Wusstest du, dass Übungen für die Rumpfmuskulatur zur täglichen Routine von Astronauten gehören? In der Schwerelosigkeit bauen nämlich die Muskeln schnell ab. Dem entgegenzuwirken ist ganz entscheidend für die Gesundheit und Fitness der Astronauten.
Besonders wichtig ist dabei die Rumpfmuskulatur, die Rücken und Wirbelsäule stabilisiert. Bis zu zwei Stunden täglich trainieren Astronauten gezielt die Kraft und Stabilität dieser und weiterer Muskelgruppen, um fit zu bleiben.
Auf der Erde bauen die Muskeln natürlich nicht so leicht ab. Trotzdem lassen sich viele der Prinzipien aus dem Weltall auch auf unseren Alltag übertragen. Wie das geht und welche Übungen du ausprobieren solltest, das erfährst du hier.
Um Bauch, Hüfte, Becken und Rücken zu stärken, gibt es verschiedene Übungen. Besonders effektiv für die Core-Muskulatur sind diese 5 Übungen:
Begib dich für diese Übung in die Liegestützposition. Ziehe jetzt abwechselnd ein Knie in Richtung Brust und wechsle das Bein in einer fließenden Bewegung. Achte darauf, die ganze Zeit den Rücken gerade zu halten und den Rumpf zu stabilisieren!
Besonders praktisch: Bei den Mountain Climbers trainierst du Ober- und Unterkörper gleichzeitig.
Bird Dog (Diagonalstrecken im Vierfüßlerstand) gehört zu den Klassikern unter den Rumpfmuskulatur-Übungen. So funktioniert er:
Der Rücken bleibt möglichst stabil, auch wenn Arme und Beine in Bewegung sind.
Ein starker Core hängt auch von den seitlichen Rumpfmuskeln ab und diese werden beim Seitstütz (Side Plank) gut trainiert.
Die Brücke, die manche auch unter Glute Bridge kennen, stärkt Po, Oberschenkel und Rückenstrecker.
Bei dieser Core-Übung sprichst du die tiefe Bauchmuskulatur und die Koordination zwischen Armen und Beinen an. So funktioniert die Übung:
Suchst du noch mehr Übungen für den Rücken und den Rumpf? Auf unserer Internetseite haben wir effektiver Rückenübungen zusammengestellt, aus denen du dir dein perfektes Core-Training zusammenstellen kannst.
Diese Grundsätze und Prinzipien aus dem Astronautentraining sind auch für dein eigenes Training wichtig:
Die Rumpfmuskulatur ist das Kraft- und Stabilitätszentrum des Körpers. Sie unterstützt die Wirbelsäule, sorgt für eine aufrechte Haltung und hilft dabei, Bewegungen kontrolliert auszuführen. Dazu tragen viele verschiedene Muskelgruppen bei: die geraden und schrägen Bauchmuskeln, der Rückenstrecker, die tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln, die Beckenbodenmuskulatur, das Zwerchfell und noch einige weitere Muskelgruppen.
Gemeinsam stabilisieren sie den Oberkörper, unterstützen die Wirbelsäule und sorgen dafür, dass Bewegungen wie Drehen, Beugen, Strecken oder das Heben von Lasten kontrolliert ausgeführt werden können. Eine schwache Rumpfmuskulatur kann all diese Tätigkeiten und Bewegungen erschweren. Deshalb sind gezielte Übungen für Rumpf und Rücken so wichtig.
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