Stäben erfüllt genau diese Ansprüche.

Gute Funktionsboards ermöglichen physiologische – also natürliche – Bewegungen. Mit ihnen sind Übungen möglich, die die unterschiedlichen Muskelfunktionen optimal fördern. So verbessert sich nicht nur Kraft, Beweglichkeit und Koordination der Muskeln, sondern auch deren Haltespannung. Das ist wichtig, um Schmerzen vorzubeugen.

Solche Funktionsboards lassen darüber hinaus mehrdimensionale und mehrgelenkige Bewegungen zu. So sind sie nicht nur im Fitnessbereich, sondern auch in Prävention, Therapie, Rehabilitation, sowie an vielen Orten wie beispielsweise in der Schule, im Verein oder zu Hause einsetzbar.

Das A und O: Aktivierung der myofascialen Ketten

Mehrdimensionale und mehrgelenkige Bewegungen sind deshalb so wichtig, weil sie die sogenannten myofascialen Ketten trainieren. Diese Muskel-Bindegewebs-Strukturen erstrecken sich über mehrere Gelenke hinweg und regeln physiologische – also natürliche – Bewegungsabläufe. Trainiert man Muskeln im Sinne dieser ursprünglich angelegten Bewegungspfade, so lassen sich zum einen gezielt Muskeln aufbauen, zum anderen Dysbalancen beheben.

Dabei handelt es sich bei muskulären Dysbalancen um ein Muskel-Ungleichgewicht, etwa von Bauch- und Rückenmuskeln oder von linker und rechter Körperhälfte. Der Körper verliert dadurch an Statik – vielfältige Beschwerden können die Folge sein: Rückenschmerzen und andere Muskel- und Gelenkprobleme sind dann vorprogrammiert. Das richtige funktionelle Fitnessgerät kann dazu beitragen, dass diese Defizite schnell wieder verschwinden oder aber gar nicht erst entstehen.

Wenn das Fitnessgerät darüber hinaus auch noch verspannte Körperpartien, wie Schulter, Rücken oder Nacken, entspannen kann, ist das Training perfekt. Ein gutes Funktionsboard mit Teleskop-Stäben muss variabel einsetzbar sein, so dass es im Stehen, Sitzen, Knien und Liegen benutzt werden kann. Selbstverständlich muss es dann rutschfest und vor allem auch gut zu reinigen sein. Zu einem guten Fitnessgerät gehört ebenso eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung, damit einem optimalen funktionellen Fitnesstraining nichts mehr im Wege steht.

Checkliste für rückengerechte Funktionsboards mit Teleskop-Stäben

  • Ziel ist die Mobilisierung von Gelenksystemen und die Stabilisierung und Dehnung ausgewählter Muskelgruppen. Entsprechend muss die Konstruktion des Gerätes dies berücksichtigen. Dies kann beispielsweise durch geführte Bewegungsabläufe mit kugelgelenkartig fixierten Stäben erfolgen. So sind auch mehrdimensionale und mehrgelenkige Übungen möglich.
  • Das Gerät muss sich an die Körpergröße des Trainierenden anpassen lassen.
  • Die Einsatzmöglichkeiten dürfen nicht nur auf die Fitness beschränkt sein, es muss vielfältig einsetzbar sein, also auch in der Rehabilitation und Therapie und ganz wichtig, zur Prävention.
  • Ein sicherer Kontakt mit dem Boden muss garantiert sein. Es darf bei der Benutzung (auch in unterschiedlichen Ausgangsstellungen wie Stehen, Sitzen, Liegen, Kniestand usw.) nicht wegrutschen.
  • Eine einfache Reinigung muss möglich sein, um die hygienische Benutzung zu ermöglichen.
  • Dem Nutzer des Funktionsboards muss eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen zur Verfügung gestellt werden, damit die korrekte Ausführung der Übungen gewährleistet ist.

Mindestanforderungen

  • In Prävention, Therapie und Rehabilitation einsetzbar
  • Steigerung der Beweglichkeit von Gelenksystemen möglich
  • Gezielte Kräftigung und Dehnung ausgewählter Muskelgruppen
  • Muss Mehrdimensionale und mehrgelenkige Ausführungen zulassen
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar (z. B. Stehen, Sitzen, Kniestand, Liegen etc.)
  • Muss Entlastung von Gelenken während der Übungsdurchführung gewährleisten
  • Muss geführte Ausführung von Bewegungen ermöglichen
  • Variierung und Differenzierung des Kraftaufwandes muss möglich sein
  • Sicherer Bodenkontakt, darf nicht wegrutschen
  • Verständliche, umfangreiche Trainingsanweisung
  • Leicht reinigungsfähig

Außerdem sinnvoll

  • Kombinierbar mit anderen Sportgeräten bzw. therapeutischen Hilfsmitteln
  • Zielgruppenspezifisches Zubehör (z. B. Unterarmstützen, Griffschlaufen)

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Online Trainingsprogramme

Online Trainingsprogramme

Rückentraining unter professioneller Anleitung jetzt überall möglich

Eigentlich sind es gute Nachrichten: 90 Prozent aller Rückenschmerzen gehen nach einiger Zeit ganz von selbst wieder weg. Doch wer akut betroffen ist, dem nützt dieses Wissen wenig, der braucht schnelle Hilfe. Physiotherapeuten stehen ganz oben auf der Liste derjenigen, die bei Rückenproblemen helfen können. Allerdings sind Termine häufig nur schwer zu bekommen oder nicht mit der Arbeitszeit vereinbar. Dann können Online-Programme eine gute Alternative sein. Sie werden von Physiotherapeuten entwickelt und können dabei helfen, Rückenbeschwerden vorzubeugen, bzw. zu lindern.

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Online-Prävention bei Rückenschmerzen: Bis zu 100 % Kostenübernahme möglich

Mithilfe gezielter Physiotherapie kann man für seinen Rücken etwas Gutes tun oder die Mobilität verbessern. Spezielle, von Physiotherapeuten entwickelte Online-Trainingsprogramme machen’s möglich, jederzeit und von überall trainieren zu können. Dabei werden der jeweilige Stand der Fitness und die persönlichen Ziele berücksichtigt, um die am besten geeignete Trainingsvariation herauszufinden.

Denn: Starke Muskeln und mehr Beweglichkeit sind das A und O für die Rückengesundheit. Kein Medikament und keine andere Therapie kann es mit den positiven Wirkungen von gezielten Bewegungsprogrammen aufnehmen.

Besonders erfreulich: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen häufig einen Großteil oder sogar die kompletten Kosten, sofern die Kurse nach §20 SGB V zertifiziert wurden. Details zur Kostenerstattung können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Präventionskurse – online, bequem von zu Hause aus

Für alle, die aktiv werden möchten oder aktiv bleiben wollen, gibt es Rücken-Präventionskurse, die jederzeit und von überall online abrufbar sind. Von Physiotherapeuten entwickelt, zielen sie darauf ab, den Bewegungsapparat für den Alltag zu stärken und zu mobilisieren. Erfahrene Experten leiten gezielt durch das Online-Training.

Dabei achten Sie darauf, dass alle Übungen leicht verständlich erklärt und anhand von Videos vorgestellt werden. Bevor es mit den Übungen losgehen kann, wird überprüft, ob das Training sicher bewältigt werden kann. Eine Videoeinweisung führt in die Übungen ein, Eingangs- und Abschlussfragebögen dokumentieren die Trainingserfolge und in Video-Sprechstunden stehen Experten mit Rat und Tat zur Seite.

Checkliste für rückengerechte Online Trainingsprogramme

  • Achten Sie darauf, dass Sie keine Spezialprogramme anschaffen oder installieren müssen. Das Trainingsprogramm sollte mit einem PC durchführbar sein.
  • Die Menüführung sollte einfach und intuitiv bedienbar sein.
  • Alle gesetzlichen Datenschutzbestimmungen sollten erfüllt werden.
  • Ganz wichtig bei der Auswahl ist die Qualität der Kurse. Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert Kursinhalte nach §20 SGB V und stellt damit sicher, dass der Kurs die Gesundheit auch wirklich fördert.
  • Haben Sie bereits gesundheitliche Einschränkungen, sollte das bei der Übungsauswahl berücksichtigt werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie eine Möglichkeit haben, bereits bestehende Beschwerden anzugeben.
  • Zu Beginn des Kurses sollte eine fachgerechte Einweisung erfolgen. Je nachdem, wie der Kurs strukturiert ist, kann dies durch Videos oder zum Beispiel durch einen persönlichen Besuch in einem kooperierenden Therapiezentrum geschehen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie während des Trainings die Möglichkeit haben, persönlich Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel mithilfe eines Videochats.
  • Am Ende des Trainings sollte eine Ergebniskontrolle stehen, damit Sie Ihre Fortschritte beurteilen können.

Mindestanforderungen

  • Einfache und leicht verständliche Menüführung
  • Technische Anforderungen entsprechen dem Standard
  • Gesetzliche Datenschutzanforderungen werden erfüllt
  • Qualitätsnachweis über das Kursangebot
  • Berücksichtigung von medizinischen Ausschlussgründen
  • Fachgerechte Übungsauswahl
  • Fachkompetente Beratung ist möglich
  • Ergebniskontrolle

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Turnmatten

Turnmatten

Moderne Turnmatten für mehr Gesundheit und Spaß an der Bewegung

Schulsport ist enorm wichtig für die Entwicklung von Heranwachsenden. Regelmäßige Bewegung ist gut für den Körper und die Denkleistung, für Gesundheit, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Guter Sportunterricht sollte auf modernen Turnmatten stattfinden. Sie fördern den Spaß an der Bewegung zusätzlich und sind gut für Muskeln und Gelenke.

turnmatten

Funktionelle Matten lassen sich vielfältig einsetzen

Kinder- und Jugendliche sind einem täglichen Sitzmarathon ausgesetzt: zuerst in der Schule, anschließend zuhause bei Hausaufgaben und Computerspielen. Die dramatischen Folgen: Übergewicht, Haltungsschäden, Koordinationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite und Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb ist Schulsport auch eines der wichtigsten Fächer. Damit die Kinder viel Freude an der Bewegung haben, sollten Turnmatten den Bewegungsdrang fördern und genügend Sicherheit bieten.

Glücklicherweise sind die Zeiten ultraschwerer, mit Pferdehaar gefütterter Chromledermatten lange vorbei. Die modernen Turnmatten von heute sind nicht nur sehr viel leichter, sie haben auch ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften. Außerdem sollten sie groß genug sein, um Übungen im Stehen, Liegen und in Bewegung auf ihnen machen zu können. Ideal ist es, wenn sie sich nahtlos zu unterschiedlich großen Bewegungsflächen auslegen lassen. So können sie in Kindergärten, Schulen, Universitäten, Sportvereinen und als Kampfsportmatten eingesetzt werden – oder in den eigenen vier Wänden und im Garten.

Gute Dämpfung ist bei Turnmatten das A und O

Eine elastische Schicht zwischen Körper und Boden schützt vor Kälte, bietet Komfort und beugt Verletzungen vor. Sprünge werden von modernen Matten optimal abgefedert, weil sie die Energie schonend und gleichmäßig absorbieren. Spezielle Beschichtungen machen Turnmatten robust, langlebig und rutschfest. Hautabschürfungen oder gar Verbrennungen kommen dank der besonderen Oberfläche so nicht mehr vor.

Moderne Turnmatten haben einen Hygieneschutz

Da in der Regel viele Menschen Turnmatten nutzen und beim Sport naturgemäß auch Schweiß fließt, sollte auf ausreichenden Hygieneschutz geachtet werden. Antimikrobielle Beschichtungen sorgen für mehr Reinheit und Sicherheit, es entstehen keine unschönen Stockflecken, Schimmel und unangenehme Gerüche werden vermieden.

Checkliste für rückengerechte Turnmatten

  • Achten Sie bei Turnmatten auf eine gute Dämpfung. Ob beim Stehen, Knien, Liegen oder Sitzen – kein Körperteil darf direkt den Boden berühren. Zwischen Körper und Boden muss immer eine elastische Schicht bleiben. So bietet die Matte den nötigen Komfort und beugt gleichzeitig Verletzungen vor.
  • Möchte man eine größere Fläche auslegen, zum Beispiel beim Bodenturnen oder im Kindergarten, so müssen sich die Matten nahtlos zu unterschiedlich großen Bewegungsflächen ausgelegen lassen. Wichtig ist hier, dass die Matten nicht verrutschen.
  • Sowohl die einzelne Matte, als auch mehrere zu einer Fläche ausgelegten Matten sollten ausreichend Platz bieten, um Übungen aus unterschiedlichen Ausgangsstellungen heraus durchführen zu können, wie zum Beispiel aus der Rücken- oder Bauchlage, aus dem Unterarm- oder Seitstütz und dem Grätschstand.
  • Beim Turnen oder beim Spielen in Kindertagesstätten kann es zu Stürzen kommen. In diesen Fällen kann es schnell passieren, dass man mit dem Bein oder dem Arm über die Matte rutscht. Die Oberfläche muss daher so beschaffen sein, dass es nicht zu Hautverbrennungen und -abschürfungen kommt.
  • Ob bei Körperwahrnehmungsübungen, im Liegen oder bei Barfußübungen – eine gute Turnmatte verfügt auch über gute Isolationseigenschaften, damit ein kalter Hallenboden kein Problem ist.
    Turnmatten sollten robust sein, sodass sie Druck- und Zugbelastungen langfristig standhalten können.
  • Gerade beim Schulsport müssen Matten viel hin und her bewegt werden. Die Matten sollten also nicht zu schwer sein, damit sie leicht zu handhaben und zu transportieren sind.
  • Wie bei allen Sportgeräten, die in unmittelbarem Kontakt zum Körper stehen, ist die Hygiene wichtig. Das Material sollte daher so beschaffen sein, dass es gegen Bakterien, Gerüche und Schimmelbildung zuverlässig und dauerhaft schützt. Es dürfen keine Stockflecken entstehen.

Mindestanforderungen

  • Hohe Dämpfungseigenschaften
  • Möglichkeit, unterschiedlich große Bewegungsflächen zu schaffen
  • Zweckdienliche Größe
  • Rutschfestes Auflageverhalten
  • Rutschfeste und funktionsgerechte Oberfläche
  • Hoher Benutzungskomfort
  • Gute Isolierung
  • Robust, reißfest und langlebig
  • Leichte Handhabung
  • Hygieneschutz

Außerdem sinnvoll

  •  Unterschiedliche Ausführungen für den zweckbezogenen Einsatz

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Airex

 

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5643 Sins
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Mini-Trampoline

Minitrampoline

Schwingen - macht Spaß und hält fit!

Zur Erhaltung der Rückengesundheit sollte die Rückenmuskulatur durch ein gezieltes Aufbautraining gestärkt werden, damit sie ihre Funktion, die Wirbelsäule zu stützen und die Bandscheiben zu entlasten, erfüllen kann.

Sinnvoll und äußerst effektiv ist als Trainingsgerät ein besonders konstruiertes, hochelastisches Mini-Trampolin, auf dem man „schwingt“ statt „springt“, was nicht nur Herz und Kreislauf gut tut, sondern gleichzeitig das Atmungssystem aktiviert und die Koordination fördert. Da es außerdem dem Rücken Gutes tut und zudem noch viel Spaß macht, ist es ein ideales Trainingsgerät, für jeden geeignet, ob jung oder alt, selbst für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Sogar eingefleischte Sportmuffel genießen die sanfte, dennoch hochwirksame Schwingung und profitieren dabei von der positiven physischen und psychischen Aktivierung.

mann macht sport auf mini trampolin

Sanfte Abfederung

Seilgefederte Trampoline lösen neuerdings spiralgefederte Geräte ab. Sie zeichnen sich durch einen hohen Spaßfaktor und therapeutischen Wert aus. Die runden Mini-Trampoline haben einen Durchmesser von einem bis eineinhalb Metern und sind bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Matteneindringtiefe ermöglicht einen sehr sanften und langen Bremsweg. Dadurch entsteht ein spontaner Entspannungsreflex. Gelenke und Bandscheiben werden durch die sanfte Abfederung nur gering belastet. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten in der Prävention und Rehabilitation, besonders bei den gängigen Zivilisationskrankheiten. Das Training auf dem Mini-Trampolin zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus und ist eine beliebte Therapiemaßnahme.

Was sind die wichtigsten Effekte beim Training auf einem Minitrampolin?

Durch die unwillkürliche An- und Entspannung der Muskulatur wird jede einzelne Körperzelle aktiviert und damit eine hohe Stoffwechselaktivität ausgelöst. Der Chef-Kardiologe Dr. Altmann von der Klinik Bad Gottleuba ist beim Einsatz einer Trampolin-Ergometrie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Patienten durch die Freude an der Bewegung die Therapie zu Hause auf dem Trampolin selbständig und gerne fortführen. Der Mediziner spricht von einer hohen Lebensqualität und einer besseren Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung.

Trainingsumfang und -intensität

Es ist praktisch unmöglich, sich zu überanstrengen. Fünfzehn bis zwanzig Minuten tägliches Schwingen reichen schon zum Aufbau positiver Effekte. Dazu zählt zum Beispiel die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, des Bindegewebes und der Rückenmuskulatur oder die Steigerung der Konzentration. Darüber hinaus bewirkt die Pumpwirkung in der Beinmuskulatur eine ausgeprägte Lymphdrainage. Weiterhin wird der Stoffwechsel aktiviert, was eine Förderung der Verdauung und eine Gewichtsreduktion nach sich zieht. Durch die Stärkung der Knochen ist das Schwingen auf dem Mini-Trampolin auch als Prävention gegen Osteoporose wirksam.

Wirkungsgrad

Durchgeführte Untersuchungen über den Wirkungsgrad von Minitrampolinen ergaben, dass das Trampolin-Training für den Übenden umso anstrengender ist, je härter diese gespannt sind, das heißt je schwächer die Schwingungsamplitude ist. Damit steigt auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Umgekehrt wurde aufgezeigt, dass bei der Zunahme der Schwingungsdauer - also bei Verlängerung der Schwingungsamplitude - die körperliche Anstrengung abnimmt. Die gesundheitlichen Wirkungen nehmen ganzheitlich betrachtet zu. Insgesamt ermöglichen weich gefederte Trampoline eine wesentlich größere Stoffwechselleistung, schonen Gelenke und Bandscheiben, fördern die Muskulatur und tragen zur Entspannung bei.

Checkliste für rückengerechte Minitrampoline

  • Nutzungs- und Sicherheitshinweise müssen mitgeliefert werden. Ideal ist die Möglichkeit der Einweisung durch erfahrene Berater bzw. medizinisches Personal.
  • Individuelle Anpassbarkeit an Körpergewicht und Körpergröße, damit sich die Möglichkeiten eines Mini-Trampolins optimal entfalten können.
  • Hohe Elastizität und optimale Lastenverteilung, z. B. durch Aufhängung mittels Einzelseilringen und einer Schwungmatte. Je länger der Bremsweg, desto anspruchsvoller ist die intermuskuläre Aktivität.
  • Die Aufhängung der Matte durch elastische Gummiseilringe anstelle der herkömmlichen Stahlfedern bringt eine weiche harmonische Schwingung zustande.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ob im Büro oder Wohnzimmer. Auch für Schulen und Kindergärten sowie Reha- und Senioreneinrichtungen ist es gut geeignet.
  • Gerade wenn das Gerät von Kinder genutzt wird, kann eine Randabdeckung beim Hüpfen und Toben vor blauen Flecken schützen.
  • Für ältere Personen sind Haltegriffe eine wichtige Schutzmaßnahme, auch um das Auf- und Absteigen zu erleichtern.
  • Klappbeine sind empfehlenswert, denn damit kann man das Mini-Trampolin nach dem Training platzsparend abstellen. Idealerweise bleibt es natürlich aufgebaut, um auch schnell mal zwischendurch genutzt werden zu können.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre
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schwingen auf minitrampolin hält fit

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Triggerpunkt- und Faszienbehandlung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Greifen Sie sich in diesem Augenblick in den Nacken- oder Schulterbereich, weil es ihnen dort weh tut? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Manch einer ertastet dabei sogar mehr oder weniger große Knubbel, die auf Druck sensibel reagieren. Dabei handelt es sich um sogenannte myofasziale Triggerpunkte, die wie verklebte Faszien als häufige Ursache für Rückenschmerzen gelten. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie Ihre Schmerzen auch am Arbeitsplatz behandeln können, fassen wir hier für Sie zusammen.

frau behandelt faszien am arbeitsplatz

Was sind myofasziale Triggerpunkte?

Myofasziale, also im Muskel- und Fasziengewebe vorkommende, Triggerpunkte sind punktförmige, knötchenartige Verhärtungen. Sie treten vor allem in den Muskelbereichen auf, die für die Bewegungen zuständig sind. Häufig ist der Nacken-, Schulter- und Rückenbereich besonders betroffen. Ihre Ursachen sind vielschichtig. Am Anfang stehen beispielsweise Bewegungsarmut, zu langes Sitzen, Fehl- und Zwangshaltungen, Stress, aber auch falsche Ernährung oder Verletzungen. Verklebungen innerhalb der Faszienschichten (landläufig auch Bindegewebsschichten genannt) sind oftmals die Folge. Dies kann die Durchblutung, die Nerven und den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe stören. In der Fachwelt spricht man dann von lokalen Kontraktionsknoten – der sogenannte Triggerpunkt entsteht.Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.
Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

Triggerpunkte finden und Symptome erkennen

Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.

Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

 

Faszien – was sind sie nun genau und welche Probleme können sie machen?

Eine weitere Ursache für Schmerzen können Faszien sein. Faszien sind ein großes “Sinnesorgan” und Kommunikationssystem im Körper. Diese können Sie sich wie ein riesiges Netzgebilde vorstellen, das wichtige Aufgaben für die Körperwahrnehmung, Gelenkstabilität und Feinkoordination erfüllt.

Die natürlichen Feinde der Faszien heißen Bewegungsmangel und ihre gleichförmige, sich stetig wiederholende Beanspruchung. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt. Es kommt zu schmerzhaften Verspannungen und Muskelschmerzen.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie unter schmerzhaften Triggerpunkten oder verklebten Faszien leiden, haben Sie mehrere Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Die klassische Faszienbehandlung, Akupunktur oder Massagen durch Spezialisten können helfen.

Sehr einfach und effizient ist die Eigenbehandlung von Faszien. Dadurch lösen Sie Verklebungen und verändern die Fließeigenschaft der Flüssigkeit in Ihren Faszien und unterstützen so die Durchblutung sowie die Wasseraufnahme. Dadurch verbessern Sie die Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit.

Letztendlich führt dies zu einem Plus an Beweglichkeit und zur Linderung der Schmerzen.

Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Zur Behandlung von Faszien gibt es verschiedene Hilfsmittel, allerdings ist nicht jedes gleich gut für den Arbeitsplatz tauglich. Einfach in der Anwendung ist beispielsweise der TensionTerminator. Dieses geniale Hilfsmittel eignet sich daher besonders für Unternehmen und deren Mitarbeiter.

Der TensionTerminator ist ein Medizinprodukt, welches von Physiotherapeuten zur Eigenbehandlung von Myofaszialen Verspannungen, eigens für die Anwendung direkt am Arbeitsplatz, entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um zwei Faszienbälle, auch Twinball oder Duoball genannt, die höhenverstellbar auf einer Schiene an der Wand montiert sind. Diese Form der Faszienbälle (Doppelkugel) eignet sich besonders gut für den Nacken- und Rückenbereich. Sie haben unterschiedliche Größen und kommen insbesondere bei ziehenden Schmerzen entlang des Rückens zur Anwendung.

Ein weiteres Modul des TensionTerminators ist ein klappbarer Hebel zur Triggerpunktbehandlung.
Die zwei Nasen des Hebels - eine ist nach vorne, die andere nach unten ausgerichtet -„ersetzen“ den Daumen des Therapeuten. Mit dem nötigen Druck können sie die Triggerpunkte lösen.

Durch die Höhenverstellbarkeit der Module können Mitarbeiter so jede Verspannungszone im gesamten Rücken gut erreichen und selbst behandeln.

Den Hebel richtig anwenden

Die Anwendung des Hebels ist denkbar einfach. Bei punktuellen Schmerzen stellen Sie sich rücklings an die Metallschiene und positionieren den ausgeklappten Hebel genau auf den Schmerzpunkt. Bei Schmerzen im oberen Nackenbereich können Sie dabei die Finger der gegenüberliegenden Hand zur Hilfe nehmen, um den Triggerpunkt zu ertasten. Mit der unteren Nase des Hebels ist es so möglich Druck auszuüben. Wichtig ist es dabei, die Schultern schön locker zu lassen, um die Spannung nicht unnötig zu erhöhen.
Bei allen anderen Triggerpunkten im Rücken- und Beckenbereich wird die vordere Nase des Hebels verwendet.

Massage und Faszientherapie zugleich

Bei Schmerzen entlang der Wirbelsäule stellen Sie sich rücklings an einen der beiden Duobälle. Die Wirbelsäule muss so positioniert werden, dass sie sich genau mittig zwischen den beiden Bällen befindet. Dann die Arme vor der Brust kreuzen und mit rundem Rücken in langsamem Tempo auf- und abrollen. Über die Beinstellung können Sie dabei den Druck variieren, welcher auf den zu behandelnden Bereich ausgeübt wird. Je weiter die Beine von der Wand wegrücken, desto stärker erhöhen Sie den Druck. So können Sie ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden die Belastung steuern.

 

Wo kann ich ein solches Hilfsmittel im Unternehmen einsetzen?

Entsprechende Hilfsmittel sollten dort eingesetzt werden, wo sich die Mitarbeiter aufhalten. Also zum Beispiel im Büro, in der Produktion, im Lager oder in der Logistik. Wobei selbstverständlich alle Arbeitsplatzbestimmungen berücksichtigt werden müssen. Als ideale Aufstellorte haben sich jene Bereiche erwiesen, in denen die Mitarbeiter Pause machen, wie z.B. Kaffeeküchen oder im Druckerbereich. Im Grunde überall dort, wo Mitarbeiter eine ihre Pause zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zur Steigerung Ihres Wohlbefindens nutzen können.

Die Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter das Hilfsmittel dankbar annehmen, wenn es gut sichtbar und leicht zu erreichen ist. Schnell wird die Anwendung so zur Normalität.

Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerz- und Verspannungssituation in der Belegschaft. Ebenso wird das Bewusstsein für Verspannungen, Ergonomie und Bewegung am Arbeitsplatz deutlich gesteigert.

Checkliste für rückengerechte Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

  • Das Hilfsmittel muss alle aktuellen gesetzlichen Normen die an ein Medizinprodukt gestellt werden erfüllen. Sofern eine Anbringung an Wände erforderlich sein sollte, muss diese ebenfalls problemlos möglich sein.
  • Wichtig ist, dass Sie das Hilfsmittel schnell und intuitiv nutzen können. Dies steigert die Bereitschaft es auch in Anspruch zu nehmen. Daher muss es schnell ohne zusätzliches Equipment oder Aufbauzeiten einsatzbereit sein. Weiter wichtig, es muss sich auf den Schmerzbereich und somit in der Höhe einstellen lassen.
  • Da mitunter fast das ganze Körpergewicht auf dem Hilfsmittel lastet, sind Formstabilität und Robustheit eine Grundvoraussetzung.
  • Achten Sie darauf, gerade wenn es im Dauerbetrieb eingesetzt wird, dass das Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen ist. Durch die Nutzung von unterschiedlichen Personen ist es darüber hinaus wichtig, dass alle Komponenten abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar sind. Die Desinfektionsmittelbeständigkeit aller Bauteile ist besonders in sogenannten „Reinräumen“ und in Gesundheitseinrichtungen zu berücksichtigen.
  • Für eine erfolgreiche Faszienbehandlung müssen Sie die Rollbewegungen bewusst steuern können und in mindestens zwei Richtungen, z. B. durch den Einsatz von beweglichen Duobällen, ausüben können.
  • Für die Behandlung von Triggerpunkten gilt, dass sie über eine entsprechend variabel einsetzbare und stabile Vorrichtung ermöglicht wird. Nur so kann das Hilfsmittel auch von unterschiedlich großen Personen korrekt angewendet werden.
  • Je nach Person kann das Schmerzempfinden unterschiedlich stark auftreten. Daher muss das Hilfsmittel durch eine Variation der Übungsausführungen unterschiedliche Intensitäten/Druck zulassen. Hier liegt ein großer Vorteil der Wandanbringung gegenüber einer auf dem Boden genutzten Faszienrolle, die sonst verrutschen kann. Durch das eigene Körpergewicht können Sie den Druck und die Intensität wohl dosieren.
  • Für eine korrekte Bedienung gilt auch hier der Grundsatz: nichts geht ohne eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung. In dieser muss Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen vermittelt werden sowie ein Verweis auf mögliche Kontraindikation erfolgen.

Mindestanforderungen

  • Es handelt sich um ein Medizinprodukt
  • Wirksame, einfache, sichere und intuitive Handhabung
  • Einsetzbar am Arbeitsplatz
  • Formstabil, robust, abriebfest und wasserunlöslich
  • Reinigungsfähig und desinfizierbar
  • Ermöglicht gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Unterschiedliche Intensitäten/Druck durch Variation der Übungsausführungen
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

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Handtrainingsgeräte

Handtrainingsgeräte

Stabilisationstraining mit kleinen Handtrainern

Der größte Feind des Rückens ist körperliche Inaktivität. Vor allem zu langes Sitzen lässt die Rückenmuskeln verkümmern. Millionen Menschen sind betroffen und werden später im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Rückenschmerzen geplagt. Das effektivste Gegenmittel ist ein Plus an gezielter Bewegung. Mit den richtigen Trainingsgeräten ist gezielte Bewegung ganz einfach und mit kleinen Handtrainern auch überall durchführbar. Warum das so ist und wie ein optimales Rückentraining aussieht, lesen Sie hier.

detail hand mit brasil handtrainer

Wie sieht optimales Rückentraining aus?

Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Ausflug in die Anatomie: Im Rücken sind rund 150 Muskeln dafür zuständig, uns aufrecht zu halten. Sie liegen in drei Schichten übereinander und es sind vor allem die tiefliegenden Muskeln, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Mit speziellen Trainingsgeräten lässt sich diese tiefe Schicht – auch autochthone Muskulatur genannt – optimal trainieren.

Die wohl wichtigste Eigenschaft dieser ganz speziellen Trainingsgeräte: Sie müssen einen dosierten Impuls in hoher Reizdichte erzeugen. Kleine schnelle Schüttelbewegungen, Mini Moves genannt, sorgen für diese Impulse auf die tiefliegende Muskulatur und sind so für den sogenannten Impact-Effekt verantwortlich. Mini Moves sprechen vor allem die Fasern der autochthonen Muskulatur an, die sich vom Becken über den Brustkorb bis hin zum Kopf entlang der Wirbelsäule ziehen. Natürlich profitieren auch die beiden darüber liegenden Muskelschichten von Trainingsprogrammen, die den Impact-Effect nutzen.

Der Impact-Effect macht den Unterschied

Der Impact-Effekt kann durch einen Hohlkörper erzielt werden, dessen Füllung aus Luft plus Gewichtskörper besteht. Diese Hohlkörper, die einzeln oder im Duo zum Einsatz kommen, verfügen zum Beispiel über eine genoppte Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslösen. Diese Geräte liegen gut in der Hand, sodass sie in verschiedenen Ausgangsstellungen – Stehen, Sitzen und Liegen – benutzbar sind.

Der Tiefensensibilitätssinn nutzt körpereigene Meldeorgane (Propriozeptoren), die dem Nervensystem die Stellung und Lage des Körpers im Raum permanent mitteilen. Diese Organe leiten die Informationen mit einer Geschwindigkeit von 650 Stundenkilometern weiter an die tiefliegenden Muskeln. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit werden die Bewegungen dann nicht mehr bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig übers Rückenmark. Je besser das funktioniert und je kräftiger die tiefliegenden Muskeln sind, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

Checkliste für rückengerechte Handtrainingsgeräte

  • Die Handtrainingsgeräte sollen dosierte Bewegungsimpulse in hoher Reizdichte erzeugen können, da diese Impulse die tiefliegenden Muskeln zur Rumpf-Stabilisierung ansprechen. Daher sollten sie nicht komplett mit einem Gewicht befüllt sein, also anders als eine Hantel.
  • Das gleichzeitige Training mit links und rechts muss möglich sein. Die Geräte sollten paarweise angeboten werden.
  • Die Geräte sollten gut in der Hand liegen und bei der Nutzung nicht als unangenehm empfunden werden. Die Oberfläche sollte die körpereigenen Meldeorgane für die Tiefensensibilität ansprechen – Stichwort genoppte Oberfläche.
  • Zum Trainieren sind keine großen Gewichte erforderlich, dennoch sollten die Geräte nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein: 250 bis 500 Gramm sind ideal.
  • Gerade für Einsteiger ist es wichtig, eine leicht verständliche Anleitung zu haben. Eine entsprechende Trainingsanweisung sollte dem Trainingsgerät beiliegen.
  • Die Trainingsgeräte sollten auch im Wasser einsetzbar sein. Dafür sind Handschlaufen wichtig, damit die Geräte nicht so leicht verloren gehen.

Mindestanforderungen

  • Paarweise erhältlich zum zeitgleichen Training in linker und rechter Hand
  • Komfortable Handhaltung
  • Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslöst
  • Erzeugung eines dosierten Impulses in hoher Reizdichte: Impact-Effekt
  • Einsetzbar in verschiedenen Ausgangsstellungen
  • Angenehmes Gewicht (250-500 Gramm)
  • Hohe Produkt- und Materialqualität
  • Leicht erlern- und umsetzbar
  • Verständliche Anleitung mit Trainingszielen

Außerdem sinnvoll

  • Im Wasser einsetzbar

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Shape your Body - Functional Training mit den TOGU Brasil

Wirbelsäulen - Training mit Gabi Fastner

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Gymnastikmatten

Gymnastikmatten

Drinnen, draußen und im Wasser - eine gute Matte ist überall einsetzbar

Rücken- und Gymnastikübungen, aber auch Yoga, Pilates oder Body and Mind-Übungen erfordern eine geeignete Unterlage. Da der Körper beim Training nicht direkt den Boden berühren sollte, bietet eine Matte Komfort und Schutz vor Verletzungen im Stehen, Knien, Liegen und Sitzen.

Die Größe der Matte kann je nach Verwendungszwecken variieren. Grundsätzlich sollen das Gesäß und der Hinterkopf gelagert werden können. Daher darf eine Mindestbreite von etwa 58 cm und eine Mindestlänge von etwa 120 cm nicht unterschritten werden. Nur bei einigen besonderen Verwendungen kann von diesen Abmessungen abgewichen werden. Beispielsweise wenn die Matte nur von Kindern genutzt wird, die Matte nicht zum Liegen genutzt wird, sondern als Stehunterlage vor einer Sprossenwand oder als zusätzliche Unterlage für Balancekissen (zur Vergrößerung der Stehfläche bzw. als Rutschsicherung).

gymnastikmatten

Einfache Handhabung und Rutschfestigkeit

Die Matte muss leicht zu falten oder einzurollen sein. Sie muss auch einfach zurück in die Ausgangsform gelegt werden können, das heißt sie darf sich nicht wieder selbständig aufrollen. Hochstehende Ecken können zu Stolperfallen werden.

Rutschfestigkeit sollte die Matte in zweierlei Hinsicht aufweisen. Zum einen muss sie fest auf dem Untergrund aufliegen, damit sie etwa bei Sprüngen während der Übungen nicht verrutscht. Zum anderen sollte auch die Oberfläche so konzipiert sein, dass der Fuß rutschfest auf der Matte stehen kann.

Idealerweise ist die Matte auch langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar, z. B. im Wasser oder als sensomotorisches Trainingsgerät.

Hygiene und Haptik – das Material ist entscheidend

Aus hygienischen Gründen sollte die Matte leicht zu reinigen sein (z. B. mit einem feuchten Tuch). Schweiß darf nicht eindringen und sie muss mit einer antibakteriellen Ausrüstung versehen sein. Diese verhindert, dass sich Bakterien oder Schimmelpilze bilden.

Darüber hinaus muss sie gute haptische Eigenschaften aufweisen, das heißt sie muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.

Zu guter Letzt sollte der Trainierende durch eine gute Isolation vor Bodenkälte geschützt werden.

Effizientes Training

Auf einer guten Matte, bei der alle genannten Faktoren berücksichtigt werden, können Gelenke, Sehnen und Muskulatur äußerst schonend und effizient trainiert werden. Zudem ist sie auch optimal als Unterlage für Übungen mit Balance-Produkten, Gymnastik- und Pendelbällen und anderen Hilfsmitteln geeignet.

Checkliste für rückengerechte Gymnastikmatten

  • Die Matte sollte für den Komfort und als Schutz vor Verletzungen über gute Dämpfungseigenschaften verfügen.
  • Die Matte sollte nicht kleiner als 58 cm in der Breite und 120 cm in der Länge sein, so kann der Oberkörper samt Kopf gut abgelegt werden. Für Kinder oder wird die Matte überwiegend für stehende Übungen/Rutschsicherung genutzt, kann auch mal von dem Maß abgewichen werden.
  • Die Matte sollte leicht zu handhaben sein und sich einfach in die Ausgangsform zurücklegen lassen.
  • Die Matte muss rutschfest, langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar sein.
  • Die Matte sollte leicht zu reinigen sein, Schweiß darf nicht eindringen und eine antibakterielle Ausrüstung sollte vorhanden sein.
  • Die Matte muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.
  • Sie sollte gut isolieren, also vor Bodenkälte schützen.

Mindestanforderungen

  • Druckelastizität/Dämpfung
  • Ausreichende Größe
  • Leichte Handhabung
  • Rutschfestigkeit
  • Lange Haltbarkeit
  • Belastungsfähigkeit
  • Gute Hygieneeigenschaften
  • Haptik (angenehme Matrialoberfläche)
  • Gute Isolation

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grafik mit gymnastimatten schonend trainieren

Rückentraining auf instabilen Untergründen und Gymnastikmatten

Übungen auf der Gymnastikmatte 1

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte1 220

Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in die Seitenlage, stützen Sie sich mit dem linken Unterarm ab und winkeln das linke Bein an. Den rechten Arm über den Kopf strecken. Das Becken anheben und stabilisieren. Die Spannung bis zur Muskelermüdung halten. Im Anschluss die Seite wechseln.

Übung 2

Rückenübung Gymnastikmatte

Trainiert die Rückenmuskulatur
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand. Strecken Sie den rechten Arm und das linke Bein diagonal aus. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Die Übung ca. 10 Mal durchführen und dann Arm und Bein wechseln.

Übung 3

Rückenübung Gymnastikmatte

Dehnt den Rücken
Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und umfassen die Knie mit beiden Händen. Ziehen Sie die Knie vorsichtig in Richtung Oberkörper. Halten Sie die Spannung eine Minute.

Übung 4

Rückenübung Gymnastikmatte

Kräftigung der Gesäßmuskulatur
Knien Sie sich auf den Boden, beugen den Oberkörper nach vorne und stützen sich mit den Unterarmen ab. Schieben Sie nun die linke Ferse senkrecht Richtung Decke. Knie- und Fußgelenk sind dabei 90° angewinkelt. Wiederholen Sie die Übung ca. 2 Mal pro Bein bis zur Muskelermüdung.

 

Übungen auf der Gymnastikmatte 2

 

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte2 1 220

Halbe Kniebeuge
Ausgangsposition: Aufrechter Stand.
Übung: Becken mit aufrechtem Oberkörper nach hinten schieben und langsam die Knie bis 90 Grad beugen.
Variation: Hände im Nacken verschränken, nah vor einer Wand üben oder kontrolliert tiefer in die Knie gehen. 8 – 15 Wiederholungen

Übung 2

Matte2 2 220

Tabletop
Ausgangsposition: Vierfüßlerposition.
Übung: Erst einen Arm, dann ein Bein, dann diagonal anheben, ohne die Position zu verändern.
Variation: Ellenbogen und Knie der diagonalen Extremitäten unter dem Körper zusammenführen. 8 – 15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite.

Übung 3

Matte2 3 220

Unterarmstütz
Ausgangsposition: Unterarmstütz.
Übung: Stütz auf den Unterarmen, Schulter und Hüftachse parallel stabilisieren. Position halten.
Variation: Arm oder Bein vom Boden gestreckt anheben. 8 –15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite

Übung 4

Matte2 4 220

Brustwirbelsäulenrotation
Ausgangsposition: 4-füssler-Stand. Hände auf dem Boden, Schultern ziehen weg von den Ohren, Nacken ist lang, Brustbein nach vorne oben anheben.
Übung: Arm zur Seite und gleichzeitig nach hinten anheben. Daumen zeigt zur Decke bzw. nach hinten, Kopf und Brustwirbelsäule drehen mit Blick in die Hand, Unterkörper bleibt unbeweglich. 16 mal wiederholen dann Seitenwechsel.

 

Übungen für ein starkes Kreuz

Verschiedene Übungen für den Rücken

Übung 1

Kreuz1 220

Die Schulterbrücke:
Sanfte Dehnung für Wirbelsäule und Nacken
Stellen Sie in der Rückenlage die Füße hüftbreit auf, so dass Sie mit den Fingerspitzen die Fersen leicht berühren können. Führen Sie während des Einatmens die Arme über den Kopf oder breiten Sie sie auf Schulterhöhe aus und heben das Gesäß an. Halten Sie die Spannung und atmen einige Atemzüge tief ein und aus. Anschließend die Arme über den Kopf zurückführen, neben dem Körper ablegen und den Po zum Boden bringen.

Übung 2

Kreuz2 220

Bauchlage:
Belebt und kräftigt den Rücken
Gehen Sie in die Bauchlage, legen die Stirn auf den linken Handrücken und strecken den rechten Arm als Verlängerung des Körpers nach vorne aus, der Po ist angespannt. Beim Einatmen den rechten Arm und das linke Bein sowie den Kopf anheben. Drücken Sie sich dabei mit dem linken Arm und rechten Oberschenkel vom Boden weg. Wiederholen Sie die Übung drei- bis viermal und wechseln dann die Seite.

Übung 3

Kreuz3 220

Drehsitz:
Dehnt und entspannt die Rückenmuskulatur
Setzen Sie sich aufrecht hin (Fortgeschrittene im Schneider- oder Lotussitz, Anfänger auf einen Stuhl/Hocker mit den Füßen auf dem Boden), legen die Hände auf die Knie, strecken die Wirbelsäule und atmen dabei tief ein. Während des Ausatmens die linke Hand auf das rechte Knie legen und den Oberkörper nach rechts drehen. Stellen Sie die rechte Hand hinter dem Becken auf. Beim Einatmen die Wirbelsäule strecken, bei nächsten Ausatmen die Drehung verstärken. Einige Atemzüge halten und anschließend mit der anderen Seite wiederholen.

Übung 4

Kreuz4 800

Übungsreihe für den Rücken: Aktiviert Wirbelsäule und Schultern
(1) Starten Sie im Fersensitz, legen dann den Brustkorb auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Matte und strecken die Arme nach vorne aus. (2) Strecken Sie beim Einatmen die obere Wirbelsäule, heben den Brustkorb und Kopf an, der Nacken ist gestreckt. (3) Gehen Sie beim Ausatmen in den Vierfüßlerstand und machen einen Katzenbuckel. (4) Senken Sie beim anschließenden Einatmen den mittleren Rücken so weit ab, bis Sie ins Hohlkreuz gehen, der Brustraum weitet sich. (5) Nur für Fortgeschrittene: Stellen Sie beim Ausatmen die Füße auf und nehmen Sie die Position des herabschauenden Hundes ein. Achten Sie dabei auf die Dehnung des Rückens und lassen Sie die Beine gebeugt, wenn es sich besser anfühlt. Halten Sie die Position für einige Atemzüge. (6) Dann die Knie zum Boden bringen und in den Vierfüßlerstand gehen. Beginnen Sie die Übung nun von vorne und wiederholen Sie sie 5-mal.

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Gymnastik- und Pendelbälle

Gymnastik- und Pendelbälle

Mit „Sicherheit“ richtig trainieren!

Um Rückengesundheit wirksam zu verbessern, gilt es, den „Schweinehund“ zu überwinden, aktiv zu werden und dabei sogar noch Spaß zu haben. Große Gymnastik- und Pendelbälle eignen sich aufgrund ihrer instabilen Unterlage hervorragend für ein Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur in unterschiedlichen Ausgangspositionen, wie Sitzen oder Liegen.

mann liegt mit oberkörper auf powerball

Gymnastikball

Der Gymnastikball lässt sich bekanntermaßen in vielen Bereichen einsetzen, darunter Fitness, Training und Therapie, Sport- und Vereinstraining. Er ist in verschiedenen Größen (35 bis 75 cm Durchmesser), für alle Altersgruppen und in mehreren Ausführungen für jeden Anwendertyp (Anfänger bis Hochleistungssportler) erhältlich.

Ovaler Pendelball

Ovale Pendelbälle sind effektive, sichere Rückentrainingsgeräte und gleichzeitig ideale ergonomische Sitzbälle. Die größere Kontaktfläche zum Boden verhindert das Wegrollen. Dadurch ist er besonders für Personen mit motorischen Einschränkungen, erhöhtem Sicherheitsbedürfnis (unter anderem nach einem operativen Eingriff) und starkem Übergewicht geeignet.

Das Training mit einem Gymnastik- bzw. Pendelball ist aber nur dann sicher und erfolgversprechend, wenn der Ball hundertprozentig platzsicher ist.

Was ist eigentlich mit „Platzsicherheit“ gemeint?

Die „Haut“ eines Gymnastikballes ist - je nach Qualität - zwischen 0,5 mm bis 3 mm „dick“. Wenn diese Haut des Balles durch scharfe Kanten, Katzenkrallen, kleine Körnchen an Wand und Boden etc. verletzt wird und Kratzer bekommen, wird die ohnehin dünne Ballwand an dieser Stelle noch dünner. Kommt es dann zu einer Druckbelastung, wie beim Daraufsetzen, können herkömmliche Bälle schlagartig, d. h. innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde, ohne dass man eine Reaktionsmöglichkeit hat, platzen.

Es ist also nicht ausschlaggebend für die Sicherheit, wie viel Belastung der Ball bei intakter Ballhaut verträgt. Für Sie ist allein wichtig zu wissen, wie sich der Ball im Falle einer vorbeschädigten bzw. während der Anwendung beschädigten Ballhaut verhält, denn darin steckt das Unfallrisiko!

Checkliste für rückengerechte Gymnastik- und Pendelbälle

  • Unbedingt die Angaben des Herstellers bezüglich Garantie gegen Platzen beachten. Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen des Sitzballs muss vorliegen bzw. mitgeliefert werden, um größtmögliche Sicherheit beim Einsatz zu gewährleisten. Der Ball darf also während seiner Verwendung keinesfalls schlagartig platzen.
  • Der Ball sollte in unterschiedlichen Größen (Durchmessern) lieferbar sein. Nur dann ist gewährleistet, dass jeder Nutzer einen auf seine individuelle Körpergröße passenden Ball bekommen kann.

Mindestanforderungen

  • Passt sich bei den Übungen angenehm an den Körper an
  • Darf während des Trainings beim Aufstehen nicht wegrollen
  • Platzsicher, auch im Falle einer äußeren Beschädigung
  • Ist einfach und zeitsparend aufzupumpen
  • Weitgehend geräuscharm
  • Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen der Gymnastikbälle muss mitgeliefert werden

Weitere Mindestanforderungen an große Gymnastikbälle

  • In unterschiedlichen Größen lieferbar
  • Ermöglicht eine instabile und federnde Unterlage
  • Gute Rolleigenschaften auf dem Boden
  • Ermöglicht absolut sichere Anwendung mit Zusatzgewichten in der Therapie
  • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden

Weitere Mindestanforderungen an ovale Pendelbälle

  • Höhere Auflagefläche als bei Gymnastikball
  • Fördert aufrecht-dynamisches Sitzen um das Körperlot
  • Bietet unterschiedliche Sitzhöhen

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grafik für mehr rückengesundheit mit dem powerball

Balance und Fitness - Der TOGU Powerball Premium ABS

Sicher bewegt sitzen und trainieren - Der TOGU Pendel Ball ABS

Übungen mit dem Powerball

Der Powerball eignet sich für abwechslungsreiche Dehn- und Kräftigungsübungen und schult besonders effektiv Ihren Gleichgewichtssinn.

Übung 1

Ball1 220

Kräftigt die Bauchmuskeln
Setzen Sie sich entspannt auf den Powerball, heben das linke Knie an und drücken mit der rechten Hand gegen das angehobene Knie. Den linken Arm dabei Richtung Decke strecken. Anschließend das Bein wechseln. Ca. 10 Mal wiederholen.

Übung 2

Ball2 220

Stärkt den Rücken
Legen Sie sich bäuchlings auf den Ball und stützen sich mit Händen und Fußspitzen am Boden ab. Nun langsam den linken Arm und das rechte Bein anheben und ausstrecken. Spannung kurz halten und dann Arm und Bein wechseln. Die Übung ca. 15 Mal wiederholen.

Übung 3

Ball3 220

Gesäßmuskelkräftigung
Legen Sie in Rückenlage die Fersen auf den Ball. Bewegen Sie anschließend langsam das Becken auf und ab und achten Sie darauf, nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Wiederholen Sie die Übung ca. 20 Mal.

Übung 4

Ball4 220

Dehnt die Schultermuskulatur
Knien Sie sich vor den Powerball und legen beide Arme auf den Ball. Schieben Sie vorsichtig Ihr Brustbein in Richtung Boden und drehen den Oberkörper von links nach rechts. Die Übung ca. 10 Mal durchführen.

Übungen mit dem Powerball 2

Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Dehnung

Übung 1

Rückenübung Powerball

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf dem Powerball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Heben Sie ihre Arme bis auf Schulterhöhe an und winkeln Sie diese nach oben ab. Drehen Sie sich nun aus ihrer Körperlängsachse abwechselnd zu beiden Seiten nach Hinten auf. Die Schultern bleiben gesenkt und der Kopf dreht sich mit. Jede Seite ca. 10-12 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Powerball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Arme
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Powerball. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Hände senkrecht unter den Schultern befinden. Ihre Körpermitte ist stabil und gerade. Gehen Sie nun in eine tiefe Liegestützposition und kommen Sie wieder nach oben. Ca. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

Rückenübung Powerball

Stärkt die gerade Rückenstreckmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage über den Powerball ABS. Ihre Beine nehmen eine geöffnete und stabile Position ein. Legen Sie sich mit Ihrem gesamten Oberkörper über den Ball. Ihre Hände sind rechts und links am Kopf fixiert. Kommen Sie nun mit Ihrem Rücken nach oben, bis sich Ihr Oberkörper in einer Linie mit Ihren Beinen befindet. Blickrichtung gerade nach unten. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Powerball

Dehnung des gesamten Brustkorbs / Rumpfvorderseite
Setzen Sie sich zunächst auf den Ball und rollen Sie langsam und kontrolliert in eine Rückenlage, sodass der Ball direkt unter Ihrem Rücken liegt und der Kopf locker darüber hängt. Nehmen Sie ihre Arme seitlich nach oben und genießen Sie die vollständige Dehnung Bauch- und Brustmuskulatur. Die Schultern sind entspannt, sodass sich der Brustkorb öffnen und die vorderseitige Muskulatur ausdehnen kann. Ca. 30 Sekunden.

Übungen mit dem Pendel Ball

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die gesamte rückseitige Muskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage in eine Brückenposition mit dem Oberkörper auf den Pendel Ball. Ihre Hände sind am Kopf seitlich fixiert. Schieben Sie nun Ihr Körpergewicht über den Pendel Ball fußwärts hinweg. Halten Sie die Körperspannung und sinken Sie nicht mit dem Gesäß ab. Wiederholen Sie ca. 15 Mal die Übung. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Pendel Ball. Fixieren Sie ihre Hände seitlich am Kopf und heben Sie Ihren Oberkörper leicht an. Bleiben Sie in dieser Position und heben Sie abwechselnd ein Bein vom Boden ab. Jede Seite ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

rückenübung Pendel Ball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Pendel Ball. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpermitte fest und stabil bleibt und Sie sich aus den Schultergelenken nach oben schieben. Ziehen Sie nun Ihre Unterschenkel heran – der Pendel Ball nähert sich an – und strecken Sie Ihre Beine wieder in die Ausgangsposition aus. Wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Pendel Ball

Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur, Beine
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf den Pendel Ball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Die Arme sind gestreckt und nach außen rotiert. Stehen Sie nun kontrolliert aus dieser Position auf und setzten Sie sich wieder auf den Pendel Ball. Der Oberkörper ist stabil. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

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Faszienrollen

Faszienrollen

Hilfsmittel zur Selbstmassage der Faszien

Lange Zeit galten verspannte Muskeln als eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Da ist ja auch was dran. Doch manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, denn mitunter sind die Faszien schuld, wenn sich das Kreuz unangenehm zu Wort meldet. Helfen kann dann eine Eigenmassage, die Experten als „Self Myofascial Release“ bezeichnen. Mit speziellen Hilfsmitteln lassen sich verklebte Bindegewebsschichten lösen, verhärtete Stellen lockern und verkürztes Gewebe dehnen.

faszienrollen rücken

Bei Faszien handelt es sich um 0,3 bis 3 mm, bei der Lumbalfaszie sogar bis zu 15 mm dicke, straffe Häute aus Bindegewebe. Sie umhüllen und verbinden unsere Muskeln, Knochen sowie die Organe und bilden ein dreidimensionales Netz. Dieses Netz gibt dem Körper Form. Wäre es nicht vorhanden, würde er auseinanderfallen. Allerdings sind Faszien auch recht anfällig: Stress, zu viel Sitzen und eine falsche Körperhaltung haben negative Auswirkungen auf die Struktur des Netzes. Es kommt zu chronischen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Robust, formstabil und variabel einsetzbar

Ein Hilfsmittel zur Eigenmassage der Muskeln hat deshalb einige Voraussetzungen zu erfüllen: Es muss ziemlich robust und vor allem formstabil sein, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet. Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können.

Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind.

Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise kann auch alleine, ohne Partner, geübt werden.

Checkliste für rückengerechte Faszienrollen

  • Sie sind ziemlich robust und vor allem formstabil, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Von Vorteil können hier unterschiedlich geformte Hilfsmittel sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen oder stehend an der Wand.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibung müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen sind. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie auch desinfizierbar und nicht nur mit Wasser zu reinigen sein.

Mindestanforderungen

  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Ermöglichen gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. im Liegen, im Stehen an der Wand
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in verschiedenen Härtegraden angebotene

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

TOGU GmbH
Atzinger Str. 1
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grafik self myofascial release
verschiedene Übungen zur Faszienmassage mit der Actiroll von Togu
verschieden Übungen mit der Blackroll von Togu

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 Übungen mit der Blackroll

Übungen zur Mobilisierung und Regeneration der Muskulatur und der Faszien

Übung 1

 uebung blackroll 1 220

Unterer und mittlerer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Rücken auf die BLACKROLL® und stelle die Beine an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf, hebe das Gesäß an und schiebe dich mit den Beinen vom Becken bis zu den Schulterblattspitzen über die Rolle. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 2

 uebung blackroll 2 220

Unterer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem unteren Rücken auf die BLACKROLL®. Stütze dich mit dem Händen ab und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Rolle durch Beugen und Strecken der Beine den seitlichen unteren Rücken aus. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 3

uebung blackroll 3 220

Oberer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Oberen Rücken auf die BLACKROLL® und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf. Rolle entlang des oberen Rückens langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 4

uebung blackroll 4 220

Gluteus
Ausgangsposition: Setze dich mit dem Gesäß auf die BLACKROLL® und lege den rechten Fuß auf das Knie des linken Beins. Stütze dich mit den Armen nach hinten ab.
Ausführung: Rolle entlang der Gesäßmuskulatur langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 5

uebung blackroll 5 220

Vorbeuge
Ausgangsposition: Stelle dich aufrecht in hüftbreitem Stand hin und halte die BLACKROLL® über dem Kopf.
Ausführung: Beuge die Hüfte nach vorne bis der Oberkörper parallel zum Boden steht. Kehre anschließend wieder in die Ausgangsposition zurück. Achte darauf, dass dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt.

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Ex- und Impander

Ex- und Impander

Muskeln sind Teamplayer – Was bedeutet das für Ihr Krafttraining?

Muskeln sind keine Einzelgänger, sie funktionieren im Team. Sie haben die Aufgabe, Bewegung zu ermöglichen, genauer gesagt Bewegungen von Gelenken. Gelenke lassen sich nie in nur eine Richtung bewegen, sondern mindestens in zwei – oft sogar in mehrere, je nach Art des Gelenks. So lässt sich ein Kugelgelenk wie die Schulter in einem komplexen Bewegungsablauf in der Pfanne drehen – ein Scharniergelenk wie das Knie lässt sich dagegen nur auf- und zuklappen. Doch alle Gelenke haben eins gemeinsam: Die gegensätzlichen Bewegungsrichtungen werden dadurch ermöglicht, dass jeder Skelettmuskel einen Gegenspieler hat. Deshalb sollte man beim Training auch beide Muskelpartner stärken.

So vermeiden Sie muskuläres Ungleichgewicht

Das wohl berühmteste Beispiel für ein Muskelteam finden wir im Oberarm. Der Bizeps beugt den Ellenbogen, der Trizeps streckt ihn. In der Fachsprache werden solche Teams als Agonisten (Spieler) und Antagonisten (Gegenspieler) bezeichnet.

Solche Muskelteams gibt es nicht nur in den Extremitäten, also in Armen und Beinen, sondern auch am Rumpf. Die Wirbelsäule besteht aus 22 Wirbelkörpern, die durch kleine Gelenke miteinander verbunden sind. Die Muskelsituation im Rumpf ist deutlich unübersichtlicher und viele Bewegungen der Wirbelgelenke sind nicht nur durch zwei Muskelpartner organisiert, sondern durch große Teams. Gerade bei mehrdimensionalen, komplexen Bewegungsabläufen spielen viele Muskeln in Gruppen zusammen.

Unsere Skelettmuskulatur funktioniert also als clever ausgeklügeltes, aber leider auch recht anfälliges System von mit- und gegeneinander arbeitenden Muskelgruppen. Ist beispielsweise das oben beschriebene Spieler-Gegenspieler-Prinzip nicht ausgewogen, kommt es zu einem muskulären Ungleichgewicht, zu sogenannten muskulären Dysbalancen. Sie entstehen immer dann, wenn eine Muskelgruppe stärker arbeitet als es für die Ausführung der Bewegung notwendig wäre, zum Beispiel, weil Muskeln verkürzt sind, oder wenn sie zu wenig arbeiten, zum Beispiel, weil Muskeln überdehnt sind. Darunter leidet nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern oft auch die Körperhaltung. Für eine aufrechte Körperhaltung braucht es nämlich nicht nur eine gute Rücken- sondern auch eine starke Bauchmuskulatur.

Viele Muskeln werden im Alltag und beim Training überbeansprucht während gleichzeitig ihre Gegenspieler vernachlässigt werden. Muskeltraining allein schützt leider noch nicht vor muskulären Dysbalancen. Beim Training ist es deshalb wichtig, immer auch an die Gegenspieler zu denken. Das heißt: Wollen Sie beispielsweise Ihre Rückenmuskeln stärken, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern, dürfen Sie beim Training nicht deren Gegenspieler vernachlässigen, nämlich die Bauchmuskulatur.

Beim Training sollten Sie am besten auf Konzepte und Geräte setzen, die dem Spieler-Gegenspieler-Prinzip Rechnung tragen. Moderne Trainingsgeräte, wie zum Beispiel ein Ex- und Impander, sind dafür gut geeignet.

Wie funktionieren Ex- und Impander?

Expander sind weitläufig bekannt. Diese Fitnessgeräte bestehen aus zwei Handgriffen, die über eine oder mehrere Zugfedern oder Spannseile miteinander verbunden sind. Die Handgriffe werden mit Kraftaufwand auseinandergezogen und ziehen sich anschließend mechanisch wieder zusammen. Der Nachteil von Expandern liegt auf der Hand: Mit ihnen lässt sich kein symmetrisches Training durchführen.

Beim Training mit einem Ex- und Impander ist das ganz anders. Hierbei werden beide Muskelpartner angesprochen. Konkret heißt das: Der Spielermuskel zieht die beiden Handgriffe auseinander und weil sie sich nicht wieder allein aufeinander zubewegen, übernimmt der Gegenspielermuskel das Zusammendrücken.

Ex- und Impander arbeiten beispielsweise mit Reibung als Widerstandselement. Die Reibungsintensität sollte sich individuell einstellen lassen, um den Schwierigkeitsgrad anpassen zu können. Dann kann das Trainingsgerät sowohl in der Therapie als auch beim Anfängertraining und sogar im Hochleistungssport eingesetzt werden.

Ex- und Impander erfüllen zwei Besonderheiten.

  1. Das Gerät ermöglicht ein rein konzentrisches Training. Beim konzentrischen Training verkürzt sich die Muskulatur und der Gegenspielermuskel bekommt einen Dehnungsreiz (symmetrisches Training).
  2. Anders als etwa bei einem Workout mit Fitnessbändern bleibt bei diesen Trainingsgeräten der Widerstand über die gesamten Bewegungsablauf hinweg gleich. Das macht das Training deutlich wirkungsvoller.

Ein weiterer Vorteil von Ex- und Impandern, die mit einer reibungsbasierten Krafteinstellung arbeiten: Sie sind leicht und bieten eine große Sicherheit vor Verletzungen, da sie komplett auf Gewichte verzichten. Das Ergebnis ist ein gelenkschonendes, sicheres und sehr wirkungsvolles Training.

Kann man das Gerät mit wenigen Handgriffen verkleinern, lässt es sich leicht transportieren. So kann man auch unterwegs trainieren. Eine kompakte und leicht verständliche Broschüre sollte die Handhabung des Ex- und Impanders erklären.

Oberkörper und obere Extremitäten profitieren

Ex- und Impander eignen sich vor allem für ein Training des Oberkörpers und der oberen Extremitäten. Muskelgruppen der Arme und des Oberkörpers lassen sich in unterschiedlichen Intensitäten trainieren. Auch Übungen zur Kräftigung der Rotatorenmanschette der Schulter, die vielen Menschen Probleme bereitet, sind möglich. Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund von vier Muskeln und der Sehnenkappe. Sie trägt zur Stabilisierung des Schultergelenkes bei und ermöglicht Drehbewegungen.

Checkliste für rückengerechte Ex- und Impander

  • Der Trainingsreiz sollte sich anpassen lassen. Dazu müssen die Widerstände einstellbar sein. Nicht immer geht es um reines Krafttraining, durch die individuelle Einstellbarkeit kann das Gerät auch gut im therapeutischen Training eingesetzt werden.
  • Wichtig für ein symmetrisches Training (siehe oben) ist, dass der Widerstand über die gesamte Bewegung gleichbleibend ist.
  • Ein geringes Eigengewicht und geringe Größe (ggf. durch Zerlegen) hat den Vorteil, dass sich das Trainingsgerät leicht transportieren lässt.
  • Kompakte und leicht verständliche Broschüre erklärt die Handhabung.
  • Die Übungen sind leicht zu erlernen (mitgeliefertes Übungsprogramm) und sicher umzusetzen.
  • Das Gerät lässt im Gruppentraining einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Individuell einstellbare, konstante Widerstände in beide Richtungen
  • Geringes Eigengewicht
  • Desinfizierbar
  • Anwenderfreundlich
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar, zum Beispiel im Stehen, Sitzen, Liegen etc.

Außerdem sinnvoll

  • Zerlegbar
  • Visuelle Skalierung für den Widerstand
  • Wartungsarm
  • Nahezu verschleißfreier Langzeitgebrauch
  • Lässt sich in unterschiedlichen Trainingsformaten einsetzen (Einzel-, Partner-, Gruppentraining)

agr guetesiegel

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Derzeit leider keine.

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