Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!
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Achtsam sein und dem Rücken etwas Gutes tun - unter diesem Motto werden am Tag der Rückengesundheit am 15. März 2020 bundesweit viele unterschiedliche Aktionen und Workshops angeboten. Denn wer sich bewusst auf den Moment konzentriert, lernt die Signale seines Körpers besser wahrzunehmen - und kann einem schmerzenden Rücken rechtzeitig vorbeugen.
Bereits zum 19. Mal findet der Aktionstag als gemeinsame Initiative der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. und des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. statt, um die Prävention der Volkskrankheit ins öffentliche Gedächtnis zu rufen. Auch in diesem Jahr veranstalten die beiden Vereine einen gemeinsamen Expertenworkshop.
Lange galten Rückenschmerzen als rein orthopädisches Problem. Doch mehr und mehr rückt eine weitere Ursache in den Vordergrund: die Psyche. Mehrere Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass bei mehr als 30 Prozent der Betroffenen die Psyche, und hier vor allem Stress, der schmerzauslösende Faktor ist. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über dieses Phänomen und die Behandlungsmöglichkeiten.
Jeder zweite Arbeitnehmer hat einen Computerarbeitsplatz - und verbringt den Großteil des Tages sitzend. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden führen.
Radfahren und Joggen gehören zu den beliebtesten Sportarten. Was bei diesen Bewegungsformen häufig auf der Strecke bleibt, ist das Training der tieferliegenden Muskulatur. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, müssen nämlich genau diese Muskelschichten regelmäßig trainiert werden. Kleine Helfer für Zuhause unterstützen dabei, diese gezielt zu mobilisieren. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. stellt fünf zertifizierte Hilfsmittel vor.
Fachmesse und Kongress vom 05. - 07. Februar 2020 - AGR vor Ort
Ihre ausgewogene Mischung aus Produktschau, Fortbildung und Rahmenprogramm hat die Stuttgarter TheraPro Fachmesse + Kongress zur wichtigsten Anlaufstelle für Therapie, Rehabilitation und Prävention im süddeutschen Raum gemacht. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure bestätigen der Messe regelmäßig eine wachsende Bedeutung als Informationsplattform. Nun steht die achte Ausgabe ins Haus. Von Freitag, 7. Februar, bis Sonntag, 9. Februar, bietet die TheraPro 2020 neben einer umfassenden Produkt- und Dienstleistungspalette insgesamt fünf Kongresse sowie eine Vielzahl kostenfreier Vorträge, Seminare und Workshops, die auch für die Besucher der parallel stattfindenden Fachmesse MEDIZIN zugänglich sind. Damit verfolgt die Messe ihren interdisziplinären Ansatz konsequent weiter, der den Austausch zwischen den einzelnen Professionen und die Vernetzung innerhalb des Gesundheitswesens fördern soll.
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Die Telefone klingeln, der Drucker läuft auf Hochtouren, die Lüftungsanlage macht unangenehme Geräusche und im Flur unterhalten sich die Kollegen. Die Liste der Lärmquellen im Büro ist lang. In der modernen Arbeitswelt sind wir permanent den verschiedensten Reizen ausgesetzt. Insbesondere Geräuschquellen führen auf Dauer jedoch zu Stress, welcher häufig ein Grund für Muskelverspannungen und Rückenschmerzen ist.
Neben der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter, leiden die Konzentration und die Produktivität unter den Belastungen. Aufgrund geringer Privatsphäre und Schalldämpfung, gilt dies besonders für offene Bürokonzepte. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern, führen sie oftmals auch zu einer erhöhten Lärmbelastung.
Hinzu kommt: ständiger Lärm am Arbeitsplatz kann sogar den Nachtschlaf stören, was ebenfalls Rückenbeschwerden verursachen kann. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Umgebung mit angemessenem Lärm- und Schallschutz zu achten, sowohl aus der Sicht der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.
Die Lösung: Akustikkabinen bieten den Mitarbeitern schallisolierte Rückzugsorte. Der Arbeitgeber reduziert damit die Umgebungsreize, wirkt Belastungen entgegen und fördert somit die Arbeitnehmergesundheit.
Vor allem in Großraumbüros und Open-Space-Landschaften können lärmreduzierte Rückzugsbereiche eine angenehmere Arbeits- sowie Entspannungsumgebung schaffen. Zeitgleich verringert sich der Lärmpegel auf der Großfläche, da Videocalls und kleine Meetings in den Kabinen stattfinden. Ruhe, Entspannung und störungsfreies Arbeiten werden ermöglicht – der Stresspegel sinkt.
Bei der Anschaffung einer Akustikkabine sollten Sie zunächst eine wirkungsvolle Schalldämmung sicherstellen. Achten Sie dabei auf ein Zertifikat von anerkannten Prüfstellen. Die verwendeten Materialien der aufstellbaren Rückzugsräume sollten durch ihre Struktur den Schall absorbieren und die Ausbreitung von Lärm reduzieren.
Eine rückenfreundliche Ausstattung der Rückzugsbereiche ist ebenfalls wichtig, um den Mitarbeitern angenehmes und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, bietet Ihnen das AGR-Gütesiegel Orientierung. Durch die Unterstützung einer ergonomischen und bewegten Haltung lassen sich oftmals Rückenschmerzen vermeiden.
Die lärmreduzierenden Kabinen sollten über eine gute Belüftung und ausreichende Beleuchtung verfügen. Eine frische Luftzufuhr und angemessene Lichtverhältnisse tragen zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter bei. Automatische Steuerungssysteme passen die Beleuchtung und Belüftung den Bedürfnissen der Nutzer an.
Bei der Planung der Rückzugsbereiche sollten Sie zudem an die Stromversorgung denken, um den Mitarbeitern die Nutzung von elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zu ermöglichen. Dies gewährleistet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Einschränkungen fortsetzen können.
Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
www.sedus.de
Über 4 Millionen Laptops gehen jedes Jahr über den Ladentisch und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind praktisch, variabel und fast überall einsetzbar. Ein Problem ist jedoch, dass die täglich oft stundenlange Nutzung der kleinen Computer zu Verspannungen im Hals-Nackenbereich führen kann. Denn fast automatisch senkt sich unser Blick und wir sitzen nach und nach immer gekrümmter mit den Augen viel zu dicht am Bildschirm. Diese belastende Körperhaltung lässt sich ohne Hilfsmittel so gut wie gar nicht vermeiden. Und so dauert es oft nicht lang und unser Körper sendet Signale bitte Abhilfe zu schaffen.
Sie besitzen ebenfalls einen Laptop und kennen diese Problematik? Dann kann auch für Sie ein passender Laptopständer, in Kombination mit den passenden PC-Eingabegeräten wie Tastatur und Maus, die Lösung sein.
Aufklappen, anschalten und lostippen. Laptops können unseren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Doch sie haben eine ganz entscheidende ergonomische Schwäche: Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und das macht sie deutlich weniger flexibel als einen Desktop-Computer. Deshalb klagen auch überdurchschnittlich viele Laptop-Nutzer über eine steife Nackenmuskulatur. Hinzu kommt, dass sich Brust- und Bauchmuskeln durch die meist gekrümmte Haltung verkürzen. Umgangssprachlich kommt hier schnell der Begriff „Tech Neck“ ins Spiel - eine Abkürzung für Technik und dem englischen Wort für Nacken = Neck. Das Resultat sind dann nicht nur Schmerzen im Hals- Nackenbereich, sondern auch bis zum unteren Rücken. Auch Kopfschmerzen zählen zu den bekannten Symptomen. Was also tun, wenn Sie unbeschwert mit dem Laptop arbeiten möchten? Die Lösung: Ein an die Aufgaben angepasster Laptopständer.
Die wichtigste Voraussetzung ist die Möglichkeit die Höhe des Monitors passend zu Ihrer Arbeitsaufgabe einzustellen und so den Blickwinkel zu verbessern. Als ideal gilt ein Abstand zwischen Augen und Bildschirm von circa einer Armlänge. Der Blickwinkel zum Bildschirm sollte leicht gesenkt sein. Allerdings schließt die Verwendung eines Laptopständers auch immer eine extern verwendbare Maus und Tastatur mit ein. Ohne diese PC-Eingabegeräte ist das ergonomische Arbeiten am Laptop ansonsten wenig sinnvoll. Doch zusammen erhöhen sie die Variabilität und helfen Ihnen, die bei der sitzenden Tätigkeit so wichtigen Haltungsveränderungen vornehmen zu können.
Ganz wichtig für Ihre Arbeit ist selbstverständlich die Standsicherheit des Laptopständers. Nichts ist nerviger als ein wackeliger Bildschirm. Deshalb achten Sie darauf, dass das gewünschte Modell auch zu Ihrem Gerät passt. Nicht jeder Laptop passt auf jede Halterung, weshalb Hersteller meist auch unterschiedliche Größen und Varianten anbieten. Idealerweise ist der Laptopständer flexibel einsetzbar, klein zusammenzufalten und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.
Technisch gesehen sollten Sie darauf achten, dass bewegliche Teile eine gute Dauerhaltbarkeit aufweisen, sich die Halterung leicht und schnell aufstellen sowie gut transportieren lässt.
Jeder der schon mal mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, dass dieser sehr viel Wärme abgibt. Für eine gute Belüftung des Computers darf die Wärmeabfuhr nicht durch den Laptopständer behindert werden.

R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
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Tel: +31 345 758 000
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Schreibtisch, Stuhl und Computer – mehr braucht es nicht für einen Büroarbeitsplatz. So denken immer noch viele und irren gewaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben eindeutig gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage massiv verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Hierzu gibt es verschiedene gute Ansätze, einer davon ist die Methode Körperzentriert Arbeiten.
Körperzentriert Arbeiten (KA) beschreibt eine Methode, bei der bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gerecht werden.
Der natürliche Bedarf nach Bewegung, Ausgleich und Abwechslung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Verbesserte Soft- und Hardware macht Bewegung jedoch oft überflüssig.
Die Methode Körperzentriert Arbeiten leistet einen Beitrag zu mehr Körperbewusstheit am Arbeitsplatz und zeigt, wie Verhaltens- und Verhältnisprävention zusammengedacht zu mehr Gesundheit führt. Dabei entstehen Arbeitsplätze, an denen man gleichzeitig hochkonzentriert und rückenfreundlich arbeiten kann. Das Ziel dabei: trotz Dauerbelastung gesund bleiben.
Drei Schritte sind nötig, um das Konzept in die Praxis umzusetzen
1. Eine Arbeitsplatzanalyse, bei der die Maße und Werte von Raum, Möbeln und des darin arbeitenden Menschen ermittelt werden.
2. Die Bereit- und Einstellung technischer Möglichkeiten von Möbeln, Eingabegeräten und Software in Abstimmung auf individuelle Körperproportionen.
3. Das Aktivieren der Tiefensensibilität im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit (siehe unten).
Sind diese drei Schritte vollzogen, geht es an die Umsetzung und hier sind es 5 Elemente, die aus einem herkömmlichen Büroarbeitsplatz einen hocheffektiven, rückenfreundlichen und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz machen.
Er muss, je nach Körperhaltung und Arbeitsaufgabe, eine optimale Zentrierung, Entfernung und Kippung zur Sichtachse ermöglichen. Dadurch wird lästiges Hin-und-Her-Gucken oder Augenzusammenkneifen vermieden. Der Bildschirm kann der jeweiligen Arbeitsaufgabe flexibel angepasst werden. Zudem kann der Monitor auch spontan bei einer Besprechung im Stehen als Projektionsfläche genutzt werden.
Tischpulte werden oft auch als Dokumenten- oder Konzepthalter bezeichnet. Papierunterlagen können mithilfe eines entsprechenden Halters zwischen Monitor und Tastatur so angeordnet werden können, dass sie in der Sichtachse liegen und stets gut lesbar sind. Dadurch muss der Kopf nicht gedreht werden, Verspannungen und andere Gesundheitsprobleme im Nacken- und Schulterbereich verschwinden.
Ideal sind Tischpulte und Dokumentenhalter, deren Winkel ohne Schraubverbindung flexibel verstellbar sind und die ohne weitere Technik auskommen.
Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Hände beim Benutzen der Tastatur nicht nach innen verdreht werden. Entscheidend ist auch, dass der Abstand zwischen den Händen beim Tippen variiert werden kann. Ideal ist eine Tastatur , die individuelle Haltungen ermöglicht – je nachdem, ob jemand mit zehn Fingern oder nur mit zwei schreibt.
Die ideale Maus ist eine sogenannte Rollermouse, die zentral unterhalb der Tastatur platziert wird. So bleiben die Eingabegeräte im Arbeitszentrum und in der Sichtachse und die Gefahr verspannter Nackenmuskulatur sinkt.
Tastatur und Maus sollten auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. Ist eine Rollermouse nicht möglich, sollte auf eine möglichst schmale Tastatur mit separatem Nummernblock zurückgegriffen werden. Je näher eine ergonomische Maus an die Tastatur herangeführt werden kann, desto geringer fällt die Belastung für die Nackenmuskulatur aus.
Muss im Büro mehr gemailt als telefoniert werden, kann statt einer Stuhlarmlehne eine Tischlehne von Vorteil sein. Sie senkt nachweislich den Tonus der Schulter-Nacken-Muskulatur und verringert ungünstige Handhaltungen beim Schreiben und Bedienen der Rollermouse. Sie muss einfach und sicher am Tisch befestigt werden können und darf keine Druckstellen verursachen.
Unabhängig davon, wie ergonomisch ein Bürostuhl ist – häufiger Wechsel von Sitzen und Stehen im Büro ist sehr wichtig für die Rückengesundheit. Höhenverstellbare Schreibtische oder andere Büromöbel tragen dem längst Rechnung.
Stehende Tätigkeiten sollten aber weitestgehend dynamisch gestaltet sein. Hier kann ein sogenanntes Fuß-Beine-Aktivierungsboard zusätzliche Bewegungsimpulse geben. Dabei handelt es sich um eine konvex gekrümmte Bodenplatte, die Kippbewegungen zu beiden Seiten und erlaubt.
Durch eine skelettierte Bauweise lässt sie eine Verwringung zu, die Gehbewegungen im Stehen ermöglicht. Die Kippbewegungen sind einerseits so intensiv, dass die Muskelketten von der Fußsohle bis zur Halsmuskulatur angesprochen werden, anderseits so gering, dass ein konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich ist.
Beim Stehen auf dem Aktivierungsboard werden genau jene tiefliegenden Muskeln angesprochen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass wir aufrecht durchs Leben gehen können. Je häufiger sie aktiviert werden, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.
Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.
Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.
Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.
Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
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Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.
Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.
Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.
Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.
Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.
Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.
Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.
Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.
Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.
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Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.
Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.
Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.
Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.
Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.
Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.
Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.
Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.
Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.
Hochstühle
nicht verstellbaren Konferenztische


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Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.
Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.
Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!
Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

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Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].
Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.
Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:
Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.
Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.
Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.
Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.
Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.
a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.
b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.
Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.
Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.
Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.
Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.
Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

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Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.
Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.
Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.
Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.
Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.
Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen.
Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.
Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.
Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.
Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.
Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.
Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.
Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).
Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.
Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.
Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.
Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.
Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.
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Die Telefone klingeln, der Drucker läuft auf Hochtouren, die Lüftungsanlage macht unangenehme Geräusche und im Flur unterhalten sich die Kollegen. Die Liste der Lärmquellen im Büro ist lang. In der modernen Arbeitswelt sind wir permanent den verschiedensten Reizen ausgesetzt. Insbesondere Geräuschquellen führen auf Dauer jedoch zu Stress, welcher häufig ein Grund für Muskelverspannungen und Rückenschmerzen ist.
Neben der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter, leiden die Konzentration und die Produktivität unter den Belastungen. Aufgrund geringer Privatsphäre und Schalldämpfung, gilt dies besonders für offene Bürokonzepte. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern, führen sie oftmals auch zu einer erhöhten Lärmbelastung.
Hinzu kommt: ständiger Lärm am Arbeitsplatz kann sogar den Nachtschlaf stören, was ebenfalls Rückenbeschwerden verursachen kann. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Umgebung mit angemessenem Lärm- und Schallschutz zu achten, sowohl aus der Sicht der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.
Die Lösung: Akustikkabinen bieten den Mitarbeitern schallisolierte Rückzugsorte. Der Arbeitgeber reduziert damit die Umgebungsreize, wirkt Belastungen entgegen und fördert somit die Arbeitnehmergesundheit.
Vor allem in Großraumbüros und Open-Space-Landschaften können lärmreduzierte Rückzugsbereiche eine angenehmere Arbeits- sowie Entspannungsumgebung schaffen. Zeitgleich verringert sich der Lärmpegel auf der Großfläche, da Videocalls und kleine Meetings in den Kabinen stattfinden. Ruhe, Entspannung und störungsfreies Arbeiten werden ermöglicht – der Stresspegel sinkt.
Bei der Anschaffung einer Akustikkabine sollten Sie zunächst eine wirkungsvolle Schalldämmung sicherstellen. Achten Sie dabei auf ein Zertifikat von anerkannten Prüfstellen. Die verwendeten Materialien der aufstellbaren Rückzugsräume sollten durch ihre Struktur den Schall absorbieren und die Ausbreitung von Lärm reduzieren.
Eine rückenfreundliche Ausstattung der Rückzugsbereiche ist ebenfalls wichtig, um den Mitarbeitern angenehmes und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, bietet Ihnen das AGR-Gütesiegel Orientierung. Durch die Unterstützung einer ergonomischen und bewegten Haltung lassen sich oftmals Rückenschmerzen vermeiden.
Die lärmreduzierenden Kabinen sollten über eine gute Belüftung und ausreichende Beleuchtung verfügen. Eine frische Luftzufuhr und angemessene Lichtverhältnisse tragen zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Produktivität der Mitarbeiter bei. Automatische Steuerungssysteme passen die Beleuchtung und Belüftung den Bedürfnissen der Nutzer an.
Bei der Planung der Rückzugsbereiche sollten Sie zudem an die Stromversorgung denken, um den Mitarbeitern die Nutzung von elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zu ermöglichen. Dies gewährleistet, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Einschränkungen fortsetzen können.
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Über 4 Millionen Laptops gehen jedes Jahr über den Ladentisch und erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind praktisch, variabel und fast überall einsetzbar. Ein Problem ist jedoch, dass die täglich oft stundenlange Nutzung der kleinen Computer zu Verspannungen im Hals-Nackenbereich führen kann. Denn fast automatisch senkt sich unser Blick und wir sitzen nach und nach immer gekrümmter mit den Augen viel zu dicht am Bildschirm. Diese belastende Körperhaltung lässt sich ohne Hilfsmittel so gut wie gar nicht vermeiden. Und so dauert es oft nicht lang und unser Körper sendet Signale bitte Abhilfe zu schaffen.
Sie besitzen ebenfalls einen Laptop und kennen diese Problematik? Dann kann auch für Sie ein passender Laptopständer, in Kombination mit den passenden PC-Eingabegeräten wie Tastatur und Maus, die Lösung sein.
Aufklappen, anschalten und lostippen. Laptops können unseren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Doch sie haben eine ganz entscheidende ergonomische Schwäche: Bildschirm und Tastatur sind nicht voneinander getrennt und das macht sie deutlich weniger flexibel als einen Desktop-Computer. Deshalb klagen auch überdurchschnittlich viele Laptop-Nutzer über eine steife Nackenmuskulatur. Hinzu kommt, dass sich Brust- und Bauchmuskeln durch die meist gekrümmte Haltung verkürzen. Umgangssprachlich kommt hier schnell der Begriff „Tech Neck“ ins Spiel - eine Abkürzung für Technik und dem englischen Wort für Nacken = Neck. Das Resultat sind dann nicht nur Schmerzen im Hals- Nackenbereich, sondern auch bis zum unteren Rücken. Auch Kopfschmerzen zählen zu den bekannten Symptomen. Was also tun, wenn Sie unbeschwert mit dem Laptop arbeiten möchten? Die Lösung: Ein an die Aufgaben angepasster Laptopständer.
Die wichtigste Voraussetzung ist die Möglichkeit die Höhe des Monitors passend zu Ihrer Arbeitsaufgabe einzustellen und so den Blickwinkel zu verbessern. Als ideal gilt ein Abstand zwischen Augen und Bildschirm von circa einer Armlänge. Der Blickwinkel zum Bildschirm sollte leicht gesenkt sein. Allerdings schließt die Verwendung eines Laptopständers auch immer eine extern verwendbare Maus und Tastatur mit ein. Ohne diese PC-Eingabegeräte ist das ergonomische Arbeiten am Laptop ansonsten wenig sinnvoll. Doch zusammen erhöhen sie die Variabilität und helfen Ihnen, die bei der sitzenden Tätigkeit so wichtigen Haltungsveränderungen vornehmen zu können.
Ganz wichtig für Ihre Arbeit ist selbstverständlich die Standsicherheit des Laptopständers. Nichts ist nerviger als ein wackeliger Bildschirm. Deshalb achten Sie darauf, dass das gewünschte Modell auch zu Ihrem Gerät passt. Nicht jeder Laptop passt auf jede Halterung, weshalb Hersteller meist auch unterschiedliche Größen und Varianten anbieten. Idealerweise ist der Laptopständer flexibel einsetzbar, klein zusammenzufalten und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.
Technisch gesehen sollten Sie darauf achten, dass bewegliche Teile eine gute Dauerhaltbarkeit aufweisen, sich die Halterung leicht und schnell aufstellen sowie gut transportieren lässt.
Jeder der schon mal mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, dass dieser sehr viel Wärme abgibt. Für eine gute Belüftung des Computers darf die Wärmeabfuhr nicht durch den Laptopständer behindert werden.

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Schreibtisch, Stuhl und Computer – mehr braucht es nicht für einen Büroarbeitsplatz. So denken immer noch viele und irren gewaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben eindeutig gezeigt, dass ein durchdachtes Bürokonzept die Arbeitsleistung deutlich steigert, die Krankheitstage massiv verringert und das Zufriedenheitsgefühl der Mitarbeiter erheblich verbessert. Hierzu gibt es verschiedene gute Ansätze, einer davon ist die Methode Körperzentriert Arbeiten.
Körperzentriert Arbeiten (KA) beschreibt eine Methode, bei der bildschirmgebundene Büroarbeitsplätze so gestaltet werden, dass sie unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gerecht werden.
Der natürliche Bedarf nach Bewegung, Ausgleich und Abwechslung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Verbesserte Soft- und Hardware macht Bewegung jedoch oft überflüssig.
Die Methode Körperzentriert Arbeiten leistet einen Beitrag zu mehr Körperbewusstheit am Arbeitsplatz und zeigt, wie Verhaltens- und Verhältnisprävention zusammengedacht zu mehr Gesundheit führt. Dabei entstehen Arbeitsplätze, an denen man gleichzeitig hochkonzentriert und rückenfreundlich arbeiten kann. Das Ziel dabei: trotz Dauerbelastung gesund bleiben.
Drei Schritte sind nötig, um das Konzept in die Praxis umzusetzen
1. Eine Arbeitsplatzanalyse, bei der die Maße und Werte von Raum, Möbeln und des darin arbeitenden Menschen ermittelt werden.
2. Die Bereit- und Einstellung technischer Möglichkeiten von Möbeln, Eingabegeräten und Software in Abstimmung auf individuelle Körperproportionen.
3. Das Aktivieren der Tiefensensibilität im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit (siehe unten).
Sind diese drei Schritte vollzogen, geht es an die Umsetzung und hier sind es 5 Elemente, die aus einem herkömmlichen Büroarbeitsplatz einen hocheffektiven, rückenfreundlichen und gesundheitsfördernden Arbeitsplatz machen.
Er muss, je nach Körperhaltung und Arbeitsaufgabe, eine optimale Zentrierung, Entfernung und Kippung zur Sichtachse ermöglichen. Dadurch wird lästiges Hin-und-Her-Gucken oder Augenzusammenkneifen vermieden. Der Bildschirm kann der jeweiligen Arbeitsaufgabe flexibel angepasst werden. Zudem kann der Monitor auch spontan bei einer Besprechung im Stehen als Projektionsfläche genutzt werden.
Tischpulte werden oft auch als Dokumenten- oder Konzepthalter bezeichnet. Papierunterlagen können mithilfe eines entsprechenden Halters zwischen Monitor und Tastatur so angeordnet werden können, dass sie in der Sichtachse liegen und stets gut lesbar sind. Dadurch muss der Kopf nicht gedreht werden, Verspannungen und andere Gesundheitsprobleme im Nacken- und Schulterbereich verschwinden.
Ideal sind Tischpulte und Dokumentenhalter, deren Winkel ohne Schraubverbindung flexibel verstellbar sind und die ohne weitere Technik auskommen.
Untersuchungen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Hände beim Benutzen der Tastatur nicht nach innen verdreht werden. Entscheidend ist auch, dass der Abstand zwischen den Händen beim Tippen variiert werden kann. Ideal ist eine Tastatur , die individuelle Haltungen ermöglicht – je nachdem, ob jemand mit zehn Fingern oder nur mit zwei schreibt.
Die ideale Maus ist eine sogenannte Rollermouse, die zentral unterhalb der Tastatur platziert wird. So bleiben die Eingabegeräte im Arbeitszentrum und in der Sichtachse und die Gefahr verspannter Nackenmuskulatur sinkt.
Tastatur und Maus sollten auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein. Ist eine Rollermouse nicht möglich, sollte auf eine möglichst schmale Tastatur mit separatem Nummernblock zurückgegriffen werden. Je näher eine ergonomische Maus an die Tastatur herangeführt werden kann, desto geringer fällt die Belastung für die Nackenmuskulatur aus.
Muss im Büro mehr gemailt als telefoniert werden, kann statt einer Stuhlarmlehne eine Tischlehne von Vorteil sein. Sie senkt nachweislich den Tonus der Schulter-Nacken-Muskulatur und verringert ungünstige Handhaltungen beim Schreiben und Bedienen der Rollermouse. Sie muss einfach und sicher am Tisch befestigt werden können und darf keine Druckstellen verursachen.
Unabhängig davon, wie ergonomisch ein Bürostuhl ist – häufiger Wechsel von Sitzen und Stehen im Büro ist sehr wichtig für die Rückengesundheit. Höhenverstellbare Schreibtische oder andere Büromöbel tragen dem längst Rechnung.
Stehende Tätigkeiten sollten aber weitestgehend dynamisch gestaltet sein. Hier kann ein sogenanntes Fuß-Beine-Aktivierungsboard zusätzliche Bewegungsimpulse geben. Dabei handelt es sich um eine konvex gekrümmte Bodenplatte, die Kippbewegungen zu beiden Seiten und erlaubt.
Durch eine skelettierte Bauweise lässt sie eine Verwringung zu, die Gehbewegungen im Stehen ermöglicht. Die Kippbewegungen sind einerseits so intensiv, dass die Muskelketten von der Fußsohle bis zur Halsmuskulatur angesprochen werden, anderseits so gering, dass ein konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich ist.
Beim Stehen auf dem Aktivierungsboard werden genau jene tiefliegenden Muskeln angesprochen, die ursächlich dafür verantwortlich sind, dass wir aufrecht durchs Leben gehen können. Je häufiger sie aktiviert werden, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.
Meetings gelten als Landplage im modernen Büroalltag. Sie stehen im Ruf, Zeit und Nerven zu rauben, weil sie oft viel zu lange dauern und unproduktiv sind. Trotzdem eignen sich Meetings besonders gut dafür, Leute für Themen und Projekte ins Boot zu holen. Was also tun? Die Antwort ist ganz einfach: Meetings im Stehen abhalten. Wie der Umstieg vom Sitz in den Stand gelingt, verraten wir Ihnen gerne.
Einer aktuellen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München zufolge entwickeln Konferenzteilnehmer im Stehen mehr Ideen als im Sitzen. Die Meetings laufen schneller ab und die Mitarbeiter verlassen sie motivierter. Das gilt insbesondere dann, wenn die richtigen Möbel zur Verfügung stehen.
Als ideal gelten höhenverstellbare Konferenztische. Wenn sie leicht, schnell und geräuscharm zu verstellen sind, fördern sie den für die Gesundheit so wichtigen Haltungswechsel vom Sitzen zum Stehen. Schließlich wird Sitzen mittlerweile als das neue Rauchen gehandelt: Es macht krank und verkürzt die Lebenserwartung. Das trifft vor allem für das lange und ununterbrochene Sitzen zu. So hat das schwedische Institut für Sport und Gesundheit in einer Studie herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes sowie einem generell erhöhten Sterberisiko gibt. Leider auch dann, wenn man sich in der Freizeit sportlich betätigt. Die beste Gegenmaßnahme sind häufige Haltungswechsel, die mit höhenverstellbaren Konferenztischen ganz leicht möglich sind.
Die Hubkraft der Tische muss auf die von den Nutzern angeforderten Nutzlasten eingestellt werden können. Bei der elektrischen Variante ist das natürlich nicht nötig. Wichtig ist zudem die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve, denn nur so ist der Bewegungsspielraum ausreichend. Die Beinfreiheitskurve definiert den Bereich beim Stehen/Sitzen am Arbeitsplatz, der nicht durch Traversen, technische Geräte, Arbeitsmittel oder andere Einrichtungsgegenstände beeinträchtigt sein darf. Für alle, die Kabelsalat vermeiden möchten, sind Tische mit Kabelführung am besten geeignet. Und da in vielen Meetings Notebooks oder Tablets zum Einsatz kommen, sind nutzerfreundliche Schnittstellen für Ladegeräte und Netzanschlüsse empfehlenswert. Nicht unbedingt nötig, aber etwas, das die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen, sind Fußstützen für entlastendes Stehen oder eine elastische Fußmatte zur Förderung der Stehdynamik. Dadurch passiert Folgendes: Man bewegt sich noch mehr und ist gleichzeitig konzentrierter bei der Arbeit.

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Führungskräfte vieler Unternehmen möchten Meetings effektiver gestalten und die geistige Leistung der Mitarbeiter fördern. Ob ihnen das gelingt, hängt jedoch nicht nur von einer klaren Besprechungsstruktur und einer guten Moderation ab. Auch die Ausstattung der Konferenzräume spielt eine entscheidende Rolle. Aktuelle Daten zu den gesundheitlichen Belastungen der Büroarbeitszeit machen es erforderlich, dass Konferenz- und Besprechungsarbeitsplätze vor allem eines ermöglichen sollten: rückenfreundliches Verhalten und ausreichende Bewegungsanreize.
Umsetzen lässt sich das am besten mit Möbeln, welche die Sitzzeiten reduzieren und zu einem vermehrten Stehen bzw. zu einem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen animieren. Der höhenverstellbare Konferenztisch ist hier ein gutes Beispiel. Ein Tisch, der sich leicht, schnell und geräuscharm verstellen lässt, wird den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht. Die Hubkraft des Tischs sollte dabei an die unternehmensspezifischen Nutzlasten anpassbar sein. Ausreichend Platz für wechselnde Arbeitshaltungen und Bewegung sowie genügend Beinfreiheit sind weitere Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Besprechungsplatz.
Nicht unbedingt nötig, aber dennoch empfehlenswert ist ein Kollisionsschutz, damit es nicht zu Quetsch- und Scherrisiken kommt. Außerdem ist eine einfache und gut strukturierte Kabelführung mehr als sinnvoll. Denn nichts ist lästiger als Kabel, die im Weg herumliegen – ganz zu schweigen von der Unfallgefahr, die davon ausgeht. Optional kann eine Fußstütze die Stehbelastung reduzieren. Firmen, in denen auch in Konferenzen Laptops und Tablets zum Einsatz kommen, sollten sich nach Tischen mit nutzerfreundlichen Schnittstellen umschauen.
Extratipp: Wenn häufiger Meetings mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen abgehalten werden, sollte man über mobile Konferenztische nachdenken. Je nachdem ob die Konferenz in Kleingruppen oder Großgruppen organisiert ist oder ob Raumveränderungen nötig werden, kann das Mobiliar entsprechend variiert und kombiniert werden. Sinnvoll sind beispielsweise mobile Stellwände, weil sie große Konferenzräume unterteilen und so das Arbeiten in kleineren Gruppen angenehmer – und damit effizienter – machen. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch darauf, dass die Stellwände über feststellbare Rollen verfügen – das erleichtert das Handling.
Besonders effizient, das zeigen Untersuchungen, sind Meetings, die im Stehen stattfinden. Bei nicht höhenverstellbaren Hochtischen – die über eine komfortable Fußstütze verfügen sollten – benötigt man Hochstühle, die einen am individuellen Bedarf orientiertes Stehen oder Hochsitzen ermöglichen. Alle Teilnehmer befinden sich dabei auf Augenhöhe. Es sind aber nur solche Hochstühle geeignet, die über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Ganz besonders wichtig sind eine stufenlose Sitzhöhenverstellung sowie ein höhenverstellbarer Fußring. So können die Füße bequem abgestützt beziehungsweise aufgesetzt werden. Jeder Konferenzteilnehmer kann sich damit ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen verhalten und Haltungswechsel vornehmen.
Idealerweise sind Sitz- und Rückenfläche der Hochstühle so beschaffen, dass man nicht ins Schwitzen kommt. Eine ergonomisch geformte Rückenlehne sollte sich zudem optimal der Wirbelsäule anpassen und Druckstellen vermeiden. Von Vorteil ist auch eine Federung der Sitzfläche, sodass es beim Hinsetzen nicht zu Stauchungen kommt. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken, bei einer Gewichtsverlagerung zum Tisch, in Kippung und führt so zu einer natürlichen Aufrichtung der Wirbelsäule.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen.
Trotz der Vorteile, die Steh-Meetings nachgewiesenermaßen bringen, finden die meisten Konferenzen immer noch im Sitzen statt. Individuell einstellbare Sitzmöbel sind aber leider immer noch die Ausnahme. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Teilnehmer auf guten, sogenannten Mehrzweckstühlen sitzen können. Diese sollten dann allerdings über besondere Eigenschaften verfügen und nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen, denn auf ihnen sitzen Menschen unterschiedlichster Statur.
Mehrzweckstühle sollten ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften haben, denn nur so können sie den verschiedenen Nutzern eine körpergerechte Unterstützung bieten. Außerdem sollten sie das aktive Sitzen fördern. Dazu sollten Rückenlehne und Sitzfläche dynamisch konstruiert sein. Eine anatomisch geformte Rückenlehne sowie atmungsaktive Polster machen sie zu einem wirbelsäulenfreundlichen Möbelstück.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Besprechungsstrukturen. Sogenannte Interactive Center ermöglichen den Austausch der Teilnehmer durch integrierte Video- und Telefonschaltungen, sodass auch Teammitglieder, die nicht vor Ort sind, an Meetings teilnehmen können. Das Interactive Center integriert die Hardware und ermöglicht so als mobile Einheit eine hohe Flexibilität. Es sollte höhenverstellbar und mit nutzerfokussierter Ergonomie ausgestattet sein.
Ein Konferenzarbeitsplatz muss für einen begrenzten Zeit, für unterschiedliche Nutzer, geeignet sein. Selbstverständlich können nicht alle Produktelemente aufgrund des Einsatzzweckes jedem Nutzer individuell angepasst werden. Trotzdem müssen diese im Gesamtkonzept ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen. Nur so kann den unterschiedlichen Nutzern ein physiologisches Verhalten ermöglicht werden.
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Konferenzen und Meetings gehören zum Büroalltag. Damit sie möglichst effektiv sind, sollten Besprechungsbereiche so ausgestattet sein, dass die Arbeitsleistung gefördert wird und die Aufmerksamkeit lange aufrecht erhalten bleibt. Eine Bedingung dafür ist, dass Menschen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Mit der richtigen Ausstattung ist das kein Problem.
Effizienter, gesünder und motivierter lassen sich Meetings im Stehen abhalten. Das haben arbeitsmedizinische Untersuchungen längst bewiesen. So steigert ein Steh-Sitz-Arbeitsplatz Motivation und Kreativität: Im Stehen arbeitet das Gehirn um bis zu 20 Prozent schneller.
Wer diese positiven Effekte nutzen möchte, sollte seinen Mitarbeitern entsprechendes Mobiliar zur Verfügung stellen. Das können zum Beispiel höhenverstellbare Besprechungstische sein. Eine gute Alternative sind jedoch auch Konferenztische, die über eine konstante Stehhöhe verfügen (Hochtisch) - allerdings nur in Kombination mit einstellbaren Counter-/Hochstühlen.
Eine intuitiv bedienbare stufenlose Sitzhöhenverstellung, die einen Wechsel aus Stehen und Sitzen ermöglicht, ist eine Grundvoraussetzung für einen rückenfreundlichen Hochstuhl (High Desk Chair). Alle Besprechungsteilnehmer können so spontan selbst entscheiden, ob sie lieber stehen oder sitzen möchten.
Rückenfreundliche Hochstühle verfügen darüber hinaus über einen komfortablen und in der Höhe einstellbaren Fußring. Die Füße müssen sich darauf bequem abstützen oder aufstellen lassen, deshalb sollte der Fußring ausreichend stabil sein. Außerdem sollte sich der Fußring bequem und schnell einrichten lassen.
Hochstühle werden lediglich zeitlich begrenzt genutzt, und zwar in der Regel von unterschiedlichen Personen. Somit müssen sich Sitzfläche und Rückenlehne an einer durchschnittlichen Körperabmessung orientieren.
Rückenfreundlich sind die Stühle dann, wenn sie über eine ergonomisch geformte Rückenlehne, eine Sitzflächenneigung und über eine wirkungsvolle Abfederung verfügen. So kommt es nicht zu Stauchungen beim Hinsetzen. Eine Sitzflächenneigung bringt das Becken in Kippung, sobald das Gewicht zum Tisch hin verlagert wird und führt so zu einer natürlichen Haltung der Wirbelsäule. Generell sollte sich der Stuhl der dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers anpassen.
Bei der Oberflächenbeschaffenheit von Sitz und Rückenlehne sind rutschfeste Bezüge ebenso vorteilhaft, wie gute klimatische Eigenschaften.
Bei einem nicht verstellbaren Hochtisch sind drei Faktoren entscheidend.
Ergänzend zum Hochstuhl können Stehhilfen und aktivierende Steh-Sitze genutzt werden. Sie sind sehr variabel einsetzbar und fördern den Wechsel zwischen Stehen und Stehsitzen. Was Sie für die Einrichtung eines Konferenzraumes sonst nach beachten sollten, können Sie im Kapitel Konferenzarbeitsplatz nachlesen.
Hochstühle
nicht verstellbaren Konferenztische


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Seien wir ehrlich: So richtig gesund sind lange Gaming-Sessions nicht. Denn zu langes und oft verkrampftes Sitzen ist generell schlecht für den Rücken. Beim Gaming kommen je nach Spiel noch eine besonders angespannte Haltung und immer gleiche Bewegungsmuster dazu. Damit dein Rücken diesen Belastungen gut standhält, solltest du unbedingt einen komfortablen Gaming-Stuhl verwenden.
Beim Zocken sitzt du oft stundenlang hochkonzentriert am Rechner oder vor der Konsole. Trotzdem bewegst du dich mehr als bei einer typischen Schreibtischarbeit. Viele Spiele erfordern schnelle Reaktionen und komplexe Bewegungsmuster. Von den emotionalen Reaktionen mal ganz abgesehen. Um Verletzungen oder Verspannungen zu verhindern, ist daher nicht nur ein fester Stand wichtig, sondern auch zusätzliche Kriterien wie eine Sitztiefenfederung oder eine bewegliche Sitzfläche. Diesen Anforderungen muss ein guter Gaming-Stuhl gerecht werden und dabei deinen Rücken stützen, um negative Folgen langer Videospiel-Sessions zu reduzieren. Gaming-Stühle bieten eine Kombination aus Ergonomie, Komfort, Stabilität und Design, um ein optimales Spielerlebnis zu ermöglichen und den spezifischen Bedürfnissen von Gamern gerecht zu werden.
Reicht zum Gaming nicht ein normaler Bürostuhl? Das kommt darauf an. Wenn du nur hin und wieder ein Stündchen spielst, dann kannst du natürlich deinen Bürostuhl verwenden und brauchst keinen besonderen Stuhl. Wenn du aber lange Gaming-Sessions liebst und häufig über mehrere Stunden in dein Lieblingsspiel eintauchst, dann solltest du unbedingt einen guten Gaming-Stuhl kaufen. Denn die Anforderungen an Bürostühle und Gaming Chairs unterscheiden sich erheblich. Das wird verständlich, wenn du bedenkst, wie unterschiedlich du dich beim Arbeiten und beim Spielen verhältst. Das Arbeiten am Rechner ist zum Beispiel weniger emotional und geht mit einem viel geringeren Eintauchen in den Stuhl einher. So sind ein anpassbarer Rückenlehnendruck oder höhenverstellbare Armlehnen bei einem Gaming-Stuhl noch wichtiger als bei einem normalen Bürosessel. Spare für deinen Rücken deshalb nicht an der falschen Stelle, sondern investiere für deine Spielperformance in einen guten Stuhl!
Im Handel sind viele verschiedene Gaming-Stühle erhältlich. Für Laien ist es schwer, zu erkennen, welche dieser Stühle den Anforderungen an die Rückengesundheit gerecht werden. Zudem fällt es meist erst auf, dass rutschfeste Kontaktflächen fehlen, die Seitenwangen nicht optimal sind oder die Nackenstütze nicht anpassbar sind, wenn der Stuhl zuhause steht und du während des Spiels nicht weißt, wie du dich drehen und wenden sollst, damit du gut sitzt. Damit du dir sicher sein kannst, dass auch dein Rücken Freude an deinen Gaming-Sessions hat, wähle einen Gaming-Stuhl, der mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet ist! Denn AGR-zertifizierte Produkte wurden von Gesundheitsexperten, Ärzten und Therapeuten einem aufwendigen Prüfverfahren unterzogen und als besonders rückengerecht empfunden.

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Fast 80 % aller Erwachsenen erleben mindestens einmal in ihrem Leben neben anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit Schmerzen im unteren Rücken [5]. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Gesundheitswesen: Das entgangene Einkommen und die ausgefallene Produktivität erzeugen jährlich Kosten in fast dreistelliger Milliardenhöhe. Nach derzeitiger Studienlage wird an mehr als 75% der weltweiten Büroarbeitsplätze dauerhaft im Sitzen gearbeitet [15]. Dies wird in Zusammenhang mit Schmerzen im unteren Rücken gebracht [15].
Es gibt inzwischen Konzepte mit flexibel einsetzbaren Sitz- Stehsysteme für das Büro und für zu Hause (Homeoffice). Diese tragen zur Reduzierung von Sitzzeiten und zur nachhaltigen Förderung natürlicher Haltungswechsel bei. Die optimale Lösung für Sie im Büro oder im Homeoffice ist, die Arbeitsumgebung auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und die Verhältnisse Ihrer jeweiligen Körperhaltung anzupassen. Die einzelnen Bestandteile eines bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplatzes, müssen daher für erwachsene Menschen fast jeder Körperhöhe geeignet sein. Die Nutzung durch größere Kinder und Jugendliche wäre so ebenfalls kein Problem.
Konzepte für bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze zielen darauf ab, durch entsprechendes ergonomisches Mobiliar den Nutzer an seinem Arbeitsplatz nachhaltig in Bewegung zu bringen. So besteht beispielsweise das geprüfte EGA-Konzept grundsätzlich aus drei Elementen mit jeweils unterschiedlichen Effekten auf den Bewegungsgewinn:
Grundsätzlich wird bei höhenverstellbaren Tischen zwischen "Office"-Schreibtischen und "Home"-Schreibtischen für zu Hause differenziert. Bei den Schreibtischen handelt es sich um klassische, höhenverstellbare Steh- Sitzarbeitsplätze, die sich an den gültigen Normen und Anforderungen für Büroarbeitsplätze orientieren. Es gibt übrigens auch nachrüstbare Sitz-Steh-Tischgestelle. So können Sie Ihre bisherige Tischplatte nutzen und lediglich das alte Tischgestell durch ein höhenverstellbares tauschen.
Höhenverstellbare Tische oder auch Steh-Sitzarbeitsplätze sind Tische, die Sie von einer für Sie passenden Sitzhöhe in eine der Arbeitsaufgabe entsprechenden, komfortablen Stehhöhe begleiten. Dabei erfolgt der Hub der gesamten Arbeitsfläche mit allen darauf befindlichen Utensilien. Höhenverstellbare Tische können einen wesentlichen Beitrag zu einer Bewegungssteigerung im Büro leisten [7; 19] und sind damit grundsätzlicher Bestandteil von bewegungsfördernden Sitz-Steharbeitsplätzen.
Sie arbeiten viel von zu Hause? Bewegungsfördernde Sitz-Steharbeitsplätze bieten auch hier ständige Bewegungsanreize und der Schreibtisch für zu Hause muss daher einige Features bieten. Homeoffice-Tische sind höhenverstellbar und kommen vor allem in der Arbeit mit mobilen Geräten zum Einsatz. Sie sind zwischen einem klassischen Schreibtisch und einem mobilen Stehpult angesiedelt. Die Arbeitsplattenbreite ist meist deutlich schmaler als bei einem herkömmlichen Schreibtisch, jedoch größer als ein Stehpult, damit aber immer noch groß genug, um alle ergonomischen Arbeitsutensilien wie Tastatur und Maus inkl. einem Laptop oder einem Desktop und einem Vorlagenhalter zu beherbergen.
Stehpulte und Sitz- Stehpulte sind die mobilste Form an Arbeitsflächen. Gegenüber Tischen sind diese insbesondere für kleinere Arbeitsbereiche geeignet. Sie sind ortsungebunden und durch Rollen können sie flexibel im Büro- und Homeoffice-Bereich, aber auch in Meetings, bei Präsentationen, in Vorträgen sowie in Produktion und Logistik eingesetzt werden. Damit bieten sie eine maximale Flexibilität und insbesondere einen großen Bewegungsanreiz [18], sodass alle Telefonate, Mails und Terminvereinbarungen wie auch das spontane Gespräch unter Kollegen im Stehen an einem mobilen Stehpult stattfinden können. Alle anderen Aufgaben werden dann am konventionellen Steh-Sitz-Schreibtisch erledigt. Durch diese konsequente Aufgabenteilung entwickelt sich wie von selbst ein automatisierter und nachhaltiger Haltungswechsel.
Dieses Zubehör ergänzt ergonomische Arbeitsumgebungen mit dem Ziel, Ihnen zusätzliche Entlastungen der Gürtelregionen (Schulter- und Beckengürtel) zu geben [vgl. u.a. 1; 3]. Innerhalb des hier vorgestellten Konzeptes kommt der Armauflage und der Fußstütze eine Schlüsselrolle zu.
a) Die Armauflage
Wenn Sie Ihren eigenen Büroalltag beobachten, fällt Ihnen bestimmt auf, dass die Kommunikation im Büro heutzutage zunehmend über den PC (Mails etc.) und abnehmend über das Telefon stattfindet. Außerdem gewinnt auf der anderen Seite die Sitz-Stehdynamik an Bedeutung. Stuhlarmlehnen könnten daher zukünftig an Bedarf verlieren, obwohl deren Nutzen belegt ist [16]. Damit werden Unterarmauflagen wichtiger und deren Nutzung wird grundsätzlich als positiv gewertet [12]. Unterarmauflagen sind aufgrund der Möglichkeit, den gesamten Unterarm abzulegen, den Handauflagen vor der PC-Tastatur überlegen [22]. Ein weiterer wichtiger praktischer Nutzen der Unterarmauflage gegenüber einer Stuhlarmlehne: Durch die Tischanbindung begleitet diese Sie von der sitzenden in die stehende Körperhaltung und dient Ihnen immer als Armauflage oder, insbesondere in der stehenden Position, als Aufnahme zum Gegenlehnen. Dies kann einen Beitrag für ein entlastendes Stehen liefern und die Stehzeiten verlängern.
b) Die Fußstütze
Fußstützen sollen dazu dienen, das Körpergewicht zwischen den Beinen zu variieren und ein Bein durch das Aufstellen auf eine Fußstütze in seiner Raumposition zu ändern. Fußstützen könnten für Steharbeitsplätze die Möglichkeit bieten, durch das Aufstellen eines Beines (dem sogenannten „Spielbein“) die Belastung insbesondere der tragenden Gelenke der Beine, des Kreuzdarmbeingelenkes und des unteren Rückens zu ändern. Das aufgestellte Bein erfährt hierbei eine Entlastung. Der Einsatz einer Fußstütze wird für Sie in der regelmäßigen praktischen Anwendung nach einer Eingewöhnungszeit vollkommen selbstverständlich sein und ohne Nachzudenken erfolgen und erlaubt trotz Belastungswechsel die volle Konzentration auf die eigentliche Arbeitsaufgabe (zunehmende Automatisierung des dynamischen Bewegungsverhaltens).
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, bewegungsfördernde Sitz- Steh-Arbeitsplätze stellen die natürlichen Bewegungsressourcen des Menschen am Arbeitsplatz in den Fokus der ergonomischen Verhältnisse. Die Verhältnisse sind mit dem Verhalten des Menschen eng und untrennbar verbunden. Die Verhältnisse müssen sich zwingend dem Menschen anpassen, damit dieser seine Gesundheit optimal schützen und im Idealfall entfalten kann.
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.Quellen:
[1] Aaras, A.; Ro, O. (2000) Position of the forearm and VDU work. In: Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society. 44th Annual Meeting, San Diego, S. 648ff.
[3] Cook, C. K.; Burgess-Limerick, R. (2004) The effect of forearm support on musculoskeletal discomfort during call center work. In: Applied Ergonomics 35, S. 337ff.
[12] Keller Chandra, S.; Hoehne-Hückstädt, U.; Ellegast, R. (2008) Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik. In: Schriftenreihe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) (3), Sankt Augustin.
[15] Lis, A.M.; Black, K.M.; Korn, H.; Nordin, M. (2007) Association between sitting and occupational LBP. In: Eur Spine J. 16, S. 283ff.
[16] Lübbert, U. (2016) Nachhaltige Verhaltensergonomie am Industriearbeitsplatz – am Beispiel des Arbeitsstuhls. Erfolgschancen des individuellen Anpassens ergonomischer Arbeitsmittel an Industriearbeitsplätzen mit repetitiven manuellen Tätigkeiten. Masterarbeit an der medizinischen Fakultät der Universität Basel.
[17] Martin, B.I.; Deyo, R.A.; Mirza, S.K. et al. (2008) Expenditures and health status among adults with back and neck problems. In: JAMA 299, S. 656ff.
[18] Nakovics, H.; Steiner, H. (1997) Die Reduktion körperlicher Beschwerden durch den Einsatz eines Stehpultes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 1, S. 33ff.
[19] Ognibene, G.T.; Torres, W.; von Eyben, R.; Horst, K.C. (2016) Impact of a Sit-Stand Workstation on Chronic Low Back Pain: Results of a Randomized Trial. In: J of Occup & Environm Med 58, S. 287ff.
[22] Visser, B. et al. (2000) The effect of arm and wrist supports on the load of the upper extremity during VDU work. In: Clinical Biomechanics 15, S. 34ff.
Viele träumen heute noch von einem papierlosen Büro, doch leider ist dieses vielerorts noch nicht umsetzbar. Ob Büro oder Homeoffice, Dokumente gehören heute häufig noch zur täglichen Arbeitswelt dazu. Gerade dann fängt das Problem am Bildschirmarbeitsplatz aber an. Wo lege ich die Dokumente ab? Links, rechts, vor oder neben der Tastatur? Und wenn ich jetzt etwas auf dem Schriftstück notieren will, wo bleibe ich dann mit der Tastatur und der Maus? Der Schreibtisch bietet nicht unendlich Platz! Durch das ständige drehen des Kopfes äußern sich schnell meine ersten Probleme und ich bekomme Nackenschmerzen, die auch durch eine Zwangshaltung enstehen können.
Die Lösung kann ein Dokumentenhalter, oder auch Tischpult bzw. Konzepthalter genannt, sein. Mit ihnen lassen sich Papierunterlagen, wie Briefe, Bücher, Manuskripte und ähnliches sinnvoll am Arbeitsplatz anordnen. Mal ganz abgesehen von der Platzersparnis. Mit den nachfolgenden Tipps, fällt die Arbeit dann nicht nur leichter, Verspannungen im Nacken- sowie im Schulterbereich können sogar verhindert werden. Gute Dokumentenhalter verbessern nicht nur die Gesundheit und die Ergonomie am Arbeitsplatz, sie können auch helfen die Arbeitseffizienz zu erhöhen.
Damit das gelingt und Sie eine komfortable und gesunde Arbeitshaltung einnehmen, sollten Sie den Dokumentenhalter so platzieren, dass er in Sichtachse zum Bildschirm steht. Das minimiert zu häufige Drehbewegungen von Kopf und Halswirbelsäule und ist ein erster wichtiger Schritt. Ganz nebenbei kann dieses zu einer verbesserten Konzentration und einer erhöhten Produktivität führen. Wenn die Tastatur einmal nicht benötigt wird, können sie den Dokumentenhalter praktischerweise einfach über die Tastatur ziehen, um so körpernah weiter zu arbeiten. Nichts muss groß aus dem Weg geräumt werden. Dafür muss der Dokumentenhalter auf der einen Seite stabil aber auch standfest sein und sich flexibel auf der Arbeitsfläche platzieren lassen.
Der zweite wichtige Schritt ist die richtige Einstellung. Diese muss leicht und intuitiv von statten gehen. Einmal eingestellt, darf sich die Position nicht von allein verstellen. Auch dann nicht, wenn Sie mal ein schwereres Buch darauf ablegen oder Sie auf einem Dokument eine handschriftliche Notiz verfassen möchten. Lästiges nachjustieren oder gar ein ungewolltes zusammenklappen wären ärgerlich. Wichtig ist auch die Schrägstellung. Mindestens 16 Grad müssen es schon sein. Am besten in verschiedenen Abstufungen oder stufenlos. So haben Sie je nach Sitzhaltung, oder falls Sie zwischendurch mal im Stehen arbeiten, immer einen guten Blick auf das Dokument, was die Augenbelastung reduziert, zu einer aufrechteren Körperhaltung verhilft und die Konzentration verbessert. Einer „Nickhaltung“ wird so ebenfalls entgegengewirkt.
Nicht zu vergessen eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Platzieren von Dokumenten. Dafür ist auf eine ausreichend große Ablagefläche zu achten. Was natürlich auch immer etwas vom Einsatzzweck abhängig ist. Damit ein Schriftstück nicht ungewollt von der Ablagefläche rutscht muss eine Abrutschkante oder ähnliches vorhanden sein. Multifunktional einsetzbar ist der Dokumentenhalter, wenn er über zusätzliche Funktionen, wie z.B. einen Stift- oder Handyhalter verfügt, um die Arbeitsfläche besser organisieren. Wenn Sie es denn benötigen.

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Beim Bürostuhl unterscheiden wir zwischen dem bewegungsfördernden Aktiv-Bürostuhl und dem rückengerechten Standard-Bürostuhl. Der Standard-Bürostuhl gehört somit zur „gesunden Basisausstattung“ der in keinem Büro fehlen darf und mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen sollte.
Der Bürostuhl ist ein Produkt, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in hohem Maße abhängen. Körperhaltungen beispielsweise, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, haben Auswirkungen auf unsere Denk- und Wahrnehmungsprozesse (Kognition), wie zum Beispiel die Urteilsbildung oder unsere Einstellung, und natürlich auch auf die Emotionalität. Der rückengerechte Standard-Bürostuhl verfügt daher über intuitive Bedienelemente womit sich Sitzhöhe und –Tiefe leicht an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Weiterhin bringen Hersteller mit ihren Bürostühlen viel gesunde Bewegung an den Arbeitsplatz. Sitz- und Rückenlehne sind mit einer Synchronmechanik ausgestattet und folgen den Bewegungen des Körpers automatisch. Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung der Rückenlehne mit einer darauf abgestimmten Absenkung der Sitzfläche im hinteren Bereich – also eine Veränderung des Öffnungswinkels. Was letztlich zu einem komfortableren Sitzen in zurückgelehnter Haltung führt.
Alle AGR-geprüften Standard-Bürostühle verfügen zudem über eine wirkungsvolle Tiefenfederung, die für ein Abfedern beim Hinsetzen sorgt und dadurch Wirbelsäulenstauchungen vermeidet. Die Sitzfläche mit integrierter freifließender bzw. einstellbarer Sitzneigung nach vorne kann auch in der Tiefe individuell eingestellt werden. Für eine Entlastung der Schulter-Armmuskulatur sorgen höhen-, breiten- und tiefenverstellbare Armstützen (besonders wichtig bei intensiver Arbeit am Bildschirm). Auch ein individuell oder automatisch einstellbarer Rückenanlehndruck, eine ausgewogene Unterstützung durch eine hohe Rückenlehne und vieles mehr gehört bei einem rückengerechten Standard-Bürostuhl zur Grundausstattung.
Ein guter Bürostuhl benötigt nur wenige, dafür aber funktional sinnvolle und gut erreichbare Bedienelemente. In Verbindung mit rückenfreundlichem Verhalten, z. B. häufiger Wechsel der Arbeitshaltung, ist dies eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Büro. Die rückengerechte Gestaltung des gesamten Arbeitsplatzes dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich, was leider immer noch viel zu selten Beachtung findet.
Ein rückengerechter Bürostuhl allein reicht allerdings nicht. Die Gesamtheit des Büroarbeitsplatzes, also Umgebung, Lichtverhältnisse bzw. eine darauf abgestimmte Beleuchtung, das Schreibtischmaß, Bildschirmanordnung etc. muss gesehen und aufeinander abgestimmt werden. Eine ideale Ergänzung stellen kombinierte Steh-Sitz-Arbeitsplätze oder ein zusätzliches Stehpult dar.
Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im Wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Standard Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitsplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen.
Ganz besonders hohe Anforderungen müssen Bürostühle erfüllen, die an 24-Stunden-Arbeitsplätzen, wie Leitstellen, eingesetzt werden. Zum einen sollen sie eine aufrechte Sitzhaltung unterstützen, wechselnde Sitzhaltungen und optimalen Sichtkontakt (Überwachungsmonitore) ermöglichen und zum anderen die erforderliche spezifische Leistungsfähigkeit fördern. Weshalb diese Stühle auch immer über eine verstellbare Nackenstütze verfügen müssen. Wichtig sind zudem Qualität und Robustheit. Denn sie müssen auch für Personen mit hohem Körpergewicht und für den Einsatz im Drei-Schicht-Betrieb geeignet sein.
Immer mehr Menschen verbringen den Großteil ihres Tages im Sitzen. Die Anzahl der Bildschirmarbeitsplätze steigt seit Jahrzehnten stetig an und auch in der Freizeit dominiert Sitzen den Alltag vieler Menschen. Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos: Vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel kann die einseitige Haltung zu schmerzhaften Rückenbeschwerden und im Zuge ungünstiger Stoffwechselbedingungen zu weiteren degenerativen Erkrankungen führen.
Dazu kommt: Durch stundenlanges und monotones Sitzen wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen (Hormone, Proteine) versorgt. Geistige Funktionen bauen ab, Aufmerksamkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit nehmen spürbar ab und die Produktivität lässt nach. Kein Wunder, dass Schlagzeilen wie diese zunehmen: „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“ oder „Sitzen macht dumm“.
Orthopäden, Bewegungs- und Arbeitswissenschaftler fordern deswegen mehr körperliche Aktivität, die in den (Büro-) Alltag integriert wird. Das heißt mehr Sitzhaltungswechsel, mehr Sitz-Steh-Dynamik und mehr Bewegung in den uns zu Verfügung stehenden Räumen. Eine Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent bewegen. In der Konsequenz: Mehr Sitzdynamik, also Haltungswechsel während des Sitzens (kein starres Sitzen) und deutlich weniger Sitzzeiten.
Was helfen alle technischen Lösungen, wenn sie ungenutzt bleiben und der Stuhl nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eingestellt wird? Machen Sie sich daher mit den Einstellmöglichkeiten Ihres Bürostuhls vertraut. Die Gebrauchsanweisung des Herstellers hilft Ihnen dabei. Gute Hersteller und gute Händler bieten ihren Kunden sogar persönliche Einweisung und Schulung an. Wer lange Zeit beispielsweise vorn übergebeugt oder verdreht sitzt, behindert Atmung und Verdauung. Das kann zu vorzeitiger Ermüdung, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen sowie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthafteren Muskel- und Skeletterkrankungen führen.
Nutzen Sie die Sitzfläche beim klassischen Bürostuhl ganz aus. Der Rücken sollte direkten Kontakt mit der Rückenlehne haben und zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten noch etwa 3-4 fingerbreit Platz sein. Andernfalls kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.
Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass die Oberschenkel bequem auf der Sitzfläche aufliegen und der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel etwas größer als 90 Grad ist. Die Hüfte liegt dann etwas höher als die Knie. Zwischen Rumpf und Oberschenkel entsteht so ein leicht geöffneter Winkel (>90 Grad).
Passen Sie die Rückenlehne Ihrem Rücken an. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. höheneinstellbare Lordosenanpassung soll das Becken im hinteren, oberen Bereich (Beckenkamm) unterstützen.
Die Dynamik der Rückenlehne (Rückenanlehndruck) ist dann richtig eingestellt, wenn ihre Bewegung beim Anlehnen nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.
Armlehnen dienen dem individuellen Komfort und sollen gegebenenfalls den Schulter-Arm-Bereich entlasten und Verspannungen entgegenwirken. Bei korrekter Einstellung bilden Ober- und Unterarm in etwa einen rechten Winkel. Bei manchen Aktiv-Bürostühlen wird z. T. aus ergonomischen Gründen bewusst auf die Armlehnen verzichtet. Dann ist darauf zu achten, dass die Tischfläche so eingestellt ist, das die Unterarme vollflächig aufliegen können.
Wechselnde Sitzpositionen bis hin zum Liegen sind in einigen Bürostuhlkonzepten umgesetzt worden. Diese Bürostühle zeichnen sich durch einen besonders großen Öffnungswinkel aus, der eine sogenannte Relaxposition ermöglicht.
Vor wenigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, im Büro liegend zu arbeiten. Nicht nur deswegen, weil unsere Bürotätigkeit diese Position nicht zugelassen hätte, sondern weil die Horizontale als Arbeitshaltung im Büro gesellschaftlich nicht legitimiert war. Doch vieles lässt sich bereits heute in der zurückliegenden Haltung ohne Kraftaufwand per Mausklick, per Spracheingabe oder über mobile Touchscreens erledigen. Aber nicht nur der Körper profitiert von der liegenden Haltung, sondern auch der Geist. Erkenntnisse aus der Schlafforschung bestätigen, dass beispielsweise ein Minutenschlaf im Liegen nachweislich die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden erhöht. Wer den „Power Nap“ in seinen Lebensrhythmus integriert, ist messbar konzentrierter, reaktionsschneller, leistungsfähiger und ausgeglichener als die, die auf ein horizontales Intermezzo im Laufe des Tages verzichten.
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Tel. 09234/99 22-0
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www.bioswing.de
TOPSTAR GmbH
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86863 Langenneufnach
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www.topstar.de
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Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf die Seminar-Kosten einen Preisnachlass von 20%.
Als zertifizierter movingTrainer können Sie dem movingnet als movingAktiv-Partner oder als moving-PräventionsPartner beitreten und haben Zugang zu allen Serviceleistungen des movingnets. Die Gebühr für die movingAktivPartnerschaft beträgt € 48,00 pro Jahr.
movingAktivPartner bzw. moving-PräventionsPartner erhalten 10% Nachlass auf die im Shop angebotenen moving Produkte (Buch, DVD und Software).
Wie erhalte ich die Sonderkonditionen als AGR-Fördermitglied? Ganz einfach! Senden Sie eine Mail an info@moving.de und an martina.bargsten@agr-ev.de. Wir bestätigen movingNet umgehend Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Europcar einen Preisnachlass von 20 %.
Bestellen Sie unter www.europcar.de und geben direkt im Suchfeld die Contract-Nummer 42406176 ein.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) der AGR zertifizierten eoto Studentenrucksäcke einen Preisnachlass von 20%.
Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf eines AGR zertifizierten Silvana Kopfkissen einen Preisnachlass von 10 %.
Bestellen Sie direkt im Online Shop unter www.silvanabettwaren.de und geben im Bezahlvorgang den Rabattcode silvana_agr2026 ein.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie auf den Verkaufspreis der Präventiven Rückenschule einen Preisnachlass von 22%.
Wenn Sie sich für die Mappe "Präventive Rückenschule" interessieren, so wenden Sie sich direkt an den Autor Ulrich Kuhnt. Dieser nimmt mit uns Kontakt auf, um zu prüfen, ob der Nachlass berechtigt ist.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie das Kartenspiel zu einem Preis von für 6 Euro (anstatt 12 Euro) zzgl. Versandkosten.
Bei Abnahme von 50 Stück kann ein Großabnehmerrabatt gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden PDF.
→ Bestellschein für das Kartenspiel als PDF ausdrucken, ausfüllen und abschicken
Bitte den Bestellschein an die Praxis Portwich schicken und vermerken Sie auf dem Bestellschein Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Sixt einen Preisnachlass von bis zu 20 %.
Einfach auf den Buchungslink www.sixt.de klicken. Sie müssen keinen Code angeben. Der Rabatt wird automatisch in der Buchung inkludiert.
Als AGR-Fördermitlgied erhalten Sie folgende Angebote:
An- und Abreise jeweils samstags oder sonntags, 7 Übernachtungen im Luxus-doppelzimmer, einschließlich Gourmethalbpension, 4 Greenfees für die neue 18-Loch Golfanlage des Dolomitengolf Lienz, Weinprobe im Weinkeller. Pro Person im Luxusdoppelzimmer: 549 Euro statt 563 Euro (Nebensaison) bzw. 625 Euro statt 637 Euro (Hauptsaison).
7 Übernachtungen im Luxusdoppelzimmer, Frühstück und Gourmetmenü am Abend, 5-tägiger Platzreifekurs bis zur Platzerlaubnis, Leihausrüstung, Eintritt in den Club Dolomitengolf (Mitgliedschaft), erste Jahresgebühr für das lfd. Kalenderjahr (im Folgejahr beträgt die Jahresgebühr 248 Euro zuzüglich 36 Euro Verbandsabgabe). Preis pro Person in Defereggental: 999 Euro statt 1150 Euro; Ihr Vorteil: 151 Euro
Generell gilt: Bei Buchungen von 8 Übernachtungen zahlen Fördermitglieder nur 7 Übernachtungen. Ihr Vorteil: Je nach Saison sparen Sie nochmals zwischen 100 Euro und 200 Euro.
Einfach bei der Buchung auf Ihr AGR-Fördermitgliedschaft hinweisen und bei Anreise Ihre Mitgliedsbestätigung vorlegen.
Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines aeris Swopper, Swoppster oder eines Muvman einen Preisnachlass von 20 %.
Dies entspricht z. B. beim aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!
Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.