Sprache auswählen

smartslider3[134]
smartslider3[177]
smartslider3[136]
smartslider3[107]
smartslider3[132]
smartslider3[246]
smartslider3[137]
smartslider3[138]
smartslider3[140]
smartslider3[139]
smartslider3[154]
smartslider3[153]
smartslider3[156]

Kopfgrafik Vorteilsprogramm

smartslider3[159]
smartslider3[114]

Kopfbild Auto und LKW fahren

smartslider3[184]

Kopfgrafik Fördermitlgiedschaft

smartslider3[191]
smartslider3[185]

Kopfbild Schlafen und Liegen

smartslider3[196]

Kopfgrafik Schuhe

smartslider3[197]

Kopfgrafik_die_AGR

smartslider3[201]

Kopfgrafik_die_AGR_englisch

smartslider3[205]

Kopfgrafik_die_AGR spanisch

smartslider3[206]

Kopfgrafik_die_AGR_franzoesisch

smartslider3[207]

Slider children's back

smartslider3[211]
smartslider3[189]

Slider Unterwegs mit Babys und Kindern

smartslider3[222]

Kopfgrafik Gewinnspiel Fachhandel

smartslider3[225]
smartslider3[226]
smartslider3[227]
smartslider3[228]
smartslider3[230]
smartslider3[231]
smartslider3[232]
smartslider3[233]
smartslider3[234]
smartslider3[235]
smartslider3[236]

Kopfgrafik Zuhause und Garten

smartslider3[251]

Kopfgrafik Sport und Freizeit

smartslider3[182]
smartslider3[186]
smartslider3[238]
smartslider3[110]

Kopfgrafik Büro und Homeoffice

smartslider3[250]
smartslider3[198]
smartslider3[151]
smartslider3[152]
smartslider3[103]
smartslider3[209]
smartslider3[123]
smartslider3[218]
smartslider3[142]
smartslider3[135]
smartslider3[48]
smartslider3[240]
smartslider3[121]
smartslider3[133]
smartslider3[200]
smartslider3[229]
smartslider3[157]
smartslider3[195]
smartslider3[208]
smartslider3[158]
Loading...

Podcast für Rückengesundheit:
Tipps gegen Rückenschmerzen & für mehr Bewegung

Rückenschmerzen verstehen und aktiv etwas dagegen tun: Im AGR-Podcast erhalten Sie verständliche Tipps, Expertenwissen und alltagstaugliche Impulse für einen gesunden Rücken. Jetzt reinhören und Schritt für Schritt mehr Bewegung und Wohlbefinden in Ihren Alltag bringen.

Jetzt auch auf der Lieblingsplattform streamen!

Link führt auf eine neue Seite Amazon Music
Link führt auf eine neue Seite Apple Podcast
Link führt auf eine neue Seite Audble
Link führt auf eine neue Seite deezer
Link führt auf eine neue Seite Listen Notes
Link führt auf eine neue Seite Podimo
Link führt auf eine neue Seite Soundcloud
Link führt auf eine neue Seite Spotify
Link führt auf eine neue Seite Amazon Music
Link führt auf eine neue Seite Apple Podcast
Link führt auf eine neue Seite Audble
Link führt auf eine neue Seite deezer
Link führt auf eine neue Seite Listen Notes
Link führt auf eine neue Seite Podimo
Link führt auf eine neue Seite Soundcloud
Link führt auf eine neue Seite Spotify

Blog Kategorie → Rückentipp

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückenfreundlich Autofahren

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Gesunder Kinderrücken

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückenfreundlich Schlafen

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückenfreundliches Büro

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückenfreundliche Schuhe

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückengerechter Arbeitsplatz

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückengerecht im Garten

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückengerecht Trainieren

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Rückengerechtes Zuhause

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Expertentipp

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Lesetipp

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Therapie und Hilfsmittel

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Blog Kategorie → Veranstaltungstipp

Zurück zur Übersicht des Rücken-Blogs

Ob Workshops und Kurse, Mitmach-Aktionen, Testtage oder Vorträge. Hier können Sie Ihre Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Ob Online-Workshops, Online-Physio-Stunden oder Online-Kurse, hier können Sie Ihre Online-Veranstaltung kostenlos eintragen und
jedem Interessierten somit die Möglichkeit geben, zum Tag der Rückengesundheit etwas Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Anmeldung zum Vortragsset

Unabhängig geprüft & empfohlen

Das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen" zeichnet Produkte aus, die nachweislich zur Rückengesundheit beitragen – unabhängig bewertet von Medizinern und Fachexperten.

Was bedeutet „AGR-geprüft"?

Das AGR-Gütesiegel wird vom gemeinnützigen Verein Aktion Gesunder Rücken e. V. vergeben. Produkte werden nach wissenschaftlich fundierten, biomechanischen Kriterien bewertet. Nur Produkte, die diese strengen Anforderungen erfüllen, erhalten das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen".

Alle Produktkategorien im Überblick

Über 1.000 geprüfte Produkte in 9 Kategorien – klicken Sie sich durch und entdecken Sie zertifizierte Empfehlungen.

Häufige Fragen zum AGR-Gütesiegel

Was bedeutet das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen"?

Das AGR-Gütesiegel wird vom gemeinnützigen Verein Aktion Gesunder Rücken e. V. vergeben und kennzeichnet Produkte, die nach medizinisch-wissenschaftlichen Kriterien als rückenfreundlich eingestuft wurden. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Kommission aus Medizinern und Ergonomie-Experten.

Welche Produktkategorien gibt es mit AGR-Zertifizierung?

Aktuell umfasst das AGR-Produktverzeichnis über 1.000 Produkte in 9 Kategorien: Auto & Lkw Sitze, Babys & Kinder, Büro & Homeoffice, Industrie & Handwerk, Schlafen & Liegen, Schuhe, Sport & Freizeit, Therapie & Pflege sowie Zuhause & Garten.

Ist das AGR-Gütesiegel kostenlos für Hersteller?

Nein. Hersteller beantragen die Zertifizierung und tragen die Prüfkosten. Die Vergabe erfolgt jedoch ausschließlich nach fachlichen Kriterien – nicht aufgrund kommerzieller Interessen. Aktion Gesunder Rücken e. V. ist als gemeinnützig anerkannt.

Welche Produkte helfen konkret bei Rückenschmerzen?

AGR-geprüfte Bürostühle, ergonomische Matratzen sowie korrekt angepasste Schuhe können Rückenbeschwerden lindern. Wichtig ist die individuelle Passform – ein AGR-Gütesiegel garantiert geprüfte Ergonomie-Standards, ersetzt aber nicht eine ärztliche Beratung.

Kostenfreie digitale Themenwoche - Seien Sie dabei!

Heute Abend 3 - Ran an den Rücken!

Jetzt noch schnell registrieren!

Fünf Abende – fünf Themen – alles rund um Ihren Rücken!
Heutiges Thema im Expertentalk zur Themenwoche des Tages der Rückengesundheit: Ran an den Rücken

Mit instabilem Training gegen den Rückenschmerz! Bei diesem Expertenabend lernen Sie mit Ganzkörper-Kräftigungsübungen den Rücken nachhaltig zu stärken.

Seien Sie kostenfrei dabei und registrieren Sie sich jetzt:

Weiterlesen...

Kostenfreie digitale Themenwoche - Seien Sie dabei!

Heute Abend 2 - Faszienfit - Übungen und Eigenbehandlungsformen für Ihre Rückengesundheit

Jetzt noch schnell registrieren!

Fünf Abende – fünf Themen – alles rund um Ihren Rücken!
Heutiges Thema im Expertentalk zur Themenwoche des Tages der Rückengesundheit: Faszienfit!

Faszien lieben es, gedrückt, geschoben, gezogen, verdreht und bewegt zu werden. Machen Sie bei unserem Workshops mit und lernen Sie vielfältige Faszieneigenbehandlungsmöglichkeiten mit und ohne Gerät kennen.

Seien Sie kostenfrei dabei und registrieren Sie sich jetzt:

Weiterlesen...

Kein Bock auf Rücken?

Entdecke den Tag der Rückengesundheit 2021!

Haben Sie auch „keinen Bock auf Rücken?“ Dann sind Sie hier genau richtig. Machen Sie mit bei der ersten digitalen Themenwoche zum Tag der Rückengesundheit 2021!

Weiterlesen...

FIT@HOME

Rückenstark in den eigenen vier Wänden mit den AGR-zertifizierten Online-Trainingsprogrammen

Derzeit sind die Möglichkeiten sportlichen Aktivitäten nachzugehen sehr eingeschränkt. Das setzt vielen Sportlern unter uns enorm zu. Hinzu kommt die Schließung von Fitnessstudios und das Verbot von Mannschafts- und Teamsportarten. So ist für viele das Workout in den eigenen vier Wänden eine immer beliebtere Alternative geworden. Eine Vielzahl an Online-Trainingsprogrammen steht zur Auswahl: Das Angebot reicht von Yoga, Zumba und Pilates über Wirbelsäulengymnastik bis hin zum Full Body Training. Den digitalen Möglichkeiten sind wohl kaum noch Grenzen gesetzt. Besonders die Angebote zum Thema Rückengesundheit boomen, da in Zeiten des Homeoffices vermehrtes Sitzen bei vielen Probleme verursacht. Gerade deshalb ist es wichtig, bei den Online-Trainingsprogrammen auf Qualität zu achten. Und das kann ganz einfach sein: Die mit dem AGR-Gütesiegel zertifizierten Programme bieten eine ideale Lösung, da sie von Ärzten und Therapeuten zuvor auf Herz und Nieren geprüft wurden. Der gesundheitsfördernde Aspekt steht hier ganz klar im Vordergrund. So kann die Zeit Zuhause genutzt werden, um in Form zu bleiben und dem Rücken etwas Gutes zu tun.

Weiterlesen...

So hilft Akupunktur bei Rückenschmerzen

Kleine Stiche, große Erfolge. Etliche internationale Studien haben die Wirksamkeit der uralten chinesischen Heilmethode mittlerweile nachweisen können. Vor allem bei Rückenschmerzen zeigt die Nadel-Therapie gute Erfolge. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei chronischem Kreuzleiden im Lendenwirbelbereich auch die Kosten. Dr. Nadine Allmaras-Crüger, Ärztin mit dem Behandlungsschwerpunkt Akupunktur vom Wirbelsäulenzentrum München- Taufkirchen erklärt, wie die Methode funktioniert und wirkt.

Weiterlesen...

Vorsicht, Bandscheibenvorfall

„Wann operativ, wann konservativ behandeln?“ titelte ein anerkanntes Fachmagazin vor kurzer Zeit. Das Thema: Bandscheibenvorfälle. Bei über der Hälfte aller 40-Jährigen sind bereits Abnutzungen der Bandscheiben sichtbar, im hohen Alter ist das bei 90 Prozent aller Patienten der Fall. Tatsächlich machen Bandscheibenvorfälle jedoch weniger als fünf Prozent der orthopädischen Diagnosen aus. „Selbst wenn eine Bandscheibe verantwortlich für die Schmerzen sein sollte, lassen sich die Beschwerden meist gut ohne OP behandeln“, so der Hamburger Orthopäde Dr. Martin Buchholz. In Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt dir der Facharzt, welche Vorboten es für Bandscheibenvorfälle gibt und welche Präventionsmaßnahmen sich eignen.

Weiterlesen...

Diesem Siegel können Sie vertrauen

Das AGR-Gütesiegel sorgt für Klarheit beim Kauf rückengerechter Produkte

Kein anderer Bereich des Körpers bereitet so viele Probleme wie unser Rücken. Und genau diesem Thema haben wir uns verschrieben. In Deutschland sind Millionen von Menschen von Rückenschmerzen betroffen. Vielleicht waren Sie es ja sogar auch schon einmal. Der Großteil der Betroffenen erlebt dabei einen von wiederkehrenden Beschwerden geprägten Verlauf. Rückenschmerzen sind in vielen Industrienationen der häufigste Grund für krankheitsbedingte Fehltage. Doch egal, ob Verspannungen, Fehlhaltungen oder mangelnde Bewegung: 90 % der Rückenprobleme können mit wenig Aufwand und Mühe besiegt werden. Dabei sollen Produkte, die mit dem unabhängig vergebenen AGR-Gütesiegel ausgezeichneten sind, Ihnen Sicherheit bieten und bei der Kaufentscheidung helfen.

Weiterlesen...

Warum Rückengesundheit der Kinder so wichtig ist

Eine Befragung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)1 ergab, dass bereits kleine Kinder über einen schmerzenden Rücken klagen – Tendenz mit zunehmendem Alter steigend. Umso wichtiger ist es, den Kleinsten schon in jungen Jahren den Rücken zu stärken und auf rückenfreundliche Helferlein zu achten. Ob Matratze, Buggy, Trage oder später die ersten Schuhe – wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, um den empfindlichen Kinderrücken zu schützen und gleichzeitig zu stärken.

Weiterlesen...

Gute Nachrichten für Ihren Rücken

Was tun, wenn das Kreuz wehtut? Diese Frage stellt sich fast jeder Deutsche im Laufe seines Lebens. Denn Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins.

Dennoch kursieren in den Köpfen der Menschen und im Internet viele Fehlinformationen und das hat Folgen. „Patienten mit Rückenbeschwerden sind oft von Ängsten geplagt“, berichtet Prof. Joachim Grifka, ehem. Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach. „Selbst bei banalem Rückenschmerz haben viele Menschen Angst, dass es etwas Schlimmes sein könnte oder sie gar im Rollstuhl landen. Zudem besteht eine große Furcht vor Bandscheibenvorfällen, denn damit verbinden die meisten Menschen die Notwendigkeit einer Operation und haben Schreckensbilder von Komplikationen vor Augen.“ Doch gerade wenn es um den Rücken geht, sind solche Sorgen in den meisten Fällen überflüssig. Oft ist nicht mal ein Arzt nötig, um wieder schmerzfrei zu werden. „Und jeder kann selbst viel dafür tun, dass es erst gar nicht zu Beschwerden kommt“, betont der renommierte Orthopäde.

Weiterlesen...

Haben Sie Rückenschmerzen und wissen nicht warum?

Diese 3 ungewöhnlichen Ursachen sollten Sie kennen

Fast jeder von uns leidet mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Zu den häufigsten Ursachen gehören Wirbelblockaden, Übergewicht oder das Heben schwerer Lasten. Doch in einigen Fällen können auch ganz andere, ungewöhnlichere Auslöser hinter den Beschwerden stecken. Wir haben die Übeltäter entlarvt!

Weiterlesen...

Druckluft-Schlagschrauber

Druckluft-Schlagschrauber

Ein Druckluft-Schlagschrauber, der Rücken und Gelenke entlastet

Die Arbeit in Kfz-Werkstätten kann ganz schön ins Kreuz gehen: Ständiges Bücken, den Hals verdrehen, damit man alles sieht – und natürlich schwere Reifen und andere Autoteile heben und tragen. Wer dann auch noch mit schweren Werkzeugen hantieren muss, belastet Rücken, Arme und Gelenke zusätzlich. Wie können Automechaniker diese Belastungen reduzieren?

""

Reifenwechseln ist Schwerstarbeit – auch für den Rücken

In den rund 36.000 Kfz-Werkstätten hierzulande herrscht jeweils zu Ostern und ab Oktober Hochkonjunktur, denn der saisonale Reifenwechsel steht an. Immerhin sind 64 Millionen Autos allein in Deutschland zugelassen. Wer selbst schon einmal Reifen gewechselt hat, weiß, wie anstrengend das schon bei nur einem Auto sein kann. Mitarbeiter in den Werkstätten wechseln allerdings Reifen im Viertelstundentakt.

Gut, wenn KfZ-Mechaniker dann auf Werkzeug zurückgreifen können, das gleich zwei wichtige Anforderungen erfüllt: zum einen speziell auf die Aufgabe zugeschnitten und entwickelt und zum anderen schonend für den Rücken, die Knochen und die Gelenke. So geht die belastende Arbeit gleich viel leichter von der Hand.

So ein Werkzeug ist der Druckluft-Schlagschrauber. Gute Modelle sind unter ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert worden, sodass sie die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessern können.

Gesundheitliche Nachteile bei falschem Werkzeug

Wer schon einmal mit einem herkömmlichen Schlagschrauber gearbeitet hat, hat sicher festgestellt, dass er nicht besonders gut in der Hand liegt und sehr schwer ist. Bei Werkzeugen dieser Art können bereits 100 g mehr oder weniger Gewicht entscheidend sein. Außerdem ein Problem: Sogenannte Hand-Arm-Vibrationen, die sich auf den ganzen Körper übertragen können.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Arbeitsschutz haben gezeigt, welche Folgen das haben kann: degenerative Erkrankungen der Knochen und Gelenke im Hand-Arm-System, feinmotorische Beeinträchtigungen, verdickte Sehnenscheiden und Störungen des gesamten Blutkreislaufs. Hinzu kommen Verspannungen im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur. Sogar Bandscheibenschäden sind möglich.

Moderne Druckluft-Schlagschrauber schonen den Rücken

Dass es auch anders geht, beweisen Geräte, bei deren Entwicklung unter anderem die Gesundheit des Mechanikers berücksichtigt wurde. Sie sind mit einem Gewicht von unter 1200 Gramm erstaunlich leicht, liegen gut in der Hand und leisten trotzdem enorm effektive Kraftübertragung.

Außerdem haben sich die Konstrukteure dieser neuen Hochleistungs-Druckluft-Schlagschrauber viele Gedanken über die Ergonomie gemacht. Umschalthebel für den Rechts-Linkslauf sorgen dafür, dass sich die Druckluft-Schlagschrauber leicht und intuitiv bedienen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Mit dem rutschfesten Griff lässt sich auch mit nur einer Hand sicher arbeiten.

Bei guten Hochleistungs-Druckluft-Schlagschraubern kann man bei der Einstellung des Drehmoments aus mehreren Stufen auswählen. Für eine optimale Kraftübertragung sorgen Antrieb, Betriebsdruck und eine nicht zu geringe Leerlaufdrehzahl. Das schont die arbeitende Muskulatur und beugt Verspannungen vor.

Professionelle Druckluft-Schlagschrauber können heute schon recht leise sein – ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit, insbesondere wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in einer Werkstatt arbeiten. Sogenannte Geräusch-Reduzierschläuche können den Betriebslärm weiter verringern, bis zu 40 Prozent können dabei durchaus möglich sein. Nicht nur die Werkstattmitarbeiter wissen das sehr zu schätzen.

Checkliste für rückengerechte Druckluft-Schlagschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Druckluft-Schlagschrauber muss die Belastungen bei Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur reduzieren. Unter anderem ist hierfür ein geringes Eigengewicht unterhalb von 1200 Gramm von Vorteil.
  • Trotz kleiner, leichter und kompakter Bauweise muss nicht auf eine hohe Leistung und eine gute Kraftübertragung nicht verzichtet werden. Die Belastung auf Muskulatur und Gelenke wird dadurch reduziert. Ein weiterer Vorteil: So kann man den Schrauber auch dort einsetzen, wo wenig Platz ist.
  • Der Druckluft-Schlagschrauber muss sowohl für Rechts- als auch Linkshänder gleich gut und intuitiv bedienbar sein. Dies schließt die Bedienelemente, wie z. B. den Umschalthebel für Rechts-Linkslauf, mit ein.
  • Für eine sichere einhändige Handhaltung ist ein rutschfester Griff unverzichtbar. Ein Soft-Grip-Handgriff, der beidhändig nutzbar ist, kann dies gewährleisten.
  • Ganz wichtig ist auch die Reduzierung der Lärmbelastung, sowohl für den Mechaniker selbst als auch für sein Umfeld. Zubehör, das die Geräuschentwicklung zusätzlich reduzieren kann, ist sehr vorteilhaft, z. B. ein sogenannter Geräusch-Reduzierschlauch.
  • Druckluft-Schrauber sollten über einen Aufprallschutz verfügen, für den Fall, dass er doch mal unsanft auf den Boden fällt.

Mindestanforderungen

  • Geringes Eigengewicht (höchstens 1200 g)
  • Gute Kraftübertragung
  • Für Rechts- und Linkshänder komfortabel nutzbar
  • Ergonomische, sichere und rutschfeste Einhandbedienung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Präzises, nutzerfreundliches Handling
  • Möglichst geringe Geräuschbelastung

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör zur Geräuschreduzierung
  • Aufprallschutz

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Paletten-Umreifungssysteme

Paletten-Umreifungssysteme

Umreifen ergonomisch gestaltet

In vielen Berufen – unter anderem in handwerklichen – wird der Rücken extrem beansprucht. Eine falsche Körperhaltung oder ständiges, ungesundes Bücken im beruflichen Alltag, führen über kurz oder lang zu schmerzhaften Beschwerden. Deshalb rückt die Frage, wie gesundheitsschädliche Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet werden können, immer mehr in den Focus. So führen ausgereifte, technische Maßnahmen schon in vielen Bereichen dazu, die Belastungen für den menschlichen Körper auf ein Minimum zu reduzieren.

""

Enorme Belastungen durch die manuelle Umreifung

Zu den besonders rücken- und gelenkbelastenden Tätigkeiten im beruflichen Alltag zählt die manuelle Umreifung von Paletten. Hierbei werden Packstücke mit Hilfe eines Kunststoffbandes auf Paletten gesichert. Bei einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung mit zwei Umreifungen pro Palette muss sich der Mitarbeiter bei der manuellen Methode viermal herunterbeugen und die Palette zweimal umrunden. Ein Arbeitsvorgang, der für Rücken und Gelenke schnell zu viel werden kann, denn in vielen großen Unternehmen werden über 50 Paletten pro Tag umreift. Für den Anwender bedeutet das pro Woche über 1.000-mal bücken und 500-mal um die Palette laufen.

Ergonomische und rückenfreundliche Handhabung

Eine rückenfreundliche Alternative stellen ergonomische, halbautomatische Umreifungssyteme dar. Bei diesen Systemen kann der Mitarbeiter bequem im Stehen verschieden große Packstücke sicher umreifen – ohne Bücken und ohne um die Palette laufen zu müssen.

Eine leichte Handhabbarkeit und Manövrierfähigkeit wird unter anderem durch das Fahrgestell mit großen Rädern und Lenkrollen, die Form und Positionierung der Haltegriffe am Gerät und ein geringes Gerätegewicht erreicht.

Eine Ablagemöglichkeit für die Arbeitsschutzausrüstung, wie Handschuhe und Schutzbrille, direkt an der Maschine muss vorhanden sein.

Einfache Bedienbarkeit

Auch die ergonomische Gestaltung des Verschlussgerätes, sowie die einfache Bedienbarkeit des Bandcutters für PP- und PET-Bänder spielen eine wichtige Rolle. Zudem muss ein benutzerfreundlicher, rückenschonender Bandrollenwechsel möglich sein.

Generell müssen alle Bedienelemente gut und leicht nutzbar sein. Je nach Anwendungsbereich ist auch ein mobiles Überhöhen-Modul für Paletten bis drei Meter Höhe sinnvoll.

Checkliste für rückengerechte Paletten-Umreifungssysteme

  • Eine leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit muss gewährleistet sein, z. B. durch
       • die Bedienung des Gerätes in relativ aufrechter Körperhaltung (Hinknien oder Bücken zum Fassen des Umreifungsbandes auf Palettenhöhe entfällt),
       • ergonomische Form und Positionierung der Haltegriffe,
       • ein stabiles und ergonomisches Schub- und Absetzfahrgestell = große Räder und Lenkrollen, Feststellbremse,
       • geringes Gerätegewicht.
  • Das Verschlussgerät muss mit verschiedenen Bandbreiten betrieben werden können.
  • Hohe Funktionalität durch
         • sicheres Umreifen unterschiedlich großer Packgüter.
         • schnelle und einfache Einstellung der Maschine auf unterschiedliche Palettenbreiten.
         • flexiblen Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Orten.
         • einen relativ schnellen Umreifungsvorgang: circa 60 Sekunden für eine Palette mit zwei Umreifungen.
         • das Vermeiden einer Verdrehung des Packbandes, um die Ladungssicherheit zu erhöhen.
         • eine leichte und einfache Bedienbarkeit, egal ob mit manuellem oder elektronisch geregeltem Antrieb.
         • einem leistungsstarken Akku, bei dem mit einer Ladung über 300 Standard-Paletten umreift werden können (bei manuellem Antrieb entfällt der Akku).
  • Benutzerfreundliche Bedienelemente müssen gut erreichbar sein

Mindestanforderungen

  • Leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit
  • Verschlussgerät: Möglichkeit verschiedene Bandbreiten einzusetzen
  • Hohe Funktionalität
  • Bedienelemente gut erreichbar und benutzerfreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles Überhöhenmodul bei sehr großen Packstücken

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

ErgoPack Deutschland GmbH
Ergonomische Paletten-Umreifungssysteme
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21
89415 Lauingen/Donau
Tel. 09072/70 28 30
Fax 09072/702 83 29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.ergopack.de

Bilder & Videos

Manuelle Palettenumreifung – ein Gesundheitsrisiko?

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Richtig sitzen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr - verursachen erhebliche Kosten.

Der Mensch steht so als Fahrer des Nutzfahrzeugs im Mittelpunkt aller Überlegungen. Er entscheidet über den unternehmerischen Erfolg im Transportgewerbe. Er ist für Sicherheit und Termintreue verantwortlich, er verursacht und reduziert Kosten.

Deshalb muss für seinen Arbeitsplatz im Fahrerhaus folgendes gelten: Die individuelle Einstellbarkeit aller Komponenten auf seine Bedürfnisse.

Sitzeinstellung

Die Längseinstellung des gesamten Sitzes ermöglicht den richtigen Abstand zu den Pedalen und sonstigen Bedienelementen. Das erhöht die Fahrsicherheit und bildet die Basis für eine vernünftige Sitzhaltung des Fahrers.

Eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sorgt für den korrekten Kniewinkel des Fahrers sowie für eine optimale Sitzhöhe, um das Fahrzeugumfeld, die Spiegel und Anzeigen sicher überblicken zu können.

Eine Sitzflächenverlängerung führt zu einer verbesserten Sitzdruckverteilung unter Einbeziehung der Oberschenkel (das Gewicht wird auf eine größere Fläche verteilt). Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte ein Abstand von wenigen Zentimetern sein.

Eine Neigungseinstellung der Sitzfläche (nach oben und nach unten) ermöglicht die Feinabstimmung bei der Sitzdruckverteilung.

Lehneneigenschaften und -einstellungen

Die Rückenlehne ist die zentrale Einheit zur Unterstützung des Oberkörpers. Durch ihre Stabilität und eine wirbelsäulengerechte Form der Lehnenstruktur sowie der Schaumteile soll die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt und entlastet werden.

Eine feinstufig einstellbare Lehnenneigung ermöglicht sowohl einen individuellen Oberkörper- und Hüftwinkel als auch die richtige Positionierung zwischen Lenkrad und Lehne.

Eine genügend hohe Rückenlehne unterstützt den Körper bis zur Schulterhöhe. In der Regel verfügt jeder Nutzfahrzeugsitz über eine Kopfstütze - bei einem Unfall ist damit der Kopf geschützt.

Einstellbare Seitenwangen in Lehne und Kissen halten den Oberkörper in aufrechter Position, fixieren das Gesäß, erlauben die Anpassung an unterschiedliche anatomische Anforderungen und sorgen für einen guten Seitenhalt bei Kurvenfahrten.

Eine separate Verstellung des oberen Lehnenbereichs ermöglicht eine Anpassung an die individuelle Rückenform. Der dadurch erreichbare Kontakt zwischen oberem Rücken und Lehne führt zur Entlastung des gesamten Nacken- und Schulterbereichs und kann Ermüdung und Verspannungen reduzieren.

Lordosestütze

Eine individuelle Lordoseabstützung erlaubt dem unteren Wirbelsäulenbereich in seiner natürlichen Form zu verlaufen. Sie ist idealerweise als zweistufiges System angelegt: Stufe 1 stützt den oberen Beckenkamm ab, um das Becken in eine aufgerichtete Stellung zu bringen. Stufe 2 sorgt oberhalb davon für eine großflächige Unterstützung des gesamten Lendenwirbelbereichs. Optimal funktioniert die Unterstützung durch eine sogenannte 4-Wege-Lordosestütze (vor - zurück, hoch - runter).

Armstützen

Beidseitige Armstützen, neig- und klappbar, sorgen für eine Entlastung der Muskulatur im Schulter-/Nackenbereich, reduzieren die Belastung auf den unteren Rücken und stabilisieren die Oberkörperhaltung.

Sitzklima

Ein ausgewogenes Sitzklima, z. B. aktiv durch eine Sitzheizung oder Klimatisierung mittels Luftstrom oder passiv durch Funktionstextilien zur optimierten Feuchteabfuhr und Luftzirkulation, steigern das Wohlbefinden und erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit.

Schwingsystem

Ein pneumatisches Schwingsystem isoliert den Fahrer gegen Fahrbahnunebenheiten und schützt so Wirbelsäule und Bandscheiben vor starker und auf Dauer sehr schädlicher Stoßbelastung.

Gut erreichbare und intuitiv bedienbare, ergonomisch geformte Bedienelemente sowie die Erfüllung aller derzeit gültigen Sicherheitsanforderungen sind unerlässlich.

Der Fahrernebensitz

Der Gesetzgeber schreibt für den Lkw-Fahrer Pausen und Ruhezeiten vor, deshalb darf auch die Ergonomie nicht beim Fahrersitz enden. Wechselt der Fahrer bei Standzeiten den Platz, oder wechseln die Fahrer ihre Plätze, so sollte auch der Beifahrersitz den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Dieser „Ruhesitz“ bietet dem Beifahrer eine korrekte Unterstützung seiner Körperwinkelkette - durch die Form der Sitzfläche sowie der Struktur, Höhe, Form und stufenlose Einstellbarkeit der Rückenlehne und eine in Höhe und Tiefe einstellbare Lendenwirbelstütze.

Die Neigung der gesamten Sitzfläche sollte verändert werden können, ohne dass es Auswirkungen auf den Sitzöffnungswinkel hat.

Durch eine ausreichend hohe Kopf- und eine individuell einstellbare Nackenstütze (die unabhängig von der Kopfstütze von Vorteil ist) steht so einem regenerativem Nickerchen nichts mehr im Weg.

Auf eine Sitzflächenverlängerung kann verzichtet werden, da der Beifahrer im Gegensatz zum Fahrer, auch während der Fahrt, immer wieder problemlos seine Sitzposition verändern kann, was zur Entlastung beiträgt.

Einstellung des Nutzfahrzeugsitzes

Vielfach ist die falsche Sitzhaltung oder ein falsch eingestellter Sitz die Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen. Achten Sie deshalb auf eine korrekte Einstellung Ihres Fahrerarbeitsplatzes. Bitte beachten Sie dabei folgende Reihenfolge:

1. Pneumatisches Schwingsystem einschalten (wenn vorhanden). Das System stellt sich automatisch auf das Gewicht des Fahrers ein.

2. Für die richtige Sitzhöhe gilt: Die Oberschenkel sollten bequem auf der Sitzfläche aufliegen. Die Pedale müssen sich durchtreten lassen, ohne dass zwischen Oberschenkel und Sitzfläche ein zu großer Druck entsteht.

3. Mit dem Gesäß an die Lehne heranrücken. Sitzschiene so einstellen, dass die Pedale bequem durchzutreten sind. Schultern an die Lehne rücken. Das Lenkrad muss mit leicht angewinkelten Armen erreichbar sein.

4. Die Neigung der Sitzfläche so abstimmen, dass die Oberschenkel bei durchgetretenen Pedalen optimal unterstützt werden. Dabei sollen die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.

5. Die Sitzfläche mittels manueller Verlängerung so einstellen, dass die Oberschenkel bis kurz vor den Kniekehlen auf der Sitzfläche aufliegen. Der Abstand zwischen Kniekehle und Sitzkante sollte circa 2 bis 3 Finger breit sein.

6. Die Lordosestütze muss in Höhe und Tiefe verstellbar sein und am Lendenwirbelbereich satt anliegen ohne zu drücken.

7. Die eingestellten Seitenwangen dürfen Ihren Oberkörper nicht einengen.

8. Wenn vorhanden: Nutzen Sie Ihre Armstütze für eine spürbare Entlastung der Schulter-/Nackenmuskulatur.

Anmerkungen

Trotz bester Fahrzeugsitze bleibt die Bewegungspause unentbehrlich. Der Stau ist halb so „öde“, wenn er durch Gymnastik unterbrochen wird. „Stau-Gymnastik“ entspannt! Bekannterweise ist Schlaf die wichtigste Regenerationsphase für Körper und Geist. Folglich ist es unabdingbar, dem gestressten Berufskraftfahrer möglichst ein Liegesystem in seiner Schlafkabine anzubieten, das selbst vielen herkömmlichen häuslichen Betten überlegen ist.

Bei einer durchdachten und vorbildlich umgesetzten Fahrerhausergonomie gibt es gleich zwei Gewinner. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht der Lkw-Fahrer, der wichtige Mosaiksteine für seine Gesunderhaltung, Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität erhält. Zweiter Sieger ist der Arbeitgeber, er profitiert wirtschaftlich, weil er in den Menschen investiert hat. Diese Investition reduziert den Krankenstand, erhöht die Sicherheit und fördert die Mitarbeitermotivation zugleich!

Sieger kann aber nur werden und bleiben, wer gut informiert und trainiert ist. Ein Fachberater im Vertrieb ist Dienstleister und Problemlöser zugleich. Kompetenz zeigen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit gewinnen, kann nur, wer sein Wissen auch in diesem speziellen Bereich erweitert. Fachberater sollten über anatomische Grundkenntnisse verfügen und wissen, was der Fahrer beim Sitzen im Lkw alles beachten sollte. Außerdem sollte er wissen, welche Kriterien ein ergonomisch gut konstruierter Sitz erfüllen muss. Nur dann ist ihm eine kompetente Beratung zu dieser Thematik möglich.

Eingehende Informationen und Schulungen zu diesen Themen sind für den Fachberater und Betreuer von Speditionen unerlässlich. Fragen Sie deshalb ruhig Ihren Berater oder Betreuer hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse. Eine qualifizierte Beratung liegt im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheit.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass ein Lkw-Fuhrpark, ausgerüstet mit rückengerechten Fahrersitzen und ergonomisch korrekten Regenerationsbereichen, wie Ruhesitz und Bett, einen sinnvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Lkw-Fahrers leistet.

Checkliste für rückengerechte Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Ein guter Nutzfahrzeugsitz unterstützt an den anatomisch richtigen Stellen. Die Beckenpositionierung, die großflächige Abstützung des gesamten Lendenwirbelsäulenbereiches, die individuell abstimmbare Sitzhöhe in Verbindung mit Sitzflächenverlängerung und -neigung sind entscheidend. Um Wirbelsäule und Bandscheiben besonders zu schützen, bieten beispielsweise pneumatische Schwingsysteme mit elektronischer Regelung eine optimale Lösung. Dadurch werden unerwünschte Vibrationen und Fahrbahnstöße deutlich reduziert.

Mindestanforderungen

  • Längseinstellung
  • Stufenlose Sitzhöheneinstellung
  • Sitzflächenverlängerung
  • Sitzflächenneigungseinstellung
  • Feinstufige Lehnenneigungseinstellung
  • Einstellbare Seitenführung
  • Individuelle und großflächige Lordosenabstützung
  • Hohe Rückenlehne (Schulterblatthöhe) mit Kopfstütze
  • Wirbelsäulengerechte Lehnenform und Struktur
  • Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Sitzheizung
  • Passive oder aktive Klimatisierung
  • Schwingsystem/Dämpfungssystem
  • Beidseitige Armlehnen neigbar und klappbar
  • Gurthöhenverstellung
  • Lehnenkopfneigung
  • Erfüllung zusätzlicher Sicherheitsanforderungen

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme tragen erheblich zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung bei und sorgen für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Menschen können zwar mit ihrer Körperkraft viele Lasten bewältigen, doch auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Dauerhafte, einseitige oder monotone Belastungen führen über kurz oder lang unweigerlich zu Verletzungen, Unfällen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Wie im privaten Umfeld können auch im Berufsleben ergonomische Hilfsmittel entlasten und sorgen so für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.

""

Das wichtigste Kapital ist der Mitarbeiter

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen, sind mit ständigem Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für den Rücken und die Wirbelsäule. Immer mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und unterstützende Maßnahme Mobilliftsysteme ein. Denn sie haben erkannt, dass das wichtigste Kapital eines Unternehmens der Mitarbeiter und seine Gesundheit ist.

Mobilliftsysteme: eine Erleichterung für jeden Mitarbeiter

Mit Mobilliftsystemen lassen sich Lasten rückenschonend, ergonomisch und sicher heben, kippen, schütteln, drehen, senken, greifen, führen und schwenken. Für viele tausend Mitarbeiter in Produktionsstätten, Lagerhallen und überall wo schwere Lasten bewegt werden müssen sind sie nicht nur für die Gesundheit des Mitarbeiters eine große Erleichterung. Denn wem die Arbeit nicht aufs Kreuz schlägt, der ist zufriedener, hat mehr Freude an der Arbeit und ist letztendlich auch leistungsfähiger.

Individualität und Mobilität sind gefragt

Doch je unterschiedlicher die Arbeitsplätze, desto individueller die Anforderungen an das eingesetzte Mobilliftsystem. Daher ist darauf zu achten, dass Anbieter von Mobilliftsystemen flexibel sind. Sie müssen die Arbeitsaufgabe genau analysieren und der Arbeitsaufgabe entsprechende Lösungen individuell umsetzen können. Mobilliftsysteme müssen beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern die Belastung für die Mitarbeiter minimieren.

Damit sie im Betrieb vielseitig einsetzbar sind, sollten sie außerdem durch zusätzliche Adaptersysteme variabel einsetzbar sein. Wenn die Lasten mal extrem schwer sind und der Transport mit Muskelkraft schwierig ist, dann ist eine elektromotorische Unterstützung genauso wichtig wie leichtlaufende Rollen die an die Bodenverhältnisse angepasst werden können. Verfügen die Geräte für den Antrieb über Akkus mit Schnellwechselsystemen, sind sie auch im Mehrschichtbetrieb problemlos einsetzbar.

Alles auch eine Frage der Sicherheit

Die Sicherheit darf bei der Bedienung, die ebenso wie die Lastaufnahmevorrichtungen individuell erweiterbar sein sollte, nicht zu kurz kommen. Denn wenn es mal brenzlig wird, muss das System schnell abgeschaltet werden können und zum Beispiel über ein sogenanntes Totalstoppsystem schnell und sicher zum Stehen gebracht werden können. So steht einem gesunden und sicheren Arbeiten nichts im Wege.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist im Vorfeld eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Physiotherapeuten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Mobilliftsystemen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jedes Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe. Mobilliftsysteme übernehmen das Heben, Kippen, Schütten, Drehen,

Checkliste für rückengerechte Mobilliftsysteme

  • Um das Unterfahren nicht nur einer Europalette, sondern verschiedenster Paletten zu ermöglichen, muss das Liftsystem darauf abgestimmt werden können.
  • Mobile Liftsysteme bzw. deren Adaptersysteme müssen flexibel an die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und seine Arbeitsumgebung angepasst werden können. Sie müssen das Fahren, Greifen, Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken und Schwenken von Werkstücken und Behältnissen ermöglichen und leicht bedienbar sein.
  • Aufgrund unterschiedlicher Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit verschiedenen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden.
  • Ein leichtgängiges Manövrieren auf engstem Raum muss möglich sein. Sinnvoll ist hierfür ein geringes Gewicht sowie die Ausstattung der Geräte mit unterschiedlichen Rollen.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Hinterräder mit Radfeststellern oder Zentralbremsen ausgestattet sein. Außerdem ist zum Schutz der Füße die Möglichkeit des sofortigen Stopps durch Sicherheitssensoren erforderlich.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Den Arbeitsanforderungen entsprechend sind dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Unterfahren verschiedenster Paletten
  • Anpassbar an Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung
  • Komfortables Manövrieren
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Rückenfreundlicher Austausch der Lastaufnahmen
  • Dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten
  • Mehrschichtbetrieb
  • Totalstoppsystem

Außerdem sinnvoll

  • Zusätzliche Bedienelemente integrierbar
  • Niveauregulierung
  • Positionssteuerung
  • Geschwindigkeitssteuerung
  • Plattformwaage
  • Motorischer Antrieb
  • ESD Tauglichkeit

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Expresso

 

""

EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG
Antonius-Raab-Str. 19
34123 Kassel
Tel. 0561/95910
Fax 0561/95912138
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.expresso-group.com

TransOrt

 

""

TransOrt GmbH
Fichtenweg 2
57392 Schmallenberg
Tel. 02974/9695811
Fax 02974/9695829
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.transort.de

Bilder & Videos

""

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Lupenbrillen

Lupenbrillen

Lupenbrillen mit dem „Knick in der Optik“ schützen vor Nackenverspannungen und Rückenschmerzen

Was haben Zahnarzt, Chirurg, Feinmechaniker und Uhrmacher gemeinsam? Ganz einfach: Für ein perfektes Arbeitsergebnis müssen alle oft kleinste Details erkennen können. Das Problem: Sie nehmen dafür häufig eine ungünstige Körperposition ein, indem sie den Kopf und/oder den Oberkörper stark nach vorn beugen. Diese Zwangshaltung führt auf Dauer unweigerlich zu starken Verspannungen im Nackenbereich und schließlich auch zu Rückenschmerzen.

""

Der Kopf wiegt schwer

Gehören Sie ebenfalls zu diesen Menschen, deren präzise Tätigkeit eine vorgebeugte Arbeitshaltung erfordert? Nutzen Sie dabei bereits eine Lupenbrille? Dann haben Sie bei Ihrer Körperhaltung bereits einen kleinen Vorteil zu denen, die sie nicht nutzen. Allerdings ist es für Ihren Körper immer noch eine echte Herausforderung. Denn auch mit einer normalen Lupenbrillen lässt sich eine Vorneigung des Kopfes nicht ganz vermeiden. Diese liegt durchschnittlich bei circa 45 Grad. Das Gewicht des Kopfes (durchschnittlich circa 5 Kilo) wiegt da schwer, denn bei einer entsprechenden Vorneigung erhöht sich so die Belastung auf Ihre Muskulatur auf circa 22 Kilo. Das entspricht dem Gewicht eines vollgepackten Urlaubskoffers. Die Folgen: Verspannungen und Rückenschmerzen. Insbesondere wenn diese Haltung über Stunden oder gar den ganzen Arbeitstag eingenommen wird. Abhilfe schaffen ergonomische Lupenbrillen.

Clevere Lösung mit großem Effekt: Die Lupenbrille mit dem Knick

Die größte Herausforderung bei der Gestaltung einer ergonomischen Lupenbrille ist somit eine Verbesserung der Körperhaltung zu erzielen. Denn jede Reduzierung der Vorneigung kann die Belastung minimieren.

Die Lösung für dieses Problem ist beispielsweise eine Lupenbrille mit einer Blickumlenkung. Der entscheidende Vorteil: Wer eine so gestaltete Lupenbrille trägt, kann den Kopf nahezu gerade halten - also den Blick quasi geradeaus richten. Sie müssen sich weder vorneigen, noch krumm machen und können das Arbeitsfeld trotzdem optimal überblicken. Sie schauen entspannt geradeaus und über eine spezielle Konstruktion mit einem so genannten keplerschen System wird Ihr Blick auf das unter Ihnen liegende Arbeitsfeld gelenkt. Für optimales Sehen müssen Sie darüber hinaus zwischen verschiedenen Vergrößerungsstufen wählen können.

So reduziert sich die körperliche Belastung auf ein Minimum. Zudem werden einseitigen Beanspruchungen der Muskulatur sowie der Bandscheiben im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule weitestgehend vermieden.

Für entspanntes Sehen mit Überblick

Unterschiedliche Sehstärken müssen durch die Lupenbrille ausgeglichen werden. So haben Sie weiterhin alle Ihre Instrumente und Ihr Arbeitsumfeld gut im Blick.

Wenn Sie durch die Lupe sehen, sollte Ihr Augenmuskel (Ziliarmuskel) entspannt bleiben, so als würden Sie in die Ferne schauen. Dies ist für das Auge angenehmer und weniger anstrengend, denn es muss sich nicht an verschiedene Sehabstände anpassen (keine Akkommodation).

Die optimale Lupenbrille lässt einen möglichst großen Arbeitsabstand zu. Das unterstützt die aufrechte Körperhaltung. Darüber hinaus muss sie ein relativ großes Arbeitsfeld abbilden können und last but not least über eine exakte Farbwiedergabe verfügen.

Hilfreiche Anwendungstipps

Nicht nur wegen der lästigen Druckstellen auf dem Nasenrücken, sondern auch um die muskuläre Belastung niedrig zu halten, achten Sie darauf, dass Ihre Brille möglichst wenig wiegt. Schon ein paar Gramm können hier den Unterschied machen. Weitere Vorteile bietet eine kabellose Beleuchtung. So verschaffen Sie sich auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen einen guten Überblick und selbst kleinste Details lassen sich gut erkennen. Nicht zuletzt muss sich eine ergonomische Lupenbrille, wie jede gute Brille, individuell an den Träger anpassen lassen.

Checkliste für rückengerechte Lupenbrillen

  • Wie der Name schon sagt, müssen Lupenbrillen für eine Vergrößerung des Arbeitsfeldes sorgen. Diese muss sich einstellen lassen, so dass der Träger eine der Arbeitsaufgabe angepasste Vergrößerung wählen kann.
  • Eine Vorneigung des Kopfes oder gar des Oberkörpers muss mit einer ergonomischen Lupenbrille möglichst komplett vermieden werden. So wird die Belastung auf die Muskulatur und die Bandscheiben in der Halswirbelsäule weitestgehend reduziert und Verspannungen und Schmerzen vorgebeugt.
  • Das Auge muss entspannt sein, d. h. egal ob Sie durch die Gläser oder die Lupe schauen, das Auge oder besser gesagt der Ziliarmuskel sollte so entspannt sein, als würden Sie in die Ferne schauen. So muss sich das Auge beim Blick durch die Lupe nicht auf das Nah sehen einstellen (Akkommodation).
  • Selbstverständlich muss sich die Brille an den Träger anpassen lassen. Das gilt gleichermaßen für das Gestell, die Gläser und den Arbeitsabstand, der für eine gesunde Körperhaltung erforderlich ist.
  • Die Lupe muss eine exakte Wiedergabe eines relativ großen Arbeitsbereiches sowie der Farbwiedergabe gewährleisten. Eine zusätzliche Unterstützung kann hier ein Lichtsystem sein, welches für eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereiches sorgt.

Mindestanforderungen

  • Mehrfachvergrößerung
  • Entspanntes in die Ferne sehen
  • Nah sehen ohne Akkommodationsleistung
  • Neutralstellung des Kopfes während der Arbeit
  • Große Tiefenschärfe (Arbeitsabstand)
  • Großes Arbeitsfeld
  • Farbtreue sowie hohe Abbildungsqualität
  • Optimale Abstimmung von Vergrößerung und Arbeitsabstand
  • Möglichst leicht
  • Individuell anpassbares Brillengestell
  • Kompatibel mit Lichtsystem

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Bajohr

""

Bajohr OPTECmed GmbH
Hansestr. 6
37574 Einbeck
GERMANY
Phone 05561/319 999 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.lupenbrillen.de

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

""

Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

""

Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

Piab Vakuum GmbH
Anschrift für TAWI Produkte
August-Thyssen-Str. 1
41564 Kaarst
Tel. 0211/20542740
Fax 0211/20542749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.tawi.de

Bilder & Videos

Download Bild Lastenhebessysteme

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Industrielle Arbeitsstühle

Industrielle Arbeitsstühle

Körpergerechtes Sitzen an gewerblichen Arbeitsplätzen

Arbeitswelten für Menschen im gewerblichen Umfeld werden zur Rückenprävention idealerweise mit Industriestühlen ausgestattet, die auf das Einsatzgebiet und die Anzahl der Benutzer abgestimmt sind. Industrielle Arbeitsstühle und Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen (Steh-Sitze) entlasten während sitzender und stehender Tätigkeiten die Wirbelsäule. Sie bieten einen sicheren Halt, ohne die notwendige Bewegungsfreiheit einzuschränken und unterstützen dynamisches Sitzen.

Einseitige Belastung vermeiden, Bewegungsfreiheit erhöhen

Generell gilt es, am Arbeitsplatz einseitige Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Daher empfehlen Experten für jeden Arbeitsplatz die Ausstattung mit einem passenden Sitzmöbel. Eine Besonderheit im gewerblichen Bereich ist es, dass alle benötigten Gegenstände mit gestreckten Armen ohne aufzustehen erreicht werden sollten. Moderne Industriestühle bieten deshalb beispielsweise durch eine taillierte Rückenlehne größtmögliche Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich.

Wichtige Funktionen

Eine automatische Einstellung des Rückenlehnenandrucks passt sich den individuellen Nutzerbedürfnissen bestens an. Gerade wenn unterschiedliche Personen den Stuhl nutzen. Körpergewicht, Rumpflänge und das Sitzgefühl des Benutzers können so noch besser berücksichtigt werden. Zudem sollten Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv, mikroklimafreundlich und auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt sein: Strapazierfähiges Polyurethan wird in Werkstatt- und Produktionsbereichen verwendet, Kunstleder in Labor- oder Reinraumbereichen und Stoff in sauberen Arbeitsbereichen.

Steh-Sitz

Steh-Sitze entlasten bei entsprechendem Haltungswechsel die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz sorgen Modelle mit Stopprollen, also Rollen, die bei Belastung blockieren und so für einen sicheren Stand sorgen. Des Weiteren kann der Stuhl dank seiner Rollen schnell und einfach verschoben werden, um so einen benachbarten Arbeitsplatz nutzen zu können. Die bereits angesprochene Standsicherheit ist ein sehr wichtiger Punkt, denn auch auf etwas unebenem Boden muss der Stuhl sicher stehen können. Die Verstellmöglichkeiten müssen über nutzerfreundliche und dem Einsatzgebiet entsprechende, gut zu erreichende Bedienelemente erfolgen. Vorteilhaft: in hygienisch sensiblen Bereichen, z. B. im Laborbereich oder im Montagebereich bleiben die Hände für andere Tätigkeiten frei , wenn die wichtigsten Verstellfunktionen über eine Fußauslösung bedient werden können.

Ein komfortabler Arbeitsplatz berücksichtigt mehr als nur den Stuhl

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur der Arbeitsstuhl passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht , Stuhl und Arbeitstisch zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Industrielle Arbeitsstühle

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne (ohne Hemdschiebe-Effekt) mit von der Tätigkeit abhängigen unterschiedlichen Öffnungswinkeln. Die Sitzfläche darf beim Zurücklehnen nur minimal anheben.
  • Rückenlehne hat eine Mindesthöhe von 45 cm, ist individuell anpassbar und bietet ausgewogene Unterstützung ohne Druckstellen zu erzeugen. Großflächige Abstützung des hinteren, oberen
  • Beckenkamms (Gürtelhöhe)
  • Rückenlehnendruck individuell oder automatisch einstellbar
  • Leichte Sitzneigung nach vorne möglich
  • Gasdruckfeder wird dauerhaft vor Verschmutzung geschützt (um Funktion zu gewährleisten)
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Einstellbare Sitztiefe
  • Höheneinstellbarkeit
  • Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich bei gleichzeitigem Kontakt zur Rückenlehne.
  • Minimierung der Stolpergefahr
  • Atmungsaktive, mikroklimafreundliche, leicht austauschbare Sitz- und Lehnenpolster sowie robuste Materialien, die dem jeweiligen Arbeitsumfeld entsprechen. Aktuelle DIN wird erfüllt.
  • Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch und einfach zu handhaben.
  • Das Produktprogramm muss eine ESD (ElectroStatic Discharge)-fähige Ausstattung bieten.

Außerdem sinnvoll

  • Gesamtes Stuhloberteil in der Neigung nach vorn anpassbar
  • Problemloser Standortwechsel und Schutz der Polsterung (z. B. durch Griffe an den Rückenlehnenaussenseiten)
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Breite/Höhe/Tiefe (ohne Werkzeug)
  • Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich sind Aufstiegshilfen erforderlich (z. B. durch Fußringe in Verbindung mit hoher Gasfeder)
  • Beim Einsatz als Countermodell (größere Sitzhöhe > 65 cm) muss ein mögliches Wegrutschen des Stuhles verhindert werden
  • Lastabhängig gebremste Rollen für Arbeitsplätze mit wechselnden örtlichen Arbeitsbereichen (zusätzliche Gewährleistung der Standsicherheit)

Mindestanforderungen Steh-Sitze

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Die physiologische Krümmung der Wirbelsäule muss auch bei hoher Sitzposition unterstützt werden
  • Dreidimensionale Beweglichkeit bei gleichzeitig festem Stand
  • Anpassung der Sitzvorderkante an die Neigung der Oberschenkel, dadurch Reduktion des Drucks an der Unterseite der Oberschenkel
  • Anpassung des gesamten Sitzes an die Bewegungen des Benutzers und Ermöglichung verschiedener Steh- und Sitzpositionen durch ausreichende Höhenverstellbarkeit
  • Bedienelemente leicht zugänglich, ergonomisch und einfach zu handhaben
  • Die Gasfeder muss dauerhaft vor Verschmutzung geschützt sein.
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Pflegeleicht

Außerdem sinnvoll

  • Leicht zu transportieren
  • ESB-fähige Ausstattung (Electro Static Discharge)

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
85540 Haar b. München
Tel. 089/90 05 06 0
Fax 089/90 39 39 1
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.aeris.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG
Espanstraße 36
91238 Offenhausen/Germany
Tel. 09158/ 17 700
Fax 09158/ 17 701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.dauphin-group.com

Bilder & Videos

Download Industrielle-Arbeitsstuehle

Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Industriearbeitsplätze

Industriearbeitsplätze

Der ergonomische Industriearbeitsplatz

Zufriedene Mitarbeiter und höhere Produktivität

Eigentlich müsste es sich längst herum gesprochen haben: Rückenschmerzen sind die Hauptursache für Krankmeldungen und ein ergonomischer Arbeitsplatz kann das verhindern. Mehr noch: Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, kann sehr viel mehr leisten, ist motivierter und ermüdet nicht so schnell. Klingt verlockend und ist mit einem sogenannten „systemergonomischen" Industriearbeitsplatz auch ganz leicht umzusetzen. Alles was man dazu braucht ist die optimale ergonomische Kombination aus Industriearbeitsstuhl, Arbeitstischsystem, Beleuchtung, Arbeitsplatzmatte und Werkzeuge, am besten mit AGR-zertifizierten Produkten. Es gilt also, nicht nur die einzelnen Arbeitsplatzkomponenten zu betrachten, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist entscheidend.

Industrielle Arbeitsstühle bieten idealerweise eine ausgewogene Unterstützung durch Rückenlehnenkontakt und verfügen über eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Da in der Industrie häufig in Schichten gearbeitet wird und mehrere Personen ein und denselben Stuhl benutzen, sollte der Rückenlehnenandruck automatisch angepasst sein. Bei einem fest zugewiesen Arbeitsplatz ist auch eine individuelle Einstellung sinnvoll. Natürlich sollten alle Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.

weiterlesen

Anders als bei der Schreibtischarbeit, können die Bewegungs- oder auch Greifräume am Industriearbeitsplatz oft deutlich größer sein. Dafür ist eine sich nach oben verjüngende Rückenlehne sinnvoll, die die nötige Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Unterstützung der Wirbelsäule bietet. Zudem sind ein in der Neigung nach vorn anpassbares Stuhloberteil sowie eine automatische Sitzneigeverstellung ratsam. Standortwechsel sollten problemlos möglich sein. Zum Schutz der Polsterung eignen sich ergonomische Schiebegriffe an den Rückenlehnen-Außenseiten. Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich, an denen ein Hochstuhl eingesetzt wird, sind Aufstiegshilfen erforderlich, wie beispielsweise Fußringe in Verbindung mit einer Gasfeder zur Höhenverstellung mit großem Verstellweg.

Eine sinnvolle Alternative für Steharbeitsplätze sind Steh-Sitze. Diese entlasten die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Lässt sich die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, findet der Steh-Sitz auch in Laboren schnell Akzeptanz.

Beim höhenverstellbaren Arbeitstischsystem ermöglicht ein großer Verstellweg einen einfachen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen. Die Sitz- bzw. Stehhöhe sollte ein sehr breites Spektrum bezüglich der Körpergröße umfassen. Die Tischgröße und das Tischplattenmaterial müssen den jeweiligen individuellen Arbeitsanforderungen gerecht werden, die Tischplatten reflexionsarm sein und der Tisch insgesamt ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten garantieren. Zusätzlich muss die Integration eines ergonomischen, der Sehaufgabe angepassten, Beleuchtungssytems vorgesehen sein. Für die Abbildung moderner, nach ergonomischen Aspekten ausgerichteter Prozesse ist der Einsatz eines modularen Baukastensystems für die Arbeitsplatzgestaltung von unschätzbarem Wert. Zudem ermöglicht es die schnelle Reaktion auf sich verändernde Bedingungen. Alle durchgängig kompatiblen Elemente zur Bereitstellung von Material, Werkzeug, Medien und Informationen sind ergonomisch optimiert und individuell anpassbar: eine Investition in eine gesunderhaltende und effiziente Arbeitsumgebung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beleuchtung am Industriearbeitsplatz. Sie leistet einen wertvollen Beitrag in Bezug auf Sicherheit, Zufriedenheit und auch Rückenfreundlichkeit. Außerdem muss auch sie den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen. Das wird erreicht durch eine Anpassung der Beleuchtungsstärke, anwendungsgerechte Farbtemperaturen, einer gleichmäßigen Ausleuchtung des zentralen und des peripheren Sehfeldes, einer Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen durch das Leuchtmittel oder durch die Leuchte auf der Arbeitsoberfläche. Mit speziellen Folien lassen sich Mehrfach-Schatten vermeiden und bestmögliche Entblendung bewirken. Ebenfalls wichtig: flicker- und flimmerfreie sowie lichtstarke und blendreduzierte Leuchten mit stufenloser Dimm-Möglichkeit.

Bei Arbeiten, die Geschicklichkeit erfordern ist eine Lupenleuchte zur Unterstützung des Sehens im Nahbereich sinnvoll. Sie verhindert, dass man sich während der Tätigkeit unnatürlich weit nach vorne neigen muss. Störungsfreies Nahsehen im Sehabstand von 40 Zentimetern ermöglicht eine Gestänge- und Systemleuchte. Die Aufhängung und die leichte Handhabbarkeit erlauben dem Benutzer die Beleuchtung in verschiedene Richtungen und Entfernungen auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. Kein Muss, aber durchaus sinnvoll sind LED-Leuchten, da sie einen um circa 30 Prozent geringeren Energiebedarf haben.

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten darüber hinaus einen weiteren positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert. Wichtigste Aufgabe der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf. Die Elastizität darf jedoch nicht zu hoch sein, sodass das Gefühl, des sicheren Standes erhalten bleibt. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen wird die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden zusätzlich aktiviert. Gute Arbeitsplatzmatten weisen eine gute Rutschfestigkeit auf und können in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Am Industriearbeitsplatz darf natürlich auch das ergonomische Werkzeug nicht fehlen. Empfehlenswert sind Beispielsweise Schraubendreher oder Zangen mit ergonomischen Griffen. Sie können helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden. Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist. Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Unterschiedliche Schraubzonen und Oberflächen für unterschiedlichste Einsatzbereiche sind ebenso vorteilhaft wie ein integrierter Abrollschutz. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet.

Wer täglich sehr viel mit einem Schraubendreher arbeitet, sollte darüber nachdenken, ein Werkzeug zu nutzen, dass ihn bei der Arbeit unterstützt. Denn heutzutage gibt es Schraubendreher mit elektrischer Schraubunterstützung. Sie ähneln einem normalen Werkzeug dieser Kategorie, sind vergleichbar flexibel einzusetzen und bei Bedarf wird der Antrieb hinzu geschaltet. Das Festziehen der Schraube erfolgt dabei dosiert per Hand.

Auch Zangen sind am Industriearbeitsplatz vielgenutzt. Mit speziell abgewinkelten Griffen (Pistolengriff) und einer so einhergehenden ergonomische Handhaltung in der Anwendung, sorgen sie gleichermaßen für eine Entlastung des Hand-Arm-Systems. Ihre Besonderheit ist die parallele Bewegung der Zangenschenkel. Diese ermöglicht dem Anwender über den gesamten Schenkelöffnungsbereich mit allen 5 Fingern gleichzeitig zugreifen zu können. Die Handschließkraft wird gleichmäßig auf die Fingermittelglieder verteilt, während bei der herkömmlichen Zange eine unterschiedliche Kraftübertragung stattfindet. Selbstverständlich müssen entsprechende Zangen für unterschiedliche Ausführungen angeboten werden sowie über ein Rückstellmechanismus und eine Oberflächenbeschichtung verfügen, die ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglicht. Das Arbeiten mit ergonomischen Zangen, bzw. Griffkonzepten ist durch die deutliche Steigerung der Krafteinleitung über den gesamten Bewegungsbereich spürbar komfortabler. Resultat des Konzeptes: Längeres, schonenderes und ermüdungsfreieres Arbeiten ist mit weniger Krafteinsatz möglich.

Fazit: Im Interesse der Gesundheit und der Motivation lohnt es sich, konzeptionell zu denken und zu handeln. Sogar krankheitsbedingte Ausfalltage können durch die Nutzung eines ergonomischen Gesamtkonzepts reduziert werden.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
85540 Haar b. München
Tel. 089/90 05 06 0
Fax 089/90 39 39 1
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.aeris.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.dauphin-group.com

item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 0212/6580-0
Fax 0212/6580-310
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.item24.de

KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.matting-systems.at

Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
Stammsitz Deutschland
Peter-Henlein-Straße 5
78056 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/601-100
Fax 07720/601-290
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.waldmann.de

Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.wiha.com

Bilder & Videos

Dauphin Group | Workshop Lean & Ergonomie 2019, Passau

Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

Downloads & Links

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Hubtische

Hubtische

Hubtische zur sinnvollen ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung im gewerblichen Bereich

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen sind mit dem laufenden Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für Rücken und Wirbelsäule.

Mehr und mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und helfende Maßnahme Hubtische ein. Dadurch werden Arbeitsabläufe ergonomisch gestaltet, die Rückenproblematik drastisch reduziert - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Obwohl der Verbreitungsgrad von Hubtischen permanent steigt, genügen derzeit weder Verbreitung noch Bekanntheitsgrad. Weitere Aufklärung ist dringend notwendig.

Gesteigerte Leistungsfähigkeit durch rückenschonende Arbeitshaltung

Ein guter Hubtisch muss mehr können als nur die Lasten auf die jeweils ergonomisch günstige Arbeitshöhe zu bringen. Wichtige Details wie z. B. leichte Bedienbarkeit, problemlose Nachjustierung, angepasste Plattformgrößen, eine Fußraumfreiheit usw. ermöglichen erst eine rückenschonende Arbeitshaltung.

Das Be- und Entladen wird erleichtert, Kräfte werden geschont und sogar Müdigkeitserscheinungen werden reduziert, die Arbeitsleistung steigt. Flexible Einsatzmöglichkeit durch Mobilität und problemlose Integrationsmöglichkeit an beliebigen Arbeitsplätzen ermöglicht optimale Anpassung an die jeweiligen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe.

Checkliste für rückengerechte Hubtische

  • Der Tisch muss über eine stufenlose Höhenverstellung verfügen. Die ist zwingend erforderlich, damit die Arbeitshöhe individuell an die Körpergröße anpassbar ist: Flachformhubtisch bis mindestens 75 cm, Montagehubtisch bis circa 120 cm. Um auch hohe Gegenstände, die sich auf dem Tisch befinden, noch rückengerecht erreichen zu können, darf die Bauhöhe des abgesenkten Hubtisches 10 cm nicht überschreiten.
  • Der Tisch muss die richtige Plattengröße haben. Beim Flachformhubtisch soll sie der am Arbeitsplatz überwiegend verwendeten Palettengröße (z. B. 120 x 80 cm) angepasst sein. Bei Montagetischen orientiert sich die Plattengröße an den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes.
  • Eine umlaufende Fußraumfreiheit ist bei einer angehobenen Plattform erforderlich, um dicht genug an die auf dem Tisch befindlichen Gegenstände herantreten zu können.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Gleichmäßige Hub- und Senkzeiten über den ganzen Weg sind erforderlich.
  • Neben einer stationären Einsatzmöglichkeit sind mobile Varianten sinnvoll, um wechselnden Arbeitsbedingungen und Arbeitsstandorten gerecht zu werden.
  • Die Arbeitsplattform muss flexibel sein, denn die Neigbarkeit und Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last erleichtern die Entnahme bzw. die Beladung.

Mindestanforderungen

  • Stufenlose Höhenverstellung
  • Bauhöhe darf 10 cm nicht überschreiten
  • Richtige Plattengröße
  • Umlaufende Fußraumfreiheit
  • Einfache Bedienbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Neigbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Mobilität
  • Weitere Optionen entsprechend den Anforderungen des Arbeitsplatzes

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Druckluft-Schlagschrauber

Druckluft-Schlagschrauber

Ein Druckluft-Schlagschrauber, der Rücken und Gelenke entlastet

Die Arbeit in Kfz-Werkstätten kann ganz schön ins Kreuz gehen: Ständiges Bücken, den Hals verdrehen, damit man alles sieht – und natürlich schwere Reifen und andere Autoteile heben und tragen. Wer dann auch noch mit schweren Werkzeugen hantieren muss, belastet Rücken, Arme und Gelenke zusätzlich. Wie können Automechaniker diese Belastungen reduzieren?

""

Reifenwechseln ist Schwerstarbeit – auch für den Rücken

In den rund 36.000 Kfz-Werkstätten hierzulande herrscht jeweils zu Ostern und ab Oktober Hochkonjunktur, denn der saisonale Reifenwechsel steht an. Immerhin sind 64 Millionen Autos allein in Deutschland zugelassen. Wer selbst schon einmal Reifen gewechselt hat, weiß, wie anstrengend das schon bei nur einem Auto sein kann. Mitarbeiter in den Werkstätten wechseln allerdings Reifen im Viertelstundentakt.

Gut, wenn KfZ-Mechaniker dann auf Werkzeug zurückgreifen können, das gleich zwei wichtige Anforderungen erfüllt: zum einen speziell auf die Aufgabe zugeschnitten und entwickelt und zum anderen schonend für den Rücken, die Knochen und die Gelenke. So geht die belastende Arbeit gleich viel leichter von der Hand.

So ein Werkzeug ist der Druckluft-Schlagschrauber. Gute Modelle sind unter ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert worden, sodass sie die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessern können.

Gesundheitliche Nachteile bei falschem Werkzeug

Wer schon einmal mit einem herkömmlichen Schlagschrauber gearbeitet hat, hat sicher festgestellt, dass er nicht besonders gut in der Hand liegt und sehr schwer ist. Bei Werkzeugen dieser Art können bereits 100 g mehr oder weniger Gewicht entscheidend sein. Außerdem ein Problem: Sogenannte Hand-Arm-Vibrationen, die sich auf den ganzen Körper übertragen können.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Arbeitsschutz haben gezeigt, welche Folgen das haben kann: degenerative Erkrankungen der Knochen und Gelenke im Hand-Arm-System, feinmotorische Beeinträchtigungen, verdickte Sehnenscheiden und Störungen des gesamten Blutkreislaufs. Hinzu kommen Verspannungen im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur. Sogar Bandscheibenschäden sind möglich.

Moderne Druckluft-Schlagschrauber schonen den Rücken

Dass es auch anders geht, beweisen Geräte, bei deren Entwicklung unter anderem die Gesundheit des Mechanikers berücksichtigt wurde. Sie sind mit einem Gewicht von unter 1200 Gramm erstaunlich leicht, liegen gut in der Hand und leisten trotzdem enorm effektive Kraftübertragung.

Außerdem haben sich die Konstrukteure dieser neuen Hochleistungs-Druckluft-Schlagschrauber viele Gedanken über die Ergonomie gemacht. Umschalthebel für den Rechts-Linkslauf sorgen dafür, dass sich die Druckluft-Schlagschrauber leicht und intuitiv bedienen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Mit dem rutschfesten Griff lässt sich auch mit nur einer Hand sicher arbeiten.

Bei guten Hochleistungs-Druckluft-Schlagschraubern kann man bei der Einstellung des Drehmoments aus mehreren Stufen auswählen. Für eine optimale Kraftübertragung sorgen Antrieb, Betriebsdruck und eine nicht zu geringe Leerlaufdrehzahl. Das schont die arbeitende Muskulatur und beugt Verspannungen vor.

Professionelle Druckluft-Schlagschrauber können heute schon recht leise sein – ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit, insbesondere wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in einer Werkstatt arbeiten. Sogenannte Geräusch-Reduzierschläuche können den Betriebslärm weiter verringern, bis zu 40 Prozent können dabei durchaus möglich sein. Nicht nur die Werkstattmitarbeiter wissen das sehr zu schätzen.

Checkliste für rückengerechte Druckluft-Schlagschrauber

  • Ein moderner ergonomischer Druckluft-Schlagschrauber muss die Belastungen bei Schraubarbeiten im Bereich der Nacken-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur reduzieren. Unter anderem ist hierfür ein geringes Eigengewicht unterhalb von 1200 Gramm von Vorteil.
  • Trotz kleiner, leichter und kompakter Bauweise muss nicht auf eine hohe Leistung und eine gute Kraftübertragung nicht verzichtet werden. Die Belastung auf Muskulatur und Gelenke wird dadurch reduziert. Ein weiterer Vorteil: So kann man den Schrauber auch dort einsetzen, wo wenig Platz ist.
  • Der Druckluft-Schlagschrauber muss sowohl für Rechts- als auch Linkshänder gleich gut und intuitiv bedienbar sein. Dies schließt die Bedienelemente, wie z. B. den Umschalthebel für Rechts-Linkslauf, mit ein.
  • Für eine sichere einhändige Handhaltung ist ein rutschfester Griff unverzichtbar. Ein Soft-Grip-Handgriff, der beidhändig nutzbar ist, kann dies gewährleisten.
  • Ganz wichtig ist auch die Reduzierung der Lärmbelastung, sowohl für den Mechaniker selbst als auch für sein Umfeld. Zubehör, das die Geräuschentwicklung zusätzlich reduzieren kann, ist sehr vorteilhaft, z. B. ein sogenannter Geräusch-Reduzierschlauch.
  • Druckluft-Schrauber sollten über einen Aufprallschutz verfügen, für den Fall, dass er doch mal unsanft auf den Boden fällt.

Mindestanforderungen

  • Geringes Eigengewicht (höchstens 1200 g)
  • Gute Kraftübertragung
  • Für Rechts- und Linkshänder komfortabel nutzbar
  • Ergonomische, sichere und rutschfeste Einhandbedienung
  • Komfortable und intuitiv nutzbare Bedienelemente
  • Präzises, nutzerfreundliches Handling
  • Möglichst geringe Geräuschbelastung

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör zur Geräuschreduzierung
  • Aufprallschutz

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Paletten-Umreifungssysteme

Paletten-Umreifungssysteme

Umreifen ergonomisch gestaltet

In vielen Berufen – unter anderem in handwerklichen – wird der Rücken extrem beansprucht. Eine falsche Körperhaltung oder ständiges, ungesundes Bücken im beruflichen Alltag, führen über kurz oder lang zu schmerzhaften Beschwerden. Deshalb rückt die Frage, wie gesundheitsschädliche Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet werden können, immer mehr in den Focus. So führen ausgereifte, technische Maßnahmen schon in vielen Bereichen dazu, die Belastungen für den menschlichen Körper auf ein Minimum zu reduzieren.

""

Enorme Belastungen durch die manuelle Umreifung

Zu den besonders rücken- und gelenkbelastenden Tätigkeiten im beruflichen Alltag zählt die manuelle Umreifung von Paletten. Hierbei werden Packstücke mit Hilfe eines Kunststoffbandes auf Paletten gesichert. Bei einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung mit zwei Umreifungen pro Palette muss sich der Mitarbeiter bei der manuellen Methode viermal herunterbeugen und die Palette zweimal umrunden. Ein Arbeitsvorgang, der für Rücken und Gelenke schnell zu viel werden kann, denn in vielen großen Unternehmen werden über 50 Paletten pro Tag umreift. Für den Anwender bedeutet das pro Woche über 1.000-mal bücken und 500-mal um die Palette laufen.

Ergonomische und rückenfreundliche Handhabung

Eine rückenfreundliche Alternative stellen ergonomische, halbautomatische Umreifungssyteme dar. Bei diesen Systemen kann der Mitarbeiter bequem im Stehen verschieden große Packstücke sicher umreifen – ohne Bücken und ohne um die Palette laufen zu müssen.

Eine leichte Handhabbarkeit und Manövrierfähigkeit wird unter anderem durch das Fahrgestell mit großen Rädern und Lenkrollen, die Form und Positionierung der Haltegriffe am Gerät und ein geringes Gerätegewicht erreicht.

Eine Ablagemöglichkeit für die Arbeitsschutzausrüstung, wie Handschuhe und Schutzbrille, direkt an der Maschine muss vorhanden sein.

Einfache Bedienbarkeit

Auch die ergonomische Gestaltung des Verschlussgerätes, sowie die einfache Bedienbarkeit des Bandcutters für PP- und PET-Bänder spielen eine wichtige Rolle. Zudem muss ein benutzerfreundlicher, rückenschonender Bandrollenwechsel möglich sein.

Generell müssen alle Bedienelemente gut und leicht nutzbar sein. Je nach Anwendungsbereich ist auch ein mobiles Überhöhen-Modul für Paletten bis drei Meter Höhe sinnvoll.

Checkliste für rückengerechte Paletten-Umreifungssysteme

  • Eine leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit muss gewährleistet sein, z. B. durch
       • die Bedienung des Gerätes in relativ aufrechter Körperhaltung (Hinknien oder Bücken zum Fassen des Umreifungsbandes auf Palettenhöhe entfällt),
       • ergonomische Form und Positionierung der Haltegriffe,
       • ein stabiles und ergonomisches Schub- und Absetzfahrgestell = große Räder und Lenkrollen, Feststellbremse,
       • geringes Gerätegewicht.
  • Das Verschlussgerät muss mit verschiedenen Bandbreiten betrieben werden können.
  • Hohe Funktionalität durch
         • sicheres Umreifen unterschiedlich großer Packgüter.
         • schnelle und einfache Einstellung der Maschine auf unterschiedliche Palettenbreiten.
         • flexiblen Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Orten.
         • einen relativ schnellen Umreifungsvorgang: circa 60 Sekunden für eine Palette mit zwei Umreifungen.
         • das Vermeiden einer Verdrehung des Packbandes, um die Ladungssicherheit zu erhöhen.
         • eine leichte und einfache Bedienbarkeit, egal ob mit manuellem oder elektronisch geregeltem Antrieb.
         • einem leistungsstarken Akku, bei dem mit einer Ladung über 300 Standard-Paletten umreift werden können (bei manuellem Antrieb entfällt der Akku).
  • Benutzerfreundliche Bedienelemente müssen gut erreichbar sein

Mindestanforderungen

  • Leichte, physiologische Handhabung und Manövrierfähigkeit
  • Verschlussgerät: Möglichkeit verschiedene Bandbreiten einzusetzen
  • Hohe Funktionalität
  • Bedienelemente gut erreichbar und benutzerfreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles Überhöhenmodul bei sehr großen Packstücken

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

ErgoPack Deutschland GmbH
Ergonomische Paletten-Umreifungssysteme
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21
89415 Lauingen/Donau
Tel. 09072/70 28 30
Fax 09072/702 83 29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.ergopack.de

Bilder & Videos

Manuelle Palettenumreifung – ein Gesundheitsrisiko?

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Richtig sitzen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr - verursachen erhebliche Kosten.

Der Mensch steht so als Fahrer des Nutzfahrzeugs im Mittelpunkt aller Überlegungen. Er entscheidet über den unternehmerischen Erfolg im Transportgewerbe. Er ist für Sicherheit und Termintreue verantwortlich, er verursacht und reduziert Kosten.

Deshalb muss für seinen Arbeitsplatz im Fahrerhaus folgendes gelten: Die individuelle Einstellbarkeit aller Komponenten auf seine Bedürfnisse.

Sitzeinstellung

Die Längseinstellung des gesamten Sitzes ermöglicht den richtigen Abstand zu den Pedalen und sonstigen Bedienelementen. Das erhöht die Fahrsicherheit und bildet die Basis für eine vernünftige Sitzhaltung des Fahrers.

Eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sorgt für den korrekten Kniewinkel des Fahrers sowie für eine optimale Sitzhöhe, um das Fahrzeugumfeld, die Spiegel und Anzeigen sicher überblicken zu können.

Eine Sitzflächenverlängerung führt zu einer verbesserten Sitzdruckverteilung unter Einbeziehung der Oberschenkel (das Gewicht wird auf eine größere Fläche verteilt). Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte ein Abstand von wenigen Zentimetern sein.

Eine Neigungseinstellung der Sitzfläche (nach oben und nach unten) ermöglicht die Feinabstimmung bei der Sitzdruckverteilung.

Lehneneigenschaften und -einstellungen

Die Rückenlehne ist die zentrale Einheit zur Unterstützung des Oberkörpers. Durch ihre Stabilität und eine wirbelsäulengerechte Form der Lehnenstruktur sowie der Schaumteile soll die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt und entlastet werden.

Eine feinstufig einstellbare Lehnenneigung ermöglicht sowohl einen individuellen Oberkörper- und Hüftwinkel als auch die richtige Positionierung zwischen Lenkrad und Lehne.

Eine genügend hohe Rückenlehne unterstützt den Körper bis zur Schulterhöhe. In der Regel verfügt jeder Nutzfahrzeugsitz über eine Kopfstütze - bei einem Unfall ist damit der Kopf geschützt.

Einstellbare Seitenwangen in Lehne und Kissen halten den Oberkörper in aufrechter Position, fixieren das Gesäß, erlauben die Anpassung an unterschiedliche anatomische Anforderungen und sorgen für einen guten Seitenhalt bei Kurvenfahrten.

Eine separate Verstellung des oberen Lehnenbereichs ermöglicht eine Anpassung an die individuelle Rückenform. Der dadurch erreichbare Kontakt zwischen oberem Rücken und Lehne führt zur Entlastung des gesamten Nacken- und Schulterbereichs und kann Ermüdung und Verspannungen reduzieren.

Lordosestütze

Eine individuelle Lordoseabstützung erlaubt dem unteren Wirbelsäulenbereich in seiner natürlichen Form zu verlaufen. Sie ist idealerweise als zweistufiges System angelegt: Stufe 1 stützt den oberen Beckenkamm ab, um das Becken in eine aufgerichtete Stellung zu bringen. Stufe 2 sorgt oberhalb davon für eine großflächige Unterstützung des gesamten Lendenwirbelbereichs. Optimal funktioniert die Unterstützung durch eine sogenannte 4-Wege-Lordosestütze (vor - zurück, hoch - runter).

Armstützen

Beidseitige Armstützen, neig- und klappbar, sorgen für eine Entlastung der Muskulatur im Schulter-/Nackenbereich, reduzieren die Belastung auf den unteren Rücken und stabilisieren die Oberkörperhaltung.

Sitzklima

Ein ausgewogenes Sitzklima, z. B. aktiv durch eine Sitzheizung oder Klimatisierung mittels Luftstrom oder passiv durch Funktionstextilien zur optimierten Feuchteabfuhr und Luftzirkulation, steigern das Wohlbefinden und erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit.

Schwingsystem

Ein pneumatisches Schwingsystem isoliert den Fahrer gegen Fahrbahnunebenheiten und schützt so Wirbelsäule und Bandscheiben vor starker und auf Dauer sehr schädlicher Stoßbelastung.

Gut erreichbare und intuitiv bedienbare, ergonomisch geformte Bedienelemente sowie die Erfüllung aller derzeit gültigen Sicherheitsanforderungen sind unerlässlich.

Der Fahrernebensitz

Der Gesetzgeber schreibt für den Lkw-Fahrer Pausen und Ruhezeiten vor, deshalb darf auch die Ergonomie nicht beim Fahrersitz enden. Wechselt der Fahrer bei Standzeiten den Platz, oder wechseln die Fahrer ihre Plätze, so sollte auch der Beifahrersitz den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Dieser „Ruhesitz“ bietet dem Beifahrer eine korrekte Unterstützung seiner Körperwinkelkette - durch die Form der Sitzfläche sowie der Struktur, Höhe, Form und stufenlose Einstellbarkeit der Rückenlehne und eine in Höhe und Tiefe einstellbare Lendenwirbelstütze.

Die Neigung der gesamten Sitzfläche sollte verändert werden können, ohne dass es Auswirkungen auf den Sitzöffnungswinkel hat.

Durch eine ausreichend hohe Kopf- und eine individuell einstellbare Nackenstütze (die unabhängig von der Kopfstütze von Vorteil ist) steht so einem regenerativem Nickerchen nichts mehr im Weg.

Auf eine Sitzflächenverlängerung kann verzichtet werden, da der Beifahrer im Gegensatz zum Fahrer, auch während der Fahrt, immer wieder problemlos seine Sitzposition verändern kann, was zur Entlastung beiträgt.

Einstellung des Nutzfahrzeugsitzes

Vielfach ist die falsche Sitzhaltung oder ein falsch eingestellter Sitz die Ursache für Rückenschmerzen und Verspannungen. Achten Sie deshalb auf eine korrekte Einstellung Ihres Fahrerarbeitsplatzes. Bitte beachten Sie dabei folgende Reihenfolge:

1. Pneumatisches Schwingsystem einschalten (wenn vorhanden). Das System stellt sich automatisch auf das Gewicht des Fahrers ein.

2. Für die richtige Sitzhöhe gilt: Die Oberschenkel sollten bequem auf der Sitzfläche aufliegen. Die Pedale müssen sich durchtreten lassen, ohne dass zwischen Oberschenkel und Sitzfläche ein zu großer Druck entsteht.

3. Mit dem Gesäß an die Lehne heranrücken. Sitzschiene so einstellen, dass die Pedale bequem durchzutreten sind. Schultern an die Lehne rücken. Das Lenkrad muss mit leicht angewinkelten Armen erreichbar sein.

4. Die Neigung der Sitzfläche so abstimmen, dass die Oberschenkel bei durchgetretenen Pedalen optimal unterstützt werden. Dabei sollen die Oberschenkel ohne Druck auf der Sitzfläche aufliegen.

5. Die Sitzfläche mittels manueller Verlängerung so einstellen, dass die Oberschenkel bis kurz vor den Kniekehlen auf der Sitzfläche aufliegen. Der Abstand zwischen Kniekehle und Sitzkante sollte circa 2 bis 3 Finger breit sein.

6. Die Lordosestütze muss in Höhe und Tiefe verstellbar sein und am Lendenwirbelbereich satt anliegen ohne zu drücken.

7. Die eingestellten Seitenwangen dürfen Ihren Oberkörper nicht einengen.

8. Wenn vorhanden: Nutzen Sie Ihre Armstütze für eine spürbare Entlastung der Schulter-/Nackenmuskulatur.

Anmerkungen

Trotz bester Fahrzeugsitze bleibt die Bewegungspause unentbehrlich. Der Stau ist halb so „öde“, wenn er durch Gymnastik unterbrochen wird. „Stau-Gymnastik“ entspannt! Bekannterweise ist Schlaf die wichtigste Regenerationsphase für Körper und Geist. Folglich ist es unabdingbar, dem gestressten Berufskraftfahrer möglichst ein Liegesystem in seiner Schlafkabine anzubieten, das selbst vielen herkömmlichen häuslichen Betten überlegen ist.

Bei einer durchdachten und vorbildlich umgesetzten Fahrerhausergonomie gibt es gleich zwei Gewinner. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht der Lkw-Fahrer, der wichtige Mosaiksteine für seine Gesunderhaltung, Arbeitszufriedenheit und Lebensqualität erhält. Zweiter Sieger ist der Arbeitgeber, er profitiert wirtschaftlich, weil er in den Menschen investiert hat. Diese Investition reduziert den Krankenstand, erhöht die Sicherheit und fördert die Mitarbeitermotivation zugleich!

Sieger kann aber nur werden und bleiben, wer gut informiert und trainiert ist. Ein Fachberater im Vertrieb ist Dienstleister und Problemlöser zugleich. Kompetenz zeigen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit gewinnen, kann nur, wer sein Wissen auch in diesem speziellen Bereich erweitert. Fachberater sollten über anatomische Grundkenntnisse verfügen und wissen, was der Fahrer beim Sitzen im Lkw alles beachten sollte. Außerdem sollte er wissen, welche Kriterien ein ergonomisch gut konstruierter Sitz erfüllen muss. Nur dann ist ihm eine kompetente Beratung zu dieser Thematik möglich.

Eingehende Informationen und Schulungen zu diesen Themen sind für den Fachberater und Betreuer von Speditionen unerlässlich. Fragen Sie deshalb ruhig Ihren Berater oder Betreuer hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse. Eine qualifizierte Beratung liegt im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheit.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass ein Lkw-Fuhrpark, ausgerüstet mit rückengerechten Fahrersitzen und ergonomisch korrekten Regenerationsbereichen, wie Ruhesitz und Bett, einen sinnvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Lkw-Fahrers leistet.

Checkliste für rückengerechte Nutzfahrzeugsitze im Lkw

Ein guter Nutzfahrzeugsitz unterstützt an den anatomisch richtigen Stellen. Die Beckenpositionierung, die großflächige Abstützung des gesamten Lendenwirbelsäulenbereiches, die individuell abstimmbare Sitzhöhe in Verbindung mit Sitzflächenverlängerung und -neigung sind entscheidend. Um Wirbelsäule und Bandscheiben besonders zu schützen, bieten beispielsweise pneumatische Schwingsysteme mit elektronischer Regelung eine optimale Lösung. Dadurch werden unerwünschte Vibrationen und Fahrbahnstöße deutlich reduziert.

Mindestanforderungen

  • Längseinstellung
  • Stufenlose Sitzhöheneinstellung
  • Sitzflächenverlängerung
  • Sitzflächenneigungseinstellung
  • Feinstufige Lehnenneigungseinstellung
  • Einstellbare Seitenführung
  • Individuelle und großflächige Lordosenabstützung
  • Hohe Rückenlehne (Schulterblatthöhe) mit Kopfstütze
  • Wirbelsäulengerechte Lehnenform und Struktur
  • Gut erreichbare Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Sitzheizung
  • Passive oder aktive Klimatisierung
  • Schwingsystem/Dämpfungssystem
  • Beidseitige Armlehnen neigbar und klappbar
  • Gurthöhenverstellung
  • Lehnenkopfneigung
  • Erfüllung zusätzlicher Sicherheitsanforderungen

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme

Mobilliftsysteme tragen erheblich zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung bei und sorgen für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Menschen können zwar mit ihrer Körperkraft viele Lasten bewältigen, doch auf Dauer wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Dauerhafte, einseitige oder monotone Belastungen führen über kurz oder lang unweigerlich zu Verletzungen, Unfällen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Wie im privaten Umfeld können auch im Berufsleben ergonomische Hilfsmittel entlasten und sorgen so für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.

""

Das wichtigste Kapital ist der Mitarbeiter

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen, sind mit ständigem Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für den Rücken und die Wirbelsäule. Immer mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und unterstützende Maßnahme Mobilliftsysteme ein. Denn sie haben erkannt, dass das wichtigste Kapital eines Unternehmens der Mitarbeiter und seine Gesundheit ist.

Mobilliftsysteme: eine Erleichterung für jeden Mitarbeiter

Mit Mobilliftsystemen lassen sich Lasten rückenschonend, ergonomisch und sicher heben, kippen, schütteln, drehen, senken, greifen, führen und schwenken. Für viele tausend Mitarbeiter in Produktionsstätten, Lagerhallen und überall wo schwere Lasten bewegt werden müssen sind sie nicht nur für die Gesundheit des Mitarbeiters eine große Erleichterung. Denn wem die Arbeit nicht aufs Kreuz schlägt, der ist zufriedener, hat mehr Freude an der Arbeit und ist letztendlich auch leistungsfähiger.

Individualität und Mobilität sind gefragt

Doch je unterschiedlicher die Arbeitsplätze, desto individueller die Anforderungen an das eingesetzte Mobilliftsystem. Daher ist darauf zu achten, dass Anbieter von Mobilliftsystemen flexibel sind. Sie müssen die Arbeitsaufgabe genau analysieren und der Arbeitsaufgabe entsprechende Lösungen individuell umsetzen können. Mobilliftsysteme müssen beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern die Belastung für die Mitarbeiter minimieren.

Damit sie im Betrieb vielseitig einsetzbar sind, sollten sie außerdem durch zusätzliche Adaptersysteme variabel einsetzbar sein. Wenn die Lasten mal extrem schwer sind und der Transport mit Muskelkraft schwierig ist, dann ist eine elektromotorische Unterstützung genauso wichtig wie leichtlaufende Rollen die an die Bodenverhältnisse angepasst werden können. Verfügen die Geräte für den Antrieb über Akkus mit Schnellwechselsystemen, sind sie auch im Mehrschichtbetrieb problemlos einsetzbar.

Alles auch eine Frage der Sicherheit

Die Sicherheit darf bei der Bedienung, die ebenso wie die Lastaufnahmevorrichtungen individuell erweiterbar sein sollte, nicht zu kurz kommen. Denn wenn es mal brenzlig wird, muss das System schnell abgeschaltet werden können und zum Beispiel über ein sogenanntes Totalstoppsystem schnell und sicher zum Stehen gebracht werden können. So steht einem gesunden und sicheren Arbeiten nichts im Wege.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist im Vorfeld eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Physiotherapeuten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Mobilliftsystemen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jedes Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe. Mobilliftsysteme übernehmen das Heben, Kippen, Schütten, Drehen,

Checkliste für rückengerechte Mobilliftsysteme

  • Um das Unterfahren nicht nur einer Europalette, sondern verschiedenster Paletten zu ermöglichen, muss das Liftsystem darauf abgestimmt werden können.
  • Mobile Liftsysteme bzw. deren Adaptersysteme müssen flexibel an die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und seine Arbeitsumgebung angepasst werden können. Sie müssen das Fahren, Greifen, Heben, Kippen, Schütten, Drehen, Senken und Schwenken von Werkstücken und Behältnissen ermöglichen und leicht bedienbar sein.
  • Aufgrund unterschiedlicher Arbeitsplatzbedingungen müssen Liftsysteme mit verschiedenen Hubhöhen und Traglasten angeboten werden.
  • Ein leichtgängiges Manövrieren auf engstem Raum muss möglich sein. Sinnvoll ist hierfür ein geringes Gewicht sowie die Ausstattung der Geräte mit unterschiedlichen Rollen.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Hinterräder mit Radfeststellern oder Zentralbremsen ausgestattet sein. Außerdem ist zum Schutz der Füße die Möglichkeit des sofortigen Stopps durch Sicherheitssensoren erforderlich.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Den Arbeitsanforderungen entsprechend sind dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten erforderlich.

Mindestanforderungen

  • Unterfahren verschiedenster Paletten
  • Anpassbar an Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung
  • Komfortables Manövrieren
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Rückenfreundlicher Austausch der Lastaufnahmen
  • Dosierbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten
  • Mehrschichtbetrieb
  • Totalstoppsystem

Außerdem sinnvoll

  • Zusätzliche Bedienelemente integrierbar
  • Niveauregulierung
  • Positionssteuerung
  • Geschwindigkeitssteuerung
  • Plattformwaage
  • Motorischer Antrieb
  • ESD Tauglichkeit

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Expresso

 

""

EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG
Antonius-Raab-Str. 19
34123 Kassel
Tel. 0561/95910
Fax 0561/95912138
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.expresso-group.com

TransOrt

 

""

TransOrt GmbH
Fichtenweg 2
57392 Schmallenberg
Tel. 02974/9695811
Fax 02974/9695829
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.transort.de

Bilder & Videos

""

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Lupenbrillen

Lupenbrillen

Lupenbrillen mit dem „Knick in der Optik“ schützen vor Nackenverspannungen und Rückenschmerzen

Was haben Zahnarzt, Chirurg, Feinmechaniker und Uhrmacher gemeinsam? Ganz einfach: Für ein perfektes Arbeitsergebnis müssen alle oft kleinste Details erkennen können. Das Problem: Sie nehmen dafür häufig eine ungünstige Körperposition ein, indem sie den Kopf und/oder den Oberkörper stark nach vorn beugen. Diese Zwangshaltung führt auf Dauer unweigerlich zu starken Verspannungen im Nackenbereich und schließlich auch zu Rückenschmerzen.

""

Der Kopf wiegt schwer

Gehören Sie ebenfalls zu diesen Menschen, deren präzise Tätigkeit eine vorgebeugte Arbeitshaltung erfordert? Nutzen Sie dabei bereits eine Lupenbrille? Dann haben Sie bei Ihrer Körperhaltung bereits einen kleinen Vorteil zu denen, die sie nicht nutzen. Allerdings ist es für Ihren Körper immer noch eine echte Herausforderung. Denn auch mit einer normalen Lupenbrillen lässt sich eine Vorneigung des Kopfes nicht ganz vermeiden. Diese liegt durchschnittlich bei circa 45 Grad. Das Gewicht des Kopfes (durchschnittlich circa 5 Kilo) wiegt da schwer, denn bei einer entsprechenden Vorneigung erhöht sich so die Belastung auf Ihre Muskulatur auf circa 22 Kilo. Das entspricht dem Gewicht eines vollgepackten Urlaubskoffers. Die Folgen: Verspannungen und Rückenschmerzen. Insbesondere wenn diese Haltung über Stunden oder gar den ganzen Arbeitstag eingenommen wird. Abhilfe schaffen ergonomische Lupenbrillen.

Clevere Lösung mit großem Effekt: Die Lupenbrille mit dem Knick

Die größte Herausforderung bei der Gestaltung einer ergonomischen Lupenbrille ist somit eine Verbesserung der Körperhaltung zu erzielen. Denn jede Reduzierung der Vorneigung kann die Belastung minimieren.

Die Lösung für dieses Problem ist beispielsweise eine Lupenbrille mit einer Blickumlenkung. Der entscheidende Vorteil: Wer eine so gestaltete Lupenbrille trägt, kann den Kopf nahezu gerade halten - also den Blick quasi geradeaus richten. Sie müssen sich weder vorneigen, noch krumm machen und können das Arbeitsfeld trotzdem optimal überblicken. Sie schauen entspannt geradeaus und über eine spezielle Konstruktion mit einem so genannten keplerschen System wird Ihr Blick auf das unter Ihnen liegende Arbeitsfeld gelenkt. Für optimales Sehen müssen Sie darüber hinaus zwischen verschiedenen Vergrößerungsstufen wählen können.

So reduziert sich die körperliche Belastung auf ein Minimum. Zudem werden einseitigen Beanspruchungen der Muskulatur sowie der Bandscheiben im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule weitestgehend vermieden.

Für entspanntes Sehen mit Überblick

Unterschiedliche Sehstärken müssen durch die Lupenbrille ausgeglichen werden. So haben Sie weiterhin alle Ihre Instrumente und Ihr Arbeitsumfeld gut im Blick.

Wenn Sie durch die Lupe sehen, sollte Ihr Augenmuskel (Ziliarmuskel) entspannt bleiben, so als würden Sie in die Ferne schauen. Dies ist für das Auge angenehmer und weniger anstrengend, denn es muss sich nicht an verschiedene Sehabstände anpassen (keine Akkommodation).

Die optimale Lupenbrille lässt einen möglichst großen Arbeitsabstand zu. Das unterstützt die aufrechte Körperhaltung. Darüber hinaus muss sie ein relativ großes Arbeitsfeld abbilden können und last but not least über eine exakte Farbwiedergabe verfügen.

Hilfreiche Anwendungstipps

Nicht nur wegen der lästigen Druckstellen auf dem Nasenrücken, sondern auch um die muskuläre Belastung niedrig zu halten, achten Sie darauf, dass Ihre Brille möglichst wenig wiegt. Schon ein paar Gramm können hier den Unterschied machen. Weitere Vorteile bietet eine kabellose Beleuchtung. So verschaffen Sie sich auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen einen guten Überblick und selbst kleinste Details lassen sich gut erkennen. Nicht zuletzt muss sich eine ergonomische Lupenbrille, wie jede gute Brille, individuell an den Träger anpassen lassen.

Checkliste für rückengerechte Lupenbrillen

  • Wie der Name schon sagt, müssen Lupenbrillen für eine Vergrößerung des Arbeitsfeldes sorgen. Diese muss sich einstellen lassen, so dass der Träger eine der Arbeitsaufgabe angepasste Vergrößerung wählen kann.
  • Eine Vorneigung des Kopfes oder gar des Oberkörpers muss mit einer ergonomischen Lupenbrille möglichst komplett vermieden werden. So wird die Belastung auf die Muskulatur und die Bandscheiben in der Halswirbelsäule weitestgehend reduziert und Verspannungen und Schmerzen vorgebeugt.
  • Das Auge muss entspannt sein, d. h. egal ob Sie durch die Gläser oder die Lupe schauen, das Auge oder besser gesagt der Ziliarmuskel sollte so entspannt sein, als würden Sie in die Ferne schauen. So muss sich das Auge beim Blick durch die Lupe nicht auf das Nah sehen einstellen (Akkommodation).
  • Selbstverständlich muss sich die Brille an den Träger anpassen lassen. Das gilt gleichermaßen für das Gestell, die Gläser und den Arbeitsabstand, der für eine gesunde Körperhaltung erforderlich ist.
  • Die Lupe muss eine exakte Wiedergabe eines relativ großen Arbeitsbereiches sowie der Farbwiedergabe gewährleisten. Eine zusätzliche Unterstützung kann hier ein Lichtsystem sein, welches für eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereiches sorgt.

Mindestanforderungen

  • Mehrfachvergrößerung
  • Entspanntes in die Ferne sehen
  • Nah sehen ohne Akkommodationsleistung
  • Neutralstellung des Kopfes während der Arbeit
  • Große Tiefenschärfe (Arbeitsabstand)
  • Großes Arbeitsfeld
  • Farbtreue sowie hohe Abbildungsqualität
  • Optimale Abstimmung von Vergrößerung und Arbeitsabstand
  • Möglichst leicht
  • Individuell anpassbares Brillengestell
  • Kompatibel mit Lichtsystem

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Bajohr

""

Bajohr OPTECmed GmbH
Hansestr. 6
37574 Einbeck
GERMANY
Phone 05561/319 999 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.lupenbrillen.de

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

LKW-Liegesysteme und -Matratzen (nachrüstbar)

Richtig liegen im Nutzfahrzeug

Transportunternehmen bekommen die Auswirkungen des Problemkreises „Richtiges Sitzen im Nutzfahrzeug“ drastisch zu spüren. Hohe Ausfallzeiten eines Fahrers – nur 5 % aller Berufskraftfahrer arbeiten bis zum 65. Lebensjahr – verursachen erhebliche Kosten.

Nur ein ausgeruhter und gut regenerierter Fahrer ist ein sicherer, aufmerksamer und damit für den Arbeitgeber auch wirtschaftlicher Mitarbeiter. Neben dem Fahrer- und Beifahrersitz ist somit auch die LKW-Liege von großer Bedeutung. Ein Aspekt den LKW-Hersteller leider bis heute nicht genügend berücksichtigen, denn die bisherigen Schlafpritschen im LKW werden den Anforderungen an die Liege- und Schlafqualität leider keinesfalls gerecht. Es wäre daher sehr zu begrüßen, auch hier Systeme zu integrieren, welche – unter Berücksichtigung der begrenzten Platzverhältnisse sowie Sicherheitsaspekten – möglichst eng an die für ein häusliches Bettsystem geforderten Anforderungen herankommen.

""

Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulen-Form

Bei einem rückengerechten LKW-Liegesystem sollte die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in ihrer natürlichen Form unterstützt werden. Dies bedeutet, dass in jeder Schlafposition, unter Berücksichtigung von Größe, Gewicht und Körperkontur des Nutzers eine individuelle Anpassung stattfindet.

Einfache Handhabung, gute Klimaeigenschaften

Eine leichte Handhabung, hervorragende Klima- und Hygieneeigenschaften sowie die ökologische Unbedenklichkeit sind weitere Anforderungen an ein solches System.

Checkliste für rückengerechte LKW-Liegesysteme und -Matratzen

  • Die Körperkontur des Nutzers muss in jeder Schlafposition unterstützt werden. Das Bett muss sich der Körperkontur und der individuellen Wirbelsäulenform des Nutzers anpassen und die natürlichen nächtlichen Lageveränderungen unterstützen, feuchtigkeitsregulierend sein sowie Luftzirkulation erlauben oder idealerweise fördern.
  • Bettmaße von mindestens 200 x 75 cm sorgen dafür, dass die natürlichen Bewegungsabläufe im Schlaf nicht beeinträchtigt werden.
  • Das Lkw-Liegesystem muss genauso wie das Bett zu Hause alle Anforderungen hinsichtlich Nutzeranpassung sowie Raum- und Bettklima möglichst optimal.
  • Die Matratze sollte ein geringes Gewicht haben, um die Handhabung zu erleichtern. Auf die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist zu achten.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform
  • Druckentlastung
  • Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe (u. a. Mindestbreite 75 cm, Mindestlänge 200 cm)
  • Ganzflächige, gleichmäßige Einfederung für den ganzen Körper
  • Optimale Übertragung der Wirkung der Unterfederung
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Waschbarer Bezug
  • Leichte Handhabung
  • Druckentlastung der Oberschenkel im Sitzen
  • Schwer entflammbar

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme

Lastenhebesysteme und Kransysteme – Wertvolle Helfer bei schwerer Arbeit

Sie müssen beruflich viel heben? Und können das nicht immer rückengerecht tun? Dann passen Sie doch einfach Ihr Arbeitsumfeld an und nutzen Sie Hilfsmittel, die Ihnen das Heben erleichtern. Zum Beispiel ausgeklügelte Lastenhebesysteme, die sich vielfältig einsetzen lassen.

""

Rückenbelastung reduzieren und Rückengesundheit fördern

Wir müssen leider festhalten: In den meisten Fällen liegt es an falschem Verhalten, wenn der Rücken schmerzt. Am deutlichsten zeigt sich das beim Heben von Lasten. Denn wer Getränkekästen mit durchgedrückten Beinen und Buckel nach oben wuchtet, darf sich nicht wundern, wenn die Hexe ins Kreuz schießt.

Wer Lasten so hebt, quetscht seine Bandscheiben keilförmig zusammen. Geschieht dies häufig, riskiert man, dass die Bandscheiben schneller altern. Die Folge: Der Bandscheibenkern verliert mehr und mehr Halt, verschiebt sich nach hinten und drückt schmerzhaft auf die Nervenfasern des Rückenmarks. Aber auch die Wirbelgelenke können beteiligt sein, weil bei einem zu schwachen Muskelkorsett die Gefahr besteht, dass sie sich ineinander verkeilen.

Wer schon einmal eine Rückenschule besucht hat, weiß, was beim Heben zu tun ist: Nah an die Last herantreten, frontal hinstellen, beim Bücken den Rücken gerade halten und die Knie beugen, dann die Last in einer fließenden Bewegung nah am Körper nach oben heben.

Maschinen clever einsetzen

Was eigentlich ganz einfach ist, kann nicht immer leicht umgesetzt werden: Zeitdruck, Arbeitsplatzgestaltung oder auch Knieprobleme können das richtige Heben erschweren. Deshalb ergibt es Sinn, Lastenhebesysteme zur Unterstützung dieser Arbeit einzusetzen. Zumal viele Lasten so schwer sind, dass sie ein durchschnittlicher Arbeiter gar nicht heben kann. Moderne Elektroseilzüge und Vakuumheber erweisen sich dann als wertvolle Helfer. Sie sollten unter anderem individuell einsetzbar sein und an den Arbeitsplatz angepasst werden können.

Vakuumheber/Vakuumgreifer

Mit Vakuumtechnik lassen sich Kartons oder Säcke stapeln, Fässer verladen, Steinplatten verlegen und vieles mehr. Das technische Prinzip eines Vakuumhebers ist denkbar einfach: Zwischen dem Saugfuß des Saughebers und des zu hebenden Gegenstands wird ein Unterdruck erzeugt, sodass der Hubschlauch sich durch den Unterdruck zusammen ziehen kann und die Last bewegt werden kann. Ein weiteres mögliches Funktionsprinzip ist ein Vakuumheber als Greifmittel. Hier wird durch Vakuum zwischen Werkstück und Saugplatte ein sicheres Anhaften erreicht. Die Hubbewegung findet mit Hilfe eines Kettenzuges, Seilzuges oder anderen Hebezeuges statt. Je nach Bedarf müssen dafür unterschiedliche Saugfüße zur Verfügung stehen. Ein sogenannter Gummidichtrock kann zusätzlich dafür sorgen, dass die Vakuumtechnik auch bei porösen Materialien einwandfrei funktioniert.

Vakuumheber/-greifer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Außerdem lassen sie sich an unterschiedlichen Aufhängesystemen befestigen. Auch hier spielt es eine entscheidende Rolle, dass der Lastenheber nicht zu schwer ist und einen ergonomischen Bediengriff für Rechts- und Linkshänder hat. Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer und Vakuumwerkzeuge, sollten sich leicht wechseln lassen. Schnelles Ansaugen und Freigeben sowie leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last sind wichtig. Das Schwenken kann dabei eine Drehfunktion ermöglichen, die im oberen und unteren Teil des Hubschlauchs integriert ist.

Seilzüge/Kettenzüge

Eine weitere Möglichkeit der maschinellen Lastenhebung sind Seilzüge oder Kettenzüge. Seilzüge sind ideal, um Lasten bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm zu bewegen – egal, ob es Kartons, Beutel, Eimer, Platten, Fässer oder auch Paletten sind. Für schwerere Lasten mit bis zu mehreren 100 Kg Gewicht können Kettenzüge eingesetzt werden. Besonders variabel einsetzbar sind sie, wenn sie sich an Schwenkkränen oder anderen Kransystemen befestigen lassen. Um eine hohe Bedienerfreundlichkeit zu gewährleisten, sollte der Seilzug möglichst leicht sein im Verhältnis zur gehobenen Last. Ideal ist zudem ein ergonomischer Bediengriff der für Rechts- und Linkshänder gut zu bedienen ist.

Damit die Arbeit leicht, schnell und ökonomisch von der Hand geht, ist es von Vorteil, wenn sich Werkzeuge, wie Haken, Klemmgreifer oder Vakuumgreifer, schnell tauschen lassen. Vor allem dann, wenn im Einsatzbereich des Hebers unterschiedliche Lasten angehoben werden sollen. Eine Schnellwechselkupplung erleichtert den Wechsel enorm, weil dafür kein großer Werkzeugeinsatz oder anderer Aufwand anfällt. Außerdem sollte der Seilzug so beschaffen sein, dass das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedensten Winkeln leichtgängig und mit stufenloser Geschwindigkeitssteuerung möglich ist.

Sowohl für die Vakuumheber als auch für die Seilzüge spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Fällt zum Beispiel der Strom aus, darf die Last nicht sofort herunterfallen. Das System muss den Fehler erkennen und so ausgelegt sein, dass das Vakuum so lange gehalten wird, bis die Last sicher für Mensch und Maschine abgelegt werden kann.

Kransysteme

Um den stationären Vakuumhebern und Seilzügen einen großen Aktionsradius zu geben, kommen in der Regel Kransysteme zum Einsatz. Diese sollen einen hohen Bewegungsradius in der horizontalen und vertikalen Ebene bieten. Wie groß der Arbeitsbereich und die Hubhöhe sein muss, ist vom jeweiligen Anwendungsbedarf abhängig.

Mobile Vakuumheber

Sie müssen Lasten an unterschiedlichen Orten bewegen? Dann kommen mobile Vakuumheber zum Einsatz. Sie lassen sich mit jedem gängigen Flurförderfahrzeug (z. B. Gabelstapler, Hubwagen) transportieren und sind eine rückenfreundliche Kommissionierlösung für Packstücke - egal an welchem Ort.

Checkliste für rückengerechte Lastenhebesysteme

  • Lastenhebesysteme müssen für unterschiedlichste Materialien und Formen einsetzbar sein: Säcke, Beutel, Fässer, Kartons, Plattenwerkstoffe, Glasscheiben, Koffer, Karnister oder anderes.
  • Entsprechend der verschiedenen Lasten müssen die Systeme auf die zu befördernde Last individuell einstellbar sein. Hersteller müssen unterschiedliche Aufnahmevorrichtungen anbieten und auf kundenspezifische Anforderungen eingehen.
  • Unterschiedliche Lasten erfordern unterschiedliche Aufnahmen. Deshalb bieten sich Schnellwechselsysteme an, die je nach Bedarf schnell, einfach und möglichst werkzeugloses Wechseln ermöglichen.
  • Meist erfolgt der Transport nicht stationär, sondern über Distanzen hinweg. Schwenkkräne oder Kransysteme sind deshalb sinnvoll.
  • Wichtig ist eine hohe Bedienfreundlichkeit durch eine sichere Bedienung für Rechts- und Linkshänder.
  • Da die Personen, die das System bedienen, unterschiedlich groß sind, muss sich die Schwebehöhe individuell einstellen lassen.
  • Generell ist ein schnelles sicheres Ansaugen und Aufnehmen der Last genauso wichtig wie das Freigeben.
  • Systemunabhängig soll das Anheben, Drehen und Schwenken von oben oder seitlich in verschiedenen Winkeln leicht und ohne allzu großen Kraftaufwand möglich sein. Bei größeren Gegenständen ist eine elektrische Unterstützung von Vorteil.
  • Bei allen Lastenhebern, aber besonders bei Vakuumsystemen, muss sichergestellt sein, dass die Last nicht plötzlich herunterfällt. Ein begrenztes Halten und sicheres Abstellen der Last muss gewährleistet sein, auch wenn zum Beispiel der Strom ausfällt.

Mindestanforderungen

  • Für unterschiedlichste Materialien, Formen und Gewichte einsetzbar
  • Hohe Bedienfreundlichkeit durch...
    ...leichtes Gewicht - im Verhältnis zur Last
    ...einen ergonomischen Bediengriff sowohl für Links und Rechtshänder
    ...einen schnellen Wechsel der Greiflösung, wie z. B. Haken, Vakuumwerkzeuge oder Klemmgreifer - falls erforderlich am Einsatzort
    ...die Einstellung der Schwebehöhe
    ...ein schnelles Ansaugen und Freigeben der Last
    ...ein schnelles, sicheres Heben und Senken der Last
    ...ein leichtgängiges Drehen und Schwenken der Last
    ...eine hohe Sicherheit, auch bei Stromausfall

Mindestanforderungen

  • Werkstücke müssen auf unterschiedlichen Lagen in der horizontalen und vertikalen Ebene ergonomisch bewegt werden können
  • Ein mobiler Vakuumheber muss einfach und sicher zum Einsatzort transportiert werden können

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

Piab Vakuum GmbH
Anschrift für TAWI Produkte
August-Thyssen-Str. 1
41564 Kaarst
Tel. 0211/20542740
Fax 0211/20542749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.tawi.de

Bilder & Videos

Download Bild Lastenhebessysteme

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Industrielle Arbeitsstühle

Industrielle Arbeitsstühle

Körpergerechtes Sitzen an gewerblichen Arbeitsplätzen

Arbeitswelten für Menschen im gewerblichen Umfeld werden zur Rückenprävention idealerweise mit Industriestühlen ausgestattet, die auf das Einsatzgebiet und die Anzahl der Benutzer abgestimmt sind. Industrielle Arbeitsstühle und Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen (Steh-Sitze) entlasten während sitzender und stehender Tätigkeiten die Wirbelsäule. Sie bieten einen sicheren Halt, ohne die notwendige Bewegungsfreiheit einzuschränken und unterstützen dynamisches Sitzen.

Einseitige Belastung vermeiden, Bewegungsfreiheit erhöhen

Generell gilt es, am Arbeitsplatz einseitige Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Daher empfehlen Experten für jeden Arbeitsplatz die Ausstattung mit einem passenden Sitzmöbel. Eine Besonderheit im gewerblichen Bereich ist es, dass alle benötigten Gegenstände mit gestreckten Armen ohne aufzustehen erreicht werden sollten. Moderne Industriestühle bieten deshalb beispielsweise durch eine taillierte Rückenlehne größtmögliche Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich.

Wichtige Funktionen

Eine automatische Einstellung des Rückenlehnenandrucks passt sich den individuellen Nutzerbedürfnissen bestens an. Gerade wenn unterschiedliche Personen den Stuhl nutzen. Körpergewicht, Rumpflänge und das Sitzgefühl des Benutzers können so noch besser berücksichtigt werden. Zudem sollten Sitz- und Lehnenpolster atmungsaktiv, mikroklimafreundlich und auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt sein: Strapazierfähiges Polyurethan wird in Werkstatt- und Produktionsbereichen verwendet, Kunstleder in Labor- oder Reinraumbereichen und Stoff in sauberen Arbeitsbereichen.

Steh-Sitz

Steh-Sitze entlasten bei entsprechendem Haltungswechsel die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz sorgen Modelle mit Stopprollen, also Rollen, die bei Belastung blockieren und so für einen sicheren Stand sorgen. Des Weiteren kann der Stuhl dank seiner Rollen schnell und einfach verschoben werden, um so einen benachbarten Arbeitsplatz nutzen zu können. Die bereits angesprochene Standsicherheit ist ein sehr wichtiger Punkt, denn auch auf etwas unebenem Boden muss der Stuhl sicher stehen können. Die Verstellmöglichkeiten müssen über nutzerfreundliche und dem Einsatzgebiet entsprechende, gut zu erreichende Bedienelemente erfolgen. Vorteilhaft: in hygienisch sensiblen Bereichen, z. B. im Laborbereich oder im Montagebereich bleiben die Hände für andere Tätigkeiten frei , wenn die wichtigsten Verstellfunktionen über eine Fußauslösung bedient werden können.

Ein komfortabler Arbeitsplatz berücksichtigt mehr als nur den Stuhl

Grundsätzlich muss am industriellen Arbeitsplatz nicht nur der Arbeitsstuhl passen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie z. B. Licht , Stuhl und Arbeitstisch zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Gesamt-Arbeitsplatzkonzept zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Industrielle Arbeitsstühle

Mindestanforderungen

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne (ohne Hemdschiebe-Effekt) mit von der Tätigkeit abhängigen unterschiedlichen Öffnungswinkeln. Die Sitzfläche darf beim Zurücklehnen nur minimal anheben.
  • Rückenlehne hat eine Mindesthöhe von 45 cm, ist individuell anpassbar und bietet ausgewogene Unterstützung ohne Druckstellen zu erzeugen. Großflächige Abstützung des hinteren, oberen
  • Beckenkamms (Gürtelhöhe)
  • Rückenlehnendruck individuell oder automatisch einstellbar
  • Leichte Sitzneigung nach vorne möglich
  • Gasdruckfeder wird dauerhaft vor Verschmutzung geschützt (um Funktion zu gewährleisten)
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Einstellbare Sitztiefe
  • Höheneinstellbarkeit
  • Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich bei gleichzeitigem Kontakt zur Rückenlehne.
  • Minimierung der Stolpergefahr
  • Atmungsaktive, mikroklimafreundliche, leicht austauschbare Sitz- und Lehnenpolster sowie robuste Materialien, die dem jeweiligen Arbeitsumfeld entsprechen. Aktuelle DIN wird erfüllt.
  • Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch und einfach zu handhaben.
  • Das Produktprogramm muss eine ESD (ElectroStatic Discharge)-fähige Ausstattung bieten.

Außerdem sinnvoll

  • Gesamtes Stuhloberteil in der Neigung nach vorn anpassbar
  • Problemloser Standortwechsel und Schutz der Polsterung (z. B. durch Griffe an den Rückenlehnenaussenseiten)
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Breite/Höhe/Tiefe (ohne Werkzeug)
  • Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich sind Aufstiegshilfen erforderlich (z. B. durch Fußringe in Verbindung mit hoher Gasfeder)
  • Beim Einsatz als Countermodell (größere Sitzhöhe > 65 cm) muss ein mögliches Wegrutschen des Stuhles verhindert werden
  • Lastabhängig gebremste Rollen für Arbeitsplätze mit wechselnden örtlichen Arbeitsbereichen (zusätzliche Gewährleistung der Standsicherheit)

Mindestanforderungen Steh-Sitze

  • Erfüllung aller sicherheitstechnischer Anforderungen und Unfallverhütungsvorschriften
  • Die physiologische Krümmung der Wirbelsäule muss auch bei hoher Sitzposition unterstützt werden
  • Dreidimensionale Beweglichkeit bei gleichzeitig festem Stand
  • Anpassung der Sitzvorderkante an die Neigung der Oberschenkel, dadurch Reduktion des Drucks an der Unterseite der Oberschenkel
  • Anpassung des gesamten Sitzes an die Bewegungen des Benutzers und Ermöglichung verschiedener Steh- und Sitzpositionen durch ausreichende Höhenverstellbarkeit
  • Bedienelemente leicht zugänglich, ergonomisch und einfach zu handhaben
  • Die Gasfeder muss dauerhaft vor Verschmutzung geschützt sein.
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Pflegeleicht

Außerdem sinnvoll

  • Leicht zu transportieren
  • ESB-fähige Ausstattung (Electro Static Discharge)

Produkte mit AGR-Gütesiegel

""

aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
85540 Haar b. München
Tel. 089/90 05 06 0
Fax 089/90 39 39 1
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.aeris.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG
Espanstraße 36
91238 Offenhausen/Germany
Tel. 09158/ 17 700
Fax 09158/ 17 701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.dauphin-group.com

Bilder & Videos

Download Industrielle-Arbeitsstuehle

Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Industriearbeitsplätze

Industriearbeitsplätze

Der ergonomische Industriearbeitsplatz

Zufriedene Mitarbeiter und höhere Produktivität

Eigentlich müsste es sich längst herum gesprochen haben: Rückenschmerzen sind die Hauptursache für Krankmeldungen und ein ergonomischer Arbeitsplatz kann das verhindern. Mehr noch: Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, kann sehr viel mehr leisten, ist motivierter und ermüdet nicht so schnell. Klingt verlockend und ist mit einem sogenannten „systemergonomischen" Industriearbeitsplatz auch ganz leicht umzusetzen. Alles was man dazu braucht ist die optimale ergonomische Kombination aus Industriearbeitsstuhl, Arbeitstischsystem, Beleuchtung, Arbeitsplatzmatte und Werkzeuge, am besten mit AGR-zertifizierten Produkten. Es gilt also, nicht nur die einzelnen Arbeitsplatzkomponenten zu betrachten, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist entscheidend.

Industrielle Arbeitsstühle bieten idealerweise eine ausgewogene Unterstützung durch Rückenlehnenkontakt und verfügen über eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Da in der Industrie häufig in Schichten gearbeitet wird und mehrere Personen ein und denselben Stuhl benutzen, sollte der Rückenlehnenandruck automatisch angepasst sein. Bei einem fest zugewiesen Arbeitsplatz ist auch eine individuelle Einstellung sinnvoll. Natürlich sollten alle Bedienelemente leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.

weiterlesen

Anders als bei der Schreibtischarbeit, können die Bewegungs- oder auch Greifräume am Industriearbeitsplatz oft deutlich größer sein. Dafür ist eine sich nach oben verjüngende Rückenlehne sinnvoll, die die nötige Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Unterstützung der Wirbelsäule bietet. Zudem sind ein in der Neigung nach vorn anpassbares Stuhloberteil sowie eine automatische Sitzneigeverstellung ratsam. Standortwechsel sollten problemlos möglich sein. Zum Schutz der Polsterung eignen sich ergonomische Schiebegriffe an den Rückenlehnen-Außenseiten. Für erhöhte Arbeitsplätze im industriellen Bereich, an denen ein Hochstuhl eingesetzt wird, sind Aufstiegshilfen erforderlich, wie beispielsweise Fußringe in Verbindung mit einer Gasfeder zur Höhenverstellung mit großem Verstellweg.

Eine sinnvolle Alternative für Steharbeitsplätze sind Steh-Sitze. Diese entlasten die Beine und auch die Wirbelsäule durch eine dynamische, aufrechte Körperhaltung. Lässt sich die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, findet der Steh-Sitz auch in Laboren schnell Akzeptanz.

Beim höhenverstellbaren Arbeitstischsystem ermöglicht ein großer Verstellweg einen einfachen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen. Die Sitz- bzw. Stehhöhe sollte ein sehr breites Spektrum bezüglich der Körpergröße umfassen. Die Tischgröße und das Tischplattenmaterial müssen den jeweiligen individuellen Arbeitsanforderungen gerecht werden, die Tischplatten reflexionsarm sein und der Tisch insgesamt ausreichend große Fuß- und Beinfreiheiten garantieren. Zusätzlich muss die Integration eines ergonomischen, der Sehaufgabe angepassten, Beleuchtungssytems vorgesehen sein. Für die Abbildung moderner, nach ergonomischen Aspekten ausgerichteter Prozesse ist der Einsatz eines modularen Baukastensystems für die Arbeitsplatzgestaltung von unschätzbarem Wert. Zudem ermöglicht es die schnelle Reaktion auf sich verändernde Bedingungen. Alle durchgängig kompatiblen Elemente zur Bereitstellung von Material, Werkzeug, Medien und Informationen sind ergonomisch optimiert und individuell anpassbar: eine Investition in eine gesunderhaltende und effiziente Arbeitsumgebung.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beleuchtung am Industriearbeitsplatz. Sie leistet einen wertvollen Beitrag in Bezug auf Sicherheit, Zufriedenheit und auch Rückenfreundlichkeit. Außerdem muss auch sie den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen. Das wird erreicht durch eine Anpassung der Beleuchtungsstärke, anwendungsgerechte Farbtemperaturen, einer gleichmäßigen Ausleuchtung des zentralen und des peripheren Sehfeldes, einer Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen durch das Leuchtmittel oder durch die Leuchte auf der Arbeitsoberfläche. Mit speziellen Folien lassen sich Mehrfach-Schatten vermeiden und bestmögliche Entblendung bewirken. Ebenfalls wichtig: flicker- und flimmerfreie sowie lichtstarke und blendreduzierte Leuchten mit stufenloser Dimm-Möglichkeit.

Bei Arbeiten, die Geschicklichkeit erfordern ist eine Lupenleuchte zur Unterstützung des Sehens im Nahbereich sinnvoll. Sie verhindert, dass man sich während der Tätigkeit unnatürlich weit nach vorne neigen muss. Störungsfreies Nahsehen im Sehabstand von 40 Zentimetern ermöglicht eine Gestänge- und Systemleuchte. Die Aufhängung und die leichte Handhabbarkeit erlauben dem Benutzer die Beleuchtung in verschiedene Richtungen und Entfernungen auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. Kein Muss, aber durchaus sinnvoll sind LED-Leuchten, da sie einen um circa 30 Prozent geringeren Energiebedarf haben.

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten darüber hinaus einen weiteren positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert. Wichtigste Aufgabe der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf. Die Elastizität darf jedoch nicht zu hoch sein, sodass das Gefühl, des sicheren Standes erhalten bleibt. Durch verschiedene Oberflächenstrukturen wird die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden zusätzlich aktiviert. Gute Arbeitsplatzmatten weisen eine gute Rutschfestigkeit auf und können in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Am Industriearbeitsplatz darf natürlich auch das ergonomische Werkzeug nicht fehlen. Empfehlenswert sind Beispielsweise Schraubendreher oder Zangen mit ergonomischen Griffen. Sie können helfen, Verspannungen und Schmerzen bei der Arbeit zu vermeiden. Schraubendreher gehören zu den meistgenutzten Werkzeugen überhaupt. Und egal, ob man nun regelmäßig mit ihnen arbeitet oder sie nur hin und wieder benutzt: Wenn sie nicht gut in der Hand liegen und die Kraftübertragung nicht stimmt, kommt es schnell zu Verspannungen und Schmerzen. Daher sollte der Griff eines Schraubendrehers so konzipiert sein, dass effektives und ergonomisches Arbeiten möglich ist. Geeignet sind Schraubendreher, deren unterschiedliche Griffe an die anatomischen Anforderungen der Hand angepasst sind. Schmalere Griffe beispielsweise eignen sich ideal für präzises Arbeiten. Dabei ist auf eine ausreichende Grifflänge zu achten, sodass das Werkzeug sicher geführt werden kann. Breitere bzw. dickere Griffe sind ideal, wenn ein größerer Kraftaufwand gefordert ist. Unterschiedliche Schraubzonen und Oberflächen für unterschiedlichste Einsatzbereiche sind ebenso vorteilhaft wie ein integrierter Abrollschutz. Der gesamte beim Schraubendrehen eingesetzte Bewegungsapparat wird so bei gleichem Arbeitsaufwand deutlich weniger belastet.

Wer täglich sehr viel mit einem Schraubendreher arbeitet, sollte darüber nachdenken, ein Werkzeug zu nutzen, dass ihn bei der Arbeit unterstützt. Denn heutzutage gibt es Schraubendreher mit elektrischer Schraubunterstützung. Sie ähneln einem normalen Werkzeug dieser Kategorie, sind vergleichbar flexibel einzusetzen und bei Bedarf wird der Antrieb hinzu geschaltet. Das Festziehen der Schraube erfolgt dabei dosiert per Hand.

Auch Zangen sind am Industriearbeitsplatz vielgenutzt. Mit speziell abgewinkelten Griffen (Pistolengriff) und einer so einhergehenden ergonomische Handhaltung in der Anwendung, sorgen sie gleichermaßen für eine Entlastung des Hand-Arm-Systems. Ihre Besonderheit ist die parallele Bewegung der Zangenschenkel. Diese ermöglicht dem Anwender über den gesamten Schenkelöffnungsbereich mit allen 5 Fingern gleichzeitig zugreifen zu können. Die Handschließkraft wird gleichmäßig auf die Fingermittelglieder verteilt, während bei der herkömmlichen Zange eine unterschiedliche Kraftübertragung stattfindet. Selbstverständlich müssen entsprechende Zangen für unterschiedliche Ausführungen angeboten werden sowie über ein Rückstellmechanismus und eine Oberflächenbeschichtung verfügen, die ein sicheres Führen des Werkzeugs ermöglicht. Das Arbeiten mit ergonomischen Zangen, bzw. Griffkonzepten ist durch die deutliche Steigerung der Krafteinleitung über den gesamten Bewegungsbereich spürbar komfortabler. Resultat des Konzeptes: Längeres, schonenderes und ermüdungsfreieres Arbeiten ist mit weniger Krafteinsatz möglich.

Fazit: Im Interesse der Gesundheit und der Motivation lohnt es sich, konzeptionell zu denken und zu handeln. Sogar krankheitsbedingte Ausfalltage können durch die Nutzung eines ergonomischen Gesamtkonzepts reduziert werden.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

aeris GmbH
Hans-Stießberger-Straße 2a, 3. OG
85540 Haar b. München
Tel. 089/90 05 06 0
Fax 089/90 39 39 1
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.aeris.de

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.dauphin-group.com

item Industrietechnik GmbH
Friedenstraße 107-109
42699 Solingen
Tel. 0212/6580-0
Fax 0212/6580-310
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.item24.de

KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.matting-systems.at

Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
Stammsitz Deutschland
Peter-Henlein-Straße 5
78056 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/601-100
Fax 07720/601-290
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.waldmann.de

Wiha Werkzeuge GmbH
Obertalstraße 3-7
78136 Schonach
Tel. 07722/959 0
Fax 07722/959 160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.wiha.com

Bilder & Videos

Dauphin Group | Workshop Lean & Ergonomie 2019, Passau

Ergonomische Industriearbeitsplätze - ein Gewinn für Alle

Downloads & Links

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Hubtische

Hubtische

Hubtische zur sinnvollen ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung im gewerblichen Bereich

Viele Tätigkeiten in der Industrie, aber auch in anderen gewerblichen Bereichen sind mit dem laufenden Heben und Bewegen von Lasten verbunden. Das bedeutet oft extreme Belastungen für Rücken und Wirbelsäule.

Mehr und mehr Betriebe setzen inzwischen als vorbeugende und helfende Maßnahme Hubtische ein. Dadurch werden Arbeitsabläufe ergonomisch gestaltet, die Rückenproblematik drastisch reduziert - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Obwohl der Verbreitungsgrad von Hubtischen permanent steigt, genügen derzeit weder Verbreitung noch Bekanntheitsgrad. Weitere Aufklärung ist dringend notwendig.

Gesteigerte Leistungsfähigkeit durch rückenschonende Arbeitshaltung

Ein guter Hubtisch muss mehr können als nur die Lasten auf die jeweils ergonomisch günstige Arbeitshöhe zu bringen. Wichtige Details wie z. B. leichte Bedienbarkeit, problemlose Nachjustierung, angepasste Plattformgrößen, eine Fußraumfreiheit usw. ermöglichen erst eine rückenschonende Arbeitshaltung.

Das Be- und Entladen wird erleichtert, Kräfte werden geschont und sogar Müdigkeitserscheinungen werden reduziert, die Arbeitsleistung steigt. Flexible Einsatzmöglichkeit durch Mobilität und problemlose Integrationsmöglichkeit an beliebigen Arbeitsplätzen ermöglicht optimale Anpassung an die jeweiligen Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen

Um über die benötigte Zusatzausstattung entscheiden zu können, ist eine qualifizierte Arbeitsplatzanalyse im Vorfeld erforderlich.

Sinnvoll sind ergänzende Maßnahmen, wie qualifizierte Beratung des Einzelnen durch Arbeitsplatzspezialisten, wie z. B. Arbeitsmediziner, Krankengymnasten, Rückenschullehrer etc., mit dem Ziel, das rückengerechte Verhalten (z. B. die Vermittlung von richtigen Hebe- und Tragetechniken) des Einzelnen zu optimieren.

Grundsätzlich gilt: Die Kombination aus rückengerechten Hilfsmitteln, also z. B. den oben genannten Hubtischen, mit Verhaltens- und gegebenenfalls auch Muskeltraining, garantiert den größten Erfolg. Die Probleme des Einzelnen reduzieren sich, ebenso wie der Krankenstand. Die Motivation der Mitarbeiter steigt. Das sollte auch im Interesse jeden Arbeitgebers liegen. Hilfsmittel, wie Hubtische und Mobilliftsysteme, mindern die Beanspruchung bei Montagearbeiten und/oder beim Umgang mit schweren Teilen, Paletten, Gitterboxen oder sonstigen Transportbehältern am Arbeitsplatz. Das gilt insbesondere für Montagearbeitsplätze, an denen nicht nur das Teilegewicht belastet, sondern auch dauerhafte Bewegungsabläufe.

Checkliste für rückengerechte Hubtische

  • Der Tisch muss über eine stufenlose Höhenverstellung verfügen. Die ist zwingend erforderlich, damit die Arbeitshöhe individuell an die Körpergröße anpassbar ist: Flachformhubtisch bis mindestens 75 cm, Montagehubtisch bis circa 120 cm. Um auch hohe Gegenstände, die sich auf dem Tisch befinden, noch rückengerecht erreichen zu können, darf die Bauhöhe des abgesenkten Hubtisches 10 cm nicht überschreiten.
  • Der Tisch muss die richtige Plattengröße haben. Beim Flachformhubtisch soll sie der am Arbeitsplatz überwiegend verwendeten Palettengröße (z. B. 120 x 80 cm) angepasst sein. Bei Montagetischen orientiert sich die Plattengröße an den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes.
  • Eine umlaufende Fußraumfreiheit ist bei einer angehobenen Plattform erforderlich, um dicht genug an die auf dem Tisch befindlichen Gegenstände herantreten zu können.
  • Die Bedienung muss einfach, problemlos und zeitökonomisch erfolgen können. Gleichmäßige Hub- und Senkzeiten über den ganzen Weg sind erforderlich.
  • Neben einer stationären Einsatzmöglichkeit sind mobile Varianten sinnvoll, um wechselnden Arbeitsbedingungen und Arbeitsstandorten gerecht zu werden.
  • Die Arbeitsplattform muss flexibel sein, denn die Neigbarkeit und Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last erleichtern die Entnahme bzw. die Beladung.

Mindestanforderungen

  • Stufenlose Höhenverstellung
  • Bauhöhe darf 10 cm nicht überschreiten
  • Richtige Plattengröße
  • Umlaufende Fußraumfreiheit
  • Einfache Bedienbarkeit

Außerdem sinnvoll

  • Neigbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Drehbarkeit der auf dem Hubtisch befindlichen Last
  • Mobilität
  • Weitere Optionen entsprechend den Anforderungen des Arbeitsplatzes

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

Bilder & Videos

Das könnte Sie auch interessieren

Weiterlesen...

Veranstaltung finden

Finden Sie interessante Veranstaltungen in Ihrer Nähe rund um den Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026.

Umkreis
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
07 März 2027;
10:00AM - 12:45PM
Atemtag - „Deutschland hat Rücken“ – Sie auch?
15 März 2027;
03:30PM - 06:30PM
Rückengesundheit mit der Feldenkraismethode Intensivworkshop

Sparen Sie 20 % auf die moving Seminar-Kosten

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf die Seminar-Kosten einen Preisnachlass von 20%.

Als zertifizierter movingTrainer können Sie dem movingnet als movingAktiv-Partner oder als moving-PräventionsPartner beitreten und haben Zugang zu allen Serviceleistungen des movingnets. Die Gebühr für die movingAktivPartnerschaft beträgt € 48,00 pro Jahr.

movingAktivPartner bzw. moving-PräventionsPartner erhalten 10% Nachlass auf die im Shop angebotenen moving Produkte (Buch, DVD und Software).

Wie erhalte ich die Sonderkonditionen als AGR-Fördermitglied? Ganz einfach! Senden Sie eine Mail an info@moving.de und an martina.bargsten@agr-ev.de. Wir bestätigen movingNet umgehend Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.

Sparen Sie bis zu 20% bei Europcar Mietwagen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Europcar einen Preisnachlass von 20 %.
Bestellen Sie unter www.europcar.de und geben direkt im Suchfeld die Contract-Nummer 42406176 ein. 

Sparen Sie 20% bei eoto Studentenrucksäcken

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) der AGR zertifizierten eoto Studentenrucksäcke einen Preisnachlass von 20%.

Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.

→ Bestellformular Eigenbedarfsbestätigung öffnen

Sparen Sie 10% bei Silvana Kopfkissen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf eines AGR zertifizierten Silvana Kopfkissen einen Preisnachlass von 10 %.
Bestellen Sie direkt im Online Shop unter www.silvanabettwaren.de und geben im Bezahlvorgang den Rabattcode silvana_agr2026 ein.

Sparen Sie 22 % auf den Verkaufspreis

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf den Verkaufspreis der Präventiven Rückenschule einen Preisnachlass von 22%.

Wenn Sie sich für die Mappe "Präventive Rückenschule" interessieren, so wenden Sie sich direkt an den Autor Ulrich Kuhnt. Dieser nimmt mit uns Kontakt auf, um zu prüfen, ob der Nachlass berechtigt ist.

Erhalten Sie das Kartenspiel zu Sonderkonditionen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie das Kartenspiel zu einem Preis von für 6 Euro (anstatt 12 Euro)  zzgl. Versandkosten.
Bei Abnahme von 50 Stück kann ein Großabnehmerrabatt gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden PDF.

Bestellschein für das Kartenspiel als PDF ausdrucken, ausfüllen und abschicken

Bitte den Bestellschein an die Praxis Portwich schicken und vermerken Sie auf dem Bestellschein Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.

Sparen Sie bis zu 20% bei Sixt Mietwagen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Sixt einen Preisnachlass von bis zu 20 %.
Einfach auf den Buchungslink www.sixt.de klicken. Sie müssen keinen Code angeben. Der Rabatt wird automatisch in der Buchung inkludiert.

Golfeinsteigerangebote Hotel & Resort Defereggental

Als AGR-Fördermitlgied erhalten Sie folgende Angebote:

Die Golf-Woche

An- und Abreise jeweils samstags oder sonntags, 7 Übernachtungen im Luxus-doppelzimmer, einschließlich Gourmethalbpension, 4 Greenfees für die neue 18-Loch Golfanlage des Dolomitengolf Lienz, Weinprobe im Weinkeller. Pro Person im Luxusdoppelzimmer: 549 Euro statt 563 Euro (Nebensaison) bzw. 625 Euro statt 637 Euro (Hauptsaison).

Das große Golfeinsteigerangebot

7 Übernachtungen im Luxusdoppelzimmer, Frühstück und Gourmetmenü am Abend, 5-tägiger Platzreifekurs bis zur Platzerlaubnis, Leihausrüstung, Eintritt in den Club Dolomitengolf (Mitgliedschaft), erste Jahresgebühr für das lfd. Kalenderjahr (im Folgejahr beträgt die Jahresgebühr 248 Euro zuzüglich 36 Euro Verbandsabgabe). Preis pro Person in Defereggental: 999 Euro statt 1150 Euro; Ihr Vorteil: 151 Euro

Generell gilt: Bei Buchungen von 8 Übernachtungen zahlen Fördermitglieder nur 7 Übernachtungen. Ihr Vorteil: Je nach Saison sparen Sie nochmals zwischen 100 Euro und 200 Euro.

Einfach bei der Buchung auf Ihr AGR-Fördermitgliedschaft hinweisen und bei Anreise Ihre Mitgliedsbestätigung vorlegen.

Sparen Sie 20% bei aeris Aktivsitzmöbeln

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines aeris Swopper, Swoppster oder eines Muvman einen Preisnachlass von 20 %.
Dies entspricht z. B. beim aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!

Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.

→ Bestellformular Eigenbedarfsbestätigung öffnen