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Rückenfreundliche Lösungen für viele Bereiche Ihres Lebens

Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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Umzug ins neue Zuhause

Keine Chance für einen schmerzenden Rücken!

Vier bis fünf Wohnungswechsel vollziehen wir in unserem Leben. Meist in Eigenregie, anstatt mit Hilfe eines Umzugsunternehmens. Zwischen schweren Kartons und vielen Treppenstufen in höher liegende Stockwerke wird der Rücken häufig vernachlässigt. Anstatt sich dann im neuen Zuhause wohl zu fühlen, werden viele erst einmal von Schmerzen in Nacken, Schultern und dem unteren Rücken geplagt. Um das zu verhindern, haben wir die besten Tipps zusammengestellt, worauf vor und während eines Umzugs geachtet werden sollte.

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Sind Sie auch mit dem Laufen angefangen, bzw. laufen schon länger? Dann liegen Sie voll im Trend. Laufen hält den ganzen Körper fit, baut Stress ab und wirkt sich insgesamt positiv auf Körper und Geist aus.

Das Problem bei diesem Ausdauersport: Die ungewohnte Belastung kann gerade bei Anfängern zu unangenehmen Rückenschmerzen führen. Nichtsdestotrotz sollte Sie das nicht vom Laufen abhalten. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei den Spaß am Laufen nicht durch Schmerzen zu verlieren!

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Jede Stunde verunglückt ein Kind im Auto

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Homeschooling

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Die Ereignisse der letzten Wochen setzen viele Menschen vor neue und vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig regen sie uns auch an, unsere Verhaltens-Perspektiven zu überdenken. So können dank Homeoffice unzählige Arbeitsplätze bestehen und Unternehmen gerettet werden. Das bedeutet aber auch, dass gerade Eltern jetzt vor zusätzliche Aufgaben gestellt werden. Sie sind plötzlich gefordert, ihre Arbeiten mit denen ihrer Kinder zu koordinieren und sie beim Lernen zu unterstützen. Und es ist unklar, wann die Schulen in Deutschland wieder von allen Schülerinnen und Schüler gleichzeitig besucht werden können.

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Wann operativ, wann konservativ behandeln? Das Thema: Bandscheibenvorfälle. Bei über der Hälfte aller 40-Jährigen sind bereits Abnutzungen der Bandscheiben sichtbar, im hohen Alter ist das bei 90 Prozent aller Patienten der Fall. Tatsächlich machen Bandscheibenvorfälle jedoch weniger als fünf Prozent der orthopädischen Diagnosen aus. „Selbst wenn eine Bandscheibe verantwortlich für die Schmerzen sein sollte, lassen sich die Beschwerden meist gut ohne OP behandeln“, so der Hamburger Orthopäde Dr. Martin Buchholz. In Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erläutert der Facharzt, welche Vorboten es für Bandscheibenvorfälle gibt und welche Präventionsmaßnahmen sich eignen.

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5 Rückenübungen für Zuhause

So bleiben Sie fit!

Häufiges Sitzen und wenig Möglichkeiten zur Bewegung sind in Zeiten von Home-Office und Co. eine echte Herausforderung für den Rücken. In der Folge kann es zu schmerzhaften Rückenbeschwerden wie Verspannungen kommen. Sinnvolle Gegenmittel sind die Kräftigung der Muskulatur sowie Dehn- und Mobilisationsübungen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zeigt die besten Übungen, um Beschwerden vorzubeugen.

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Zugang zur Schmerztherapie derzeit noch schwieriger

Deutsche Schmerzgesellschaft fordert "Schutzschirm für Schmerzpatienten" und startet am 6. Mai 2020 mit Patientenhotline

Die Behandlung von Schmerzen darf in Pandemie-Zeiten nicht in den Hintergrund treten. 23 Millionen Deutsche, die unter chronischen Schmerzen leiden, haben ein Recht darauf, angemessen behandelt zu werden. Darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. anlässlich des 9. bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz am 2. Juni 2020 hin. Sie fordert einen „Schutzschirm für Schmerzpatienten“ und geht mit gutem Beispiel voran: Ab 6. Mai 2020 startet ein telefonisches Informationsangebot für Schmerzpatienten. Jeden Mittwoch im Mai geben Schmerzexpertinnen und -experten unter der Nummer 0800 1818120 in fünf Zeitfenstern Tipps zu unterschiedlichen Schmerzthemen.

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25 Jahre Aktion Gesunder Rücken e. V.

Interview mit Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken e. V.

Vor 25 Jahren – genauer gesagt am 2. Mai 1995, wurde aus der Initiative „Aktion Gesunder Rücken“ ein eingetragener Verein und somit die Geburtsstunde vom Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Anlass, noch einmal die Entstehung Revue passieren zu lassen – und wen könnten wir dazu besser befragen als Detlef Detjen, heutiger AGR-Geschäftsführer und Zeitzeuge, der vom ersten Tag dabei ist.

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Fit durch die Gartensaison

So gelingt rückenfreundliches Gärtnern

Der Frühling kehrt so langsam bei uns allen ein und lockt mit steigenden Temperaturen, Sonnenschein und der Freude am Pflanzen viele von uns in den Garten. Die Arbeit mit den eigenen Händen sorgt hierbei für eine wohltuende Abwechslung zum hektischenAlltag. Und hätten Sie es gewusst? Auch Studien belegen eine Vielzahl positiver Effekte der Gartenarbeit auf unsere körperliche, geistige und soziale Gesundheit. Stressabbau und verbesserte koordinative Fähigkeiten sind nur zwei der zahlreichen Vorteile der Gartenarbeit. Aber was viele vergessen: eine dauerhafte gebückte und versteifte Haltung tut dem Rücken nicht gut und sorgt schnell für Verspannungen. Hier unsere Ideenkliste, wie Sie rückenfreundlich durch die Gartensaison kommen!

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Wir bleiben rückenfit zuhause!

Das Coronavirus zwingt auch Sie dazu auf unbestimmte Zeit im Homeoffice zu arbeiten?
Einerseits kann diese Maßnahme der eigenen Gesundheit helfen und schützt gleichzeitig unsere Kollegen und Kolleginnen. Andererseits kann das Arbeiten im Homeoffice für den Rücken problematisch werden. Denn sind die Büroräume oftmals mit ergonomischen Mobiliar ausgestattet, sieht das bei unserem provisorisch hergerichteten „Heimarbeitsplatz“ oft ganz anders aus. Folge sind ungewollte Zwangshaltungen und einseitige Belastungen, die zu Verspannungen und Schmerzen führen können.

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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.matting-systems.at

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Unterarmauflagen

Unterarmauflagen

Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
NIEDERLANDE
Tel: +31 345 758 000
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.r-go-tools.de

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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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Bürobeleuchtung

Bürobeleuchtung

Arbeiten ohne Zwangshaltungen – die optimale Schreibtischarbeitsleuchte

Die Natur hat das in vielen Fällen ziemlich clever geregelt, damit die Lebewesen auf diesem Planeten einigermaßen gut klar kommen. Die Fledermaus beispielsweise verfügt über ein ausgeklügeltes Echolotsystem. Damit kann sie sich bis zu 300 Meter weit nach vorne orientieren. Maulwürfe leben unter der Erde, sind blind und schwerhörig. Dafür haben sie zwei Nasenlöcher, mit denen sie in Stereo riechen können. So erschnüffeln sie sich ihr Futter und Gefahr. Der wichtigste Sinneskanal des Menschen sind die Augen, denn circa 80 Prozent der Sinneseindrücke werden visuell wahrgenommen.

Gerade bei der Büro- und Schreibtischarbeit sind die Anforderungen für die Augen sehr groß. In Deutschland arbeiten Millionen Menschen in einem Büro. Für sie ist eine angemessene Schreibtischbeleuchtung enorm wichtig, nicht nur um die Sehleistung zu erhalten, sondern auch um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die Beleuchtung wirkt sich zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelett-System aus, nimmt jedoch über sogenannte asthenopische Effekte (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Einfluss. Deshalb spielen optimale Lichtverhältnisse eine wesentliche Rolle für das Einnehmen von entlastenden Körperhaltungen und wirken sich so auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus.

So entsteht ein Bild

Damit das Sehen gut funktioniert, sind die Augen auf ausreichend Helligkeit angewiesen. Einfallende Lichtstrahlen passieren Hornhaut, Pupille und Glaskörper, bis sie auf die Netzhaut treffen. Die Netzhaut enthält 120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und sieben Millionen farbintensive Zäpfchen. Mithilfe dieser Sehzellen entsteht ein auf dem Kopf stehendes Bild, das neuronal zu einem realistischen Eindruck verarbeitet wird: Das Gehirn stellt das Bild sozusagen vom Kopf auf die Füße.

Mangelhafte Lichtverhältnisse werden über die Körperhaltung ausgeglichen

Doch was passiert, wenn die Schreibtischleuchte oder auch die Stehleuchte nicht den Anforderungen eines modernen Büroarbeitsplatzes entspricht? Mal ist sie zu hell, mal zu dunkel, mal kommt es zu Schattenbildung, mal zu Reflexionen. Die Folgen: Man kneift die Augen zusammen, schiebt Formulare hin- und her, um sie einigermaßen lesen zu können, dreht den Bildschirm des Computers oder – schlimmer noch – verrenkt sich den Hals und nimmt eine ungünstige Sitzposition ein.

Ein cleveres Bürobeleuchtungssystem verringert Fehlhaltungen

Um Fehlhaltungen zu verhindern und die Schreibtischarbeit für die Augen, den Rücken, die Wirbelsäule und den Nacken so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich pfiffige Menschen viele Gedanken gemacht und ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt. Sie erzeugen ein homogenes und großflächiges Arbeitslicht und ihre Beleuchtungsstärke kann den jeweiligen Tätigkeiten angepasst werden. Spezielle Reflektoren sorgen für ein blendfreies Arbeiten. Die Leuchten stellen einen guten Kontrast zwischen Computerbildschirm und Arbeitsumgebung her und ermöglichen so ein ermüdungsfreies und rückenschonendes Arbeiten.

Bei Büroleuchten kommt es darauf an, dass sie flimmerfrei und stufenlos dimmbar sind. Speziell angepasste Farbtemperaturen ermöglichen darüber hinaus bestmögliches Kontrastsehen. Alle diese Vorzüge tragen dazu bei, dass einer rückenunfreundlichen Zwangshaltung vorgebeugt werden kann. Die Arbeitsbelastung sinkt, die Augen ermüden nicht so schnell und es kommt deutlich seltener zu muskulären Verspannungen. Die Beleuchtungsstärke sollte an Bildschirmarbeitsplätzen normalerweise bei circa 500 Lux liegen. 

Selbstverständlich sollten sie sich auch leicht reinigen bzw. von Staub befreien lassen. Im Gegensatz zu Stehleuchten müssen Schreibtischleuchten über eine bedienerfreundliche und leichtgängige Gelenktechnik verfügen, so passen sie sich der Arbeitsumgebung im Büro und an Bildschirmarbeitsplätzen optimal an.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben einen optimalen Arbeitsplatz

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie Licht, Stuhl und Schreibtisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Bildschirmarbeitsplatz zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Bürobeleuchtung

  • Die Armverstellung über die Gelenke muss bedienerfreundlich und leichtgängig sein. (nur bei Schreibtischleuchten)
  • Die Leuchte muss sich leicht reinigen lassen.
  • Die Leuchte muss auf die Arbeitsumgebung im Büro und an den Bildschirmarbeitsplatz anpassbar sein. Die Leuchte muss den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen, zum Beispiel durch:
    • Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
    • Weich verlaufende Beleuchtungsstärken
    • Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
    • Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt).
    • Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen
    • Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
    • Stufenlose Dimmregulation
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
    • eine Leuchtkopf- und Feinjustierung des Gestänges beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm). (nicht bei Stehleuchten)
    • eine Anbringung, die es erlaubt, die Beleuchtung auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. (nicht bei Stehleuchten)
    • eine störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung.

Mindestanforderungen

  • Bedienerfreundliche und leichtgängige Verstell-Möglichkeiten (nicht bei Stehleuchten)
  • Leichte Reinigung
  • Anpassbar an die Arbeitsumgebung
  • Möglichkeit die Beleuchtungsstärke anzupassen
  • Anwendungsgerechte Farbtemperatur
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Dimm-Möglichkeit
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (nicht bei Stehleuchten)

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)
  • Automatische Einschaltfunktion
  • Intelligente Lichtsteuerung
  • Netzwerkfähigkeit (Konnektivität)

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Waldmann

Schreibtischleuchten

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Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
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Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Ideal am Büroarbeitsplatz: Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen

Für die effektive Büroarbeit und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben einer positiven Einstellung des Menschen der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ideal. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel: Maximal 50 % Sitzen, ca. 25 % Stehen und ca. 25 % Bewegen. Wichtig dafür ist mindestens ein integrierter Stehplatz. Noch besser ist ein höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel problemlos ermöglicht.

Der Haltungswechsel hat positive Auswirkungen

Praxistests haben gezeigt, dass solche Arbeitsplätze tatsächlich zu mehr Dynamik während der gesamten Arbeitszeit anregen. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen weiteren, positiven Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität des arbeitenden Menschen steigt.

Konferenz im Stehen abhalten

Auch Konferenzen können im Stehen, am besten an einem entsprechend höhenverstellbaren Tisch, abgehalten werden. Diese laufen dann deutlich konzentrierter und straffer ab. Lassen sich lange Besprechungen nicht vermeiden, empfiehlt sich auch dort der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.

Mehr Bewegung – nicht nur im Büro

Nicht nur im Büro macht ein „Mehr an Bewegung“ Sinn, sondern sie hilft uns in unserem gesamten Alltag. Es ist nicht schwer, aber absolut von Nutzen, sich das bewusst zu machen und immer wieder nach Möglichkeiten zu schauen, wie wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können (siehe auch „Tipps für den bewegten Alltag“ weiter unten).

Tipps für den bewegten Alltag

  • Besprechungen und Telefonate weitestgehend im Stehen erledigen oder dabei auf und abgehen.
  • Verzichten Sie auf Aufzuge und Rolltreppen und nehmen Sie stattdessen die Treppe.
  • Holen Sie Dinge selbst, statt sie sich mitbringen zu lassen.
  • Überlegen Sie sich einen „bewegten“ Weg zur Arbeit (zu Fuß oder mit dem Fahrrad, eine U-Bahn- oder Busstation früher aussteigen, einen Parkplatz wählen, der circa 10 Minuten vom Arbeitsplatz entfernt liegt).
  • Machen Sie Spaziergänge in der Pause oder nach Feierabend.
  • Wenn Sie über etwas nachdenken müssen, gehen Sie ein paar Schritte. Das hilft beim Organisieren und Strukturieren von Gedanken.
  • Organisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe so, dass Wege entstehen, zum Beispiel durch die Verlagerung des Druckers und des Kopierers in einen anderen Raum oder indem Sie Mitarbeiter persönlich aufsuchen, anstatt ihnen eine E-Mail zu schreiben.
  • Führen Sie Besprechungen während eines Spaziergangs im Freien durch.
  • Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren: Suchen Sie nach freien Stehplatzen und spielen Sie mit Ihrem Gleichgewicht und der Dynamik des sich bewegenden Verkehrsmittels.

Checkliste für rückengerechte Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

  • Die individuelle Einstellung auf Ihre Körpermaße muss – unabhängig von der Belastung – leicht, schnell, problemlos und ohne Werkzeug erfolgen können. Die Unterarme sollen bei locker in den Schultergelenken herabhängenden Armen im rechten Winkel auf der Tischplatte aufliegen.
  • Der Schreibtisch muss über eindeutige, leicht erreichbare Bedienelemente verfügen.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit ist äußerst wichtig, da es ansonsten zu Behinderungen beim Arbeiten (u. a. Verdrehungen) kommen kann. Die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve (definiert den erforderlichen Freiraum für die Beine beim Sitzen/Stehen am Schreibtisch und untersagt zum Beispiel störende Quertraversen) muss erfüllt werden.
  • Die Lichtquellen sollten absolut blendfrei sein – dazu zählt auch das Sonnenlicht. Wenn es von der Seite kommt, dann sollte es keine zusätzlichen störenden Schatten werfen. Die Möglichkeit zur Verwendung von intelligenten Lichtschutzvorrichtungen sind wahrzunehmen.

Mindestanforderungen

  • Einfache Höheneinstellung, die ein aufrechtes Stehen ermöglicht
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Nur für Konferenztische: Verschiedene Tischgrößen wählbar
  • Nur für Konferenztische: Mindestens 70 cm Tischkantenlänge pro Person
  • Nur für Konferenztische: Gute Standposition der Nutzer an allen Plätzen am Tisch

Außerdem sinnvoll

  • Fußstütze (als wechselnde Unterstützung bei der Steharbeit)
  • Kollisionsschutz (stoppt den Verstell-Vorgang bei Widerstand)
  • Nutzerfreundliche Schnittstelle für Ladegeräte, Notebook und Netzanschlüsse
  • Beleuchtungseinheit variabel montierbar (rechts – links)
  • Flexibler Monitorarm zur dreidimensionalen Positionierung des Bildschirms
  • Einfache Nachrüstung von Kabelführung und Desktophalter
  • Elastische Fußmatte zur Förderung der komplexen Stehdynamik

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Dauphin

 

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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Stehpulte / Mobile Stehpulte

Stehpulte / Mobile Stehpulte

Ideal: Im Büro und im Homeoffice stehen und sitzen!

Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Denn schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden. Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.

Stehen bzw. Sitzen belastet Ihren Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf Ihre Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen. Deshalb sollten Sie bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert Ihre Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen sind Sie wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Ihr Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.

Animation zum häufigen Haltungswechsel

Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile (praktisch für das Homeoffice) und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.

Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon, so dass Sie grundsätzlich im Stehen telefonieren oder dass Sie Ihre E-Mails immer am Stehpult bearbeiten. Oder eben als gute Ergänzung zu einem klassischen Schreibtisch der nicht als Stehtisch genutzt werden kann.

Einfache Höhenverstellung

Das Stehpult muss leicht auf Ihre Körpergröße einzustellen sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.

Pultplatten-Eigenschaften

Die Arbeitsplatte muss ausreichend groß sein – mindestens DIN A3.

Darüber hinaus muss sie über eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) verfügen. Denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.

Bei einem auf dem Schreibtisch nachrüstbaren Stehpult ist es zudem wichtig, dass die Arbeitsflächenposition flexibel um die eigene Achse (360°) drehbar ist. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt werden, dass Sie direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten können.

Fußstütze

Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).

Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.

Nachrüstbares Stehpult

Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend Ihrer individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für Sie am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein. So können Sie sich auch mal mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen.

Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit:
Maximal 50 % Sitzen, etwa 25 % Stehen und etwa 25 % Bewegen.

Anmerkung

Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.

Weitere Informationen

 Der Steharbeitsplatz sollte

  • stets präsent sein.
  • zur Nutzung anregen.
  • ohne Aufwand benutzbar sein.
  • nach dem Aufstehen direkt verfügbar sein.
  • leicht integrierbar sein.
  • an günstiger Stelle installiert sein, z. B. bei Befestigung auf dem Schreibtisch.
  • mobil sein, z. B. auf Rollen.
  • mit einer Fußstütze ausgerüstet sein

Der gesundheits- und leistungsfördernde häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen gelingt, wenn

  • er keinen Mehraufwand vom Nutzer erfordert,
  • sich die Arbeitsorganisation verbessert,
  • persönliche Vorteile unmittelbar spürbar und
  • genügend Anreize zum Haltungswechsel gegeben sind.

Checkliste für rückengerechte Stehpulte / Mobile Stehpulte

  • Menschen sind unterschiedlich groß, daher ist ein großes Maßspektrum der stufenlosen Höhenverstellung erforderlich. Einfache und bequeme Verstellmöglichkeiten fördern die rasche Anpassung an die jeweilige Tätigkeit und den Nutzer.
  • Auswählbare Arbeitsplatten (Abmessung/Form) sorgen dafür, dass Sie das Pult passend zum Einsatzzweck konfektionieren können. Dabei muss die Arbeitsfläche, mindestens DIN A3 umfassen
  • Eine leichtgängige Verstellmöglichkeit der Pultplatte sowie eine Neigungsverstellung von 0 bis etwa 15°m, optimalerweise bis 30° z. B. für Präsentationen, ist für eine gesunde Körperhaltung wichtig.
  • Ein Abrutschen von Gegenständen muss bei schräg geneigter Platte (z. B. beim Lesen) durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.
  • Kontrastarme, nicht spiegelnde Pultplattenoberfläche sorgen für gutes Sehen
  • Arretierbare Rollen (beim mobilen Stehpult) sorgen für einen sicheren Stand
  • Integrierte Fußstütze beim mobilen Stehpult (bzw. eine zustellbare Fußstütze beim nachrüstbaren Tisch-Stehpult) für entlastendes Stehen

Mindestanforderungen

  • Leichte Höheneinstellung
  • Pultplatte mit ausreichender Größe (mindestens DIN A3)
  • Neigungsverstellbare Pultplatte
  • Sicherer Stand
  • Fußstütze
  • Mobilität
  • Abrutschen von Gegenständen muss verhindert werden
  • Kontrastarme nicht spiegelnde Pultplattenoberflächen
  • Möbelunabhängige Befestigung (beim nachrüstbaren Stehpult)
  • Flexibel um die eigene Achse (360°) drehbare Pultplatte (beim nachrüstbaren Stehpult)

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör wie Arbeitsplatzleuchten, Telefonhalterung oder Ablagekörbe
  • Verschiedene Pultplatten
  • Neigungsverstellung > 15°

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PC-Eingabegeräte

PC-Eingabegeräte: Tastaturen und Mäuse

Ergonomie am Computer – die Gesundheit liegt in Ihren Händen

Arbeiten am Bildschirm – viele Stunden täglich sitzen, den Blick starr auf Monitor und Tastatur gerichtet, Hände und Schultern wiederholen subtile Bewegungen in gleichbleibender Haltung: Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann auf Dauer ernsthafte Folgen für den Körper haben. Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Beschwerden in Armen oder Handgelenken – das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen steigt, je länger und intensiver der Bildschirm- und PC-Einsatz ohne ergonomische Gestaltung stattfindet. Gerade wer täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt, belastet Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur durch einseitige Haltung und mangelnde Bewegung.

Falsche Anwendung sowie unpassende oder unergonomische Geräte führen immer häufiger zu Gesundheitsproblemen. Beides kann insbesondere unsere Halswirbelsäule, unsere Muskulatur und auch unsere Gelenke (vorwiegend in Schulter und Hand) belasten.
Das macht auf Dauer krank und schränkt das Arbeitspensum sowie die Arbeitsqualität unweigerlich ein. Krankheitsbedingte Ausfalltage sind die Folge, und die persönliche Lebensqualität leidet spätestens dann, wenn die Probleme chronisch werden.

Den Arbeitsplatz rückenfreundlich gestalten

Doch wie können Sie dieser Pein entgegenwirken? Wenn Sie Ihren beruflichen Alltag viel am Computer verbringen, ist eine rückenfreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes eine unverzichtbare Hilfestellung.
Neben beispielsweise der Beleuchtung, den Platzverhältnissen, dem Raumklima und dem Mobiliar, zählen natürlich auch ergonomische PC-Eingabegeräte wie Maus und Tastatur zu den wichtigsten Komponenten einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.

Allerdings haben unterschiedliche Menschen natürlich auch unterschiedliche Vorlieben. Wie gut, dass Sie für Ihre bevorzugte Anwendung die passenden Eingabemittel finden können:

Computermaus

Die Maus soll eine ergonomisch günstige Arbeitsposition ermöglichen, die Problemen im Handgelenksbereich sowie in der muskulären Gliederkette bis zur Halswirbelsäule entgegenwirkt.

Zentrierte Computermaus

Eine Alternative zur herkömmlichen Maus ist eine zentrierte Computermaus. Diese zeichnet sich grundsätzlich durch eine beidhändige Bedienbarkeit und eine körpernahe Positionierung aus. So werden auch hier die muskulären Beanspruchungen im Hals-Nacken-Bereich sowie Probleme im Handgelenk vermieden. 
Weitere Anforderungen an eine zentrierte Computermaus finden Sie in der Checkliste.

Touchpad

Ein separates, zentral platziertes Touchpad ermöglicht eine intuitive, beidhändige Bedienung und orientiert sich an bekannten Gesten wie Tippen, Wischen, Scrollen und Zoomen. Die Armhaltung bleibt dabei natürlich und Zwangshaltungen können vermieden werden. Eine ergänzende Handballenauflage unterstützt Hände und Handgelenke und reduziert die Muskelspannung im Arm- und Schulterbereich. Darüber hinaus gelten die gleichen Anforderungskriterien wie bei der zentrierten Computermaus.

Keyboard/Tastatur

Eine ergonomische Tastatur erlaubt eine körpergerechte Haltung der Hände und lässt Schmerzen durch Verspannungen damit gar nicht erst entstehen.
Welche Eigenschaften sie dafür aufbringen sollte, zeigt die Checkliste

Grundsätzlich bieten helle Tastaturen mit dunkler Beschriftung ein kontrastreicheres Sehen. Das ist für die Augen entspannter und weniger ermüdend.

Abstand zwischen Händen und Wirbelsäule gering halten

Generell gilt für alle Eingabegeräte, dass bei der Bedienung zwischen Ober- und Unterarm ein möglichst rechter Winkel gebildet werden sollte, sodass der Abstand zwischen den Händen und der Wirbelsäule geringgehalten wird. Dabei muss natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche, des Schreibtisches und die Einstellung des Stuhles berücksichtigt werden.

Denn jede Vergrößerung des Abstandes bedeutet für Sie eine höhere statische Haltearbeit im Halswirbelsäulenbereich, welche auf Dauer zum sogenannten „langen Arm“ führt. Daher gilt, je näher und zentraler Sie die Arbeitsmittel am Körper platzieren, desto förderlicher ist dies für Ihre Gesundheit. Zu berücksichtigen ist dabei natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche und die Einstellung des Stuhles.
Nicht zuletzt muss in der eingabefreien Zeit eine entspannte Auflage der Handgelenke möglich sein, z. B. mittels einer integrierten Handballenauflage oder einer Unterarmauflage.

Abschließende Bemerkungen

PC-Eingabegeräte sind ein wichtiger Teil des Büroarbeitsplatzes: Ihre Funktionalität ist abhängig davon, dass der gesamte Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist. 

Bei einer Computermaus ist zu berücksichtigen, dass die eine allgemein rückenfreundliche Computermaus nicht empfohlen werden kann. Unterschiedliche Menschen benötigen unterschiedliche Lösungen. Wichtig ist, die Variante zu wählen, die persönlich am angenehmsten und entlastenden ist.

Ergänzend zum Touchpad ist zu empfehlen, dass eine zusätzliche Maus für präzise Arbeiten sinnvoll ist, insbesondere auch um mehr Haltungsvariationen zu fördern.

Checkliste für rückengerechte Tastaturen und Mäuse

       Die Computermaus

  • Die Maus muss handgerecht sein, d. h., sie muss den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Handinnenfläche und der Handgröße entsprechen. Einfach ausgedrückt, sie soll bequem in der Hand liegen.
  • Die Bedienung der Maus muss leichtgängig sein. Wichtig ist, dass eine möglichst differenzierte (wechselnde) Inanspruchnahme der Hand- und Fingermuskulatur ermöglicht wird.
  • Eine aufgabenspezifische Bedienung der Maus sollte auf unterschiedlich strukturierten Arbeitsflächen (Untergrund) möglich sein.
  • Die Maustasten sollten mit wechselnden Fingern (z. B. Zeigefinger, Mittelfinger) bedienbar sein. Eine einseitige Belastung des Zeigefingers bei typischen Klickbewegungen ist zu reduzieren, z. B. durch eine Verlagerung derselben Funktion auf andere Finger. Unter Umständen sollten bei sensomotorischen Einschränkungen weitere Maustasten (z. B. für den Daumen) verfügbar sein.
  • Beim Zugriff mittels der Maus auf ein gewünschtes Textfeld oder ein Zeichen auf dem Bildschirm dürfen keine Verzögerungen in der Übertragung auftreten. Durch zusätzlichen, reflexartigen Kraftaufwand wird somit nämlich vom Benutzer die Maus bewegt, um dem Befehl Nachdruck zu verleihen. Diese psychologische und körperliche Reaktion führt unter anderem zu muskulösen Verspannungen in Schultermuskulatur und Handgelenken.
  • Die Bewegung der Maus muss intuitiv und aufgabengerecht erfolgen. Die Übertragung der Mausbewegung auf die Bewegung des Cursors am Bildschirm erfolgt erwartungskonform, also direkt.
  • Das Reaktionstempo der Computermaus muss sich anpassen lassen, um die individuelle Arbeitsweise des Benutzers zu unterstützen.
  • In Schulen, Universitäten oder anderen Bereichen, in denen Computerarbeitsplätze von unterschiedlichen Personen genutzt werden, sind Computermäuse sinnvoll, die sowohl von Links- als auch Rechtshändern gleichermaßen genutzt werden können. Spezielle Vertikalmäuse, die über einen Kipp- bzw. Drehmechanismus verfügen, ermöglichen einen einfachen und schnellen Wechsel. Für eine intuitive Anwendung sollten sich die Tastenbelegungen automatisch mit ändern.
  • Es gibt auch Computermäuse mit einem Trackball. Sie finden ihren Einsatz mitunter in Bereichen, in denen eine klassische verschiebbare Maus nicht angewendet werden kann. Eine Maus mit Trackball behält seinen Platz bei, da die Bewegung des Cursors über eine leicht drehbare Kugel (Trackball) erfolgt. Der Einsatz eines Trackballs gegenüber einer klassischen oder vertikalen Maus ist abzuwiegen.

       Die zentrierte Computermaus

  • Die zentrierte Computermaus muss handgerecht sein, d. h., sie muss den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Hand und der Handgröße entsprechen. Einfach ausgedrückt, sie soll sich bequem bedienen lassen.
  • Die Bedienung der Maus muss leichtgängig sein. Wichtig ist, dass eine möglichst wechselnde Beanspruchung der Hand- und Fingermuskulatur ermöglicht wird.
  • Die Maustasten sollten mit den Fingern beider Hände bedienbar sein. Unter Umständen sollten bei sensomotorischen Einschränkungen weitere Maustasten (z. B. für den Daumen) verfügbar sein.
  • Beim Zugriff mittels der Maus auf ein gewünschtes Textfeld oder ein Zeichen auf dem Bildschirm dürfen keine Verzögerungen in der Übertragung auftreten.
  • Die Bewegung der Maus muss intuitiv und aufgabengerecht erfolgen. Die Übertragung der Mausbewegung auf die Bewegung des Cursors am Bildschirm erfolgt erwartungskonform, also direkt.
  • Das Reaktionstempo der zentrierten Computermaus muss sich anpassen lassen, um die individuelle Arbeitsweise des Benutzers zu unterstützen.

Mindestanforderungen Computermaus

  • Die Maus muss handgerecht sein
  • Die Hand liegt entspannt auf
  • Passt für unterschiedlich große Hände, z. B. durch Modelle in unterschiedlichen Größen
  • Die Maus muss ein zielgesteuertes, präzises, erwartungskonformes Arbeiten erleichtern
  • Das Reaktionstempo der Maus ist an die Arbeitsweise des Nutzers anpassbar
  • Leichte Bedienbarkeit – differenzierte Inanspruchnahme der Finger- und Handmuskulatur ist möglich
  • Frei von Schadstoffen

Außerdem sinnvoll bei Computermäusen

  • Zusätzliche weitere Maustasten
  • Unterschiedliche Oberflächenmaterialien erlauben erwartungskonforme Positionierung der Hand
  • Oberflächenmaterialien verhindern zusätzliches Schwitzen
  • Auch für Linkshänder erhältlich bzw. mit entsprechenden Einstellungen zu bedienen
  • Weitere Informationen zur ergonomischen Nutzung sind verfügbar

       Die Tastatur

  • Die Tasten müssen mit locker im Schultergelenk und nah am Körper gehaltenen Armen bedient werden können.
  • Die Tastatur muss ohne abgewinkelte Handgelenke zu bedienen sein. Die Unterarme können zur Entlastung abgestützt werden. Dies kann beispielsweise über die flache Bauweise der Tastaturen auf der
  • Tischplatte, einer Handballenauflage oder einer optional zu verwendenden Unterarmstütze erfolgen. Beim Schreiben selbst berühren Handballen oder Handgelenke keinen störenden Untergrund.
  • Die Tasten sind leichtgängig. Kurze und leichtgängige Tastenwege schonen Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder.
  • Die Tastatur muss über deutlich lesbare Zeichen verfügen. Diese Zeichen sollten abriebfest sein.
  • Die Tastatur muss eine flexible Anwendung erlauben. Kabellose Varianten bieten selbstverständlich die größtmögliche Flexibilität.
  • Für eine leichte Eingewöhnung muss die Konstruktion der Tastatur der Erwartungskonformität einer handelsüblichen Tastatur (in Deutschland beispielsweise MF2-Tastatur) entsprechen.

Mindestanforderungen Tastatur

  • Die Anordnung der Tastaturblöcke ermöglicht ein entspanntes, körpernahes Arbeiten, ein Abknicken der Handgelenke wird vermieden
  • Auflage der Handballen ist in eingabefreier Zeit möglich
  • Haptische Rückmeldung über die Betätigung der Tasten
  • Sowohl für Benutzer mit 10-Finger-System als auch ohne 10-Finger-System ohne großen Lernaufwand bedienbar
  • Flexible Verwendung am Arbeitsplatz
  • Konstruktion ermöglicht eine leichte Eingewöhnung
  • Sicherer Stand
  • Frei von Schadstoffen

Außerdem sinnvoll bei Tastaturen

  • Leicht zu reinigen
  • Unterschiedliche Geräte anwählbar (beispielsweise per Bluetooth)
  • Weitere Informationen zur ergonomischen Nutzung sind verfügbar
  • Automatischer Hinweis auf Bewegungspausen

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Grafik, Mann vor PC mit zentrierter Rollermaus

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Monitorarme

Monitorarme

Mit einem Monitorarm ohne Verspannungen durch den Tag

Quer durch alle Branchen arbeiten mittlerweile fast die Hälfte aller Berufstätigen in Deutschland an einem Computerarbeitsplatz. Das sind mehr als 20 Millionen . Sollten Sie sich dazu zählen, dann kann es sein, dass Sie ebenfalls unter nicht optimalen ergonomischen Bedingungen arbeiten. Ihnen wird wahrscheinlich bekannt sein, dass zu langes Sitzen unter diesen ungünstigen Voraussetzungen eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen ist. Vielleicht ist Ihnen auch bekannt, dass Sie mit einer ergonomischen PC Maus und Tastatur Ihre Arbeitsbedingungen zusätzlich verbessern können. Es gibt jedoch eine weitere wichtige Maßnahme, die die Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz verbessert - der Einsatz eines flexiblen Monitorarms für den Computerbildschirm. Dieser ist selbst dann sinnvoll, wenn bereits ein einstellbarer Fuß am Gerät vorhanden ist. Ein Monitorarm kommt vor allem der Reduzierung von Belastungen der Halswirbelsäule und der Augen zugute.

Flexibel in allen Lagen

Grundsätzlich ersetzt ein Monitorarm den vorhandenen Standfuß eines Bildschirms und bietet drei entscheidende Vorteile:

1. Eine bessere und gezieltere Einstellung passend zum Nutzer und zur Arbeitsaufgabe
Mit dem Monitorarm können Sie die Höhe, den Abstand und den Winkel Ihres Bildschirms einfach einstellen. Ideal ist eine leicht gesenkte Blicklinie, sodass Sie den Kopf nicht zu stark nach vorne neigen. Als Orientierung für den richtigen Abstand zum Bildschirm empfiehlt sich in etwa eine Armlänge. Durch die leichte Einstellbarkeit des Monitorarms gelangen Sie so bei jeder Arbeitsaufgabe schnell in eine ergonomische Körperhaltung und beugen gesundheitlichen Beschwerden im Augen- und Nackenbereich vor.

2. Mehr Flexibilität
Den Monitor schnell und sicher schwenken ist oft ein Hindernis. Mit einem Monitorarm jedoch kein Problem. Er hilft Ihnen zum Beispiel, unkompliziert mit Kollegen auf den Bildschirm schauen zu können oder für einen besseren Hintergrund bei einer Videokonferenz zu sorgen.

3. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz
Zu guter Letzt gewinnen Sie mit einem flexiblen Monitorarm mehr Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch, da Sie auf sperrige Standardhalterungen verzichten können. Auch die Verwendung eines schmaleren Schreibtischs würde in Frage kommen, wodurch Sie mehr Bewegungsfreiraum im Büro gewinnen.

Um die zuvor beschriebenen Vorteile zu erreichen, empfiehlt sich eine Einstellbarkeit in der Horizontalen, Vertikalen sowie in der Neigung und Tiefe. Damit erhalten Sie einen vielseitig einsetzbaren Monitor, der eine ergonomisch günstige Körperhaltung ermöglicht und den typischen Sitzbuckel mit den verbundenen Nackenverspannungen vermeidet.

Die Befestigung an den Schreibtisch

Die Anbringung an den Schreibtisch sollte Ihnen einfach von der Hand gehen. Eine universell verwendbare Tischbefestigung und ein standardisiertes Befestigungstool für den Bildschirm (z. B. nach VESA Norm) sind Grundvoraussetzungen. Hier empfiehlt es sich vor dem Kauf die Befestigungsmöglichkeit an Ihrem Bildschirm zu prüfen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Tragfähigkeit des Monitorarms zum Bildschirm passt. Planen Sie bei der Auswahl lieber etwas Reserve ein, falls Sie irgendwann auf einen größeren Bildschirm wechseln möchten. Einige Hersteller bieten auch eine Lösung für zwei Bildschirme an.

Checkliste für rückengerechte Monitorarme

Mindestanforderungen

  • Einfache Montage
  • Universell verwendbare Tischbefestigung
  • Standardisiertes Befestigungs-Tool für die Monitore (z. B. VESA)
  • Mehrdimensionale Verstellbarkeit
  • Verständliche Gebrauchsanweisung

Außerdem sinnvoll

  • Integrierte Kabelführung
  • Nachhaltigkeit – leicht recycelbar

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Mehrzweckstühle

Mehrzweckstühle

Einer für alle

Es gibt Stühle, die sehr häufig dort zum Einsatz kommen, wo das Publikum einem ständigen Wechsel unterliegt. Die Nutzung erfolgt in der Regel zeitlich begrenzt z. B. als Konferenz-, Esszimmer-, Besucher- oder Wartezimmerstuhl. Wir bezeichnen diese als Mehrzweckstühle.

Mehrzweckstühle müssen für verschiedenste Menschen geeignet sein, um - wie es der Name bereits verrät - bei vielfältigen Einsatzzwecken einen möglichst positiven Sitzkomfort zu bieten. Die meisten Modelle können nicht jedem Anwender individuell angepasst werden. Daher sollten die Stühle dementsprechend ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen, und so eine körpergerechte Unterstützung bieten.

Bewegung unterstützen

Der Mensch hat das Bedürfnis sich zu bewegen, entsprechend soll der Stuhl den Wunsch nach Bewegung unterstützen bzw. fördern. Ein Mehrzweckstuhl muss daher eine hohe Dynamik im Bereich der Rückenlehne und Sitzfläche bieten, um rückenfreundliches und komfortables Sitzen zu ermöglichen.

Auch für die kleine Büroarbeit geeignet?

Grundsätzlich empfiehlt sich für die Büroarbeit oder im Homeoffice ein Bürostuhl, denn dieser bietet Ihnen verschiedenste Einstellungen für einen komfortablen Sitz. Aber auch die Konferenzstühle, die in diese Kategorie fallen, bieten vereinzelnd bereits kleinere Einstellmöglichkeiten und können so für einen begrenzten Zeitraum empfohlen werden. Voraussetzung ist eine möglichst hohe Passgenauigkeit zu Ihren Körpermaßen. Mit dem klassischen Mehrzweckstuhl werden Sie allerdings auf Dauer keine Freude bei der Schreibtischarbeit haben, denn einen Gefallen für Ihren Rücken erweisen Sie sich so nicht. Es empfiehlt sich ganz klar ein einstellbarer Bürostuhl. Worauf Sie dabei achten sollten und welche verschiedenen Modelle es gibt, können Sie hier nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Mehrzweckstühle

  • Der Stuhl muss für Menschen mit unterschiedlichsten Körpermaßen geeignet sein sowie dynamisches, ergonomisches und zugleich entspannendes, angenehmes und komfortables Sitzen ermöglichen.
  • Eine Unterstützung des Rumpfes in der hinteren Sitzposition muss vorhanden sein.
  • Die Sitzhöhe sollte sich etwa zwischen 44 und 50 cm bewegen, die Sitztiefe etwa zwischen 43,5 bis 48,5 cm. Die Mindest-Sitzbreite sollte circa 42 cm betragen.
  • Das Produkt muss bewegtes Sitzen ermöglichen. Es muss deshalb über eine Sitzflächenneigung nach vorne und hinten, eine dynamische Rückenlehne oder andere geeignete Lösungen verfügen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Die Sitz- und Lehnenpolster müssen atmungsaktiv und mikroklimafreundlich sein.

Mindestanforderungen

  • Sitzhöhe ca. 44 bis 50 cm
  • Sitztiefe ca. 43,5 bis 48,5 cm
  • Mindestsitzbreite ca. 42 cm
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Bewegtes Sitzen ist möglich
  • Polster atmungsaktiv/mikroklimafreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Armlehnen zur Entlastung des Schultergürtels

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moizi möbel

Moizi Möbel GmbH
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sedus

Sedus Stoll AG
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co.
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Bewegtes Sitzen, auch Zuhause

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Arbeitsplatzmatten

Arbeitsplatzmatten

Stehen im Job: Besser auf speziellen Matten

Ob im Verkauf, im Friseurberuf, während Operationen oder besonders häufig auch in der Industrie: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben rund 16,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Job, in dem sie teilweise oder sogar ganztätig im Stehen arbeiten müssen. Stehen gilt als ungefährlich, kann jedoch dem Körper schaden, wenn es übertrieben wird. Die Belastungen, die dabei auf den Körper wirken, können zu Muskel- und Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Krampfadern und sogar Kreislaufbeschwerden führen. Stehende Jobs abzuschaffen ist natürlich nicht möglich, wohl aber den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass das Stehen deutlich weniger belastend ist. Wie spezielle Arbeitsplatzmatten mit dämpfenden Eigenschaften dazu beitragen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Arbeitsplatzmatten schonen Gelenke und steigern die Leistungsfähigkeit

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten leisten einen positiven Beitrag für viele Millionen Menschen, die in ihrem Beruf stehen müssen. Eine auf die menschliche Physiologie abgestimmte Elastizität der Matten entlastet nicht nur die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bleibt viel länger erhalten und kann so die Ausfallzeiten der Mitarbeiter reduzieren – was letztlich auch die Motivation steigert.

Auf hartem Untergrund ermüdet die Muskulatur

Warum das funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären: Auf einem harten Untergrund ermüdet die Muskulatur sehr schnell. In der Folge fehlt der Wirbelsäule die wichtige Unterstützung und sie gerät aus dem Gleichgewicht. Die Belastung der Bandscheiben nimmt zu, es kommt zu schmerzhaften Verspannungen. Durch die verringerte Muskelaktivität in den Beinen wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen nicht mehr ausreichend unterstützt: Diese sogenannte Muskelpumpe stellt mehr und mehr ihren Dienst ein. Schwere Beine und schmerzhafte Blutstauungen sind die Folge. Es drohen Krampfadern und Kreislaufprobleme.

Länger fit und nicht so schnell ermüdet

Durch ergonomische Arbeitsplatzmatten lassen sich diese Probleme vermeiden. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen bleibt die Muskelpumpe in den Beinen in Betrieb und sorgt für eine reibungslose Durchblutung. Zum anderen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule ausgeglichener belastet. So entsteht kein einseitiger Druck auf die Bandscheiben. Auch die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden weniger belastet.

Ergonomie und Arbeitssicherheit finden gleichermaßen Berücksichtigung

Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte werden durch ergonomische Arbeitsplatzmatten begünstigt. Auch für die Arbeitssicherheit spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle – sofern sie rutschfest ausgestattet sind und sich damit die Gefahr für Stürze nicht erhöht. Ein weiterer Vorteil: Herabfallende Werkzeuge oder Produkte werden vor Beschädigungen geschützt.

Mit unterschiedlich gestalteten Oberflächen-Geometrien können ergonomische Arbeitsplatzmatten an trockenen, feuchten oder drehfreudigen Arbeitsplätzen verwendet werden. Damit sie möglichst lange eingesetzt werden können, sollten sie hohen Belastungen standhalten, Trittsicherheit mit geringem Drehwiderstand aufweisen und über besonders flache Anfahrkanten verfügen.

Checkliste für rückengerechte Arbeitsplatzmatten

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsplatzmatte ist die Reduzierung von Stößen beim Stehen, beim Gehen oder beim Drehen, denn so werden frühzeitig Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken reduziert: Verspannte Muskeln oder geschwollene Beine treten deutlich weniger auf.
  • Das Material der Matte muss elastisch sein und bei Belastungen angemessen nachgeben. Das entlastet die Gelenke. Wichtig dabei ist jedoch das Gefühl, dass man sicher steht – die Elastizität darf nicht zu hoch sein. Das schont die Bänder der Gelenke, die bei einer zu weichen Matte zu stark beansprucht werden und bei langfristiger Nutzung überdehnt werden könnten.
  • Die Matte aktiviert durch ihre Elastizität und Oberflächenstruktur die Beinmuskulatur, insbesondere die Waden. Gesundheitliche Beanspruchungsreaktionen durch Dauerbelastungen des Muskel-Skelett-Systems werden vermindert.
  • Für einen sicheren Stand ist es weiterhin wichtig, dass die Arbeitsplatzmatten eine gute Rutschfestigkeit aufweisen. Die Oberflächenstruktur fördert zusätzlich die bewusste Wahrnehmung von Rändern. Dabei darf die Mattenhöhe nicht zu einer zusätzlichen Stolpergefährdung führen.
  • Damit die Arbeitsplatzmatten in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können, dürfen die Eigenschaften sowohl bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, in Trockenbereiche oder im Außenbereich nicht beeinflusst werden. Auch Chemikalien, Ölen, Fetten und ähnlichen Substanzen müssen sie standhalten. Idealerweise bietet der Hersteller Vorabprüfungen für den benötigten Einsatzbereich an. Wünschenswert ist, dass die Matten leicht zu reinigen und wartungsfrei sind.
  • Nicht alle Arbeitsplätze sind gleich, deshalb müssen die Arbeitsplatzmatten zu den individuellen Gegebenheiten passen. Dies kann durch einen individuellen Zuschnitt oder auch über eine Puzzleverlegung gewährleistet werden. So können auch größere Arbeitsbereiche leicht ausgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Matten stabil und rutschfrei auf dem Untergrund liegen.

Mindestanforderungen

  • Stoßdämpfende Eigenschaften zur Reduzierung von Ermüdungserscheinungen in Füßen, Beinen und Rücken
  • Elastische Eigenschaften
  • Ausschluss von zusätzlichen Kniebelastungen bei Dreh- und Gehbewegungen
  • Rutschfeste Oberflächen
  • Einsetzbar bei großer Kälte und Hitze
  • Schwer entflammbar
  • UV-beständig und wasserfest
  • Resistent gegen die meisten Öle, Fette und viele Chemikalien
  • Oberflächenstruktur, die die bewusste Wahrnehmung von Rändern fördert
  • Bauhöhe, die keine zusätzliche Stolpergefahr darstellt
  • Benutzerfreundliche Verbindungslösungen mit stolperfreien Übergängen

Außerdem sinnvoll

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Einsetzbar in Lebensmittel- und Hygienebereichen
  • Elektrisch ableitende Eigenschaften
  • Unterschiedliche Härtegrade innerhalb einer Stehmatte
  • Geräusch-Varianten beim Auftritt mittels digitaler Module
  • Leicht zu reinigen

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG
ERGOLASTEC
Webersdorf 11
5132 Geretsberg
ÖSTERREICH
Tel. +43 7748/72410
Fax +43 7748/724111
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Unterarmauflagen

Unterarmauflagen

Kleines Tool – große Wirkung – Wie eine Unterarmauflage den Büroarbeitsplatz ergonomischer macht

Angesichts mancher Büroarbeitsplätze ist es kaum zu glauben, dass es den Begriff Ergonomie schon seit 1857 gibt. Unbequeme Stühle, unverstellbare Schreibtische und Computer, die im falschen Winkel stehen, sind immer noch weit verbreitet. Glücklicherweise nicht überall. Viele der rund 32 Millionen Menschen, die im Büro arbeiten, haben höhenverstellbare Tische und ergonomisch durchdachte Stühle. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz darüber hinaus ergonomisch sinnvoll erweitern möchten, sollten Sie zudem über eine Unterarmauflage nachdenken.

72 Prozent aller Schreibtischtäter kämpfen mit Problemen

Es ist nur ein kleines Tool, kann aber den Unterschied ausmachen. Eine clever gestaltete Unterarmstütze kann eine wertvolle Hilfe für Sie sein. Vor allem, weil sie zu Ihrer Entlastung beitragen kann. Diese ist bei 72 Prozent der Menschen, die einen Büroarbeitsplatz haben, auch nötig. Sie leiden unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Armen und Handgelenken. Der Mausarm ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert und trägt den wissenschaftlichen Namen Repetitive Strain Injury Syndrom, kurz RSI-Snydrom genannt. Doch wie muss eine Unterarmstütze gestaltet sein, um Ihnen trotz tausendfacher Mausklicks täglich auch helfen zu können?

Schon eine kleine Haltungskorrektur reicht aus

Es ist nur eine kleine Veränderung Ihrer Handhaltung, aber sie kann große Wirkung zeigen. Bei konventionellen Mäusen und Tastaturen liegt Ihr Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk knickt nach oben ab, um beide Hilfsmittel bedienen zu können. Mit einer Unterarmauflage bleibt Ihr Handgelenk in neutraler Position und schon diese kleine Positionsänderung kann nachweislich zu einer Entlastung der Arme, des Nackens und der Schulterpartien führen. So ganz nebenbei verhilft sie Ihrem Körper zu einer aufrechteren und damit für den Rücken gesünderen Haltung.

So muss eine ergonomische Unterarmauflage gestaltet sein

Etliche Arbeitgeber haben schon verstanden, wie wichtig die Dynamik bei einem Sitzarbeitsplatz ist. Höhenverstellbare Schreibtische sind dabei ein äußerst wertvolles Hilfsmittel und eine Unterarmstütze kann Ihren Arbeitsplatz noch einmal zusätzlich rückengerecht aufpeppen. Wichtig dabei: die Unterarmauflage muss bedienerfreundlich, sicher und ohne größeren technischen Aufwand an den Tischkanten bestehender Tisch- oder auch Pult-Systeme angebracht werden können. Experten raten in diesem Zusammenhang zu der besonders variablen Bügeltechnik. Dabei wird die Auflage einfach an der Tischkante aufgesteckt und ist jederzeit leicht wieder abzunehmen. Ideal, wenn sich die Bügel dabei an die Tischplattenstärke anpassen lassen.

Gerade bei höhenverstellbaren Sitz-Steh-Systemen muss die eingehängte Unterarmauflage zudem eine kontinuierliche und sichere Tischgebundenheit gewährleisten. Möglich machen kann das die Formgebung und eine Gummibeschichtung. Die Unterarmauflage muss ein entspanntes Ablegen der Unterarme gewährleisen. Denn nur so ist es möglich, Maus und Tastatur nach physiologischen Gesichtspunkten zu bedienen. Zu guter Letzt sollte sie über eine hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verfügen.

Checkliste für rückengerechte Unterarmauflagen

  • Wichtigste Voraussetzung einer Unterarmauflage ist, dass sie ihrer Aufgabe gerecht wird und ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus) ermöglicht. In Kombination mit einem idealerweise höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem Stehpult-System muss sie darüber hinaus eine rückenfreundliche Positionierung der Unterarme ermöglichen.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung ist, dass die Unterarmauflage sicher an der Arbeitsplatte befestigt werden kann und nicht von allein verrutscht. Die Anbringung muss dabei ohne großen Aufwand erfolgen, so lässt sie sich auch mal schnell entfernen, wenn sie nicht erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft ist weiterhin, wenn sich die Unterarmauflage an verschieden dicke Arbeitsplatten anpassen lässt. Auf eine möglichst waagerechte Anbringung ist zu achten.
  • Last but not least achten Sie auf ein hautfreundliches Material. Sind die Unterarme mal nicht bedeckt, haben Sie direkten Hautkontakt zum Bezugsmaterial und das darf sich dann nicht störend auf Ihre Arbeit auswirken. Damit auch die Hygieneanforderungen erfüllt werden können, muss sich der Bezug abnehmen und waschen lassen.

Mindestanforderungen

  • Anbringung ohne technischen Aufwand
  • Immer sicher mit dem Tisch verbunden
  • Ermöglicht eine rückenfreundliche Positionierung an Tisch-Pult-Systemen
  • Gewährleistet ein entspanntes Ablegen der Unterarme und somit ein physiologisches Bedienen der Eingabegeräte (Tastatur und Maus)
  • Hautfreundliches, abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial

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Sattelsitze

Sattelsitze

Ein Sattelsitz sorgt für einen gesunden Rücken

Bewegt sitzen und gleichzeitig Haltung bewahren, ist in vielen sitzenden Berufen mit höheren und flexiblen Arbeitspositionen, eine große Herausforderung. Auf etlichen Sitzgelegenheiten ist es nahezu unmöglich, die natürliche S-förmige Krümmung der Wirbelsäule, über einen längeren Zeitraum beizubehalten. Anders sieht das bei einem ergonomischen Sattelsitz aus. Dieser unterscheidet sich von seinen Artgenossen in vielen Details und sorgt - entsprechend konzipiert- für eine aufrechtere und gesündere Haltung.

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Sattelsitze – eine Lösung mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man Studenten der Zahnmedizin nach ihrer größten Herausforderung fragt, dürfte die Antwort so manchen überraschen. Es ist nicht nur der umfangreiche medizinische Lehrstoff, der den meisten Probleme bereitet, sondern die für den Rücken so belastende Haltung während einer Behandlung. In einer US-Studie(2) gaben 70 Prozent der Zahnmedizinstudenten der Universität von San Francisco an, unter Schulter- und Nackenschmerzen zu leiden. Schuld daran ist die beim Zahnarzt typische Haltungsmonotonie in Kombination mit oftmals ungeeigneten Sitzgelegenheiten. Mit einem ergonomisch gestalteten Sattelsitz hingegen, ist es möglich, die Belastung für den Rücken und seine Strukturen deutlich zu reduzieren.

Dieses Phänomen gilt nicht nur für Berufe in der Zahnmedizin, sondern auch für viele andere Berufe, die lange in höheren und flexiblen Arbeitspositionen sitzen müssen. Eine gute Beckenbalance durch rhythmische Be- und Entlastungswechsel der Wirbelsäule ist wichtig. Hier ist der Sattelsitz für eine sehr gute Entlastung spürbar gesundheitsfördernd.

Der Sattelsitz findet sich nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in verschiedenen Therapiepraxen und Kliniken, sowie auch in der Industrie (bei flexiblen Arbeitspositionen wie z. B. bei Montagetätigkeiten) oder im Architekturbüro Anwendung. Überall dort, wo flexibles bewegtes gesundes Sitzen dauerhaft erforderlich ist.

Die Form bringt den Effekt

Die Entstehungsgeschichte rückenfreundlicher Sattelsitze ist unter anderem der Beobachtungsgabe der australischen Ergotherapeutin Mary Gale vor 30 Jahren zu verdanken. Sie ging dem Phänomen auf den Grund, warum ein behindertes Kind sich nicht auf einem normalen Stuhl halten kann, wohl aber auf einem Pferd sitzend im Sattel. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Die besondere Form der Sattel erlaubt eine natürliche und rückenfreundliche Haltung, bei der es nicht zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation kommt, wie auf den meisten herkömmlichen Sitzgelegenheiten.

Auf Basis dieser Erkenntnisse beruhen die immer weiter entwickelten modernen Sattelsitze. Auf ihnen sitzend kommt es zu einer leichten Beckenkippung und einer in 45 Grad gebeugten Ruhestellung der Hüftgelenke. Das ist ideal, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu bewahren und den Druck auf die Bandscheiben zu mindern. Das Resultat ist eine gut ausbalancierte und bequeme Haltung, die auch eine rhythmische Be- und Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Was zudem wichtig ist

Um diese für den Rücken so ideale Position zu gewährleisten, muss ein sattelgeformter Sitz darüber hinaus in verschiedenen Größen erhältlich sein. Nur so ist gewährleistet, dass kleinere Schulkinder, als auch große Menschen optimal auf ihnen sitzen. Egal ob ein kleiner, mittelgroßer oder großer Stuhl – mit Hilfe eines leichtgängigen Gaslifts - sollte zudem eine stufenlose Höhenregulierung möglich sein. Ganz wichtig ist außerdem eine variable Neigungswinkelverstellung der Sitzfläche. So können Anwender ihre Arbeitsposition ständig auf ihre Bedürfnisse einstellen.
Alle Einstellmöglichkeiten sollten des Weiteren leicht zugänglich, funktionell, ergonomisch gestaltet und einfach zu handhaben sein. Bei Sattelsitzen, die im Operationssaal oder Labor zum Einsatz kommen, ist es zudem aus hygienischen Gründen erforderlich, eine Höheneinstellung ohne Zuhilfenahme der Hände zu ermöglichen. Die Einstellung sollte deshalb zum Beispiel mit Hilfe der Füße möglich sein.

Quelle: (2) Rising DW, Bennett BC, Hursh K, Plesh O. Reports of body pain in a dental student population. J Am Dent Assoc. 2005 Jan;136(1):81-6.

Checkliste für rückengerechte Sattelsitze

  • Sattelsitze werden meist in einer halb stehenden und halbsitzenden Haltung verwendet. Daher ist es wichtig, dass sich die Sitzhöhe für unterschiedlich große Menschen einstellen lässt. Zumindest müssen unterschiedlich große Modelle angeboten werden. Die Sitzwinkelöffnung liegt ideal bei ca. 135° / 45° Neutral-Null-Methode, sollte jedoch der Arbeitsaufgabe angepasst sein.
  • Entsprechend der Arbeitsaufgabe kann es erforderlich sein, dass der Neigungswinkel der Sitzfläche angepasst werden muss. Hierzu ist auf eine entsprechende Verstellmöglichkeit zu achten.
  • Für eine leichte Anpassung müssen alle Verstellhebel leicht zu erreichen sein und sollten eine erwartungskonforme Bedienung ermöglichen.
  • Entscheidend ist der Sitzkomfort. Da dies stark vom persönlichen Empfinden und der Arbeitsaufgabe abhängig ist, muss hierfür eine Lösung angeboten werden – z. B. durch unterschiedliche Sattelprofile.
  • Der Sitzkomfort verbessert sich, wenn sich das Becken in einer ausbalancierten Haltung befindet. Durch eine leichte Sitzwölbung im hinteren Bereich wird dies unterstützt.
  • Je nach beruflichen Einsatzgebieten kann es erforderlich sein, dass der Sitz häufiger gereinigt werden muss. Dann ist bei der Materialauswahl auf eine leichte Reinigung bzw. Desinfizierbarkeit zu achten.
  • Eine gute Standfestigkeit darf keinesfalls fehlen.
  • Für spezielle Einsatzgebiete können besondere zusätzliche Ausstellungsmerkmale den Komfort weiter erhöhen. Hierzu zählen eine einstellbare Armlehne um Schulter und Nackenmuskulatur temporär zu entlasten oder eine anpassbare Rückenlehne.
  • Ebenfalls vorteilhaft sind ein Fußring für mehr Flexibilität oder eine Handfreie Sitzhöhenverstellung z. B. im Labor oder im Operationssaal.

Mindestanforderungen

  • Höhenverstellung
  • Sitzneigungsverstellung
  • Leichte Handhabung
  • Komfortable Sitzhaltung
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
  • Standsicherheit

Außerdem sinnvoll

  • Höheneinstellbare Armlehnen
  • Höheneinstellbare Rückenlehne
  • Fußring
  • Handfreie Sitzhöheneinstellung
  • Mehrdimensionale Bewegungsfunktion

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Steh-Sitzstühle

Steh-Sitzstühle

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Für eine effektive Arbeitsleistung und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben der gesundheitsbewussten Einstellung des Menschen sowie stabiler sozial-psychologischer Rahmenbedingungen, die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes ideal. Egal ob im Büro oder im industriellen Bereich. Zur ergonomischen Gestaltung zählt als Ziel der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen.

Die Bedeutung ergonomischer Steh-Sitzstühle

Es gibt Möbel, die „bewegtes Sitzen“ möglich machen: Sinnvolle Aktiv-Stühle halten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion automatisch die Rücken- und die Bauchmuskulatur aktiv – und damit fit. Obgleich in die Arbeitsplatzgestaltung mittels Sitzecken oder Steh-/ Sitzkombinationen schon Bewegung gekommen ist, gibt es reine Steharbeitsplätze, an denen ständig stehend gearbeitet werden muss - z. B. Tresen, Labor, Rezeption, höhenverstellbare Schreibtische. Damit solche Arbeitsbedingungen langfristig ohne gesundheitliche Schäden überstanden werden können, sind sogenannte Sitz- Stehstühle unverzichtbar.

Steh-Sitzstühle sind höher als normale Stühle, haben eine relativ kleine, in der Neigung verstellbare Sitzfläche und können leicht am Arbeitsplatz verschoben werden. Sie ermöglichen eine Körperhaltung zwischen Sitzen und Stehen. Bei Personen, die Sitz- Stehstühle nutzen, lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts nicht mehr auf den Beinen und Füßen, sondern auf der Sitz- Stehstühlen. Das schont Kreislauf, Gelenke, Bänder und Sehnen und ermöglicht das dynamische Aufrichten der Wirbelsäule.

Steh-Sitzstühle sind nicht nur für Steharbeitsplätze gedacht

Der Einsatz von Steh-Sitzstühlen ist aber nicht nur für reine Steharbeitsplätze zu empfehlen, sondern auch für Steh- Sitzarbeitsplätze im Büro. Hier kann der Steh-Sitzstuhl einen wichtigen Beitrag zum Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leisten. Der Steh-Sitzstuhl sollte ausreichend standsicher, bequem und ergonomisch gestaltet sein.

Neigung der Mittelsäule und Konstruktion der Sitzfläche sind entscheidend

Durch eine leicht nach vorne geneigte Mittelsäule sitzt man automatisch „gerade“. Ziel ist es hierbei, auch bei einer hohen Sitzposition die physiologische Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu erhöhen. Die Sitzfläche sollte höhenverstellbar sein, damit Ihre Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können, außerdem erhöht dies den Bewegungskomfort. Weiterhin sollte sie nicht zu tief und Ihnen zugeneigt sein.

Achten Sie darauf, dass sich der vordere Teil der Sitzfläche individuell und variabel dem Druck der Oberschenkel anpassen kann, was zu einer deutlichen Druckreduzierung führt.

Die Bedeutung von ergonomischen Steh-Sitzstühlen für gewerbliche Arbeitsplätze

Das Dreibeinprinzip mit Stopprollen stellt bei modernen Steh-Sitzstühlen sicher, dass er nicht nur auf unebenem Boden stets stabil und standsicher ist, sondern gleichzeitig auch genügend Beinfreiheit bietet. Lässt sich zudem die Sitzhöhe einfach über eine Fußauslösung verstellen, hat man die Hände frei (wichtige Funktion im Labor) und der Steh-Sitzstuhl wird auch von mehreren Nutzern schnell akzeptiert.

Hier ein paar Tipps, die Sie vor dem Kauf beachten sollten:

  • Wo genau soll der Stuhl eingesetzt werden: im Labor, am Industriearbeitsplatz, am Schreibtisch. Je nach Einsatzort können unterschiedliche Faktoren wichtig sein. Muss der Stuhl leicht zu reinigen sein? Müssen die Stuhlmechaniken vor Staub geschützt werden? Muss sich der Stuhl leicht verstellen oder transportieren lassen? All diese Dinge können wichtig sein und sollten im Vorwege bedacht werden.
  • Wechseln Sie oft die Arbeitshöhe? Dann achten Sie darauf, dass sich die Höhe einfach verstellen lässt und die Bedienung intuitiv und leicht zugänglich ist.
    Können Sie die Hände aus verschiedensten Gründen nicht für die Verstellung nutzen (z. B. im Labor) dann achten Sie auf Modelle, die alternative auslöse Mechanismen bieten, wie zum Beispiel einen Fußauslöser.
  • Neigen Sie Ihren Oberkörper oft nach vorn oder zur Seite? Benötigen Sie für Ihre Arbeit einen großen Greifraum? Dann sollte der Stuhl über eine große Beweglichkeit verfügen. Beispielsweise eine in alle Richtungen bewegliche Mittelsäule. So sind Sie flexibel und können über leichte Oberkörperbewegungen einen großen Greifraum abdecken.
  • Verlassen Sie häufig den Sitz- oder Steharbeitsplatz? Dann sind Rollen eine gute Lösung. Der Stuhl lässt sich dann leicht beiseite rollen oder wieder an den Arbeitsplatz heranzeihen.

Checkliste für rückengerechte Steh-Sitzstühle

  • Der gesamte Sitz sollte an die Bewegungen des Benutzers und an verschiedene Steh- und Sitzpositionen anpassbar sein. Ideal ist der Arbeitsaufgabe automatisch angepasster Neigungswinkel sowie die Einstellung der Sitzhöhe (von 65 bis 80 cm), damit die Füße vollflächig auf den Boden gestellt werden können.
  • Die Sitzfläche sollte nicht zu tief (circa 30 cm) sein und eine leichte Vorwärtsneigung haben. Diese hat das Ziel, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule auch bei hoher Sitzposition zu unterstützen und zugleich die Standsicherheit zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Sitzfläche komfortabel gepolstert ist und keine Druckstellen erzeugt.
  • Der Steh-Sitzstuhl sollte über eine mehrdimensionale dynamische Beweglichkeit verfügen. Diese Beweglichkeit bewirkt unter anderem eine Aktivierung der Muskulatur des Rumpfes und der großen Gelenke, eine Aktivierung der Venenpumpe, eine Förderung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, eine positive Beeinflussung der Druckverhältnisse an der Bandscheibe sowie eine Aktivierung der sensomotorischen Funktionen (Gleichgewichtssinn).
  • Der Steh-Sitzstuhl darf nicht zu schwer sein. Er sollte leicht und Komfortabel transportiert und/oder umgestellt werden können.
  • Alle Bedienelemente sollten intuitiv und leichtgängig sein.
  • Der Steh-Sitzstuhl muss ausreichend standsicher gestaltet sein. D. h., er darf auf unterschiedlichen Böden, wie Beton, Fliesen, PVC, Teppich oder Parkett, nicht plötzlich wegrutschen.

Mindestanforderungen

  • Vorwärtsneigung
  • Höhenverstellung
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit des Sitzes und damit flexible Anpassung an die intuitiven Bewegungen des Benutzers
  • Fester Stand
  • Komfortable Sitzfläche die keine Druckstellen erzeugt
  • Nutzerfreundliche Bedienelemente

Außerdem sinnvoll

  • Hygienische Reinigung möglich
  • Fußauslösung zur Verstellung der Sitzhöhe (z. B. im Laborbereich)

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Bürobeleuchtung

Bürobeleuchtung

Arbeiten ohne Zwangshaltungen – die optimale Schreibtischarbeitsleuchte

Die Natur hat das in vielen Fällen ziemlich clever geregelt, damit die Lebewesen auf diesem Planeten einigermaßen gut klar kommen. Die Fledermaus beispielsweise verfügt über ein ausgeklügeltes Echolotsystem. Damit kann sie sich bis zu 300 Meter weit nach vorne orientieren. Maulwürfe leben unter der Erde, sind blind und schwerhörig. Dafür haben sie zwei Nasenlöcher, mit denen sie in Stereo riechen können. So erschnüffeln sie sich ihr Futter und Gefahr. Der wichtigste Sinneskanal des Menschen sind die Augen, denn circa 80 Prozent der Sinneseindrücke werden visuell wahrgenommen.

Gerade bei der Büro- und Schreibtischarbeit sind die Anforderungen für die Augen sehr groß. In Deutschland arbeiten Millionen Menschen in einem Büro. Für sie ist eine angemessene Schreibtischbeleuchtung enorm wichtig, nicht nur um die Sehleistung zu erhalten, sondern auch um Fehlhaltungen zu vermeiden. Die Beleuchtung wirkt sich zwar nicht direkt auf das Muskel-Skelett-System aus, nimmt jedoch über sogenannte asthenopische Effekte (Asthenopie = rasche Ermüdbarkeit der Augen) Einfluss. Deshalb spielen optimale Lichtverhältnisse eine wesentliche Rolle für das Einnehmen von entlastenden Körperhaltungen und wirken sich so auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus.

So entsteht ein Bild

Damit das Sehen gut funktioniert, sind die Augen auf ausreichend Helligkeit angewiesen. Einfallende Lichtstrahlen passieren Hornhaut, Pupille und Glaskörper, bis sie auf die Netzhaut treffen. Die Netzhaut enthält 120 Millionen lichtempfindliche Stäbchen und sieben Millionen farbintensive Zäpfchen. Mithilfe dieser Sehzellen entsteht ein auf dem Kopf stehendes Bild, das neuronal zu einem realistischen Eindruck verarbeitet wird: Das Gehirn stellt das Bild sozusagen vom Kopf auf die Füße.

Mangelhafte Lichtverhältnisse werden über die Körperhaltung ausgeglichen

Doch was passiert, wenn die Schreibtischleuchte oder auch die Stehleuchte nicht den Anforderungen eines modernen Büroarbeitsplatzes entspricht? Mal ist sie zu hell, mal zu dunkel, mal kommt es zu Schattenbildung, mal zu Reflexionen. Die Folgen: Man kneift die Augen zusammen, schiebt Formulare hin- und her, um sie einigermaßen lesen zu können, dreht den Bildschirm des Computers oder – schlimmer noch – verrenkt sich den Hals und nimmt eine ungünstige Sitzposition ein.

Ein cleveres Bürobeleuchtungssystem verringert Fehlhaltungen

Um Fehlhaltungen zu verhindern und die Schreibtischarbeit für die Augen, den Rücken, die Wirbelsäule und den Nacken so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich pfiffige Menschen viele Gedanken gemacht und ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem entwickelt. Sie erzeugen ein homogenes und großflächiges Arbeitslicht und ihre Beleuchtungsstärke kann den jeweiligen Tätigkeiten angepasst werden. Spezielle Reflektoren sorgen für ein blendfreies Arbeiten. Die Leuchten stellen einen guten Kontrast zwischen Computerbildschirm und Arbeitsumgebung her und ermöglichen so ein ermüdungsfreies und rückenschonendes Arbeiten.

Bei Büroleuchten kommt es darauf an, dass sie flimmerfrei und stufenlos dimmbar sind. Speziell angepasste Farbtemperaturen ermöglichen darüber hinaus bestmögliches Kontrastsehen. Alle diese Vorzüge tragen dazu bei, dass einer rückenunfreundlichen Zwangshaltung vorgebeugt werden kann. Die Arbeitsbelastung sinkt, die Augen ermüden nicht so schnell und es kommt deutlich seltener zu muskulären Verspannungen. Die Beleuchtungsstärke sollte an Bildschirmarbeitsplätzen normalerweise bei circa 500 Lux liegen. 

Selbstverständlich sollten sie sich auch leicht reinigen bzw. von Staub befreien lassen. Im Gegensatz zu Stehleuchten müssen Schreibtischleuchten über eine bedienerfreundliche und leichtgängige Gelenktechnik verfügen, so passen sie sich der Arbeitsumgebung im Büro und an Bildschirmarbeitsplätzen optimal an.

Mehrere ergonomische Komponenten ergeben einen optimalen Arbeitsplatz

Grundsätzlich müssen am Arbeitsplatz nicht nur die Lichtverhältnisse stimmen. Ein Arbeitsplatz setzt sich immer aus mehreren Komponenten, wie Licht, Stuhl und Schreibtisch, zusammen. Jede Komponente für sich muss allen ergonomischen Erfordernissen genügen. Nur dann besteht die Möglichkeit daraus ein optimales Bildschirmarbeitsplatz zu entwickeln. Nur ein solches Gesamtkonzept kann letztlich der Gesundheit des Nutzers zugutekommen, Krankheitstage reduzieren, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.

Checkliste für rückengerechte Bürobeleuchtung

  • Die Armverstellung über die Gelenke muss bedienerfreundlich und leichtgängig sein. (nur bei Schreibtischleuchten)
  • Die Leuchte muss sich leicht reinigen lassen.
  • Die Leuchte muss auf die Arbeitsumgebung im Büro und an den Bildschirmarbeitsplatz anpassbar sein. Die Leuchte muss den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe genügen, zum Beispiel durch:
    • Anpassung der Beleuchtungsstärke (die Leuchte kann durch das Gestänge näher an das Objekt gebracht werden)
    • Weich verlaufende Beleuchtungsstärken
    • Anwendungsgerechte Farbtemperaturen (ermöglichen bestmögliches Kontrastsehen)
    • Gleichmäßige Ausleuchtung des zentralen und peripheren Sehfeldes (dadurch wird die Adaption des Auges erleichtert und der Augen-Ermüdung vorgebeugt).
    • Vermeidung von Reflexionen/Reflexblendungen
    • Flickerfreie (flimmerfreie) und lichtstarke Leuchten
    • Stufenlose Dimmregulation
  • Optimierte Sehbedingungen (infolge flächiger, homogener, blend- und schattenarmer Beleuchtung) vermeiden Zwangshaltungen (etwa eine stark vorgeneigte Kopfhaltung), z. B. durch:
    • eine Leuchtkopf- und Feinjustierung des Gestänges beim Nahsehen (Sehabstand 40-80 cm). (nicht bei Stehleuchten)
    • eine Anbringung, die es erlaubt, die Beleuchtung auf den gewünschten Sehbereich zu lenken. (nicht bei Stehleuchten)
    • eine störungsfreie und erwartungskonforme Handhabung.

Mindestanforderungen

  • Bedienerfreundliche und leichtgängige Verstell-Möglichkeiten (nicht bei Stehleuchten)
  • Leichte Reinigung
  • Anpassbar an die Arbeitsumgebung
  • Möglichkeit die Beleuchtungsstärke anzupassen
  • Anwendungsgerechte Farbtemperatur
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Dimm-Möglichkeit
  • Blend-, schatten-, reflexionen- und flimmerfreie Beleuchtung
  • Leichte Justierung der Gestängeleuchte beim Nahsehen (nicht bei Stehleuchten)

Außerdem sinnvoll

  • Leuchten mit LED-Technologie (geringer Energiebedarf, geringe Erwärmung der Oberflächen)
  • Automatische Einschaltfunktion
  • Intelligente Lichtsteuerung
  • Netzwerkfähigkeit (Konnektivität)

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Waldmann

Schreibtischleuchten

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Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
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Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

Ideal am Büroarbeitsplatz: Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen

Für die effektive Büroarbeit und für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nach heutigen Erkenntnissen neben einer positiven Einstellung des Menschen der Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ideal. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel: Maximal 50 % Sitzen, ca. 25 % Stehen und ca. 25 % Bewegen. Wichtig dafür ist mindestens ein integrierter Stehplatz. Noch besser ist ein höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel problemlos ermöglicht.

Der Haltungswechsel hat positive Auswirkungen

Praxistests haben gezeigt, dass solche Arbeitsplätze tatsächlich zu mehr Dynamik während der gesamten Arbeitszeit anregen. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen weiteren, positiven Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Kreativität des arbeitenden Menschen steigt.

Konferenz im Stehen abhalten

Auch Konferenzen können im Stehen, am besten an einem entsprechend höhenverstellbaren Tisch, abgehalten werden. Diese laufen dann deutlich konzentrierter und straffer ab. Lassen sich lange Besprechungen nicht vermeiden, empfiehlt sich auch dort der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.

Mehr Bewegung – nicht nur im Büro

Nicht nur im Büro macht ein „Mehr an Bewegung“ Sinn, sondern sie hilft uns in unserem gesamten Alltag. Es ist nicht schwer, aber absolut von Nutzen, sich das bewusst zu machen und immer wieder nach Möglichkeiten zu schauen, wie wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können (siehe auch „Tipps für den bewegten Alltag“ weiter unten).

Tipps für den bewegten Alltag

  • Besprechungen und Telefonate weitestgehend im Stehen erledigen oder dabei auf und abgehen.
  • Verzichten Sie auf Aufzuge und Rolltreppen und nehmen Sie stattdessen die Treppe.
  • Holen Sie Dinge selbst, statt sie sich mitbringen zu lassen.
  • Überlegen Sie sich einen „bewegten“ Weg zur Arbeit (zu Fuß oder mit dem Fahrrad, eine U-Bahn- oder Busstation früher aussteigen, einen Parkplatz wählen, der circa 10 Minuten vom Arbeitsplatz entfernt liegt).
  • Machen Sie Spaziergänge in der Pause oder nach Feierabend.
  • Wenn Sie über etwas nachdenken müssen, gehen Sie ein paar Schritte. Das hilft beim Organisieren und Strukturieren von Gedanken.
  • Organisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe so, dass Wege entstehen, zum Beispiel durch die Verlagerung des Druckers und des Kopierers in einen anderen Raum oder indem Sie Mitarbeiter persönlich aufsuchen, anstatt ihnen eine E-Mail zu schreiben.
  • Führen Sie Besprechungen während eines Spaziergangs im Freien durch.
  • Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren: Suchen Sie nach freien Stehplatzen und spielen Sie mit Ihrem Gleichgewicht und der Dynamik des sich bewegenden Verkehrsmittels.

Checkliste für rückengerechte Schreibtische (Steh-Sitzarbeitsplätze)

  • Die individuelle Einstellung auf Ihre Körpermaße muss – unabhängig von der Belastung – leicht, schnell, problemlos und ohne Werkzeug erfolgen können. Die Unterarme sollen bei locker in den Schultergelenken herabhängenden Armen im rechten Winkel auf der Tischplatte aufliegen.
  • Der Schreibtisch muss über eindeutige, leicht erreichbare Bedienelemente verfügen.
  • Eine ausreichende Beinfreiheit ist äußerst wichtig, da es ansonsten zu Behinderungen beim Arbeiten (u. a. Verdrehungen) kommen kann. Die vom TÜV vorgegebene Beinfreiheitskurve (definiert den erforderlichen Freiraum für die Beine beim Sitzen/Stehen am Schreibtisch und untersagt zum Beispiel störende Quertraversen) muss erfüllt werden.
  • Die Lichtquellen sollten absolut blendfrei sein – dazu zählt auch das Sonnenlicht. Wenn es von der Seite kommt, dann sollte es keine zusätzlichen störenden Schatten werfen. Die Möglichkeit zur Verwendung von intelligenten Lichtschutzvorrichtungen sind wahrzunehmen.

Mindestanforderungen

  • Einfache Höheneinstellung, die ein aufrechtes Stehen ermöglicht
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Einstellbare Hubkraft des Tisches (außer bei motorbetriebenen Tischen)
  • Ausreichende Beinfreiheit
  • Nur für Konferenztische: Verschiedene Tischgrößen wählbar
  • Nur für Konferenztische: Mindestens 70 cm Tischkantenlänge pro Person
  • Nur für Konferenztische: Gute Standposition der Nutzer an allen Plätzen am Tisch

Außerdem sinnvoll

  • Fußstütze (als wechselnde Unterstützung bei der Steharbeit)
  • Kollisionsschutz (stoppt den Verstell-Vorgang bei Widerstand)
  • Nutzerfreundliche Schnittstelle für Ladegeräte, Notebook und Netzanschlüsse
  • Beleuchtungseinheit variabel montierbar (rechts – links)
  • Flexibler Monitorarm zur dreidimensionalen Positionierung des Bildschirms
  • Einfache Nachrüstung von Kabelführung und Desktophalter
  • Elastische Fußmatte zur Förderung der komplexen Stehdynamik

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Dauphin

 

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Dauphin HumanDesign® Group GmbH & Co. KG / Bosse
Espanstraße 36
91238 Offenhausen
Tel. 09158/17 700
Fax 09158/17 701
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Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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Stehpulte / Mobile Stehpulte

Stehpulte / Mobile Stehpulte

Ideal: Im Büro und im Homeoffice stehen und sitzen!

Der menschliche Körper verlangt nach Bewegung. Wer ständig sitzt, wird krank - selbst im perfekt angepassten Stuhl. Also lieber Stehen statt Sitzen? Denn schließlich verursacht auch längeres Stehen Beschwerden. Wie so oft liegt die Lösung in der Mitte. In diesem Fall im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. So kommt Dynamik in die Büroarbeit, werden Körper und Geist aktiviert und stimuliert.

Stehen bzw. Sitzen belastet Ihren Körper unterschiedlich. Beim Sitzen ist der Druck auf Ihre Bandscheiben fast doppelt so hoch wie beim aufrechten Stehen. Deshalb sollten Sie bei der Schreibtischarbeit immer mal wieder aufstehen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert Ihre Atmung, stimuliert Herz und Kreislauf, regt Verdauung und vegetatives System an. Im Stehen sind Sie wacher, reaktionsschneller und konzentrierter. Ihr Gehirn schaltet im Stehen 5 bis 20 Prozent besser als im Sitzen.

Animation zum häufigen Haltungswechsel

Um diese benötigte Steh-Sitzdynamik in das Büro zu integrieren empfiehlt sich ein Stehpult. Hierbei ist zu unterscheiden, dass es die freistehende, mobile (praktisch für das Homeoffice) und eine nachträglich auf einem Tisch anzubringende Variante gibt.

Der Arbeitsplatz Stehpult muss so gestaltet sein, dass er zu einem häufigen Haltungswechsel animiert, z. B. durch ein dort befindliches Telefon, so dass Sie grundsätzlich im Stehen telefonieren oder dass Sie Ihre E-Mails immer am Stehpult bearbeiten. Oder eben als gute Ergänzung zu einem klassischen Schreibtisch der nicht als Stehtisch genutzt werden kann.

Einfache Höhenverstellung

Das Stehpult muss leicht auf Ihre Körpergröße einzustellen sein und so auch unterschiedlichen Nutzern in jeder Position ein Arbeiten in aufrechter Haltung ermöglichen. Je schneller und bequemer (ohne Werkzeuge!) die Höhenverstellung realisiert werden kann, desto vielseitiger wird das Stehpult eingesetzt. Beim Stehpult ist das Wichtigste die richtige Höhe der Vorderkante. Die Ellenbogen sollen sich etwa zwei Finger breit über der Vorderkante der Pultplatte befinden, wenn Sie – aufrecht stehend – Ihre Hand zur Faust geschlossen unter das Kinn halten.

Pultplatten-Eigenschaften

Die Arbeitsplatte muss ausreichend groß sein – mindestens DIN A3.

Darüber hinaus muss sie über eine Neigungsmechanik (leicht bedienbar!) verfügen. Denn je mehr die Pultplatte neigbar ist, umso weniger muss der Kopf beim Schreiben bzw. Lesen nach vorne geneigt werden. Dies erspart so manche muskuläre Verspannung.

Bei einem auf dem Schreibtisch nachrüstbaren Stehpult ist es zudem wichtig, dass die Arbeitsflächenposition flexibel um die eigene Achse (360°) drehbar ist. Dadurch wird eine rückengerechte Positionierung der Pultplatte in jeder Situation ermöglicht. Das heißt, die Arbeitsfläche muss immer so eingestellt werden, dass Sie direkt vor dem Pult/der Platte stehen und arbeiten können.

Fußstütze

Optimal ist eine integrierte (bei Nachrüstung zustellbare) Fußstütze. Diese hilft, die Beine zu entlasten und eine Beckenkippung nach hinten zu verhindern, bei der ein Rundrücken die Folge wäre. Dabei sollten abwechselnd die Füße bei abgewinkelten Kniegelenken abgestützt werden (sogenannter Treseneffekt).

Das Stehpult muss einen sicheren Stand haben. Rollen (beim mobilen Stehpult) müssen leicht arretierbar sein. So ist das Pult vor dem Wegrollen gesichert.

Nachrüstbares Stehpult

Bei einem nachrüstbaren, am Arbeitsplatz integrierten Stehpult ist eine möbelunabhängige Befestigung sinnvoll. Das Stehpult muss entsprechend Ihrer individuellen Arbeitsabläufen dort installiert werden, wo es für Sie am günstigsten ist. Dies kann sich im Laufe der Nutzung auch verändern. Das Stehpult muss zudem ausreichend stabil sein. So können Sie sich auch mal mit dem Oberkörper auf dem Pult abstützen.

Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit:
Maximal 50 % Sitzen, etwa 25 % Stehen und etwa 25 % Bewegen.

Anmerkung

Unternehmen mit den besten, hochwertigsten Arbeitsplätzen werden sich im globalen Wettbewerb behaupten, weil sie die besten, motiviertesten und innovativsten Mitarbeiter haben werden.Die Verbindung von Arbeitsplatzqualität und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich inzwischen eindeutig in den Bilanzen nachweisen. Das Büro braucht Bewegung – dadurch wird die geistige Leistungsfähigkeit gefördert und nur so ist dauerhafte geistige Leistung möglich.

Weitere Informationen

 Der Steharbeitsplatz sollte

  • stets präsent sein.
  • zur Nutzung anregen.
  • ohne Aufwand benutzbar sein.
  • nach dem Aufstehen direkt verfügbar sein.
  • leicht integrierbar sein.
  • an günstiger Stelle installiert sein, z. B. bei Befestigung auf dem Schreibtisch.
  • mobil sein, z. B. auf Rollen.
  • mit einer Fußstütze ausgerüstet sein

Der gesundheits- und leistungsfördernde häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen gelingt, wenn

  • er keinen Mehraufwand vom Nutzer erfordert,
  • sich die Arbeitsorganisation verbessert,
  • persönliche Vorteile unmittelbar spürbar und
  • genügend Anreize zum Haltungswechsel gegeben sind.

Checkliste für rückengerechte Stehpulte / Mobile Stehpulte

  • Menschen sind unterschiedlich groß, daher ist ein großes Maßspektrum der stufenlosen Höhenverstellung erforderlich. Einfache und bequeme Verstellmöglichkeiten fördern die rasche Anpassung an die jeweilige Tätigkeit und den Nutzer.
  • Auswählbare Arbeitsplatten (Abmessung/Form) sorgen dafür, dass Sie das Pult passend zum Einsatzzweck konfektionieren können. Dabei muss die Arbeitsfläche, mindestens DIN A3 umfassen
  • Eine leichtgängige Verstellmöglichkeit der Pultplatte sowie eine Neigungsverstellung von 0 bis etwa 15°m, optimalerweise bis 30° z. B. für Präsentationen, ist für eine gesunde Körperhaltung wichtig.
  • Ein Abrutschen von Gegenständen muss bei schräg geneigter Platte (z. B. beim Lesen) durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.
  • Kontrastarme, nicht spiegelnde Pultplattenoberfläche sorgen für gutes Sehen
  • Arretierbare Rollen (beim mobilen Stehpult) sorgen für einen sicheren Stand
  • Integrierte Fußstütze beim mobilen Stehpult (bzw. eine zustellbare Fußstütze beim nachrüstbaren Tisch-Stehpult) für entlastendes Stehen

Mindestanforderungen

  • Leichte Höheneinstellung
  • Pultplatte mit ausreichender Größe (mindestens DIN A3)
  • Neigungsverstellbare Pultplatte
  • Sicherer Stand
  • Fußstütze
  • Mobilität
  • Abrutschen von Gegenständen muss verhindert werden
  • Kontrastarme nicht spiegelnde Pultplattenoberflächen
  • Möbelunabhängige Befestigung (beim nachrüstbaren Stehpult)
  • Flexibel um die eigene Achse (360°) drehbare Pultplatte (beim nachrüstbaren Stehpult)

Außerdem sinnvoll

  • Zubehör wie Arbeitsplatzleuchten, Telefonhalterung oder Ablagekörbe
  • Verschiedene Pultplatten
  • Neigungsverstellung > 15°

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PC-Eingabegeräte

PC-Eingabegeräte: Tastaturen und Mäuse

Ergonomie am Computer – die Gesundheit liegt in Ihren Händen

Arbeiten am Bildschirm – viele Stunden täglich sitzen, den Blick starr auf Monitor und Tastatur gerichtet, Hände und Schultern wiederholen subtile Bewegungen in gleichbleibender Haltung: Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann auf Dauer ernsthafte Folgen für den Körper haben. Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Beschwerden in Armen oder Handgelenken – das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen steigt, je länger und intensiver der Bildschirm- und PC-Einsatz ohne ergonomische Gestaltung stattfindet. Gerade wer täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt, belastet Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur durch einseitige Haltung und mangelnde Bewegung.

Falsche Anwendung sowie unpassende oder unergonomische Geräte führen immer häufiger zu Gesundheitsproblemen. Beides kann insbesondere unsere Halswirbelsäule, unsere Muskulatur und auch unsere Gelenke (vorwiegend in Schulter und Hand) belasten.
Das macht auf Dauer krank und schränkt das Arbeitspensum sowie die Arbeitsqualität unweigerlich ein. Krankheitsbedingte Ausfalltage sind die Folge, und die persönliche Lebensqualität leidet spätestens dann, wenn die Probleme chronisch werden.

Den Arbeitsplatz rückenfreundlich gestalten

Doch wie können Sie dieser Pein entgegenwirken? Wenn Sie Ihren beruflichen Alltag viel am Computer verbringen, ist eine rückenfreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes eine unverzichtbare Hilfestellung.
Neben beispielsweise der Beleuchtung, den Platzverhältnissen, dem Raumklima und dem Mobiliar, zählen natürlich auch ergonomische PC-Eingabegeräte wie Maus und Tastatur zu den wichtigsten Komponenten einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.

Allerdings haben unterschiedliche Menschen natürlich auch unterschiedliche Vorlieben. Wie gut, dass Sie für Ihre bevorzugte Anwendung die passenden Eingabemittel finden können:

Computermaus

Die Maus soll eine ergonomisch günstige Arbeitsposition ermöglichen, die Problemen im Handgelenksbereich sowie in der muskulären Gliederkette bis zur Halswirbelsäule entgegenwirkt.

Zentrierte Computermaus

Eine Alternative zur herkömmlichen Maus ist eine zentrierte Computermaus. Diese zeichnet sich grundsätzlich durch eine beidhändige Bedienbarkeit und eine körpernahe Positionierung aus. So werden auch hier die muskulären Beanspruchungen im Hals-Nacken-Bereich sowie Probleme im Handgelenk vermieden. 
Weitere Anforderungen an eine zentrierte Computermaus finden Sie in der Checkliste.

Touchpad

Ein separates, zentral platziertes Touchpad ermöglicht eine intuitive, beidhändige Bedienung und orientiert sich an bekannten Gesten wie Tippen, Wischen, Scrollen und Zoomen. Die Armhaltung bleibt dabei natürlich und Zwangshaltungen können vermieden werden. Eine ergänzende Handballenauflage unterstützt Hände und Handgelenke und reduziert die Muskelspannung im Arm- und Schulterbereich. Darüber hinaus gelten die gleichen Anforderungskriterien wie bei der zentrierten Computermaus.

Keyboard/Tastatur

Eine ergonomische Tastatur erlaubt eine körpergerechte Haltung der Hände und lässt Schmerzen durch Verspannungen damit gar nicht erst entstehen.
Welche Eigenschaften sie dafür aufbringen sollte, zeigt die Checkliste

Grundsätzlich bieten helle Tastaturen mit dunkler Beschriftung ein kontrastreicheres Sehen. Das ist für die Augen entspannter und weniger ermüdend.

Abstand zwischen Händen und Wirbelsäule gering halten

Generell gilt für alle Eingabegeräte, dass bei der Bedienung zwischen Ober- und Unterarm ein möglichst rechter Winkel gebildet werden sollte, sodass der Abstand zwischen den Händen und der Wirbelsäule geringgehalten wird. Dabei muss natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche, des Schreibtisches und die Einstellung des Stuhles berücksichtigt werden.

Denn jede Vergrößerung des Abstandes bedeutet für Sie eine höhere statische Haltearbeit im Halswirbelsäulenbereich, welche auf Dauer zum sogenannten „langen Arm“ führt. Daher gilt, je näher und zentraler Sie die Arbeitsmittel am Körper platzieren, desto förderlicher ist dies für Ihre Gesundheit. Zu berücksichtigen ist dabei natürlich auch die Höhe der Arbeitsfläche und die Einstellung des Stuhles.
Nicht zuletzt muss in der eingabefreien Zeit eine entspannte Auflage der Handgelenke möglich sein, z. B. mittels einer integrierten Handballenauflage oder einer Unterarmauflage.

Abschließende Bemerkungen

PC-Eingabegeräte sind ein wichtiger Teil des Büroarbeitsplatzes: Ihre Funktionalität ist abhängig davon, dass der gesamte Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist. 

Bei einer Computermaus ist zu berücksichtigen, dass die eine allgemein rückenfreundliche Computermaus nicht empfohlen werden kann. Unterschiedliche Menschen benötigen unterschiedliche Lösungen. Wichtig ist, die Variante zu wählen, die persönlich am angenehmsten und entlastenden ist.

Ergänzend zum Touchpad ist zu empfehlen, dass eine zusätzliche Maus für präzise Arbeiten sinnvoll ist, insbesondere auch um mehr Haltungsvariationen zu fördern.

Checkliste für rückengerechte Tastaturen und Mäuse

       Die Computermaus

  • Die Maus muss handgerecht sein, d. h., sie muss den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Handinnenfläche und der Handgröße entsprechen. Einfach ausgedrückt, sie soll bequem in der Hand liegen.
  • Die Bedienung der Maus muss leichtgängig sein. Wichtig ist, dass eine möglichst differenzierte (wechselnde) Inanspruchnahme der Hand- und Fingermuskulatur ermöglicht wird.
  • Eine aufgabenspezifische Bedienung der Maus sollte auf unterschiedlich strukturierten Arbeitsflächen (Untergrund) möglich sein.
  • Die Maustasten sollten mit wechselnden Fingern (z. B. Zeigefinger, Mittelfinger) bedienbar sein. Eine einseitige Belastung des Zeigefingers bei typischen Klickbewegungen ist zu reduzieren, z. B. durch eine Verlagerung derselben Funktion auf andere Finger. Unter Umständen sollten bei sensomotorischen Einschränkungen weitere Maustasten (z. B. für den Daumen) verfügbar sein.
  • Beim Zugriff mittels der Maus auf ein gewünschtes Textfeld oder ein Zeichen auf dem Bildschirm dürfen keine Verzögerungen in der Übertragung auftreten. Durch zusätzlichen, reflexartigen Kraftaufwand wird somit nämlich vom Benutzer die Maus bewegt, um dem Befehl Nachdruck zu verleihen. Diese psychologische und körperliche Reaktion führt unter anderem zu muskulösen Verspannungen in Schultermuskulatur und Handgelenken.
  • Die Bewegung der Maus muss intuitiv und aufgabengerecht erfolgen. Die Übertragung der Mausbewegung auf die Bewegung des Cursors am Bildschirm erfolgt erwartungskonform, also direkt.
  • Das Reaktionstempo der Computermaus muss sich anpassen lassen, um die individuelle Arbeitsweise des Benutzers zu unterstützen.
  • In Schulen, Universitäten oder anderen Bereichen, in denen Computerarbeitsplätze von unterschiedlichen Personen genutzt werden, sind Computermäuse sinnvoll, die sowohl von Links- als auch Rechtshändern gleichermaßen genutzt werden können. Spezielle Vertikalmäuse, die über einen Kipp- bzw. Drehmechanismus verfügen, ermöglichen einen einfachen und schnellen Wechsel. Für eine intuitive Anwendung sollten sich die Tastenbelegungen automatisch mit ändern.
  • Es gibt auch Computermäuse mit einem Trackball. Sie finden ihren Einsatz mitunter in Bereichen, in denen eine klassische verschiebbare Maus nicht angewendet werden kann. Eine Maus mit Trackball behält seinen Platz bei, da die Bewegung des Cursors über eine leicht drehbare Kugel (Trackball) erfolgt. Der Einsatz eines Trackballs gegenüber einer klassischen oder vertikalen Maus ist abzuwiegen.

       Die zentrierte Computermaus

  • Die zentrierte Computermaus muss handgerecht sein, d. h., sie muss den funktionell-anatomischen Gegebenheiten der Hand und der Handgröße entsprechen. Einfach ausgedrückt, sie soll sich bequem bedienen lassen.
  • Die Bedienung der Maus muss leichtgängig sein. Wichtig ist, dass eine möglichst wechselnde Beanspruchung der Hand- und Fingermuskulatur ermöglicht wird.
  • Die Maustasten sollten mit den Fingern beider Hände bedienbar sein. Unter Umständen sollten bei sensomotorischen Einschränkungen weitere Maustasten (z. B. für den Daumen) verfügbar sein.
  • Beim Zugriff mittels der Maus auf ein gewünschtes Textfeld oder ein Zeichen auf dem Bildschirm dürfen keine Verzögerungen in der Übertragung auftreten.
  • Die Bewegung der Maus muss intuitiv und aufgabengerecht erfolgen. Die Übertragung der Mausbewegung auf die Bewegung des Cursors am Bildschirm erfolgt erwartungskonform, also direkt.
  • Das Reaktionstempo der zentrierten Computermaus muss sich anpassen lassen, um die individuelle Arbeitsweise des Benutzers zu unterstützen.

Mindestanforderungen Computermaus

  • Die Maus muss handgerecht sein
  • Die Hand liegt entspannt auf
  • Passt für unterschiedlich große Hände, z. B. durch Modelle in unterschiedlichen Größen
  • Die Maus muss ein zielgesteuertes, präzises, erwartungskonformes Arbeiten erleichtern
  • Das Reaktionstempo der Maus ist an die Arbeitsweise des Nutzers anpassbar
  • Leichte Bedienbarkeit – differenzierte Inanspruchnahme der Finger- und Handmuskulatur ist möglich
  • Frei von Schadstoffen

Außerdem sinnvoll bei Computermäusen

  • Zusätzliche weitere Maustasten
  • Unterschiedliche Oberflächenmaterialien erlauben erwartungskonforme Positionierung der Hand
  • Oberflächenmaterialien verhindern zusätzliches Schwitzen
  • Auch für Linkshänder erhältlich bzw. mit entsprechenden Einstellungen zu bedienen
  • Weitere Informationen zur ergonomischen Nutzung sind verfügbar

       Die Tastatur

  • Die Tasten müssen mit locker im Schultergelenk und nah am Körper gehaltenen Armen bedient werden können.
  • Die Tastatur muss ohne abgewinkelte Handgelenke zu bedienen sein. Die Unterarme können zur Entlastung abgestützt werden. Dies kann beispielsweise über die flache Bauweise der Tastaturen auf der
  • Tischplatte, einer Handballenauflage oder einer optional zu verwendenden Unterarmstütze erfolgen. Beim Schreiben selbst berühren Handballen oder Handgelenke keinen störenden Untergrund.
  • Die Tasten sind leichtgängig. Kurze und leichtgängige Tastenwege schonen Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder.
  • Die Tastatur muss über deutlich lesbare Zeichen verfügen. Diese Zeichen sollten abriebfest sein.
  • Die Tastatur muss eine flexible Anwendung erlauben. Kabellose Varianten bieten selbstverständlich die größtmögliche Flexibilität.
  • Für eine leichte Eingewöhnung muss die Konstruktion der Tastatur der Erwartungskonformität einer handelsüblichen Tastatur (in Deutschland beispielsweise MF2-Tastatur) entsprechen.

Mindestanforderungen Tastatur

  • Die Anordnung der Tastaturblöcke ermöglicht ein entspanntes, körpernahes Arbeiten, ein Abknicken der Handgelenke wird vermieden
  • Auflage der Handballen ist in eingabefreier Zeit möglich
  • Haptische Rückmeldung über die Betätigung der Tasten
  • Sowohl für Benutzer mit 10-Finger-System als auch ohne 10-Finger-System ohne großen Lernaufwand bedienbar
  • Flexible Verwendung am Arbeitsplatz
  • Konstruktion ermöglicht eine leichte Eingewöhnung
  • Sicherer Stand
  • Frei von Schadstoffen

Außerdem sinnvoll bei Tastaturen

  • Leicht zu reinigen
  • Unterschiedliche Geräte anwählbar (beispielsweise per Bluetooth)
  • Weitere Informationen zur ergonomischen Nutzung sind verfügbar
  • Automatischer Hinweis auf Bewegungspausen

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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contour design nordic

Contour Design Nordic A/S
Nyropsgade 39-41, 1st floor
1602 Copenhagen V
DÄNEMARK
Kontakt: Claudia Hösen – Country Manager DACH
Tel. +49176/70354629
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www.contourdesign.de

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R-Go Tools B.V.
Techniekweg 15
4143HW Leerdam
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Grafik ermüdungsfreies Arbeiten am PC mit ergonomischen Produkten
Grafik, Mann vor PC mit zentrierter Rollermaus

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Monitorarme

Monitorarme

Mit einem Monitorarm ohne Verspannungen durch den Tag

Quer durch alle Branchen arbeiten mittlerweile fast die Hälfte aller Berufstätigen in Deutschland an einem Computerarbeitsplatz. Das sind mehr als 20 Millionen . Sollten Sie sich dazu zählen, dann kann es sein, dass Sie ebenfalls unter nicht optimalen ergonomischen Bedingungen arbeiten. Ihnen wird wahrscheinlich bekannt sein, dass zu langes Sitzen unter diesen ungünstigen Voraussetzungen eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen ist. Vielleicht ist Ihnen auch bekannt, dass Sie mit einer ergonomischen PC Maus und Tastatur Ihre Arbeitsbedingungen zusätzlich verbessern können. Es gibt jedoch eine weitere wichtige Maßnahme, die die Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz verbessert - der Einsatz eines flexiblen Monitorarms für den Computerbildschirm. Dieser ist selbst dann sinnvoll, wenn bereits ein einstellbarer Fuß am Gerät vorhanden ist. Ein Monitorarm kommt vor allem der Reduzierung von Belastungen der Halswirbelsäule und der Augen zugute.

Flexibel in allen Lagen

Grundsätzlich ersetzt ein Monitorarm den vorhandenen Standfuß eines Bildschirms und bietet drei entscheidende Vorteile:

1. Eine bessere und gezieltere Einstellung passend zum Nutzer und zur Arbeitsaufgabe
Mit dem Monitorarm können Sie die Höhe, den Abstand und den Winkel Ihres Bildschirms einfach einstellen. Ideal ist eine leicht gesenkte Blicklinie, sodass Sie den Kopf nicht zu stark nach vorne neigen. Als Orientierung für den richtigen Abstand zum Bildschirm empfiehlt sich in etwa eine Armlänge. Durch die leichte Einstellbarkeit des Monitorarms gelangen Sie so bei jeder Arbeitsaufgabe schnell in eine ergonomische Körperhaltung und beugen gesundheitlichen Beschwerden im Augen- und Nackenbereich vor.

2. Mehr Flexibilität
Den Monitor schnell und sicher schwenken ist oft ein Hindernis. Mit einem Monitorarm jedoch kein Problem. Er hilft Ihnen zum Beispiel, unkompliziert mit Kollegen auf den Bildschirm schauen zu können oder für einen besseren Hintergrund bei einer Videokonferenz zu sorgen.

3. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz
Zu guter Letzt gewinnen Sie mit einem flexiblen Monitorarm mehr Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch, da Sie auf sperrige Standardhalterungen verzichten können. Auch die Verwendung eines schmaleren Schreibtischs würde in Frage kommen, wodurch Sie mehr Bewegungsfreiraum im Büro gewinnen.

Um die zuvor beschriebenen Vorteile zu erreichen, empfiehlt sich eine Einstellbarkeit in der Horizontalen, Vertikalen sowie in der Neigung und Tiefe. Damit erhalten Sie einen vielseitig einsetzbaren Monitor, der eine ergonomisch günstige Körperhaltung ermöglicht und den typischen Sitzbuckel mit den verbundenen Nackenverspannungen vermeidet.

Die Befestigung an den Schreibtisch

Die Anbringung an den Schreibtisch sollte Ihnen einfach von der Hand gehen. Eine universell verwendbare Tischbefestigung und ein standardisiertes Befestigungstool für den Bildschirm (z. B. nach VESA Norm) sind Grundvoraussetzungen. Hier empfiehlt es sich vor dem Kauf die Befestigungsmöglichkeit an Ihrem Bildschirm zu prüfen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Tragfähigkeit des Monitorarms zum Bildschirm passt. Planen Sie bei der Auswahl lieber etwas Reserve ein, falls Sie irgendwann auf einen größeren Bildschirm wechseln möchten. Einige Hersteller bieten auch eine Lösung für zwei Bildschirme an.

Checkliste für rückengerechte Monitorarme

Mindestanforderungen

  • Einfache Montage
  • Universell verwendbare Tischbefestigung
  • Standardisiertes Befestigungs-Tool für die Monitore (z. B. VESA)
  • Mehrdimensionale Verstellbarkeit
  • Verständliche Gebrauchsanweisung

Außerdem sinnvoll

  • Integrierte Kabelführung
  • Nachhaltigkeit – leicht recycelbar

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Mehrzweckstühle

Mehrzweckstühle

Einer für alle

Es gibt Stühle, die sehr häufig dort zum Einsatz kommen, wo das Publikum einem ständigen Wechsel unterliegt. Die Nutzung erfolgt in der Regel zeitlich begrenzt z. B. als Konferenz-, Esszimmer-, Besucher- oder Wartezimmerstuhl. Wir bezeichnen diese als Mehrzweckstühle.

Mehrzweckstühle müssen für verschiedenste Menschen geeignet sein, um - wie es der Name bereits verrät - bei vielfältigen Einsatzzwecken einen möglichst positiven Sitzkomfort zu bieten. Die meisten Modelle können nicht jedem Anwender individuell angepasst werden. Daher sollten die Stühle dementsprechend ein möglichst breites Spektrum an ergonomischen Eigenschaften erfüllen, und so eine körpergerechte Unterstützung bieten.

Bewegung unterstützen

Der Mensch hat das Bedürfnis sich zu bewegen, entsprechend soll der Stuhl den Wunsch nach Bewegung unterstützen bzw. fördern. Ein Mehrzweckstuhl muss daher eine hohe Dynamik im Bereich der Rückenlehne und Sitzfläche bieten, um rückenfreundliches und komfortables Sitzen zu ermöglichen.

Auch für die kleine Büroarbeit geeignet?

Grundsätzlich empfiehlt sich für die Büroarbeit oder im Homeoffice ein Bürostuhl, denn dieser bietet Ihnen verschiedenste Einstellungen für einen komfortablen Sitz. Aber auch die Konferenzstühle, die in diese Kategorie fallen, bieten vereinzelnd bereits kleinere Einstellmöglichkeiten und können so für einen begrenzten Zeitraum empfohlen werden. Voraussetzung ist eine möglichst hohe Passgenauigkeit zu Ihren Körpermaßen. Mit dem klassischen Mehrzweckstuhl werden Sie allerdings auf Dauer keine Freude bei der Schreibtischarbeit haben, denn einen Gefallen für Ihren Rücken erweisen Sie sich so nicht. Es empfiehlt sich ganz klar ein einstellbarer Bürostuhl. Worauf Sie dabei achten sollten und welche verschiedenen Modelle es gibt, können Sie hier nachlesen.

Checkliste für rückengerechte Mehrzweckstühle

  • Der Stuhl muss für Menschen mit unterschiedlichsten Körpermaßen geeignet sein sowie dynamisches, ergonomisches und zugleich entspannendes, angenehmes und komfortables Sitzen ermöglichen.
  • Eine Unterstützung des Rumpfes in der hinteren Sitzposition muss vorhanden sein.
  • Die Sitzhöhe sollte sich etwa zwischen 44 und 50 cm bewegen, die Sitztiefe etwa zwischen 43,5 bis 48,5 cm. Die Mindest-Sitzbreite sollte circa 42 cm betragen.
  • Das Produkt muss bewegtes Sitzen ermöglichen. Es muss deshalb über eine Sitzflächenneigung nach vorne und hinten, eine dynamische Rückenlehne oder andere geeignete Lösungen verfügen.
  • Der Stuhl muss über eine Abfederung der Sitzfläche verfügen, um die Wirbelsäule beim Hinsetzen vor Stößen zu schützen.
  • Die Sitz- und Lehnenpolster müssen atmungsaktiv und mikroklimafreundlich sein.

Mindestanforderungen

  • Sitzhöhe ca. 44 bis 50 cm
  • Sitztiefe ca. 43,5 bis 48,5 cm
  • Mindestsitzbreite ca. 42 cm
  • Lordosenstütze bzw. anatomisch geformte Rückenlehne
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Bewegtes Sitzen ist möglich
  • Polster atmungsaktiv/mikroklimafreundlich

Außerdem sinnvoll

  • Armlehnen zur Entlastung des Schultergürtels

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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bioswing mehrzweckstuhl

Haider Bioswing GmbH
Dechantseeser Str. 4
95704 Pullenreuth
Tel. 09234/99 22-0
Fax 09234/99 22 166
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www.bioswing.de

moizi möbel

Moizi Möbel GmbH
Warburger Str. 37
33034 Brakel
Tel. 05272/37 15 0
Fax 05272/37 15 23
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www.moizi.de

sedus

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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www.sedus.de

TOPSTAR GmbH
Augsburger Str. 29
86863 Langenneufnach
Tel. 08239/789 0
Fax. 08239/789 240
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www.topstar.de

vs möbel

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co.
Hochhäuser Str. 8
97941 Tauberbischofsheim
Tel. 09341/88 77 70
Fax 09341/88 77 77
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grafik vielfältig nutzbare mehrzweckstühle
grafik 3d sitzwerk schwingend

Bewegtes Sitzen, auch Zuhause

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Prana Yin Yoga
09 März 2026;
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57. Gesundheits- und Informationswoche
09 März 2026;
10:00AM - 12:30PM
Kennenlernangebot zum Kurs Yoga für den starken Rücken & Thermal-Soleschwimmen zum Sonderpreis von 5 € am 09.03. von 10:00-12:30 Uhr im Gesundwerk Bad Salzuflen
09 März 2026;
10:00AM - 02:00PM
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10 März 2026;
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Vortrag: Rückenschmerzen verstehen – Ursachen, Beschwerden und Lösungen
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Fit & aufgerichtet: Trainingsplanung und Körperhaltung richtig gemacht
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Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden
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Starker Rücken - für bessere Haltung und weniger Beschwerden

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