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Drei Büroszenen zeigen Mitarbeitende bei Besprechung, Bewegungstraining und Präsentation am Arbeitsplatz.

Ein Gastbeitrag der Bergardi GmbH

Ergonomische Bürostühle sind heute Standard. Verstellbare Lendenwirbelstütze, Netzrücken, durchdachte Konstruktionen. Und trotzdem steigt die Prävalenz von Rückenschmerzen sukzessive an.
Das liegt nicht daran, dass diese ergonomischen Bürostühle schlecht gebaut sind. Es liegt daran, dass einige das falsche Problem lösen. Sie optimieren, wie du statisch sitzt. Statisches Sitzen ist aber genau das gemeinsame Merkmal dieser komfortablen, aufwendig konstruierten Bürostühle, das zu Rückenschmerzen führen kann.

Was wirklich passiert, wenn du mehrere Stunden statisch sitzt

Beim Sitzen steigt der Druck auf die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule im Vergleich zum Stehen um bis zu 40 Prozent. Gleichzeitig schaltet die tiefe Rückenmuskulatur, der Musculus multifidus, in den Ruhemodus, sobald eine Rückenlehne die Stützarbeit übernimmt. Nach Stunden entsteht genau das, was viele kennen: tiefliegende Verspannungen, Druckgefühl im Rücken und Trägheit.

Wusstest du? Bandscheiben haben keine eigene Blutversorgung.

Sie ernähren sich ausschließlich über Diffusion: Nährstoffe rein, Abbauprodukte raus.
Aber nur, wenn sich in diesem gallertartigen Körper etwas bewegt. Statischer Druck über Stunden bedeutet schlechte Versorgung, ermüdetes Gewebe und langfristig Schmerz.
Die Lösung ist aktive, progressive Bewegung im Alltag.

Das Bergardi-Prinzip: stabil und aktiv zugleich

Bergardi hat auf Basis dieser physiologischen Grundlagen eine neue Kategorie von Sitzlösungen entwickelt. Keine Optimierung des statischen Sitzens, sondern ein Stuhl, der gleichzeitig stabil hält und den Körper in Bewegung bringt.

Die patentierte Smart Moving Technologie ermöglicht eine geführte Lateralbewegung der Sitzfläche von bis zu 15 Zentimetern. Der Oberkörper bleibt aufrecht, während die Lendenwirbelsäule eine natürliche Seitbewegung durchführt. Tiefenmuskulatur aktiv. Bandscheiben versorgt. Man kann dabei telefonieren, tippen, konzentriert arbeiten. Die Bewegung geschieht intuitiv im Sitzen.

Frau sitzt auf einem beweglichen Bürostuhl, eine Grafik zeigt die Bewegung des Beckens und der Wirbelsäule.

Im Vergleich zu freien Sitzhilfen wie dem Gymnastikball, bietet Bergardi eine geführte, dosierte Bewegung. Ganztägig nutzbar und alltagstauglich.

Was die Forschung zeigt

Bergardi hat sich seit 2015 aus einem persönlichen Grund mit Rückenschmerzen beschäftigt: ein hartnäckiger Bandscheibenvorfall in der Familie. Die gesamte Produktentwicklung baut auf wissenschaftlich fundierten Daten auf. Und wissenschaftliche Evidenz stellt bis heute die Basis aller Entwicklungen.
In einer randomisierten Crossover-Studie 2023 der FH Gesundheitsberufe Oberösterreich saßen Menschen mit gleichbleibenden Rückenschmerzen jeweils sechs Wochen auf einem herkömmlichen Stuhl und auf dem Bergardi Aktivstuhl mit Smart Moving Technologie. Dazwischen lagen vier Wochen Wash-out-Phase, damit sich die Ausgangswerte harmonisieren konnten. Nach sechswöchiger Nutzung auf dem Bergardi-Stuhl konnten die Rückenschmerzen um 76% und die Müdigkeit um 37% reduziert werden.

76%

weniger Rückenschmerzen nach 6 Wochen

37%

weniger Müdigkeit nach 6 Wochen

Ergänzend dazu: In einer internen Befragung von 50 Nutzer:innen 2024 berichteten 81 Prozent bei dreiwöchiger Nutzung von spürbar weniger Rückenschmerzen. Diese Zahlen stehen nicht für sich allein, sondern für eine wachsende Community, die zeigt, dass der Ansatz des aktiven Sitzens funktioniert.

Drei Übungen für den Alltag

Bewegung lässt sich einfacher in den Alltag integrieren, als viele denken.Hier sind drei Übungen, die sofort und ohne Hilfsmittel funktionieren:

  • Hüftöffner
  • Kopfnicken
  • Beckenschaukel

Hüftöffner im Sitzen

Linken Knöchel auf den rechten Oberschenkel legen, aufrecht sitzen, leicht vorneigen, bis die Hüfte zieht. 30 Sekunden halten, dann wechseln. Entspannt die Hüftrotatoren und entlastet die Lendenwirbelsäule. Macht man gerne zwischen zwei Meetings.

Kopfnicken zur HWS-Mobilisation

Kinn langsam zur Brust senken, wieder anheben, zehnmal wiederholen. Eine der wirksamsten Sofortmaßnahmen gegen einen steifen Nacken und Verspannungen entlang der Halswirbelsäule. Unspektakulär. Aber wirksam.

Beckenschaukel — das Bergardi-Prinzip imitieren

Becken bewusst nach links und rechts verlagern, kontrolliert und fließend. Auf jedem Stuhl möglich. Auf dem Bergardi Aktivstuhl passiert diese Bewegung durch die Mechanik von selbst, mit dem richtigen Bewegungsradius und ohne Nachdenken. Aber auch ohne Bergardi gilt: die Bewegung aktiviert die Tiefenmuskulatur und versorgt die Bandscheiben.

Viel Freude mit Bewegung im Alltag wünscht Bergardi!

Bei diesem Blog-Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag, der nicht zwingend die Meinung der Redaktion der Aktion Gesunder Rücken e. V. wiedergibt.

Über die Autoren:

Bergardi ist ein österreichisches Start-up, das 2021 von Markus Franz-Riegler, Walter Schindlegger und Thomas Riegler (v. l.) gegründet wurde. Der Anstoß kam aus einem persönlichen Erlebnis: Ein Bandscheibenvorfall in der Familie, bewegte die Erfinder dazu an einer neuen Sitzmechanik zu tüfteln. Nach mehr als 50 Prototypen und enger Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Ergonomie-Fachleuten entstand die patentierte Smart Moving Technologie. Bergardis Aktivstühle fördern dynamisches Sitzen, sind AGR-zertifiziert und werden in Handarbeit gefertigt.

Weitere Informationen: www.bergardi.com

Drei Männer in weißen Oberteilen stehen nebeneinander und lächeln vor einem neutralen Hintergrund.

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