Nackenverspannung nach dem Schlafen? Warnung vor falschen Kissen!
Traurig, aber wahr: Viele handelsübliche Kopfkissen entsprechen nicht den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Inzwischen ist längst klar, dass ein einziger Kissentyp nicht für alle Menschen passend ist. Schließlich unterscheiden sich die Kopf- und Nackenform, die Schulterbreite und die persönlichen Schlafgewohnheiten von Mensch zu Mensch ganz beträchtlich. Zusätzlich muss das Kissen gut mit dem verwendeten Bettsystem zusammenspielen, um den Nacken gut zu stützen. Wenn das Kissen nicht zur Matratze und zum Schläfer passt, kann es leicht zu Nackenverspannungen kommen.
Anforderungen an ein gutes Nackenstützkissen
Ein Kissen sollte spätestens alle vier Jahre ausgetauscht werden, weil es dann an Form verliert und in vielen Fällen nicht mehr hygienisch genug ist. Wenn du häufig Nackenverspannungen nach dem Schlafen hast, ist es wahrscheinlich Zeit für ein neues Kissen. Achte dabei auf diese Faktoren:
- Ein gutes Nackenstützkissen sollte etwa 40 x 80 cm groß sein. Nur der Kopf und der Nacken sollen auf dem Kissen liegen. Die Schultern bleiben vor dem Kissen, sonst sind Verspannungen vorprogrammiert.
- Das Kissen sollte in verschiedenen Kissenhöhen angeboten werden oder idealerweise an den Benutzer anpassbar sein, zum Beispiel durch entnehmbare Teilfüllungen.