smartslider3[177]
smartslider3[136]
smartslider3[107]
smartslider3[132]
smartslider3[246]
smartslider3[137]
smartslider3[138]
smartslider3[140]
smartslider3[139]
smartslider3[141]
smartslider3[144]
smartslider3[145]
smartslider3[154]
smartslider3[153]
smartslider3[156]

Kopfgrafik Vorteilsprogramm

smartslider3[159]
smartslider3[114]
smartslider3[162]

Kopfbild Auto und LKW fahren

smartslider3[184]

Kopfgrafik Fördermitlgiedschaft

smartslider3[191]
smartslider3[185]

Kopfbild Schlafen und Liegen

smartslider3[196]

Kopfgrafik Schuhe

smartslider3[197]

Kopfgrafik_die_AGR

smartslider3[201]

Kopfgrafik_die_AGR_englisch

smartslider3[205]

Kopfgrafik_die_AGR spanisch

smartslider3[206]

Kopfgrafik_die_AGR_franzoesisch

smartslider3[207]

Slider children's back

smartslider3[211]
smartslider3[189]

Slider Unterwegs mit Babys und Kindern

smartslider3[222]

Kopfgrafik Gewinnspiel Fachhandel

smartslider3[225]
smartslider3[226]
smartslider3[227]
smartslider3[228]
smartslider3[230]
smartslider3[231]
smartslider3[232]
smartslider3[233]
smartslider3[234]
smartslider3[235]
smartslider3[236]

Kopfgrafik Produkte Übersicht Zuhause und Garten

smartslider3[190]

Kopfgrafik Sport und Freizeit

smartslider3[182]
smartslider3[186]
smartslider3[238]
smartslider3[198]
smartslider3[151]
smartslider3[152]
smartslider3[103]
smartslider3[209]
smartslider3[123]
smartslider3[218]
smartslider3[142]
smartslider3[135]
smartslider3[48]
smartslider3[240]
smartslider3[121]
smartslider3[133]
smartslider3[200]
smartslider3[229]
smartslider3[157]
smartslider3[195]
smartslider3[208]
smartslider3[158]
Loading...

Experten Podcast

Jetzt auch auf der Lieblingsplattform streamen!

Link führt auf eine neue Seite Amazon Music
Link führt auf eine neue Seite Apple Podcast
Link führt auf eine neue Seite Audble
Link führt auf eine neue Seite deezer
Link führt auf eine neue Seite Listen Notes
Link führt auf eine neue Seite Podimo
Link führt auf eine neue Seite Soundcloud
Link führt auf eine neue Seite Spotify
Link führt auf eine neue Seite Amazon Music
Link führt auf eine neue Seite Apple Podcast
Link führt auf eine neue Seite Audble
Link führt auf eine neue Seite deezer
Link führt auf eine neue Seite Listen Notes
Link führt auf eine neue Seite Podimo
Link führt auf eine neue Seite Soundcloud
Link führt auf eine neue Seite Spotify

Rückentipp

Zurück zur Übersicht

Rückenfreundlich Autofahren

Zurück zur Übersicht

Gesunder Kinderrücken

Zurück zur Übersicht

Rückenfreundlich Schlafen

Zurück zur Übersicht

Rückenfreundliches Büro

Zurück zur Übersicht

Rückenfreundliche Schuhe

Zurück zur Übersicht

Rückengerechter Arbeitsplatz

Zurück zur Übersicht

Rückengerecht im Garten

Zurück zur Übersicht

Rückengerecht Trainieren

Zurück zur Übersicht

Rückengerechtes Zuhause

Zurück zur Übersicht

Expertentipp

Zurück zur Übersicht

Lesetipp

Zurück zur Übersicht

Therapie und Hilfsmittel

Zurück zur Übersicht

Veranstaltungstipp

Zurück zur Übersicht

Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Wie zu viele Pfunde dem Rücken schaden

Die Zahl der übergewichtigen Menschen hat sich in den letzten 18 Monaten deutlich erhöht. Laut einer Umfrage der Technischen Universität haben 40 Prozent der Befragten seit Beginn der Pandemie zugenommen. Besonders häufig betroffen sind Menschen zwischen dem 30- und 44. Lebensjahr. „Dadurch steigt nicht nur das Risiko an Diabetes oder Gefäßleiden zu erkranken“, sagt Dr. Reinhard Schneiderhan vom Medizinischen Versorgungszentrum München-Taufkirchen. „Auch der Rücken und vor allem die Bandscheiben leiden unter dem zu viel an Pfunden.“

Weiterlesen...

Rückenfit durch Bewegung

So kannst du Rückenschmerzen vorbeugen

Bewegung ist das A und O für einen gesunden Rücken. Sie hilft dir, die Muskulatur zu stärken und geschmeidig zu halten – und sie ist wirkungsvoll gegen Stress. Mit einfachen Verhaltensweisen, wie dynamischem Sitzen oder ergonomischen Bewegungsabläufen, kannst du deinen Alltag rückenfit gestalten und unangenehmen Rückenschmerzen vorbeugen. Das fördert nicht nur dein Wohlbefinden, sondern kann sich auch auf in deinem Job durch bessere Konzentration und weniger Fehlzeiten positiv auswirken. Auch bei bereits bestehendem Rückenschmerz kann mit geeignetem Sport, rückenfreundlichen Übungen und Wärmeanwendungen viel getan werden. Wie aber sieht ein rückenfreundlicher Alltag aus und welcher Sport ist geeignet? Welche Bewegungen solltest du lieber meiden? Wir klären auf!

Jetzt Beitrag als Audio hören!

Weiterlesen...

So läuft´s rund

Was Sie für Ihren nächsten Lauf wissen müssen!

Joggen verbindet Gesundheit, Fitness, Disziplin und vieles mehr und bietet Ihnen eine Vielzahl an positiven Vorzügen: Ihr Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, Stresshormone werden abgebaut und das Immunsystem angekurbelt.1 Klingt gut? Dann Laufschuhe an und los geht´s. Doch in welcher Form wirken sich die regelmäßigen Ausdauerläufe auch positiv auf Ihre Rückengesundheit aus? Mit den Tipps der AGR läuft´s rund– auch für Ihren Rücken!

Weiterlesen...

Selbstoptimierung durch Schlafcoaching

Neue Perspektiven für optimale Work-Life-Balance

Ein Gastbeitrag von Nadine Jasmin Kaltenbrunner (Dipl.-PT, AGR-Expertin für Ergonomie und Rückengesundheit & zertifizierter Schlafcoach)

Die Schnelllebigkeit unserer heute so technisierten Zeit und unsere damit verbundene Beschleunigung stellen mittlerweile ein Manifest der Normalität dar. Die einen leben somit das Motto „Höher, schneller und weiter“, die anderen und davon immer mehr erkennen für sich die Notwendigkeit der Entschleunigung und leben Themen wie Achtsamkeit, Superfoods usw.

Im Rahmen der Work-Life-Balance-Systeme entwickeln sich viele Ideen und Konzepte, die jedoch mitunter „lediglich“ Ausgleich schaffen.
Die Kernfrage lautet also: „Wie könnte es möglich werden, dass unser Energie-Potential und unsere Stress-Resistenz ganzheitlich wächst und zeitgleich die Voraussetzung und diverse Bedingungen für mehr Gesundheit schafft?“.

Weiterlesen...

Schuld an Rückenschmerzen

Schuhe können auch Probleme verursachen

Schuhe sind unser alltäglicher Begleiter. Sie schützen unsere Füße vor äußeren Einflüssen, wie Wärme oder Kälte, dämpfen den harten Untergrund ab und entlasten im besten Fall unsere Füße bei ihrer täglichen Arbeit. Neben den funktionalen Sport- und Arbeitsschuhen ist unser Schuhschrank meist voll von hübschen Freizeitschuhen, die unsere Outfits modisch ergänzen. Seien es Sneaker, Ballerinas, Riemchensandalen oder High Heels. Leider sind viele dieser schönen und sexy Schuhe überhaupt nicht gut für unsere Rückengesundheit. Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen können unter dem falschen Schuhwerk stark leiden. Wenn du ein paar einfache Tipps bei der Auswahl deiner Schuhe beachtest, kannst du langfristig etwas Gutes für deinen Körper tun und Rückenschmerzen vermeiden.

Jetzt weiterlesen!

Weiterlesen...

Fit auf zwei Rädern

Mit diesen Tipps der AGR radeln Sie schmerzfrei ans Ziel

Der Frühling ist endlich da und beschert uns die ersten warmen Tage. Zeit den Winterblues hinter sich zu lassen und mit mehr Bewegung an der frischen Luft in den Frühling zu starten. Endlich können Sie das Fahrrad wieder hervorholen und ordentlich in die Pedale treten. Denn Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus. Wichtig dabei: achten Sie auf die richtige Einstellung der Fahrrad-Komponenten. Sonst sind Rückenschmerzen leider schnell vorprogrammiert. Wir bieten Ihnen hilfreiche Tipps, die Ihren Rücken beim Radeln fit und gesund halten!

Weiterlesen...

Ihre Stimme für mehr Rückengesundheit!

Diesmal haben wir ein besonderes Anliegen. Es geht um eine kurze und anonymisierte Umfrage (weniger als 10 Minuten) zum Thema Fitness, Rücken und Krankenkassen für ein junges Startup.
Einer der Co-Founder ist Thorsten Dargatz, der seit mehr als 20 Jahren mit der AGR zusammenarbeitet und mit seinen beiden Kollegen Dr. Friedhelm Günter und Alexander Krause an einem Smart Textile zur Prävention von Rückenschmerzen arbeitet. Die drei Startupler würden sich über eine rege Teilnahme sehr freuen. 

Weiterlesen...

Wie schlimm sind meine Rückenschmerzen?

Testen Sie Ihre Warnsignale

Gerade in diesem Moment greifen sich viele Menschen ins Kreuz, weil ihn der Rücken weh tut. Das kann äußerst unangenehm und schmerzhaft sein, ist aber in vielen Fällen auch ein Warnsignal. „Unser Rücken und alle seine Strukturen sind nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch so etwas wie ein Empfangssystem“, sagt der renommierte Wirbelsäulenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan aus München-Taufkirchen. „Denn Kreuzschmerzen weisen in der Regel immer auch auf ein anderes Problem hin. Dieses müssen wir lokalisieren und können es dann in den meisten Fällen auch gut und effektiv behandeln.“

Weiterlesen...

Rückenschmerzen vorbeugen

Die besten Tipps für den Alltag

https://www.balancebeautytime.com/ruecken/rueckenschmerzen-vorbeugen

Rückenschmerzen haben die verschiedensten Ursachen. Stress, Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und Übergewicht sind nur ein paar Beispiele für Gründe, weshalb viele Menschen an den unangenehmen Schmerzen leiden. Dabei gibt es ebenso viele Möglichkeiten, Rückenschmerzen im Alltag mit ein paar einfachen Maßnahmen vorzubeugen. Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Das A und O zur Vermeidung von Rückenleiden ist ausreichend Bewegung. Rückenfreundliche und rückenstärkende Sportarten, wie Schwimmen oder Yoga, sind dafür bestens geeignet. Neben Dehnübungen und Gymnastik können auch ein Spaziergang in der Mittagspause und ein regelmäßiger Positionswechsel auf dem Schreibtischstuhl das Entstehen von Rückenschmerzen verringern.

Weiterlesen...

Rückenfreundlich sitzen und unnötigen Schmerzen vorbeugen

Starres Sitzen in der immer gleichen Haltung ist Gift für unseren Rücken. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Menschen mit Bürojobs an Muskelverspannungen und chronischen Rückenschmerzen leiden. Oft reagieren sie darauf mit wenig Bewegung und Schonhaltungen, welche die Beschwerden jedoch nicht lösen, sondern eher verschlimmern. Mehr Bewegung am Arbeitsplatz und in der Freizeit können hingegen dabei helfen, Rückenleiden vorzubeugen und zu verringern. Bestens geeignet für die Büroarbeit ist dabei das Konzept des dynamischen Sitzens. Durch das bewegte Sitzen kommst du regelmäßig aus der starren Körperhaltung, änderst die Belastung und verbesserst deine Durchblutung und Sauerstoffzufuhr. Dynamisches Sitzen schont nicht nur den Rücken, sondern macht uns auch fitter im Kopf.

Weiterlesen...

Campingstühle

Campingstühle

Ergonomisch auf Reisen

Für die einen ist es ein Gefühl der Freiheit, für andere eine praktische Alternative zu Flugreisen: Der Campingurlaub. Rund vier Millionen Bundesbürger verreisen jedes Jahr mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt – Tendenz steigend. Allein hierzulande haben Sie die Möglichkeit, mehr als 3.000 Campingplätze anzusteuern. Fast zehn Milliarden Euro investieren deutsche Camper in Fahrtkosten, Platzgebühren und vor allem Ausrüstung. Dabei darf ein wichtiges Utensil nicht fehlen: Die Campingstühle.

Die meist zusammenklappbaren Sitzgelegenheiten kommen bei vielen Gelegenheiten zum Einsatz: Bei jeder Mahlzeit, beim gemütlichen Beisammensein oder einfach nur um sich mal zu entspannen und den Tag zu genießen. Da können schon mal ein paar Stunden täglich zusammen kommen. Deshalb sollte auch beim Campingstuhl Ergonomie und Rückenfreundlichkeit im Vordergrund stehen.

zwei campingstühle am see im grünen

Rückenfreundlich in jeder Sitz- und Liegeposition

Fernab von klapprigen Gestellen bietet die Industrie dazu heute hochwertige Produkte an. Sie fördern eine rückenfreundliche Körperhaltung in unterschiedlich geneigten Sitz- und Liegepositionen. Wichtig dabei: Der Stuhl muss für unterschiedliche Nutzer geeignet sein. Da eine individuelle Anpassung aber nicht immer möglich ist, sollte der Stuhl über ein möglichst breites Spektrum ergonomischer Eigenschaften verfügen.

Zu den Anforderungen zählt unter anderem natürlich die Produktsicherheit, die seitens der Hersteller kontinuierlich überprüft werden muss. Nur so ist gewährleistet, dass auch schwerere Personen (Maximalgewicht berücksichtigen) alle Sitz- und Liegepositionen gefahrlos einnehmen können.

Optional kann eine Fußstütze oder ein Hocker die Rückenentlastung beim Sitzen deutlich verbessern und den venösen Rückfluss aus den Beinen erleichtern.

Checkliste für rückengerechte Campingstühle

  • Achten Sie bei der Bemaßung der Stühle auf folgende Werte, so passt der Stuhl für die meisten Personen. Die Sitzhöhe sollte im Bereich von ca. 42 bis 47 cm, die Sitztiefe im Bereich von ca. 43 bis 48 cm und die Sitzbreite bei mind. 43 cm liegen.
  • Die Sitzfläche muss so beschaffen sein, dass ein „aus dem Stuhl gleiten“ beim Zurücklehnen verhindert wird.
  • Für komfortables Sitzen muss die Rückenlehne über eine ausreichende Höhe von mindestens 68 cm verfügen und eine ausgewogene Unterstützung in allen Bereichen ermöglichen. Zusätzlich ist eine anpassbare Nackenstütze sinnvoll.
  • Die Rückenlehnen-Verstellung muss sicher und leicht handhabbar sein sowie unterschiedliche Sitz- und Liegepositionen ermöglichen. Aus der aufrechten Sitzposition (90°) sollte eine Neigung von mindestens 50°, besser noch 60°, nach hinten möglich sein.
  • Um ein Schwitzen zu vermeiden, müssen Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv sein.
  • Die Armstützen müssen ein komfortables ablegen der Unterarme ermöglichen und daher eine Breite von mindestens 4 cm aufweisen.
  • Campingstühle werden häufig mobil eingesetzt, daher ist auf ein sicheres und leicht anwendbares Zusammen- als auch Auseinanderklappen zu achten.
  • Da die Stühle immer wieder mal getragen oder verstaut werden müssen spielt das Gewicht ebenfalls eine Rolle. Schauen Sie deshalb nach möglichst leichten und dennoch stabilen Stühlen - 6 kg sollten nicht überschritten werden.
  • Ein Hocker oder eine zusätzlich anzubringende Fußstütze sind zwar nicht unbedingt notwendig, die Rückenentlastung beim Sitzen wird jedoch deutlich erhöht. Zwischendurch mal die Beine hochzulegen ist nicht nur sehr angenehm, es verbessert auch den Blutfluss in den Beinen.

Mindestanforderungen

  • Mittlere Bemaßungen (empfohlen: Sitzhöhe im Bereich von ca. 42 bis 47 cm, Sitztiefe im Bereich von ca. 43 bis 48 cm, Sitzbreite bei mind. 43 cm)
  • Sitzflächenmaterial verhindert das „aus dem Stuhl gleiten"
  • Ausreichende Höhe der Lehne (mind. 68 cm)
  • Ausgewogene Unterstützung des gesamten Rücken- und Nackenbereichs
  • Leicht und sicher verstellbare Rückenlehne mit großem Verstellbereich
  • Atmungsaktive Sitz- und Lehnenmaterialien
  • Breite Armlehnen (mind. 4 cm)
  • Leichtes Zusammen- und Auseinanderklappen
  • Leichtes Gewicht (nicht mehr als ca. 6 kg)

Außerdem sinnvoll

  • Hocker oder Fußstütze

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

grafik ergonomische merkmale campingstuehle.

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Matratzen und Betten

Matratzen & Betten

Schlafen ohne Rückenschmerzen

Viele Menschen schlafen schlecht, sind mit ihrer Schlafqualität unzufrieden und fühlen sich am Morgen oft verspannt oder müde. Dabei ist es für Ihren gesamten Organismus von entscheidender Bedeutung wie gut Sie schlafen. Nur durch gesunden Schlaf regenerieren Körper und Geist.
Trotz dieser Erkenntnis schlafen Millionen Menschen immer noch auf ungeeigneten oder ausgeleierten Matratzen, was oftmals die Ursache der Probleme ist. Die meisten liegen zudem auf einem herkömmlichen, in jeglicher Hinsicht veralteten Lattenrost. Damit Sie in den nächtlichen Regenerationsphasen die bestmögliche Unterstützung erhalten, muss ein gutes, das heißt gesundheitsförderndes Bett körpergerecht sein und sich in jeder Schlafposition stützend und tragend anpassen.
Ein ergonomisches Schlafsystem – zu dem auch das Nackenstützkissen und die Bettdecke zählt – ist deshalb essenziell. Es unterstützt Ihre Rückengesundheit, sorgt für erholsame Nächte und stärkt Ihre Leistungsfähigkeit am Tag.

""

Warum Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist weit mehr als bloße Nachtruhe: In jedem Schlafzyklus regeneriert sich der Körper: Wachstumshormone wirken, Zellen erholen sich, das Immunsystem wird gestärkt, Muskeln entspannen sich und die Bandscheiben nehmen essenzielle Flüssigkeiten auf. Gleichzeitig sorgt das Gehirn für geistige Erholung und das Aussortieren unwichtiger Eindrücke – Grund genug, Schlaf zu priorisieren.

Ein ergonomisches Schlafsystem für Rücken & Gesundheit

1. Ergonomische Schlafsysteme

Ergonomische Schlafsysteme geben gezielt nach, wo es erforderlich ist – etwa im Bereich der Schulter und dem Becken in Seitenlage sowie der Hüfte in Rückenlage. Die Wirbelsäule sollte in ihrer natürlichen Form gelagert werden. Dazu ist es wichtig an entsprechenden Stellen zu unterstützen bzw. zu entlasten. Ein zu festes Bett verhindert das Einsinken entsprechender Körperpartien, ein zu weiches sorgt für Durchhängen – beides kann Rückenschmerzen verursachen oder verstärken.

2. Bewegungsfreiheit für Bandscheiben & Muskeln

Wir verändern unsere Schlafposition durchschnittlich 40-60-mal pro Nacht, wobei die Anzahl individuell schwanken kann, je nach Alter, Schlafqualität, Matratze und Gesundheitszustand. Diese Bewegung regt Durchblutung, Zellregeneration und Bandscheibenregeneration an – Grundlage für eine dauerhafte Rückengesundheit. Ein gutes Bett muss diese natürlichen Bewegungsabläufe nachgiebig und geräuschlos unterstützen.

3. Das passende Kissen – wichtigste Ergänzung

Ein ergonomisches Nackenstützkissen ist entscheidend für eine gesunde Schlafhaltung, es muss sich individuell an Kopf-, Nackenform und Schlafgewohnheiten anpassen lassen und darf nicht unter die Schulter rutschen. So wird Ihre Wirbelsäule optimal unterstützt. Dabei ist nicht nur die ergonomische Funktion wichtig, sondern auch, wie angenehm sich das Kissen für Sie persönlich anfühlt – denn nur wenn Sie sich wirklich wohlfühlen, kann echte Entspannung einsetzen. Deshalb lohnt sich ein Probeliegen, um das richtige Zusammenspiel aus Unterstützung und Komfort zu finden.

4. Schlafklima – schützt vor Verspannungen

Temperatur und Feuchtigkeit im Bett haben direkten Einfluss auf Verspannungen. Wer schwitzt, schiebt die Decke weg, verliert Wärme und kühlt unbewusst aus – das ist ein häufiger Auslöser für Muskelverspannungen. Moderne Bettdecken helfen, ein ausgeglichenes Bettklima zu halten – für angenehmen, beschwerdefreien Schlaf.

Schlafprobleme verstehen – und gezielt vorbeugen

Einschlafprobleme durch Umfeld
Zu viel Licht, Lärm, elektronische Geräte und Wärme stören den nächtlichen Rhythmus. Experten empfehlen deshalb: Dunkelheit, Ruhe, unter 19 °C und ein abendliches Ritual wie Lesen, Yoga oder Atemübungen. All das macht das Einschlafen leichter und verhindert nächtliches Aufwachen.

Schmerzen und Fehlhaltungen durch mangelnde Ergonomie
Schlechter Schlaf wird oft begleitet von Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder morgendlicher Steifheit. Ursache: Matratze zu weich oder hart, Lattenrost ungeeignet, Kissen unpassend. Ein rückengerechtes Schlafsystem ist deshalb das wirksamste Mittel gegen diese Art von Schlafbeschwerden.

Stress als Schmerzverstärker
Psychische Belastungen führen zu einem Teufelskreis: Statt Erholung kommt Körper und Geist kaum zur Ruhe, Muskelspannung steigt, Schmerzen bleiben. Deshalb ist ein entlastendes Bett zentrale Grundvoraussetzung – und oft ein Schlüssel, um nachts abschalten zu können.

So finden Sie Ihr optimales Schlafsystem

  1. Individuelle Beratung im Fachhandel
    In Fachgeschäften mit AGR-Zertifizierung helfen geschulte Mitarbeiter bei der Auswahl und Anpassung des Schlafsystems sowie des Kissens. Passend auf Ihren Körper, Ihren Schlafpositionen und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
  2. Probeschlafen und Komfort testen
    Schlafsysteme sollten Sie vor Ort ausprobieren – idealerweise in verschiedenen Positionen. So finden Sie gemeinsam mit dem Fachberater heraus, ob Ihre neue Schlafunterlage wirklich zu Ihnen passt.
  3. Achten Sie auf das AGR-Gütesiegel
    Damit werden Produkte ausgezeichnet, welche von Experten aus Medizin und Wissenschaft auf ihre ergonomischen Vorzüge geprüft wurden. Das Schlafsystem – oftmals eine Kombination aus Matratze und Unterfederung – sowie Kissen und Bettdecke muss optimal zusammenwirken, um erholt zu schlafen und Rückenschmerzen vorzubeugen.
  4. Passt noch alles?
    Schlafbedürfnisse ändern sich, oftmals beeinflusst durch verändertes Gewicht, Haltung oder Temperaturempfinden. Daher lohnt es sich, Schlafsysteme nach ein paar Jahren erneut zu prüfen und bei Bedarf anzupassen.

Ihr Nutzen auf einen Blick

  • Mehr Regeneration: Bandscheiben und Muskeln entspannen sich, Nährstoffe werden aufgenommen.
  • Reduzierte Rückenschmerzen: Stützende Unterlagen reduzieren oder verhindern morgendliche Verspannungen.
  • Besseres Schlafklima: Temperaturstabile und hygienische Materialien sorgen für erholsame Nächte.
  • Weniger Stress & besserer Alltag: Gut geschlafen, entspannt aufwachen, ausgeruht in den Tag. Das klappt nur mit dem passenden Bett.

Fazit

Ein ergonomisches Schlafsystem ist kein Luxus – es ist aktive Gesundheitsvorsorge. Es unterstützt Ihren natürlichen Bewegungsdrang, schützt Ihre Wirbelsäule, fördert ein ausgewogenes Schlafklima und beugt Schmerzen nachhaltig vor. Investieren Sie in Ihre Nachtruhe – Ihre Lebensqualität profitiert jeden Morgen.

Hier ein paar nützliche Tipps beim Bettenkauf

  • Tragen Sie beim Probeliegen leichte Kleidung, d. h., nicht auftragende und/oder beengende.
  • Nehmen Sie beim Probeliegen verschiedene Liegepositionen ein (Seiten- und Rückenlage).
  • Das Probeliegen sollte nur mit Kopfkissen bzw. Nackenstützkissen stattfinden.
  • Betten und Schuhe probiert man an! Idealerweise vereinbaren Sie einen Beratungstermin im Fachgeschäft.
  • Fast so lange wie ein Arbeitstag dauert für einen gesunden Menschen die tägliche Nutzung des Bettes. Deshalb sollte uns guter Schlaf sehr viel wert sein und das beste Bett gerade gut genug.

Checkliste für rückengerechte Matratzen und Betten

  • Das Bett muss in passenden Größen angeboten werden – ideal sind bei Einzelbetten mindestens 100 cm Breite. Für die Länge gilt, Körperlänge plus ca. 20 cm.
  • Wir alle haben unterschiedliche Körperformen, Gewichte und ein subjektives Liege- bzw. Komfortempfinden. Daher müssen Schlafsysteme in unterschiedlichen Festigkeiten angeboten werden. Eine Festigkeit für alle passt nicht zum individuellen Liegeempfinden.
  • Für eine ergonomisch gesunde und entspannte Liegeposition empfiehlt sich darauf zu achten, dass das Schlafsystem über eine automatische Anpassung verfügt. Diese soll Ihr persönliches Komfortempfinden berücksichtigen.
  • Besondere Körperbereiche wie Schultern, Rücken oder Becken benötigen ggf. Unterstützung oder Entlastung. So wird Ihre Wirbelsäule in jeder Lage optimal gestützt. Das Schlafsystem muss hier entsprechende Lösungen bieten.
  • Verstellfunktionen wie Kopf- oder Beinhochlagerung fördern eine bequeme Liegeposition – für mehr Komfort. Entsprechend muss ein Schlafsystem diese und ggf. weitere Verstellungen ermöglichen.
  • Bewegung im Schlaf ist entscheidend für die Regeneration von Muskulatur, Bandscheiben und Kreislauf – sie fördert die Durchblutung der Muskulatur, entlastet den Rücken und unterstützt einen gesunden Stoffwechsel. Ein gutes Schlafsystem muss diese natürlichen Bewegungsabläufe aktiv unterstützen und keinesfalls einschränken.
  • Bei der Bewegung im Schlaf dürfen keine störenden Geräusche entstehen, da diese möglicherweise die Schlafqualität beeinträchtigen. – das ist wichtig für einen ruhigen, erholsamen und ungestörten Schlaf.
  • Ein entspanntes Liegegefühl muss in jeder Position über die die gesamte Liegefläche gewährleistet sein – das sorgt für Stabilität und Komfort gleichermaßen.
  • Ein gutes Schlafklima ist wichtig, weil es den Körper vor Überhitzung oder Auskühlung schützt, die Muskulatur entspannt und fördert so einen erholsamen, durchgehenden Schlaf. Das Schlafklima kann durch das Zusammenspiel von Bettsystem, Kissen, Zudecke, Raumtemperatur (möglichst 18 °C) und Luftfeuchtigkeit (relativ 50 %) beeinflusst werden.
  • Wichtig ist aus hygienischen Gründen ein sauberer Matratzenbezug; deshalb muss er (leicht) abnehmbar und zum Waschen oder Reinigen geeignet sein (dies gilt auch für die Zudecke und das Kopfkissen). Durch unterschiedliche Matratzenbezüge kann das System zusätzlich auf die individuellen Bedürfnisse wie z. B. Allergien abgestimmt werden.
  • Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Beitrag "Tipps zum Bett"

Mindestanforderungen

  • Unterschiedliche Abmessungen
  • Automatische Anpassbarkeit an das persönliche Liege- und Komfortempfinden
  • Unterschiedliche Festigkeiten
  • Zonenunterstützung
  • Ergonomische Verstellbarkeit wird ermöglicht
  • Förderung von Bewegung
  • Geräuscharme Nutzung
  • Ermöglicht eine ganzflächige gleichmäßige Nutzung
  • Gutes Schlafklima
  • Abnehmbare Bezüge
  • Waschbarkeit bzw. reinigungsfähig
  • Einfache Handhabung
  • Unbedenkliche Materialien

Außerdem sinnvoll:

  • Lösungen für z. B. Allergiker oder temperaturempfindliche Personen
  • Langfristige Anpassbarkeit
  • Erweiterte Komfortfunktionen wie z. B.
  • Kopfhochlagerung
  • Körperschräglagerung
  • Komfortverstellungen (motorisch)
  • Aufstehhilfe

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Lattoflex
Walkmühlenstr. 93
27432 Bremervörde
Tel. 04761/97 90
Fax 04761/97 91 61
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.lattoflex.com

Metzeler Schaum GmbH
Donaustr. 51
87700 Memmingen
Tel. 08331/83 00
Fax 08331/83 02 59
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.metzeler-matratzen.de

Bilder und Videos

AGR Empfehlungen rund ums Bett - damit Ihr Bett nicht die Ursache Ihrer Rückenschmerzen ist

Schlafen ohne Rückenschmerzen

Rückengerechter Schlaf auch im Ehebett

Expertentipps für einen (Rücken-) gesunden Alltag und Bewegungsverführer für den Alltag

Das könnte Sie auch interessieren:

Weiterlesen...

Aufstehsessel

Aufstehsessel

Gemütlich sitzen kann auch gesund sein

Amerikaner sind bekannt für provakante Thesen. Im Umgang mit Medien bestens geschult, wissen sie genau, was Aufmerksamkeit nach sich zieht. So erlangte der Chefarzt einer berühmten Klinik in Arizona vor einigen Jahren weltweites Aufsehen mit dem Spruch: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Es sei gefährlicher als die falsche Freundin Zigarette, tödlicher als HIV, gefährlicher als Fallschirmspringen. Tatsächlich geben ihm viele wissenschaftliche Studien Recht. Doch was, wenn man aufgrund eingeschränkter Mobilität lange Sitzen muss? Bin ich meinem Schicksal dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert? Glücklicherweise nicht. Moderne Aufstehsessel, individuell an seine Besitzer angepasst, machen das Sitzen nicht nur bequem, sondern motivieren auch zur Mobilität.

Sessel nach Maß

Anders als viele andere Sitzmöbel wird ein Aufstehsessel in der Regel von ein und derselben Person genutzt. Das macht eine individuelle Körperanpassung an Rückenlehne, Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite möglich. Der Sessel sitzt dann im wahrsten Sinne des Wortes maßgeschneidert. Alternativ gibt es Sessel, bei denen Sitzhöhe und Sitztiefe stufenlos und ganz leicht einstellbar sind. Beide Lösungen optimieren die beim Sitzen so wichtige Sitzdruckverteilung. Diese ist perfekt, wenn die Füße Kontakt zum Boden haben, Ober- und Unterschenkel in etwa einen 90 Grad Winkel haben und die Oberschenkel in voller Länge aufliegen. Wobei im Kniebereich ca. 2-3 fingerbreit Platz bleiben sollte.

Die Rückenlehne

Besondere Bedeutung hat die Rückenlehne. Man muss sie leicht in die unterschiedlichsten Positionen bringen können, vom Sitzen bis zum Liegen. Wichtiges Detail ist eine synchrone Rückenlehnenverstellung und Sitzflächenneigung. Diese verhindert, dass man aus dem Sessel herausrutscht, wenn man die Rückenlehne verstellt.

Zu den Selbstverständlichkeiten eines ergonomischen und rückenfreundlichen Aufstehsessels gehört eine Lendenstütze (ca. in Höhe des Gürtels). Individuell einstellbar und möglichst großflächig erweist sie sich in allen Positionen als echte Wohltat. Sorgt sie doch für eine anatomisch korrekte Wirbelsäulenposition, in der die Bandscheiben nicht gequetscht werden und in liegender Position regenerieren und Flüssigkeit aufnehmen. So können sie ihre Funktion als Puffer optimal ausüben und Verschleißerscheinungen werden nahezu vermieden.

Entlastung des Kreislaufs

Da viele Menschen mit eingeschränkter Mobilität Probleme mit dem Herzen oder der Durchblutung der Beine haben, ist beim Kauf eines Aufstehsessels unbedingt auch auf die Möglichkeit der so genannten Herz-Waage-Position zu achten. Was das heißt? Ganz einfach: Bei der Herz-Waage-Position liegen die Füße höher als das Herz, so dass venöses Blut aus den Beinen entspannt zum Herzen zurückfließen kann. Vor allem dann, wenn man mal ein wohlverdientes Nickerchen macht. Und egal, ob man gerade schläft, liest, Fernsehen schaut oder Kreuzworträtsel löst: Die Arme sollte in jeder Sitz- und Liegeposition optimal aufliegen können. Dabei spielt die Breite der Lehne eine ebenso wichtige Rolle, wie die Höhe der Auflagefläche. Tipp: Wenn die Arme aufliegen, dürfen die Schultern weder hängen noch nach oben gedrückt werden.

Die Aufstehhilfe und weitere Merkmale

Von besonderer Bedeutung ist außerdem eine Aufstehhilfe, vor allem für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei muss der Sessel so konstruiert sein, dass der Körper nicht nach vorne gedrückt wird. Zu hoch wäre die Sturzgefahr. Besser ist es, wenn der Körper gut unterstützt wird und die Armlehnen sicheren Halt finden können. Weitere Ausstattungsmöglichkeiten, wie Kopfstützen, eine Sitz- und Rückenheizung sowie eine Massagefunktion können einen Aufstehsessel sogar zu einer echten Wohlfühloase machen. Manche verfügen gar über eine Funktion für Mikrobewegungen. Kaum wahrnehmbar sorgen sie für eine angenehme Bewegung des Rückens und so ganz nebenbei für eine Regeneration der Bandscheiben.

Checkliste für rückengerechte Aufstehsessel

  • Insbesondere der Aufstehsessel wird häufig nicht nur von ein und derselben Person genutzt, sondern auch meist über viele Stunden am Tag hinweg. Daher achten Sie darauf, dass sich der Stuhl in Sachen Sitzhöhe, -tiefe und -breite den individuellen Anforderungen optimal anpassen läßt. Entweder über die vorhandenen Einstellmöglichkeiten, oder durch eine Anfertigung nach Maß.
  • Die Lehne sollte mindestens bis zur Schulterhöhe reichen, um den Rücken gut abzustützen, besser noch darüber hinaus um auch den Kopf zu stützen. Hier empfiehlt sich dann auch eine entsprechende Nackenstütze – gerade in der Ruhe- bzw. Liegeposition ist sie sehr wichtig.
  • Da sehr viel Zeit in dem Stuhl verbracht wird, sind regelmäßige Lageveränderungen sehr wichtig. Somit sollten Haltungswechsel einfach durchzuführen sein. Achten Sie auf stufenlose Positionswechsel und leichte intuitive Bedienbarkeit. Manche Modelle bieten bereits von Haus aus Funktionen an, die in bestimmten Intervallen leichte, kaum spürbare Lageveränderungen von allein vornehmen.
  • Durch die wechselnden Sitz- Liegepositionen muss der Stuhl über eine Lordosestütze verfügen, die sich individuell einstellen läßt. In sitzender Position beispielsweise, ist mitunter eine andere Einstellung als in liegender Position erforderlich. Nur so kann der sensible Bereich der Lendenwirbelsäule optimal gestützt werden.
  • Bei der Aufstehfunktion ist unbedingt darauf zu achten, dass der Nutzer nicht nach vorne gedrückt wird, man beim Aufstehen nicht aus dem Sitz herausrutscht und während jeder Position in der Aufstehbewegung gut unterstützt wird. Dies unterstützt ein sicheres Aufstehen. Dabei sollen die Armlehnen jederzeit sicheren Halt bieten.
  • Noch ein Tipp: Nutzen Sie die Aufstehfunktion wirklich nur dann, wenn es unbedingt nötig ist. Je länger Sie die eigene Muskelkraft zum Aufstehen nutzen, desto besser ist dies für Ihre Mobilität.

Mindestanforderungen

  • Passende Sitzhöhe
  • Passende Sitztiefe
  • Passende Sitzbreite
  • Ausreichende Abstützung der Wirbelsäule durch...
    ...ausreichende Höhe der Rückenlehne
    ...funktionale, großflächige Lendenstütze
    ...Nackenstütze
    ...leicht durchzuführender Haltungswechsel
  • Neigungsverstellung der Rückenlehne bis Ruheposition
  • Sitzflächenneigungsverstellung
  • Körpergerechte Fusshochlagerung
  • Passende Armlehnenhöhe
  • Sichere Aufstehhilfe
  • Optimaler Sitzkomfort

Außerdem sinnvoll

  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopfstütze
  • Sitz/Rückenheizung
  • Klimafreundliche Bezugsmaterialien
  • Vibrationsmassage
  • Armauflage und Ablagetisch
  • Zurück schiebbare Armlehnen (z. B. zum Transfer vom Rollstuhl in den Sessel)
  • Fußstützenverlängerung
  • Herz-Waage-Position

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

himolla logo. link zu himolla produkten
fitform logo. link zu fitform produkten.

Aleidis Fitform B.V.
Randweg 17
5683 CL Best
Niederlande
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

himolla

himolla Polstermöbel GmbH
Landshuter Str. 38
84416 Taufkirchen/Vils
Tel. 08084/25-0
Fax 08084/25-558
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.himolla.com

Bilder & Videos

Grafik Untertsützung beim Aufstehen und Hinsetzen
grafik schlechte sitzhaltungen
grafik ungeeignete sitzmöbel

Ergonomisch sitzen, Mobilität erhalten

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

Ergonomisch heimwerken

Heimwerker eifern Profi-Handwerkern nach. Das macht sich auch beim Werkzeug bemerkbar. So lösen Akku-Bohrschrauber einfache Schraubendreher zunehmend ab, denn unabhängig vom Stromnetz mit Maschinenkraft bohren und schrauben zu können, ist eine große Erleichterung. So werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 1,2 Millionen Akku-Bohrschrauber gekauft. Käufer richten dabei das Augenmerk vor allem auf die Leistung. Dabei gibt es beim Kauf noch sehr viel mehr zu bedenken.

Gutes Handling - unter anderem durch einen Doppelgriff

Es lohnt sich immer, verschiedene Akku-Bohrschrauber in die Hand zu nehmen. Dabei fallen schnell einige wesentliche Unterschiede auf. Liegt das Werkzeug nicht nur optimal in der Hand, sondern befinden sich Geräteachse und Griffmulde auf einer Linie, lässt sich die Kraft der Maschine sehr viel effizienter übertragen. Weiterhin von großem Vorteil ist ein zusätzlicher Griffbogen – D-Shape genannt (Doppelgriff). Mit dieser veränderten Winkelstellung lässt sich das Gerät zum einen beidhändig bedienen. Zum anderen reduziert sich die Belastung bei Bohr- und Schraubarbeiten für die Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur – sowohl beim beid- als auch beim einseitigen Arbeiten.

Kick-Back-Control-Funktion und geringes Gewicht

Weiterhin sollten alle Schalter gut zugänglich und intuitiv zu bedienen sein. Außerdem wichtig: Achten Sie beim Kauf auf eine sogenannte Kick-Back-Control-Funktion. Sie schaltet den Motor beim Verkanten sofort ab. Ungewünschtes Weiterdrehen wird so vermieden. Das schont nicht nur die Nerven, sondern trägt auch erheblich zur Sicherheit bei. Stehen Heimwerker auf der Leiter, könnten sie durch einen plötzlichen Ruck das Gleichgewicht verlieren und stürzen.

Wenn dann auch noch die Leistung stimmt und das Gewicht von ca. 1,5 Kilogramm nicht übersteigt, sind die wichtigsten ergonomischen Eigenschaften erfüllt. Dennoch gibt es weitere Aspekte, die zum rücken- und gelenkschonenden Arbeiten beitragen.

Checkliste für rückengerechte Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Akku-Bohrschrauber sollte über einen Doppelhandgriff (D-Shape) verfügen, mit dem beidhändiges Arbeiten möglich wird. Der D-Shape erlaubt eine Gewichts- und Belastungsverteilung auf beide Schultern.
  • Ist das Arbeitsumfeld nicht optimal ausgeleuchtet, hilft eine am Gerät angebrachte und auf die Arbeitsfläche ausgerichtete Lichtquelle. Der Schrauber kann so mit beiden Händen sicher geführt werden.
  • Alle vorhandenen Schalter sollen eine erwartungskonforme und intuitive Führung des Gerätes ermöglichen. Beispiel Rechts-/Linkslauf: Wird der Schalter nach vorn geschoben, werden die Schrauben ins Material geschraubt, wird der Schalter nach hinten gezogen, schraubt man sie heraus.
  • Der Akku-Bohrschrauber muss über eine sogenannte Kick-Back-Control-Funktion verfügen. Bei plötzlichem Blockieren während des Arbeitsvorgangs – etwa durch Verkanten im Mauerwerk – schaltet der Motor sofort ab und minimiert ein ungewünschtes Weiterdrehen des Schraubers.
  • Typische Belastungen bei Bohr- und Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur müssen spürbar reduziert werden. Trotz geringem Gewicht (max. 1,5 kg) darf die Bohr- und Schraubleistung nicht zu gering ausfallen. Mindestens 28 Nm (Newtonmeter) sollten schon erreicht werden.

Mindestanforderungen

  • Reduzierte Belastungen im Bereich der Rumpf und Armmuskulatur
  • Doppelgriff
  • Erwartungskonforme, intuitive Führung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Lichtquelle zur Beleuchtung der Arbeitsfläche
  • Hohe Bohrleistung
  • Möglichst geringes Gewicht
  • Kick-Back-Control-Funktion

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Zangen

Zangen

Ergonomisch ausgeklügelte Zangen

Zangen gehören in jeden Werkzeugkasten. Da sind sich alle Heim- und Handwerker einig. Sind Sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet, können sie helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden.

""

Clevere Griffkonzepte für Zangen

Zangen gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Egal, ob man regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Sogar eine Berufskrankheit ist möglich, wenn Schulter oder Rücken nicht mehr mitspielen.

Daher sollte der Griff der Zange so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Im Handel gibt es eine riesige Auswahl an Zangen. Die meisten Zangen haben gerade Griffe, deren Schenkel sich ähnlich wie bei einer Schere öffnen und schließen lassen. Das ist aus ergonomischer Sicht jedoch nicht sinnvoll. Wer schon mit einer herkömmlichen Zange gearbeitet hat, weiß, dass die Kraftübertragung durch das abgewinkelte Handgelenk nicht optimal ist. Man zieht die Schulter unwillkürlich nach oben, weil so mehr Muskelfasern zum Einsatz kommen. Das hat aber einen entscheidenden Nachteil: Diese wenig ergonomische Bewegungsform führt zu Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich.

Wie sehen also ergonomische Griffkonzepte für Zangen aus?

Zangengriffe sollten unbedingt abgewinkelt sein. Der Zangengriff hat dann eine Art Pistolenform. Ein kurzer Blick auf die menschliche Anatomie zeigt, warum diese Griffform viel besser geeignet ist als die gängigen geraden Modelle: Bei der Arbeit mit einem Pistolengriff bleibt das Handgelenk gerade (Neutralstellung) und es kommt zu einer deutlich spür- und messbaren Entlastung. Die Hand kann die Zange ganz natürlich greifen und alle vier Finger kommen gleichzeitig zum Einsatz. Durch eine nahezu parallele Bewegung des Schenkels ist die Kraftübertragung deutlich verbessert. Eine Zange mit Pistolenform kann so Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich vorbeugen und Gelenke, Sehnen und Muskeln schonen. Ergonomische Griffkonzepte reduzieren außerdem Belastungen im Bereich der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Wirbelsäule und sorgen für optimale Kraftübertragung sowie bequemeres, längeres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.

Unterschiedliche Ausführungen und Materialien

Der Zangengriff sollte in Größe und Form den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Hand entsprechen. Die Verwendung von unterschiedlichen Materialien ermöglicht sicheres Arbeiten. So sollte im Gleitbereich, der sich am bewegten Zangenschenkel befindet, eher ein festes und – wie der Name schon sagt – gleitendes Material verwendet werden. Dort, wo sich der Druckbereich befindet, also am Handballen, wird die komfortable Nutzung durch eine Weichzone unterstützt. Der Komfort wird weiter erhöht, wenn sich der Zangenschenkel von allein öffnet und das Werkzeug über einen Rückstellmechanismus verfügt.

Zangen werden für unterschiedlichste Einsatzzwecke benötigt. Sie sollten deshalb in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden: als Spitz- oder Kombizange, als Seitenschneider und weitere Modelle. Insgesamt gilt: Hochwertige Materialien, auch im Zangenkopf, garantieren ein hohes Maß an Funktionalität.

Da Sicherheitsaspekte bei der Benutzung von Werkzeugen nicht zurückstehen dürfen, verfügen ergonomische Zangen über einen Abgleitschutz und einen Verriegelungsmechanismus zum Transport oder zur Lagerung. Der Werkzeugkörper sollte aus einem leichten, schlagfesten Material bestehen, wie zum Beispiel glasfaserverstärkter Kunststoff.

Checkliste für rückengerechte Zangen

  • Eine Grundvoraussetzung für ergonomische Zangen ist ein abgewinkelter Griff (Pistolengriff), da dadurch das Handgelenk in Neutralstellung bleibt und dauerhaft weniger belastend für Handgelenke und Schulterpartie gearbeitet werden kann.
  • Zangen werden für unterschiedlichste Einsatzzwecke benötigt, daher achten Sie darauf, dass auch ergonomische Zangen in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden (Spitz-, Kombizange, Seitenschneider etc.)
  • Herkömmliche Zangen sind nur durch eine unnatürliche Griffhaltung zu öffnen, sodass häufiges Umgreifen der Finger erforderlich ist. Nicht so, wenn die Zange über ein Rückstellmechanismus verfügt und so komfortables Arbeiten unterstützt.
  • Dort, wo die Zange fest anliegen soll (Druckbereich), muss die Zange über eine Weichzone verfügen, der bewegliche Zangenschenkel muss einerseits gleitfähig sein, andererseits aber auch ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglichen.
  • Da die Zange so leicht wie möglich sein soll, achten Sie darauf, dass der Werkzeugkörper aus leichtem, schlagfestem Material besteht, wie z. B. glasfaserverstärktem Kunststoff.
  • Hochwertige Materialien, auch im Zangenkopf, garantieren ein hohes Maß an Funktionalität.
  • Damit man sich nicht verletzt, wenn man mal unbedacht in den Werkzeugkoffer greift, ist ein Verriegelungsmechanismus zum Transport und zur Lagerung wichtig.

Mindestanforderungen

  • Ergonomisch angewinkelter Zangengriff (Pistolengriff)
  • Optimal unterstützende Kraftübertragung
  • Rückstellmechanismus
  • Anwendungsorientierte Materialauswahl
  • Unterschiedliche Ausführungen
  • Leicht
  • Hochwertige Materialien
  • Verriegelungsmechanismus

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

""

Wie kann ergonomisches Handwerkzeug helfen Rückenschmerzen zu vermeiden?

Wiha erhält AGR-Siegel für ergonomisches Griffkonzept

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Zahnarztpraxis-Einrichtungen

Zahnarztpraxis-Einrichtungen

Ergonomisch arbeiten in der Zahnarztpraxis

Stressfrei ist eine Zahnarztbehandlung vermutlich für keinen Patienten. Umso wichtiger ist es, dass seine Anspannung durch eine unbequeme Sitzhaltung nicht auch noch verstärkt wird. Sitzt oder liegt der Patient bequem und können zudem der Zahnarzt und seine Assistenz in rückenfreundlichen Haltungen effizient behandeln, so kommt das allen zu Gute.

Es ist unumstritten, dass ungünstige Arbeitspositionen und Bewegungsabläufe zu Rückenbeschwerden führen. Dies ist ein Problem, das auch in der zahnärztlichen Praxis auftritt. 64 Prozent der Zahnärzte geben Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule an, 42 Prozent haltungsbedingte Kopfschmerzen.

""

Für den Patienten ebenso wichtig wie für das Praxisteam

Benötigt wird daher ein Behandlungsstuhl, der nicht nur bequem für den Patienten ist, sondern auch dem Praxisteam ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Das bedeutet, der Behandlungsstuhl muss es ermöglichen, dass der Zahnarzt nah am Patienten in wechselnder, rückenfreundlicher Haltung – sowohl stehend als auch sitzend – behandeln kann.

Wichtig ist zudem eine großzügige Horizontalverstellung, damit sowohl extrem kleine als auch sehr große Patienten bequem in einer für beide Seiten angenehmen Stellung behandelt werden können. Patientenfreundlich ist zudem die Option die Sitzfläche motorisch anzupassen. Das ermöglicht insbesondere bei längeren Behandlungen den Patienten bequem umzupositionieren.

Werden alle Punkte beachtet, so steht einem stressfreien Zahnarztbesuch nichts mehr im Wege.

Checkliste für rückengerechte Zahnarztpraxis-Einrichtungen

      Patientenstuhl

  • Wichtig ist eine optimale und ungehinderte Beinfreiheit für alle Behandlungstechniken und zudem eine Rückenlehne, die eine freie Zugänglichkeit zum Patienten zulässt. Erst dies ermöglicht rückenfreundliches Arbeiten für den Zahnarzt.
  • Der Stuhl sollte eine Höhenverstellbarkeit von mindestens 35 bis 90 cm haben, um den Abstand zwischen Sitzbank und Boden optimal einstellen zu können. So können kleine Behandler (Zahnarzt oder Assistenz) einen großen sitzenden Patienten gut versorgen und auch das Arbeiten im Stehen ist möglich.
  • Der Stuhl sollte über eine Synchronbewegung einstellbar sein. Dabei wird in Abhängigkeit von der Rückenlehnenneigung die Fußablage der Patientensitzbank mindestens 20 cm an der Vorderkante der Fußbank angehoben oder gesenkt. Das ist wichtig für die günstige Lagerung des Patienten.
  • Der Stuhl sollte über eine stufenlos verstellbare Kopfstütze (Neigung und Stammlängenänderung) verfügen.
  • Eine Schocklagerung muss möglich sein.
  • Eine sinnvolle Ergänzung sind ebenso unterschiedlich breite Rückenschalen, eine horizontale Verschiebemöglichkeit um mindestens 25 cm – das schafft zusätzlichen Arbeitsraum – und eine motorbetriebene stufenlose Höheneinstellung der Patientensitzbank von mindestens 4 cm, um die günstige Patientenlagerung noch weiter zu optimieren.

      Arztelement

  • Das Arztelement (= Ablage für die Werkzeuge) muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz mit minimalem Kraftaufwand horizontal und vertikal positioniert sowie einfach und sicher in der gewünschten Arbeitsposition arretiert werden können.

      Fußanlasser

  • Der Fußanlasser muss für den Zahnarzt und die Assistenz leicht verschiebbar sein und physiologische Fuß- und Gelenkbewegungen ermöglichen, ohne dass es dabei zu einer Bewegungsmonotonie kommt und möglichst sowohl im Sitzen als auch im Stehen optimal nutzbar sein. Nicht unbedingt erforderlich, aber eine weitere Hilfe: kabellose Fußanlasser.

      Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Außerdem lohnt es sich, dem Zahnarzt- und Assistenzstuhl selbst große Aufmerksamkeit zu schenken. Was für Büroangestellte schon seit Langem möglich ist, sollte für die Behandelnden kein Wunschtraum bleiben: dynamisches Sitzen. Ein Stuhl, der alle Bewegungen mitmacht und die Wirbelsäule beim nach vorne, nach hinten und zur Seite bewegen optimal stützt.

Mindestanforderungen Patientenstuhl

  • Der Patientenstuhl muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz
    • ein ungehinderte Beinfreiheit für alle Behandlungstechniken ermöglichen
    • eine ungehinderte Zugänglichkeit zum Patienten ermöglichen
    • in eine Tiefstposition von mindestens 35 cm gefahren werden können
    • in eine Höchstposition von mindestens 90 cm gefahren werden können
    • durch eine Synchronbewegung einstellbar sein, bei der in Abhängigkeit von der Rückenlehnenneigung die Fußablage der Patientensitzbank angehoben oder gesenkt wird
    • über eine stufenlos verstellbare Kopfstütze für die Neigung und Stammlänge verfügen
    • eine optimale Platzierung des Fußanlassers zulassen
  • Der Patientenstuhl muss über die Funktion einer Schocklagerung verfügen.
  • Die Behandlungseinheit muss die gesetzlichen Bestimmungen und Hygienevorschriften erfüllen.

Außerdem sinnvoll beim Patientenstuhl

  • Unterschiedlich breite Rückenschalen
  • Horizontale Verschiebbarkeit
  • Motorisch-stufenlose Höheneinstellung der Patientensitzbank

Mindestanforderungen Arztelement

  • Das Arztelement muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz mit minimalem Kraftaufwand horizontal und vertikal positioniert sowie einfach und sicher in der gewünschten Arbeitsposition fixiert werden können.

Mindestanforderungen Fußanlasser

  • Der Fußanlasser muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz
    • physiologische Fuß- und Gelenkbewegungen ermöglichen
    • leicht verschiebbar sein
    • sowohl beim Sitzen als auch beim Stehen optimal nutzbar sein

Außerdem sinnvoll beim Fußanlasser

  • Kabelloser Betrieb

Mindestanforderungen Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Verfügt über eine Höhenverstellung die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt
  • Eine Sitzneigeeinstellung (mindestens ca. 5 Grad)
  • Eine speziell geformte Sitzfläche, die das Abrutschen nach vorn verhindert
  • Leicht zugängliche Bedienelemente
  • Es müssen unterschiedlich harte Rollen angeboten werden (für unterschiedliche Böden)

Außerdem sinnvoll beim Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Eine höhenverstellbare Rückenlehne (ein Verstellweg von mindestens ca. 6 cm). In diesem Fall (= mit Lehne) muss der Stuhl über eine Synchronmechanik und Sitztiefenverstellung verfügen.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

KaVo Dental GmbH
Bismarckring 39
88400 Biberach/Riß
Tel. 07351/56 0
Fax 07351/56 14 88
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.kavo.com

Bilder & Videos

KaVo Campus – Rückenfreundliches Sitzen in der Praxis

KaVo Campus – Die Einstellung des Patientenstuhls

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Werkzeugkoffer

Werkzeugkoffer

So wird der Werkzeugkoffer zum Freund des Rückens

Arbeiten sie auch wie rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland in einem Handwerksbetrieb? Vielleicht als Monteure oder Elektriker? Dann gehört der Werkzeugkoffer bestimmt zu einem ihrer wichtigsten Arbeitsutensilien. Doch dieses wichtige Hilfsmittel ist viel zu häufig unhandlich, schwer und lässt sich nicht besonders komfortabel an den Arbeitsplatz bringen. Am Ende des Tages schmerzen Rücken und Gelenke vom Schleppen des unhandlichen Begleiters. Doch für jedes Problem gibt es bekanntlich eine Lösung, die die Belastung für den Rücken deutlich reduzieren kann.

""

Warum ein ergonomisch durchdachter Werkzeugkoffer sinnvoll ist

Der wohl wichtigste Tipp um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist ein Plus an Bewegung. Diese führt zu ausreichend starken Muskeln und gut durchwalkten Bandscheiben. Das allerdings nur, wenn das Plus an Bewegung auch ergonomisch ist. Wer als Monteur arbeitet, weiß, dass das oft nicht möglich ist. Denn der Einsatzort kann schon mal schwer zugänglich sein und die Arbeitshaltung gleicht auch nicht immer der Idealvorstellung. Dann sollte doch zumindest der Weg von der Firma zur Arbeitsstätte so angenehm wie möglich gestaltet werden können. Mit ergonomisch gut durchdachten Werkzeugkoffern lassen sich die Belastungen für Rücken und Gelenke deutlich reduzieren.

Doch wie muss ein Werkzeugkoffer dann aussehen? Ganz einfach: Es ist schon eine große Erleichterung, den Koffer beim Transport wie einen Trolley hinter sich herziehen oder schieben zu können. Der dafür nötige Teleskopgriff sollte großen und kleinen Personen ein komfortables Ziehen ermöglichen. Zudem sorgen große Räder für eine komfortable und leichtgängige Fortbewegung. Große leichtläufige Räder sind gerade bei kleinen Hindernissen oder Treppen sehr vorteilhaft, um schweres Tragen und einer damit unweigerlich einhergehende Schieflage des Körpers vorzubeugen.

Wenn es ohne Tragen nicht geht, sollten die Griffe ergonomisch gestaltet und so platziert sein, dass körpernahes Tragen sowohl rechts als auch links möglich ist. Wer etwas mehr tragen muss, hat so die Möglichkeit die Greifposition immer mal wieder zu wechseln. So kommt es dann auch nicht zu einer für Rücken und Bandscheiben ungünstigen muskulären Dysbalance.

Ausklappbare Beine am Koffer findet man selten. Sie haben jedoch einen großen Vorteil. So lassen sich die für die Arbeit benötigten Werkzeuge durch die erhöhte Entnahmeposition rückenfreundlicher greifen. Und bei Deckenarbeiten ist es möglich, den Koffer für hochgelegene Arbeiten als Leiterersatz zu nutzen. So kann man das für den Rücken sehr ungünstige Überstrecken vermeiden oder verringern. Ein stabiler und rutschfester Tritt sorgt für die nötige Sicherheit beim Aufsteigen. Für tieferliegende Arbeiten und in der Pause kann er als Sitzgelegenheit dienen. Bis zu 150 Kilogramm sollte der Koffer als Gewicht tragen können.

Was macht einen Werkzeugkoffer noch rückenfreundlicher?

Nicht nur das Exterieur, auch das Interieur sollte wohl durchdacht sein. Äußerst hilfreich ist beispielsweise eine so genannte ergonomische Schwerpunktlage beim Befüllen des Koffers mit allen nötigen Werkzeugen. Diese ist dann gewährleistet, wenn der Schwerpunkt sich möglichst nah über der Radachse befindet. Möglich macht das eine intelligente Fachaufteilung. Denn wenn der Bodenraum als Staufach für großes und schweres Gerät dient, bleibt der Schwerpunkt unten. In den oberen Fächern kommen dann die kleinen und leichten Werkzeuge unter.
Aus Sicherheitsgründen ist es unbedingt empfehlenswert, wenn sich der Kofferdeckel selbständig offen hält. Spezielle Dämpfer sorgen dafür, dass er nicht zufällt und eine Verletzung der Finger ausgeschlossen wird. Zu guter Letzt sollten Schraubendreher, Zangen und Co. so angeordnet sein, dass man sie schnell und sicher greifen kann.

Checkliste für rückengerechte Werkzeugkoffer

  • Das wichtigste an einem Werkzeugkoffer ist, dass er sich komfortabel transportieren lässt. Das heißt er muss sich gut tragen und ebenso gut ziehen und schieben lassen. Begünstigt wird das durch einen Griff mit angenehmer Haptik der gut in die Hand passt sowie einem Teleskopgriff, der sich an die Körpergröße anpassen lässt.
  • Rollen sind für einen Koffer unerlässlich, da die körperliche Belastung so deutlich reduziert wird. Achten Sie auf gute Rolleigenschaften, die u. a. durch hochwertige Lager gewährleistet werden. Größere Räder bieten klare Vorteile, da unebene Flächen, Rillen, Löcher und vor allem Treppen besser bewältigt werden können. Beim Rollenprofil ist darauf zu achten, dass sie keinen Abrieb erzeugen und Anhaftungen von Schmutz möglichst vermieden werden.
  • Muss der Koffer doch einmal getragen werden, beachten Sie, dass die Griffe so platziert sind, dass ein ausbalanciertes, körpernahes Tragen möglich ist, sich der Koffer mit der linken wie der rechten Hand gleich gut tragen lässt und die Haltegriffe in Größe und Form angenehm zur Handgröße passen.
  • Auf Baustellen kann es erforderlich sein, dass man in erhöhten oder tiefer gelegenen Bereichen arbeiten muss. Mit ausklappbaren Beinen dient der Koffer einerseits als Sitz und anderseits als stabiler und rutschsicherer Tritt für hochgelegene Arbeiten. Zusätzlich sorgt die erhöhte Position für eine komfortablere Entnahme von Werkzeugen. Ausklappbare Füße sind hierfür eine große Unterstützung, sodass man auf die zusätzliche Leiter verzichten kann.
  • Bei den inneren Werten zählen herausnehmbare Werkzeugtaschen genauso wie ein gesicherter Kofferdeckel, der nicht von allein zuklappen kann.
  • Nicht unbedingt erforderlich, aber dennoch sehr praktisch ist es, wenn der Koffer über einen Diebstahlschutz verfügt oder personalisiert werden kann.

Mindestanforderungen

  • Komfortables Tragen, Ziehen, Schieben
  • Gute Rolleigenschaften
  • Komfortable Haltegriffe
  • Ergonomische Schwerpunktlage
  • Hohe Belastbarkeit
  • Komfortable Nutzung
  • Geringes Gewicht

Außerdem sinnvoll

  • Diebstahlschutz
  • Variabler Transport
  • Personalisierung
  • Arbeitsplatzbeleuchtung

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.wiha.com

Bilder & Videos

Wiha Werkzeugkoffer Set XXL III electric

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Transport- und Arbeitstische

Transport- und Arbeitstische

Sägen leicht gemacht

So gut wie jeder hat schon einmal ein Möbelstück zusammengebaut und fast jeder hat sich dabei schon geärgert. Bei Einzelstücken ist das zwar nervig, aber die Qualen des Schraubens sind bald vergessen. Muss man jedoch beruflich mit speziellem Mobiliar unterwegs sein, sind pfiffige Produkte Gold wert. Flexibel, sicher und einfach in der Handhabung – darauf kommt es an. Ob im Heimbereich oder im beruflichen Einsatz – wer auf einen mobilen, transportablen Arbeitstisch mit Kapp-, Gehrungs-, Paneel- und Tischkreissägen angewiesen ist, weiß diese drei Eigenschaften bei der täglichen Arbeit mehr als zu schätzen.

""

Leichter Transport, schneller Aufbau, fester Stand

Es ist klugen Köpfen zu verdanken, dass moderne Arbeitstische heute so viel praktischer und nutzerfreundlicher sind. So dienen sie beispielsweise nicht nur als Aufnahme für Sägen, sondern gleichzeitig als Transportmittel.

Moderne Transport- und Arbeitstische verfügen nicht nur über eine optimale Gewichtsverteilung, die beim Tragen über Stock, Stein und Treppen eine große Hilfe ist, sondern auch über vollgummierte Räder. Ihnen ist es zu verdanken, dass selbst schwer zugängliche Baustellen kein unüberwindliches Hindernis mehr darstellen.

Der sekundenschnelle Aufbau, der feste Stand – selbst auf unebenem Gelände – spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern schont auch den Rücken.

Angepasste Arbeitshöhe, leichte Handhabung, geringes Gewicht

Die Arbeitshöhe ist mit 100 cm (inklusive Werkzeug) der durchschnittlichen Körpergröße eines erwachsenen Menschen angepasst. Lästiges, anstrengendes und rückenschädliches Arbeiten in vorgebeugter Haltung lässt sich so vermeiden.

Hinzu kommen die eindeutigen Bedienelemente. Alle Arbeiten können mit wenigen Handgriffen erledigt werden. Natürlich lassen sich die Tische einfach zusammenklappen, sodass sie sich leicht und platzsparend in einem Transportfahrzeug oder Stadtlieferwagen verstauen lassen.

Wer die Tische häufiger von einem Platz zum anderen tragen muss, freut sich über das geringe Gewicht. So steht einem gelungenen und vor allem rückenfreundlichen Arbeitstag nichts mehr im Wege.

Checkliste für rückengerechte Transport- und Arbeitstische

Mindestanforderungen

  • Sicherer, stabiler Stand bei möglichst geringem Gewicht
  • Werkzeuge können mit dem Arbeitstisch sicher und bedienerfreundlich verbunden werden
  • Leichte Beweglichkeit durch optimale Gewichtsverteilung und vollgummierte, baustellen-geländefähige Räder
  • Werkzeuge und Arbeitstisch können bediener- und rückenfreundlich transportiert werden
  • Rückenfreundlicher Transport auch über Treppen oder andere Hindernisse wie Absätze, Schotterzufahrten etc.

 

  • Arbeitshöhe des Tisches, inklusive der Werkzeuge, entspricht circa 100 cm
  • Zügiger, sicherer und rückenfreundlicher Auf- und Abbau
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Leicht im Transportfahrzeug (Stadtlieferwagen) verstaubar
  • Bei Kappsägen muss eine Vorrichtung für die Auflage längere Werkstücke vorhanden sein

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Stühle für Erziehende

Stühle für Erziehende

Ergonomischer Stuhl für Erzieher – spürbare Entlastung im anspruchsvollen Kita-Alltag

Erzieher sind im Kita-Alltag hohen psychischen und organisatorischen Belastungen ausgesetzt. Lärm, Zeitdruck, Personalmangel, ständige Unterbrechungen und emotionale Anforderungen führen häufig zu Stress, Erschöpfung und erhöhten Ausfallzeiten – aber auch Rückenschmerzen sowie Beschwerden im Hüft- Kniebereich sind nicht zu unterschätzen.

Als Erzieher arbeiten Sie jeden Tag in einer Umgebung, die vollständig auf Kinder ausgerichtet ist. Niedrige Tische, kleine Stühle, Tätigkeiten in Bodennähe und häufiges Bücken gehören zu Ihrem Alltag. Die Folge: Rückenschmerzen, Verspannungen sowie zunehmende Beschwerden an Knie und Hüfte. Viele Erzieher berichten, dass die körperliche Belastung über den Tag hinweg stetig zunimmt und sich langfristig zu ernsthaften Muskel-Skelett-Erkrankungen entwickeln kann.

stuehle fuer erziehende

Ein ergonomischer Stuhl, der speziell für den Einsatz im Kindergarten oder in der Kindertagesstätte entwickelt wurde, kann hier einen wichtigen Unterschied machen. Er unterstützt Ihren Rücken, entlastet Ihre Gelenke und hilft Ihnen, typische Belastungen im Kita-Alltag spürbar zu reduzieren.

Warum ein ergonomischer Erzieherstuhl so wichtig ist: Rückenfreundlich arbeiten – natürliche Haltung unterstützen

Eine ergonomische Sitzfläche, die leichte Bewegungen zulässt, hilft Ihnen dabei, eine natürliche und aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Durch dynamisches Sitzen bleibt Ihre Rückenmuskulatur aktiv, Verspannungen lösen sich und die Wirbelsäule wird dauerhaft entlastet. Das beugt Rückenbeschwerden wirksam vor – ein zentraler Aspekt für gesundes Arbeiten im Kindergarten.

Flexible Höhenverstellung für jede Arbeitssituation

Im Kita-Alltag wechseln Sie ständig zwischen verschiedenen Tätigkeiten und Höhen. Mal arbeiten Sie auf Augenhöhe mit Kindern, mal am Tisch oder bei organisatorischen Aufgaben. Ein Stuhl mit großem Bereich der Höhenverstellung ermöglicht genau diesen fließenden Wechsel – ohne tiefes Bücken, Hocken oder den Griff zu ungeeigneten Kinderstühlen. Ihr Rücken wird spürbar geschont, und ungünstige Beugehaltungen gehören der Vergangenheit an.

Knie und Hüfte nachhaltig entlasten

Arbeiten am Boden oder in sehr niedriger Position führt schnell zu Überlastungen der Knie- und Hüftgelenke. Ein ergonomischer Stuhl, der niedrige Sitzhöhen ermöglicht und gleichzeitig Bewegungsfreiheit bietet, schützt Ihre Gelenke und sorgt für eine deutlich angenehmere Arbeitsposition. Sie arbeiten entspannter, gelenkschonender und können Beschwerden langfristig vorbeugen.

Sicher, mobil und alltagstauglich

Damit Sie sich im Gruppenraum flexibel bewegen können, sollte ein guter Erzieherstuhl leicht, stabil und kippsicher sein. Rollen, die zur Bodenart passen, erleichtern das Umsetzen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Eine kompakte Form ermöglicht es Ihnen zudem, nah an die Kindertische heranzurücken und dennoch ergonomisch zu sitzen.

Gesund arbeiten in der Kita – mit einer ergonomischen Sitzlösung

Ein ergonomischer Stuhl kann die körperlichen Belastungen im Kindergarten nicht vollständig beseitigen. Doch er ist ein zentraler Baustein, um Rückenschmerzen, Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Knie- und Hüftbeschwerden deutlich zu reduzieren. Mit der richtigen Sitzlösung arbeiten Sie rückenfreundlich, bleiben beweglich und unterstützen Ihre langfristige Gesundheit.
Ein Stuhl, der die Kriterien der Aktion Gesunder Rücken erfüllt, bietet Ihnen genau das: spürbare Entlastung, optimale Unterstützung und ein ergonomisches Arbeiten – Tag für Tag im Kita-Alltag.

Checkliste für rückengerechte Stühle für Erziehende

  • Damit es im turbulenten Kita-Alltag nicht zu vermeidbaren Unfällen kommt, sollte der Stuhl sicherheitstechnisch geprüft sein – zum Beispiel durch ein GS-Zeichen, das belegt, dass er auch bei schnellen Bewegungen sicher und stabil bleibt.
  • Weil Erzieherinnen und Erzieher sich ständig drehen, wenden oder spontan um Kinder herumbewegen müssen, braucht der Stuhl eine leichtgängige Beweglichkeit und passende Rollen, damit er diese spontanen Richtungswechsel mühelos mitmacht – etwa, wenn man sich schnell einem Kind zuwendet, das Unterstützung braucht.
  • Um Verspannungen und einen starren Sitz zu vermeiden, sollte die Sitzfläche Bewegungen mitgehen und gedämpft reagieren, sodass die Wirbelsäule bei jeder kleinen Gewichtsverlagerung aktiv und entlastet bleibt – ähnlich wie beim leichten Schwingen auf einem gut abgestimmten Hocker.
  • Damit es nicht zu unangenehmen Druckstellen oder eingeschränkter Durchblutung an den Oberschenkeln kommt, muss die Sitzfläche weich geformt und abgerundet sein – besonders hilfreich bei Tätigkeiten, bei denen man sich häufig vor- und zurückbeugt, wie beim Basteln mit Kindern.
  • Um den schnellen Wechsel zwischen niedrigen Kinderarbeitsflächen und Tätigkeiten auf Erwachsenenhöhe rückenfreundlich zu gestalten, sollte der Stuhl sich leicht und intuitiv in einem ausreichend großen Höhenbereich verstellen lassen – beispielsweise, wenn man erst am Krabbeltisch sitzt und kurz darauf am Konferenztisch.
  • Damit der Stuhl auch bei seitlichen Bewegungen, beim Greifen nach Materialien oder beim Sitzen mit Kindern auf Augenhöhe stabil bleibt, braucht er ein breites, kippfestes Fußkreuz – was besonders dann Sicherheit bietet, wenn ein Kind sich beim Aufstehen kurz am Stuhl abstützt.
  • Weil komplizierte Hebel im Kita-Alltag meist ignoriert werden, sollten alle Bedienelemente so erreichbar und einfach gestaltet sein, dass man sie auch mitten in einer Aktivität schnell nutzen kann – zum Beispiel, wenn man spontan die Sitzhöhe anpassen muss, um einem Kind beim Anziehen zu helfen.
  • Damit das Becken nicht nach hinten kippt und ein Rundrücken entsteht, sollte eine funktionale Beckenstütze automatisch eine aufrechte Sitzhaltung fördern – selbst dann, wenn man sich zwischen zwei Situationen nur kurz hinsetzt, etwa beim Wickeln oder trösten.
  • Um die Wirbelsäule beim schnellen oder häufigen Hinsetzen nicht durch harte Stöße zu belasten, sollte der Stuhl eine gut funktionierende Dämpfung besitzen – besonders hilfreich, wenn man sich zwischendurch rasch hinsetzt, weil ein Kind etwas zeigen möchte.

Optional

  • Wenn Tätigkeiten längere Zeit eine rückwärtige Sitzhaltung erfordern, kann eine ergonomische Rückenlehne helfen, entspannt und druckfrei zu sitzen – zum Beispiel während einer Besprechung oder Dokumentationsarbeit.
  • Damit der Stuhl den hygienischen Anforderungen im Kita-Alltag entspricht, sollten die Materialien leicht zu reinigen sein – gerade wichtig, wenn Farbe, Sand oder Kleber an den Händen der Kinder landen.

 

Mindestanforderungen

  • Nachweisbare Sicherheit
  • Flexible Anpassung an verschiedene Tätigkeiten
  • Dynamische Entlastung der Wirbelsäule
  • Druckfreies Sitzen
  • Große Spannbreite der Sitzhöhenverstellung
  • Sicherer Stand
  • Einfach bedienbare Elemente
  • Wirksame Beckenunterstützung
  • Gedämpftes, rückenschonendes Hinsetzen

Optionale Kriterien

  • Rückenlehne
  • Pflegeleichte Materialien

Produkte mit AGR-Gütesiegel

haider gmbh

Haider Bioswing GmbH
Dechantseeser Str. 4
95704 Pullenreuth
Tel. 09234/99 22-0
Fax 09234/99 22 166
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.bioswing.de

sedus stoll ag

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.sedus.de

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

Ergonomischer Sitzkomfort bei leichten Nutzfahrzeugen

Ergonomische Autositze , die sich dem Körper optimal anpassen, sind der Traum eines jeden Fahrzeugführers, der täglich mehrere Stunden hinter dem Lenkrad seines Transporters verbringt. Neidisch schaut man da auf den Trend, der sich im Bereich der PKW schon länger zeigt: Sitze mit fester Grundstruktur und einer ausreichend hohen Rückenlehne, diverse Einstellmöglichkeiten für eine optimale Sitzanpassung und somit für eine bequeme Sitzposition, in der man es auch mal etwas länger aushalten kann. Die Anforderungen an einen guten Autositz oder einem Sitz im Transporter sind jedoch nahezu identisch. Die erhöhte Sitzposition erfordert eine etwas andere Einstellung, doch an die Verstellmöglichkeiten werden die gleichen Anforderungen gestellt.

<img src="/…" alt="zwei Sitze in einem Nutzfahrzeug">

Rückenschmerzen durch schlechte Sitze im Transporter

Leichte Nutzfahrzeuge, sogenannte Transporter oder Vans, sind wahre Allrounder und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie gelten nicht nur als praktisch, sie sind es auch. Mit ihrer Geräumigkeit bieten sie Lösungsmöglichkeiten für unendlich viele Transportaufgaben. Das Problem: Dass es immer mehr Fahrzeuge gibt, bedeutet auch, dass immer mehr Menschen hinter einem Lenkrad sitzen und oft auf nicht besonders rückenfreundlichen Sitzen. Aber stundenlanges falsches Sitzen zieht gesundheitliche Folgen nach sich. Die Liste möglicher Beeinträchtigungen ist lang: von Rückenschmerzen, Verspannungen, Nackenbeschwerden, Müdigkeit, Beschwerden in den Beinen bis hin zu Schulterschmerzen, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen. Davon betroffen sind auch Handwerker, Bauarbeiter, Paketdienstfahrer und Kuriere. Denn auch sie müssen berufsbedingt täglich viele Kilometer in ihren Transportfahrzeugen zurücklegen, um zu ihren Kunden oder an wechselnde Arbeitsplätze zu gelangen.

Ein Plus an Bewegung, selbst beim Fahren

Doch in Wirklichkeit ist das kein Problem mehr, denn auch für Transporter bietet die Automobilindustrie inzwischen rückenfreundliche Sitze an. Sie erfüllen alle ergonomischen Voraussetzungen. Eine feste Polsterung beim Sitz ist wichtig, um den Körper zu stützen und anatomisch korrekt sitzen zu können. Darüber hinaus spielt die Ausformung der Lehne eine entscheidende Rolle. Wie bei der Wirbelsäule selbst, sollte von der Seite aus betrachtet eine S-Form zu erkennen sein. Das ist nicht nur rückenfreundlich, sondern führt zusätzlich zu einem deutlichen sichereren Fahrgefühl. Von besonderer Bedeutung ist eine 4-Wege-Lordosenstütze. Dabei handelt es sich um eine aufblasbare Vorwölbung im unteren Bereich der Wirbelsäule, die nach vorne und hinten sowie oben und unten einstellbar ist. Das ist wichtig, weil wir Menschen alle unterschiedlich sind und jeder eine individuelle Unterstützung benötigt. Außerdem ist auch im Sitzen Bewegung für die Rückengesundheit förderlich. Anders als im Büro ist es im Auto natürlich nicht möglich zwischendurch aufzustehen. Doch selbst kleinste Veränderungen des Sitzes können eine Wohltat sein. Durch leichtes Verstellen der 4-Wege-Lordosenstütze und der Lehnenneigung ist auch bei längeren Fahrten Bewegung umsetzbar. Ideal ist dann eine elektrische Lehneneinstellung.

Das macht den Autositz besonders rückenfreundlich

Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung finden sich in Nutzfahrzeugen normale Kopfstützen oder Vollpolsterkopfstützen. Für beide gilt: Sie müssen ausreichend hoch sein und eine sichere Positionierung zum Hinterkopf gewährleisten. Der Abstand von der Kopfstütze zum Hinterkopf sollte nicht mehr als drei Zentimeter betragen. Besonders komfortabel wird es, wenn der Sitz über eine separate Federung verfügt. Diese dämpft die Belastungen, die zum Beispiel durch unebene Fahrbahnen oder auf Baustellen entstehen.

An die Körpergröße anpassbar

Eine weitere entscheidende Voraussetzung für ergonomisches Fahren im Transporter ist die individuelle Einstellbarkeit der Sitzhöhe. Orthopäden und Anatomen wissen: Je waagerechter der Sitz, desto besser die Beckenpositionierung und die Ausrichtung der Wirbelsäule. Optimales Sitzen ist zudem nur dann möglich, wenn der Sitz über eine Neigungswinkelverstellung für eine ideale Auflage der Oberschenkel verfügt. Eine Sitztiefenverstellung sorgt dann dafür, dass selbst bei großen Fahrern der Oberschenkel nahezu ganz aufliegt und so eine optimierte Sitzdruckverteilung erfolgt. Wer schon einmal auf einem ergonomischen Autositz Platz genommen hat, weiß das zu schätzen.

Weniger schwitzen, mehr wohlfühlen

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Autositz über eine Sitzheizung, ein Ventilationssystem und klimafreundliche Bezugsmaterialien verfügt. Denn gerade auf längeren Strecken kann das sehr zum Wohlfühleffekt beim Fahren beitragen. Ein Fahrer, der sich wohlfühlt, ist fitter und sicherer auf den Straßen unterwegs. Hinzu kommt, dass allzu starkes Schwitzen im Auto eine Gefahr für den Rücken bedeutet. Denn wenn man verschwitzt aus dem Wagen aussteigt, kann Zugluft die untere Rückenpartie sehr schnell auskühlen. In der Folge verspannen die Muskeln und ein Hexenschuss ist vorprogrammiert.

Die korrekte Einstellung des Autositzes

Neben der schlechten ergonomischen Qualität von Sitzen ist vielfach auch die falsche Sitzhaltung Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen beim Autofahren. Für die orthopädisch korrekte Sitzhaltung muss ein Autositz sorgfältig eingestellt werden, was wiederum bedingt, dass er über die oben aufgeführten Eigenschaften und Funktionen verfügen muss.

So stellen Sie Ihren Autositz optimal ein

1. Rücken Sie mit dem Gesäß ganz an die Sitzlehne heran. Stellen Sie nun Ihren Sitz so ein, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind.
2. Die Rückenlehne muss so geneigt sein, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann. Hierfür sollte die Rückenlehne in einem Winkel von circa 110 Grad eingestellt werden. Achten Sie darauf, dass auch bei Lenkbewegungen der Schulterkontakt zur Lehne erhalten bleibt.
3. Wenn eine Lehnenkopfeinstellung vorhanden ist, sollten Sie diese nur anpassen, wenn die normale Lehnenkontur zur Schulterabstützung nicht ausreicht. Weniger ist hier mehr.
4. Wählen Sie jetzt die für Sie richtige Sitzhöhe. Sitzen Sie so hoch wie möglich. Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte aber noch eine Handbreit Platz sein.
5. Stellen Sie die Sitzflächenneigung so ein, dass die Oberschenkel locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.

6. Wenn Sie die Sitzflächenlänge eingestellt haben, sollte zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante 2–3 fingerbreit Freiraum vorhanden sein.
7. Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass zwar der Kopf geschützt, der Nacken jedoch nicht gestützt wird. Eine zu tief eingestellte Kopfstütze kann bei einem Heckaufprall schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen hervorrufen. Ideal: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf.
8. Wenn Lehne und Sitzfläche mit einstellbaren Seitenwangen ausgestattet sind, sollten Sie darauf achten, dass diese Teile am Körper anliegen ohne einzuengen.
9. Die natürliche Form Ihrer Lendenwirbelsäule unterstützen Sie mit der vorhandenen Lordosenstütze. Führen Sie die Anpassung immer von unten nach oben durch. Der wichtigste Abstützbereich ist der des Beckens (Gürtellinie).
10. Überprüfen Sie alle Einstellungen nochmals in gleicher Reihenfolge. Dann passt der Sitz.

Bitte denken Sie auch daran:

  • Nur ein ausgeruhter Autofahrer fährt auch sicher.
  • Nach anderthalb, spätestens aber 2 Stunden Fahrt ist eine Regenerations- und Bewegungspause für Körper und Geist unerlässlich.
  • Auch der beste Autositz ist nur ein Baustein auf dem Weg zum rückengerechten Alltag.
  • Sitzposition und -Einstellung können bei Trägern von Gleitsicht- oder Bifokalbrillen den Blickwinkel ändern und somit die Sehschärfe negativ beeinflussen.

Checkliste für rückengerechte Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

  • Der Sitz muss eine feste Grundstruktur haben. Sie erhöht die Sicherheit und ist zugleich Voraussetzung für wirbelsäulengerechtes Sitzen. Eine zu weiches Material kann nicht genügend stützen.
  • Eine wirbelsäulengerechte Form der Lehne und der Schaumteile sowie eine ausreichend hohe Rückenlehne sind erforderlich (Lehnenhöhe = Schulterhöhe). Der Rücken sollte die Lehne nicht überragen. Von der Seite betrachtet muss eine leichte S-Form erkennbar sein.
  • Die Seitenführungen am Sitzkissen und an der Rückenlehne (Seitenwangen) sorgen für ein sicheres Fahrgefühl und geben dem Fahrer den notwendigen Halt.
  • Der Lendenwirbelbereich muss durch die sogenannte 4-Wege -Lordosen- (vor und zurück, hoch und runter) bzw. Beckenkammstütze (= aufblasbare Vorwölbung im unteren Bereich der Rückenlehne) großflächig und individuell unterstützt werden. Die Hauptabstützung erfolgt am oberen, hinteren Beckenkamm (Gürtellinie). Während der Fahrt, vor allem bei längeren Strecken, ist es ratsam, die Unterstützung immer wieder leicht zu verändern, ebenso die Lehnenneigung. Noch wichtiger sind regelmäßige Bewegungspausen. Dann fährt man entspannter und beugt Ermüdungserscheinungen vor.
  • Die Kopfstütze muss in der Höhe ausreichend einstellbar sein oder (bei Vollpolsterkopfstützen) ausreichend hoch sein. Die Verstellwege der Kopfstütze müssen eine korrekte und damit sichere Positionierung zum Hinterkopf ermöglichen: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf, Abstand der Kopfstütze zum Hinterkopf maximal 3 cm. Die Kopfstütze hat ausschließlich eine Sicherheitsfunktion und sollte während der Fahrt (das gilt nur für den Fahrer) keinesfalls als Stütze benutzt werden, andernfalls kann es zu gefährlichen Ermüdungserscheinungen kommen (Stichwort: Sekundenschlaf).
  • Ebenfalls ein absolutes Muss ist die individuelle Einstellbarkeit der Sitzhöhe. Sie sorgt für ein annähernd gleiches Sichtfeld für alle Fahrer.
  • Die Neigungswinkeleinstellung der Sitzfläche sorgt für eine korrekte Auflage der Oberschenkel. Der gesamte Sitz muss ausreichend in der Länge verstellbar sein.
  • Die einstellbare Sitzflächenlänge (Sitztiefe) ermöglicht eine korrekte Anpassung an die Oberschenkellänge des Fahrers und optimiert dadurch die Sitzdruckverteilung. Je besser der Sitzdruck über Gesäß und Oberschenkelauflage verteilt wird, desto angenehmer ist das Fahren, vor allem bei Langstrecken. Optimal ist eine komplette Abstützung des Oberschenkels, wobei darauf zu achten ist, dass die Sitzvorderkante nicht unangenehm in der Kniekehle drückt.
  • Das optimale Sitzklima kann z. B. über eine Kombination aus Sitzheizung, Ventilationssystem und klimafreundlichen Bezugsmaterialien erreicht werden.

Mindestanforderungen

  • Wirbelsäulengerechte, feste Grundstruktur
  • Ausreichende Bemaßung (Rückenhöhe, Kopfstütze, Sitzfläche)
  • Sitzhöheneinstellung
  • Sitzneigungseinstellung
  • Sitzlängsverstellung
  • Sitzflächentiefeneinstellung
  • Kopfstütze optimal einstellbar
  • 4-Wege-Lordosenstütze
  • Bedienelemente während der Fahrt gut erreichbar

Außerdem sinnvoll

  • Klimapaket (Sitzheizung/Ventilation)
  • Lehnenkopfeinstellung
  • Massagefunktion
  • Komfortkopfstütze
  • Memoryfunktion
  • Separate Sitzdämpfung

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

logo ford
logo man
logo vw

Ford Werke GmbH
Henry-Ford-Str. 1
50735 Köln
Tel. 0221/99992999
Fax 0221/9032869
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.ford.de

MAN Truck & Bus SE
Dachauer Str. 667
80995 München
Tel. 089/15800
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.man.eu

Bilder & Videos

grafik anforderungen sitz

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Campingstühle

Campingstühle

Ergonomisch auf Reisen

Für die einen ist es ein Gefühl der Freiheit, für andere eine praktische Alternative zu Flugreisen: Der Campingurlaub. Rund vier Millionen Bundesbürger verreisen jedes Jahr mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt – Tendenz steigend. Allein hierzulande haben Sie die Möglichkeit, mehr als 3.000 Campingplätze anzusteuern. Fast zehn Milliarden Euro investieren deutsche Camper in Fahrtkosten, Platzgebühren und vor allem Ausrüstung. Dabei darf ein wichtiges Utensil nicht fehlen: Die Campingstühle.

Die meist zusammenklappbaren Sitzgelegenheiten kommen bei vielen Gelegenheiten zum Einsatz: Bei jeder Mahlzeit, beim gemütlichen Beisammensein oder einfach nur um sich mal zu entspannen und den Tag zu genießen. Da können schon mal ein paar Stunden täglich zusammen kommen. Deshalb sollte auch beim Campingstuhl Ergonomie und Rückenfreundlichkeit im Vordergrund stehen.

zwei campingstühle am see im grünen

Rückenfreundlich in jeder Sitz- und Liegeposition

Fernab von klapprigen Gestellen bietet die Industrie dazu heute hochwertige Produkte an. Sie fördern eine rückenfreundliche Körperhaltung in unterschiedlich geneigten Sitz- und Liegepositionen. Wichtig dabei: Der Stuhl muss für unterschiedliche Nutzer geeignet sein. Da eine individuelle Anpassung aber nicht immer möglich ist, sollte der Stuhl über ein möglichst breites Spektrum ergonomischer Eigenschaften verfügen.

Zu den Anforderungen zählt unter anderem natürlich die Produktsicherheit, die seitens der Hersteller kontinuierlich überprüft werden muss. Nur so ist gewährleistet, dass auch schwerere Personen (Maximalgewicht berücksichtigen) alle Sitz- und Liegepositionen gefahrlos einnehmen können.

Optional kann eine Fußstütze oder ein Hocker die Rückenentlastung beim Sitzen deutlich verbessern und den venösen Rückfluss aus den Beinen erleichtern.

Checkliste für rückengerechte Campingstühle

  • Achten Sie bei der Bemaßung der Stühle auf folgende Werte, so passt der Stuhl für die meisten Personen. Die Sitzhöhe sollte im Bereich von ca. 42 bis 47 cm, die Sitztiefe im Bereich von ca. 43 bis 48 cm und die Sitzbreite bei mind. 43 cm liegen.
  • Die Sitzfläche muss so beschaffen sein, dass ein „aus dem Stuhl gleiten“ beim Zurücklehnen verhindert wird.
  • Für komfortables Sitzen muss die Rückenlehne über eine ausreichende Höhe von mindestens 68 cm verfügen und eine ausgewogene Unterstützung in allen Bereichen ermöglichen. Zusätzlich ist eine anpassbare Nackenstütze sinnvoll.
  • Die Rückenlehnen-Verstellung muss sicher und leicht handhabbar sein sowie unterschiedliche Sitz- und Liegepositionen ermöglichen. Aus der aufrechten Sitzposition (90°) sollte eine Neigung von mindestens 50°, besser noch 60°, nach hinten möglich sein.
  • Um ein Schwitzen zu vermeiden, müssen Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv sein.
  • Die Armstützen müssen ein komfortables ablegen der Unterarme ermöglichen und daher eine Breite von mindestens 4 cm aufweisen.
  • Campingstühle werden häufig mobil eingesetzt, daher ist auf ein sicheres und leicht anwendbares Zusammen- als auch Auseinanderklappen zu achten.
  • Da die Stühle immer wieder mal getragen oder verstaut werden müssen spielt das Gewicht ebenfalls eine Rolle. Schauen Sie deshalb nach möglichst leichten und dennoch stabilen Stühlen - 6 kg sollten nicht überschritten werden.
  • Ein Hocker oder eine zusätzlich anzubringende Fußstütze sind zwar nicht unbedingt notwendig, die Rückenentlastung beim Sitzen wird jedoch deutlich erhöht. Zwischendurch mal die Beine hochzulegen ist nicht nur sehr angenehm, es verbessert auch den Blutfluss in den Beinen.

Mindestanforderungen

  • Mittlere Bemaßungen (empfohlen: Sitzhöhe im Bereich von ca. 42 bis 47 cm, Sitztiefe im Bereich von ca. 43 bis 48 cm, Sitzbreite bei mind. 43 cm)
  • Sitzflächenmaterial verhindert das „aus dem Stuhl gleiten"
  • Ausreichende Höhe der Lehne (mind. 68 cm)
  • Ausgewogene Unterstützung des gesamten Rücken- und Nackenbereichs
  • Leicht und sicher verstellbare Rückenlehne mit großem Verstellbereich
  • Atmungsaktive Sitz- und Lehnenmaterialien
  • Breite Armlehnen (mind. 4 cm)
  • Leichtes Zusammen- und Auseinanderklappen
  • Leichtes Gewicht (nicht mehr als ca. 6 kg)

Außerdem sinnvoll

  • Hocker oder Fußstütze

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

grafik ergonomische merkmale campingstuehle.

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Matratzen und Betten

Matratzen & Betten

Schlafen ohne Rückenschmerzen

Viele Menschen schlafen schlecht, sind mit ihrer Schlafqualität unzufrieden und fühlen sich am Morgen oft verspannt oder müde. Dabei ist es für Ihren gesamten Organismus von entscheidender Bedeutung wie gut Sie schlafen. Nur durch gesunden Schlaf regenerieren Körper und Geist.
Trotz dieser Erkenntnis schlafen Millionen Menschen immer noch auf ungeeigneten oder ausgeleierten Matratzen, was oftmals die Ursache der Probleme ist. Die meisten liegen zudem auf einem herkömmlichen, in jeglicher Hinsicht veralteten Lattenrost. Damit Sie in den nächtlichen Regenerationsphasen die bestmögliche Unterstützung erhalten, muss ein gutes, das heißt gesundheitsförderndes Bett körpergerecht sein und sich in jeder Schlafposition stützend und tragend anpassen.
Ein ergonomisches Schlafsystem – zu dem auch das Nackenstützkissen und die Bettdecke zählt – ist deshalb essenziell. Es unterstützt Ihre Rückengesundheit, sorgt für erholsame Nächte und stärkt Ihre Leistungsfähigkeit am Tag.

""

Warum Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist weit mehr als bloße Nachtruhe: In jedem Schlafzyklus regeneriert sich der Körper: Wachstumshormone wirken, Zellen erholen sich, das Immunsystem wird gestärkt, Muskeln entspannen sich und die Bandscheiben nehmen essenzielle Flüssigkeiten auf. Gleichzeitig sorgt das Gehirn für geistige Erholung und das Aussortieren unwichtiger Eindrücke – Grund genug, Schlaf zu priorisieren.

Ein ergonomisches Schlafsystem für Rücken & Gesundheit

1. Ergonomische Schlafsysteme

Ergonomische Schlafsysteme geben gezielt nach, wo es erforderlich ist – etwa im Bereich der Schulter und dem Becken in Seitenlage sowie der Hüfte in Rückenlage. Die Wirbelsäule sollte in ihrer natürlichen Form gelagert werden. Dazu ist es wichtig an entsprechenden Stellen zu unterstützen bzw. zu entlasten. Ein zu festes Bett verhindert das Einsinken entsprechender Körperpartien, ein zu weiches sorgt für Durchhängen – beides kann Rückenschmerzen verursachen oder verstärken.

2. Bewegungsfreiheit für Bandscheiben & Muskeln

Wir verändern unsere Schlafposition durchschnittlich 40-60-mal pro Nacht, wobei die Anzahl individuell schwanken kann, je nach Alter, Schlafqualität, Matratze und Gesundheitszustand. Diese Bewegung regt Durchblutung, Zellregeneration und Bandscheibenregeneration an – Grundlage für eine dauerhafte Rückengesundheit. Ein gutes Bett muss diese natürlichen Bewegungsabläufe nachgiebig und geräuschlos unterstützen.

3. Das passende Kissen – wichtigste Ergänzung

Ein ergonomisches Nackenstützkissen ist entscheidend für eine gesunde Schlafhaltung, es muss sich individuell an Kopf-, Nackenform und Schlafgewohnheiten anpassen lassen und darf nicht unter die Schulter rutschen. So wird Ihre Wirbelsäule optimal unterstützt. Dabei ist nicht nur die ergonomische Funktion wichtig, sondern auch, wie angenehm sich das Kissen für Sie persönlich anfühlt – denn nur wenn Sie sich wirklich wohlfühlen, kann echte Entspannung einsetzen. Deshalb lohnt sich ein Probeliegen, um das richtige Zusammenspiel aus Unterstützung und Komfort zu finden.

4. Schlafklima – schützt vor Verspannungen

Temperatur und Feuchtigkeit im Bett haben direkten Einfluss auf Verspannungen. Wer schwitzt, schiebt die Decke weg, verliert Wärme und kühlt unbewusst aus – das ist ein häufiger Auslöser für Muskelverspannungen. Moderne Bettdecken helfen, ein ausgeglichenes Bettklima zu halten – für angenehmen, beschwerdefreien Schlaf.

Schlafprobleme verstehen – und gezielt vorbeugen

Einschlafprobleme durch Umfeld
Zu viel Licht, Lärm, elektronische Geräte und Wärme stören den nächtlichen Rhythmus. Experten empfehlen deshalb: Dunkelheit, Ruhe, unter 19 °C und ein abendliches Ritual wie Lesen, Yoga oder Atemübungen. All das macht das Einschlafen leichter und verhindert nächtliches Aufwachen.

Schmerzen und Fehlhaltungen durch mangelnde Ergonomie
Schlechter Schlaf wird oft begleitet von Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder morgendlicher Steifheit. Ursache: Matratze zu weich oder hart, Lattenrost ungeeignet, Kissen unpassend. Ein rückengerechtes Schlafsystem ist deshalb das wirksamste Mittel gegen diese Art von Schlafbeschwerden.

Stress als Schmerzverstärker
Psychische Belastungen führen zu einem Teufelskreis: Statt Erholung kommt Körper und Geist kaum zur Ruhe, Muskelspannung steigt, Schmerzen bleiben. Deshalb ist ein entlastendes Bett zentrale Grundvoraussetzung – und oft ein Schlüssel, um nachts abschalten zu können.

So finden Sie Ihr optimales Schlafsystem

  1. Individuelle Beratung im Fachhandel
    In Fachgeschäften mit AGR-Zertifizierung helfen geschulte Mitarbeiter bei der Auswahl und Anpassung des Schlafsystems sowie des Kissens. Passend auf Ihren Körper, Ihren Schlafpositionen und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
  2. Probeschlafen und Komfort testen
    Schlafsysteme sollten Sie vor Ort ausprobieren – idealerweise in verschiedenen Positionen. So finden Sie gemeinsam mit dem Fachberater heraus, ob Ihre neue Schlafunterlage wirklich zu Ihnen passt.
  3. Achten Sie auf das AGR-Gütesiegel
    Damit werden Produkte ausgezeichnet, welche von Experten aus Medizin und Wissenschaft auf ihre ergonomischen Vorzüge geprüft wurden. Das Schlafsystem – oftmals eine Kombination aus Matratze und Unterfederung – sowie Kissen und Bettdecke muss optimal zusammenwirken, um erholt zu schlafen und Rückenschmerzen vorzubeugen.
  4. Passt noch alles?
    Schlafbedürfnisse ändern sich, oftmals beeinflusst durch verändertes Gewicht, Haltung oder Temperaturempfinden. Daher lohnt es sich, Schlafsysteme nach ein paar Jahren erneut zu prüfen und bei Bedarf anzupassen.

Ihr Nutzen auf einen Blick

  • Mehr Regeneration: Bandscheiben und Muskeln entspannen sich, Nährstoffe werden aufgenommen.
  • Reduzierte Rückenschmerzen: Stützende Unterlagen reduzieren oder verhindern morgendliche Verspannungen.
  • Besseres Schlafklima: Temperaturstabile und hygienische Materialien sorgen für erholsame Nächte.
  • Weniger Stress & besserer Alltag: Gut geschlafen, entspannt aufwachen, ausgeruht in den Tag. Das klappt nur mit dem passenden Bett.

Fazit

Ein ergonomisches Schlafsystem ist kein Luxus – es ist aktive Gesundheitsvorsorge. Es unterstützt Ihren natürlichen Bewegungsdrang, schützt Ihre Wirbelsäule, fördert ein ausgewogenes Schlafklima und beugt Schmerzen nachhaltig vor. Investieren Sie in Ihre Nachtruhe – Ihre Lebensqualität profitiert jeden Morgen.

Hier ein paar nützliche Tipps beim Bettenkauf

  • Tragen Sie beim Probeliegen leichte Kleidung, d. h., nicht auftragende und/oder beengende.
  • Nehmen Sie beim Probeliegen verschiedene Liegepositionen ein (Seiten- und Rückenlage).
  • Das Probeliegen sollte nur mit Kopfkissen bzw. Nackenstützkissen stattfinden.
  • Betten und Schuhe probiert man an! Idealerweise vereinbaren Sie einen Beratungstermin im Fachgeschäft.
  • Fast so lange wie ein Arbeitstag dauert für einen gesunden Menschen die tägliche Nutzung des Bettes. Deshalb sollte uns guter Schlaf sehr viel wert sein und das beste Bett gerade gut genug.

Checkliste für rückengerechte Matratzen und Betten

  • Das Bett muss in passenden Größen angeboten werden – ideal sind bei Einzelbetten mindestens 100 cm Breite. Für die Länge gilt, Körperlänge plus ca. 20 cm.
  • Wir alle haben unterschiedliche Körperformen, Gewichte und ein subjektives Liege- bzw. Komfortempfinden. Daher müssen Schlafsysteme in unterschiedlichen Festigkeiten angeboten werden. Eine Festigkeit für alle passt nicht zum individuellen Liegeempfinden.
  • Für eine ergonomisch gesunde und entspannte Liegeposition empfiehlt sich darauf zu achten, dass das Schlafsystem über eine automatische Anpassung verfügt. Diese soll Ihr persönliches Komfortempfinden berücksichtigen.
  • Besondere Körperbereiche wie Schultern, Rücken oder Becken benötigen ggf. Unterstützung oder Entlastung. So wird Ihre Wirbelsäule in jeder Lage optimal gestützt. Das Schlafsystem muss hier entsprechende Lösungen bieten.
  • Verstellfunktionen wie Kopf- oder Beinhochlagerung fördern eine bequeme Liegeposition – für mehr Komfort. Entsprechend muss ein Schlafsystem diese und ggf. weitere Verstellungen ermöglichen.
  • Bewegung im Schlaf ist entscheidend für die Regeneration von Muskulatur, Bandscheiben und Kreislauf – sie fördert die Durchblutung der Muskulatur, entlastet den Rücken und unterstützt einen gesunden Stoffwechsel. Ein gutes Schlafsystem muss diese natürlichen Bewegungsabläufe aktiv unterstützen und keinesfalls einschränken.
  • Bei der Bewegung im Schlaf dürfen keine störenden Geräusche entstehen, da diese möglicherweise die Schlafqualität beeinträchtigen. – das ist wichtig für einen ruhigen, erholsamen und ungestörten Schlaf.
  • Ein entspanntes Liegegefühl muss in jeder Position über die die gesamte Liegefläche gewährleistet sein – das sorgt für Stabilität und Komfort gleichermaßen.
  • Ein gutes Schlafklima ist wichtig, weil es den Körper vor Überhitzung oder Auskühlung schützt, die Muskulatur entspannt und fördert so einen erholsamen, durchgehenden Schlaf. Das Schlafklima kann durch das Zusammenspiel von Bettsystem, Kissen, Zudecke, Raumtemperatur (möglichst 18 °C) und Luftfeuchtigkeit (relativ 50 %) beeinflusst werden.
  • Wichtig ist aus hygienischen Gründen ein sauberer Matratzenbezug; deshalb muss er (leicht) abnehmbar und zum Waschen oder Reinigen geeignet sein (dies gilt auch für die Zudecke und das Kopfkissen). Durch unterschiedliche Matratzenbezüge kann das System zusätzlich auf die individuellen Bedürfnisse wie z. B. Allergien abgestimmt werden.
  • Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Beitrag "Tipps zum Bett"

Mindestanforderungen

  • Unterschiedliche Abmessungen
  • Automatische Anpassbarkeit an das persönliche Liege- und Komfortempfinden
  • Unterschiedliche Festigkeiten
  • Zonenunterstützung
  • Ergonomische Verstellbarkeit wird ermöglicht
  • Förderung von Bewegung
  • Geräuscharme Nutzung
  • Ermöglicht eine ganzflächige gleichmäßige Nutzung
  • Gutes Schlafklima
  • Abnehmbare Bezüge
  • Waschbarkeit bzw. reinigungsfähig
  • Einfache Handhabung
  • Unbedenkliche Materialien

Außerdem sinnvoll:

  • Lösungen für z. B. Allergiker oder temperaturempfindliche Personen
  • Langfristige Anpassbarkeit
  • Erweiterte Komfortfunktionen wie z. B.
  • Kopfhochlagerung
  • Körperschräglagerung
  • Komfortverstellungen (motorisch)
  • Aufstehhilfe

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Lattoflex
Walkmühlenstr. 93
27432 Bremervörde
Tel. 04761/97 90
Fax 04761/97 91 61
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.lattoflex.com

Metzeler Schaum GmbH
Donaustr. 51
87700 Memmingen
Tel. 08331/83 00
Fax 08331/83 02 59
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.metzeler-matratzen.de

Bilder und Videos

AGR Empfehlungen rund ums Bett - damit Ihr Bett nicht die Ursache Ihrer Rückenschmerzen ist

Schlafen ohne Rückenschmerzen

Rückengerechter Schlaf auch im Ehebett

Expertentipps für einen (Rücken-) gesunden Alltag und Bewegungsverführer für den Alltag

Das könnte Sie auch interessieren:

Weiterlesen...

Aufstehsessel

Aufstehsessel

Gemütlich sitzen kann auch gesund sein

Amerikaner sind bekannt für provakante Thesen. Im Umgang mit Medien bestens geschult, wissen sie genau, was Aufmerksamkeit nach sich zieht. So erlangte der Chefarzt einer berühmten Klinik in Arizona vor einigen Jahren weltweites Aufsehen mit dem Spruch: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Es sei gefährlicher als die falsche Freundin Zigarette, tödlicher als HIV, gefährlicher als Fallschirmspringen. Tatsächlich geben ihm viele wissenschaftliche Studien Recht. Doch was, wenn man aufgrund eingeschränkter Mobilität lange Sitzen muss? Bin ich meinem Schicksal dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert? Glücklicherweise nicht. Moderne Aufstehsessel, individuell an seine Besitzer angepasst, machen das Sitzen nicht nur bequem, sondern motivieren auch zur Mobilität.

Sessel nach Maß

Anders als viele andere Sitzmöbel wird ein Aufstehsessel in der Regel von ein und derselben Person genutzt. Das macht eine individuelle Körperanpassung an Rückenlehne, Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite möglich. Der Sessel sitzt dann im wahrsten Sinne des Wortes maßgeschneidert. Alternativ gibt es Sessel, bei denen Sitzhöhe und Sitztiefe stufenlos und ganz leicht einstellbar sind. Beide Lösungen optimieren die beim Sitzen so wichtige Sitzdruckverteilung. Diese ist perfekt, wenn die Füße Kontakt zum Boden haben, Ober- und Unterschenkel in etwa einen 90 Grad Winkel haben und die Oberschenkel in voller Länge aufliegen. Wobei im Kniebereich ca. 2-3 fingerbreit Platz bleiben sollte.

Die Rückenlehne

Besondere Bedeutung hat die Rückenlehne. Man muss sie leicht in die unterschiedlichsten Positionen bringen können, vom Sitzen bis zum Liegen. Wichtiges Detail ist eine synchrone Rückenlehnenverstellung und Sitzflächenneigung. Diese verhindert, dass man aus dem Sessel herausrutscht, wenn man die Rückenlehne verstellt.

Zu den Selbstverständlichkeiten eines ergonomischen und rückenfreundlichen Aufstehsessels gehört eine Lendenstütze (ca. in Höhe des Gürtels). Individuell einstellbar und möglichst großflächig erweist sie sich in allen Positionen als echte Wohltat. Sorgt sie doch für eine anatomisch korrekte Wirbelsäulenposition, in der die Bandscheiben nicht gequetscht werden und in liegender Position regenerieren und Flüssigkeit aufnehmen. So können sie ihre Funktion als Puffer optimal ausüben und Verschleißerscheinungen werden nahezu vermieden.

Entlastung des Kreislaufs

Da viele Menschen mit eingeschränkter Mobilität Probleme mit dem Herzen oder der Durchblutung der Beine haben, ist beim Kauf eines Aufstehsessels unbedingt auch auf die Möglichkeit der so genannten Herz-Waage-Position zu achten. Was das heißt? Ganz einfach: Bei der Herz-Waage-Position liegen die Füße höher als das Herz, so dass venöses Blut aus den Beinen entspannt zum Herzen zurückfließen kann. Vor allem dann, wenn man mal ein wohlverdientes Nickerchen macht. Und egal, ob man gerade schläft, liest, Fernsehen schaut oder Kreuzworträtsel löst: Die Arme sollte in jeder Sitz- und Liegeposition optimal aufliegen können. Dabei spielt die Breite der Lehne eine ebenso wichtige Rolle, wie die Höhe der Auflagefläche. Tipp: Wenn die Arme aufliegen, dürfen die Schultern weder hängen noch nach oben gedrückt werden.

Die Aufstehhilfe und weitere Merkmale

Von besonderer Bedeutung ist außerdem eine Aufstehhilfe, vor allem für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei muss der Sessel so konstruiert sein, dass der Körper nicht nach vorne gedrückt wird. Zu hoch wäre die Sturzgefahr. Besser ist es, wenn der Körper gut unterstützt wird und die Armlehnen sicheren Halt finden können. Weitere Ausstattungsmöglichkeiten, wie Kopfstützen, eine Sitz- und Rückenheizung sowie eine Massagefunktion können einen Aufstehsessel sogar zu einer echten Wohlfühloase machen. Manche verfügen gar über eine Funktion für Mikrobewegungen. Kaum wahrnehmbar sorgen sie für eine angenehme Bewegung des Rückens und so ganz nebenbei für eine Regeneration der Bandscheiben.

Checkliste für rückengerechte Aufstehsessel

  • Insbesondere der Aufstehsessel wird häufig nicht nur von ein und derselben Person genutzt, sondern auch meist über viele Stunden am Tag hinweg. Daher achten Sie darauf, dass sich der Stuhl in Sachen Sitzhöhe, -tiefe und -breite den individuellen Anforderungen optimal anpassen läßt. Entweder über die vorhandenen Einstellmöglichkeiten, oder durch eine Anfertigung nach Maß.
  • Die Lehne sollte mindestens bis zur Schulterhöhe reichen, um den Rücken gut abzustützen, besser noch darüber hinaus um auch den Kopf zu stützen. Hier empfiehlt sich dann auch eine entsprechende Nackenstütze – gerade in der Ruhe- bzw. Liegeposition ist sie sehr wichtig.
  • Da sehr viel Zeit in dem Stuhl verbracht wird, sind regelmäßige Lageveränderungen sehr wichtig. Somit sollten Haltungswechsel einfach durchzuführen sein. Achten Sie auf stufenlose Positionswechsel und leichte intuitive Bedienbarkeit. Manche Modelle bieten bereits von Haus aus Funktionen an, die in bestimmten Intervallen leichte, kaum spürbare Lageveränderungen von allein vornehmen.
  • Durch die wechselnden Sitz- Liegepositionen muss der Stuhl über eine Lordosestütze verfügen, die sich individuell einstellen läßt. In sitzender Position beispielsweise, ist mitunter eine andere Einstellung als in liegender Position erforderlich. Nur so kann der sensible Bereich der Lendenwirbelsäule optimal gestützt werden.
  • Bei der Aufstehfunktion ist unbedingt darauf zu achten, dass der Nutzer nicht nach vorne gedrückt wird, man beim Aufstehen nicht aus dem Sitz herausrutscht und während jeder Position in der Aufstehbewegung gut unterstützt wird. Dies unterstützt ein sicheres Aufstehen. Dabei sollen die Armlehnen jederzeit sicheren Halt bieten.
  • Noch ein Tipp: Nutzen Sie die Aufstehfunktion wirklich nur dann, wenn es unbedingt nötig ist. Je länger Sie die eigene Muskelkraft zum Aufstehen nutzen, desto besser ist dies für Ihre Mobilität.

Mindestanforderungen

  • Passende Sitzhöhe
  • Passende Sitztiefe
  • Passende Sitzbreite
  • Ausreichende Abstützung der Wirbelsäule durch...
    ...ausreichende Höhe der Rückenlehne
    ...funktionale, großflächige Lendenstütze
    ...Nackenstütze
    ...leicht durchzuführender Haltungswechsel
  • Neigungsverstellung der Rückenlehne bis Ruheposition
  • Sitzflächenneigungsverstellung
  • Körpergerechte Fusshochlagerung
  • Passende Armlehnenhöhe
  • Sichere Aufstehhilfe
  • Optimaler Sitzkomfort

Außerdem sinnvoll

  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopfstütze
  • Sitz/Rückenheizung
  • Klimafreundliche Bezugsmaterialien
  • Vibrationsmassage
  • Armauflage und Ablagetisch
  • Zurück schiebbare Armlehnen (z. B. zum Transfer vom Rollstuhl in den Sessel)
  • Fußstützenverlängerung
  • Herz-Waage-Position

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

himolla logo. link zu himolla produkten
fitform logo. link zu fitform produkten.

Aleidis Fitform B.V.
Randweg 17
5683 CL Best
Niederlande
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

himolla

himolla Polstermöbel GmbH
Landshuter Str. 38
84416 Taufkirchen/Vils
Tel. 08084/25-0
Fax 08084/25-558
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.himolla.com

Bilder & Videos

Grafik Untertsützung beim Aufstehen und Hinsetzen
grafik schlechte sitzhaltungen
grafik ungeeignete sitzmöbel

Ergonomisch sitzen, Mobilität erhalten

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

Ergonomisch heimwerken

Heimwerker eifern Profi-Handwerkern nach. Das macht sich auch beim Werkzeug bemerkbar. So lösen Akku-Bohrschrauber einfache Schraubendreher zunehmend ab, denn unabhängig vom Stromnetz mit Maschinenkraft bohren und schrauben zu können, ist eine große Erleichterung. So werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 1,2 Millionen Akku-Bohrschrauber gekauft. Käufer richten dabei das Augenmerk vor allem auf die Leistung. Dabei gibt es beim Kauf noch sehr viel mehr zu bedenken.

Gutes Handling - unter anderem durch einen Doppelgriff

Es lohnt sich immer, verschiedene Akku-Bohrschrauber in die Hand zu nehmen. Dabei fallen schnell einige wesentliche Unterschiede auf. Liegt das Werkzeug nicht nur optimal in der Hand, sondern befinden sich Geräteachse und Griffmulde auf einer Linie, lässt sich die Kraft der Maschine sehr viel effizienter übertragen. Weiterhin von großem Vorteil ist ein zusätzlicher Griffbogen – D-Shape genannt (Doppelgriff). Mit dieser veränderten Winkelstellung lässt sich das Gerät zum einen beidhändig bedienen. Zum anderen reduziert sich die Belastung bei Bohr- und Schraubarbeiten für die Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur – sowohl beim beid- als auch beim einseitigen Arbeiten.

Kick-Back-Control-Funktion und geringes Gewicht

Weiterhin sollten alle Schalter gut zugänglich und intuitiv zu bedienen sein. Außerdem wichtig: Achten Sie beim Kauf auf eine sogenannte Kick-Back-Control-Funktion. Sie schaltet den Motor beim Verkanten sofort ab. Ungewünschtes Weiterdrehen wird so vermieden. Das schont nicht nur die Nerven, sondern trägt auch erheblich zur Sicherheit bei. Stehen Heimwerker auf der Leiter, könnten sie durch einen plötzlichen Ruck das Gleichgewicht verlieren und stürzen.

Wenn dann auch noch die Leistung stimmt und das Gewicht von ca. 1,5 Kilogramm nicht übersteigt, sind die wichtigsten ergonomischen Eigenschaften erfüllt. Dennoch gibt es weitere Aspekte, die zum rücken- und gelenkschonenden Arbeiten beitragen.

Checkliste für rückengerechte Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Akku-Bohrschrauber sollte über einen Doppelhandgriff (D-Shape) verfügen, mit dem beidhändiges Arbeiten möglich wird. Der D-Shape erlaubt eine Gewichts- und Belastungsverteilung auf beide Schultern.
  • Ist das Arbeitsumfeld nicht optimal ausgeleuchtet, hilft eine am Gerät angebrachte und auf die Arbeitsfläche ausgerichtete Lichtquelle. Der Schrauber kann so mit beiden Händen sicher geführt werden.
  • Alle vorhandenen Schalter sollen eine erwartungskonforme und intuitive Führung des Gerätes ermöglichen. Beispiel Rechts-/Linkslauf: Wird der Schalter nach vorn geschoben, werden die Schrauben ins Material geschraubt, wird der Schalter nach hinten gezogen, schraubt man sie heraus.
  • Der Akku-Bohrschrauber muss über eine sogenannte Kick-Back-Control-Funktion verfügen. Bei plötzlichem Blockieren während des Arbeitsvorgangs – etwa durch Verkanten im Mauerwerk – schaltet der Motor sofort ab und minimiert ein ungewünschtes Weiterdrehen des Schraubers.
  • Typische Belastungen bei Bohr- und Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur müssen spürbar reduziert werden. Trotz geringem Gewicht (max. 1,5 kg) darf die Bohr- und Schraubleistung nicht zu gering ausfallen. Mindestens 28 Nm (Newtonmeter) sollten schon erreicht werden.

Mindestanforderungen

  • Reduzierte Belastungen im Bereich der Rumpf und Armmuskulatur
  • Doppelgriff
  • Erwartungskonforme, intuitive Führung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Lichtquelle zur Beleuchtung der Arbeitsfläche
  • Hohe Bohrleistung
  • Möglichst geringes Gewicht
  • Kick-Back-Control-Funktion

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Zangen

Zangen

Ergonomisch ausgeklügelte Zangen

Zangen gehören in jeden Werkzeugkasten. Da sind sich alle Heim- und Handwerker einig. Sind Sie mit ergonomischen Griffen ausgestattet, können sie helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden.

""

Clevere Griffkonzepte für Zangen

Zangen gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Egal, ob man regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Sogar eine Berufskrankheit ist möglich, wenn Schulter oder Rücken nicht mehr mitspielen.

Daher sollte der Griff der Zange so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Im Handel gibt es eine riesige Auswahl an Zangen. Die meisten Zangen haben gerade Griffe, deren Schenkel sich ähnlich wie bei einer Schere öffnen und schließen lassen. Das ist aus ergonomischer Sicht jedoch nicht sinnvoll. Wer schon mit einer herkömmlichen Zange gearbeitet hat, weiß, dass die Kraftübertragung durch das abgewinkelte Handgelenk nicht optimal ist. Man zieht die Schulter unwillkürlich nach oben, weil so mehr Muskelfasern zum Einsatz kommen. Das hat aber einen entscheidenden Nachteil: Diese wenig ergonomische Bewegungsform führt zu Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich.

Wie sehen also ergonomische Griffkonzepte für Zangen aus?

Zangengriffe sollten unbedingt abgewinkelt sein. Der Zangengriff hat dann eine Art Pistolenform. Ein kurzer Blick auf die menschliche Anatomie zeigt, warum diese Griffform viel besser geeignet ist als die gängigen geraden Modelle: Bei der Arbeit mit einem Pistolengriff bleibt das Handgelenk gerade (Neutralstellung) und es kommt zu einer deutlich spür- und messbaren Entlastung. Die Hand kann die Zange ganz natürlich greifen und alle vier Finger kommen gleichzeitig zum Einsatz. Durch eine nahezu parallele Bewegung des Schenkels ist die Kraftübertragung deutlich verbessert. Eine Zange mit Pistolenform kann so Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich vorbeugen und Gelenke, Sehnen und Muskeln schonen. Ergonomische Griffkonzepte reduzieren außerdem Belastungen im Bereich der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Wirbelsäule und sorgen für optimale Kraftübertragung sowie bequemeres, längeres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.

Unterschiedliche Ausführungen und Materialien

Der Zangengriff sollte in Größe und Form den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Hand entsprechen. Die Verwendung von unterschiedlichen Materialien ermöglicht sicheres Arbeiten. So sollte im Gleitbereich, der sich am bewegten Zangenschenkel befindet, eher ein festes und – wie der Name schon sagt – gleitendes Material verwendet werden. Dort, wo sich der Druckbereich befindet, also am Handballen, wird die komfortable Nutzung durch eine Weichzone unterstützt. Der Komfort wird weiter erhöht, wenn sich der Zangenschenkel von allein öffnet und das Werkzeug über einen Rückstellmechanismus verfügt.

Zangen werden für unterschiedlichste Einsatzzwecke benötigt. Sie sollten deshalb in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden: als Spitz- oder Kombizange, als Seitenschneider und weitere Modelle. Insgesamt gilt: Hochwertige Materialien, auch im Zangenkopf, garantieren ein hohes Maß an Funktionalität.

Da Sicherheitsaspekte bei der Benutzung von Werkzeugen nicht zurückstehen dürfen, verfügen ergonomische Zangen über einen Abgleitschutz und einen Verriegelungsmechanismus zum Transport oder zur Lagerung. Der Werkzeugkörper sollte aus einem leichten, schlagfesten Material bestehen, wie zum Beispiel glasfaserverstärkter Kunststoff.

Checkliste für rückengerechte Zangen

  • Eine Grundvoraussetzung für ergonomische Zangen ist ein abgewinkelter Griff (Pistolengriff), da dadurch das Handgelenk in Neutralstellung bleibt und dauerhaft weniger belastend für Handgelenke und Schulterpartie gearbeitet werden kann.
  • Zangen werden für unterschiedlichste Einsatzzwecke benötigt, daher achten Sie darauf, dass auch ergonomische Zangen in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden (Spitz-, Kombizange, Seitenschneider etc.)
  • Herkömmliche Zangen sind nur durch eine unnatürliche Griffhaltung zu öffnen, sodass häufiges Umgreifen der Finger erforderlich ist. Nicht so, wenn die Zange über ein Rückstellmechanismus verfügt und so komfortables Arbeiten unterstützt.
  • Dort, wo die Zange fest anliegen soll (Druckbereich), muss die Zange über eine Weichzone verfügen, der bewegliche Zangenschenkel muss einerseits gleitfähig sein, andererseits aber auch ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglichen.
  • Da die Zange so leicht wie möglich sein soll, achten Sie darauf, dass der Werkzeugkörper aus leichtem, schlagfestem Material besteht, wie z. B. glasfaserverstärktem Kunststoff.
  • Hochwertige Materialien, auch im Zangenkopf, garantieren ein hohes Maß an Funktionalität.
  • Damit man sich nicht verletzt, wenn man mal unbedacht in den Werkzeugkoffer greift, ist ein Verriegelungsmechanismus zum Transport und zur Lagerung wichtig.

Mindestanforderungen

  • Ergonomisch angewinkelter Zangengriff (Pistolengriff)
  • Optimal unterstützende Kraftübertragung
  • Rückstellmechanismus
  • Anwendungsorientierte Materialauswahl
  • Unterschiedliche Ausführungen
  • Leicht
  • Hochwertige Materialien
  • Verriegelungsmechanismus

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

""

Wie kann ergonomisches Handwerkzeug helfen Rückenschmerzen zu vermeiden?

Wiha erhält AGR-Siegel für ergonomisches Griffkonzept

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Zahnarztpraxis-Einrichtungen

Zahnarztpraxis-Einrichtungen

Ergonomisch arbeiten in der Zahnarztpraxis

Stressfrei ist eine Zahnarztbehandlung vermutlich für keinen Patienten. Umso wichtiger ist es, dass seine Anspannung durch eine unbequeme Sitzhaltung nicht auch noch verstärkt wird. Sitzt oder liegt der Patient bequem und können zudem der Zahnarzt und seine Assistenz in rückenfreundlichen Haltungen effizient behandeln, so kommt das allen zu Gute.

Es ist unumstritten, dass ungünstige Arbeitspositionen und Bewegungsabläufe zu Rückenbeschwerden führen. Dies ist ein Problem, das auch in der zahnärztlichen Praxis auftritt. 64 Prozent der Zahnärzte geben Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule an, 42 Prozent haltungsbedingte Kopfschmerzen.

""

Für den Patienten ebenso wichtig wie für das Praxisteam

Benötigt wird daher ein Behandlungsstuhl, der nicht nur bequem für den Patienten ist, sondern auch dem Praxisteam ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Das bedeutet, der Behandlungsstuhl muss es ermöglichen, dass der Zahnarzt nah am Patienten in wechselnder, rückenfreundlicher Haltung – sowohl stehend als auch sitzend – behandeln kann.

Wichtig ist zudem eine großzügige Horizontalverstellung, damit sowohl extrem kleine als auch sehr große Patienten bequem in einer für beide Seiten angenehmen Stellung behandelt werden können. Patientenfreundlich ist zudem die Option die Sitzfläche motorisch anzupassen. Das ermöglicht insbesondere bei längeren Behandlungen den Patienten bequem umzupositionieren.

Werden alle Punkte beachtet, so steht einem stressfreien Zahnarztbesuch nichts mehr im Wege.

Checkliste für rückengerechte Zahnarztpraxis-Einrichtungen

      Patientenstuhl

  • Wichtig ist eine optimale und ungehinderte Beinfreiheit für alle Behandlungstechniken und zudem eine Rückenlehne, die eine freie Zugänglichkeit zum Patienten zulässt. Erst dies ermöglicht rückenfreundliches Arbeiten für den Zahnarzt.
  • Der Stuhl sollte eine Höhenverstellbarkeit von mindestens 35 bis 90 cm haben, um den Abstand zwischen Sitzbank und Boden optimal einstellen zu können. So können kleine Behandler (Zahnarzt oder Assistenz) einen großen sitzenden Patienten gut versorgen und auch das Arbeiten im Stehen ist möglich.
  • Der Stuhl sollte über eine Synchronbewegung einstellbar sein. Dabei wird in Abhängigkeit von der Rückenlehnenneigung die Fußablage der Patientensitzbank mindestens 20 cm an der Vorderkante der Fußbank angehoben oder gesenkt. Das ist wichtig für die günstige Lagerung des Patienten.
  • Der Stuhl sollte über eine stufenlos verstellbare Kopfstütze (Neigung und Stammlängenänderung) verfügen.
  • Eine Schocklagerung muss möglich sein.
  • Eine sinnvolle Ergänzung sind ebenso unterschiedlich breite Rückenschalen, eine horizontale Verschiebemöglichkeit um mindestens 25 cm – das schafft zusätzlichen Arbeitsraum – und eine motorbetriebene stufenlose Höheneinstellung der Patientensitzbank von mindestens 4 cm, um die günstige Patientenlagerung noch weiter zu optimieren.

      Arztelement

  • Das Arztelement (= Ablage für die Werkzeuge) muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz mit minimalem Kraftaufwand horizontal und vertikal positioniert sowie einfach und sicher in der gewünschten Arbeitsposition arretiert werden können.

      Fußanlasser

  • Der Fußanlasser muss für den Zahnarzt und die Assistenz leicht verschiebbar sein und physiologische Fuß- und Gelenkbewegungen ermöglichen, ohne dass es dabei zu einer Bewegungsmonotonie kommt und möglichst sowohl im Sitzen als auch im Stehen optimal nutzbar sein. Nicht unbedingt erforderlich, aber eine weitere Hilfe: kabellose Fußanlasser.

      Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Außerdem lohnt es sich, dem Zahnarzt- und Assistenzstuhl selbst große Aufmerksamkeit zu schenken. Was für Büroangestellte schon seit Langem möglich ist, sollte für die Behandelnden kein Wunschtraum bleiben: dynamisches Sitzen. Ein Stuhl, der alle Bewegungen mitmacht und die Wirbelsäule beim nach vorne, nach hinten und zur Seite bewegen optimal stützt.

Mindestanforderungen Patientenstuhl

  • Der Patientenstuhl muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz
    • ein ungehinderte Beinfreiheit für alle Behandlungstechniken ermöglichen
    • eine ungehinderte Zugänglichkeit zum Patienten ermöglichen
    • in eine Tiefstposition von mindestens 35 cm gefahren werden können
    • in eine Höchstposition von mindestens 90 cm gefahren werden können
    • durch eine Synchronbewegung einstellbar sein, bei der in Abhängigkeit von der Rückenlehnenneigung die Fußablage der Patientensitzbank angehoben oder gesenkt wird
    • über eine stufenlos verstellbare Kopfstütze für die Neigung und Stammlänge verfügen
    • eine optimale Platzierung des Fußanlassers zulassen
  • Der Patientenstuhl muss über die Funktion einer Schocklagerung verfügen.
  • Die Behandlungseinheit muss die gesetzlichen Bestimmungen und Hygienevorschriften erfüllen.

Außerdem sinnvoll beim Patientenstuhl

  • Unterschiedlich breite Rückenschalen
  • Horizontale Verschiebbarkeit
  • Motorisch-stufenlose Höheneinstellung der Patientensitzbank

Mindestanforderungen Arztelement

  • Das Arztelement muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz mit minimalem Kraftaufwand horizontal und vertikal positioniert sowie einfach und sicher in der gewünschten Arbeitsposition fixiert werden können.

Mindestanforderungen Fußanlasser

  • Der Fußanlasser muss für den Zahnarzt und gleichzeitig für die Assistenz
    • physiologische Fuß- und Gelenkbewegungen ermöglichen
    • leicht verschiebbar sein
    • sowohl beim Sitzen als auch beim Stehen optimal nutzbar sein

Außerdem sinnvoll beim Fußanlasser

  • Kabelloser Betrieb

Mindestanforderungen Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Verfügt über eine Höhenverstellung die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt
  • Eine Sitzneigeeinstellung (mindestens ca. 5 Grad)
  • Eine speziell geformte Sitzfläche, die das Abrutschen nach vorn verhindert
  • Leicht zugängliche Bedienelemente
  • Es müssen unterschiedlich harte Rollen angeboten werden (für unterschiedliche Böden)

Außerdem sinnvoll beim Zahnarzt- und Assistenzstuhl

  • Eine höhenverstellbare Rückenlehne (ein Verstellweg von mindestens ca. 6 cm). In diesem Fall (= mit Lehne) muss der Stuhl über eine Synchronmechanik und Sitztiefenverstellung verfügen.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

KaVo Dental GmbH
Bismarckring 39
88400 Biberach/Riß
Tel. 07351/56 0
Fax 07351/56 14 88
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.kavo.com

Bilder & Videos

KaVo Campus – Rückenfreundliches Sitzen in der Praxis

KaVo Campus – Die Einstellung des Patientenstuhls

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Werkzeugkoffer

Werkzeugkoffer

So wird der Werkzeugkoffer zum Freund des Rückens

Arbeiten sie auch wie rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland in einem Handwerksbetrieb? Vielleicht als Monteure oder Elektriker? Dann gehört der Werkzeugkoffer bestimmt zu einem ihrer wichtigsten Arbeitsutensilien. Doch dieses wichtige Hilfsmittel ist viel zu häufig unhandlich, schwer und lässt sich nicht besonders komfortabel an den Arbeitsplatz bringen. Am Ende des Tages schmerzen Rücken und Gelenke vom Schleppen des unhandlichen Begleiters. Doch für jedes Problem gibt es bekanntlich eine Lösung, die die Belastung für den Rücken deutlich reduzieren kann.

""

Warum ein ergonomisch durchdachter Werkzeugkoffer sinnvoll ist

Der wohl wichtigste Tipp um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist ein Plus an Bewegung. Diese führt zu ausreichend starken Muskeln und gut durchwalkten Bandscheiben. Das allerdings nur, wenn das Plus an Bewegung auch ergonomisch ist. Wer als Monteur arbeitet, weiß, dass das oft nicht möglich ist. Denn der Einsatzort kann schon mal schwer zugänglich sein und die Arbeitshaltung gleicht auch nicht immer der Idealvorstellung. Dann sollte doch zumindest der Weg von der Firma zur Arbeitsstätte so angenehm wie möglich gestaltet werden können. Mit ergonomisch gut durchdachten Werkzeugkoffern lassen sich die Belastungen für Rücken und Gelenke deutlich reduzieren.

Doch wie muss ein Werkzeugkoffer dann aussehen? Ganz einfach: Es ist schon eine große Erleichterung, den Koffer beim Transport wie einen Trolley hinter sich herziehen oder schieben zu können. Der dafür nötige Teleskopgriff sollte großen und kleinen Personen ein komfortables Ziehen ermöglichen. Zudem sorgen große Räder für eine komfortable und leichtgängige Fortbewegung. Große leichtläufige Räder sind gerade bei kleinen Hindernissen oder Treppen sehr vorteilhaft, um schweres Tragen und einer damit unweigerlich einhergehende Schieflage des Körpers vorzubeugen.

Wenn es ohne Tragen nicht geht, sollten die Griffe ergonomisch gestaltet und so platziert sein, dass körpernahes Tragen sowohl rechts als auch links möglich ist. Wer etwas mehr tragen muss, hat so die Möglichkeit die Greifposition immer mal wieder zu wechseln. So kommt es dann auch nicht zu einer für Rücken und Bandscheiben ungünstigen muskulären Dysbalance.

Ausklappbare Beine am Koffer findet man selten. Sie haben jedoch einen großen Vorteil. So lassen sich die für die Arbeit benötigten Werkzeuge durch die erhöhte Entnahmeposition rückenfreundlicher greifen. Und bei Deckenarbeiten ist es möglich, den Koffer für hochgelegene Arbeiten als Leiterersatz zu nutzen. So kann man das für den Rücken sehr ungünstige Überstrecken vermeiden oder verringern. Ein stabiler und rutschfester Tritt sorgt für die nötige Sicherheit beim Aufsteigen. Für tieferliegende Arbeiten und in der Pause kann er als Sitzgelegenheit dienen. Bis zu 150 Kilogramm sollte der Koffer als Gewicht tragen können.

Was macht einen Werkzeugkoffer noch rückenfreundlicher?

Nicht nur das Exterieur, auch das Interieur sollte wohl durchdacht sein. Äußerst hilfreich ist beispielsweise eine so genannte ergonomische Schwerpunktlage beim Befüllen des Koffers mit allen nötigen Werkzeugen. Diese ist dann gewährleistet, wenn der Schwerpunkt sich möglichst nah über der Radachse befindet. Möglich macht das eine intelligente Fachaufteilung. Denn wenn der Bodenraum als Staufach für großes und schweres Gerät dient, bleibt der Schwerpunkt unten. In den oberen Fächern kommen dann die kleinen und leichten Werkzeuge unter.
Aus Sicherheitsgründen ist es unbedingt empfehlenswert, wenn sich der Kofferdeckel selbständig offen hält. Spezielle Dämpfer sorgen dafür, dass er nicht zufällt und eine Verletzung der Finger ausgeschlossen wird. Zu guter Letzt sollten Schraubendreher, Zangen und Co. so angeordnet sein, dass man sie schnell und sicher greifen kann.

Checkliste für rückengerechte Werkzeugkoffer

  • Das wichtigste an einem Werkzeugkoffer ist, dass er sich komfortabel transportieren lässt. Das heißt er muss sich gut tragen und ebenso gut ziehen und schieben lassen. Begünstigt wird das durch einen Griff mit angenehmer Haptik der gut in die Hand passt sowie einem Teleskopgriff, der sich an die Körpergröße anpassen lässt.
  • Rollen sind für einen Koffer unerlässlich, da die körperliche Belastung so deutlich reduziert wird. Achten Sie auf gute Rolleigenschaften, die u. a. durch hochwertige Lager gewährleistet werden. Größere Räder bieten klare Vorteile, da unebene Flächen, Rillen, Löcher und vor allem Treppen besser bewältigt werden können. Beim Rollenprofil ist darauf zu achten, dass sie keinen Abrieb erzeugen und Anhaftungen von Schmutz möglichst vermieden werden.
  • Muss der Koffer doch einmal getragen werden, beachten Sie, dass die Griffe so platziert sind, dass ein ausbalanciertes, körpernahes Tragen möglich ist, sich der Koffer mit der linken wie der rechten Hand gleich gut tragen lässt und die Haltegriffe in Größe und Form angenehm zur Handgröße passen.
  • Auf Baustellen kann es erforderlich sein, dass man in erhöhten oder tiefer gelegenen Bereichen arbeiten muss. Mit ausklappbaren Beinen dient der Koffer einerseits als Sitz und anderseits als stabiler und rutschsicherer Tritt für hochgelegene Arbeiten. Zusätzlich sorgt die erhöhte Position für eine komfortablere Entnahme von Werkzeugen. Ausklappbare Füße sind hierfür eine große Unterstützung, sodass man auf die zusätzliche Leiter verzichten kann.
  • Bei den inneren Werten zählen herausnehmbare Werkzeugtaschen genauso wie ein gesicherter Kofferdeckel, der nicht von allein zuklappen kann.
  • Nicht unbedingt erforderlich, aber dennoch sehr praktisch ist es, wenn der Koffer über einen Diebstahlschutz verfügt oder personalisiert werden kann.

Mindestanforderungen

  • Komfortables Tragen, Ziehen, Schieben
  • Gute Rolleigenschaften
  • Komfortable Haltegriffe
  • Ergonomische Schwerpunktlage
  • Hohe Belastbarkeit
  • Komfortable Nutzung
  • Geringes Gewicht

Außerdem sinnvoll

  • Diebstahlschutz
  • Variabler Transport
  • Personalisierung
  • Arbeitsplatzbeleuchtung

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.wiha.com

Bilder & Videos

Wiha Werkzeugkoffer Set XXL III electric

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Transport- und Arbeitstische

Transport- und Arbeitstische

Sägen leicht gemacht

So gut wie jeder hat schon einmal ein Möbelstück zusammengebaut und fast jeder hat sich dabei schon geärgert. Bei Einzelstücken ist das zwar nervig, aber die Qualen des Schraubens sind bald vergessen. Muss man jedoch beruflich mit speziellem Mobiliar unterwegs sein, sind pfiffige Produkte Gold wert. Flexibel, sicher und einfach in der Handhabung – darauf kommt es an. Ob im Heimbereich oder im beruflichen Einsatz – wer auf einen mobilen, transportablen Arbeitstisch mit Kapp-, Gehrungs-, Paneel- und Tischkreissägen angewiesen ist, weiß diese drei Eigenschaften bei der täglichen Arbeit mehr als zu schätzen.

""

Leichter Transport, schneller Aufbau, fester Stand

Es ist klugen Köpfen zu verdanken, dass moderne Arbeitstische heute so viel praktischer und nutzerfreundlicher sind. So dienen sie beispielsweise nicht nur als Aufnahme für Sägen, sondern gleichzeitig als Transportmittel.

Moderne Transport- und Arbeitstische verfügen nicht nur über eine optimale Gewichtsverteilung, die beim Tragen über Stock, Stein und Treppen eine große Hilfe ist, sondern auch über vollgummierte Räder. Ihnen ist es zu verdanken, dass selbst schwer zugängliche Baustellen kein unüberwindliches Hindernis mehr darstellen.

Der sekundenschnelle Aufbau, der feste Stand – selbst auf unebenem Gelände – spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern schont auch den Rücken.

Angepasste Arbeitshöhe, leichte Handhabung, geringes Gewicht

Die Arbeitshöhe ist mit 100 cm (inklusive Werkzeug) der durchschnittlichen Körpergröße eines erwachsenen Menschen angepasst. Lästiges, anstrengendes und rückenschädliches Arbeiten in vorgebeugter Haltung lässt sich so vermeiden.

Hinzu kommen die eindeutigen Bedienelemente. Alle Arbeiten können mit wenigen Handgriffen erledigt werden. Natürlich lassen sich die Tische einfach zusammenklappen, sodass sie sich leicht und platzsparend in einem Transportfahrzeug oder Stadtlieferwagen verstauen lassen.

Wer die Tische häufiger von einem Platz zum anderen tragen muss, freut sich über das geringe Gewicht. So steht einem gelungenen und vor allem rückenfreundlichen Arbeitstag nichts mehr im Wege.

Checkliste für rückengerechte Transport- und Arbeitstische

Mindestanforderungen

  • Sicherer, stabiler Stand bei möglichst geringem Gewicht
  • Werkzeuge können mit dem Arbeitstisch sicher und bedienerfreundlich verbunden werden
  • Leichte Beweglichkeit durch optimale Gewichtsverteilung und vollgummierte, baustellen-geländefähige Räder
  • Werkzeuge und Arbeitstisch können bediener- und rückenfreundlich transportiert werden
  • Rückenfreundlicher Transport auch über Treppen oder andere Hindernisse wie Absätze, Schotterzufahrten etc.

 

  • Arbeitshöhe des Tisches, inklusive der Werkzeuge, entspricht circa 100 cm
  • Zügiger, sicherer und rückenfreundlicher Auf- und Abbau
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Leicht im Transportfahrzeug (Stadtlieferwagen) verstaubar
  • Bei Kappsägen muss eine Vorrichtung für die Auflage längere Werkstücke vorhanden sein

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Stühle für Erziehende

Stühle für Erziehende

Ergonomischer Stuhl für Erzieher – spürbare Entlastung im anspruchsvollen Kita-Alltag

Erzieher sind im Kita-Alltag hohen psychischen und organisatorischen Belastungen ausgesetzt. Lärm, Zeitdruck, Personalmangel, ständige Unterbrechungen und emotionale Anforderungen führen häufig zu Stress, Erschöpfung und erhöhten Ausfallzeiten – aber auch Rückenschmerzen sowie Beschwerden im Hüft- Kniebereich sind nicht zu unterschätzen.

Als Erzieher arbeiten Sie jeden Tag in einer Umgebung, die vollständig auf Kinder ausgerichtet ist. Niedrige Tische, kleine Stühle, Tätigkeiten in Bodennähe und häufiges Bücken gehören zu Ihrem Alltag. Die Folge: Rückenschmerzen, Verspannungen sowie zunehmende Beschwerden an Knie und Hüfte. Viele Erzieher berichten, dass die körperliche Belastung über den Tag hinweg stetig zunimmt und sich langfristig zu ernsthaften Muskel-Skelett-Erkrankungen entwickeln kann.

stuehle fuer erziehende

Ein ergonomischer Stuhl, der speziell für den Einsatz im Kindergarten oder in der Kindertagesstätte entwickelt wurde, kann hier einen wichtigen Unterschied machen. Er unterstützt Ihren Rücken, entlastet Ihre Gelenke und hilft Ihnen, typische Belastungen im Kita-Alltag spürbar zu reduzieren.

Warum ein ergonomischer Erzieherstuhl so wichtig ist: Rückenfreundlich arbeiten – natürliche Haltung unterstützen

Eine ergonomische Sitzfläche, die leichte Bewegungen zulässt, hilft Ihnen dabei, eine natürliche und aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Durch dynamisches Sitzen bleibt Ihre Rückenmuskulatur aktiv, Verspannungen lösen sich und die Wirbelsäule wird dauerhaft entlastet. Das beugt Rückenbeschwerden wirksam vor – ein zentraler Aspekt für gesundes Arbeiten im Kindergarten.

Flexible Höhenverstellung für jede Arbeitssituation

Im Kita-Alltag wechseln Sie ständig zwischen verschiedenen Tätigkeiten und Höhen. Mal arbeiten Sie auf Augenhöhe mit Kindern, mal am Tisch oder bei organisatorischen Aufgaben. Ein Stuhl mit großem Bereich der Höhenverstellung ermöglicht genau diesen fließenden Wechsel – ohne tiefes Bücken, Hocken oder den Griff zu ungeeigneten Kinderstühlen. Ihr Rücken wird spürbar geschont, und ungünstige Beugehaltungen gehören der Vergangenheit an.

Knie und Hüfte nachhaltig entlasten

Arbeiten am Boden oder in sehr niedriger Position führt schnell zu Überlastungen der Knie- und Hüftgelenke. Ein ergonomischer Stuhl, der niedrige Sitzhöhen ermöglicht und gleichzeitig Bewegungsfreiheit bietet, schützt Ihre Gelenke und sorgt für eine deutlich angenehmere Arbeitsposition. Sie arbeiten entspannter, gelenkschonender und können Beschwerden langfristig vorbeugen.

Sicher, mobil und alltagstauglich

Damit Sie sich im Gruppenraum flexibel bewegen können, sollte ein guter Erzieherstuhl leicht, stabil und kippsicher sein. Rollen, die zur Bodenart passen, erleichtern das Umsetzen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Eine kompakte Form ermöglicht es Ihnen zudem, nah an die Kindertische heranzurücken und dennoch ergonomisch zu sitzen.

Gesund arbeiten in der Kita – mit einer ergonomischen Sitzlösung

Ein ergonomischer Stuhl kann die körperlichen Belastungen im Kindergarten nicht vollständig beseitigen. Doch er ist ein zentraler Baustein, um Rückenschmerzen, Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Knie- und Hüftbeschwerden deutlich zu reduzieren. Mit der richtigen Sitzlösung arbeiten Sie rückenfreundlich, bleiben beweglich und unterstützen Ihre langfristige Gesundheit.
Ein Stuhl, der die Kriterien der Aktion Gesunder Rücken erfüllt, bietet Ihnen genau das: spürbare Entlastung, optimale Unterstützung und ein ergonomisches Arbeiten – Tag für Tag im Kita-Alltag.

Checkliste für rückengerechte Stühle für Erziehende

  • Damit es im turbulenten Kita-Alltag nicht zu vermeidbaren Unfällen kommt, sollte der Stuhl sicherheitstechnisch geprüft sein – zum Beispiel durch ein GS-Zeichen, das belegt, dass er auch bei schnellen Bewegungen sicher und stabil bleibt.
  • Weil Erzieherinnen und Erzieher sich ständig drehen, wenden oder spontan um Kinder herumbewegen müssen, braucht der Stuhl eine leichtgängige Beweglichkeit und passende Rollen, damit er diese spontanen Richtungswechsel mühelos mitmacht – etwa, wenn man sich schnell einem Kind zuwendet, das Unterstützung braucht.
  • Um Verspannungen und einen starren Sitz zu vermeiden, sollte die Sitzfläche Bewegungen mitgehen und gedämpft reagieren, sodass die Wirbelsäule bei jeder kleinen Gewichtsverlagerung aktiv und entlastet bleibt – ähnlich wie beim leichten Schwingen auf einem gut abgestimmten Hocker.
  • Damit es nicht zu unangenehmen Druckstellen oder eingeschränkter Durchblutung an den Oberschenkeln kommt, muss die Sitzfläche weich geformt und abgerundet sein – besonders hilfreich bei Tätigkeiten, bei denen man sich häufig vor- und zurückbeugt, wie beim Basteln mit Kindern.
  • Um den schnellen Wechsel zwischen niedrigen Kinderarbeitsflächen und Tätigkeiten auf Erwachsenenhöhe rückenfreundlich zu gestalten, sollte der Stuhl sich leicht und intuitiv in einem ausreichend großen Höhenbereich verstellen lassen – beispielsweise, wenn man erst am Krabbeltisch sitzt und kurz darauf am Konferenztisch.
  • Damit der Stuhl auch bei seitlichen Bewegungen, beim Greifen nach Materialien oder beim Sitzen mit Kindern auf Augenhöhe stabil bleibt, braucht er ein breites, kippfestes Fußkreuz – was besonders dann Sicherheit bietet, wenn ein Kind sich beim Aufstehen kurz am Stuhl abstützt.
  • Weil komplizierte Hebel im Kita-Alltag meist ignoriert werden, sollten alle Bedienelemente so erreichbar und einfach gestaltet sein, dass man sie auch mitten in einer Aktivität schnell nutzen kann – zum Beispiel, wenn man spontan die Sitzhöhe anpassen muss, um einem Kind beim Anziehen zu helfen.
  • Damit das Becken nicht nach hinten kippt und ein Rundrücken entsteht, sollte eine funktionale Beckenstütze automatisch eine aufrechte Sitzhaltung fördern – selbst dann, wenn man sich zwischen zwei Situationen nur kurz hinsetzt, etwa beim Wickeln oder trösten.
  • Um die Wirbelsäule beim schnellen oder häufigen Hinsetzen nicht durch harte Stöße zu belasten, sollte der Stuhl eine gut funktionierende Dämpfung besitzen – besonders hilfreich, wenn man sich zwischendurch rasch hinsetzt, weil ein Kind etwas zeigen möchte.

Optional

  • Wenn Tätigkeiten längere Zeit eine rückwärtige Sitzhaltung erfordern, kann eine ergonomische Rückenlehne helfen, entspannt und druckfrei zu sitzen – zum Beispiel während einer Besprechung oder Dokumentationsarbeit.
  • Damit der Stuhl den hygienischen Anforderungen im Kita-Alltag entspricht, sollten die Materialien leicht zu reinigen sein – gerade wichtig, wenn Farbe, Sand oder Kleber an den Händen der Kinder landen.

 

Mindestanforderungen

  • Nachweisbare Sicherheit
  • Flexible Anpassung an verschiedene Tätigkeiten
  • Dynamische Entlastung der Wirbelsäule
  • Druckfreies Sitzen
  • Große Spannbreite der Sitzhöhenverstellung
  • Sicherer Stand
  • Einfach bedienbare Elemente
  • Wirksame Beckenunterstützung
  • Gedämpftes, rückenschonendes Hinsetzen

Optionale Kriterien

  • Rückenlehne
  • Pflegeleichte Materialien

Produkte mit AGR-Gütesiegel

haider gmbh

Haider Bioswing GmbH
Dechantseeser Str. 4
95704 Pullenreuth
Tel. 09234/99 22-0
Fax 09234/99 22 166
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.bioswing.de

sedus stoll ag

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.sedus.de

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

Ergonomischer Sitzkomfort bei leichten Nutzfahrzeugen

Ergonomische Autositze , die sich dem Körper optimal anpassen, sind der Traum eines jeden Fahrzeugführers, der täglich mehrere Stunden hinter dem Lenkrad seines Transporters verbringt. Neidisch schaut man da auf den Trend, der sich im Bereich der PKW schon länger zeigt: Sitze mit fester Grundstruktur und einer ausreichend hohen Rückenlehne, diverse Einstellmöglichkeiten für eine optimale Sitzanpassung und somit für eine bequeme Sitzposition, in der man es auch mal etwas länger aushalten kann. Die Anforderungen an einen guten Autositz oder einem Sitz im Transporter sind jedoch nahezu identisch. Die erhöhte Sitzposition erfordert eine etwas andere Einstellung, doch an die Verstellmöglichkeiten werden die gleichen Anforderungen gestellt.

<img src="/…" alt="zwei Sitze in einem Nutzfahrzeug">

Rückenschmerzen durch schlechte Sitze im Transporter

Leichte Nutzfahrzeuge, sogenannte Transporter oder Vans, sind wahre Allrounder und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie gelten nicht nur als praktisch, sie sind es auch. Mit ihrer Geräumigkeit bieten sie Lösungsmöglichkeiten für unendlich viele Transportaufgaben. Das Problem: Dass es immer mehr Fahrzeuge gibt, bedeutet auch, dass immer mehr Menschen hinter einem Lenkrad sitzen und oft auf nicht besonders rückenfreundlichen Sitzen. Aber stundenlanges falsches Sitzen zieht gesundheitliche Folgen nach sich. Die Liste möglicher Beeinträchtigungen ist lang: von Rückenschmerzen, Verspannungen, Nackenbeschwerden, Müdigkeit, Beschwerden in den Beinen bis hin zu Schulterschmerzen, Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen. Davon betroffen sind auch Handwerker, Bauarbeiter, Paketdienstfahrer und Kuriere. Denn auch sie müssen berufsbedingt täglich viele Kilometer in ihren Transportfahrzeugen zurücklegen, um zu ihren Kunden oder an wechselnde Arbeitsplätze zu gelangen.

Ein Plus an Bewegung, selbst beim Fahren

Doch in Wirklichkeit ist das kein Problem mehr, denn auch für Transporter bietet die Automobilindustrie inzwischen rückenfreundliche Sitze an. Sie erfüllen alle ergonomischen Voraussetzungen. Eine feste Polsterung beim Sitz ist wichtig, um den Körper zu stützen und anatomisch korrekt sitzen zu können. Darüber hinaus spielt die Ausformung der Lehne eine entscheidende Rolle. Wie bei der Wirbelsäule selbst, sollte von der Seite aus betrachtet eine S-Form zu erkennen sein. Das ist nicht nur rückenfreundlich, sondern führt zusätzlich zu einem deutlichen sichereren Fahrgefühl. Von besonderer Bedeutung ist eine 4-Wege-Lordosenstütze. Dabei handelt es sich um eine aufblasbare Vorwölbung im unteren Bereich der Wirbelsäule, die nach vorne und hinten sowie oben und unten einstellbar ist. Das ist wichtig, weil wir Menschen alle unterschiedlich sind und jeder eine individuelle Unterstützung benötigt. Außerdem ist auch im Sitzen Bewegung für die Rückengesundheit förderlich. Anders als im Büro ist es im Auto natürlich nicht möglich zwischendurch aufzustehen. Doch selbst kleinste Veränderungen des Sitzes können eine Wohltat sein. Durch leichtes Verstellen der 4-Wege-Lordosenstütze und der Lehnenneigung ist auch bei längeren Fahrten Bewegung umsetzbar. Ideal ist dann eine elektrische Lehneneinstellung.

Das macht den Autositz besonders rückenfreundlich

Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung finden sich in Nutzfahrzeugen normale Kopfstützen oder Vollpolsterkopfstützen. Für beide gilt: Sie müssen ausreichend hoch sein und eine sichere Positionierung zum Hinterkopf gewährleisten. Der Abstand von der Kopfstütze zum Hinterkopf sollte nicht mehr als drei Zentimeter betragen. Besonders komfortabel wird es, wenn der Sitz über eine separate Federung verfügt. Diese dämpft die Belastungen, die zum Beispiel durch unebene Fahrbahnen oder auf Baustellen entstehen.

An die Körpergröße anpassbar

Eine weitere entscheidende Voraussetzung für ergonomisches Fahren im Transporter ist die individuelle Einstellbarkeit der Sitzhöhe. Orthopäden und Anatomen wissen: Je waagerechter der Sitz, desto besser die Beckenpositionierung und die Ausrichtung der Wirbelsäule. Optimales Sitzen ist zudem nur dann möglich, wenn der Sitz über eine Neigungswinkelverstellung für eine ideale Auflage der Oberschenkel verfügt. Eine Sitztiefenverstellung sorgt dann dafür, dass selbst bei großen Fahrern der Oberschenkel nahezu ganz aufliegt und so eine optimierte Sitzdruckverteilung erfolgt. Wer schon einmal auf einem ergonomischen Autositz Platz genommen hat, weiß das zu schätzen.

Weniger schwitzen, mehr wohlfühlen

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Autositz über eine Sitzheizung, ein Ventilationssystem und klimafreundliche Bezugsmaterialien verfügt. Denn gerade auf längeren Strecken kann das sehr zum Wohlfühleffekt beim Fahren beitragen. Ein Fahrer, der sich wohlfühlt, ist fitter und sicherer auf den Straßen unterwegs. Hinzu kommt, dass allzu starkes Schwitzen im Auto eine Gefahr für den Rücken bedeutet. Denn wenn man verschwitzt aus dem Wagen aussteigt, kann Zugluft die untere Rückenpartie sehr schnell auskühlen. In der Folge verspannen die Muskeln und ein Hexenschuss ist vorprogrammiert.

Die korrekte Einstellung des Autositzes

Neben der schlechten ergonomischen Qualität von Sitzen ist vielfach auch die falsche Sitzhaltung Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen beim Autofahren. Für die orthopädisch korrekte Sitzhaltung muss ein Autositz sorgfältig eingestellt werden, was wiederum bedingt, dass er über die oben aufgeführten Eigenschaften und Funktionen verfügen muss.

So stellen Sie Ihren Autositz optimal ein

1. Rücken Sie mit dem Gesäß ganz an die Sitzlehne heran. Stellen Sie nun Ihren Sitz so ein, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind.
2. Die Rückenlehne muss so geneigt sein, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreicht werden kann. Hierfür sollte die Rückenlehne in einem Winkel von circa 110 Grad eingestellt werden. Achten Sie darauf, dass auch bei Lenkbewegungen der Schulterkontakt zur Lehne erhalten bleibt.
3. Wenn eine Lehnenkopfeinstellung vorhanden ist, sollten Sie diese nur anpassen, wenn die normale Lehnenkontur zur Schulterabstützung nicht ausreicht. Weniger ist hier mehr.
4. Wählen Sie jetzt die für Sie richtige Sitzhöhe. Sitzen Sie so hoch wie möglich. Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte aber noch eine Handbreit Platz sein.
5. Stellen Sie die Sitzflächenneigung so ein, dass die Oberschenkel locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.

6. Wenn Sie die Sitzflächenlänge eingestellt haben, sollte zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante 2–3 fingerbreit Freiraum vorhanden sein.
7. Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass zwar der Kopf geschützt, der Nacken jedoch nicht gestützt wird. Eine zu tief eingestellte Kopfstütze kann bei einem Heckaufprall schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen hervorrufen. Ideal: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf.
8. Wenn Lehne und Sitzfläche mit einstellbaren Seitenwangen ausgestattet sind, sollten Sie darauf achten, dass diese Teile am Körper anliegen ohne einzuengen.
9. Die natürliche Form Ihrer Lendenwirbelsäule unterstützen Sie mit der vorhandenen Lordosenstütze. Führen Sie die Anpassung immer von unten nach oben durch. Der wichtigste Abstützbereich ist der des Beckens (Gürtellinie).
10. Überprüfen Sie alle Einstellungen nochmals in gleicher Reihenfolge. Dann passt der Sitz.

Bitte denken Sie auch daran:

  • Nur ein ausgeruhter Autofahrer fährt auch sicher.
  • Nach anderthalb, spätestens aber 2 Stunden Fahrt ist eine Regenerations- und Bewegungspause für Körper und Geist unerlässlich.
  • Auch der beste Autositz ist nur ein Baustein auf dem Weg zum rückengerechten Alltag.
  • Sitzposition und -Einstellung können bei Trägern von Gleitsicht- oder Bifokalbrillen den Blickwinkel ändern und somit die Sehschärfe negativ beeinflussen.

Checkliste für rückengerechte Sitze in leichten Nutzfahrzeugen

  • Der Sitz muss eine feste Grundstruktur haben. Sie erhöht die Sicherheit und ist zugleich Voraussetzung für wirbelsäulengerechtes Sitzen. Eine zu weiches Material kann nicht genügend stützen.
  • Eine wirbelsäulengerechte Form der Lehne und der Schaumteile sowie eine ausreichend hohe Rückenlehne sind erforderlich (Lehnenhöhe = Schulterhöhe). Der Rücken sollte die Lehne nicht überragen. Von der Seite betrachtet muss eine leichte S-Form erkennbar sein.
  • Die Seitenführungen am Sitzkissen und an der Rückenlehne (Seitenwangen) sorgen für ein sicheres Fahrgefühl und geben dem Fahrer den notwendigen Halt.
  • Der Lendenwirbelbereich muss durch die sogenannte 4-Wege -Lordosen- (vor und zurück, hoch und runter) bzw. Beckenkammstütze (= aufblasbare Vorwölbung im unteren Bereich der Rückenlehne) großflächig und individuell unterstützt werden. Die Hauptabstützung erfolgt am oberen, hinteren Beckenkamm (Gürtellinie). Während der Fahrt, vor allem bei längeren Strecken, ist es ratsam, die Unterstützung immer wieder leicht zu verändern, ebenso die Lehnenneigung. Noch wichtiger sind regelmäßige Bewegungspausen. Dann fährt man entspannter und beugt Ermüdungserscheinungen vor.
  • Die Kopfstütze muss in der Höhe ausreichend einstellbar sein oder (bei Vollpolsterkopfstützen) ausreichend hoch sein. Die Verstellwege der Kopfstütze müssen eine korrekte und damit sichere Positionierung zum Hinterkopf ermöglichen: Oberkante Kopfstütze = Oberkante Kopf, Abstand der Kopfstütze zum Hinterkopf maximal 3 cm. Die Kopfstütze hat ausschließlich eine Sicherheitsfunktion und sollte während der Fahrt (das gilt nur für den Fahrer) keinesfalls als Stütze benutzt werden, andernfalls kann es zu gefährlichen Ermüdungserscheinungen kommen (Stichwort: Sekundenschlaf).
  • Ebenfalls ein absolutes Muss ist die individuelle Einstellbarkeit der Sitzhöhe. Sie sorgt für ein annähernd gleiches Sichtfeld für alle Fahrer.
  • Die Neigungswinkeleinstellung der Sitzfläche sorgt für eine korrekte Auflage der Oberschenkel. Der gesamte Sitz muss ausreichend in der Länge verstellbar sein.
  • Die einstellbare Sitzflächenlänge (Sitztiefe) ermöglicht eine korrekte Anpassung an die Oberschenkellänge des Fahrers und optimiert dadurch die Sitzdruckverteilung. Je besser der Sitzdruck über Gesäß und Oberschenkelauflage verteilt wird, desto angenehmer ist das Fahren, vor allem bei Langstrecken. Optimal ist eine komplette Abstützung des Oberschenkels, wobei darauf zu achten ist, dass die Sitzvorderkante nicht unangenehm in der Kniekehle drückt.
  • Das optimale Sitzklima kann z. B. über eine Kombination aus Sitzheizung, Ventilationssystem und klimafreundlichen Bezugsmaterialien erreicht werden.

Mindestanforderungen

  • Wirbelsäulengerechte, feste Grundstruktur
  • Ausreichende Bemaßung (Rückenhöhe, Kopfstütze, Sitzfläche)
  • Sitzhöheneinstellung
  • Sitzneigungseinstellung
  • Sitzlängsverstellung
  • Sitzflächentiefeneinstellung
  • Kopfstütze optimal einstellbar
  • 4-Wege-Lordosenstütze
  • Bedienelemente während der Fahrt gut erreichbar

Außerdem sinnvoll

  • Klimapaket (Sitzheizung/Ventilation)
  • Lehnenkopfeinstellung
  • Massagefunktion
  • Komfortkopfstütze
  • Memoryfunktion
  • Separate Sitzdämpfung

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

logo ford
logo man
logo vw

Ford Werke GmbH
Henry-Ford-Str. 1
50735 Köln
Tel. 0221/99992999
Fax 0221/9032869
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.ford.de

MAN Truck & Bus SE
Dachauer Str. 667
80995 München
Tel. 089/15800
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.man.eu

Bilder & Videos

grafik anforderungen sitz

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Veranstaltung finden

Finden Sie interessante Veranstaltungen in Ihrer Nähe rund um den Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026.

Umkreis
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
13 März 2026;
03:00PM - 06:00PM
Muskelentspannung leicht gemacht
14 März 2026;
08:00AM - 05:30PM
Vielfältige Impulse am Tag der Rückengesundheit
14 März 2026;
08:30AM - 06:00PM
Expertenworkshop 2026
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
57. Gesundheits- und Informationswoche
15 März 2026;
12:00AM
Tag der Rückengesundheit im Rosenhaus
14 März 2026;
08:00AM - 05:30PM
Vielfältige Impulse am Tag der Rückengesundheit
15 März 2026;
09:30AM - 12:30PM
Tag der Rückengesundheit
15 März 2026;
10:00AM - 05:00PM
Wir verhelfen Ihnen sehr gerne zu einem rückengerechten, passenden neuen Sessel.
15 März 2026;
10:00AM - 04:00PM
Tag der Rückengesundheit 2026 - kostenfreie Kursteilnahme!
15 März 2026;
10:00AM - 12:00PM
Yoga-Workshop "Rück´n´Roll"
15 März 2026;
10:30AM - 03:30PM
Aktionstag: Rückengesundheit
15 März 2026;
11:00AM - 12:00PM
Nia Dance - "Rück´n´Roll - Fokus Wirbelsäule
15 März 2026;
11:00AM - 01:00PM
Eutonie
15 März 2026;
11:03AM - 01:00PM
RÜCKEN Podium Mallorca
16 März 2026;
09:00AM - 10:00AM
Rückenfit-Kurs
16 März 2026;
06:00PM - 07:30PM
Rückenschmerzen verstehen lernen
16 März 2026;
06:45PM - 07:45PM
Gymnastik und Gesundheitssport für Ältere
17 März 2026;
04:00PM - 06:15PM
Interaktive Gruppe- Der Rhythmus bei dem ich mit muss - Kraft und Ausdauer, mit Musik geht es besser
18 März 2026;
04:00PM - 06:00PM
Ergonomie am Arbeitsplatz - mit kleinen Veränderungen große Wirkungen für Ihre Rückengesundheit erzielen

Sparen Sie 20% Bei Studentenrucksäcken

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) der
AGR zertifizierten Eoto Studentenrucksäcke einen Preisnachlass von 20%.
Einfach eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern.

20%

SPAREN SIE 20% BEI AERIS AKTIVSITZMÖBELN

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines Aeris Swopper, Aeris Swoppster oder eines Aeris Muvman einen Preisnachlass von 20 %! Dies entspricht z. B. beim Aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!

→ Jetzt Eigenbedarfsbestätigung anfordern und sparen!