Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen sind mit dem laufenden Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für Rücken und Wirbelsäule.
Mehr und mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und helfende Maßnahme Hubtische ein. Dadurch werden Arbeitsabläufe ergonomisch gestaltet, die Rückenproblematik drastisch reduziert - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit.
Obwohl der Verbreitungsgrad von Hubtischen permanent steigt, genügen derzeit weder Verbreitung noch Bekanntheitsgrad. Weitere Aufklärung ist dringend notwendig.
Ein guter Hubtisch muss mehr können als nur die Lasten auf die jeweils ergonomisch günstige Arbeitshöhe zu bringen. Wichtige Details wie z. B. leichte Bedienbarkeit, problemlose Nachjustierung, angepasste Plattformgrößen, eine Fußraumfreiheit usw. ermöglichen erst eine rückenschonende Arbeitshaltung.
Das Be- und Entladen wird erleichtert, Kräfte werden geschont und sogar Müdigkeitserscheinungen werden reduziert, die Arbeitsleistung steigt. Flexible Einsatzmöglichkeit durch Mobilität und problemlose Integrationsmöglichkeit an beliebigen Arbeitsplätzen ermöglicht optimale Anpassung an die jeweiligen Arbeitsbedingungen.
Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.
Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.
Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe.
Wenn es um feste Verbindungen geht, sind Schrauben absolut unerlässlich. Insbesondere wenn es um Holzbauschrauben geht, die bei kraftschlüssigen Verbindungen zum Einsatz kommen. Wie zum Beispiel bei langen Zimmermannsschrauben, die sich meist nur sehr schwer oder mit großen Maschinen einschrauben lassen. Und wäre da dann nicht der teils schmerzhafte Prozess beim Eindrehen der Schrauben.
Schrauben gehören schon seit sehr langer Zeit zum Leben der Menschen. Und man möchte meinen, dass deren Entwicklung längst abgeschlossen ist. Doch weit gefehlt. Auch Schrauben lassen sich weiter perfektionieren. Bei der neuesten Generation handelt es sich um so genannte Energiesparschrauben. Klingt viel versprechend, ist es auch. Denn sie lassen sich mit bedeutend weniger Kraft in Holz einschrauben und sparen so Energie bei Mensch und Maschine.
Eine echte Wohltat nicht nur beim Heimwerker, gerade bei Menschen die im Beruf täglich viele hundert Holzschrauben verarbeiten müssen sind solch geniale Erfindungen eine große Hilfe. Denn vermutlich weiß nahezu jeder aus eigener Erfahrung, was das Eindrehen von Schrauben nach sich ziehen kann. Sowohl manuell als auch mit Akkuschrauber lässt sich ein Verdrehen des Handgelenks, bzw. das verkrampfte Halten eines schweren elektrischen Schraubers, kaum vermeiden. Gerade wenn es um sehr lange Holzbauschrauben geht, wie sie von Zimmerleuten verwendet werden. Auf Dauer eine große Belastung für Muskeln und Gelenke.
Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes System miteinander arbeitender Muskelketten, stabilisierender Bänder und raffinierter Gelenksysteme (Tensegrity-Modell). Anstrengendes Einschrauben und das dadurch bedingte Verdrehen des Handgelenks kann dieses reibungslose Zusammenspiel empfindlich stören. Es kommt zu muskulären Dysbalancen. Erst schmerzt das Handgelenk, dann der Ellenbogen, schließlich Schulter und Rücken. Bei neuartigen Holzschrauben ist das Risiko für muskuläre Dysbalancen und Verspannungen hingegen deutlich reduziert. Der erheblich verringerte Kraftaufwand, auch dadurch, dass kein Vorbohren nötig ist, schont so den Rücken. Insbesondere beim Eindrehen von Holzbauschrauben jenseits von mehr als 20 oder 30 cm Länge.
Neue Generationen von Holzschrauben, deren wohldurchdachtes Design den Einschraubwiderstand um bis zu 50 Prozent reduziert, kann so die Belastung auf das Muskel-Skelettsystem deutlich verringern. So zum Beispiel Schrauben mit der sogenannten TENZ Stairs Gewindetechnologie. Zwischen den Gewindegängen befinden sich am Kerndurchmesser der Schraube kleine, zu einander versetzte Stufen (Stairs), die für verringerte Kontaktflächen zwischen Holz und Schraube sorgen. Das führt zu weniger Reibung und somit zu einem niedrigeren Eindrehwiderstand. Eine perfekte Passung zum Antrieb und ein schnelles „Anbeißen“ im Material sorgen so, im Vergleich zu Standard-Schrauben, für einen deutlich geringeren Kraftaufwand von Mensch und Maschine.
Übrigens: Nicht nur der Rücken profitiert, sondern auch das Holz. Die Holzfasern bleiben beim Einschrauben nahezu unverletzt und können sich nach der Verschraubung wieder an den Gewindekern der Schraube anschmiegen. Das Resultat ist eine bessere Verzahnung zwischen Schraube und Bauteil. Erfreulich auch, dass mit einer Akku-Ladung fast doppelt so viele Schrauben gesetzt werden können. Und was Muskeln und Gelenke schont, ist auch gut für die Schraubgeräte, denn ein geringerer Kraftaufwand macht sich hier mit einer längeren Lebensdauer bezahlt.

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Schon beim normalen Hausputz gilt Staubsaugen nicht gerade als Lieblingsbeschäftigung, sorgt das Reine machen mit den falschen Geräten und einer schlechten Körperhaltung doch oftmals für Probleme mit dem Rücken. Bei keiner anderen Beschäftigung im Haushalt klagen Menschen so häufig über Rückenschmerzen, wie beim Staubsaugen.
Nur wer sich an rückenschonende Bewegungen gewöhnt, kann dem Hausputz gelassener entgegensehen. Doch was sollen Handwerker sagen, die schon aus beruflichen Gründen große Flächen, und dies häufig beim Kunden, sauber halten müssen? Natürlich können auch sie sich rückenfreundliche Bewegungsabläufe antrainieren, genauso wichtig ist aber auch die optimale Ausrüstung. Denn sie müssen Sauger und Werkzeug ständig transportieren, ausladen, benutzen, wieder verstauen und das vielleicht sogar mehrmals täglich. Auch hier gibt es gute Nachrichten. Im Handel sind Handwerkersauger erhältlich, die den Putz-, Transport-, Ein- und Auslademarathon erheblich erleichtern und rückenfreundlich gestalten können.
Ideal sind Sauger, auf denen eine Zubehör-Box eingeklickt werden kann. Das hat den großen Vorteil, dass man sich nicht ständig bücken muss, um nach dem benötigten Werkzeug zu greifen. Da die Sauger sich gut rollen lassen, ist es auch nicht nötig, die Boxen zu tragen, wenn nicht gerade eine Treppe benutzt werden muss. Außerdem verfügen moderne Geräte jetzt über eine Schlauchaufwicklung, mit der sich der Schlauch gut am Sauger befestigen lässt und den Transport ebenfalls erleichtert.
Kompaktkehrmaschinen oder auch multifunktionale Geräteträger sind wahre Multitalente, denn sie meistern viele unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sind sie nicht selten im Dauereinsatz und müssen besonderen Anforderungen an Rückenfreundlichkeit, Sicherheit und Bedienbarkeit genügen.
Diese Allrounder haben die Aufgabe zu kehren, zu mähen, Schnee zu räumen, zu streuen, zu schwemmen und noch so manches mehr. Häufig muss das Fahrzeug dazu mehrmals täglich umgerüstet werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Anbaugeräte einfach und leicht von nur einer Person wechseln lassen. Das Umrüsten sollte den Rücken nicht belasten. Rollwagen für die einzelnen Anbaugeräte unterstützen die ergonomische Handhabung. Hydraulikanschlüsse erlauben einen leichten und unkomplizierten Anschluss der Geräte. Bauform, Baugröße und Farbgebung erleichtern eine eindeutige Montage und schließen eine Fehlbedienung aus. Die Kehrgutbehälter müssen zusätzlich über einen besonders einfachen Zugang verfügen, sodass die Entleerung und das Reinigen des Behälters leicht möglich ist.
Das Einsteigen in die Kehrmaschine muss sicher möglich sein. Pneumatische Türaufsteller oder ähnliche Vorrichtungen, die für eine sichere Endlage sorgen, verhindern ein unbeabsichtigtes Zufallen der Tür. Haltegriffe, die über die gesamte Länge einer stabilen Vollrahmentür angebracht sind, helfen beim Einsteigen. Sowohl profilierte Türeinstiegskanten als auch ein fest verlegter Bodenbelag sind rutschsicher und unterstützen den sicheren Einstieg zusätzlich. Die Einsitz-Sicherheitskabine verfügt idealerweise über ausreichend Kopffreiraum. Darüber hinaus ist ein ausreichend großer Fahrersitz mit Lordosenstütze, verstellbaren Armlehnen und verstellbarer Schulterabstützung wichtig. Denn nur unter diesen Voraussetzungen ist ergonomisches Sitzen möglich. Eine einhändig bedien- und in Längsrichtung verstellbare Lenksäule unterstützt zusätzlich das rückenfreundliche Arbeiten.
Das Fahrzeug muss wendig sein, spurgetreu fahren und Stöße gut abfedern können. Das funktioniert am besten mit einem vollgefederten Fahrwerk und einer auf vibrationsdämpfenden Lagern montierten Kabine. Ein luftgefederter Fahrersitz mit optischer Anzeige zur optimalen Gewichtseinstellung trägt ebenfalls dazu bei. Eine gute Heiz- und Klimaanlage, Sonnenschutzrollos und eine gewölbte Frontscheibe zur Minimierung von Geräusch- und Lichtreflexionen sorgen für weiteren Komfort.
Da diese Fahrzeuge oft hin- und her manövrieren müssen, spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Neben der sowieso gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung ist es von Vorteil, wenn zusätzliche Arbeitsscheinwerfer am Dach und hinten am Fahrzeug für optimale Sicht sorgen. Eine Kombibremse mit automatischer lastabhängiger Bremskraftverteilung stoppt die Maschine schnell und sicher, wenn es nötig ist. Ein vollhydraulischer und stufenloser Fahrantrieb mit permanentem Allradantrieb und Traktionskontrolle sorgt auch auf unsicherem Terrain für spurgetreues und wendiges Vorankommen.
Bucher Municipal GmbH
-Kehrmaschinen-
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Gabelstapler-Fahrer klagen vielfach über Schmerzen im Nacken, Rücken, Arm- und Schulterbereich. Ursache sind oftmals die ungünstigen Bewegungsabläufe beim Gabelstapler fahren.
Mit „verdrehtem Hals“ nach hinten zu sehen, ist eher Regel als Ausnahme. Oder häufiges „mit überstrecktem Hals“ Nach-oben-Sehen beim Aufgreifen und Abstellen der Ladung. Zudem belasten Stöße, verursacht durch holprige Böden und Straßenbeläge, die Wirbelsäule extrem.
Rückengerechte Staplersitze haben deshalb bereits in der Basisausstattung ein Federungssystem, das die Stoßbelastung auf die Wirbelsäule deutlich reduziert und schädliche Vibrationen drastisch reduziert.
Ein ergonomischer Gabelstaplersitz muss Drehbewegungen des Oberkörpers zulassen bzw. unterstützen und die Bewegungsfreiheit der Arme gewährleisten. Die Rückenlehne stützt, durch eine stufenlose Höhen- und Neigungsverstellung und eine Lordosenstütze den Körper optimal und individuell, was den Rücken entlastet. Die Sitzfläche ist ausreichend dimensioniert und lässt sich stufenlos verstellen. Weitere Details wie Sitzflächenverlängerungen, Sitzflächenneigungseinstellungen, Sitzheizung, ein intelligenter Stoßdämpfer mit Fahrbahnerkennung, sind eine sinnvolle, der Gesundheit zuträgliche Ergänzung.
Auch ältere Gabelstapler können mit ergonomischen Fahrersitzen nachgerüstet werden. Um die Funktionsfähigkeit von Sitzen zu gewährleisten sind diese regelmäßig zu warten. Der rückengerechte Staplersitz, in Kombination mit richtigem Verhalten (siehe „Weitere Informationen“) fördert Gesundheit und Wohlbefinden, ist zugleich ein wichtiger Beitrag Krankheitstage zu reduzieren.
Beim falschen Besteigen des Gabelstaplers können Wirbelsäule und Kniegelenke ungünstig belastet werden. Aufgrund der räumlichen Enge besteht die Gefahr, dass insbesondere die Lendenwirbelsäule und die gebeugten Kniegelenke verdreht werden. Der Staplerfahrer sollte durch einen kontrollierten Bewegungsablauf und eine bewusste Rumpfmuskelspannung diese Fehlbelastung unbedingt reduzieren. Der ergonomische Sitz ist nur so gut, wie er individuell auf den Fahrer einstellbar ist. Ein ergonomisch guter und richtig eingestellter Sitz stützt die Wirbelsäule, vermeidet Zwangshaltungen und verringert die Übertragung von Vibrationen, Stößen und Schwingungen auf den Körper.
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