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Schwangere Frau macht Yoga auf einer Matte, sitzt mit Rückenschmerzen am Schreibtisch und schläft seitlich mit Stillkissen – Darstellung typischer Situationen bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft.

Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere und sehr intensive Zeit mit vielen wunderbaren Erfahrungen. Doch die körperlichen Veränderungen können auch zu Beschwerden führen, die es schwer machen, die Schwangerschaft so richtig zu genießen. Viele werdende Mütter berichten zum Beispiel von einem oftmals schmerzenden Rücken. Was sind die Ursachen von Rückenschmerzen in der Schwangerschaft und was kann man dagegen tun? Hier findest du viele helfende Tipps und wichtige Infos.

Was tun gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft?

Wenn in der Schwangerschaft Rückenschmerzen auftreten, geht es nicht darum, diese „wegzutrainieren“. Das ist durch die körperlichen Veränderungen auch kaum möglich. Stattdessen sind die Entlastung und Anpassung das Ziel, um starken Problemen entgegenzuwirken oder sie zu reduzieren. Diese Tipps können helfen:

Plane sanfte, regelmäßige Bewegung in deinen Alltag ein!

So hältst du die Muskeln aktiv und die Gelenke beweglich. Gut geeignet sind zum Beispiel Schwimmen, Spazierengehen, Schwangerschaftsyoga oder sanfte Kräftigungsübungen.

Schwangere Frau sitzt in Yoga-Position auf dem Boden vor einer Couch.

Stärke mit einfachen Übungen Rücken und Becken

Um deinen Körper zu unterstützen, sind Rückenübungen sinnvoll, die eine Kräftigung, Koordination und Dehnung zum Ziel haben. Achte jetzt jedoch besonders gut darauf, welche Übungen sich für dich angenehm und hilfreich anfühlen! Das kann sich je nach Schwangerschaftsstadium ändern.

Schwangere Frau sitzt auf dem Boden in einem Wohnzimmer und führt Dehnübungen durch.

Achte auf Haltungswechsel im Alltag!

Langes Verharren in der gleichen Position kann Rückenschmerzen in der Schwangerschaft verschlimmern. Deshalb solltest du im Alltag oft die Position wechseln, kleine Bewegungspausen einplanen und Hilfsmittel wie Kissen nutzen.

Nutze unterstützende Hilfsmittel für deinen Schlaf!

Mit wachsendem Bauch wird es immer schwieriger, eine gute Schlafposition zu finden. Auch das kann die Lendenwirbelsäule oder den oberen Rücken belasten. Viele werdende Mütter nutzen schon jetzt ein Stillkissen, um eine angenehme Seitenlage zu unterstützen. Sobald das Baby da ist, verwendest du es dann für entspannende Stillpositionen weiter.

Schwangere Frau liegt umrahmt von einem Stillkissen im Bett und schläft.

Setze Wärme und Entspannung ein!

Um ein Gefühl der Verspannung schnell zu beruhigen, kann eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen eine große Hilfe sein. Achte allerdings darauf, die Hitze nicht zu stark werden zu lassen! Außerdem sind Entspannungstechniken und bewusste Pausen jetzt wichtig. Immerhin arbeitet dein Körper gerade auf Hochtouren, um neues Leben entstehen zu lassen. Gönne ihm dafür genügend Zeit und Ruhe!

Eine schwangere Frau geht durch eine hohe Blumenwiese und gönnt sich eine kleine Pause.

Ursachen: Woher kommen Schmerzen in der Schwangerschaft?

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft kommen häufig vor und entstehen aus dem Zusammenspiel mehrerer Veränderungen. Sie sind jedoch fast nie ein Zeichen dafür, dass etwas „falsch läuft“.

Welche hormonellen Veränderungen verursachen Rückenschmerzen bei Schwangeren?

Bei einer schwangeren Frau wird vermehrt das Hormon Relaxin produziert. Es lockert die Bänder und Gelenke, damit sich das Becken auf die Geburt vorbereiten kann. In der Folge wird der Körper beweglicher, als er es gewohnt ist. Stabilität geht verloren und die Muskeln müssen mehr ausgleichen. Das kann dafür sorgen, dass der Rücken schmerzt.

Welche Veränderung der Körperhaltung belastet den Rücken in der Schwangerschaft?

In der Schwangerschaft verändert sich die Körperhaltung. Der Schwerpunkt wandert durch das Gewicht des Bauches nach vorne. Dadurch wird die Lendenwirbelsäule stärker belastet und die Rücken- und Gesäßmuskulatur muss härter arbeiten, um die aufrechte Körperhaltung zu ermöglichen. Die Veränderungen können im Rücken deutlich spürbar werden. Aber nicht nur der Bauch wächst in der Schwangerschaft, der ganze Körper verändert sich: Mit dem Körperschwerpunkt wird auch der Gang anders. Die Brüste werden schwerer. Der Körper setzt generell ein wenig mehr Fett als Reserve an. All das geschieht in sehr kurzer Zeit. Dadurch wird körperliche Aktivität anstrengender und Anzeichen der Belastung werden deutlicher.

Warum führt die abnehmende Spannung im Rumpf zu Problemen?

Um dem wachsenden Kind in der Gebärmutter Platz zu schaffen, dehnen sich die Bauchmuskeln und verändern ihre Lage. Sie können den Körper dadurch nicht mehr so gut stabilisieren, sodass Rücken, Beckenboden und Hüftmuskulatur mehr Arbeit übernehmen müssen. Auch das kann eine Ursache dafür sein, wenn in der Schwangerschaft der Rücken schmerzt.

Schwangere Frau sitzt an einem Schreibtisch und hat offenbar Rückenschmerzen.

Druck auf den Ischiasnerv

Der Ischias ist der größte Nerv im Körper. Er verläuft vom unteren Rücken über das Becken ins Bein. Während der Schwangerschaft kann es im unteren Rücken zu einem unspezifischen Rückenschmerz kommen, der sehr ausgeprägt sein kann. Man spricht dann davon, dass „das Kind auf den Ischiasnerv drückt“. Oft spielen aber auch Verspannungen und die veränderte Körperstruktur eine Rolle.

Fazit

Dein Körper leistet gerade Großartiges und darf deshalb auch mal zwicken. Wichtig ist, dass du die Warnsignale ernst nimmst. Ob durch ergonomische Stillkissen zur Entlastung in der Nacht, sanftes Schwangerschaftsyoga oder kleine Pausen im Alltag – probiere aus, was dir guttut, und mach es dir so bequem wie möglich!

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