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Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.
Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.
Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.
Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

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Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.
Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.
Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.
Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.
Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.
Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.
Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.
Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.
Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.
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Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.
Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.
Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.
Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.
Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.
Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.
Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.
Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.
Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.
Hochstühle
nicht verstellbaren Konferenztische


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Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.
Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.
Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!
Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

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Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].
Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.
Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:
Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.
Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.
Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.
Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.
Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.
a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.
b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.
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