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Quer durch alle Branchen arbeiten mittlerweile fast die Hälfte aller Berufstätigen in Deutschland an einem Computerarbeitsplatz. Das sind mehr als 20 Millionen . Sollten Sie sich dazu zählen, dann kann es sein, dass Sie ebenfalls unter nicht optimalen ergonomischen Bedingungen arbeiten. Ihnen wird wahrscheinlich bekannt sein, dass zu langes Sitzen unter diesen ungünstigen Voraussetzungen eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen ist. Vielleicht ist Ihnen auch bekannt, dass Sie mit einer ergonomischen PC Maus und Tastatur Ihre Arbeitsbedingungen zusätzlich verbessern können. Es gibt jedoch eine weitere wichtige Maßnahme, die die Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz verbessert - der Einsatz eines flexiblen Monitorarms für den Computerbildschirm. Dieser ist selbst dann sinnvoll, wenn bereits ein einstellbarer Fuß am Gerät vorhanden ist. Ein Monitorarm kommt vor allem der Reduzierung von Belastungen der Halswirbelsäule und der Augen zugute.
Grundsätzlich ersetzt ein Monitorarm den vorhandenen Standfuß eines Bildschirms und bietet drei entscheidende Vorteile:
1. Eine bessere und gezieltere Einstellung passend zum Nutzer und zur Arbeitsaufgabe
Mit dem Monitorarm können Sie die Höhe, den Abstand und den Winkel Ihres Bildschirms einfach einstellen. Ideal ist eine leicht gesenkte Blicklinie, sodass Sie den Kopf nicht zu stark nach vorne neigen. Als Orientierung für den richtigen Abstand zum Bildschirm empfiehlt sich in etwa eine Armlänge. Durch die leichte Einstellbarkeit des Monitorarms gelangen Sie so bei jeder Arbeitsaufgabe schnell in eine ergonomische Körperhaltung und beugen gesundheitlichen Beschwerden im Augen- und Nackenbereich vor.
2. Mehr Flexibilität
Den Monitor schnell und sicher schwenken ist oft ein Hindernis. Mit einem Monitorarm jedoch kein Problem. Er hilft Ihnen zum Beispiel, unkompliziert mit Kollegen auf den Bildschirm schauen zu können oder für einen besseren Hintergrund bei einer Videokonferenz zu sorgen.
3. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz
Zu guter Letzt gewinnen Sie mit einem flexiblen Monitorarm mehr Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch, da Sie auf sperrige Standardhalterungen verzichten können. Auch die Verwendung eines schmaleren Schreibtischs würde in Frage kommen, wodurch Sie mehr Bewegungsfreiraum im Büro gewinnen.
Um die zuvor beschriebenen Vorteile zu erreichen, empfiehlt sich eine Einstellbarkeit in der Horizontalen, Vertikalen sowie in der Neigung und Tiefe. Damit erhalten Sie einen vielseitig einsetzbaren Monitor, der eine ergonomisch günstige Körperhaltung ermöglicht und den typischen Sitzbuckel mit den verbundenen Nackenverspannungen vermeidet.
Die Anbringung an den Schreibtisch sollte Ihnen einfach von der Hand gehen. Eine universell verwendbare Tischbefestigung und ein standardisiertes Befestigungstool für den Bildschirm (z. B. nach VESA Norm) sind Grundvoraussetzungen. Hier empfiehlt es sich vor dem Kauf die Befestigungsmöglichkeit an Ihrem Bildschirm zu prüfen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Tragfähigkeit des Monitorarms zum Bildschirm passt. Planen Sie bei der Auswahl lieber etwas Reserve ein, falls Sie irgendwann auf einen größeren Bildschirm wechseln möchten. Einige Hersteller bieten auch eine Lösung für zwei Bildschirme an.

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Es gibt Stühle, die sehr häufig dort zum Einsatz kommen, wo das Publikum einem ständigen Wechsel unterliegt. Die Nutzung erfolgt in der Regel zeitlich begrenzt z. B. als Konferenz-, Esszimmer-, Besucher- oder Wartezimmerstuhl. Wir bezeichnen diese als Mehrzweckstühle.
Mehrzweckstühle müssen für verschiedenste Menschen geeignet sein, um - wie es der Name bereits verrät - bei vielfältigen Einsatzzwecken einen möglichst positiven Sitzkomfort zu bieten. Die meisten Modelle können nicht jedem Anwender individuell angepasst werden. Daher sollten die Stühle dementsprechend ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen, und so eine körpergerechte Unterstützung bieten.
Der Mensch hat das Bedürfnis sich zu bewegen, entsprechend soll der Stuhl den Wunsch nach Bewegung unterstützen bzw. fördern. Ein Mehrzweckstuhl muss daher eine hohe Dynamik im Bereich der Rückenlehne und Sitzfläche bieten, um rückenfreundliches und komfortables Sitzen zu ermöglichen.
Grundsätzlich empfiehlt sich für die Büroarbeit oder im Homeoffice ein Bürostuhl, denn dieser bietet Ihnen verschiedenste Einstellungen für einen komfortablen Sitz. Aber auch die Konferenzstühle, die in diese Kategorie fallen, bieten vereinzelnd bereits kleinere Einstellmöglichkeiten und können so für einen begrenzten Zeitraum empfohlen werden. Voraussetzung ist eine möglichst hohe Passgenauigkeit zu Ihren Körpermaßen. Mit dem klassischen Mehrzweckstuhl werden Sie allerdings auf Dauer keine Freude bei der Schreibtischarbeit haben, denn einen Gefallen für Ihren Rücken erweisen Sie sich so nicht. Es empfiehlt sich ganz klar ein einstellbarer Bürostuhl. Worauf Sie dabei achten sollten und welche verschiedenen Modelle es gibt, können Sie hier nachlesen.
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Die Telefone klingeln, der Drucker läuft auf Hochtouren, die Lüftungsanlage macht unangenehme Geräusche und im Flur unterhalten sich die Kollegen. Die Liste der Lärmquellen im Büro ist lang. In der modernen Arbeitswelt sind wir permanent den verschiedensten Reizen ausgesetzt. Insbesondere Geräuschquellen führen auf Dauer jedoch zu Stress, welcher häufig ein Grund für Muskelverspannungen und Rückenschmerzen ist.
Neben der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter, leiden die Konzentration und die Produktivität unter den Belastungen. Aufgrund geringer Privatsphäre und Schalldämpfung, gilt dies besonders für offene Bürokonzepte. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern, führen sie oftmals auch zu einer erhöhten Lärmbelastung.
Hinzu kommt: ständiger Lärm am Arbeitsplatz kann sogar den Nachtschlaf stören, was ebenfalls Rückenbeschwerden verursachen kann. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Umgebung mit angemessenem Lärm- und Schallschutz zu achten, sowohl aus der Sicht der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.
Die Lösung: Akustikkabinen bieten den Mitarbeitern schallisolierte Rückzugsorte. Der Arbeitgeber reduziert damit die Umgebungsreize, wirkt Belastungen entgegen und fördert somit die Arbeitnehmergesundheit.
Vor allem in Großraumbüros und Open-Space-Landschaften können lärmreduzierte Rückzugsbereiche eine angenehmere Arbeits- sowie Entspannungsumgebung schaffen. Zeitgleich verringert sich der Lärmpegel auf der Großfläche, da Videocalls und kleine Meetings in den Kabinen stattfinden. Ruhe, Entspannung und störungsfreies Arbeiten werden ermöglicht – der Stresspegel sinkt.
Bei der Anschaffung einer Akustikkabine sollten Sie zunächst eine wirkungsvolle Schalldämmung sicherstellen. Achten Sie dabei auf ein Zertifikat von anerkannten Prüfstellen. Die verwendeten Materialien der aufstellbaren Rückzugsräume sollten durch ihre Struktur den Schall absorbieren und die Ausbreitung von Lärm reduzieren.
Eine rückenfreundliche Ausstattung der Rückzugsbereiche ist ebenfalls wichtig, um den Mitarbeitern angenehmes und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, bietet Ihnen das AGR-Gütesiegel Orientierung. Durch die Unterstützung einer ergonomischen und bewegten Haltung lassen sich oftmals Rückenschmerzen vermeiden.
Die lärmreduzierenden Kabinen sollten über eine gute Belüftung und ausreichende Beleuchtung verfügen. Eine frische Luftzufuhr und angemessene Lichtverhältnisse tragen zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter bei. Automatische Steuerungssysteme passen die Beleuchtung und Belüftung den Bedürfnissen der Nutzer an.
Bei der Planung der Rückzugsbereiche sollten Sie zudem an die Stromversorgung denken, um den Mitarbeitern die Nutzung von elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zu ermöglichen. Dies gewährleistet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Einschränkungen fortsetzen können.
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Über 4 Millionen Laptops gehen jedes Jahr über den Ladentisch und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind praktisch, variabel und fast überall einsetzbar. Ein Problem ist jedoch, dass die täglich oft stundenlange Nutzung der kleinen Computer zu Verspannungen im Hals-Nackenbereich führen kann. Denn fast automatisch senkt sich unser Blick und wir sitzen nach und nach immer gekrümmter mit den Augen viel zu dicht am Bildschirm. Diese belastende Körperhaltung lässt sich ohne Hilfsmittel so gut wie gar nicht vermeiden. Und so dauert es oft nicht lang und unser Körper sendet Signale bitte Abhilfe zu schaffen.
Sie besitzen ebenfalls einen Laptop und kennen diese Problematik? Dann kann auch für Sie ein passender Laptopständer, in Kombination mit den passenden PC-Eingabegeräten wie Tastatur und Maus, die Lösung sein.
Aufklappen, anschalten und lostippen. Laptops können unseren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Doch sie haben eine ganz entscheidende ergonomische Schwäche: Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und das macht sie deutlich weniger flexibel als einen Desktop-Computer. Deshalb klagen auch überdurchschnittlich viele Laptop-Nutzer über eine steife Nackenmuskulatur. Hinzu kommt, dass sich Brust- und Bauchmuskeln durch die meist gekrümmte Haltung verkürzen. Umgangssprachlich kommt hier schnell der Begriff „Tech Neck“ ins Spiel - eine Abkürzung für Technik und dem englischen Wort für Nacken = Neck. Das Resultat sind dann nicht nur Schmerzen im Hals- Nackenbereich, sondern auch bis zum unteren Rücken. Auch Kopfschmerzen zählen zu den bekannten Symptomen. Was also tun, wenn Sie unbeschwert mit dem Laptop arbeiten möchten? Die Lösung: Ein an die Aufgaben angepasster Laptopständer.
Die wichtigste Voraussetzung ist die Möglichkeit die Höhe des Monitors passend zu Ihrer Arbeitsaufgabe einzustellen und so den Blickwinkel zu verbessern. Als ideal gilt ein Abstand zwischen Augen und Bildschirm von circa einer Armlänge. Der Blickwinkel zum Bildschirm sollte leicht gesenkt sein. Allerdings schließt die Verwendung eines Laptopständers auch immer eine extern verwendbare Maus und Tastatur mit ein. Ohne diese PC-Eingabegeräte ist das ergonomische Arbeiten am Laptop ansonsten wenig sinnvoll. Doch zusammen erhöhen sie die Variabilität und helfen Ihnen, die bei der sitzenden Tätigkeit so wichtigen Haltungsveränderungen vornehmen zu können.
Ganz wichtig für Ihre Arbeit ist selbstverständlich die Standsicherheit des Laptopständers. Nichts ist nerviger als ein wackeliger Bildschirm. Deshalb achten Sie darauf, dass das gewünschte Modell auch zu Ihrem Gerät passt. Nicht jeder Laptop passt auf jede Halterung, weshalb Hersteller meist auch unterschiedliche Größen und Varianten anbieten. Idealerweise ist der Laptopständer flexibel einsetzbar, klein zusammenzufalten und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.
Technisch gesehen sollten Sie darauf achten, dass bewegliche Teile eine gute Dauerhaltbarkeit aufweisen, sich die Halterung leicht und schnell aufstellen sowie gut transportieren lässt.
Jeder der schon mal mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, dass dieser sehr viel Wärme abgibt. Für eine gute Belüftung des Computers darf die Wärmeabfuhr nicht durch den Laptopständer behindert werden.

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Schreibtisch, Stuhl und Computer – mehr braucht es nicht für einen Büroarbeitsplatz. So denken immer noch viele und irren gewaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben eindeutig gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage massiv verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Hierzu gibt es verschiedene gute Ansätze, einer davon ist die Methode Körperzentriert Arbeiten.
Körperzentriert Arbeiten (KA) beschreibt eine Methode, bei der bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gerecht werden.
Der natürliche Bedarf nach Bewegung, Ausgleich und Abwechslung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Verbesserte Soft- und Hardware macht Bewegung jedoch oft überflüssig.
Die Methode Körperzentriert Arbeiten leistet einen Beitrag zu mehr Körperbewusstheit am Arbeitsplatz und zeigt, wie Verhaltens- und Verhältnisprävention zusammengedacht zu mehr Gesundheit führt. Dabei entstehen Arbeitsplätze, an denen man gleichzeitig hochkonzentriert und rückenfreundlich arbeiten kann. Das Ziel dabei: trotz Dauerbelastung gesund bleiben.
Drei Schritte sind nötig, um das Konzept in die Praxis umzusetzen
1. Eine Arbeitsplatzanalyse, bei der die Maße und Werte von Raum, Möbeln und des darin arbeitenden Menschen ermittelt werden.
2. Die Bereit- und Einstellung technischer Möglichkeiten von Möbeln, Eingabegeräten und Software in Abstimmung auf individuelle Körperproportionen.
3. Das Aktivieren der Tiefensensibilität im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit (siehe unten).
Sind diese drei Schritte vollzogen, geht es an die Umsetzung und hier sind es 5 Elemente, die aus einem herkömmlichen Büroarbeitsplatz einen hocheffektiven, rückenfreundlichen und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz machen.
Er muss, je nach Körperhaltung und Arbeitsaufgabe, eine optimale Zentrierung, Entfernung und Kippung zur Sichtachse ermöglichen. Dadurch wird lästiges Hin-und-Her-Gucken oder Augenzusammenkneifen vermieden. Der Bildschirm kann der jeweiligen Arbeitsaufgabe flexibel angepasst werden. Zudem kann der Monitor auch spontan bei einer Besprechung im Stehen als Projektionsfläche genutzt werden.
Tischpulte werden oft auch als Dokumenten- oder Konzepthalter bezeichnet. Papierunterlagen können mithilfe eines entsprechenden Halters zwischen Monitor und Tastatur so angeordnet werden können, dass sie in der Sichtachse liegen und stets gut lesbar sind. Dadurch muss der Kopf nicht gedreht werden, Verspannungen und andere Gesundheitsprobleme im Nacken- und Schulterbereich verschwinden.
Ideal sind Tischpulte und Dokumentenhalter, deren Winkel ohne Schraubverbindung flexibel verstellbar sind und die ohne weitere Technik auskommen.
Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Hände beim Benutzen der Tastatur nicht nach innen verdreht werden. Entscheidend ist auch, dass der Abstand zwischen den Händen beim Tippen variiert werden kann. Ideal ist eine Tastatur , die individuelle Haltungen ermöglicht – je nachdem, ob jemand mit zehn Fingern oder nur mit zwei schreibt.
Die ideale Maus ist eine sogenannte Rollermouse, die zentral unterhalb der Tastatur platziert wird. So bleiben die Eingabegeräte im Arbeitszentrum und in der Sichtachse und die Gefahr verspannter Nackenmuskulatur sinkt.
Tastatur und Maus sollten auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. Ist eine Rollermouse nicht möglich, sollte auf eine möglichst schmale Tastatur mit separatem Nummernblock zurückgegriffen werden. Je näher eine ergonomische Maus an die Tastatur herangeführt werden kann, desto geringer fällt die Belastung für die Nackenmuskulatur aus.
Muss im Büro mehr gemailt als telefoniert werden, kann statt einer Stuhlarmlehne eine Tischlehne von Vorteil sein. Sie senkt nachweislich den Tonus der Schulter-Nacken-Muskulatur und verringert ungünstige Handhaltungen beim Schreiben und Bedienen der Rollermouse. Sie muss einfach und sicher am Tisch befestigt werden können und darf keine Druckstellen verursachen.
Unabhängig davon, wie ergonomisch ein Bürostuhl ist – häufiger Wechsel von Sitzen und Stehen im Büro ist sehr wichtig für die Rückengesundheit. Höhenverstellbare Schreibtische oder andere Büromöbel tragen dem längst Rechnung.
Stehende Tätigkeiten sollten aber weitestgehend dynamisch gestaltet sein. Hier kann ein sogenanntes Fuß-Beine-Aktivierungsboard zusätzliche Bewegungsimpulse geben. Dabei handelt es sich um eine konvex gekrümmte Bodenplatte, die Kippbewegungen zu beiden Seiten und erlaubt.
Durch eine skelettierte Bauweise lässt sie eine Verwringung zu, die Gehbewegungen im Stehen ermöglicht. Die Kippbewegungen sind einerseits so intensiv, dass die Muskelketten von der Fußsohle bis zur Halsmuskulatur angesprochen werden, anderseits so gering, dass ein konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich ist.
Beim Stehen auf dem Aktivierungsboard werden genau jene tiefliegenden Muskeln angesprochen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass wir aufrecht durchs Leben gehen können. Je häufiger sie aktiviert werden, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.
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