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Rückenfreundliche Lösungen für viele Bereiche Ihres Lebens

Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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AGR-geprüfte Produkte

Entdecken Sie über 1000 geprüfte Produkte aus verschiedenen Themenbereichen

Rückengesund in Corona-Zeiten

So bleiben Sie auch zu Hause fit

Ein Virus verändert derzeit unseren Alltag. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind. Wir sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel ist auch für die Rückengesundheit keine optimale Situation. Doch Probleme vorbeugen, Beschwerden überwinden und Schmerzen vermeiden, geht auch sehr gut in den eigenen vier Wänden. AGr-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan mit den besten Tipps für ein starkes Kreuz in Corona-Zeiten.
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Das wollte ich immer schon mal wissen

Dr. Schneiderhan beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen zu Rückenschmerzen

Probleme mit dem Kreuz haben sich zum Massenleiden in unserer modernen Gesellschaft entwickelt. Alle Altersgruppen und sozialen Klassen sind betroffen. Die Krankheit plagt Dauersitzer ebenso wie Menschen, die den ganzen Tag auf den Beinen sind. Die Medizin verfügt mittlerweile über ein Riesenarsenal an Therapien. Trotzdem ranken sich immer noch viele Mythen um die Volkskrankheit Nummer 1. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan vom gleichnamigen Medizinischen Versorgungszentrum in München Taufkirchen, beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen zu Rückenschmerzen.
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Wie viel Schulranzen verträgt das Kind?

Rückenfreundlich ins erste Schuljahr

Um das Thema Schulranzen ranken sich zahlreiche Mythen: Beispielsweise, dass schwere Taschen dem Kinderrücken schaden oder dass ein Trolley die rückenfreundlichste Alternative sei. Die Informationen und das Produktangebot sind riesig. Eltern sind daher häufig verunsichert, wenn die Einschulung naht und es darum geht, ihre Kinder mit einem geeigneten Schulranzen auszustatten. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. erklärt, worauf es wirklich ankommt.
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Achtsam durch den Tag

Tag der Rückengesundheit am 15. März

Achtsam sein und dem Rücken etwas Gutes tun - unter diesem Motto werden am Tag der Rückengesundheit am 15. März 2020 bundesweit viele unterschiedliche Aktionen und Workshops angeboten. Denn wer sich bewusst auf den Moment konzentriert, lernt die Signale seines Körpers besser wahrzunehmen - und kann einem schmerzenden Rücken rechtzeitig vorbeugen.

Bereits zum 19. Mal findet der Aktionstag als gemeinsame Initiative der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. und des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. statt, um die Prävention der Volkskrankheit ins öffentliche Gedächtnis zu rufen. Auch in diesem Jahr veranstalten die beiden Vereine einen gemeinsamen Expertenworkshop.

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Rückenschmerzen? Bei jedem Dritten ist es Stress

Lange galten Rückenschmerzen als rein orthopädisches Problem. Doch mehr und mehr rückt eine weitere Ursache in den Vordergrund: die Psyche. Mehrere Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass bei mehr als 30 Prozent der Betroffenen die Psyche, und hier vor allem Stress, der schmerzauslösende Faktor ist. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über dieses Phänomen und die Behandlungsmöglichkeiten.

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Rückenfit durch die Skisaison

Schneebedeckte Pisten sind der Traum vieler Skifahrer. Wintersport ist bei allen Generationen gleichermaßen beliebt. Rund 28 Millionen Menschen betreiben ihn in Deutschland. Besonders populär ist das Skifahren. Doch bei dieser Form des Wintersports treten häufig Beschwerden und Verletzungen auf – besonders im Rücken. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. gibt Tipps, wie man dennoch rückenfreundlich durch die Saison kommt.
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Ohne Rückenschmerzen durch das neue Jahr

Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel, wie das Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor. Doch ebenso schnell, wie die Raketen und Böller verstummen, sind schon nach wenigen Tagen auch die guten Vorsätze wieder vergessen. Doch das muss nicht sein. Vor allem, wenn es um die Gesundheit geht. Gerade für die vielen Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, hat AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan ein paar tolle Tipps für das ganze Jahr 2020 parat.
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Aktiv sitzen und Bewegung fördern

Bürostuhlkonzepte für einen gesunden Rücken

Jeder zweite Arbeitnehmer hat einen Computerarbeitsplatz - und verbringt den Großteil des Tages sitzend. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden führen.

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Sportgeräte zum Rücken stärken

Radfahren und Joggen gehören zu den beliebtesten Sportarten. Was bei diesen Bewegungsformen häufig auf der Strecke bleibt, ist das Training der tieferliegenden Muskulatur. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, müssen nämlich genau diese Muskelschichten regelmäßig trainiert werden. Kleine Helfer für Zuhause unterstützen dabei, diese gezielt zu mobilisieren. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. stellt fünf zertifizierte Hilfsmittel vor.

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VERANSTALTUNGS-TIPP: THERAPRO IN STUTTGART

Fachmesse und Kongress vom 05. - 07. Februar 2020 - AGR vor Ort

Ihre ausgewogene Mischung aus Produktschau, Fortbildung und Rahmenprogramm hat die Stuttgarter TheraPro Fachmesse + Kongress zur wichtigsten Anlaufstelle für Therapie, Rehabilitation und Prävention im süddeutschen Raum gemacht. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure bestätigen der Messe regelmäßig eine wachsende Bedeutung als Informationsplattform. Nun steht die achte Ausgabe ins Haus. Von Freitag, 7. Februar, bis Sonntag, 9. Februar, bietet die TheraPro 2020 neben einer umfassenden Produkt- und Dienstleistungspalette insgesamt fünf Kongresse sowie eine Vielzahl kostenfreier Vorträge, Seminare und Workshops, die auch für die Besucher der parallel stattfindenden Fachmesse MEDIZIN zugänglich sind. Damit verfolgt die Messe ihren interdisziplinären Ansatz konsequent weiter, der den Austausch zwischen den einzelnen Professionen und die Vernetzung innerhalb des Gesundheitswesens fördern soll.

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Lärmreduzierte Bürobereiche

Lärmreduzierte Bürobereiche

Weniger Lärm im Büro durch Akustikkabinen

Die Telefone klingeln, der Drucker läuft auf Hochtouren, die Lüftungsanlage macht unangenehme Geräusche und im Flur unterhalten sich die Kollegen. Die Liste der Lärmquellen im Büro ist lang. In der modernen Arbeitswelt sind wir permanent den verschiedensten Reizen ausgesetzt. Insbesondere Geräuschquellen führen auf Dauer jedoch zu Stress, welcher häufig ein Grund für Muskelverspannungen und Rückenschmerzen ist.

Neben der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter, leiden die Konzentration und die Produktivität unter den Belastungen. Aufgrund geringer Privatsphäre und Schalldämpfung, gilt dies besonders für offene Bürokonzepte. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern, führen sie oftmals auch zu einer erhöhten Lärmbelastung.

Hinzu kommt: ständiger Lärm am Arbeitsplatz kann sogar den Nachtschlaf stören, was ebenfalls Rückenbeschwerden verursachen kann. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Umgebung mit angemessenem Lärm- und Schallschutz zu achten, sowohl aus der Sicht der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

Akustikkabinen fördern die Gesundheit der Mitarbeiter

Die Lösung: Akustikkabinen bieten den Mitarbeitern schallisolierte Rückzugsorte. Der Arbeitgeber reduziert damit die Umgebungsreize, wirkt Belastungen entgegen und fördert somit die Arbeitnehmergesundheit.

Vor allem in Großraumbüros und Open-Space-Landschaften können lärmreduzierte Rückzugsbereiche eine angenehmere Arbeits- sowie Entspannungsumgebung schaffen. Zeitgleich verringert sich der Lärmpegel auf der Großfläche, da Videocalls und kleine Meetings in den Kabinen stattfinden. Ruhe, Entspannung und störungsfreies Arbeiten werden ermöglicht – der Stresspegel sinkt.

Auf die Schalldämmung kommt es an

Bei der Anschaffung einer Akustikkabine sollten Sie zunächst eine wirkungsvolle Schalldämmung sicherstellen. Achten Sie dabei auf ein Zertifikat von anerkannten Prüfstellen. Die verwendeten Materialien der aufstellbaren Rückzugsräume sollten durch ihre Struktur den Schall absorbieren und die Ausbreitung von Lärm reduzieren.

Achten Sie auf ergonomisches Interieur

Eine rückenfreundliche Ausstattung der Rückzugsbereiche ist ebenfalls wichtig, um den Mitarbeitern angenehmes und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, bietet Ihnen das AGR-Gütesiegel Orientierung. Durch die Unterstützung einer ergonomischen und bewegten Haltung lassen sich oftmals Rückenschmerzen vermeiden.

Belüftung und Beleuchtung sorgen für frischen Wind

Die lärmreduzierenden Kabinen sollten über eine gute Belüftung und ausreichende Beleuchtung verfügen. Eine frische Luftzufuhr und angemessene Lichtverhältnisse tragen zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter bei. Automatische Steuerungssysteme passen die Beleuchtung und Belüftung den Bedürfnissen der Nutzer an.

Elektronik im Raum

Bei der Planung der Rückzugsbereiche sollten Sie zudem an die Stromversorgung denken, um den Mitarbeitern die Nutzung von elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zu ermöglichen. Dies gewährleistet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Einschränkungen fortsetzen können.

Weitere sinnvolle Tools: Tipps, die das Arbeiten noch angenehmer machen

  • Signalisierung der Raumbelegung, z. B. durch farbliche Leuchtmittel.
  • Ergänzend manuelle Steuerung von Beleuchtung und Belüftung zur individuellen Anpassung.
  • Beleuchtung, die das natürliche Tageslicht nachbildet.
  • Verschiedene Kabinengrößen und Ausstattungen für unterschiedliche Bedürfnisse: verschiedene Bereiche können beispielsweise für Telefonate, Videoanrufe, konzentriertes Arbeiten oder kleine Besprechungen genutzt werden.

Wichtig: Stellen Sie sicher, dass alle sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt werden.

Checkliste für rückengerechte Lärmreduzierte Bürobereiche

Mindestanforderungen

  • Gewährleistung der allgemeinen Produktsicherheit
  • Nachweis einer wirkungsvollen Schalldämmung
  • Ergonomisches Interieur
  • Angemessene Belüftung und Beleuchtung
  • Automatische Steuerung für Beleuchtung und Belüftung
  • Ausreichende Stromversorgung des Raums

Außerdem sinnvoll

  • Signalisierung der Raumnutzung
  • Schalter zur manuellen Steuerung von Beleuchtung und Belüftung
  • Tageslichtqualität
  • Verschiedene Raumgrößen und unterschiedliche Ausstattungen

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Sedus

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.sedus.de

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Laptopständer

Laptopständer

Mit dem richtigen Laptopständer rückenfreundlicher arbeiten

Über 4 Millionen Laptops gehen jedes Jahr über den Ladentisch und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind praktisch, variabel und fast überall einsetzbar. Ein Problem ist jedoch, dass die täglich oft stundenlange Nutzung der kleinen Computer zu Verspannungen im Hals-Nackenbereich führen kann. Denn fast automatisch senkt sich unser Blick und wir sitzen nach und nach immer gekrümmter mit den Augen viel zu dicht am Bildschirm. Diese belastende Körperhaltung lässt sich ohne Hilfsmittel so gut wie gar nicht vermeiden. Und so dauert es oft nicht lang und unser Körper sendet Signale bitte Abhilfe zu schaffen.

Sie besitzen ebenfalls einen Laptop und kennen diese Problematik? Dann kann auch für Sie ein passender Laptopständer, in Kombination mit den passenden PC-Eingabegeräten wie Tastatur und Maus, die Lösung sein.

Das Problem: Tech Neck

Aufklappen, anschalten und lostippen. Laptops können unseren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Doch sie haben eine ganz entscheidende ergonomische Schwäche: Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und das macht sie deutlich weniger flexibel als einen Desktop-Computer. Deshalb klagen auch überdurchschnittlich viele Laptop-Nutzer über eine steife Nackenmuskulatur. Hinzu kommt, dass sich Brust- und Bauchmuskeln durch die meist gekrümmte Haltung verkürzen. Umgangssprachlich kommt hier schnell der Begriff „Tech Neck“ ins Spiel - eine Abkürzung für Technik und dem englischen Wort für Nacken = Neck. Das Resultat sind dann nicht nur Schmerzen im Hals- Nackenbereich, sondern auch bis zum unteren Rücken. Auch Kopfschmerzen zählen zu den bekannten Symptomen. Was also tun, wenn Sie unbeschwert mit dem Laptop arbeiten möchten? Die Lösung: Ein an die Aufgaben angepasster Laptopständer.

Haltung bitte

Die wichtigste Voraussetzung ist die Möglichkeit die Höhe des Monitors passend zu Ihrer Arbeitsaufgabe einzustellen und so den Blickwinkel zu verbessern. Als ideal gilt ein Abstand zwischen Augen und Bildschirm von circa einer Armlänge. Der Blickwinkel zum Bildschirm sollte leicht gesenkt sein. Allerdings schließt die Verwendung eines Laptopständers auch immer eine extern verwendbare Maus und Tastatur mit ein. Ohne diese PC-Eingabegeräte ist das ergonomische Arbeiten am Laptop ansonsten wenig sinnvoll. Doch zusammen erhöhen sie die Variabilität und helfen Ihnen, die bei der sitzenden Tätigkeit so wichtigen Haltungsveränderungen vornehmen zu können.

Laptop und Laptopständer müssen zusammenpassen

Ganz wichtig für Ihre Arbeit ist selbstverständlich die Standsicherheit des Laptopständers. Nichts ist nerviger als ein wackeliger Bildschirm. Deshalb achten Sie darauf, dass das gewünschte Modell auch zu Ihrem Gerät passt. Nicht jeder Laptop passt auf jede Halterung, weshalb Hersteller meist auch unterschiedliche Größen und Varianten anbieten. Idealerweise ist der Laptopständer flexibel einsetzbar, klein zusammenzufalten und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.

Worauf kommt es noch an?

Technisch gesehen sollten Sie darauf achten, dass bewegliche Teile eine gute Dauerhaltbarkeit aufweisen, sich die Halterung leicht und schnell aufstellen sowie gut transportieren lässt.

Jeder der schon mal mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, dass dieser sehr viel Wärme abgibt. Für eine gute Belüftung des Computers darf die Wärmeabfuhr nicht durch den Laptopständer behindert werden.

Checkliste für rückengerechte Laptopständer

Mindestanforderungen

  • Einfacher, selbsterklärender Aufbau
  • Optimierte Positionierung des Laptops
  • Standsicherheit
  • Gute Wärmeabfuhr
  • Schadstofffreiheit
  • Eindeutige und verständliche Gebrauchsanweisung

Außerdem sinnvoll

  • Mobile Einsetzbarkeit
  • Dokumentenhalterfunktion
  • Für Tablets geeignet

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Körperzentriert Arbeiten

Körperzentriert Arbeiten

Mehr Gesundheit im Büro - Körperzentriert Arbeiten (KA)

Schreibtisch, Stuhl und Computer – mehr braucht es nicht für einen Büroarbeitsplatz. So denken immer noch viele und irren gewaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben eindeutig gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage massiv verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Hierzu gibt es verschiedene gute Ansätze, einer davon ist die Methode Körperzentriert Arbeiten.

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Wohlfühlen bei der Büroarbeit

Körperzentriert Arbeiten (KA) beschreibt eine Methode, bei der bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gerecht werden.

Der natürliche Bedarf nach Bewegung, Ausgleich und Abwechslung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Verbesserte Soft- und Hardware macht Bewegung jedoch oft überflüssig.

Die Methode Körperzentriert Arbeiten leistet einen Beitrag zu mehr Körperbewusstheit am Arbeitsplatz und zeigt, wie Verhaltens- und Verhältnisprävention zusammengedacht zu mehr Gesundheit führt. Dabei entstehen Arbeitsplätze, an denen man gleichzeitig hochkonzentriert und rückenfreundlich arbeiten kann. Das Ziel dabei: trotz Dauerbelastung gesund bleiben.

Drei Schritte zum Körperzentriert Arbeiten

Drei Schritte sind nötig, um das Konzept in die Praxis umzusetzen

1. Eine Arbeitsplatzanalyse, bei der die Maße und Werte von Raum, Möbeln und des darin arbeitenden Menschen ermittelt werden.

2. Die Bereit- und Einstellung technischer Möglichkeiten von Möbeln, Eingabegeräten und Software in Abstimmung auf individuelle Körperproportionen.

3. Das Aktivieren der Tiefensensibilität im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit (siehe unten).

5 Elemente für ein gesundheitsförderndes Büro

Sind diese drei Schritte vollzogen, geht es an die Umsetzung und hier sind es 5 Elemente, die aus einem herkömmlichen Büroarbeitsplatz einen hocheffektiven, rückenfreundlichen und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz machen.

1. Flexibler Monitorarm

Er muss, je nach Körperhaltung und Arbeitsaufgabe, eine optimale Zentrierung, Entfernung und Kippung zur Sichtachse ermöglichen. Dadurch wird lästiges Hin-und-Her-Gucken oder Augenzusammenkneifen vermieden. Der Bildschirm kann der jeweiligen Arbeitsaufgabe flexibel angepasst werden. Zudem kann der Monitor auch spontan bei einer Besprechung im Stehen als Projektionsfläche genutzt werden.

2. Tischpult

Tischpulte werden oft auch als Dokumenten- oder Konzepthalter bezeichnet. Papierunterlagen können mithilfe eines entsprechenden Halters zwischen Monitor und Tastatur so angeordnet werden können, dass sie in der Sichtachse liegen und stets gut lesbar sind. Dadurch muss der Kopf nicht gedreht werden, Verspannungen und andere Gesundheitsprobleme im Nacken- und Schulterbereich verschwinden.

Ideal sind Tischpulte und Dokumentenhalter, deren Winkel ohne Schraubverbindung flexibel verstellbar sind und die ohne weitere Technik auskommen.

3. Tastatur und Maus

Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Hände beim Benutzen der Tastatur nicht nach innen verdreht werden. Entscheidend ist auch, dass der Abstand zwischen den Händen beim Tippen variiert werden kann. Ideal ist eine Tastatur , die individuelle Haltungen ermöglicht – je nachdem, ob jemand mit zehn Fingern oder nur mit zwei schreibt.

Die ideale Maus ist eine sogenannte Rollermouse, die zentral unterhalb der Tastatur platziert wird. So bleiben die Eingabegeräte im Arbeitszentrum und in der Sichtachse und die Gefahr verspannter Nackenmuskulatur sinkt.

Tastatur und Maus sollten auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. Ist eine Rollermouse nicht möglich, sollte auf eine möglichst schmale Tastatur mit separatem Nummernblock zurückgegriffen werden. Je näher eine ergonomische Maus an die Tastatur herangeführt werden kann, desto geringer fällt die Belastung für die Nackenmuskulatur aus.

 

4. Tischlehne

Muss im Büro mehr gemailt als telefoniert werden, kann statt einer Stuhlarmlehne eine Tischlehne von Vorteil sein. Sie senkt nachweislich den Tonus der Schulter-Nacken-Muskulatur und verringert ungünstige Handhaltungen beim Schreiben und Bedienen der Rollermouse. Sie muss einfach und sicher am Tisch befestigt werden können und darf keine Druckstellen verursachen.

5. Gehen im Stehen

Unabhängig davon, wie ergonomisch ein Bürostuhl ist – häufiger Wechsel von Sitzen und Stehen im Büro ist sehr wichtig für die Rückengesundheit. Höhenverstellbare Schreibtische oder andere Büromöbel tragen dem längst Rechnung.

Stehende Tätigkeiten sollten aber weitestgehend dynamisch gestaltet sein. Hier kann ein sogenanntes Fuß-Beine-Aktivierungsboard zusätzliche Bewegungsimpulse geben. Dabei handelt es sich um eine konvex gekrümmte Bodenplatte, die Kippbewegungen zu beiden Seiten und erlaubt.

Durch eine skelettierte Bauweise lässt sie eine Verwringung zu, die Gehbewegungen im Stehen ermöglicht. Die Kippbewegungen sind einerseits so intensiv, dass die Muskelketten von der Fußsohle bis zur Halsmuskulatur angesprochen werden, anderseits so gering, dass ein konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich ist.

Beim Stehen auf dem Aktivierungsboard werden genau jene tiefliegenden Muskeln angesprochen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass wir aufrecht durchs Leben gehen können. Je häufiger sie aktiviert werden, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

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Konferenztische

Konferenztische

Meetings – gesünder und effizienter im Stehen

Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.

Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.

Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

Checkliste für rückengerechte Konferenztische

  • Die Grundvoraussetzung ist natürlich die Höhenverstellung selbst: Der Tisch muss sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lassen. Insbesondere bei recht großen Konferenztischen sollte man eine elektrische Verstellung bevorzugen.
  • Die Größe des Tisches richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Insofern sollten die Tischplatten auf Ihren Bedarf ausgerichtet sein. Es müssen also unterschiedliche Größen angeboten werden. Als Faustformel gilt: mindesten 70 cm Tischkantenlänge pro Person.
  • Handelt es sich um einen manuell verstellbaren Konferenztisch, muss die Hubkraft unbedingt einstellbar sein. Ist sie zum Beispiel sehr hoch eingestellt und der Tisch kaum belastet, kann ansonsten der Tisch zu schnell nach oben fahren.
  • Jeder Teilnehmer muss gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Bein- bzw. Standfreiheit. Es dürfen keine Verstrebungen oder Kabelschächte die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen.
  • Da die Tische sehr komplex ausgestattet sein können, sollte eine persönliche gesundheitsgerechte Produkteinweisung erfolgen. Hierbei ist auf die positiven Eigenschaften der Stehsitzdynamik hinzuweisen.
  • Nicht zwingend erforderlich, in der heutigen Zeit jedoch sehr hilfreich, sind in den Tisch integrierte Stromversorgungen oder Anschlussmöglichkeiten an Netzwerke oder Mediengeräte.
  • Auch Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.

Mindestanforderungen

  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Unterschiedliche Tischplattenmaße
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichend Stand- und Beinfreiheit
  • Motivierende, gesundheitsgerechte Produkteinweisung

Außerdem sinnvoll

  • Kollisionsschutz zur Vermeidung von Quetsch- und Scherrisiken
  • Einfache Installation der Kabelführung
  • Schnittstelle für Ladegeräte und Netzanschlüsse
  • Fußstütze
  • Elastische Fußmatte
  • Softstart- und Softstop-Funktion
  • Digitale Höhenanzeige und Memo-Funktion
  • Reparaturfreundlichkeit

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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www.dauphin-group.com

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Konferenzarbeitsplätze

Konferenzarbeitsplätze

Effektivere Meetings mit der richtigen Ausstattung

Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.

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Konferenztisch

Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.

Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.

Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.

Hochstühle

Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.

Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.

Mehrzweckstühle

Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.

Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.

Medien-Station..

Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.

Checkliste für rückengerechte Konferenzarbeitsplätze

Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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www.dauphin-group.com

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Moizi Möbel GmbH
Warburger Str. 37
33034 Brakel
Tel. 05272/37 15 0
Fax 05272/37 15 23
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.moizi.de

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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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www.sedus.de

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Hochstühle und Hochtische

Hochstühle und Hochtische

Effektivere Meetings mit Hochstuhl (High Desk Chair) und Hochtisch

Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.

Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.

Hochstühle (High Desk Chair)

Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.

Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.

Anpassbarkeit ist entscheidend

Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.

Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.

Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.

Hochtisch

Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.

  1. Die richtige Höhe beträgt 105 bis 110 Zentimeter.
  2. Ein Hochtisch sollte eine komfortabel nutzbare Fußstütze haben, die die Beinfreiheit nicht einschränkt. Sie befindet sich circa 20 Zentimeter über dem Boden.
  3. Die Größe der Tischfläche sollte sich am jeweiligen Bedarf orientieren. Es gilt: Pro Person sollte eine Tischkantenlänge von 70 Zentimetern vorhanden sein.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Hochstühle und Hochtische

       Hochstühle

  • Der Stuhl muss über eine Höhenverstellung verfügen, sodass unterschiedlich große Personen ihren Bedürfnissen gerecht am Tisch sitzen können.
  • Ein in der Höhe verstellbarer Fußring unterstützt das Auf- und Absteigen vom Stuhl und dient zusätzlich der bequemen Ablage der Füße bei unterschiedlichen Sitzhöhen.
  • Die Rückenlehne muss ergonomisch geformt sein, um sich der Wirbelsäule insbesondere im Lendenwirbelbereich gut anzupassen. Dabei darf sie keine Druckstellen verursachen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Sitzfläche und Rückenlehne müssen auf die Bewegung des Körpers eingehen und sich fließend anpassen. Ein aktives Sitzen in der vorderen Arbeitshaltung muss ebenso unterstütz werden, wie eine passive
  • Ruhehaltung bei leicht geöffnetem Sitzwinkel.
  • Bei Hochstühlen (High Desk Chairs) ist aufgrund des hohen Schwerpunktes ein stabiler Stand besonders wichtig.
  • Die Bedienung sollte leicht und intuitiv möglich sein, die Bedienelemente sollten gut erreichbar sein.
  • Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche rutschfest und atmungsaktiv.

       nicht verstellbaren Konferenztische

  • Da der Tisch von verschiedenen Personen genutzt wird, ist eine Tischhöhe von circa 105 bis 110 Zentimetern ideal.
  • Die Größe der Tischfläche richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Als Faustformel gilt: mindesten 70 Zentimeter Tischkantenlänge pro Person.
  • Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.
  • Alle Teilnehmer müssen gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Beinfreiheit.
  • Der Tisch sollte immer in Kombination mit einem High Desk Chair eingesetzt werden.

Mindestanforderungen Hochstühle

  • Höhenverstellung
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Sitztiefenfederung
  • Bewegungsfördernde Sitzfläche
  • Höheneinstellbarer Fußring
  • Rutschfeste Sitzfläche
  • Atmungsaktive Bezüge

Mindestanforderungen nicht verstellbare Konferenztische

  • Stehhöhe ca. 105 - 110 cm
  • unterschiedliche Abmessungen
  • Fußstütze
  • Kombination mit einem Hochstuhl

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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www.sedus.de

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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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Gaming Stühle

Gaming Stühle

Ergonomie im Fokus: Wie ein rückengerechter Gaming-Stuhl dein Spielerlebnis verbessert

Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.

Was muss ein Gaming-Stuhl leisten?

Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.

Gute Stühle fürs Gaming kaufen?

Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!

Diese Eigenschaften eines Stuhls lieben Gamer

  • Der Stuhl ist für viele Gamer nicht nur ein Sitzmöbel, sondern soll auch gut aussehen und höchsten Komfort bieten. Hochwertige Materialien sorgen für einen gewissen Luxus, erhöhen die Langlebigkeit und komplettieren das Design. Kunstleder ist deshalb ein beliebtes und strapazierfähiges Material für die Sitz- und Rückenflächen.
  • Farblich lieben viele Gamer schwarz, gerne kombiniert mit leuchtenden Farben. Viele Modelle bestehen deshalb aus schwarzem Kunstleder mit farbigen oder weißen Akzenten.
  • Zusätzlich soll der Stuhl natürlich höchsten Sitzkomfort bieten und langlebig sein.
  • Auch zusätzliche Funktionen des Gamingstuhls sind beliebt. Einige Modelle haben eine integrierte Fußstütze, eingebaute Lautsprecher, Vibrationsfunktionen oder Getränkehalter, um das Gaming-Erlebnis zu verbessern. Ein guter Gaming-Stuhl ist Teil der Performance und sollte deshalb in Komfort und Design optimal zur Person passen. Damit deine Freude am tollen Design deines Stuhls nicht getrübt wird, solltest du aber die Ergonomie nicht vergessen. Denn was bringt dir der schönste Gaming-Stuhl, wenn du nach jeder Session Schmerzen im Rücken oder Nacken hast? Achte daher darauf, dass dein Rücken eine gute Unterstützung bekommt!

Das AGR-Siegel für Gaming-Stühle

Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

Checkliste für rückengerechte Gaming Stühle

  • Der Stuhl muss an mehreren Stellen verstellbar sein, um verschiedene Körpergrößen und -proportionen zu berücksichtigen.
  • Die Sitzfläche darf keine Druckstellen an den Rückseiten der Oberschenkel erzeugen. Sie muss so beschaffen sein, dass sie dem gesamten Oberschenkel eine ausreichende Auflagefläche bietet. Realisiert wird das zum Beispiel durch verstellbare Sitzflächenlängen oder unterschiedlich angebotene Größen. Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen die Kniekehle und die Vorderkante der Sitzfläche.
  • Der Stuhl muss sich dem natürlichen und intuitiven Bewegungsbedarf fließend und dosiert anpassen, z.B. durch Bewegungsmechaniken. Veränderungen der Sitzposition müssen problemlos möglich sein.
  • Die Rückenlehne muss bei Kontakt eine gute Unterstützung bieten, ohne Druckstellen zu erzeugen.
    Außerdem sollte die Lehne ein entspanntes Zurücklehnen ermöglichen, der Rückenanlehndruck einstellbar und somit die Neigung verstellbar sein.
  • Beim Hinsetzen muss auch in unterster Position eine wirkungsvolle Abfederung gegeben sein, sodass Stauchungen der Wirbelsäule vermieden werden. Im Fachjargon nennt sich das Sitztiefenfederung.
  • Eine Nackenunterstützung muss vorhanden sein, um in der nach hinten geneigten Relax-Position die Nackenmuskulatur zu entlasten.
  • Der Gaming-Stuhl muss zur Entlastung der Hals Nackenmuskulatur über höhenverstellbare Armlehnen verfügen. Idealerweise sind die Armlehnen multifunktional in Höhe, Breite und Tiefe verstellbar und außerdem drehbar.
  • Im Schulter- und Beckenbereich müssen dezente Seitenwangen vorhanden sein, die eine komfortable Sitzposition unterstützen. Diese dürfen allerdings nicht zu stark ausgeprägt sein. Ein „Sportwageneffekt“ ist nicht gewünscht, da er die Sitzposition zu sehr einschränkt.
  • Sitz- und Rückenflächen müssen ausreichend gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden. Das Material sollte leicht zu reinigen sein und ein Rutschen auf dem Stuhl verhindern.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf muss über 90 Grad liegen. Bei diesem erforderlichen Öffnungswinkel muss der Stuhl eine ausreichende Standsicherheit haben.
  • Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich ist eine zusätzliche Lordosenstütze für den unteren Rücken. Sie erhöht den Sitzkomfort zusätzlich.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Sitzhöhenverstellung
  • Verstellbare/unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Bewegliche Sitzfläche
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Nackenstütze
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Sitztiefenfederung
  • Seitenwangen
  • Komfortable Polsterung
  • Rutschfeste Kontaktflächen
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • verstellbare Lordosenstütze

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

topstar logo
topstar

TOPSTAR GmbH
Augsburger Str. 29
86863 Langenneufnach
Tel. 08239/789 0
Fax. 08239/789 240
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Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze als Konzept

Mehr Bewegung

Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].

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Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.

Das Konzept – so funktioniert es

Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:

  1. Höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische (bzw. Gestelle)
    a) Schreibtische (Office-Tische)
    b) Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)
  2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz-Stehpulte
  3. Haltungsentlastendes Zubehör
    a) Armauflagen zur Schultergürtel- und Nackenentlastung
    b) Fußstützen zur Beckengürtel- und Beinentlastung

Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.

1 a) Höhenverstellbare Steh- Sitzschreibtische (bzw. Steh- Sitz-Schreibtischgestelle)

Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.

1 b) Höhenverstellbare Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)

Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.

2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz- Stehpulte

Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.

3. Haltungsentlastendes Zubehör

Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.

a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.

b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).

Anpassung an den Menschen und nicht umgekehrt

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.

Quellen

[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.

Checkliste für Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

  • Konzepte bewegungsfördernder Sitz- Steharbeitsplätze müssen nachhaltig einen Sitz-Steh-Wechsel als auch ein „Stitzen“ für komplexe natürliche Belastungswechsel ermöglichen und diese möglichst fördern.
  • Angebotene Sitz-Steh-Systeme müssen für Erwachsene mit fast allen Körpergrößen angeboten werden, so dass jeder die für ihn ideale Einstellung finden kann. Das kann über die Verstellbarkeit der Systeme erreicht werden und/oder durch unterschiedliche Größen.
  • Die höhenverstellbaren Sitz-Steh-Tische für das Büro müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Steh-Sitzarbeitsplätze“ erfüllen.
  • Die höhenverstellbaren Homeoffice-Tische müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Schreibtische für zu Hause“ erfüllen.
  • Die Mobilen Stehpulte müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Stehpulte“ erfüllen.
  • Eine Fußstütze ist wichtig zur Förderung und Erweiterung der natürlichen Belastungswechsel. Belastungen, z. B. bei den tragenden Gelenken der Beine, werden verändert und das abgestellte Bein erfährt eine temporäre Entlastung
  • Eine Unterarmauflage, dient der Entlastung der Arm-Schulter-Nackenmuskulatur. Ein wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese den Anwender von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient dem Nutzer immer als Armauflage. Es müssen die aktuellen Kriterien für Unterarmauflagen erfüllt werden.

Mindestanforderungen

  • Sitz- Steh-Wechsel ermöglichen und fördern
  • Anpassbar an Körperhöhe
  • Erfüllung der AGR-Kriterien für:
         Steh-Sitzarbeitsplätze
         Schreibtische für zu Hause
         Mobile höhenverstellbare Stehpulte
         Armauflagen
  • Fußstütze

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles, höhenverstellbares Sitz-Stehpult für variable Haltungswechsel nach AGR Kriterien
  • Element zur Förderung der Stehdynamik

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

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Dokumentenhalter

Dokumentenhalter

Mit einem Dokumentenhalter zum gut organisierten Schreibtisch

Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.

Gesundheit und Ergonomie fördern

Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.

Mit der richtigen Platzierung Nackenschmerzen vermeiden

Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.

Einstellbarkeit ist wichtig!

Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.

Dokumente gut abgelegt

Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

Checkliste für rückengerechte Dokumentenhalter

  • Platzieren Sie den Dokumentenhalter in Sichtachse. So werden Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule minimiert sowie Zwangshaltungen vermieden. Ein erster wichtiger Schritt für ergonomisches Arbeiten mit Dokumenten.
  • Achten Sie auf eine stabile Ausführung mit einer an die Arbeitsaufgabe angepassten Größe. So können Sie bei Bedarf auch mal mehrere Dokumente darauf ablegen oder auch ein schweres Buch. Handschriftliche Notizen sind dann auch kein Problem. Eine gute Standfestigkeit ist dann natürlich das A und O.
  • Für die Einstellung beachten Sie, dass diese leicht, intuitiv und ohne zusätzliche Hilfsmittel erfolgen kann. Die Arbeitsfläche sollte sich mindestens auf eine Neigung von 16 Grad einstellen lassen. So haben Sie bei jeder Arbeitshaltung immer eine gute Sicht auf das Dokument und die Augenbelastung wird reduziert. Was letztlich einer verbesserten Konzentration und somit einem effizienteren Arbeitsergebnis zugutekommt.
  • Damit nichts verrutschen kann, muss der Dokumentenhalter über eine Abrutschkante oder ähnliches verfügen, damit die Dokumente immer gut im Sichtfeld bleiben. Zusätzliche Funktionen wie eine Stiftablage oder eine Handyablage können den Komfort zusätzlich erhöhen.

Mindestanforderungen

  • Stabile Ausführung
  • Verrutschen der Dokumente verhindern
  • Sicherer Stand
  • Einfach einstellbar
  • Leicht zu bedienen
  • Enthält keine Schadstoffe
  • Min. 16 Grad einstellbar

Außerdem sinnvoll

  • Verschiebbar auf der Arbeitsfläche
  • Kann über verwendete Eingabegeräte (z.B. Tastatur) geschoben werden

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Bürostühle

Bürostühle

Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.

Leistungsfähigkeit und Arbeitsbedingungen haben einen unmittelbaren Zusammenhang!

Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.

Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.

Wenige, dafür sinnvolle Bedienelemente

Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.

Ideale Ergänzung

Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent  stehen und 25 Prozent bewegen.

Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.

Sitzen ist das neue Rauchen

Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.

Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.

Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.

Die Basis schaffen

Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.

Bürostuhl einstellen

1. Sitzfläche

Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.

2. Sitzhöhe

Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).

3. Rückenlehne

Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.

4. Rückenanlehndruck

Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

5. Armlehnen

Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.

Büroschlaf fördert die Leistung und Konzentration

Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.

Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.

Checkliste für rückengerechte Bürostühle

  • Wichtig ist eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Sie verändert den Öffnungswinkel (Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne) zwischen beiden Teilen in einem körpergerechten Verhältnis. Die Drehachse der Sitzfläche muss so nah wie möglich an der Sitzvorderkante liegen, damit sie sich bei der Rückneigung der Rückenlehne nicht anhebt.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche muss unter Krafteinwirkung und bei ausreichender Standsicherung mindestens 110° betragen.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Damit die natürliche Form der Wirbelsäule auch beim Sitzen erhalten bleibt, muss der Stuhl über eine individuell einstellbare Lordosenstütze verfügen, zumindest sollte die Rücklehne jedoch eine anatomisch geformte Rückenlehne aufweisen.
  • Der Anlehndruck der Rückenlehne muss individuell regulierbar sein, oder sich automatisch auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer einstellen. Der Benutzer muss das Gefühl haben, beim Anlehnen Widerstand überwinden zu müssen (Förderung der Muskelaktivität). Das muss noch als angenehm und darf nicht als anstrengend empfunden werden.
  • Die Rückenlehne sollte so hoch wie möglich sein, damit die Brustwirbelsäule beim Zurücklehnen entlastet wird (Mindesthöhe: 45 cm von Sitzfläche bis Lehnenoberkante in unterster Stellung).
  • Achten Sie darauf, dass bei permanentem Lehnenkontakt die Bewegungsfreiheit von Schultergelenken und Armen durch das Polster nicht beeinträchtigt wird.
  • Die anatomisch geformte Sitzfläche soll gewährleisten, dass man auch beim Zurücklehnen nicht aus dem Sitz herausrutscht. Eine korrekte Beckenstellung wird dadurch unterstützt.
  • Um den unterschiedlichen Oberschenkellängen der Nutzer gerecht zu werden, ist eine individuell einstellbare Sitzflächentiefe notwendig, z. B. in Form eines Schiebesitzes. Alternativ kann eine für den Dauernutzer passende, nicht verstellbare Sitzfläche genügen. Wichtig: Zwischen Kniegelenk und Sitzvorderkante sollte ein 2-3 fingerbreiter Raum frei sein, um die Durchblutung der Beine zu gewährleisten.
  • Die Sitzfläche muss eine leichte Neigung nach vorn aufweisen können.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche – auch in der untersten Sitzposition – verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss eine höhenverstellbare Sitzfläche aufweisen.
  • Alle Bedienelemente müssen leicht verständlich, leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss höhenverstellbare Armstützen aufweisen - nur in Ausnahmefällen sollte darauf verzichtet werden. Sie unterstützen das rückengerechte Hinsetzen bzw. Aufstehen und entlasten zeitweise die Schultergürtelmuskulatur. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Armstützen sich in Breite und Tiefe anpassen lassen, damit der Unterarm bequem aufliegen kann. Schwenkbare Armstützen optimieren die Armunterstützung bei über die Stuhlbreite hinausgehenden Bewegungen und bei in der Arbeitshaltung leicht gespreizten Armen.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.
  • Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Sitzmöbel erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Der Stuhl muss die Wirbelsäule stützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt auf die Überwachungsmonitore ermöglichen sowie die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Bedingt durch die Tätigkeit (Blick auf die Überwachungsmonitore) sind eine höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze, eine hohe Rückenlehne (mindestens 58 cm) und ein größerer Öffnungswinkel erforderlich. Zudem muss der Stuhl bei 24 Stunden Dauereinsatz auch für hohe Körpergewichte geeignet sein.

Mindestanforderungen

  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne
  • Öffnungswinkel (Sitzfläche/Lehne) von mindestens 110° möglich
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Rückenlehnenhöhe mind. 45 cm
  • Bewegungsfreiheit für Schultergelenke und Arme auch bei Rückenlehnenkontakt
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Passende oder einstellbare Sitztiefe
  • Fließende oder arretierbare Sitzneigung (mindestens –4°) nach vorne möglich (ebenfalls sinnvoll bei 24-Stunden-Stühlen)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Abfederung beim Hinsetzen

Außerdem sinnvoll

  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe sowie drehbar
  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopf-/Nackenstütze (sollte bei einem großen Öffnungswinkel unbedingt vorhanden sein)
  • Rückenlehne zur Förderung der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Wirbelsäule

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis mindestens 750 mm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

Ergänzende Mindestanforderungen für Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

  • Höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze nach anatomischen Gegebenheiten
  • Größerer Öffnungswinkel (von mindestens 125°)
  • Rückenlehnenhöhe mindestens 58 cm
  • Auch für hohe Körpergewichte geeignet
  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe
  • Individuell einstellbare Sitztiefe
  • Strapazierfähige Polstermaterialien

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Aktiv-Bürostühle - besonders bewegungsfördernd

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Lärmreduzierte Bürobereiche

Lärmreduzierte Bürobereiche

Weniger Lärm im Büro durch Akustikkabinen

Die Telefone klingeln, der Drucker läuft auf Hochtouren, die Lüftungsanlage macht unangenehme Geräusche und im Flur unterhalten sich die Kollegen. Die Liste der Lärmquellen im Büro ist lang. In der modernen Arbeitswelt sind wir permanent den verschiedensten Reizen ausgesetzt. Insbesondere Geräuschquellen führen auf Dauer jedoch zu Stress, welcher häufig ein Grund für Muskelverspannungen und Rückenschmerzen ist.

Neben der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter, leiden die Konzentration und die Produktivität unter den Belastungen. Aufgrund geringer Privatsphäre und Schalldämpfung, gilt dies besonders für offene Bürokonzepte. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern, führen sie oftmals auch zu einer erhöhten Lärmbelastung.

Hinzu kommt: ständiger Lärm am Arbeitsplatz kann sogar den Nachtschlaf stören, was ebenfalls Rückenbeschwerden verursachen kann. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Umgebung mit angemessenem Lärm- und Schallschutz zu achten, sowohl aus der Sicht der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

Akustikkabinen fördern die Gesundheit der Mitarbeiter

Die Lösung: Akustikkabinen bieten den Mitarbeitern schallisolierte Rückzugsorte. Der Arbeitgeber reduziert damit die Umgebungsreize, wirkt Belastungen entgegen und fördert somit die Arbeitnehmergesundheit.

Vor allem in Großraumbüros und Open-Space-Landschaften können lärmreduzierte Rückzugsbereiche eine angenehmere Arbeits- sowie Entspannungsumgebung schaffen. Zeitgleich verringert sich der Lärmpegel auf der Großfläche, da Videocalls und kleine Meetings in den Kabinen stattfinden. Ruhe, Entspannung und störungsfreies Arbeiten werden ermöglicht – der Stresspegel sinkt.

Auf die Schalldämmung kommt es an

Bei der Anschaffung einer Akustikkabine sollten Sie zunächst eine wirkungsvolle Schalldämmung sicherstellen. Achten Sie dabei auf ein Zertifikat von anerkannten Prüfstellen. Die verwendeten Materialien der aufstellbaren Rückzugsräume sollten durch ihre Struktur den Schall absorbieren und die Ausbreitung von Lärm reduzieren.

Achten Sie auf ergonomisches Interieur

Eine rückenfreundliche Ausstattung der Rückzugsbereiche ist ebenfalls wichtig, um den Mitarbeitern angenehmes und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, bietet Ihnen das AGR-Gütesiegel Orientierung. Durch die Unterstützung einer ergonomischen und bewegten Haltung lassen sich oftmals Rückenschmerzen vermeiden.

Belüftung und Beleuchtung sorgen für frischen Wind

Die lärmreduzierenden Kabinen sollten über eine gute Belüftung und ausreichende Beleuchtung verfügen. Eine frische Luftzufuhr und angemessene Lichtverhältnisse tragen zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter bei. Automatische Steuerungssysteme passen die Beleuchtung und Belüftung den Bedürfnissen der Nutzer an.

Elektronik im Raum

Bei der Planung der Rückzugsbereiche sollten Sie zudem an die Stromversorgung denken, um den Mitarbeitern die Nutzung von elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zu ermöglichen. Dies gewährleistet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Einschränkungen fortsetzen können.

Weitere sinnvolle Tools: Tipps, die das Arbeiten noch angenehmer machen

  • Signalisierung der Raumbelegung, z. B. durch farbliche Leuchtmittel.
  • Ergänzend manuelle Steuerung von Beleuchtung und Belüftung zur individuellen Anpassung.
  • Beleuchtung, die das natürliche Tageslicht nachbildet.
  • Verschiedene Kabinengrößen und Ausstattungen für unterschiedliche Bedürfnisse: verschiedene Bereiche können beispielsweise für Telefonate, Videoanrufe, konzentriertes Arbeiten oder kleine Besprechungen genutzt werden.

Wichtig: Stellen Sie sicher, dass alle sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt werden.

Checkliste für rückengerechte Lärmreduzierte Bürobereiche

Mindestanforderungen

  • Gewährleistung der allgemeinen Produktsicherheit
  • Nachweis einer wirkungsvollen Schalldämmung
  • Ergonomisches Interieur
  • Angemessene Belüftung und Beleuchtung
  • Automatische Steuerung für Beleuchtung und Belüftung
  • Ausreichende Stromversorgung des Raums

Außerdem sinnvoll

  • Signalisierung der Raumnutzung
  • Schalter zur manuellen Steuerung von Beleuchtung und Belüftung
  • Tageslichtqualität
  • Verschiedene Raumgrößen und unterschiedliche Ausstattungen

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Laptopständer

Laptopständer

Mit dem richtigen Laptopständer rückenfreundlicher arbeiten

Über 4 Millionen Laptops gehen jedes Jahr über den Ladentisch und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind praktisch, variabel und fast überall einsetzbar. Ein Problem ist jedoch, dass die täglich oft stundenlange Nutzung der kleinen Computer zu Verspannungen im Hals-Nackenbereich führen kann. Denn fast automatisch senkt sich unser Blick und wir sitzen nach und nach immer gekrümmter mit den Augen viel zu dicht am Bildschirm. Diese belastende Körperhaltung lässt sich ohne Hilfsmittel so gut wie gar nicht vermeiden. Und so dauert es oft nicht lang und unser Körper sendet Signale bitte Abhilfe zu schaffen.

Sie besitzen ebenfalls einen Laptop und kennen diese Problematik? Dann kann auch für Sie ein passender Laptopständer, in Kombination mit den passenden PC-Eingabegeräten wie Tastatur und Maus, die Lösung sein.

Das Problem: Tech Neck

Aufklappen, anschalten und lostippen. Laptops können unseren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Doch sie haben eine ganz entscheidende ergonomische Schwäche: Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und das macht sie deutlich weniger flexibel als einen Desktop-Computer. Deshalb klagen auch überdurchschnittlich viele Laptop-Nutzer über eine steife Nackenmuskulatur. Hinzu kommt, dass sich Brust- und Bauchmuskeln durch die meist gekrümmte Haltung verkürzen. Umgangssprachlich kommt hier schnell der Begriff „Tech Neck“ ins Spiel - eine Abkürzung für Technik und dem englischen Wort für Nacken = Neck. Das Resultat sind dann nicht nur Schmerzen im Hals- Nackenbereich, sondern auch bis zum unteren Rücken. Auch Kopfschmerzen zählen zu den bekannten Symptomen. Was also tun, wenn Sie unbeschwert mit dem Laptop arbeiten möchten? Die Lösung: Ein an die Aufgaben angepasster Laptopständer.

Haltung bitte

Die wichtigste Voraussetzung ist die Möglichkeit die Höhe des Monitors passend zu Ihrer Arbeitsaufgabe einzustellen und so den Blickwinkel zu verbessern. Als ideal gilt ein Abstand zwischen Augen und Bildschirm von circa einer Armlänge. Der Blickwinkel zum Bildschirm sollte leicht gesenkt sein. Allerdings schließt die Verwendung eines Laptopständers auch immer eine extern verwendbare Maus und Tastatur mit ein. Ohne diese PC-Eingabegeräte ist das ergonomische Arbeiten am Laptop ansonsten wenig sinnvoll. Doch zusammen erhöhen sie die Variabilität und helfen Ihnen, die bei der sitzenden Tätigkeit so wichtigen Haltungsveränderungen vornehmen zu können.

Laptop und Laptopständer müssen zusammenpassen

Ganz wichtig für Ihre Arbeit ist selbstverständlich die Standsicherheit des Laptopständers. Nichts ist nerviger als ein wackeliger Bildschirm. Deshalb achten Sie darauf, dass das gewünschte Modell auch zu Ihrem Gerät passt. Nicht jeder Laptop passt auf jede Halterung, weshalb Hersteller meist auch unterschiedliche Größen und Varianten anbieten. Idealerweise ist der Laptopständer flexibel einsetzbar, klein zusammenzufalten und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.

Worauf kommt es noch an?

Technisch gesehen sollten Sie darauf achten, dass bewegliche Teile eine gute Dauerhaltbarkeit aufweisen, sich die Halterung leicht und schnell aufstellen sowie gut transportieren lässt.

Jeder der schon mal mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, dass dieser sehr viel Wärme abgibt. Für eine gute Belüftung des Computers darf die Wärmeabfuhr nicht durch den Laptopständer behindert werden.

Checkliste für rückengerechte Laptopständer

Mindestanforderungen

  • Einfacher, selbsterklärender Aufbau
  • Optimierte Positionierung des Laptops
  • Standsicherheit
  • Gute Wärmeabfuhr
  • Schadstofffreiheit
  • Eindeutige und verständliche Gebrauchsanweisung

Außerdem sinnvoll

  • Mobile Einsetzbarkeit
  • Dokumentenhalterfunktion
  • Für Tablets geeignet

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Körperzentriert Arbeiten

Körperzentriert Arbeiten

Mehr Gesundheit im Büro - Körperzentriert Arbeiten (KA)

Schreibtisch, Stuhl und Computer – mehr braucht es nicht für einen Büroarbeitsplatz. So denken immer noch viele und irren gewaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben eindeutig gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage massiv verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Hierzu gibt es verschiedene gute Ansätze, einer davon ist die Methode Körperzentriert Arbeiten.

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Wohlfühlen bei der Büroarbeit

Körperzentriert Arbeiten (KA) beschreibt eine Methode, bei der bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gerecht werden.

Der natürliche Bedarf nach Bewegung, Ausgleich und Abwechslung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Verbesserte Soft- und Hardware macht Bewegung jedoch oft überflüssig.

Die Methode Körperzentriert Arbeiten leistet einen Beitrag zu mehr Körperbewusstheit am Arbeitsplatz und zeigt, wie Verhaltens- und Verhältnisprävention zusammengedacht zu mehr Gesundheit führt. Dabei entstehen Arbeitsplätze, an denen man gleichzeitig hochkonzentriert und rückenfreundlich arbeiten kann. Das Ziel dabei: trotz Dauerbelastung gesund bleiben.

Drei Schritte zum Körperzentriert Arbeiten

Drei Schritte sind nötig, um das Konzept in die Praxis umzusetzen

1. Eine Arbeitsplatzanalyse, bei der die Maße und Werte von Raum, Möbeln und des darin arbeitenden Menschen ermittelt werden.

2. Die Bereit- und Einstellung technischer Möglichkeiten von Möbeln, Eingabegeräten und Software in Abstimmung auf individuelle Körperproportionen.

3. Das Aktivieren der Tiefensensibilität im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit (siehe unten).

5 Elemente für ein gesundheitsförderndes Büro

Sind diese drei Schritte vollzogen, geht es an die Umsetzung und hier sind es 5 Elemente, die aus einem herkömmlichen Büroarbeitsplatz einen hocheffektiven, rückenfreundlichen und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz machen.

1. Flexibler Monitorarm

Er muss, je nach Körperhaltung und Arbeitsaufgabe, eine optimale Zentrierung, Entfernung und Kippung zur Sichtachse ermöglichen. Dadurch wird lästiges Hin-und-Her-Gucken oder Augenzusammenkneifen vermieden. Der Bildschirm kann der jeweiligen Arbeitsaufgabe flexibel angepasst werden. Zudem kann der Monitor auch spontan bei einer Besprechung im Stehen als Projektionsfläche genutzt werden.

2. Tischpult

Tischpulte werden oft auch als Dokumenten- oder Konzepthalter bezeichnet. Papierunterlagen können mithilfe eines entsprechenden Halters zwischen Monitor und Tastatur so angeordnet werden können, dass sie in der Sichtachse liegen und stets gut lesbar sind. Dadurch muss der Kopf nicht gedreht werden, Verspannungen und andere Gesundheitsprobleme im Nacken- und Schulterbereich verschwinden.

Ideal sind Tischpulte und Dokumentenhalter, deren Winkel ohne Schraubverbindung flexibel verstellbar sind und die ohne weitere Technik auskommen.

3. Tastatur und Maus

Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Hände beim Benutzen der Tastatur nicht nach innen verdreht werden. Entscheidend ist auch, dass der Abstand zwischen den Händen beim Tippen variiert werden kann. Ideal ist eine Tastatur , die individuelle Haltungen ermöglicht – je nachdem, ob jemand mit zehn Fingern oder nur mit zwei schreibt.

Die ideale Maus ist eine sogenannte Rollermouse, die zentral unterhalb der Tastatur platziert wird. So bleiben die Eingabegeräte im Arbeitszentrum und in der Sichtachse und die Gefahr verspannter Nackenmuskulatur sinkt.

Tastatur und Maus sollten auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. Ist eine Rollermouse nicht möglich, sollte auf eine möglichst schmale Tastatur mit separatem Nummernblock zurückgegriffen werden. Je näher eine ergonomische Maus an die Tastatur herangeführt werden kann, desto geringer fällt die Belastung für die Nackenmuskulatur aus.

 

4. Tischlehne

Muss im Büro mehr gemailt als telefoniert werden, kann statt einer Stuhlarmlehne eine Tischlehne von Vorteil sein. Sie senkt nachweislich den Tonus der Schulter-Nacken-Muskulatur und verringert ungünstige Handhaltungen beim Schreiben und Bedienen der Rollermouse. Sie muss einfach und sicher am Tisch befestigt werden können und darf keine Druckstellen verursachen.

5. Gehen im Stehen

Unabhängig davon, wie ergonomisch ein Bürostuhl ist – häufiger Wechsel von Sitzen und Stehen im Büro ist sehr wichtig für die Rückengesundheit. Höhenverstellbare Schreibtische oder andere Büromöbel tragen dem längst Rechnung.

Stehende Tätigkeiten sollten aber weitestgehend dynamisch gestaltet sein. Hier kann ein sogenanntes Fuß-Beine-Aktivierungsboard zusätzliche Bewegungsimpulse geben. Dabei handelt es sich um eine konvex gekrümmte Bodenplatte, die Kippbewegungen zu beiden Seiten und erlaubt.

Durch eine skelettierte Bauweise lässt sie eine Verwringung zu, die Gehbewegungen im Stehen ermöglicht. Die Kippbewegungen sind einerseits so intensiv, dass die Muskelketten von der Fußsohle bis zur Halsmuskulatur angesprochen werden, anderseits so gering, dass ein konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich ist.

Beim Stehen auf dem Aktivierungsboard werden genau jene tiefliegenden Muskeln angesprochen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass wir aufrecht durchs Leben gehen können. Je häufiger sie aktiviert werden, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

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Konferenztische

Konferenztische

Meetings – gesünder und effizienter im Stehen

Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.

Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.

Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

Checkliste für rückengerechte Konferenztische

  • Die Grundvoraussetzung ist natürlich die Höhenverstellung selbst: Der Tisch muss sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lassen. Insbesondere bei recht großen Konferenztischen sollte man eine elektrische Verstellung bevorzugen.
  • Die Größe des Tisches richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Insofern sollten die Tischplatten auf Ihren Bedarf ausgerichtet sein. Es müssen also unterschiedliche Größen angeboten werden. Als Faustformel gilt: mindesten 70 cm Tischkantenlänge pro Person.
  • Handelt es sich um einen manuell verstellbaren Konferenztisch, muss die Hubkraft unbedingt einstellbar sein. Ist sie zum Beispiel sehr hoch eingestellt und der Tisch kaum belastet, kann ansonsten der Tisch zu schnell nach oben fahren.
  • Jeder Teilnehmer muss gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Bein- bzw. Standfreiheit. Es dürfen keine Verstrebungen oder Kabelschächte die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen.
  • Da die Tische sehr komplex ausgestattet sein können, sollte eine persönliche gesundheitsgerechte Produkteinweisung erfolgen. Hierbei ist auf die positiven Eigenschaften der Stehsitzdynamik hinzuweisen.
  • Nicht zwingend erforderlich, in der heutigen Zeit jedoch sehr hilfreich, sind in den Tisch integrierte Stromversorgungen oder Anschlussmöglichkeiten an Netzwerke oder Mediengeräte.
  • Auch Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.

Mindestanforderungen

  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Unterschiedliche Tischplattenmaße
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichend Stand- und Beinfreiheit
  • Motivierende, gesundheitsgerechte Produkteinweisung

Außerdem sinnvoll

  • Kollisionsschutz zur Vermeidung von Quetsch- und Scherrisiken
  • Einfache Installation der Kabelführung
  • Schnittstelle für Ladegeräte und Netzanschlüsse
  • Fußstütze
  • Elastische Fußmatte
  • Softstart- und Softstop-Funktion
  • Digitale Höhenanzeige und Memo-Funktion
  • Reparaturfreundlichkeit

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Konferenzarbeitsplätze

Konferenzarbeitsplätze

Effektivere Meetings mit der richtigen Ausstattung

Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.

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Konferenztisch

Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.

Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.

Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.

Hochstühle

Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.

Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.

Mehrzweckstühle

Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.

Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.

Medien-Station..

Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.

Checkliste für rückengerechte Konferenzarbeitsplätze

Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.

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Sedus Stoll AG
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Hochstühle und Hochtische

Hochstühle und Hochtische

Effektivere Meetings mit Hochstuhl (High Desk Chair) und Hochtisch

Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.

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Wissenschaftlich bewiesen: Flexibilität macht produktiver

Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.

Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.

Hochstühle (High Desk Chair)

Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.

Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.

Anpassbarkeit ist entscheidend

Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.

Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.

Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.

Hochtisch

Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.

  1. Die richtige Höhe beträgt 105 bis 110 Zentimeter.
  2. Ein Hochtisch sollte eine komfortabel nutzbare Fußstütze haben, die die Beinfreiheit nicht einschränkt. Sie befindet sich circa 20 Zentimeter über dem Boden.
  3. Die Größe der Tischfläche sollte sich am jeweiligen Bedarf orientieren. Es gilt: Pro Person sollte eine Tischkantenlänge von 70 Zentimetern vorhanden sein.

Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Hochstühle und Hochtische

       Hochstühle

  • Der Stuhl muss über eine Höhenverstellung verfügen, sodass unterschiedlich große Personen ihren Bedürfnissen gerecht am Tisch sitzen können.
  • Ein in der Höhe verstellbarer Fußring unterstützt das Auf- und Absteigen vom Stuhl und dient zusätzlich der bequemen Ablage der Füße bei unterschiedlichen Sitzhöhen.
  • Die Rückenlehne muss ergonomisch geformt sein, um sich der Wirbelsäule insbesondere im Lendenwirbelbereich gut anzupassen. Dabei darf sie keine Druckstellen verursachen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Sitzfläche und Rückenlehne müssen auf die Bewegung des Körpers eingehen und sich fließend anpassen. Ein aktives Sitzen in der vorderen Arbeitshaltung muss ebenso unterstütz werden, wie eine passive
  • Ruhehaltung bei leicht geöffnetem Sitzwinkel.
  • Bei Hochstühlen (High Desk Chairs) ist aufgrund des hohen Schwerpunktes ein stabiler Stand besonders wichtig.
  • Die Bedienung sollte leicht und intuitiv möglich sein, die Bedienelemente sollten gut erreichbar sein.
  • Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche rutschfest und atmungsaktiv.

       nicht verstellbaren Konferenztische

  • Da der Tisch von verschiedenen Personen genutzt wird, ist eine Tischhöhe von circa 105 bis 110 Zentimetern ideal.
  • Die Größe der Tischfläche richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Als Faustformel gilt: mindesten 70 Zentimeter Tischkantenlänge pro Person.
  • Fußstützen sind sehr vorteilhaft, da sie zu noch mehr Bewegung animieren und durch den Wechsel des Standbeines das Stehen wesentlich angenehmer machen.
  • Alle Teilnehmer müssen gut positioniert am Tisch stehen können. Achten Sie auf ausreichende Beinfreiheit.
  • Der Tisch sollte immer in Kombination mit einem High Desk Chair eingesetzt werden.

Mindestanforderungen Hochstühle

  • Höhenverstellung
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Sitztiefenfederung
  • Bewegungsfördernde Sitzfläche
  • Höheneinstellbarer Fußring
  • Rutschfeste Sitzfläche
  • Atmungsaktive Bezüge

Mindestanforderungen nicht verstellbare Konferenztische

  • Stehhöhe ca. 105 - 110 cm
  • unterschiedliche Abmessungen
  • Fußstütze
  • Kombination mit einem Hochstuhl

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Gaming Stühle

Gaming Stühle

Ergonomie im Fokus: Wie ein rückengerechter Gaming-Stuhl dein Spielerlebnis verbessert

Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.

Was muss ein Gaming-Stuhl leisten?

Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.

Gute Stühle fürs Gaming kaufen?

Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!

Diese Eigenschaften eines Stuhls lieben Gamer

  • Der Stuhl ist für viele Gamer nicht nur ein Sitzmöbel, sondern soll auch gut aussehen und höchsten Komfort bieten. Hochwertige Materialien sorgen für einen gewissen Luxus, erhöhen die Langlebigkeit und komplettieren das Design. Kunstleder ist deshalb ein beliebtes und strapazierfähiges Material für die Sitz- und Rückenflächen.
  • Farblich lieben viele Gamer schwarz, gerne kombiniert mit leuchtenden Farben. Viele Modelle bestehen deshalb aus schwarzem Kunstleder mit farbigen oder weißen Akzenten.
  • Zusätzlich soll der Stuhl natürlich höchsten Sitzkomfort bieten und langlebig sein.
  • Auch zusätzliche Funktionen des Gamingstuhls sind beliebt. Einige Modelle haben eine integrierte Fußstütze, eingebaute Lautsprecher, Vibrationsfunktionen oder Getränkehalter, um das Gaming-Erlebnis zu verbessern. Ein guter Gaming-Stuhl ist Teil der Performance und sollte deshalb in Komfort und Design optimal zur Person passen. Damit deine Freude am tollen Design deines Stuhls nicht getrübt wird, solltest du aber die Ergonomie nicht vergessen. Denn was bringt dir der schönste Gaming-Stuhl, wenn du nach jeder Session Schmerzen im Rücken oder Nacken hast? Achte daher darauf, dass dein Rücken eine gute Unterstützung bekommt!

Das AGR-Siegel für Gaming-Stühle

Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

Checkliste für rückengerechte Gaming Stühle

  • Der Stuhl muss an mehreren Stellen verstellbar sein, um verschiedene Körpergrößen und -proportionen zu berücksichtigen.
  • Die Sitzfläche darf keine Druckstellen an den Rückseiten der Oberschenkel erzeugen. Sie muss so beschaffen sein, dass sie dem gesamten Oberschenkel eine ausreichende Auflagefläche bietet. Realisiert wird das zum Beispiel durch verstellbare Sitzflächenlängen oder unterschiedlich angebotene Größen. Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen die Kniekehle und die Vorderkante der Sitzfläche.
  • Der Stuhl muss sich dem natürlichen und intuitiven Bewegungsbedarf fließend und dosiert anpassen, z.B. durch Bewegungsmechaniken. Veränderungen der Sitzposition müssen problemlos möglich sein.
  • Die Rückenlehne muss bei Kontakt eine gute Unterstützung bieten, ohne Druckstellen zu erzeugen.
    Außerdem sollte die Lehne ein entspanntes Zurücklehnen ermöglichen, der Rückenanlehndruck einstellbar und somit die Neigung verstellbar sein.
  • Beim Hinsetzen muss auch in unterster Position eine wirkungsvolle Abfederung gegeben sein, sodass Stauchungen der Wirbelsäule vermieden werden. Im Fachjargon nennt sich das Sitztiefenfederung.
  • Eine Nackenunterstützung muss vorhanden sein, um in der nach hinten geneigten Relax-Position die Nackenmuskulatur zu entlasten.
  • Der Gaming-Stuhl muss zur Entlastung der Hals Nackenmuskulatur über höhenverstellbare Armlehnen verfügen. Idealerweise sind die Armlehnen multifunktional in Höhe, Breite und Tiefe verstellbar und außerdem drehbar.
  • Im Schulter- und Beckenbereich müssen dezente Seitenwangen vorhanden sein, die eine komfortable Sitzposition unterstützen. Diese dürfen allerdings nicht zu stark ausgeprägt sein. Ein „Sportwageneffekt“ ist nicht gewünscht, da er die Sitzposition zu sehr einschränkt.
  • Sitz- und Rückenflächen müssen ausreichend gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden. Das Material sollte leicht zu reinigen sein und ein Rutschen auf dem Stuhl verhindern.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf muss über 90 Grad liegen. Bei diesem erforderlichen Öffnungswinkel muss der Stuhl eine ausreichende Standsicherheit haben.
  • Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich ist eine zusätzliche Lordosenstütze für den unteren Rücken. Sie erhöht den Sitzkomfort zusätzlich.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Sitzhöhenverstellung
  • Verstellbare/unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Bewegliche Sitzfläche
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Nackenstütze
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Sitztiefenfederung
  • Seitenwangen
  • Komfortable Polsterung
  • Rutschfeste Kontaktflächen
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • verstellbare Lordosenstütze

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Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze als Konzept

Mehr Bewegung

Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].

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Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.

Das Konzept – so funktioniert es

Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:

  1. Höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische (bzw. Gestelle)
    a) Schreibtische (Office-Tische)
    b) Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)
  2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz-Stehpulte
  3. Haltungsentlastendes Zubehör
    a) Armauflagen zur Schultergürtel- und Nackenentlastung
    b) Fußstützen zur Beckengürtel- und Beinentlastung

Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.

1 a) Höhenverstellbare Steh- Sitzschreibtische (bzw. Steh- Sitz-Schreibtischgestelle)

Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.

1 b) Höhenverstellbare Schreibtische für zu Hause (Homeoffice-Tische)

Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.

2. Mobile, höhenverstellbare Stehpulte und optional Sitz- Stehpulte

Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.

3. Haltungsentlastendes Zubehör

Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.

a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.

b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).

Anpassung an den Menschen und nicht umgekehrt

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.

Quellen

[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.

Checkliste für Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze

  • Konzepte bewegungsfördernder Sitz- Steharbeitsplätze müssen nachhaltig einen Sitz-Steh-Wechsel als auch ein „Stitzen“ für komplexe natürliche Belastungswechsel ermöglichen und diese möglichst fördern.
  • Angebotene Sitz-Steh-Systeme müssen für Erwachsene mit fast allen Körpergrößen angeboten werden, so dass jeder die für ihn ideale Einstellung finden kann. Das kann über die Verstellbarkeit der Systeme erreicht werden und/oder durch unterschiedliche Größen.
  • Die höhenverstellbaren Sitz-Steh-Tische für das Büro müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Steh-Sitzarbeitsplätze“ erfüllen.
  • Die höhenverstellbaren Homeoffice-Tische müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Schreibtische für zu Hause“ erfüllen.
  • Die Mobilen Stehpulte müssen die aktuellen AGR Kriterien für „Stehpulte“ erfüllen.
  • Eine Fußstütze ist wichtig zur Förderung und Erweiterung der natürlichen Belastungswechsel. Belastungen, z. B. bei den tragenden Gelenken der Beine, werden verändert und das abgestellte Bein erfährt eine temporäre Entlastung
  • Eine Unterarmauflage, dient der Entlastung der Arm-Schulter-Nackenmuskulatur. Ein wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese den Anwender von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient dem Nutzer immer als Armauflage. Es müssen die aktuellen Kriterien für Unterarmauflagen erfüllt werden.

Mindestanforderungen

  • Sitz- Steh-Wechsel ermöglichen und fördern
  • Anpassbar an Körperhöhe
  • Erfüllung der AGR-Kriterien für:
         Steh-Sitzarbeitsplätze
         Schreibtische für zu Hause
         Mobile höhenverstellbare Stehpulte
         Armauflagen
  • Fußstütze

Außerdem sinnvoll

  • Mobiles, höhenverstellbares Sitz-Stehpult für variable Haltungswechsel nach AGR Kriterien
  • Element zur Förderung der Stehdynamik

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Dokumentenhalter

Dokumentenhalter

Mit einem Dokumentenhalter zum gut organisierten Schreibtisch

Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.

Gesundheit und Ergonomie fördern

Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.

Mit der richtigen Platzierung Nackenschmerzen vermeiden

Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.

Einstellbarkeit ist wichtig!

Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.

Dokumente gut abgelegt

Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

Checkliste für rückengerechte Dokumentenhalter

  • Platzieren Sie den Dokumentenhalter in Sichtachse. So werden Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule minimiert sowie Zwangshaltungen vermieden. Ein erster wichtiger Schritt für ergonomisches Arbeiten mit Dokumenten.
  • Achten Sie auf eine stabile Ausführung mit einer an die Arbeitsaufgabe angepassten Größe. So können Sie bei Bedarf auch mal mehrere Dokumente darauf ablegen oder auch ein schweres Buch. Handschriftliche Notizen sind dann auch kein Problem. Eine gute Standfestigkeit ist dann natürlich das A und O.
  • Für die Einstellung beachten Sie, dass diese leicht, intuitiv und ohne zusätzliche Hilfsmittel erfolgen kann. Die Arbeitsfläche sollte sich mindestens auf eine Neigung von 16 Grad einstellen lassen. So haben Sie bei jeder Arbeitshaltung immer eine gute Sicht auf das Dokument und die Augenbelastung wird reduziert. Was letztlich einer verbesserten Konzentration und somit einem effizienteren Arbeitsergebnis zugutekommt.
  • Damit nichts verrutschen kann, muss der Dokumentenhalter über eine Abrutschkante oder ähnliches verfügen, damit die Dokumente immer gut im Sichtfeld bleiben. Zusätzliche Funktionen wie eine Stiftablage oder eine Handyablage können den Komfort zusätzlich erhöhen.

Mindestanforderungen

  • Stabile Ausführung
  • Verrutschen der Dokumente verhindern
  • Sicherer Stand
  • Einfach einstellbar
  • Leicht zu bedienen
  • Enthält keine Schadstoffe
  • Min. 16 Grad einstellbar

Außerdem sinnvoll

  • Verschiebbar auf der Arbeitsfläche
  • Kann über verwendete Eingabegeräte (z.B. Tastatur) geschoben werden

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Techniekweg 15
4143HW Leerdam
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Bürostühle

Bürostühle

Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.

Leistungsfähigkeit und Arbeitsbedingungen haben einen unmittelbaren Zusammenhang!

Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.

Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.

Wenige, dafür sinnvolle Bedienelemente

Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.

Ideale Ergänzung

Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent  stehen und 25 Prozent bewegen.

Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.

Sitzen ist das neue Rauchen

Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.

Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.

Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.

Die Basis schaffen

Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.

Bürostuhl einstellen

1. Sitzfläche

Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.

2. Sitzhöhe

Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).

3. Rückenlehne

Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.

4. Rückenanlehndruck

Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

5. Armlehnen

Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.

Büroschlaf fördert die Leistung und Konzentration

Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.

Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.

Checkliste für rückengerechte Bürostühle

  • Wichtig ist eine Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne. Sie verändert den Öffnungswinkel (Winkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne) zwischen beiden Teilen in einem körpergerechten Verhältnis. Die Drehachse der Sitzfläche muss so nah wie möglich an der Sitzvorderkante liegen, damit sie sich bei der Rückneigung der Rückenlehne nicht anhebt.
  • Der Öffnungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche muss unter Krafteinwirkung und bei ausreichender Standsicherung mindestens 110° betragen.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Damit die natürliche Form der Wirbelsäule auch beim Sitzen erhalten bleibt, muss der Stuhl über eine individuell einstellbare Lordosenstütze verfügen, zumindest sollte die Rücklehne jedoch eine anatomisch geformte Rückenlehne aufweisen.
  • Der Anlehndruck der Rückenlehne muss individuell regulierbar sein, oder sich automatisch auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer einstellen. Der Benutzer muss das Gefühl haben, beim Anlehnen Widerstand überwinden zu müssen (Förderung der Muskelaktivität). Das muss noch als angenehm und darf nicht als anstrengend empfunden werden.
  • Die Rückenlehne sollte so hoch wie möglich sein, damit die Brustwirbelsäule beim Zurücklehnen entlastet wird (Mindesthöhe: 45 cm von Sitzfläche bis Lehnenoberkante in unterster Stellung).
  • Achten Sie darauf, dass bei permanentem Lehnenkontakt die Bewegungsfreiheit von Schultergelenken und Armen durch das Polster nicht beeinträchtigt wird.
  • Die anatomisch geformte Sitzfläche soll gewährleisten, dass man auch beim Zurücklehnen nicht aus dem Sitz herausrutscht. Eine korrekte Beckenstellung wird dadurch unterstützt.
  • Um den unterschiedlichen Oberschenkellängen der Nutzer gerecht zu werden, ist eine individuell einstellbare Sitzflächentiefe notwendig, z. B. in Form eines Schiebesitzes. Alternativ kann eine für den Dauernutzer passende, nicht verstellbare Sitzfläche genügen. Wichtig: Zwischen Kniegelenk und Sitzvorderkante sollte ein 2-3 fingerbreiter Raum frei sein, um die Durchblutung der Beine zu gewährleisten.
  • Die Sitzfläche muss eine leichte Neigung nach vorn aufweisen können.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche – auch in der untersten Sitzposition – verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss eine höhenverstellbare Sitzfläche aufweisen.
  • Alle Bedienelemente müssen leicht verständlich, leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein.
  • Ein guter Standard-Bürostuhl muss höhenverstellbare Armstützen aufweisen - nur in Ausnahmefällen sollte darauf verzichtet werden. Sie unterstützen das rückengerechte Hinsetzen bzw. Aufstehen und entlasten zeitweise die Schultergürtelmuskulatur. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Armstützen sich in Breite und Tiefe anpassen lassen, damit der Unterarm bequem aufliegen kann. Schwenkbare Armstützen optimieren die Armunterstützung bei über die Stuhlbreite hinausgehenden Bewegungen und bei in der Arbeitshaltung leicht gespreizten Armen.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.
  • Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Sitzmöbel erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Der Stuhl muss die Wirbelsäule stützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt auf die Überwachungsmonitore ermöglichen sowie die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Bedingt durch die Tätigkeit (Blick auf die Überwachungsmonitore) sind eine höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze, eine hohe Rückenlehne (mindestens 58 cm) und ein größerer Öffnungswinkel erforderlich. Zudem muss der Stuhl bei 24 Stunden Dauereinsatz auch für hohe Körpergewichte geeignet sein.

Mindestanforderungen

  • Synchronverstellung von Sitzfläche und Rückenlehne
  • Öffnungswinkel (Sitzfläche/Lehne) von mindestens 110° möglich
  • Höheneinstellbare Armstützen
  • Lehne bietet ausgewogene Abstützung
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Rückenlehnendruck individuell einstellbar oder automatisch
  • Rückenlehnenhöhe mind. 45 cm
  • Bewegungsfreiheit für Schultergelenke und Arme auch bei Rückenlehnenkontakt
  • Sitzfläche anatomisch geformt
  • Passende oder einstellbare Sitztiefe
  • Fließende oder arretierbare Sitzneigung (mindestens –4°) nach vorne möglich (ebenfalls sinnvoll bei 24-Stunden-Stühlen)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Abfederung beim Hinsetzen

Außerdem sinnvoll

  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe sowie drehbar
  • Höhen- und neigungsverstellbare Kopf-/Nackenstütze (sollte bei einem großen Öffnungswinkel unbedingt vorhanden sein)
  • Rückenlehne zur Förderung der mehrdimensionalen Beweglichkeit der Wirbelsäule

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis mindestens 750 mm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

Ergänzende Mindestanforderungen für Bürostühle im 24-Stunden-Einsatz

  • Höhen- und neigungsverstellbare Nackenstütze nach anatomischen Gegebenheiten
  • Größerer Öffnungswinkel (von mindestens 125°)
  • Rückenlehnenhöhe mindestens 58 cm
  • Auch für hohe Körpergewichte geeignet
  • Funktionsgerechte Armstützen, zusätzlich anpassbar in Breite/Tiefe
  • Individuell einstellbare Sitztiefe
  • Strapazierfähige Polstermaterialien

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Bürostühle

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Wir verhelfen Ihnen sehr gerne zu einem rückengerechten, passenden neuen Sessel.
15 März 2026;
10:00AM - 04:00PM
Tag der Rückengesundheit 2026 - kostenfreie Kursteilnahme!
15 März 2026;
10:00AM - 12:00PM
Yoga-Workshop "Rück´n´Roll"
15 März 2026;
10:00AM - 06:00PM
Einblick in medizinisches Rückentraining – Geräte kennenlernen und ausprobieren
15 März 2026;
10:00AM - 11:00AM
Sunday Workout – Fokus Rücken
15 März 2026;
10:30AM - 03:30PM
Aktionstag: Rückengesundheit
15 März 2026;
11:00AM - 12:00PM
Nia Dance - "Rück´n´Roll - Fokus Wirbelsäule
15 März 2026;
11:00AM - 01:00PM
RÜCKEN Podium Mallorca
15 März 2026;
11:00AM - 01:00PM
Eutonie
15 März 2026;
11:00AM -
Kostenlose Alexander-Technik-Einzelstunden zum Tag der Rückengesundheit
15 März 2026;
11:30AM - 12:30PM
Vortrag und kostenfreie Kurse rund um Rückenschmerzen und Prävention – mit praktischen Einblicken und Mitmachangeboten.
15 März 2026;
02:00PM - 02:30PM
Was trägt dich? Was richtet dich auf?
15 März 2026;
02:00PM - 05:30PM
Tag der Alexander-Technik zum Tag der Rückengesundheit mit dem Schwerpunkt: Rück‘n Roll Bring Bewegung in Dein Leben
15 März 2026;
03:00PM - 05:00PM
Ein starker Rücken für mehr Bewegungsfreiheit
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
16 März 2026;
09:00AM - 10:00AM
Rückenfit-Kurs
16 März 2026;
05:00PM - 06:30PM
Kostenfreie Rückenkurse zum Tag der Rückengesundheit
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
16 März 2026;
06:00PM - 07:30PM
Rückenschmerzen verstehen lernen
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
16 März 2026;
06:45PM - 07:45PM
Gymnastik und Gesundheitssport für Ältere
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
17 März 2026;
04:00PM - 06:15PM
Interaktive Gruppe- Der Rhythmus bei dem ich mit muss - Kraft und Ausdauer, mit Musik geht es besser
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
18 März 2026;
04:00PM - 06:00PM
Ergonomie am Arbeitsplatz - mit kleinen Veränderungen große Wirkungen für Ihre Rückengesundheit erzielen
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
18 März 2026;
07:30PM - 08:30PM
Zumba®-Step
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
22 März 2026;
11:15AM - 12:45PM
Zen Meditation
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
23 März 2026;
04:45PM - 05:45PM
Rückenfit - Rückenkräftigung
12 März 2026;
06:00PM - 06:45PM
Pilates und Energy Dance®
12 März 2026;
06:45PM - 07:30PM
Pump & Move
12 März 2026;
07:45PM - 08:30PM
Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden

Sparen Sie 20 % auf die moving Seminar-Kosten

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf die Seminar-Kosten einen Preisnachlass von 20%.

Als zertifizierter movingTrainer können Sie dem movingnet als movingAktiv-Partner oder als moving-PräventionsPartner beitreten und haben Zugang zu allen Serviceleistungen des movingnets. Die Gebühr für die movingAktivPartnerschaft beträgt € 48,00 pro Jahr.

movingAktivPartner bzw. moving-PräventionsPartner erhalten 10% Nachlass auf die im Shop angebotenen moving Produkte (Buch, DVD und Software).

Wie erhalte ich die Sonderkonditionen als AGR-Fördermitglied? Ganz einfach! Senden Sie eine Mail an info@moving.de und an martina.bargsten@agr-ev.de. Wir bestätigen movingNet umgehend Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.

Sparen Sie bis zu 20% bei Europcar Mietwagen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Europcar einen Preisnachlass von 20 %.
Bestellen Sie unter www.europcar.de und geben direkt im Suchfeld die Contract-Nummer 42406176 ein. 

Sparen Sie 20% bei eoto Studentenrucksäcken

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Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.

→ Bestellformular Eigenbedarfsbestätigung öffnen

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Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf eines AGR zertifizierten Silvana Kopfkissen einen Preisnachlass von 10 %.
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Sparen Sie 22 % auf den Verkaufspreis

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf den Verkaufspreis der Präventiven Rückenschule einen Preisnachlass von 22%.

Wenn Sie sich für die Mappe "Präventive Rückenschule" interessieren, so wenden Sie sich direkt an den Autor Ulrich Kuhnt. Dieser nimmt mit uns Kontakt auf, um zu prüfen, ob der Nachlass berechtigt ist.

Erhalten Sie das Kartenspiel zu Sonderkonditionen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie das Kartenspiel zu einem Preis von für 6 Euro (anstatt 12 Euro)  zzgl. Versandkosten.
Bei Abnahme von 50 Stück kann ein Großabnehmerrabatt gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden PDF.

Bestellschein für das Kartenspiel als PDF ausdrucken, ausfüllen und abschicken

Bitte den Bestellschein an die Praxis Portwich schicken und vermerken Sie auf dem Bestellschein Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.

Sparen Sie bis zu 20% bei Sixt Mietwagen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Sixt einen Preisnachlass von bis zu 20 %.
Einfach auf den Buchungslink www.sixt.de klicken. Sie müssen keinen Code angeben. Der Rabatt wird automatisch in der Buchung inkludiert.

Golfeinsteigerangebote Hotel & Resort Defereggental

Als AGR-Fördermitlgied erhalten Sie folgende Angebote:

Die Golf-Woche

An- und Abreise jeweils samstags oder sonntags, 7 Übernachtungen im Luxus-doppelzimmer, einschließlich Gourmethalbpension, 4 Greenfees für die neue 18-Loch Golfanlage des Dolomitengolf Lienz, Weinprobe im Weinkeller. Pro Person im Luxusdoppelzimmer: 549 Euro statt 563 Euro (Nebensaison) bzw. 625 Euro statt 637 Euro (Hauptsaison).

Das große Golfeinsteigerangebot

7 Übernachtungen im Luxusdoppelzimmer, Frühstück und Gourmetmenü am Abend, 5-tägiger Platzreifekurs bis zur Platzerlaubnis, Leihausrüstung, Eintritt in den Club Dolomitengolf (Mitgliedschaft), erste Jahresgebühr für das lfd. Kalenderjahr (im Folgejahr beträgt die Jahresgebühr 248 Euro zuzüglich 36 Euro Verbandsabgabe). Preis pro Person in Defereggental: 999 Euro statt 1150 Euro; Ihr Vorteil: 151 Euro

Generell gilt: Bei Buchungen von 8 Übernachtungen zahlen Fördermitglieder nur 7 Übernachtungen. Ihr Vorteil: Je nach Saison sparen Sie nochmals zwischen 100 Euro und 200 Euro.

Einfach bei der Buchung auf Ihr AGR-Fördermitgliedschaft hinweisen und bei Anreise Ihre Mitgliedsbestätigung vorlegen.

Sparen Sie 20% bei aeris Aktivsitzmöbeln

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines aeris Swopper, Swoppster oder eines Muvman einen Preisnachlass von 20 %.
Dies entspricht z. B. beim aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!

Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.

→ Bestellformular Eigenbedarfsbestätigung öffnen