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Blog Kategorie → Rückengerecht Trainieren

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Menschen tanzen gemeinsam im Kursraum, zu Hause und bei einer Veranstaltung in verschiedenen Situationen.

Kann Tanzen mehr sein als nur ein Freizeitvergnügen? Ja! Inzwischen ist wissenschaftlich sehr gut untersucht, welche vielfältigen Vorteile das Tanzen haben kann. Manche Effekte sind so wertvoll, dass einige Anbieter Tanzen als Therapie nutzen. Therapie-Tanzen gibt es zum Beispiel als Ergänzung in Präventionskursen oder bewegungstherapeutischen Ansätzen.
Ob als strukturierte Tanztherapie, als Präventionsangebot, als Hobby oder als freies Tanzen im Alltag: Rhythmische Bewegung kann ein echter Gewinn für dein Wohlbefinden sein.
Das sind 5 der wichtigsten Effekte des Tanzens:

Auf einen Blick: Tanzen als Therapie

Tanzen kann viele positive Wirkungen haben, zum Beispiel diese:

  • Tanzen kann Koordination und Beweglichkeit fördern
  • Tanzen kann zu einer guten Haltung beitragen
  • Beim Tanzen kannst du Stress abbauen
  • Tanz kann dein Gehirn stimulieren
  • Tanzen kann die Ausdauer unterstützen

Warum kann Tanzen Koordination und Beweglichkeit fördern?

Beim Tanzen bringst du deinen ganzen Körper in Bewegung und brauchst dafür Gleichgewicht und Koordination. Gleichzeitig mobilisierst du die Gelenke und nutzt Bewegungsradien, die im Alltag oft zu kurz kommen. Das kann deine Beweglichkeit und die Bewegungsvielfalt verbessern.

Wie kann Tanzen zu einer guten Haltung beitragen?

Viele Tanzbewegungen beanspruchen die Rumpfmuskulatur, fördern die Aufrichtung und trainieren das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen. Erfahrene Tänzer haben daher oft eine besonders aufrechte Haltung und eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur.
Das kannst du auch erreichen! Regelmäßiges Tanzen kann dazu beitragen, die körperliche Stabilität zu verbessern und das ist ein wichtiger Faktor für einen belastbaren Rücken.

Zwei Menschen tanzen in einem hellen Tanzstudio und führen eine gemeinsame Haltung mit ausgestreckten Armen aus.

Warum kannst du mit Tanzen Stress abbauen?

Jede Form von körperlicher Aktivität kann helfen, Stress zu reduzieren. Beim Tanzen kommen aber noch weitere Faktoren dazu: Die Musik führt und lenkt nicht nur die Bewegungen, sie hilft auch unserem Geist beim Entspannen. Besonders beim freien Tanzen können viele Menschen endlich mal wieder richtig loslassen.

Wie kann Tanz dein Gehirn stimulieren?

Tanzen gilt als hocheffektives Gehirntraining. Das liegt einerseits an den wippenden Bewegungen, andererseits an der Koordinationsfähigkeit, die du dir beim Tanzen aneignen musst.
Indem du Schritte einübst, trainierst du dein Gedächtnis, während ein Teil deines Gehirns mit der Taktwahrnehmung beschäftigt ist und ein anderer Teil deine Bewegungen koordiniert. Beim Tanzen werden mehrere Gehirnareale gleichzeitig aktiviert, sodass sich neue, komplexe Verbindungen stärken können.

Kann Tanzen die Ausdauer unterstützen?

Tanzen ist eine Form von moderater bis intensiver Bewegung, die deinen Kreislauf in Schwung bringen und deine Ausdauer unterstützen kann.
Durch die Musik, die sozialen Kontakte und die ästhetischen Bewegungen entsteht außerdem bei vielen Menschen so viel Motivation, dass sie länger und begeisterter trainieren als in anderen Sportarten. Das ist wiederum gut für die Ausdauer und die anderen positiven Effekte, die das Tanzen bieten kann.

Welche Form von Tanz ist für mich geeignet?

Es gibt ganz unterschiedliche Arten zu tanzen, von spontanem freiem Ausdruck über Standardtänze bis hin zu richtigem Therapie-Tanzen. Welche Art von Tanz passt zu dir?
Diese Einordnungen helfen dir:

  • Tanzkurse oder Tanzgruppen haben viele Vorteile: Sie haben eine hohe soziale Komponente, geben klare Linien vor und motivieren durch regelmäßige Termine. Schau dich doch mal bei den Volkshochschulen oder Tanzschulen in deiner Nähe um, welche Angebote es dort gibt!

  • Nicht für jeden Tanzstil brauchst du einen Partner. Wie wäre es zum Beispiel mit orientalischem Tanz oder Street Dance? Auch für diese Stile gibt es in vielen Städten Kurse.
Vier Frauen tanzen gemeinsam in einem hellen Bewegungsraum und führen eine Gruppenübung aus.
  • Die Kombination aus Tanz und Fitness findest du in vielen Fitnessstudios oder Volkshochschulen. Schau dich zum Beispiel nach Zumba oder Dance-Workouts um!

  • Wenn du lieber alleine zu Hause aktiv wirst, könnte Bodygroove gut für dich passen. Dieser Tanzstil wird in Form von Videos unterrichtet und nutzt sehr freie Bewegungsimpulse zur Musik.

  • Tanzen im therapeutischen Kontext gibt es zum Beispiel in Reha-Einrichtungen, Spas oder Therapiezentren.

Oder du machst es dir einfach und startet ganz intuitiv: Lege deine Lieblingslieder auf und bewege dich spontan, ganz wie es dir guttut! Keine Sorge: Es schaut ja niemand zu. Erlaube dir, Bewegungen und Ausdrucksformen zu testen, die sich gut anfühlen! Dafür ist Tanzen schließlich da.

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