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Für die Mädels unter uns gehört sie sicherlich zu den „Must-Watch-Series“, die Rede ist von Sex and the City. In der Serie geht es um Freundschaften, Beziehungen, alltägliche Probleme und? Ganz klar: High Heels! Spätestens seitdem Carrie & Co. sich auf den hochhackigen Schuhen durch den New Yorker Dating-Dschungel kämpfen sind sie Statussymbol. Sie strecken das Bein optisch, gelten als elegant, cool und sexy. Und wir können es nicht verleugnen: Viele Frauen bewegen sich auf Absätzen durch’s Leben. Ein hoher Absatz kann uns das Gefühl geben, stilbewusst mitten im Leben zu stehen. Doch was dem Selbstbewusstsein und dem Auftreten hilft, ist nicht immer auch gesund für unsere Füße oder den Rücken.

Unpassendes Schuhwerk, und damit sind nicht nur High Heels gemeint, kann eine Reihe von unerwünschten Problemen hervorrufen. Wusstest du, dass unsere Füße mehr als ein Drittel unseres Lebens in Schuhen verbringen? Höchste Zeit also für eine Bestandsaufnahme und hilfreiche Tipps für einen rückengerechteren Gang durch’s Leben.

Wer schön sein will muss (nicht) leiden!

Du fragst dich, wer überhaupt auf die Idee kam, Schuhe mit Absätzen zu tragen? Berechtigte Frage, denn populär wurden die Stöckelschuhe bereits vor mehreren Jahrhunderten, damals waren sie allerdings ausschließlich den Königen vorbehalten. Um ganz genau zu sein, vermutet man den Ursprung der hohen Schuhe sogar im Reiten. Bei den ältesten bekanntesten Schuhen mit Absatz handelt es sich nämlich um Schuhe von Reitvölkern. Nun aber genug mit dem Geschichtsunterricht! Auch in der Gegenwart ist die Schuhauswahl ein sensibles Thema.

Denn wer kennt es nicht: Im Schuhladen verlieben wir uns in ein Paar Schuhe und ohne weiter nachzudenken, wandert es über die Kasse in unsere Tasche. Dabei ist es so wichtig, sich die Qualität noch einmal genauer anzuschauen. Nicht nur hohe Absätze, auch zu enge oder zu lockere Schuhe, die kaum Halt bieten, über ungedämpfte Sohlen oder kaum atmungsfähiges Material verfügen, können Rückenschmerzen und Haltungsfehler verursachen. Warum das so ist? Stoß- und Stauchbelastungen, die beim Aufsetzen der Füße auf harten Boden auftreten, belasten unsere Wirbelsäule und die Gelenke sehr stark. Wird dein Fuß eingeengt oder nicht richtig gestützt, kann er nicht „arbeiten“. Auf Dauer können so Rückenschmerzen entstehen oder verstärkt werden. Aber nicht nur unser Rücken leidet unter unbequemen Schuhen, mögliche weitere Beschwerden können sein:

  • Sehnenverkürzungen
  • Schwielen oder Blasen
  • Druckschmerzen
  • Deformationen

Doch was tun, wenn der Schuh drückt? Mit unseren Tipps tragen dich deine Füße schon bald unbeschwerter durch’s Leben:

1. Qualität vor Quantität!

Manchmal ist weniger eben mehr. Diesen Spruch hast du sicherlich schon das ein oder andere Mal gehört, aber wenn es um das Material deiner Schuhe geht, solltest du ihn berücksichtigen. Ein angenehmes Material wie Leder ist atmungsaktiv und somit nicht nur gesünder für deine Haut, du wirst auch am Tragekomfort einen deutlichen Unterschied spüren. Probiere es doch einfach mal aus! Natürlich ist auch uns bewusst, dass qualitativ hochwertige Schuhe ihren Preis haben, aber minderwertige eben einen noch höheren: deine Gesundheit. Die Investition in gutes Schuhwerk lohnt sich also allemal.

2. Wo drückt der Schuh?

Am besten nirgends! Wähle deine Schuhe so aus, dass sie in der Breite und Länge zu dir passen, sie sollten also möglichst bequem anliegen. Wichtig ist, dass der Schuh weder drückt noch zu groß ist, damit er den Fuß nicht unangenehm belastet. Ein Berater wird dich bestimmt gerne bei der individuellen Anpassung unterstützen. Wusstest du, dass es nicht nur wichtig ist, welchen Schuh du kaufst, sondern auch wann? Richtig gehört! Deine Füße verändern sich im Laufe des Tages, denn sie werden länger und vor allem breiter. Das liegt einfach in der Natur der Sache und ist nicht zu vermeiden. Damit deine neuen Prachtstücke also nicht im Tagesverlauf zu eng werden, solltest du sie eher am Nachmittag als in den Morgenstunden auswählen.

3. Let it roll

Achte darauf, dass dein Fuß in der Ferse sicher geführt wird. Unterstützung erhältst du dabei von einer ergonomisch geformten, abgerundeten Sohle. Diese entlastet deinen Rücken und fördert die natürliche Abrollbewegung deines Fußes. Weiterer Pluspunkt: Beim Gehen wird automatisch deine Beinmuskulatur angeregt.

4. Mal Druck ablassen

Nicht nur du solltest zwischendurch mal all den Stress von dir abschütteln, auch dein Fuß freut sich über eine Entlastung. Dafür werden hochwertige Schuhe an stark beanspruchten Stellen, wie z. B. an der Ferse, abgedämpft. Worauf solltest du bei der Sohle noch achten?

  • Die Sohle sollte nicht aus hartem Material bestehen,
  • sondern flexibel sein,
  • eine gute Dämpfung aufweisen und
  • das natürliche Abrollverhalten deines Fußes begünstigen.

Grundsätzlich kannst du dir merken, dass rückenschonende Schuhe aus verschiedenen Materialen gefertigt werden. Das hat den Vorteil, dass das Auftreten beim Gehen abgefedert wird und dein Rücken sowie deine Kniegelenke geschont werden. Schmerzen kannst du so wunderbar vorbeugen. AGR-zertifizierte Schuhe wurden unter anderem auf diese Kriterien bereits geprüft. Marken wie Chung Shi, Ganter oder Joya garantieren mit dem AGR- Gütesiegel von Ärzten und Therapeuten geprüft und empfohlen also höchste Qualität und Rückenfreundlichkeit.

5. Falls nötig gehören sie in die Schuhe wie die Butter auf’s Brot – Einlagen

Fall du unter einer Fußschwäche wie Spreiz-, Senkfuß oder anderen Fußschäden leidest, benötigst du unter Umständen spezielle Einlagen. Dass du diese auch tatsächlich nutzt, ist wichtig. Nehme sie also mit zum Schuhkauf, um sicherzustellen, dass sie auch in deine neuen Prachtstücke passen. Die neuen Schuhe sollten eine herausnehmbare Einlegesohle haben, damit du diese durch deine individuellen Einlagen tauschen kannst und der Schuh dennoch sicher am Fuß gehalten wird. So gibt es hinterher keine unpassenden Überraschungen.

6. Ergonomisch? Na logisch.

Was soll eigentlich ein sogenanntes „ergonomisches Fußbett“ bezwecken? Im Wesentlichen soll es deinen Füßen und den Unterschenkeln den nötigen Halt geben. Warum? Ein angemessenes Maß an Unterstützung führt zu ganztägigem Komfort und erhöht deine Produktivität. Das Fußbett passt sich an deine natürliche Fußform an und unterstützt deinen Gang sowie deine Körperhaltung. Aber das war’s noch nicht: Es stärkt sogar deine Bauch -und Rumpfmuskulatur! Nicht schlecht, was so ein ergonomisches Fußbett alles kann, oder? Das AGR-Prüfungsgremium hat bereits einige besonders rückenfreundliche Aktivschuhe mit dem Gütesiegel ausgezeichnet, eine Übersicht findest du hier: www.agr-ev.de/aktivschuhe.

Noch mehr Infos findest du übrigens unter www.agr-ev.de/schuhe