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Gesunder Kinderrücken

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Wie zu viele Pfunde dem Rücken schaden

Die Zahl der übergewichtigen Menschen hat sich in den letzten 18 Monaten deutlich erhöht. Laut einer Umfrage der Technischen Universität haben 40 Prozent der Befragten seit Beginn der Pandemie zugenommen. Besonders häufig betroffen sind Menschen zwischen dem 30- und 44. Lebensjahr. „Dadurch steigt nicht nur das Risiko an Diabetes oder Gefäßleiden zu erkranken“, sagt Dr. Reinhard Schneiderhan vom Medizinischen Versorgungszentrum München-Taufkirchen. „Auch der Rücken und vor allem die Bandscheiben leiden unter dem zu viel an Pfunden.“

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Wie schlimm sind meine Rückenschmerzen?

Testen Sie Ihre Warnsignale

Gerade in diesem Moment greifen sich viele Menschen ins Kreuz, weil ihn der Rücken weh tut. Das kann äußerst unangenehm und schmerzhaft sein, ist aber in vielen Fällen auch ein Warnsignal. „Unser Rücken und alle seine Strukturen sind nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch so etwas wie ein Empfangssystem“, sagt der renommierte Wirbelsäulenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan aus München-Taufkirchen. „Denn Kreuzschmerzen weisen in der Regel immer auch auf ein anderes Problem hin. Dieses müssen wir lokalisieren und können es dann in den meisten Fällen auch gut und effektiv behandeln.“

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Rückenschmerzen vorbeugen

Die besten Tipps für den Alltag

https://www.balancebeautytime.com/ruecken/rueckenschmerzen-vorbeugen

Rückenschmerzen haben die verschiedensten Ursachen. Stress, Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und Übergewicht sind nur ein paar Beispiele für Gründe, weshalb viele Menschen an den unangenehmen Schmerzen leiden. Dabei gibt es ebenso viele Möglichkeiten, Rückenschmerzen im Alltag mit ein paar einfachen Maßnahmen vorzubeugen. Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Das A und O zur Vermeidung von Rückenleiden ist ausreichend Bewegung. Rückenfreundliche und rückenstärkende Sportarten, wie Schwimmen oder Yoga, sind dafür bestens geeignet. Neben Dehnübungen und Gymnastik können auch ein Spaziergang in der Mittagspause und ein regelmäßiger Positionswechsel auf dem Schreibtischstuhl das Entstehen von Rückenschmerzen verringern.

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Knorpel- und knochenfreundliche Ernährung

Dr. med. Peter Krapf

Unser Knochengerüst ist eine lebenslange Baustelle, die ständigen Umbauprozessen unterliegt. Bis etwa zum 30. Lebensjahr bauen wir Knochen auf. Nach einer wenige Jahre währenden Phase der Stagnation folgt dann der Knochenabbau, dem es entgegenzuwirken gilt. Mit der richtigen Ernährung lässt sich effektiv zur Prävention von Arthrose, Arthritis und Osteoporose beisteuern. Gerade für Orthopäden und Rheumatologen sollte die Aufklärung ihrer Patienten über eine skelettfreundliche Ernährung zum täglichen Brot gehören.

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So hilft Akupunktur bei Rückenschmerzen

Kleine Stiche, große Erfolge. Etliche internationale Studien haben die Wirksamkeit der uralten chinesischen Heilmethode mittlerweile nachweisen können. Vor allem bei Rückenschmerzen zeigt die Nadel-Therapie gute Erfolge. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei chronischem Kreuzleiden im Lendenwirbelbereich auch die Kosten. Dr. Nadine Allmaras-Crüger, Ärztin mit dem Behandlungsschwerpunkt Akupunktur vom Wirbelsäulenzentrum München- Taufkirchen erklärt, wie die Methode funktioniert und wirkt.

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Vorsicht, Bandscheibenvorfall

„Wann operativ, wann konservativ behandeln?“ titelte ein anerkanntes Fachmagazin vor kurzer Zeit. Das Thema: Bandscheibenvorfälle. Bei über der Hälfte aller 40-Jährigen sind bereits Abnutzungen der Bandscheiben sichtbar, im hohen Alter ist das bei 90 Prozent aller Patienten der Fall. Tatsächlich machen Bandscheibenvorfälle jedoch weniger als fünf Prozent der orthopädischen Diagnosen aus. „Selbst wenn eine Bandscheibe verantwortlich für die Schmerzen sein sollte, lassen sich die Beschwerden meist gut ohne OP behandeln“, so der Hamburger Orthopäde Dr. Martin Buchholz. In Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt dir der Facharzt, welche Vorboten es für Bandscheibenvorfälle gibt und welche Präventionsmaßnahmen sich eignen.

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Gute Nachrichten für Ihren Rücken

Was tun, wenn das Kreuz wehtut? Diese Frage stellt sich fast jeder Deutsche im Laufe seines Lebens. Denn Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins.

Dennoch kursieren in den Köpfen der Menschen und im Internet viele Fehlinformationen und das hat Folgen. „Patienten mit Rückenbeschwerden sind oft von Ängsten geplagt“, berichtet Prof. Joachim Grifka, ehem. Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach. „Selbst bei banalem Rückenschmerz haben viele Menschen Angst, dass es etwas Schlimmes sein könnte oder sie gar im Rollstuhl landen. Zudem besteht eine große Furcht vor Bandscheibenvorfällen, denn damit verbinden die meisten Menschen die Notwendigkeit einer Operation und haben Schreckensbilder von Komplikationen vor Augen.“ Doch gerade wenn es um den Rücken geht, sind solche Sorgen in den meisten Fällen überflüssig. Oft ist nicht mal ein Arzt nötig, um wieder schmerzfrei zu werden. „Und jeder kann selbst viel dafür tun, dass es erst gar nicht zu Beschwerden kommt“, betont der renommierte Orthopäde.

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Sich selbst mit einem Plus an Bewegung beschenken

Dieses blöde Virus. Jetzt bringt es auch unser geliebtes Weihnachtsfest und Silvester komplett durcheinander. Zumindest was Reisen und größere Feste angeht. Trotzdem wollen wir es uns natürlich so gemütlich wie möglich machen. Doch genau das ist der Knackpunkt. „Denn wer sich über die Feiertage hinweg nicht regelmäßig und ausreichend bewegt, erhöht sein Krankheitsrisiko“, sagt Dr. Reinhard Schneiderhan, Leiter Regionale Schmerzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin in München-Taufkirchen. „Die Waage zeigt deutlich mehr an, die Muskeln schwinden und auch die Knochendichte nimmt ab. Rückenschmerzen sind da quasi vorprogrammiert.“

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Rückengesund in Corona-Zeiten

So bleiben Sie auch zu Hause fit

Ein Virus verändert derzeit unseren Alltag. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind. Wir sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel ist auch für die Rückengesundheit keine optimale Situation. Doch Probleme vorbeugen, Beschwerden überwinden und Schmerzen vermeiden, geht auch sehr gut in den eigenen vier Wänden. AGr-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan mit den besten Tipps für ein starkes Kreuz in Corona-Zeiten.
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Das wollte ich immer schon mal wissen

Dr. Schneiderhan beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen zu Rückenschmerzen

Probleme mit dem Kreuz haben sich zum Massenleiden in unserer modernen Gesellschaft entwickelt. Alle Altersgruppen und sozialen Klassen sind betroffen. Die Krankheit plagt Dauersitzer ebenso wie Menschen, die den ganzen Tag auf den Beinen sind. Die Medizin verfügt mittlerweile über ein Riesenarsenal an Therapien. Trotzdem ranken sich immer noch viele Mythen um die Volkskrankheit Nummer 1. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan vom gleichnamigen Medizinischen Versorgungszentrum in München Taufkirchen, beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen zu Rückenschmerzen.
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Bewegungsmangel, schlechte Haltung, nachlassendes Körpergefühl und Rückenschmerzen: Diese Probleme sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und sie nehmen immer weiter zu. Um ihnen zu begegnen, solltest du deiner Rumpfmuskulatur ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken und sie trainieren. Was das bedeutet und wie das geht, darum geht es in unserem Experteninterview mit Sven Adomat. Mit seinen Tipps und Erklärungen wird es dir ganz leichtfallen, noch heute mit einem Training für deine Rumpfmuskulatur zu beginnen.

Jetzt Experten-Podcast anhören!

Wo befindet sich die Rumpfmuskulatur und warum ist sie wichtig?

Sven Adomat erklärt im Interview: „Zur Rumpfmuskulatur gehören vereinfacht gesagt alle Muskelgruppen zwischen Hüfte und Hals, abgesehen von den Armen.“ Die größten und wichtigsten Muskelgruppen in diesem Bereich gehören zum Bauch, zum Rücken und zur Brust. „Wenn die Tiefenmuskulatur im Rumpf kräftig und gesund ist, wirkt sich das positiv auf dein Wohlbefinden, deine Körperhaltung und deine Rückengesundheit aus“, ist Sven Adomat überzeugt. Eine schwache Muskulatur in der Körpermitte kann dagegen zu Rückenschmerzen, Haltungsproblemen und weiteren Schwierigkeiten beitragen. Deshalb solltest du dem oberen und unteren Rücken sowie den Muskeln in Bauch und Brust unbedingt deine Aufmerksamkeit schenken.

Rumpfmuskulatur stärken: So findest du effektive Übungen für deinen Rücken

Beim Thema Übungen folgt Sven Adomat einem eher ungewöhnlichen Ansatz: „Die meisten Menschen brauchen keine ausgefeilten Übungspläne, um ihre Rumpfmuskulatur zu stärken.“ Stattdessen kannst du mit ein wenig Körpergefühl die passenden Übungen selbst finden und dein Training ganz einfach Zuhause durchführen.

Sven Adomat erklärt im Interview: „Letzten Endes gibt es nur vier Grundbewegungen für die Muskeln in der Körpermitte: Beugen, Strecken, Seitneigen und Rotieren.“ Um deine Rumpfmuskulatur zu stärken, kannst du dir einfach verschiedene Übungen heraussuchen, die diese Grundbewegungen ermöglichen. Nutze eine große Vielfalt an Übungen und Bewegungsmustern, sodass du immer wieder neue ausprobieren kannst! Probiere auch Übungen auf wackeligen Untergründen einmal aus, denn so lässt sich die wichtige Tiefenmuskulatur von Bauch, Rücken und Beckenboden besonders gut trainieren.

Wichtig bei all deinen Trainingseinheiten ist Aufmerksamkeit und Körpergefühl. Führe die Übungen bewusst aus und höre auf deinen Körper, wenn er dir Unwohlsein signalisiert! „Es ist nicht nötig, an die persönlichen Grenzen zu gehen, schon gar nicht am Anfang des Trainings. Stattdessen solltest du immer in einem Bereich bleiben, der sich für dich gut anfühlt“, betont Sven Adomat. „10 Minuten am Tag sind schon ein sehr guter Schritt, wenn du die Rückenmuskulatur stärken willst.“

Weitere Informationen und Tipps über deine Rumpfmuskulatur

Um noch mehr Tipps zum Thema Rumpfmuskulatur zu bekommen, solltest du dir unbedingt unseren Podcast mit Sven Adomat anhören. Dort erfährst du zum Beispiel, wie du dir ganz einfach selbst Übungen zurechtlegen kannst oder woher du gute Anleitungen bekommst. Der Rückenexperte verfolgt einen Ansatz, bei dem jeder Mensch entspannt und ohne Druck zu mehr Bewegung findet und die Rumpfmuskulatur stärken kann. Wenn du dir bisher unsicher warst, welche Übungen du für einen starken Rücken ausführen solltest und wie intensiv ein Training sein muss, wirst du nach dieser Podcastfolge viel entspannter an das Thema herangehen können.

Probiere es aus und höre dir die Folge gleich an!

Infos über unseren Interviewpartner

Sven Adomat: Sportwissenschaftler und Therapeut, Inhaber von activleben.