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Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
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Arbeiten ohne Rückenschmerzen: Künstliche Intelligenz ermöglicht mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits in vielen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten – so auch in der Arbeitswelt. Vielleicht hast du schon einmal etwas von KI-basierten Exoskeletten gehört? Hierbei handelt es sich um eine am Körper getragene Stütze, die an manuellen Arbeitsplätzen für mehr ergonomische Bewegungen der Beschäftigten sorgt. Davon profitiert nicht nur deine Gesundheit und vor allem dein Rücken: Durch die Reduktion rückenbedingter Krankheitsausfälle hat auch dein Arbeitgeber etwas davon.

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Rückenschmerzen durch Smartphone, Tablet & Co.

Mal eben die E-Mails checken, sich über die Ereignisse des Tages informieren, schauen, was es so Neues auf den sozialen Netzwerken gibt und eine Folge der Lieblingsserie ansehen: Smartphone, Tablet & Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ebenso wie die damit einhergehenden körperlichen Beschwerden: „Handynacken“ nennt sich das Phänomen, von dem seit Jahren mehr und mehr Menschen betroffen sind. 

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E-Autos: Mehr Ergonomie beim Autositz

Sowohl für den Fahrspaß als auch für die Rückengesundheit ist kein Bauteil im Auto wichtiger als der Sitz. Aus diesem Grund vergeben wir als unabhängiger Verein bereits seit über 20 Jahren das AGR-Gütesiegel für Autositze, die besonders ergonomisch sind. E-Autos und autonomes Fahren bieten nun noch mehr Möglichkeiten für rückengesundes Sitzen im Auto.

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Mitwachsende Kindermöbel: ergonomisch und nachhaltig

Ganz egal ob wir die Zeitung aufschlagen, das Radio oder den Fernseher einschalten: das Thema Nachhaltigkeit ist von der öffentlichen Agenda einfach nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen achten darauf, welchen Umwelteinfluss ihr Verhalten im täglichen Leben haben könnte. Und das ist gut so. Dass wir als Verbraucher verstärkt nachhaltige Produkte einfordern hat aber gleichzeitig zur Folge, dass die Anforderungen an die Industrieunternehmen wachsen.

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Fahrradfahren: Kräftigung und Dehnung der Muskulatur

Fahrräder und mittlerweile auch E-Bikes sind ein wesentlicher Bestandteil egal ob als Verkehrsmittel, Sportgerät oder Freizeitgestaltung. Radfahren macht Spaß, es hält uns mobil und fit. Aber wusstest du, dass mehr als 2/3 aller Radfahrer unter Beschwerden beim Radfahren leiden?

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AGR on Tour – den Anfang macht die TheraPro Stuttgart

In diesem Jahr habt ihr die Möglichkeit, uns gleich auf mehreren Messen persönlich zu treffen. Das Team der Aktion Gesunder Rücken ist für euch auf den führenden Fachmessen vor Ort, wir freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch! Unser erster Stopp führt uns auf die TheraPro in Stuttgart, auf der für uns vom 03. bis 05. Februar 2023 die neue Messe-Saison startet – mit ordentlich Bewegung.

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So weiß, so schön, so schwer

Mittlerweile bleibt der Traum von einer weißen Weihnacht leider immer öfter ein Wunsch vieler kleiner und großer Winterfans. Trotzdem kommen im Laufe der kalten Jahreszeit meistens auch die Schneehasen unter uns auf ihre Kosten. Nach dem Aufstehen auf den schneebedeckten Garten hinausblicken, einfach wunderschön. Der Moment der Bewunderung für den glitzernden Schnee dauert meist jedoch nur kurz an und die Realität holt uns schnell wieder ein.

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Prädikat: ausgezeichnet!

Geht es dir ähnlich? In einer Gesellschaft des Überangebots sieht man im Produkt-Dschungel schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Das wollen wir ändern! Aus diesem Grund verleihen wir Produkten nach einem ausführlichen Prüfprozess ein Gütesiegel für ausgeklügelte Ergonomie-Konzepte. Um deinen Alltag möglichst rückengerecht zu gestalten, dürfen nicht nur Produkte dieses Qualitäts-Merkmal tragen. Wusstest du, dass sich auch Fachgeschäfte von uns auszeichnen lassen können? So kannst du auf den ersten Blick erkennen: Hier erwartet dich Expertise und Fachwissen in der Beratung rund um deine Rückengesundheit.

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Back to school. Was passiert in einer Rückenschule?

Im Laufe der Evolution hat sich für uns Menschen etwas ganz Entscheidendes geändert: wir haben den aufrechten Gang erlernt. Menschen sind nicht immer auf zwei Beinen durch’s Leben gelaufen. Daran musste sich auch unsere Wirbelsäule und der gesamte Bewegungsapparat erst einmal gewöhnen.

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Oh, du rückengerechte Winterzeit

Vielleicht bist du mit deinen Gedanken gerade noch im Sommerurlaub und genießt warme Sonnentage an der frischen Luft. Aber aufgepasst, in ein paar Monaten steht er wieder vor der Tür: der Winter. Und nein, nicht aufmachen und hoffen, dass er wieder geht, ist keine Option. Schaudert es dir jetzt schon allein bei dem Gedanken an die Winterzeit? 

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Treppensteighilfen

Treppensteighilfen

So sind Treppen kein unüberwindliches Hindernis mehr

Unter Sportmedizinern gilt Treppensteigen als optimales Training für Senioren. Das regelmäßige Hinauf- und Hinabgehen der 14 bis 20 Zentimeter hohen Stufen stärkt Herz, Muskeln und Gelenke. Doch was tun, wenn Treppensteigen zu einer großen körperlichen Herausforderung wird oder die Gefahr eines Sturzes besteht? Gründe dafür gibt es mehrere und betreffen kann es Menschen jeden Alters, egal ob Senioren, Kinder oder Personen mit Verletzungen, neurologischen Krankheiten oder vor allem bei Arthrose sowie Herz- und Muskelschwäche. Helfen kann dann eine Treppensteighilfe, die nicht nur dazu da ist, Treppen sicher zu nehmen, sondern auch mobil und aktiv zu bleiben.

treppensteighilfen

Stürze vermeiden

Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, können Treppen ein schier unüberwindliches Hindernis sein. Und wenn das die Alltagsgestaltung und Selbstständigkeit massiv einschränkt, ist es Zeit zu handeln. Denn leider müssen rund 600 000 Menschen jährlich aufgrund von Treppenstürzen medizinisch versorgt werden. Die meisten denken dann zuerst an die viel beworbenen Treppenlifte. Sie sind äußerst komfortabel, haben aber auch Nachteile: Zum einen nehmen sie viel Platz ein, zum anderen reduzieren sie die Bewegungsbudgets auch bei den Menschen, die sich noch relativ gut bewegen können.

Rollator für Stufen

Wer möglichst lange mobil bleiben möchte, sollte sich täglich viel bewegen. Das gilt auch für Menschen, die in ihrer Bewegung schon mehr oder weniger stark eingeschränkt sind. Treppensteigen gilt als hervorragendes Training. Nicht nur für Herz und Muskeln, sondern auch um die im Alter nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit zu trainieren. Eine spezielle Steighilfe kann, wie ein Rollator nur für Stufen, helfen, die Treppen zu überwinden und trägt somit zu mehr Selbstständigkeit bei. So sind Sie nicht auf Hilfe angewiesen und eine Treppe ist kein Anlass mehr Ihre Wohnsituation zu verändern. Ein wichtiges Detail hierbei ist ein großer ergonomischer Griff, den die Nutzer sehr leicht hoch- und herunterschieben können. Das hat gleich zwei Vorteile: Man muss weiterhin seine eigene Muskelkraft nutzen, um die Treppen zu überwinden und hat gleichzeitig die Sicherheit das Gleichgewicht halten zu können. Also Training gepaart mit Sicherheit um sich so im eigenen Zuhause frei bewegen zu können.

Technische Voraussetzungen

Doch was macht eine gute, AGR-zertifizierte Treppensteighilfe aus? Zunächst spielt die Handhabbarkeit eine entscheidende Rolle: Einfach, unkompliziert und selbsterklärend sollte sie sein. Ein Lösen und Arretieren des Griffes muss zu jeder Zeit leicht, sicher und intuitiv möglich sein. Sie selbst müssen über die Geschwindigkeit entscheiden können, mit der Sie die Treppe überwinden möchten. Eine selbstständige Arretierung kann dabei auch in kritischen Situationen die Sicherheit bieten, dass Sie alles fest im Griff haben. Praktisch ist es zudem, wenn sich der Haltegriff wegklappen lässt. So haben auch jene ausreichend Platz, die noch keine Hilfe beim Treppensteigen benötigen.

Anpassbar für Groß und Klein

Die Treppensteighilfe sollte sich an die Körperhöhe der Nutzer gut anpassen können. Von Vorteil, insbesondere für die Rückengesundheit, ist eine ergonomische Form des Griffes. Diese hilft dabei einfach und schnell die passende Position zum Greifen zu finden. Sowohl mit einer als auch mit beiden Händen. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen und die Möglichkeit Handgriff und Handlauf gleichzeitig zu nutzen, sollte die Treppensteighilfe unbedingt auch eine seitliche Greifmöglichkeit bieten. Das Lösen der selbständigen Arretierung muss dabei leicht aus jeder Griffhaltung und ohne großen Kraftaufwand möglich sein.

Checkliste für rückengerechte Treppensteighilfen

Mindestanforderungen

  • Die Treppensteighilfe muss passend zum Nutzer ausreichend belastbar sein.
  • Ein einfaches und zu jeder Zeit sicheres Lösen und eigenständiges Arretieren des Griffes muss möglich sein.
  • Die Treppensteighilfe muss für unterschiedliche Körperhöhen und Treppenprofile einsetzbar sein.
  • Eine sichere und funktionelle Abstützung der Arme und des Schultergürtels muss gewährleistet sein.
  • Eine präzise Einweisung in die korrekte Handhabung und Nutzung muss angeboten werden.
  • Die Treppensteighilfe muss einfach und intuitiv zu nutzen sein.

Außerdem sinnvoll

  • Eine Möglichkeit des Transports von Taschen etc. sollte gegeben sein.
  • Bei Bedarf muss die Nutzung durch mehrere Anwender nacheinander möglich sein.

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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TOPRO GmbH
Torellstr. 1
10243 Berlin
Tel. 08141/88 89 39-0
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Produktvideo TOPRO Step - Die Treppensteighilfe

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Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) Klinikbereich

Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) - Klinikbereich

Gehwagen im klinischen Einsatz

Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder Gleichgewichtsproblemen, sowie zur Entlastung nach Operationen zum Beispiel von Oberkörper, Rücken oder Knien müssen Patienten in der Klinik therapiert werden. Dafür werden meist spezielle Gehhilfen benötigt, die eine sichere Unterstützung bieten.

Auch bei Gangeinschränkungen und Gangunsicherheiten in Kombination mit einer eingeschränkten Rumpfstabilität helfen entsprechende Geräte beim Neuerlernen des Gehens. Darüber hinaus können sie beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl eingesetzt werden.

mann mit stehhilfe. link zu steh- und gehhilfen.

Individuell einstellbar

Optimale Gehwagen sind durch ihre hydraulische oder elektrische Höhenverstellung für jeden Nutzer individuell und einfach in Höhe und Breite einstellbar. Eine spezielle Höhenskala ermöglicht es zudem, dass eine einmal für korrekt befundene Stützhöhe auf der Skala abgelesen und jederzeit wieder eingestellt werden kann.

Optimierte Räder und Zubehör

Mit verstellbaren Unterarmauflagen, speziellen für den therapeutischen Einsatz optimierten Rädern und einer großen Palette pflegerischen Zubehörs (Halterung für Drainagebeutel, Sauerstoffversorgung etc.) wurden die Gehwagen speziell für die moderne Bewegungstherapie entwickelt.

Checkliste für rückengerechte Steh- und Gehhilfen (Gehwagen)

  • Das Gerät muss Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten ermöglichen
  • Die Armstütze muss stufenlos, individuell in Höhe und Breite einstellbar sein.
  • Die Handgriffe müssen sich auf die anatomischen Bedürfnisse des Nutzers einstellen lassen.
  • Um wechselnden Nutzern (Patient und Therapeut) die Gerätenutzung zu erleichtern, muss die individuelle Höhe schnell, einfach einstellbar sein, z. B. elektrisch oder manuell per Gasdruckwippe.
  • Ein großer Verstell-Bereich erhöht die Einsatzmöglichkeiten.
  • Eine leichte Handhabung durch den Therapeuten muss möglich sein.
  • Objektive und subjektive Stabilität beim Stehen und Gehen muss Voraussetzung sein für die Nutzung. Das Gerät muss bis mindestens 150 kg (Nutzergewicht) belastbar sein.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit zur Gewährleistung der Körperbalance muss gewährleistet sein.
  • Eine leichte Bedienbarkeit ist gefordert. Alle Anpassungen müssen schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
  • Um als Aufstehhilfe aus sitzenden Positionen zu dienen, muss das Gerät auch niedrige Betten und Toilettensitzen unterfahren können.
  • Sinnvolle Ergänzungen sind z. B. eine Einarmbremse, ein Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen), ein Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel), ein Träger für eine
  • Sauerstoffflasche (wichtig für COPD-Patienten), eine Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern), eine Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal) sowie ein Infusionsstativ.

Mindestanforderungen

  • Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten
  • Armstütze stufenlos und individuell in Höhe und Breite einstellbar
  • Handgriffe einstellbar
  • Leichte Höheneinstellung
  • Leichte Handhabung durch Therapeuten möglich
  • Stabilität beim Stehen und Gehen – belastbar bis mindestens 150 kg
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Leichte Bedienbarkeit – Anpassungen schnell und ohne Werkzeug
  • Aufstehhilfe/Unterfahrbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Einarmbremse
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel)
  • Träger für Sauerstoffflasche (wichtig für COPD Patienten)
  • Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern)
  • Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal)
  • Infusionsstativ

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grafik therapeutische steh- und gehhilfen

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Reha-Autositze

Reha-Autositze

Wie ein optimaler Reha-Autositz für Klein bis Groß konzipiert sein sollte

Selbstständig im Auto Platz nehmen und eine entspannte Fahrt genießen – für gesunde Menschen kein Problem. Denn sie haben eine gute Körperkontrolle und bleiben durch das automatische Anspannen ihrer Muskeln auch beim Bremsen oder bei Kurvenfahrten immer in einer stabilen Sitzposition. Doch anders schaut es bei Menschen aus, die aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung dazu nicht in der Lage sind. Sie benötigen dann Unterstützung: Zum Beispiel in Form einer speziellen Sitzhilfe. Sie sorgt im Auto für einen sicheren Halt und rückenfreundliches Sitzen – vorausgesetzt sie verfügt über umfangreiches Zubehör und erfüllt unterschiedlichste Anforderungen.

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Individuell und anpassungsfähig

Wenn Sie nicht selbst betroffen sind, ist es kaum vorstellbar, keine Kontrolle über den Körper zu haben. Die meisten Menschen spannen einfach genau die Muskeln an, die sie für die jeweilige Situation benötigen. Doch viele Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene, die unter einer körperlichen bzw. neurologischen Beeinträchtigung leiden, sind dazu nicht in der Lage. Während es bereits seit längerem spezielle Reha-Kindersitze gibt, wird es für die Betroffenen zu einem großen Problem, wenn diese nicht mehr passen. Ohne diese Sitzunterstützung wäre das Mitfahren im Auto für sie fast unmöglich.

Mit einem speziellen Sitz, der nicht nur rückenfreundlich ist, sondern auch die unterschiedlichsten Einstellfunktionen bietet, können diese Personen weiterhin mobil unterwegs sein. Die Anforderungen sind dabei so individuell wie der Mensch, der in dem Sitz Platz nehmen möchte. Individualität und ein umfangreiches Zubehörsortiment sind daher Grundvoraussetzungen für einen guten Reha-Autositz. Denn, nicht jede Funktion ist für jeden Bedarf gleich wichtig. Die Auswahl, welcher Unterstützung es bedarf, trifft in der Regel der behandelnde Arzt oder Therapeut in Zusammenarbeit mit dem beratenden Sanitätshaus.

Ein gutes Gurtsystem für sicheren Halt

Grundsätzlich gilt, ein Reha-Autositz sollte ergonomisch geformt sein, einen guten Halt bieten und selbstverständlich komfortabel sein. Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern individuelle Anpassungen. Da ist zum einen der sichere Halt. Der kann beispielsweise durch eine kombinierte Nutzung von Drei-Punkt- und Fünf-Punkt-Gurt gewährleistet werden. Der Fünf-Punkt-Gurt ist als Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich essenziell wichtig. Kommt der Fünf-Punkt-Gurt zur Anwendung, sollten sogenannte Gurtverbinder eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich die Gurte der beiden Systeme verbinden und verhindert ein Herauswinden des Nutzers aus dem Gurtsystem. Ein Schrittgurt mit Gurtschildpolster verhindert ein Durchrutschen (Submarining Effekt) des Körpers unter dem Beckengurt. Zusätzlich hilfreich ist eine seitliche, untere Gurtführung für den Drei-Punkt-Gurt, mit der das Überschlagen der Beine verhindert werden kann.

Ergonomie und Klima

Eine besondere Rolle spielt selbstverständlich die Ergonomie. Vor allem, weil die Bewegung durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und die aus Sicherheitsgründen notwendigen Gurtsysteme zusätzlich eingeschränkt wird. Wichtig dafür ist eine ausreichende und einstellbare Rückenhöhe, die zum Nutzer passt. Wie bei guten Autositzen, sollte auch der Reha-Sitz über eine Sitztiefenverstellung, eine ausreichend breite Sitzfläche sowie ein stufenlos in der Höhe verstellbares Kopfpolster verfügen. Eine Unterstützung zur Beinpositionierung darf ebenfalls nicht fehlen.

Insbesondere bei längeren Fahrten empfiehlt sich ein komfortabler Sitzkern. Dieser ermöglicht eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie eine optimale Druckverteilung von Gesäßpartie und Oberschenkel. Das gleiche gilt für die Polsterung im Rückenbereich. Tipp: Eventuell zum Einsatz kommende Formschaumkerne, sollten in der Festigkeit auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar sein.

Nicht zu unterschätzen ist das Sitzklima. Ideal ist beispielsweise eine passive Ventilation durch Abstandsgewirk sowie atmungsaktive Stoffe. Ein anpassbarer Rückenwinkel sowie die Nutzung des 3-Punkt-Gurtes, wahlweise rechts oder links, runden die Komforteinstellung ab.

Auch an die Helfer ist zu denken

Da viele Betroffene beim Ein- und Aussteigen auf Unterstützung angewiesen sind, ist es ratsam auch an die Helfer zu denken. Eine niedrige Seitenführung im hinteren Sitzbereich sowie eine ausreichend breite Sitzfläche helfen beim Transfer des Nutzers oder auch eine Drehplatte zum leichteren Ein- und Aussteigen. Ein geringes Eigengewicht und ein ergonomisches Handling, zum Beispiel durch eine Einklappfunktion des Sitzes, sind wertvolle Unterstützungen.

Checkliste für rückengerechte Reha-Autositze

  • Grundvoraussetzung ist eine sichere Positionierung des Sitzes im Fahrzeug. Stichwort Isofix oder Stabilisierungsbügel und Ausgleichspolster für im Fahrzeugsitz befindliche Sitzmulden. So schaffen Sie die wichtige Grundvoraussetzung für einen sicheren Halt.
  • Das Sitzen im Auto ist ohnehin von fehlender Bewegung geprägt, umso wichtiger ist es für eine komfortable Sitzposition zu sorgen. Der Sitz sollte daher über die annähernd gleichen Einstellmöglichkeiten verfügen wie ein guter Autositz. Eine hochwertige und ergonomische Polsterung ist unumgänglich.
  • Zusätzlich bedarf es unterschiedlichster Zusatzkomponenten, die es dem Nutzer so angenehm wie möglich machen. Der Anbieter der Sitze sollte über ein umfangreiches Zubehörsortiment verfügen. Zum Beispiel: Oberkörperführungen, Fußstützen, Thoraxpelotten, Abduktionsblock usw. Erfragen Sie dies, um bei evtl. späteren Anpassungen schnell eine Lösung zu finden.
  • Bei längeren Fahrten sind Sie gut gerüstet, wenn der Sitz über ein gutes Sitzklima verfügt. Eine passive Ventilation (Abstandsgewirk) und atmungsaktive Stoffe können dabei behilflich sein.
  • Denken Sie beim Kauf nicht nur an die Person, die darin sitzt, sondern auch an denjenigen, der sie begleitet. Achten Sie darauf, dass sich der Sitz gut und bequem transportieren lässt und nicht zu schwer ist. Eine Einklappfunktion kann hier helfen. Gleichzeitig sollte der Sitz den Transfer des Nutzers unterstützen, sodass keine zu hohen Kanten überwunden werden müssen.
  • Vor der Anschaffung ist es empfehlenswert, wenn Sie mit Ihrer Krankenkasse sprechen. Häufig werden anteilig Kosten für den Reha-Autositz übernommen. Was von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Mindestanforderungen

  • Sichere Positionierung des Nutzers im Sitz
  • Einstellbare Rückenhöhe
  • Sitztiefenverstellung
  • Ausreichend breite Sitzfläche
  • Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich
  • Unterstützung der Beinpositionierung
  • Unterstützung für den Kopf
  • Körpergerechte Grundstruktur
  • Gutes Sitzklima
  • Rückenschonende Handhabung für die Begleitperson,...
    ...sowohl für den Transfer des Nutzers,
    ...als auch des Sitzes selbst.
  • Sichere Positionierung des Sitzes im Pkw
  • Umfangreiches Zubehör zur Anpassung an den Nutzer

Außerdem sinnvoll

  • Sitzneigungsfunktion in mehreren Stufen
  • Stufenlos anpassbare Kopfstütze
  • Thoraxpelotten bzw. Oberkörperführungen
  • Abduktionsblock
  • Oberschenkelführungen
  • Höhenverstellbare Fußstütze
  • Drehfunktion des Sitzes (nach rechts bzw. links)
  • Gurtverbinder zum Verhindern des Herauswindens des Nutzers

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Thomashilfen

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Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
Walkmühlenstr. 1
27432 Bremervörde
Tel. 04761/88 60
Fax 04761/88 61 9
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Vorstellung des Hercules Prime - mit Tim von Thomashilfen

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Rollatoren

Rollatoren

Für mehr Bewegungsfreiheit – Rollatoren bieten Komfort und Sicherheit

Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit bedeuten Rollatoren ein großes Stück Freiheit. Durch die rollenden Gehhilfen können ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen ein autarkes Leben führen und sich selbständig innerhalb und außerhalb der eigenen Wohnung fortbewegen.

Erstaunlicherweise ist die geniale Erfindung der Schwedin Aina Wifalk noch gar nicht so alt. Selbst aufgrund einer Kinderlähmung gehbehindert, kam sie 1978 auf die Idee einer fahrbaren Gehhilfe. In Deutschland wurden die ersten Rollatoren ab Anfang der 90er Jahre gebaut. Heute finanzieren Krankenkassen rund eine halbe Million von ihnen jährlich. Senioren, aber auch junge Menschen, die unter Parkinson oder Multipler Sklerose leiden, profitieren von dem rollenden Gefährt. Immer häufiger kommen Rollatoren auch in der Therapie und Rehabilitation zum Einsatz.

frau mit rollator beim shoppen

Eine Gehhilfe und praktischer Begleiter

Dabei sind Rollatoren kein Ersatz für einen Rollstuhl, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Gehhilfe. Sie sind immer dann sinnvoll, wenn es darum geht, sicherer zu gehen, auch mal Pausen einlegen zu können sowie Einkäufe und Gepäck nicht tragen zu müssen. Ein Rollator bietet, anders als Krücken, festen Halt, da er stets fest auf dem Boden steht.

Die Konstruktion ist im Prinzip denkbar einfach: ein stabiles Rohrgestell aus Leichtmetall, unten vier Räder und oben zwei in der Höhe verstellbare Griffe. Die vorderen Räder sollten sich drehen lassen, um das Lenken zu erleichtern. Für die Sicherheit sorgen zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Feststellbremse zur festen Verankerung und eine Betriebsbremse, die nur für einen Moment bremst, indem man sie mit den Händen hochzieht.

Zubehörteile, wie Sitzfläche, Rückenlehne, Tablett, Stock- oder Schirmhalterung sowie Einkaufskorb, machen den Gehwagen zu einem praktischen Begleiter bei alltäglichen Besorgungsgängen.

Nicht zu schwer, mit Faltmechanismus und Memoryfunktion

Da der Rollator, zum Beispiel beim Verladen ins Auto oder Besteigen von Bahnen und Bussen, immer wieder angehoben werden muss, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.

Wichtig ist dabei auch die einfache Handhabung und die Möglichkeit das Gerät ohne großen Kraftaufwand zusammen falten und tragen zu können. Eine Klappsicherung soll verhindern, dass sich der Faltmechanismus während des Gebrauchs löst und der Nutzer dadurch stürzt. Viele Modelle lassen sich so zusammenklappen, dass sie auch im zusammengefalteten Zustand frei stehen und seinem Besitze notfalls auch so eine Stütze sein können. Eine Memoryfunktion ist hilfreich um den Rollator schnell wieder auf die richtige Griffhöhe einzustellen.

Ankipphilfe und Bereifung

Bei der Überwindung von Hindernissen hilft eine Ankipphilfe, welche aus einer kleinen Trittfläche am Gestell im Bereich der hinteren Räder besteht. Man sollte mit dem Rollator bis unmittelbar vor das Hindernis fahren, die Bremsen anziehen und mit dem Fuß auf die Ankipphilfe treten, sodass sich die beiden Vorderrädern anheben. Danach die Bremsgriffe wieder loslassen – so kann der Rollator mit angehobenen Vorderrädern nach vorne fahren.

Eine gute Bereifung nimmt bei unebenen Wegen die Stöße besser auf und schont so Schultern und Hände der Nutzer. Wenn der Rollator sowohl drinnen als auch draußen genutzt wird, sollten die Räder schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können.

Handgriffe und Sitzfläche

Für eine rückengerechte Haltung und ein leichteres Aufstehen werden zudem ergonomische Handgriffe benötigt. Diese ermöglichen durch ihre Form unterschiedlichste Hand- und Griffpositionen. Das entlastet Hände und Schultern und ermöglicht ermüdungsfreies Gehen auch für Menschen mit Handproblemen. Zudem ist der Gang automatisch aufrechter und damit rückengerechter. Beim Sitzen auf dem Rollator dienen die Handgriffe als Armlehnen. Beim Aufstehen vom Stuhl oder Sessel bieten sie durch ihre ergonomische Form besonders viel Halt und Sicherheit.

Damit sich der Nutzer hin und wieder ausruhen kann, muss zeitweise sicheres und komfortables Hinsetzen bei Rollatoren für den Außenbereich möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden und eine Maximalbelastung von mindestens 125 kg möglich sein.

Rückengurt und LED-Alarm

Eine gute Ergänzung ist ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt. Dieser kann den Rücken beim Sitzen auf dem Rollator entlasten, aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.

Einige Rollatoren verfügen über einen LED-Alarm. Dieser ist vorne rechts und links oberhalb der Räder angebracht und dient dazu, bei Dunkelheit und trübem Wetter von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Ein Sensor sorgt dafür, dass sich bei Bewegung und Dämmerung das Licht automatisch anschaltet. Kippt der Rollator nach rechts oder links, ertönt ein akustisches Signal. Diese Funktion ist wichtig, wenn der Benutzer gestürzt ist und Hilfe benötigt – er kann so andere auf sich aufmerksam machen.

 

Noch mehr Komfort und Bewegungsmöglichkeit im Wohnraum

Für den ausschließlichen Einsatz im Wohnbereich gibt es spezielle Rollatoren. Sie bieten ebenfalls die nötige Unterstützung beim Aufstehen sowie Gehen und helfen obendrein beim sicheren Transport von Utensilien und Gerichten. Im Vergleich zu den Allroundern sollten sie anstatt einer Möglichkeit zum Hinsetzen daher mit einem praktischen und vielseitig verwendbaren Tablett oder Korb ausgestattet sein.

Rollatoren mit Unterarmauflagen

Einen besonderen Einsatzzweck haben Rollatoren mit Unterarmauflagen. Sie sind eine sichere Stütze bei Gangeinschränkungen und –unsicherheiten aufgrund von Schwindel, Schädelhirntraum oder multipler Sklerose. Die Rollatoren eignen sich auch für Nutzer deren Handkraft für das Schieben eines Rollators nicht ausreicht oder die Unterstützung beim Aufrichten des Rumpfes bzw. eine Oberkörperentlastung (nach Herz- oder Wirbelsäulen-Operation) benötigen.

Die höhenverstellbaren Armauflagen können an jeden Nutzer angepasst werden. Dadurch bietet der Rollator die Möglichkeit, sich selbstständig fortzubewegen – ohne die Unterstützung einer Hilfsperson.

Checkliste für rückengerechte Rollatoren

Mindestanforderungen Rollatoren

  • Das Aufstehen aus der sitzenden Position muss erleichtert werden. Unterschiedliche Griffhaltungen während des Aufstehens, Gehens und Stehens müssen möglich sein.
  • Der aufrechte Stand und aufrechter Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuell in der Höhe (mit Memory-Effekt) anpassbare, ergonomisch geformte Handgriffe zu sichern sein.
  • Das zeitweise, sichere und komfortable Absetzen des Rumpfes zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates bei Rollatoren für den Außenbereich muss möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden. Eine Maximalbelastung von mindestens ca. 125 kg muss möglich sein.
  • Die Sitzfläche muss mikroklimafreundlich und komfortabel ausgeführt sein
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht zu bedienen sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden.
  • Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.
  • Die Überwindung von Hindernissen und das Befahren unterschiedlicher Böden muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe und auswechselbare Räder). Wird der Rollator ausschließlich draußen benutzt sind auswechselbare Räder nicht erforderlich.

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren

  • Ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt soll den Rücken entlasten, ein aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.
  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Sonnenschirm (zum Schutz vor Witterung)
  • Indoorräder (laufruhig und griffig; Wechsel über Steckachsen)
  • Outdoorräder (bieten mehr Laufruhe auf grobem Untergrund; Wechsel über Steckachsen)

Mindestanforderungen Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Rückbaumöglichkeit zum Rollator.
  • Stand und Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuelle Anpassung der Unterarmstützen in Höhe und Abstützungsfläche, sowie durch anatomische Griffe mit griffnahen Bremsen zu sichern sein.
  • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht handzuhaben sein.
  • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden. Höchstgewicht inklusive Räder und Netz ca. 11 kg.
  • Die Überwindung von Hindernissen muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe).

Außerdem sinnvoll bei Rollatoren mit Unterarmauflage

  • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
  • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
  • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
  • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
  • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
  • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
  • Namensschild (beugt Verwechslung vor)
  • Einfach wechselbare Räder (z.B. von Soft- auf Gripbereifung)

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grafik rollatoren für mehr bewegung

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Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

Ein Kissen mit besonderer Wirkung durch spezielle Formgebung

Lange Zeit galt der Bereich der Lendenwirbelsäule als größte Schwachstelle des Rückens. Doch mehr und mehr macht ein Leiden aus der Welt der Schreibtische und Handys Probleme: Nackenschmerzen bedingt durch eine schlechte Körperhaltung oder zu intensiver Nutzung. Aber auch Fehlhaltungen, entstanden durch mangelndes Haltungs- und Bewegungsbewusstsein im täglichen Leben wie am Arbeitsplatz können die Ursache sein.

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Problem Nackenschmerzen

Wenn gleich mehrere Beschwerden auftreten, sprechen Ärzte und Therapeuten von einem Syndrom. Im Bereich des Nackens heißt der Fachbegriff Zervikalsyndrom. Zu den typischen Symptomen gehören brennende und ziehende Schmerzen, die unter anderem bis in die Schulter, den Kopf, die Arme oder den Brustkorb ausstrahlen. Unbehandelt droht über kurz oder lang das, was der Volksmund als Buckel bezeichnet. Neben der gezielten Korrektur der Körperhaltung, sowie Fitness und Physiotherapie, kann auch ein spezielles Kissen helfen die Probleme zu beheben und vorzubeugen.

Kissen mit besonderem Effekt

Die Einsatzgebiete solcher Kissen sind vielfältig. Vor allem als Schlafkissen oder tagsüber beim Ruhen kann es gute Dienste leisten. Immerhin verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Bett. Zeit, in der entsprechend konzipierte Kissen eine wertvolle Hilfe sein können. Doch auch wer sich nur kurzfristig, etwa zum Relaxen oder während einer Therapie hinlegt, weiß die Vorzüge einer nützlichen Kopfunterlage zu schätzen.

Erläuterung: Bei Kissen mit besonderem Nutzen unterscheiden wir in zwei Kategorien. Zum einen in die Kategorie Schlafkissen, welche als Alternative für das klassische Kopfkissen im Bett angesehen wird und in Relax- oder Praxiskissen, die zur Entspannung dienen oder die Therapeuten für die Patientenbehandlung nutzen können.

Worauf kommt es an?

  • Um Verspannungen, Schmerzen und Haltungsfehler zu bekämpfen und ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, den Kopf in jeder Schlafposition individuell zu stützen. Eine Anpassung an ihre Bedürfnisse muss daher möglich sein.
  • Schlafen Sie auf dem Rücken, nutzen Sie es zum Relaxen auf dem Sofa oder setzen es in der Therapie ein, sollte die obere Brustwirbelsäule leicht unterstützt bzw. unterlagert werden. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch einen schmalen, verlängerten Mittelteil, der bis in diesen Bereich reicht. Das führt zu einer angenehmen Dehnung im Brustbereich und kann zu einer besseren Körperhaltung und Unterstützung der Atmung führen.
  • Befinden Sie sich im Schlaf in der Seitenlage, so darf das Kissen keinesfalls Druck auf die Schultern ausüben. Spezielle Ausformungen müssen darüber hinaus Kopf und Halswirbelsäule physiologisch ausrichten. Zusätzlich ist eine angenehme Erwärmung der Nacken- Schulterpartie für eine entspannte Lagerung von Vorteil.

Das Thema Hygiene ist nicht zu vernachlässigen

Achten Sie aus hygienischen Gründen auf eine leichte Pflegemöglichkeit des Kissens. Es sollte möglichst waschbar sein. Eine gute Atmungsaktivität sowie die toxikologische Unbedenklichkeit aller Materialien sind selbstverständlich.

Checkliste für rückengerechte Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

  • Kissen mit besonderem Nutzen müssen vor allem eine komfortable Lagerung des Kopfes bieten. Insbesondere Schlafkissen sowohl in Rücken- als auch in der Seitenlage (Relax- bzw. Praxiskissen nur in Rückenlage).
  • Bei Kissen ist das persönliche Empfinden besonders ausschlaggebend. Jeder Mensch hat etwas andere Ansprüche, so dass das Kissen eine individuelle Anpassung bieten oder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein muss.
  • Wichtig bei Kissen: die Hygiene. Achten Sie darauf, dass sich nicht nur der Bezug abnehmen lässt, sondern auch, das komplette Kissen waschbar ist.
  • Durch eine geeignete Lagerung, Unterstützung und Entlastung mit speziell geformten Kissen können Schmerzen oft vorgebeugt oder vermindert werden. Im Zusammenhang mit anderen therapeutischen Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Rückenschule etc.) können sie so auch wirksam beseitigt werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

Mindestanforderungen

  • Physiologische Lagerung des Kopfes (Relax- Praxiskissen nur in Rückenlage)
  • Atmungsaktiv
  • Waschbar
  • Anpassbar auf individuelle Bedürfnisse oder Wahl zwischen Varianten
  • Fehlhaltungen an Hals- und Brustwirbelsäule vorbeugen bzw. reduzieren

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Vibrationsrollen

Vibrationsrollen

Mit Vibrationen Faszien gezielt trainieren und Beschwerden lindern 

Der Weltraumforschung haben wir viel zu verdanken: UV-Filter für Sonnenbrillen, Solarzellen, Wasserfilter, Zahnspangen, Infrarot-Ohr-Thermometer und nicht zuletzt auch das hocheffektive Vibrationstraining, das bereits seit einigen Jahren Einzug in die therapeutische Behandlung gehalten hat. Ganz neu ist eine Vibrationsrolle zur sogenannten neuromuskulären Stimulation, also zur Stimulation von Muskeln und Nerven.

Vibrations- und Faszientraining in einem 

Die Vibrationsrolle vereint zwei Innovationen in einem Gerät: Faszientraining und Vibrationstraining. Die Bedeutung der Faszien wurde lange unterschätzt. Heute weiß man, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes sind und als weiße Schicht Muskeln und Organe umhüllen. Nur durch sie ist es Muskeln überhaupt möglich, Kraft zu übertragen. Faszien enthalten zwar kaum Blutgefäße, dafür aber umso mehr Nervenenden und Rezeptoren.

Wer sich regelmäßig bewegt, hat keine Schwierigkeiten mit den Faszien zu befürchten, denn sie bleiben elastisch und voll funktionsfähig. Bewegungsmangel hingegen mögen sie gar nicht. Dann werden sie fest und verkleben. Es können sogar kleine Risse und Wunden entstehen. Als Folge verkrampfen die Muskeln und es kommt zu Schmerzen. Vor allem der Rücken ist häufig betroffen. Mit einer Faszienrolle lässt sich die Elastizität der bindegewebigen Umhüllungen schnell wiederherstellen.

Auswirkungen von Vibrationen auf den Körper 

Besonders effektiv gelingt das, wenn zusätzlich auch noch Vibrationen auf den Körper wirken. Das haben zahlreiche Studien eindrucksvoll bestätigt. Bei der neuromuskulären Stimulationstherapie mit einer Vibrationsrolle werden neben der „Fasziensanierung“ zahlreiche weitere Prozesse in Gang gesetzt: Der Stoffwechselwechsel erhöht sich, die für den Knochenaufbau wichtigen Zellen (Osteoblasten) werden aktiviert, das zentrale Nervensystem arbeitet intensiver, das lymphatische System wird aktiviert und die nicht willentlichen Muskelkontraktionen führen zu einem Plus an Kraft.

Das gilt insbesondere für die tief liegenden Rückenmuskeln. Diese autochthonen Muskeln gelten als Mitschuldige für Rückenschmerzen, denn sie sind u. a. verantwortlich für die Stellung der Wirbelsäule. Leider sind sie häufig überdehnt und das anfällige Konstrukt Wirbelsäule gerät aus dem Lot. Mit herkömmlichem Krafttraining lassen sie sich schwer trainieren. Vibrationen wirken besonders auf diese tief liegende Muskelschicht und helfen so der Wirbelsäule dabei, wieder in Balance zu kommen.

Vibrationsrollen helfen nicht nur bei Rückenschmerzen 

Der Vorteil einer vibrierenden Faszienrolle: Sie ist praktisch überall einsetzbar, im Liegen, Stehen, Knien und auch sitzend am Schreibtisch im Büro. Sie ermöglicht Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen. Durch eine Vielzahl verschiedener Übungen ist es möglich, unterschiedlich starken Druck auszuüben. Schon dreimal fünf Minuten täglich reichen aus, um nachweisliche Erfolge zu erzielen.

Die Anwendungsmöglichkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf einen schmerzfreien Rücken. Auch Gelenkversteifungen und Muskelrückgang lassen sich damit behandeln. In der physikalischen Therapie kann die Vibrationsrolle bei Muskelverletzungen und Beckenbodeninsuffizienz, gestörten Körperwahrnehmung oder Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel beim Restless-Legs-Syndrom (ruhelose Beine im Schlaf) kann eine regelmäßige Anwendung gute Wirkung zeigen.

Checkliste für rückengerechte Vibrationsrollen

  • Die Rolle erzeugt eine wirksame Schwingung, das heißt, dass periodische Impulse in einer definierten Geschwindigkeit gezielt auf bestimmte Körperbereiche treffen.
  • Die Rolle ist robust und formstabil, sodass sie durch das Körpergewicht und andere Belastungen nicht beschädigt wird.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl allein als auch mit Partner durchführen kann. Darüber hinaus kann jedoch auch eine temporäre punktuelle Behandlung vorteilhaft sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen, Knien oder stehend an der Wand.
  • Idealerweise lässt sich die Vibrationsrolle kabellos batteriebetrieben (Akku) einsetzen, so haben Anwender mehr Freiheiten, ihre Übungen individuell auszuführen und sind vor allem nicht an einen Übungsort gebunden.
  • Weiterhin müssen Nutzungs- und Ladezeit angemessen sein und in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Mit einer Akkuladung sollen mehrere Trainingseinheiten durchführbar sein, sodass nicht nach jeder Anwendung nachgeladen werden muss.
  • Alle erforderlichen Anschlüsse, Ladevorrichtungen, Schalter etc. müssen leicht und komfortabel bedienbar sein. Sie dürfen beim Training bzw. der Anwendung nicht stören, sodass es nicht zu Verletzungen kommen kann. Eine intuitive fehlerfreie Bedienung muss gewährleistet sein.
  • Empfehlenswert wäre es, wenn die Frequenzbereiche und Amplituden der Vibrationsrollen unterschiedlich einstellbar sind, um so das Training bzw. die Behandlung noch individueller dem persönlichen Bedarf anpassen zu können.
  • Die Rollen sollten leicht zu reinigen sein. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie desinfizierbar sein.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen zur Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Erzeugt eine wirksame Schwingung
  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. Liegen, Sitzen, Knien und im Stehen
  • Angemessene Nutzungs- und Ladezeit bei kabellosem Betrieb
  • Einfache und komfortable Handhabung
  • Ohne Partner einsetzbar
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in unterschiedlichen Oberflächenhärtegraden angeboten
  • Werden in verschiedenen Bezügen angeboten
  • Stufenlos einstellbar für unterschiedliche Frequenzbereiche
  • Verfügbar in unterschiedlichen Amplitudenbereichen

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Deuser GmbH & Co. KG
Erfer Straße 15
42657 Solingen
Tel. 0212/222420
Deutschland
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Mit Vibrationsrollen unspezifische Rückenbeschwerden lindern.

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Trainings- und Therapieröhren

Trainings- und Therapieröhren

Mit Chaos-Training zum starken Kreuz

Seit einigen Jahren weiß man: Eine gute Körperhaltung hängt vom perfekten Zusammenspiel der Muskeln und Nerven ab. Unsere Sinne funktionieren in einem kompliziert verzweigten und komplexen Netz von Rezeptoren und Nervenbahnen. Sie registrieren äußere und innere Eindrücke und leiten sie zu den Steuerungszentren im Gehirn. Zusätzliche Informationen übermitteln sogenannte Propriozeptoren. Sie melden dem Nervensystem ständig Stellung und Lage des Körpers und seiner Extremitäten.

trainings- und therapieröhren

Bewegungsmangel lässt diese so wichtigen Funktionen allerdings verkümmern. Die Folgen: Muskeln erschlaffen, wir verlieren das Gefühl für unseren eigenen Körper und plagen uns mit Kreuzproblemen herum. Doch das muss nicht sein. Pfiffige Köpfe haben sich viele Gedanken gemacht und Trainingsgeräte konzipiert, mit denen sich das Muskel-Nerv-Zusammenspiel optimal trainieren lässt. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Kunststoffröhre.

Auf die Konstruktion kommt es an

Sie ähnelt ein wenig einem Laserschwert aus den Star Wars-Filmen und ist zwischen 1,20 m und etwa 2 m lang. Dank unterschiedlicher Längen und Durchmesser variiert ihr Gewicht. Sie kann daher für Groß und Klein sowie für verschiedene Trainingsvarianten verwendet werden.

 Mit zwei für die Hände am Gerät angebrachten Schlaufen (als etwa 50 cm lange Singleröhre ist sie auch für das Training mit einer Hand geeignet) erlaubt sie zahlreiche Fitnessübungen im Stehen, Sitzen und Liegen. Klingt ganz einfach, doch die vielen damit möglichen Übungen haben es wahrlich in sich. Denn egal, welche Bewegung gerade ausgeführt wird, Trainierende müssen stets darauf achten, die Flüssigkeit einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Physiker werden nun sofort einwenden, dass es sich dabei um eine Unmöglichkeit handelt – und sie haben auch recht. Flüssigkeiten verhalten sich chaotisch. Ziel ist es deshalb, das Chaos möglichst gering zu halten. Das klappt aber nur, wenn der Körper bei allen Bewegungsausführungen sofort reagiert.

Bei dem Versuch „das Chaos zu beherrschen“ müssen viele Muskelgruppen und Nerven reagieren

Je ruhiger sich die Flüssigkeit verhält, desto besser. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Einsatz vieler Muskelgruppen nötig. Muskeln und Nerven müssen blitzschnell reagieren, um das Gleichgewicht zu halten und den Körper zu stabilisieren. Das ist ein tolles Training für die Koordinationsfähigkeit und für die tief liegenden Muskelgruppen, die man mit einem herkömmlichen Krafttraining nicht erreicht. Experten bezeichnen sie auch als autochthone Muskeln. Sie leiten Informationen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 650 Stundenkilometern weiter. Aufgrund dieser ungeheuren Schnelligkeit werden Bewegungen nicht bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig über die Nervenzellen des Rückenmarks.

Das Zusammenspiel der Muskeln verbessert sich

Regelmäßiges „Chaos-Training“ mit einer flüssigkeitsgefüllten Kunststoffröhre hat deshalb etliche Vorteile: Es steigert Kraft und Kraftausdauer, verbessert die Körperhaltung, verfeinert die Tiefenwahrnehmung und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Natürlich werden auch Herz und Kreislauf gefordert. Das stete Reagieren auf die Bewegungen der Flüssigkeit gleicht muskuläre Defizite und Dysbalancen aus und erhöht die intra- und intermuskuläre Koordination. Mit anderen Worten: Das Zusammenspiel der Muskeln untereinander verbessert sich (intermuskuläre Koordination) und der Körper lernt nach und nach, mehr Muskelfasern innerhalb eines Muskels einzusetzen (intramuskuläre Koordination). Man wird belohnt mit kräftigen und gut funktionierenden Muskeln und Nerven, die Rückenschmerzen optimal vorbeugen können. Erste wissenschaftliche Studien konnten die positiven Effekte bereits nachweisen.

Checkliste für rückengerechte Trainings- und Therapieröhren

Mindestanforderungen

  • Mindestdurchmesser ca. 5 cm
  • Mindestlänge ca. 50 cm
  • Maximalgewicht ca. 10 kg
  • Füllmenge mindestens ca. 30 % und maximal ca. 50 % des Rauminhalts
  • Schlag- und bruchsicheres Material
  • Transparentes Material (der Nutzer erhält visuelle Information über die Flüssigkeitsverlagerung)
  • Erzeugt in der Bewegung ein Rauschen oder Plätschern (auditive Informationen für den Nutzer)
  • Zwei flexibel einstellbare Doppelschlaufen (eine Schlaufe in der Single-Version) für sichere Handhabung
  • Skalierung zur Positionierung der Schlaufen
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen einsetzbar
  • Ausführliche Sicherheits-, Handhabungs- und Übungsbeschreibung
  • Ein Trainings- und Ausbildungskonzept ist vorhanden

Außerdem sinnvoll

  • Spezielle Aufbewahrungs-/Transportsysteme
  • Unterschiedliche Größen (Länge, Durchmesser) und Flüssigkeitsfarben
  • Auftriebskörper für den Einsatz im Wasser
  • Zusatzgewichte für trainingsdifferenzierte Maßnahmen

agr guetesiegel

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SLASHPIPE® GmbH & Co. KG
Lilienstraße 42
45133 Essen
Deutschland
Tel. 0201/89 32 10 80
Fax 0201/89 32 18 23
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kraeftigung der muskeln mit traingsröhren

Effektives Rückentraining mit Trainingsröhren

Die SLASHPIPE trainiert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Koordination.

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Traktionsliegen

Traktionsliegen

Mit Schwerkraft gegen Rückenschmerzen

Die Bandscheiben - eine geniale Erfindung der Natur. Dennoch bereiten sie vielen Menschen Probleme. Schuld sind Zwangshaltungen durch zu langes Sitzen oder Stehen. Ein Körperstreckgerät, die sogenannte Traktionsliege kann helfen, die Belastungen auszugleichen.

Warum uns die Bandscheiben Probleme bereiten

Sie liegen immer zwischen zwei benachbarten Wirbeln, sorgen für Beweglichkeit und puffern das System: die Bandscheiben. Was jede einzelne Bandscheibe so besonders macht, ist ihre Elastizität. Dafür braucht der Wirbelsäulenpuffer Flüssigkeit.

Allerdings werden Bandscheiben nicht von Blutgefäßen durchzogen, sie ernähren sich ausschließlich dadurch, dass sie bewegt werden. Nur permanente Be- und Entlastung walkt Flüssigkeit und Nährstoffe in die Bandscheiben. Doch genau hier liegt das Problem: Die meisten Menschen bewegen sich einfach zu wenig. Dauersitzen oder zu langes Stehen führt zu einer Dauerkompression und bringt den Flüssigkeitsaustausch zum Erliegen.

Normalerweise können sich die Puffer in der Nacht wieder regenerieren. Doch wenn der Schlaf nicht so gut ist wie er sein sollte, kann das zu spröden und rissigen Bandscheiben führen: Sie nehmen einfach nicht genügend Flüssigkeit auf. Dann können sie sich vorwölben und sogar reißen. Das kann heftige Schmerzen nach sich ziehen. Mit einem sogenannten Körperstrecksystem lässt sich diese Entwicklung lindern, verbessern oder sogar umkehren.

Den Körper zu strecken kann Bandscheiben entlasten

Bandscheiben können sich wieder mit Flüssigkeit und Nährstoffen vollsaugen, wenn ihnen eine gute Ruhefläche angeboten wird. Auch beim Schwimmen ist das möglich – sofern ein rückenschonender Schwimmstil gewählt wird. Besonders effektiv ist die Regeneration, wenn die Schwerkraft nahezu aufgehoben ist und es gleichzeitig noch zu einer Dehnung kommt.

Genau das gelingt mit einem speziellen Körperstrecksystem. Dazu stellt man sich auf das Gerät, fixiert die Füße bzw. Beine und passt das Gerät der individuellen Körpergröße an. Wie bei einer Wippe oder Schaukel kippt man bäuchlings langsam und kontrolliert nach vorne.

Diese Bewegung sollte über zusätzliche Handgriffe selbst reguliert und kontrolliert werden oder durch die Unterstützung einer eingewiesenen Fachkraft. An den Handgriffen kann man sich vorsichtig nach vorne ziehen bis man in der Waagerechten angekommen ist. Bei der Vorwärtsneigung ziehen sich Rumpf und Beinpolster leicht auseinander.

Dadurch, dass die Füße an der Bodenplatte gehalten werden, kommt es zu einer angenehmen Dehnung. Der ganze Körper befindet sich dann in der sogenannten Traktion. Bandscheiben, Wirbelgelenke und die Wirbelsäule verbindende kurze Muskulatur (segmentale Muskulatur) wird so gedehnt.

Damit sich die Bandscheiben beim Dehnen richtig erholen, sollte die Muskulatur möglichst entspannt sein. Sperrt man sich gegen die Dehnung, spannt also die Muskeln an, wird die Rückenmuskulatur gestärkt.

Für Prävention und Therapie geeignet

Das Körperstreckgerät ist ideal, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Vor allem für jene, die kaum aus dem Sitzen herauskommen. Neben den Bandscheiben profitiert auch die Muskulatur. Sie wird besser durchblutet und gestärkt. Der Stoffwechsel wird aktiviert und die Regeneration beschleunigt.

Manche Therapeuten setzen die Traktionsliege auch in der Therapie ein. Während die Patienten entspannt in die Waagerechte geführt und der Körper entlang der Wirbelsäule leicht gedehnt wird, können sie gleichzeitig andere Therapiemaßnahmen durchführen. Die Wirkung der therapeutischen Handgriffe kann sich so sogar noch verstärken. Im Überhang liegend kann beispielsweise eine Wärmetherapie oder Mobilisation durch einen Therapeuten zusätzlich positive Effekte bringen.

Auf die Dosierung kommt es an

Wenn man zum ersten Mal auf einer Traktionsliege trainiert, sollte man es langsam angehen lassen. Anfänger starten mit fünf Minuten. Sobald man sich daran gewöhnt hat, sind bis zu 15 Minuten sinnvoll. Wichtig ist, dass die Dehnung langsam, behutsam und selbstregulierend vorgenommen wird.

Das Training mit der Traktionsliege ist allerdings nicht immer ratsam. Zu den Kontraindikationen zählen zum Beispiel

  • eine Schwangerschaft
  • eine Tumorerkrankung
  • eine schwere oder absolute knöcherne Spinalkanalstenose
  • hochgradige Wirbelsäuleninstabilität
  • Wirbelgleiten Grad III und IV Meyerding
  • eine hochgradige Skoliose
  • eine schwere manifeste Osteoporose mit frischen Wirbelbrüchen
  • Infekte
  • eine frisch operierte Wirbelsäule
  • Implantate
  • Bluthochdruck

Checkliste für rückengerechte Traktionsliegen

  • Traktionsliegen sollten sich auf fast alle Körpergrößen einstellen lassen, der Kernbereich sollte zwischen 153 cm bis 186 cm liegen.
  • Gute Geräte sollten für Personen bis zu einem Gewicht von mindestens 120 Kilo ausgelegt sein.
  • Damit es nicht zu unbeabsichtigten Überdehnungen kommt, sollten die Nutzer immer die Kontrolle haben und die Dehnung individuell und selbstregulierend vornehmen können.
  • Vor dem Training sollte geschultes Personal in die Nutzung des Gerätes einweisen. Entsprechende Informationen sollten vor Ort immer verfügbar sein. Informationen über Kontraindikationen sollten darin enthalten sein.
  • Eine digitale Anzeige, die die Intensität der Dehnung anzeigt, ist zwar nicht zwingend erforderlich, hilft aber, das Training langsam zu dosieren und, wenn gewünscht, nach und nach zu steigern.

Mindestanforderungen

  • Geeignet für unterschiedliche Körpergrößen
  • Geeignet für unterschiedliche Körpergewichte
  • Individuell, selbst regulierbare Zugbelastung (Dehnung)
  • Einweisung durch ausgebildetes Personal
  • Leicht zu reinigen und desinfizierbar

Außerdem sinnvoll

  • Visuelles Feedback über die einwirkende Traktionskraft, z. B. durch eine digitale Anzeige

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    Schwingstäbe

    Schwingstäbe

    Effektives Muskelkoordinationstraining mit hochelastischen Schwingstäben

    Sie wollen etwas für Ihre Bein-, Rücken-, Schulter- und Armmuskeln tun? Gut so, denn eine starke Muskulatur ist ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Rückenschmerzen.

    Sehr effektiv ist ein hochelastischer, flexibler Schwingstab an dessen Enden zwei Gewichte befestigt sind. Lassen sich die Gewichte auf dem Stab verstellen, so kann das Training zusätzlich individuell an den Leistungsstand angepasst werden. Sobald der Stab schwingt, muss der Körper diese Schwingungen durch ein koordiniertes Zusammenspiel aller Muskelschichten ausgleichen. Dazu nutzt man besonders die Muskeln tief im Inneren des Körpers. Kaum ein anderes Training erreicht diesen Effekt.

    schwingstäbe

    Mehr als nur die Tiefenmuskulatur wird gestärkt

    Experten empfehlen deshalb, dreimal in der Woche jeweils 10 bis 15 Minuten damit zu trainieren. Speziell entwickelte Übungen verbessern die Koordination und stärken die Rumpfmuskulatur bis in die tiefen Schichten, stabilisieren in kurzer Zeit die Wirbelsäule und verbessern die Haltung. Neben dem komplexen Muskelkoordinationstraining des gesamten Rumpfes und der Beine, des Schultergürtels und der Arme kann auch ein positiver Effekt auf den Stoffwechsel erreicht werden.

    Einfach zuhause trainieren

    Wichtig ist eine leicht verständliche Trainingsanleitung (wie Übungskarten, Poster oder Video), um optimal üben zu können. Ohne großen Platzbedarf, Zeit- und Kostenaufwand kann hiermit der Rückenproblematik wirkungsvoll entgegengewirkt werden.

    Empfohlen auch für Kinder und Jugendliche

    Das Training ist unbedingt auch für Kinder und Jugendliche zu empfehlen, denn ein Training des Gleichgewichts und der Koordination sind wichtig für eine gesunde Entwicklung der Heranwachsenden. Leider sind immer mehr Kinder von von Übergewicht betroffen. Ein gelenkschonendes Training mit dem Schwingstab macht nicht nur Spaß, sondern kann helfen den Stoffwechsel anzuregen. So gehen spielerisch schnell mal ein paar zusätzliche Kalorien verloren und das auf gesunde und natürliche Weise.

    Checkliste für rückengerechte Schwingstäbe

    • Die Handhabung des Sportgerätes muss nach Einweisung für jeden Nutzer leicht erlern- und umsetzbar sein.
    • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden.
    • Die Schwingfrequenz sollte bei Schwingstäben ohne Frequenzregler ca. 4,6 Hertz betragen, weil dadurch der Stab optimal in Schwingungen versetzt werden kann. Zudem wird bei dieser Frequenz eine bestmögliche Reaktion der Rumpfmuskulatur erreicht.
    • Bei Schwingstäben mit verstellbaren Frequenzen kann die Schwingfrequenz dem individuellen Leistungsstand des Trainierenden angepasst werden. Je nach Zielgruppe und Einsatzbereich (Prävention, Training oder Therapie) sollte die Schwingung in einem Frequenzspektrum von 3,0 bis 6,0 Hertz liegen, um eine individuell optimale Stimulation der Muskelkoordination zu erreichen.
    • Die Endstücke müssen ein Schutzfunktion erfüllen und entsprechend weich oder gepolstert sein.
    • Je nach körperlichem Leistungsstand und Trainingszielen können Schwingstäbe in unterschiedliche Längen, Gewichte und Widerstände hilfreich sein und sollten entsprechend angeboten werden.
    • Der Griff sollte ergonomisch und hautfreundlich gestaltet sein, die Möglichkeit beidhändiger Nutzung bieten und angenehm anzufassen sein. Eine Reinigungsfähigkeit ist durchaus empfehlenswert.

    Mindestanforderungen

    • Handhabung nach Einweisung leicht erlern- und umsetzbar
    • Anleitung beigefügt
    • Schwingfrequenz ca. 4,6 Hertz bei unverstellbaren und ca. 3 bis 6 Hertz bei verstellbaren Schwingstäben
    • Unterschiedliche Längen und Gewichte
    • Ergonomischer Griff, zur ein- und beidhändigen Nutzung geeignet, haptisch ansprechend

    Außerdem sinnvoll

    • Auswechselbare Endstücke

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    effektives training der muskulatur mit dem schwungstab

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    Rückentherapiegeräte

    Rückentherapiegeräte

    Bewegungsprogramm für den Rücken mit Echtzeitfeedback

    Es ist längst kein Geheimnis mehr: Entgegen seiner Natur hat sich der Mensch zum Sitzwesen entwickelt. Die so wichtige körperliche Beanspruchung wird unserem Organismus viel zu oft verwehrt. Wir sitzen im Auto, im Büro, vor dem Fernseher, im Kino, in der Kneipe. Der Rückenmuskulatur – insbesondere der kleinen, tief liegenden – fehlen Bewegungsreize. Studien konnten zeigen, dass diese Muskeln bei vielen Rückenschmerzpatienten ihre stabilisierende Wirkung verloren haben und unbedingt wieder antrainiert und gestärkt werden sollten.

    rückentherapiegeräte

    Interaktive Trainingsprogramme, bei denen man selbst als Avatar in eine neue Welt eintaucht und spielerisch seine Bewegungswahrnehmung und seine Beweglichkeit trainiert, können dabei eine wertvolle Hilfe sein. Idealerweise handelt es sich bei einem derartigen sensorbasierten Programm um ein Medizinprodukt. Die Anleitung muss für jeden Nutzer leicht verständlich und auch ohne Beisein eines Therapeuten durchführbar sein.

    Feedback über die durchgeführten Übungen

    Drahtlose Bewegungssensoren werden am Brustbein und am unteren Rücken angebracht. Sie übertragen selbst kleinste Bewegungen via Bluetooth auf ein Endgerät, wie Smartphone oder Tablet. So erhält der Anwender über die ausgeführten Übungen sofort Rückmeldung und weiß, ob sie richtig ausgeführt wurden oder ob eventuell Korrekturen nötig sind.

    Von Vorteil ist zudem eine trainingstherapeutische Auswertung, die anzeigt, welche Fortschritte man macht. Diese kann der Benutzer nach jedem Training abrufen und im Bedarfsfall auch dem Therapeuten/Arzt zur professionellen Beurteilung weitergegeben.

    Unterstützung für Therapeuten und Ärzte

    Therapeuten/Ärzte, die sich bei ihrer Tätigkeit von Medizintechnik unterstützen lassen möchten, sollten darauf achten, dass es sich um ein System handelt, das speziell für den therapeutischen Bereich konzipiert ist. Geräte zur strahlenfreien Rückenvermessung der Wirbelsäule erlauben die bildliche Darstellung der Wirbelsäule und bilden die Winkel zwischen zwei benachbarten Wirbelkörpern der Brust- und Lendenwirbelsäule sowie die Kippung und Aufrichtung des Beckens ab. Die Messung der Wirbelsäule erfolgt dabei nicht nur in der aufrechten Haltung, sondern auch in Flexion (Beugung) und Extension (Streckung). Weitere Messmodalitäten sind möglich. Eine dreidimensionale Auflösung der Daten auf einem Computerbildschirm erleichtert die Befundung. Die Daten geben dem Therapeuten/Arzt Aufschluss über die Beweglichkeit der Wirbelsäule und eventuelle muskuläre Defizite. Die Auswertung der Daten hilft bei der Erstellung eines individuellen Trainingsprogramms.

    Feedback über die Korrektheit der Bewegungen

    Dieses kann dann ebenfalls softwaregestützt ablaufen. Nötig dafür sind Bewegungssensoren, die jede noch so kleine Bewegung aufzeichnen, wodurch Therapeut/Arzt und Patient ein direktes Feedback über die Korrektheit der ausgeführten Bewegungen erhalten. Bei eventuell fehlerhaft ausgeführten Übungen erfolgt eine sofortige Rückmeldung, die ein umgehendes Gegensteuern möglich macht.

    Wenn sich die möglichst von Bewegungswissenschaftlern und Physiotherapeuten entwickelten Übungen auf das Training des Rückens konzentrieren, erfüllt das Softwareprogramm die wichtigsten Voraussetzungen.

    Checkliste für rückengerechte Rückentherapiegeräte

         Privater Gebrauch

    • Es soll sich dabei um ein Medizinprodukt im Sinne der Gesetzgebung handeln. Dadurch wird gewährleistet, dass alle sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt sind und regelmäßig überprüft werden.
    • Die Übungsanleitung der Software muss so eindeutig und sicher sein, dass der Anwender sie fehlerfrei nutzen kann.
    • Das Programm muss die ausgeführten Übungen selbstständig überwachen und bei falsch ausgeführten Übungen eine entsprechende Rückmeldung an den Trainierenden geben.
    • Die Übungsprogramme sollen die Freiheit bieten, das Training an unterschiedlichen Orten durchzuführen. Dadurch ist der Anwender nicht ortsgebunden und muss beispielsweise auch auf Reisen oder im Urlaub nicht auf das wichtige Training verzichten.
    • Die Anwendung muss motivierend, patientenfreundlich, einfach und schnell einsatzfähig sein. Die korrekte Anbringung der Sensoren muss sichergestellt sein.
    • Der Hersteller sollte regelmäßige Updates zur Erweiterung der Übungen anbieten, damit der Spaß beim Training nicht verloren geht und keine Langeweile auftritt.

         Therapeutischer Einsatz

         Über die für den privaten Gebrauch erforderlichen Kriterien hinaus
         ist folgendes zu beachten:

    • Das Messprinzip muss wissenschaftlichen Kriterien genügen und validiert sein.
    • Der Hersteller führt durch eigens qualifizierte Instruktoren Einweisungen in die sichere und korrekte Handhabung der Geräte durch. Durch sogenannte Refresher-Kurse können diese wiederholt werden. Die Durchführung wird dem Anwender bescheinigt und gibt dem Patienten die Sicherheit des korrekten Einsatzes der Therapiegeräte. Dabei ist die Anwendung nur durch geschultes Personal selbstverständlich.
    • Alle Messungen sind patientenfreundlich durchzuführen, d. h., sie können schnell, nicht invasiv und ohne Strahlung ausgeführt werden. Die Modalitäten sind dabei vorgegeben und standardisiert.
    • Der Hersteller stellt den Anwendern (Arzt/Therapeut) ausführliche und vollständige Unterlagen zur Funktion und Handhabung zur Verfügung.
    • Therapie- und Messergebnisse müssen dokumentiert werden können und sowohl für Experten als auch für Patienten hilfreich und leicht verständlich sein.

    Mindestanforderungen für den privaten Gebrauch

    • Es handelt sich um ein Medizinprodukt.
    • Der Hersteller gewährleistet eine fehlerfreie Anwendung der Hard- sowie der Software.
    • Es erfolgt eine Rückmeldung über die korrekte Durchführung der Übungen.
    • Die Anwendung ist leicht verständlich und intuitiv durchzuführen.
    • Die Anwendung ist an unterschiedlichen Orten möglich.
    • Der Einsatz ist schnell, patientenfreundlich und motivierend.
    • Die korrekte Anbringung der Sensoren ist sichergestellt.
    • Alle Oberflächen sind pflegeleicht und einfach zu reinigen.
    • Es stehen Software-Updates zur Verfügung.

    Darüber hinaus erforderliche Mindestanforderungen für den therapeutischen Einsatz

    • Das Messprinzip genügt wissenschaftlichen Kriterien.
    • Die Anwendung erfolgt nur durch geschultes Personal.
    • Der Hersteller bietet entsprechende Refresher-Kurse an.
    • Dem Anwender werden vom Hersteller vollständige Unterlagen zur Funktion, Handhabung und zu allfälligen Gefahren zur Verfügung gestellt.
    • Die Software unterstützt den Experten bei der Zusammenstellung des Therapieprogramms.
    • Es erfolgt eine Dokumentation aller Patienten-, Therapie- und messrelevanten Daten.

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    Treppensteighilfen

    Treppensteighilfen

    So sind Treppen kein unüberwindliches Hindernis mehr

    Unter Sportmedizinern gilt Treppensteigen als optimales Training für Senioren. Das regelmäßige Hinauf- und Hinabgehen der 14 bis 20 Zentimeter hohen Stufen stärkt Herz, Muskeln und Gelenke. Doch was tun, wenn Treppensteigen zu einer großen körperlichen Herausforderung wird oder die Gefahr eines Sturzes besteht? Gründe dafür gibt es mehrere und betreffen kann es Menschen jeden Alters, egal ob Senioren, Kinder oder Personen mit Verletzungen, neurologischen Krankheiten oder vor allem bei Arthrose sowie Herz- und Muskelschwäche. Helfen kann dann eine Treppensteighilfe, die nicht nur dazu da ist, Treppen sicher zu nehmen, sondern auch mobil und aktiv zu bleiben.

    treppensteighilfen

    Stürze vermeiden

    Für alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, können Treppen ein schier unüberwindliches Hindernis sein. Und wenn das die Alltagsgestaltung und Selbstständigkeit massiv einschränkt, ist es Zeit zu handeln. Denn leider müssen rund 600 000 Menschen jährlich aufgrund von Treppenstürzen medizinisch versorgt werden. Die meisten denken dann zuerst an die viel beworbenen Treppenlifte. Sie sind äußerst komfortabel, haben aber auch Nachteile: Zum einen nehmen sie viel Platz ein, zum anderen reduzieren sie die Bewegungsbudgets auch bei den Menschen, die sich noch relativ gut bewegen können.

    Rollator für Stufen

    Wer möglichst lange mobil bleiben möchte, sollte sich täglich viel bewegen. Das gilt auch für Menschen, die in ihrer Bewegung schon mehr oder weniger stark eingeschränkt sind. Treppensteigen gilt als hervorragendes Training. Nicht nur für Herz und Muskeln, sondern auch um die im Alter nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit zu trainieren. Eine spezielle Steighilfe kann, wie ein Rollator nur für Stufen, helfen, die Treppen zu überwinden und trägt somit zu mehr Selbstständigkeit bei. So sind Sie nicht auf Hilfe angewiesen und eine Treppe ist kein Anlass mehr Ihre Wohnsituation zu verändern. Ein wichtiges Detail hierbei ist ein großer ergonomischer Griff, den die Nutzer sehr leicht hoch- und herunterschieben können. Das hat gleich zwei Vorteile: Man muss weiterhin seine eigene Muskelkraft nutzen, um die Treppen zu überwinden und hat gleichzeitig die Sicherheit das Gleichgewicht halten zu können. Also Training gepaart mit Sicherheit um sich so im eigenen Zuhause frei bewegen zu können.

    Technische Voraussetzungen

    Doch was macht eine gute, AGR-zertifizierte Treppensteighilfe aus? Zunächst spielt die Handhabbarkeit eine entscheidende Rolle: Einfach, unkompliziert und selbsterklärend sollte sie sein. Ein Lösen und Arretieren des Griffes muss zu jeder Zeit leicht, sicher und intuitiv möglich sein. Sie selbst müssen über die Geschwindigkeit entscheiden können, mit der Sie die Treppe überwinden möchten. Eine selbstständige Arretierung kann dabei auch in kritischen Situationen die Sicherheit bieten, dass Sie alles fest im Griff haben. Praktisch ist es zudem, wenn sich der Haltegriff wegklappen lässt. So haben auch jene ausreichend Platz, die noch keine Hilfe beim Treppensteigen benötigen.

    Anpassbar für Groß und Klein

    Die Treppensteighilfe sollte sich an die Körperhöhe der Nutzer gut anpassen können. Von Vorteil, insbesondere für die Rückengesundheit, ist eine ergonomische Form des Griffes. Diese hilft dabei einfach und schnell die passende Position zum Greifen zu finden. Sowohl mit einer als auch mit beiden Händen. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen und die Möglichkeit Handgriff und Handlauf gleichzeitig zu nutzen, sollte die Treppensteighilfe unbedingt auch eine seitliche Greifmöglichkeit bieten. Das Lösen der selbständigen Arretierung muss dabei leicht aus jeder Griffhaltung und ohne großen Kraftaufwand möglich sein.

    Checkliste für rückengerechte Treppensteighilfen

    Mindestanforderungen

    • Die Treppensteighilfe muss passend zum Nutzer ausreichend belastbar sein.
    • Ein einfaches und zu jeder Zeit sicheres Lösen und eigenständiges Arretieren des Griffes muss möglich sein.
    • Die Treppensteighilfe muss für unterschiedliche Körperhöhen und Treppenprofile einsetzbar sein.
    • Eine sichere und funktionelle Abstützung der Arme und des Schultergürtels muss gewährleistet sein.
    • Eine präzise Einweisung in die korrekte Handhabung und Nutzung muss angeboten werden.
    • Die Treppensteighilfe muss einfach und intuitiv zu nutzen sein.

    Außerdem sinnvoll

    • Eine Möglichkeit des Transports von Taschen etc. sollte gegeben sein.
    • Bei Bedarf muss die Nutzung durch mehrere Anwender nacheinander möglich sein.

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    Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) Klinikbereich

    Steh- und Gehhilfen (Gehwagen) - Klinikbereich

    Gehwagen im klinischen Einsatz

    Nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder Gleichgewichtsproblemen, sowie zur Entlastung nach Operationen zum Beispiel von Oberkörper, Rücken oder Knien müssen Patienten in der Klinik therapiert werden. Dafür werden meist spezielle Gehhilfen benötigt, die eine sichere Unterstützung bieten.

    Auch bei Gangeinschränkungen und Gangunsicherheiten in Kombination mit einer eingeschränkten Rumpfstabilität helfen entsprechende Geräte beim Neuerlernen des Gehens. Darüber hinaus können sie beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl eingesetzt werden.

    mann mit stehhilfe. link zu steh- und gehhilfen.

    Individuell einstellbar

    Optimale Gehwagen sind durch ihre hydraulische oder elektrische Höhenverstellung für jeden Nutzer individuell und einfach in Höhe und Breite einstellbar. Eine spezielle Höhenskala ermöglicht es zudem, dass eine einmal für korrekt befundene Stützhöhe auf der Skala abgelesen und jederzeit wieder eingestellt werden kann.

    Optimierte Räder und Zubehör

    Mit verstellbaren Unterarmauflagen, speziellen für den therapeutischen Einsatz optimierten Rädern und einer großen Palette pflegerischen Zubehörs (Halterung für Drainagebeutel, Sauerstoffversorgung etc.) wurden die Gehwagen speziell für die moderne Bewegungstherapie entwickelt.

    Checkliste für rückengerechte Steh- und Gehhilfen (Gehwagen)

    • Das Gerät muss Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten ermöglichen
    • Die Armstütze muss stufenlos, individuell in Höhe und Breite einstellbar sein.
    • Die Handgriffe müssen sich auf die anatomischen Bedürfnisse des Nutzers einstellen lassen.
    • Um wechselnden Nutzern (Patient und Therapeut) die Gerätenutzung zu erleichtern, muss die individuelle Höhe schnell, einfach einstellbar sein, z. B. elektrisch oder manuell per Gasdruckwippe.
    • Ein großer Verstell-Bereich erhöht die Einsatzmöglichkeiten.
    • Eine leichte Handhabung durch den Therapeuten muss möglich sein.
    • Objektive und subjektive Stabilität beim Stehen und Gehen muss Voraussetzung sein für die Nutzung. Das Gerät muss bis mindestens 150 kg (Nutzergewicht) belastbar sein.
    • Eine ausreichende Beinfreiheit zur Gewährleistung der Körperbalance muss gewährleistet sein.
    • Eine leichte Bedienbarkeit ist gefordert. Alle Anpassungen müssen schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
    • Um als Aufstehhilfe aus sitzenden Positionen zu dienen, muss das Gerät auch niedrige Betten und Toilettensitzen unterfahren können.
    • Sinnvolle Ergänzungen sind z. B. eine Einarmbremse, ein Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen), ein Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel), ein Träger für eine
    • Sauerstoffflasche (wichtig für COPD-Patienten), eine Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern), eine Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal) sowie ein Infusionsstativ.

    Mindestanforderungen

    • Entlastung und dosierte Belastung von Rumpf und Extremitäten
    • Armstütze stufenlos und individuell in Höhe und Breite einstellbar
    • Handgriffe einstellbar
    • Leichte Höheneinstellung
    • Leichte Handhabung durch Therapeuten möglich
    • Stabilität beim Stehen und Gehen – belastbar bis mindestens 150 kg
    • Ausreichende Beinfreiheit
    • Leichte Bedienbarkeit – Anpassungen schnell und ohne Werkzeug
    • Aufstehhilfe/Unterfahrbarkeit

    Außerdem sinnvoll

    • Einarmbremse
    • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
    • Korb (zum Transport von Kleinteilen wie Geldbeutel)
    • Träger für Sauerstoffflasche (wichtig für COPD Patienten)
    • Transportplatte (erleichtert den Transfer von Nutzern)
    • Fernbedienung der Höheneinstellung (Erleichterung für Pflegepersonal)
    • Infusionsstativ

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    Reha-Autositze

    Reha-Autositze

    Wie ein optimaler Reha-Autositz für Klein bis Groß konzipiert sein sollte

    Selbstständig im Auto Platz nehmen und eine entspannte Fahrt genießen – für gesunde Menschen kein Problem. Denn sie haben eine gute Körperkontrolle und bleiben durch das automatische Anspannen ihrer Muskeln auch beim Bremsen oder bei Kurvenfahrten immer in einer stabilen Sitzposition. Doch anders schaut es bei Menschen aus, die aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung dazu nicht in der Lage sind. Sie benötigen dann Unterstützung: Zum Beispiel in Form einer speziellen Sitzhilfe. Sie sorgt im Auto für einen sicheren Halt und rückenfreundliches Sitzen – vorausgesetzt sie verfügt über umfangreiches Zubehör und erfüllt unterschiedlichste Anforderungen.

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    Individuell und anpassungsfähig

    Wenn Sie nicht selbst betroffen sind, ist es kaum vorstellbar, keine Kontrolle über den Körper zu haben. Die meisten Menschen spannen einfach genau die Muskeln an, die sie für die jeweilige Situation benötigen. Doch viele Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene, die unter einer körperlichen bzw. neurologischen Beeinträchtigung leiden, sind dazu nicht in der Lage. Während es bereits seit längerem spezielle Reha-Kindersitze gibt, wird es für die Betroffenen zu einem großen Problem, wenn diese nicht mehr passen. Ohne diese Sitzunterstützung wäre das Mitfahren im Auto für sie fast unmöglich.

    Mit einem speziellen Sitz, der nicht nur rückenfreundlich ist, sondern auch die unterschiedlichsten Einstellfunktionen bietet, können diese Personen weiterhin mobil unterwegs sein. Die Anforderungen sind dabei so individuell wie der Mensch, der in dem Sitz Platz nehmen möchte. Individualität und ein umfangreiches Zubehörsortiment sind daher Grundvoraussetzungen für einen guten Reha-Autositz. Denn, nicht jede Funktion ist für jeden Bedarf gleich wichtig. Die Auswahl, welcher Unterstützung es bedarf, trifft in der Regel der behandelnde Arzt oder Therapeut in Zusammenarbeit mit dem beratenden Sanitätshaus.

    Ein gutes Gurtsystem für sicheren Halt

    Grundsätzlich gilt, ein Reha-Autositz sollte ergonomisch geformt sein, einen guten Halt bieten und selbstverständlich komfortabel sein. Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern individuelle Anpassungen. Da ist zum einen der sichere Halt. Der kann beispielsweise durch eine kombinierte Nutzung von Drei-Punkt- und Fünf-Punkt-Gurt gewährleistet werden. Der Fünf-Punkt-Gurt ist als Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich essenziell wichtig. Kommt der Fünf-Punkt-Gurt zur Anwendung, sollten sogenannte Gurtverbinder eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich die Gurte der beiden Systeme verbinden und verhindert ein Herauswinden des Nutzers aus dem Gurtsystem. Ein Schrittgurt mit Gurtschildpolster verhindert ein Durchrutschen (Submarining Effekt) des Körpers unter dem Beckengurt. Zusätzlich hilfreich ist eine seitliche, untere Gurtführung für den Drei-Punkt-Gurt, mit der das Überschlagen der Beine verhindert werden kann.

    Ergonomie und Klima

    Eine besondere Rolle spielt selbstverständlich die Ergonomie. Vor allem, weil die Bewegung durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und die aus Sicherheitsgründen notwendigen Gurtsysteme zusätzlich eingeschränkt wird. Wichtig dafür ist eine ausreichende und einstellbare Rückenhöhe, die zum Nutzer passt. Wie bei guten Autositzen, sollte auch der Reha-Sitz über eine Sitztiefenverstellung, eine ausreichend breite Sitzfläche sowie ein stufenlos in der Höhe verstellbares Kopfpolster verfügen. Eine Unterstützung zur Beinpositionierung darf ebenfalls nicht fehlen.

    Insbesondere bei längeren Fahrten empfiehlt sich ein komfortabler Sitzkern. Dieser ermöglicht eine ausgewogene Gewichtsverteilung sowie eine optimale Druckverteilung von Gesäßpartie und Oberschenkel. Das gleiche gilt für die Polsterung im Rückenbereich. Tipp: Eventuell zum Einsatz kommende Formschaumkerne, sollten in der Festigkeit auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar sein.

    Nicht zu unterschätzen ist das Sitzklima. Ideal ist beispielsweise eine passive Ventilation durch Abstandsgewirk sowie atmungsaktive Stoffe. Ein anpassbarer Rückenwinkel sowie die Nutzung des 3-Punkt-Gurtes, wahlweise rechts oder links, runden die Komforteinstellung ab.

    Auch an die Helfer ist zu denken

    Da viele Betroffene beim Ein- und Aussteigen auf Unterstützung angewiesen sind, ist es ratsam auch an die Helfer zu denken. Eine niedrige Seitenführung im hinteren Sitzbereich sowie eine ausreichend breite Sitzfläche helfen beim Transfer des Nutzers oder auch eine Drehplatte zum leichteren Ein- und Aussteigen. Ein geringes Eigengewicht und ein ergonomisches Handling, zum Beispiel durch eine Einklappfunktion des Sitzes, sind wertvolle Unterstützungen.

    Checkliste für rückengerechte Reha-Autositze

    • Grundvoraussetzung ist eine sichere Positionierung des Sitzes im Fahrzeug. Stichwort Isofix oder Stabilisierungsbügel und Ausgleichspolster für im Fahrzeugsitz befindliche Sitzmulden. So schaffen Sie die wichtige Grundvoraussetzung für einen sicheren Halt.
    • Das Sitzen im Auto ist ohnehin von fehlender Bewegung geprägt, umso wichtiger ist es für eine komfortable Sitzposition zu sorgen. Der Sitz sollte daher über die annähernd gleichen Einstellmöglichkeiten verfügen wie ein guter Autositz. Eine hochwertige und ergonomische Polsterung ist unumgänglich.
    • Zusätzlich bedarf es unterschiedlichster Zusatzkomponenten, die es dem Nutzer so angenehm wie möglich machen. Der Anbieter der Sitze sollte über ein umfangreiches Zubehörsortiment verfügen. Zum Beispiel: Oberkörperführungen, Fußstützen, Thoraxpelotten, Abduktionsblock usw. Erfragen Sie dies, um bei evtl. späteren Anpassungen schnell eine Lösung zu finden.
    • Bei längeren Fahrten sind Sie gut gerüstet, wenn der Sitz über ein gutes Sitzklima verfügt. Eine passive Ventilation (Abstandsgewirk) und atmungsaktive Stoffe können dabei behilflich sein.
    • Denken Sie beim Kauf nicht nur an die Person, die darin sitzt, sondern auch an denjenigen, der sie begleitet. Achten Sie darauf, dass sich der Sitz gut und bequem transportieren lässt und nicht zu schwer ist. Eine Einklappfunktion kann hier helfen. Gleichzeitig sollte der Sitz den Transfer des Nutzers unterstützen, sodass keine zu hohen Kanten überwunden werden müssen.
    • Vor der Anschaffung ist es empfehlenswert, wenn Sie mit Ihrer Krankenkasse sprechen. Häufig werden anteilig Kosten für den Reha-Autositz übernommen. Was von Kasse zu Kasse sehr unterschiedlich ausfallen kann.

    Mindestanforderungen

    • Sichere Positionierung des Nutzers im Sitz
    • Einstellbare Rückenhöhe
    • Sitztiefenverstellung
    • Ausreichend breite Sitzfläche
    • Unterstützung für den Brust- und Schulterbereich
    • Unterstützung der Beinpositionierung
    • Unterstützung für den Kopf
    • Körpergerechte Grundstruktur
    • Gutes Sitzklima
    • Rückenschonende Handhabung für die Begleitperson,...
      ...sowohl für den Transfer des Nutzers,
      ...als auch des Sitzes selbst.
    • Sichere Positionierung des Sitzes im Pkw
    • Umfangreiches Zubehör zur Anpassung an den Nutzer

    Außerdem sinnvoll

    • Sitzneigungsfunktion in mehreren Stufen
    • Stufenlos anpassbare Kopfstütze
    • Thoraxpelotten bzw. Oberkörperführungen
    • Abduktionsblock
    • Oberschenkelführungen
    • Höhenverstellbare Fußstütze
    • Drehfunktion des Sitzes (nach rechts bzw. links)
    • Gurtverbinder zum Verhindern des Herauswindens des Nutzers

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    Rollatoren

    Rollatoren

    Für mehr Bewegungsfreiheit – Rollatoren bieten Komfort und Sicherheit

    Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit bedeuten Rollatoren ein großes Stück Freiheit. Durch die rollenden Gehhilfen können ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen ein autarkes Leben führen und sich selbständig innerhalb und außerhalb der eigenen Wohnung fortbewegen.

    Erstaunlicherweise ist die geniale Erfindung der Schwedin Aina Wifalk noch gar nicht so alt. Selbst aufgrund einer Kinderlähmung gehbehindert, kam sie 1978 auf die Idee einer fahrbaren Gehhilfe. In Deutschland wurden die ersten Rollatoren ab Anfang der 90er Jahre gebaut. Heute finanzieren Krankenkassen rund eine halbe Million von ihnen jährlich. Senioren, aber auch junge Menschen, die unter Parkinson oder Multipler Sklerose leiden, profitieren von dem rollenden Gefährt. Immer häufiger kommen Rollatoren auch in der Therapie und Rehabilitation zum Einsatz.

    frau mit rollator beim shoppen

    Eine Gehhilfe und praktischer Begleiter

    Dabei sind Rollatoren kein Ersatz für einen Rollstuhl, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Gehhilfe. Sie sind immer dann sinnvoll, wenn es darum geht, sicherer zu gehen, auch mal Pausen einlegen zu können sowie Einkäufe und Gepäck nicht tragen zu müssen. Ein Rollator bietet, anders als Krücken, festen Halt, da er stets fest auf dem Boden steht.

    Die Konstruktion ist im Prinzip denkbar einfach: ein stabiles Rohrgestell aus Leichtmetall, unten vier Räder und oben zwei in der Höhe verstellbare Griffe. Die vorderen Räder sollten sich drehen lassen, um das Lenken zu erleichtern. Für die Sicherheit sorgen zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Feststellbremse zur festen Verankerung und eine Betriebsbremse, die nur für einen Moment bremst, indem man sie mit den Händen hochzieht.

    Zubehörteile, wie Sitzfläche, Rückenlehne, Tablett, Stock- oder Schirmhalterung sowie Einkaufskorb, machen den Gehwagen zu einem praktischen Begleiter bei alltäglichen Besorgungsgängen.

    Nicht zu schwer, mit Faltmechanismus und Memoryfunktion

    Da der Rollator, zum Beispiel beim Verladen ins Auto oder Besteigen von Bahnen und Bussen, immer wieder angehoben werden muss, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.

    Wichtig ist dabei auch die einfache Handhabung und die Möglichkeit das Gerät ohne großen Kraftaufwand zusammen falten und tragen zu können. Eine Klappsicherung soll verhindern, dass sich der Faltmechanismus während des Gebrauchs löst und der Nutzer dadurch stürzt. Viele Modelle lassen sich so zusammenklappen, dass sie auch im zusammengefalteten Zustand frei stehen und seinem Besitze notfalls auch so eine Stütze sein können. Eine Memoryfunktion ist hilfreich um den Rollator schnell wieder auf die richtige Griffhöhe einzustellen.

    Ankipphilfe und Bereifung

    Bei der Überwindung von Hindernissen hilft eine Ankipphilfe, welche aus einer kleinen Trittfläche am Gestell im Bereich der hinteren Räder besteht. Man sollte mit dem Rollator bis unmittelbar vor das Hindernis fahren, die Bremsen anziehen und mit dem Fuß auf die Ankipphilfe treten, sodass sich die beiden Vorderrädern anheben. Danach die Bremsgriffe wieder loslassen – so kann der Rollator mit angehobenen Vorderrädern nach vorne fahren.

    Eine gute Bereifung nimmt bei unebenen Wegen die Stöße besser auf und schont so Schultern und Hände der Nutzer. Wenn der Rollator sowohl drinnen als auch draußen genutzt wird, sollten die Räder schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können.

    Handgriffe und Sitzfläche

    Für eine rückengerechte Haltung und ein leichteres Aufstehen werden zudem ergonomische Handgriffe benötigt. Diese ermöglichen durch ihre Form unterschiedlichste Hand- und Griffpositionen. Das entlastet Hände und Schultern und ermöglicht ermüdungsfreies Gehen auch für Menschen mit Handproblemen. Zudem ist der Gang automatisch aufrechter und damit rückengerechter. Beim Sitzen auf dem Rollator dienen die Handgriffe als Armlehnen. Beim Aufstehen vom Stuhl oder Sessel bieten sie durch ihre ergonomische Form besonders viel Halt und Sicherheit.

    Damit sich der Nutzer hin und wieder ausruhen kann, muss zeitweise sicheres und komfortables Hinsetzen bei Rollatoren für den Außenbereich möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden und eine Maximalbelastung von mindestens 125 kg möglich sein.

    Rückengurt und LED-Alarm

    Eine gute Ergänzung ist ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt. Dieser kann den Rücken beim Sitzen auf dem Rollator entlasten, aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.

    Einige Rollatoren verfügen über einen LED-Alarm. Dieser ist vorne rechts und links oberhalb der Räder angebracht und dient dazu, bei Dunkelheit und trübem Wetter von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Ein Sensor sorgt dafür, dass sich bei Bewegung und Dämmerung das Licht automatisch anschaltet. Kippt der Rollator nach rechts oder links, ertönt ein akustisches Signal. Diese Funktion ist wichtig, wenn der Benutzer gestürzt ist und Hilfe benötigt – er kann so andere auf sich aufmerksam machen.

     

    Noch mehr Komfort und Bewegungsmöglichkeit im Wohnraum

    Für den ausschließlichen Einsatz im Wohnbereich gibt es spezielle Rollatoren. Sie bieten ebenfalls die nötige Unterstützung beim Aufstehen sowie Gehen und helfen obendrein beim sicheren Transport von Utensilien und Gerichten. Im Vergleich zu den Allroundern sollten sie anstatt einer Möglichkeit zum Hinsetzen daher mit einem praktischen und vielseitig verwendbaren Tablett oder Korb ausgestattet sein.

    Rollatoren mit Unterarmauflagen

    Einen besonderen Einsatzzweck haben Rollatoren mit Unterarmauflagen. Sie sind eine sichere Stütze bei Gangeinschränkungen und –unsicherheiten aufgrund von Schwindel, Schädelhirntraum oder multipler Sklerose. Die Rollatoren eignen sich auch für Nutzer deren Handkraft für das Schieben eines Rollators nicht ausreicht oder die Unterstützung beim Aufrichten des Rumpfes bzw. eine Oberkörperentlastung (nach Herz- oder Wirbelsäulen-Operation) benötigen.

    Die höhenverstellbaren Armauflagen können an jeden Nutzer angepasst werden. Dadurch bietet der Rollator die Möglichkeit, sich selbstständig fortzubewegen – ohne die Unterstützung einer Hilfsperson.

    Checkliste für rückengerechte Rollatoren

    Mindestanforderungen Rollatoren

    • Das Aufstehen aus der sitzenden Position muss erleichtert werden. Unterschiedliche Griffhaltungen während des Aufstehens, Gehens und Stehens müssen möglich sein.
    • Der aufrechte Stand und aufrechter Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuell in der Höhe (mit Memory-Effekt) anpassbare, ergonomisch geformte Handgriffe zu sichern sein.
    • Das zeitweise, sichere und komfortable Absetzen des Rumpfes zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates bei Rollatoren für den Außenbereich muss möglich sein. In dieser Situation muss der Rollator standsicher und voll gebremst sein sowie über eine rutschfeste, kippstabile Sitzfläche verfügen. Es müssen unterschiedliche Sitzhöhen angeboten werden. Eine Maximalbelastung von mindestens ca. 125 kg muss möglich sein.
    • Die Sitzfläche muss mikroklimafreundlich und komfortabel ausgeführt sein
    • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht zu bedienen sein.
    • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden.
    • Das Höchstgewicht sollte, inkl. der Räder und eines Korbes, etwa 9 kg nicht überschreiten.
    • Die Überwindung von Hindernissen und das Befahren unterschiedlicher Böden muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe und auswechselbare Räder). Wird der Rollator ausschließlich draußen benutzt sind auswechselbare Räder nicht erforderlich.

    Außerdem sinnvoll bei Rollatoren

    • Ein gepolsterter, in Höhe, Tiefe und Drehwinkel anpassbarer Rückengurt soll den Rücken entlasten, ein aufrechtes Sitzen fördern und ein Rückwärtskippen des Rumpfes verhindern.
    • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
    • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
    • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
    • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
    • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
    • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
    • Sonnenschirm (zum Schutz vor Witterung)
    • Indoorräder (laufruhig und griffig; Wechsel über Steckachsen)
    • Outdoorräder (bieten mehr Laufruhe auf grobem Untergrund; Wechsel über Steckachsen)

    Mindestanforderungen Rollatoren mit Unterarmauflage

    • Rückbaumöglichkeit zum Rollator.
    • Stand und Gang müssen über Schultergürtel, Arme und Hände durch individuelle Anpassung der Unterarmstützen in Höhe und Abstützungsfläche, sowie durch anatomische Griffe mit griffnahen Bremsen zu sichern sein.
    • Die Bedienelemente müssen leicht zugänglich, funktionell gestaltet und leicht handzuhaben sein.
    • Ein eventuelles Transportieren des Rollators muss durch ein möglichst geringes Gewicht, leichte Falt- und Tragbarkeit des Gerätes erleichtert werden. Höchstgewicht inklusive Räder und Netz ca. 11 kg.
    • Die Überwindung von Hindernissen muss möglich sein (z. B. durch Ankipphilfe).

    Außerdem sinnvoll bei Rollatoren mit Unterarmauflage

    • Einarm-Simultanbremse (zur Einarmbedienung bei Handfehlbildung, Rheuma oder Hemiplegie)
    • Tablett (zum sicheren Transport von Getränken und Essen)
    • Getränkehalter (zur ausreichenden Mitnahme von Getränken)
    • Stockhalter (zum Transport von Stock oder Krücke)
    • LED-Alarm (passives gesehen werden und Sturzalarm)
    • Lampe (aktives Leuchten im Dunkeln)
    • Namensschild (beugt Verwechslung vor)
    • Einfach wechselbare Räder (z.B. von Soft- auf Gripbereifung)

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    Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

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    Ein Kissen mit besonderer Wirkung durch spezielle Formgebung

    Lange Zeit galt der Bereich der Lendenwirbelsäule als größte Schwachstelle des Rückens. Doch mehr und mehr macht ein Leiden aus der Welt der Schreibtische und Handys Probleme: Nackenschmerzen bedingt durch eine schlechte Körperhaltung oder zu intensiver Nutzung. Aber auch Fehlhaltungen, entstanden durch mangelndes Haltungs- und Bewegungsbewusstsein im täglichen Leben wie am Arbeitsplatz können die Ursache sein.

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    Problem Nackenschmerzen

    Wenn gleich mehrere Beschwerden auftreten, sprechen Ärzte und Therapeuten von einem Syndrom. Im Bereich des Nackens heißt der Fachbegriff Zervikalsyndrom. Zu den typischen Symptomen gehören brennende und ziehende Schmerzen, die unter anderem bis in die Schulter, den Kopf, die Arme oder den Brustkorb ausstrahlen. Unbehandelt droht über kurz oder lang das, was der Volksmund als Buckel bezeichnet. Neben der gezielten Korrektur der Körperhaltung, sowie Fitness und Physiotherapie, kann auch ein spezielles Kissen helfen die Probleme zu beheben und vorzubeugen.

    Kissen mit besonderem Effekt

    Die Einsatzgebiete solcher Kissen sind vielfältig. Vor allem als Schlafkissen oder tagsüber beim Ruhen kann es gute Dienste leisten. Immerhin verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Bett. Zeit, in der entsprechend konzipierte Kissen eine wertvolle Hilfe sein können. Doch auch wer sich nur kurzfristig, etwa zum Relaxen oder während einer Therapie hinlegt, weiß die Vorzüge einer nützlichen Kopfunterlage zu schätzen.

    Erläuterung: Bei Kissen mit besonderem Nutzen unterscheiden wir in zwei Kategorien. Zum einen in die Kategorie Schlafkissen, welche als Alternative für das klassische Kopfkissen im Bett angesehen wird und in Relax- oder Praxiskissen, die zur Entspannung dienen oder die Therapeuten für die Patientenbehandlung nutzen können.

    Worauf kommt es an?

    • Um Verspannungen, Schmerzen und Haltungsfehler zu bekämpfen und ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, den Kopf in jeder Schlafposition individuell zu stützen. Eine Anpassung an ihre Bedürfnisse muss daher möglich sein.
    • Schlafen Sie auf dem Rücken, nutzen Sie es zum Relaxen auf dem Sofa oder setzen es in der Therapie ein, sollte die obere Brustwirbelsäule leicht unterstützt bzw. unterlagert werden. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch einen schmalen, verlängerten Mittelteil, der bis in diesen Bereich reicht. Das führt zu einer angenehmen Dehnung im Brustbereich und kann zu einer besseren Körperhaltung und Unterstützung der Atmung führen.
    • Befinden Sie sich im Schlaf in der Seitenlage, so darf das Kissen keinesfalls Druck auf die Schultern ausüben. Spezielle Ausformungen müssen darüber hinaus Kopf und Halswirbelsäule physiologisch ausrichten. Zusätzlich ist eine angenehme Erwärmung der Nacken- Schulterpartie für eine entspannte Lagerung von Vorteil.

    Das Thema Hygiene ist nicht zu vernachlässigen

    Achten Sie aus hygienischen Gründen auf eine leichte Pflegemöglichkeit des Kissens. Es sollte möglichst waschbar sein. Eine gute Atmungsaktivität sowie die toxikologische Unbedenklichkeit aller Materialien sind selbstverständlich.

    Checkliste für rückengerechte Kissen, auch zur therapeutischen Anwendung

    • Kissen mit besonderem Nutzen müssen vor allem eine komfortable Lagerung des Kopfes bieten. Insbesondere Schlafkissen sowohl in Rücken- als auch in der Seitenlage (Relax- bzw. Praxiskissen nur in Rückenlage).
    • Bei Kissen ist das persönliche Empfinden besonders ausschlaggebend. Jeder Mensch hat etwas andere Ansprüche, so dass das Kissen eine individuelle Anpassung bieten oder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sein muss.
    • Wichtig bei Kissen: die Hygiene. Achten Sie darauf, dass sich nicht nur der Bezug abnehmen lässt, sondern auch, das komplette Kissen waschbar ist.
    • Durch eine geeignete Lagerung, Unterstützung und Entlastung mit speziell geformten Kissen können Schmerzen oft vorgebeugt oder vermindert werden. Im Zusammenhang mit anderen therapeutischen Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Rückenschule etc.) können sie so auch wirksam beseitigt werden. Bei länger anhaltenden Schmerzen ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

    Mindestanforderungen

    • Physiologische Lagerung des Kopfes (Relax- Praxiskissen nur in Rückenlage)
    • Atmungsaktiv
    • Waschbar
    • Anpassbar auf individuelle Bedürfnisse oder Wahl zwischen Varianten
    • Fehlhaltungen an Hals- und Brustwirbelsäule vorbeugen bzw. reduzieren

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    Produkte mit AGR-Gütesiegel

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    6858 Schwarzach
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    Tel. +43 5572/5030
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    Ebenfalls erhältlich bei physio-forer.com

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    HEFEL My Neck Kissen

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    Vibrationsrollen

    Vibrationsrollen

    Mit Vibrationen Faszien gezielt trainieren und Beschwerden lindern 

    Der Weltraumforschung haben wir viel zu verdanken: UV-Filter für Sonnenbrillen, Solarzellen, Wasserfilter, Zahnspangen, Infrarot-Ohr-Thermometer und nicht zuletzt auch das hocheffektive Vibrationstraining, das bereits seit einigen Jahren Einzug in die therapeutische Behandlung gehalten hat. Ganz neu ist eine Vibrationsrolle zur sogenannten neuromuskulären Stimulation, also zur Stimulation von Muskeln und Nerven.

    Vibrations- und Faszientraining in einem 

    Die Vibrationsrolle vereint zwei Innovationen in einem Gerät: Faszientraining und Vibrationstraining. Die Bedeutung der Faszien wurde lange unterschätzt. Heute weiß man, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes sind und als weiße Schicht Muskeln und Organe umhüllen. Nur durch sie ist es Muskeln überhaupt möglich, Kraft zu übertragen. Faszien enthalten zwar kaum Blutgefäße, dafür aber umso mehr Nervenenden und Rezeptoren.

    Wer sich regelmäßig bewegt, hat keine Schwierigkeiten mit den Faszien zu befürchten, denn sie bleiben elastisch und voll funktionsfähig. Bewegungsmangel hingegen mögen sie gar nicht. Dann werden sie fest und verkleben. Es können sogar kleine Risse und Wunden entstehen. Als Folge verkrampfen die Muskeln und es kommt zu Schmerzen. Vor allem der Rücken ist häufig betroffen. Mit einer Faszienrolle lässt sich die Elastizität der bindegewebigen Umhüllungen schnell wiederherstellen.

    Auswirkungen von Vibrationen auf den Körper 

    Besonders effektiv gelingt das, wenn zusätzlich auch noch Vibrationen auf den Körper wirken. Das haben zahlreiche Studien eindrucksvoll bestätigt. Bei der neuromuskulären Stimulationstherapie mit einer Vibrationsrolle werden neben der „Fasziensanierung“ zahlreiche weitere Prozesse in Gang gesetzt: Der Stoffwechselwechsel erhöht sich, die für den Knochenaufbau wichtigen Zellen (Osteoblasten) werden aktiviert, das zentrale Nervensystem arbeitet intensiver, das lymphatische System wird aktiviert und die nicht willentlichen Muskelkontraktionen führen zu einem Plus an Kraft.

    Das gilt insbesondere für die tief liegenden Rückenmuskeln. Diese autochthonen Muskeln gelten als Mitschuldige für Rückenschmerzen, denn sie sind u. a. verantwortlich für die Stellung der Wirbelsäule. Leider sind sie häufig überdehnt und das anfällige Konstrukt Wirbelsäule gerät aus dem Lot. Mit herkömmlichem Krafttraining lassen sie sich schwer trainieren. Vibrationen wirken besonders auf diese tief liegende Muskelschicht und helfen so der Wirbelsäule dabei, wieder in Balance zu kommen.

    Vibrationsrollen helfen nicht nur bei Rückenschmerzen 

    Der Vorteil einer vibrierenden Faszienrolle: Sie ist praktisch überall einsetzbar, im Liegen, Stehen, Knien und auch sitzend am Schreibtisch im Büro. Sie ermöglicht Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen. Durch eine Vielzahl verschiedener Übungen ist es möglich, unterschiedlich starken Druck auszuüben. Schon dreimal fünf Minuten täglich reichen aus, um nachweisliche Erfolge zu erzielen.

    Die Anwendungsmöglichkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf einen schmerzfreien Rücken. Auch Gelenkversteifungen und Muskelrückgang lassen sich damit behandeln. In der physikalischen Therapie kann die Vibrationsrolle bei Muskelverletzungen und Beckenbodeninsuffizienz, gestörten Körperwahrnehmung oder Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel beim Restless-Legs-Syndrom (ruhelose Beine im Schlaf) kann eine regelmäßige Anwendung gute Wirkung zeigen.

    Checkliste für rückengerechte Vibrationsrollen

    • Die Rolle erzeugt eine wirksame Schwingung, das heißt, dass periodische Impulse in einer definierten Geschwindigkeit gezielt auf bestimmte Körperbereiche treffen.
    • Die Rolle ist robust und formstabil, sodass sie durch das Körpergewicht und andere Belastungen nicht beschädigt wird.
    • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl allein als auch mit Partner durchführen kann. Darüber hinaus kann jedoch auch eine temporäre punktuelle Behandlung vorteilhaft sein.
    • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen, Knien oder stehend an der Wand.
    • Idealerweise lässt sich die Vibrationsrolle kabellos batteriebetrieben (Akku) einsetzen, so haben Anwender mehr Freiheiten, ihre Übungen individuell auszuführen und sind vor allem nicht an einen Übungsort gebunden.
    • Weiterhin müssen Nutzungs- und Ladezeit angemessen sein und in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Mit einer Akkuladung sollen mehrere Trainingseinheiten durchführbar sein, sodass nicht nach jeder Anwendung nachgeladen werden muss.
    • Alle erforderlichen Anschlüsse, Ladevorrichtungen, Schalter etc. müssen leicht und komfortabel bedienbar sein. Sie dürfen beim Training bzw. der Anwendung nicht stören, sodass es nicht zu Verletzungen kommen kann. Eine intuitive fehlerfreie Bedienung muss gewährleistet sein.
    • Empfehlenswert wäre es, wenn die Frequenzbereiche und Amplituden der Vibrationsrollen unterschiedlich einstellbar sind, um so das Training bzw. die Behandlung noch individueller dem persönlichen Bedarf anpassen zu können.
    • Die Rollen sollten leicht zu reinigen sein. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie desinfizierbar sein.
    • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen zur Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.

    Mindestanforderungen

    • Erzeugt eine wirksame Schwingung
    • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
    • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
    • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. Liegen, Sitzen, Knien und im Stehen
    • Angemessene Nutzungs- und Ladezeit bei kabellosem Betrieb
    • Einfache und komfortable Handhabung
    • Ohne Partner einsetzbar
    • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

    Außerdem sinnvoll

    • Werden in unterschiedlichen Oberflächenhärtegraden angeboten
    • Werden in verschiedenen Bezügen angeboten
    • Stufenlos einstellbar für unterschiedliche Frequenzbereiche
    • Verfügbar in unterschiedlichen Amplitudenbereichen

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    Produkte mit AGR-Gütesiegel

    deuser

    Deuser GmbH & Co. KG
    Erfer Straße 15
    42657 Solingen
    Tel. 0212/222420
    Deutschland
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    www.deuser-sports.de

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    Mit Vibrationsrollen unspezifische Rückenbeschwerden lindern.

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    Trainings- und Therapieröhren

    Trainings- und Therapieröhren

    Mit Chaos-Training zum starken Kreuz

    Seit einigen Jahren weiß man: Eine gute Körperhaltung hängt vom perfekten Zusammenspiel der Muskeln und Nerven ab. Unsere Sinne funktionieren in einem kompliziert verzweigten und komplexen Netz von Rezeptoren und Nervenbahnen. Sie registrieren äußere und innere Eindrücke und leiten sie zu den Steuerungszentren im Gehirn. Zusätzliche Informationen übermitteln sogenannte Propriozeptoren. Sie melden dem Nervensystem ständig Stellung und Lage des Körpers und seiner Extremitäten.

    trainings- und therapieröhren

    Bewegungsmangel lässt diese so wichtigen Funktionen allerdings verkümmern. Die Folgen: Muskeln erschlaffen, wir verlieren das Gefühl für unseren eigenen Körper und plagen uns mit Kreuzproblemen herum. Doch das muss nicht sein. Pfiffige Köpfe haben sich viele Gedanken gemacht und Trainingsgeräte konzipiert, mit denen sich das Muskel-Nerv-Zusammenspiel optimal trainieren lässt. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Kunststoffröhre.

    Auf die Konstruktion kommt es an

    Sie ähnelt ein wenig einem Laserschwert aus den Star Wars-Filmen und ist zwischen 1,20 m und etwa 2 m lang. Dank unterschiedlicher Längen und Durchmesser variiert ihr Gewicht. Sie kann daher für Groß und Klein sowie für verschiedene Trainingsvarianten verwendet werden.

     Mit zwei für die Hände am Gerät angebrachten Schlaufen (als etwa 50 cm lange Singleröhre ist sie auch für das Training mit einer Hand geeignet) erlaubt sie zahlreiche Fitnessübungen im Stehen, Sitzen und Liegen. Klingt ganz einfach, doch die vielen damit möglichen Übungen haben es wahrlich in sich. Denn egal, welche Bewegung gerade ausgeführt wird, Trainierende müssen stets darauf achten, die Flüssigkeit einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Physiker werden nun sofort einwenden, dass es sich dabei um eine Unmöglichkeit handelt – und sie haben auch recht. Flüssigkeiten verhalten sich chaotisch. Ziel ist es deshalb, das Chaos möglichst gering zu halten. Das klappt aber nur, wenn der Körper bei allen Bewegungsausführungen sofort reagiert.

    Bei dem Versuch „das Chaos zu beherrschen“ müssen viele Muskelgruppen und Nerven reagieren

    Je ruhiger sich die Flüssigkeit verhält, desto besser. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Einsatz vieler Muskelgruppen nötig. Muskeln und Nerven müssen blitzschnell reagieren, um das Gleichgewicht zu halten und den Körper zu stabilisieren. Das ist ein tolles Training für die Koordinationsfähigkeit und für die tief liegenden Muskelgruppen, die man mit einem herkömmlichen Krafttraining nicht erreicht. Experten bezeichnen sie auch als autochthone Muskeln. Sie leiten Informationen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 650 Stundenkilometern weiter. Aufgrund dieser ungeheuren Schnelligkeit werden Bewegungen nicht bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig über die Nervenzellen des Rückenmarks.

    Das Zusammenspiel der Muskeln verbessert sich

    Regelmäßiges „Chaos-Training“ mit einer flüssigkeitsgefüllten Kunststoffröhre hat deshalb etliche Vorteile: Es steigert Kraft und Kraftausdauer, verbessert die Körperhaltung, verfeinert die Tiefenwahrnehmung und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Natürlich werden auch Herz und Kreislauf gefordert. Das stete Reagieren auf die Bewegungen der Flüssigkeit gleicht muskuläre Defizite und Dysbalancen aus und erhöht die intra- und intermuskuläre Koordination. Mit anderen Worten: Das Zusammenspiel der Muskeln untereinander verbessert sich (intermuskuläre Koordination) und der Körper lernt nach und nach, mehr Muskelfasern innerhalb eines Muskels einzusetzen (intramuskuläre Koordination). Man wird belohnt mit kräftigen und gut funktionierenden Muskeln und Nerven, die Rückenschmerzen optimal vorbeugen können. Erste wissenschaftliche Studien konnten die positiven Effekte bereits nachweisen.

    Checkliste für rückengerechte Trainings- und Therapieröhren

    Mindestanforderungen

    • Mindestdurchmesser ca. 5 cm
    • Mindestlänge ca. 50 cm
    • Maximalgewicht ca. 10 kg
    • Füllmenge mindestens ca. 30 % und maximal ca. 50 % des Rauminhalts
    • Schlag- und bruchsicheres Material
    • Transparentes Material (der Nutzer erhält visuelle Information über die Flüssigkeitsverlagerung)
    • Erzeugt in der Bewegung ein Rauschen oder Plätschern (auditive Informationen für den Nutzer)
    • Zwei flexibel einstellbare Doppelschlaufen (eine Schlaufe in der Single-Version) für sichere Handhabung
    • Skalierung zur Positionierung der Schlaufen
    • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen einsetzbar
    • Ausführliche Sicherheits-, Handhabungs- und Übungsbeschreibung
    • Ein Trainings- und Ausbildungskonzept ist vorhanden

    Außerdem sinnvoll

    • Spezielle Aufbewahrungs-/Transportsysteme
    • Unterschiedliche Größen (Länge, Durchmesser) und Flüssigkeitsfarben
    • Auftriebskörper für den Einsatz im Wasser
    • Zusatzgewichte für trainingsdifferenzierte Maßnahmen

    agr guetesiegel

    Produkte mit AGR-Gütesiegel

    SLASHPIPE® GmbH & Co. KG
    Lilienstraße 42
    45133 Essen
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    Fax 0201/89 32 18 23
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    www.slashpipe.com

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    kraeftigung der muskeln mit traingsröhren

    Effektives Rückentraining mit Trainingsröhren

    Die SLASHPIPE trainiert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Koordination.

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    Traktionsliegen

    Traktionsliegen

    Mit Schwerkraft gegen Rückenschmerzen

    Die Bandscheiben - eine geniale Erfindung der Natur. Dennoch bereiten sie vielen Menschen Probleme. Schuld sind Zwangshaltungen durch zu langes Sitzen oder Stehen. Ein Körperstreckgerät, die sogenannte Traktionsliege kann helfen, die Belastungen auszugleichen.

    Warum uns die Bandscheiben Probleme bereiten

    Sie liegen immer zwischen zwei benachbarten Wirbeln, sorgen für Beweglichkeit und puffern das System: die Bandscheiben. Was jede einzelne Bandscheibe so besonders macht, ist ihre Elastizität. Dafür braucht der Wirbelsäulenpuffer Flüssigkeit.

    Allerdings werden Bandscheiben nicht von Blutgefäßen durchzogen, sie ernähren sich ausschließlich dadurch, dass sie bewegt werden. Nur permanente Be- und Entlastung walkt Flüssigkeit und Nährstoffe in die Bandscheiben. Doch genau hier liegt das Problem: Die meisten Menschen bewegen sich einfach zu wenig. Dauersitzen oder zu langes Stehen führt zu einer Dauerkompression und bringt den Flüssigkeitsaustausch zum Erliegen.

    Normalerweise können sich die Puffer in der Nacht wieder regenerieren. Doch wenn der Schlaf nicht so gut ist wie er sein sollte, kann das zu spröden und rissigen Bandscheiben führen: Sie nehmen einfach nicht genügend Flüssigkeit auf. Dann können sie sich vorwölben und sogar reißen. Das kann heftige Schmerzen nach sich ziehen. Mit einem sogenannten Körperstrecksystem lässt sich diese Entwicklung lindern, verbessern oder sogar umkehren.

    Den Körper zu strecken kann Bandscheiben entlasten

    Bandscheiben können sich wieder mit Flüssigkeit und Nährstoffen vollsaugen, wenn ihnen eine gute Ruhefläche angeboten wird. Auch beim Schwimmen ist das möglich – sofern ein rückenschonender Schwimmstil gewählt wird. Besonders effektiv ist die Regeneration, wenn die Schwerkraft nahezu aufgehoben ist und es gleichzeitig noch zu einer Dehnung kommt.

    Genau das gelingt mit einem speziellen Körperstrecksystem. Dazu stellt man sich auf das Gerät, fixiert die Füße bzw. Beine und passt das Gerät der individuellen Körpergröße an. Wie bei einer Wippe oder Schaukel kippt man bäuchlings langsam und kontrolliert nach vorne.

    Diese Bewegung sollte über zusätzliche Handgriffe selbst reguliert und kontrolliert werden oder durch die Unterstützung einer eingewiesenen Fachkraft. An den Handgriffen kann man sich vorsichtig nach vorne ziehen bis man in der Waagerechten angekommen ist. Bei der Vorwärtsneigung ziehen sich Rumpf und Beinpolster leicht auseinander.

    Dadurch, dass die Füße an der Bodenplatte gehalten werden, kommt es zu einer angenehmen Dehnung. Der ganze Körper befindet sich dann in der sogenannten Traktion. Bandscheiben, Wirbelgelenke und die Wirbelsäule verbindende kurze Muskulatur (segmentale Muskulatur) wird so gedehnt.

    Damit sich die Bandscheiben beim Dehnen richtig erholen, sollte die Muskulatur möglichst entspannt sein. Sperrt man sich gegen die Dehnung, spannt also die Muskeln an, wird die Rückenmuskulatur gestärkt.

    Für Prävention und Therapie geeignet

    Das Körperstreckgerät ist ideal, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Vor allem für jene, die kaum aus dem Sitzen herauskommen. Neben den Bandscheiben profitiert auch die Muskulatur. Sie wird besser durchblutet und gestärkt. Der Stoffwechsel wird aktiviert und die Regeneration beschleunigt.

    Manche Therapeuten setzen die Traktionsliege auch in der Therapie ein. Während die Patienten entspannt in die Waagerechte geführt und der Körper entlang der Wirbelsäule leicht gedehnt wird, können sie gleichzeitig andere Therapiemaßnahmen durchführen. Die Wirkung der therapeutischen Handgriffe kann sich so sogar noch verstärken. Im Überhang liegend kann beispielsweise eine Wärmetherapie oder Mobilisation durch einen Therapeuten zusätzlich positive Effekte bringen.

    Auf die Dosierung kommt es an

    Wenn man zum ersten Mal auf einer Traktionsliege trainiert, sollte man es langsam angehen lassen. Anfänger starten mit fünf Minuten. Sobald man sich daran gewöhnt hat, sind bis zu 15 Minuten sinnvoll. Wichtig ist, dass die Dehnung langsam, behutsam und selbstregulierend vorgenommen wird.

    Das Training mit der Traktionsliege ist allerdings nicht immer ratsam. Zu den Kontraindikationen zählen zum Beispiel

    • eine Schwangerschaft
    • eine Tumorerkrankung
    • eine schwere oder absolute knöcherne Spinalkanalstenose
    • hochgradige Wirbelsäuleninstabilität
    • Wirbelgleiten Grad III und IV Meyerding
    • eine hochgradige Skoliose
    • eine schwere manifeste Osteoporose mit frischen Wirbelbrüchen
    • Infekte
    • eine frisch operierte Wirbelsäule
    • Implantate
    • Bluthochdruck

    Checkliste für rückengerechte Traktionsliegen

    • Traktionsliegen sollten sich auf fast alle Körpergrößen einstellen lassen, der Kernbereich sollte zwischen 153 cm bis 186 cm liegen.
    • Gute Geräte sollten für Personen bis zu einem Gewicht von mindestens 120 Kilo ausgelegt sein.
    • Damit es nicht zu unbeabsichtigten Überdehnungen kommt, sollten die Nutzer immer die Kontrolle haben und die Dehnung individuell und selbstregulierend vornehmen können.
    • Vor dem Training sollte geschultes Personal in die Nutzung des Gerätes einweisen. Entsprechende Informationen sollten vor Ort immer verfügbar sein. Informationen über Kontraindikationen sollten darin enthalten sein.
    • Eine digitale Anzeige, die die Intensität der Dehnung anzeigt, ist zwar nicht zwingend erforderlich, hilft aber, das Training langsam zu dosieren und, wenn gewünscht, nach und nach zu steigern.

    Mindestanforderungen

    • Geeignet für unterschiedliche Körpergrößen
    • Geeignet für unterschiedliche Körpergewichte
    • Individuell, selbst regulierbare Zugbelastung (Dehnung)
    • Einweisung durch ausgebildetes Personal
    • Leicht zu reinigen und desinfizierbar

    Außerdem sinnvoll

    • Visuelles Feedback über die einwirkende Traktionskraft, z. B. durch eine digitale Anzeige

    PRODUKTE MIT DEM AGR-GÜTESIEGEL

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      Schwingstäbe

      Schwingstäbe

      Effektives Muskelkoordinationstraining mit hochelastischen Schwingstäben

      Sie wollen etwas für Ihre Bein-, Rücken-, Schulter- und Armmuskeln tun? Gut so, denn eine starke Muskulatur ist ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Rückenschmerzen.

      Sehr effektiv ist ein hochelastischer, flexibler Schwingstab an dessen Enden zwei Gewichte befestigt sind. Lassen sich die Gewichte auf dem Stab verstellen, so kann das Training zusätzlich individuell an den Leistungsstand angepasst werden. Sobald der Stab schwingt, muss der Körper diese Schwingungen durch ein koordiniertes Zusammenspiel aller Muskelschichten ausgleichen. Dazu nutzt man besonders die Muskeln tief im Inneren des Körpers. Kaum ein anderes Training erreicht diesen Effekt.

      schwingstäbe

      Mehr als nur die Tiefenmuskulatur wird gestärkt

      Experten empfehlen deshalb, dreimal in der Woche jeweils 10 bis 15 Minuten damit zu trainieren. Speziell entwickelte Übungen verbessern die Koordination und stärken die Rumpfmuskulatur bis in die tiefen Schichten, stabilisieren in kurzer Zeit die Wirbelsäule und verbessern die Haltung. Neben dem komplexen Muskelkoordinationstraining des gesamten Rumpfes und der Beine, des Schultergürtels und der Arme kann auch ein positiver Effekt auf den Stoffwechsel erreicht werden.

      Einfach zuhause trainieren

      Wichtig ist eine leicht verständliche Trainingsanleitung (wie Übungskarten, Poster oder Video), um optimal üben zu können. Ohne großen Platzbedarf, Zeit- und Kostenaufwand kann hiermit der Rückenproblematik wirkungsvoll entgegengewirkt werden.

      Empfohlen auch für Kinder und Jugendliche

      Das Training ist unbedingt auch für Kinder und Jugendliche zu empfehlen, denn ein Training des Gleichgewichts und der Koordination sind wichtig für eine gesunde Entwicklung der Heranwachsenden. Leider sind immer mehr Kinder von von Übergewicht betroffen. Ein gelenkschonendes Training mit dem Schwingstab macht nicht nur Spaß, sondern kann helfen den Stoffwechsel anzuregen. So gehen spielerisch schnell mal ein paar zusätzliche Kalorien verloren und das auf gesunde und natürliche Weise.

      Checkliste für rückengerechte Schwingstäbe

      • Die Handhabung des Sportgerätes muss nach Einweisung für jeden Nutzer leicht erlern- und umsetzbar sein.
      • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden.
      • Die Schwingfrequenz sollte bei Schwingstäben ohne Frequenzregler ca. 4,6 Hertz betragen, weil dadurch der Stab optimal in Schwingungen versetzt werden kann. Zudem wird bei dieser Frequenz eine bestmögliche Reaktion der Rumpfmuskulatur erreicht.
      • Bei Schwingstäben mit verstellbaren Frequenzen kann die Schwingfrequenz dem individuellen Leistungsstand des Trainierenden angepasst werden. Je nach Zielgruppe und Einsatzbereich (Prävention, Training oder Therapie) sollte die Schwingung in einem Frequenzspektrum von 3,0 bis 6,0 Hertz liegen, um eine individuell optimale Stimulation der Muskelkoordination zu erreichen.
      • Die Endstücke müssen ein Schutzfunktion erfüllen und entsprechend weich oder gepolstert sein.
      • Je nach körperlichem Leistungsstand und Trainingszielen können Schwingstäbe in unterschiedliche Längen, Gewichte und Widerstände hilfreich sein und sollten entsprechend angeboten werden.
      • Der Griff sollte ergonomisch und hautfreundlich gestaltet sein, die Möglichkeit beidhändiger Nutzung bieten und angenehm anzufassen sein. Eine Reinigungsfähigkeit ist durchaus empfehlenswert.

      Mindestanforderungen

      • Handhabung nach Einweisung leicht erlern- und umsetzbar
      • Anleitung beigefügt
      • Schwingfrequenz ca. 4,6 Hertz bei unverstellbaren und ca. 3 bis 6 Hertz bei verstellbaren Schwingstäben
      • Unterschiedliche Längen und Gewichte
      • Ergonomischer Griff, zur ein- und beidhändigen Nutzung geeignet, haptisch ansprechend

      Außerdem sinnvoll

      • Auswechselbare Endstücke

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      Haider Bioswing GmbH
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      effektives training der muskulatur mit dem schwungstab

      FLEXI-BAR® Übungen für einen starken Rücken!

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      Rückentherapiegeräte

      Rückentherapiegeräte

      Bewegungsprogramm für den Rücken mit Echtzeitfeedback

      Es ist längst kein Geheimnis mehr: Entgegen seiner Natur hat sich der Mensch zum Sitzwesen entwickelt. Die so wichtige körperliche Beanspruchung wird unserem Organismus viel zu oft verwehrt. Wir sitzen im Auto, im Büro, vor dem Fernseher, im Kino, in der Kneipe. Der Rückenmuskulatur – insbesondere der kleinen, tief liegenden – fehlen Bewegungsreize. Studien konnten zeigen, dass diese Muskeln bei vielen Rückenschmerzpatienten ihre stabilisierende Wirkung verloren haben und unbedingt wieder antrainiert und gestärkt werden sollten.

      rückentherapiegeräte

      Interaktive Trainingsprogramme, bei denen man selbst als Avatar in eine neue Welt eintaucht und spielerisch seine Bewegungswahrnehmung und seine Beweglichkeit trainiert, können dabei eine wertvolle Hilfe sein. Idealerweise handelt es sich bei einem derartigen sensorbasierten Programm um ein Medizinprodukt. Die Anleitung muss für jeden Nutzer leicht verständlich und auch ohne Beisein eines Therapeuten durchführbar sein.

      Feedback über die durchgeführten Übungen

      Drahtlose Bewegungssensoren werden am Brustbein und am unteren Rücken angebracht. Sie übertragen selbst kleinste Bewegungen via Bluetooth auf ein Endgerät, wie Smartphone oder Tablet. So erhält der Anwender über die ausgeführten Übungen sofort Rückmeldung und weiß, ob sie richtig ausgeführt wurden oder ob eventuell Korrekturen nötig sind.

      Von Vorteil ist zudem eine trainingstherapeutische Auswertung, die anzeigt, welche Fortschritte man macht. Diese kann der Benutzer nach jedem Training abrufen und im Bedarfsfall auch dem Therapeuten/Arzt zur professionellen Beurteilung weitergegeben.

      Unterstützung für Therapeuten und Ärzte

      Therapeuten/Ärzte, die sich bei ihrer Tätigkeit von Medizintechnik unterstützen lassen möchten, sollten darauf achten, dass es sich um ein System handelt, das speziell für den therapeutischen Bereich konzipiert ist. Geräte zur strahlenfreien Rückenvermessung der Wirbelsäule erlauben die bildliche Darstellung der Wirbelsäule und bilden die Winkel zwischen zwei benachbarten Wirbelkörpern der Brust- und Lendenwirbelsäule sowie die Kippung und Aufrichtung des Beckens ab. Die Messung der Wirbelsäule erfolgt dabei nicht nur in der aufrechten Haltung, sondern auch in Flexion (Beugung) und Extension (Streckung). Weitere Messmodalitäten sind möglich. Eine dreidimensionale Auflösung der Daten auf einem Computerbildschirm erleichtert die Befundung. Die Daten geben dem Therapeuten/Arzt Aufschluss über die Beweglichkeit der Wirbelsäule und eventuelle muskuläre Defizite. Die Auswertung der Daten hilft bei der Erstellung eines individuellen Trainingsprogramms.

      Feedback über die Korrektheit der Bewegungen

      Dieses kann dann ebenfalls softwaregestützt ablaufen. Nötig dafür sind Bewegungssensoren, die jede noch so kleine Bewegung aufzeichnen, wodurch Therapeut/Arzt und Patient ein direktes Feedback über die Korrektheit der ausgeführten Bewegungen erhalten. Bei eventuell fehlerhaft ausgeführten Übungen erfolgt eine sofortige Rückmeldung, die ein umgehendes Gegensteuern möglich macht.

      Wenn sich die möglichst von Bewegungswissenschaftlern und Physiotherapeuten entwickelten Übungen auf das Training des Rückens konzentrieren, erfüllt das Softwareprogramm die wichtigsten Voraussetzungen.

      Checkliste für rückengerechte Rückentherapiegeräte

           Privater Gebrauch

      • Es soll sich dabei um ein Medizinprodukt im Sinne der Gesetzgebung handeln. Dadurch wird gewährleistet, dass alle sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt sind und regelmäßig überprüft werden.
      • Die Übungsanleitung der Software muss so eindeutig und sicher sein, dass der Anwender sie fehlerfrei nutzen kann.
      • Das Programm muss die ausgeführten Übungen selbstständig überwachen und bei falsch ausgeführten Übungen eine entsprechende Rückmeldung an den Trainierenden geben.
      • Die Übungsprogramme sollen die Freiheit bieten, das Training an unterschiedlichen Orten durchzuführen. Dadurch ist der Anwender nicht ortsgebunden und muss beispielsweise auch auf Reisen oder im Urlaub nicht auf das wichtige Training verzichten.
      • Die Anwendung muss motivierend, patientenfreundlich, einfach und schnell einsatzfähig sein. Die korrekte Anbringung der Sensoren muss sichergestellt sein.
      • Der Hersteller sollte regelmäßige Updates zur Erweiterung der Übungen anbieten, damit der Spaß beim Training nicht verloren geht und keine Langeweile auftritt.

           Therapeutischer Einsatz

           Über die für den privaten Gebrauch erforderlichen Kriterien hinaus
           ist folgendes zu beachten:

      • Das Messprinzip muss wissenschaftlichen Kriterien genügen und validiert sein.
      • Der Hersteller führt durch eigens qualifizierte Instruktoren Einweisungen in die sichere und korrekte Handhabung der Geräte durch. Durch sogenannte Refresher-Kurse können diese wiederholt werden. Die Durchführung wird dem Anwender bescheinigt und gibt dem Patienten die Sicherheit des korrekten Einsatzes der Therapiegeräte. Dabei ist die Anwendung nur durch geschultes Personal selbstverständlich.
      • Alle Messungen sind patientenfreundlich durchzuführen, d. h., sie können schnell, nicht invasiv und ohne Strahlung ausgeführt werden. Die Modalitäten sind dabei vorgegeben und standardisiert.
      • Der Hersteller stellt den Anwendern (Arzt/Therapeut) ausführliche und vollständige Unterlagen zur Funktion und Handhabung zur Verfügung.
      • Therapie- und Messergebnisse müssen dokumentiert werden können und sowohl für Experten als auch für Patienten hilfreich und leicht verständlich sein.

      Mindestanforderungen für den privaten Gebrauch

      • Es handelt sich um ein Medizinprodukt.
      • Der Hersteller gewährleistet eine fehlerfreie Anwendung der Hard- sowie der Software.
      • Es erfolgt eine Rückmeldung über die korrekte Durchführung der Übungen.
      • Die Anwendung ist leicht verständlich und intuitiv durchzuführen.
      • Die Anwendung ist an unterschiedlichen Orten möglich.
      • Der Einsatz ist schnell, patientenfreundlich und motivierend.
      • Die korrekte Anbringung der Sensoren ist sichergestellt.
      • Alle Oberflächen sind pflegeleicht und einfach zu reinigen.
      • Es stehen Software-Updates zur Verfügung.

      Darüber hinaus erforderliche Mindestanforderungen für den therapeutischen Einsatz

      • Das Messprinzip genügt wissenschaftlichen Kriterien.
      • Die Anwendung erfolgt nur durch geschultes Personal.
      • Der Hersteller bietet entsprechende Refresher-Kurse an.
      • Dem Anwender werden vom Hersteller vollständige Unterlagen zur Funktion, Handhabung und zu allfälligen Gefahren zur Verfügung gestellt.
      • Die Software unterstützt den Experten bei der Zusammenstellung des Therapieprogramms.
      • Es erfolgt eine Dokumentation aller Patienten-, Therapie- und messrelevanten Daten.

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