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Podcast für Rückengesundheit:
Tipps gegen Rückenschmerzen & für mehr Bewegung

Rückenschmerzen verstehen und aktiv etwas dagegen tun: Im AGR-Podcast erhalten Sie verständliche Tipps, Expertenwissen und alltagstaugliche Impulse für einen gesunden Rücken. Jetzt reinhören und Schritt für Schritt mehr Bewegung und Wohlbefinden in Ihren Alltag bringen.

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Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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Rückenschmerzen vermeiden

Neues AGR-Magazin ab sofort erhältlich!

Egal ob bei chronischen oder akuten Beschwerden – Betroffene von Rückenschmerzen fragen sich: Was kann ich bloß dagegen unternehmen? Die Aktion Gesunder Rücken klärt auf und veröffentlicht Anfang Oktober das neue AGR-Magazin zum Thema Rückengesundheit. Interessierte finden darin zahlreiche Informationen zur Entstehung und Behandlung von Rückenschmerzen und rückengerechten Alltagsprodukten. Die 31. Ausgabe bündelt auf 56 Seiten ebenfalls Fachinformationen und Expertenmeinungen sowie Übungen, um den Rücken zu stärken. Bundesweit liegt das Magazin in ca. 7.700 Arztpraxen und Therapiezentren aus.

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Modische Rückensünden

Wer durch Modemagazine blättert, staunt nicht schlecht. Überall tummeln sich wilde Kreationen: High Heels mit schwindelerregenden Absatzhöhen, zarte BH-Modelle und riesige Designer-Handtaschen. Nicht selten drängt sich die Frage auf: Sind diese Teile wirklich alltagstauglich? Tatsächlich können bestimmte Kleidungsstücke negative Auswirkungen auf unseren Körper haben und die Wirbelsäule belasten. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. kennt die größten Rückensünden.

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Erste Hilfe bei Hexenschuss

Gerade noch wollte die Frau ihren Sohn aus dem Kinderwagen heben, da passierte es – ein starker stechender Schmerz im unteren Rücken lässt sie zusammenzucken. Jede weitere Bewegung scheint unmöglich. Hinter diesen plötzlichen Beschwerden steckt oft ein Hexenschuss. Fast jeden trifft dieser einmal im Leben. Häufige Ursachen sind verschobene bzw. blockierte Wirbelgelenke oder muskuläre Verspannungen. Das Problem: Aufgrund der starken Schmerzen nehmen Betroffene oft eine Schonhaltung ein, die die Beschwerden weiter verstärkt. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. sagt Ihnen, was dem Rücken stattdessen hilft.

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So bringt Hydrogel die Bandscheiben wieder in Form

Bandscheiben puffern uns im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben. Eigentlich extrem belastbar, machen sie uns aus den unterschiedlichsten Gründen sehr häufig Probleme. Vor allem, wenn sie degenerieren. Dann verursachen sie heftige Schmerzen. Ein kleiner Eingriff mit Hydrogel kann die natürliche Funktion der Bandscheibe wiederherstellen.

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Rückengerechtes Zuhause

Rückenfreundlich schlafen, wohnen und leben

Während immer mehr Arbeitgeber darauf achten, ihre Büros mit rückengerechten Möbeln auszustatten, sieht es in vielen deutschen Haushalten noch anders aus. Viele Betten, Stühle und Sofas sind zwar bequem, aber oft in die Jahre gekommen oder nicht sonderlich ergonomisch. Das kann zu Verspannungen und Schmerzen führen. Passende Möbel sind für Verbraucher oft nicht eindeutig erkennbar. Deshalb hat es sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. zur Aufgabe gemacht, für mehr Orientierung im Produktdschungel zu sorgen und dadurch Rückenschmerzen von Beginn an vorzubeugen. Besonders rückenfreundliche Möbel werden deshalb mit dem unabhängigen Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ausgezeichnet, das von einem medizinisch therapeutischem Gremium vergeben wird.

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Die Zukunft der Medizin

Viele Leser dieses Blogs können sich sicher noch daran erinnern oder haben es sogar am eigenen Leib erfahren. Wenn Ärzte vor 20 Jahren zum Skalpell greifen mussten, waren oft große, bis zu 10 Zentimeter lange Schnitte nötig. Heutzutage ist das glücklicherweise nicht mehr so. Mit Hilfe von minimal-invasiven Eingriffen bleiben kaum sichtbare Narben zurück. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan erklärt im neuesten Beitrag, womit wir zukünftig rechnen können und was die moderne Medizin jetzt schon möglich macht.

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Ihr Profi im Produktdschungel

Kompetente Beratung in AGR-zertifizierten Fachgeschäften

Lohnt sich noch der Besuch eines Fachgeschäftes? In Zeiten in denen der Onlinehandel kontinuierlich wächst und die Rückgabe von Produkten problemlos möglich ist, stellt sich diese Frage. Während manche Produkte sehr gut online zu bestellen sind, gibt es andere, die objektiv und subjektiv zum Kunden passen müssen. Sinnvoll ist hier eine fundierte Beratung mit genauer Bedarfsanalyse. Hierbei ist es die Aufgabe des Verkäufers, den Kunden durch den Produktdschungel zu navigieren und das für ihn beste Produkt anzubieten. Das Problem: In vielen Geschäften sinkt die Qualität der Beratung. Dabei ist Fachwissen von enormer Bedeutung – nicht nur, um teure Fehlkäufe zu vermeiden, sondern auch um Kaufentscheidungen zu treffen, die uns und unserem Körper gut tun. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. schult deshalb ausgewählte Fachhändler verschiedenster Branchen und vermittelt dabei Wissen rund ums Thema Rückengesundheit.

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Alternativen bei Spinalkanalstenose

Die sanften Alternativen bei Spinalkanalstenose

So komplex der Aufbau der Wirbelsäule und ihrer Strukturen ist, so komplex können auch die Krankheitsbilder sein, die in diesem Bereich auftreten können. Als ein recht schmerzhaftes und oftmals nur im höheren Alter auftretendes Leiden war lange Zeit die Spinalkanalstenose bekannt. Mittlerweile sind aber auch immer mehr junge Menschen von diesem Krankheitsbild betroffen. AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan erklärt, um was es sich bei der Spinalkanalstenose handelt und warum der Griff zum Skalpell oftmals gar nicht nötig ist.

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Wenn der Rücken chronisch weh tut

So hilft ein Schmerzschrittmacher!

Niemand leidet gerne unter Schmerzen. Dabei haben sie auch eine wichtige Alarmfunktion. Wenn der Rücken wieder einmal schmerzt, können wir schnell reagieren und etwas dagegen unternehmen. Doch was, wenn dieses ansonsten so ausgeklügelte System der Schmerzsteuerung entgleist? Dann leiden Betroffene rund um die Uhr. Für diese Patienten ist ein Schmerzschrittmacher oft die letzte Hoffnung. In diesem Artikel informiert Sie AGR-Experte Dr. Reinhard Schneiderhan über diese moderne Form der Behandlung.

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Nächtliche Rückenschmerzen

Was dagegen hilft!

Erholsamer Schlaf ist für unsere Rückengesundheit von entscheidender Bedeutung. Wenn man aber morgens Rückenschmerzen hat oder mit ihnen aufwacht, dann kann das verschiedene Ursachen haben, weiß auch unser Experte Dr. Reinhard Schneiderhan. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen steht einem erholsamen Schlaf aber nichts im Wege!

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Bewegtes Stehen

Bewegtes Stehen

Bürofitness – ganz nebenbei

Wer an Büroarbeit denkt, dem fällt dabei nicht unbedingt Bewegung und Fitness ein. Doch genau dies machen spezielle bewegungsfördernde Untergründe möglich. Sie aktivieren die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur samt Fußgelenken und beugen so Ermüdungserscheinungen vor. Das heißt: Fitness und Bewegung – ganz nebenbei.

Mehr Bewegung senkt Gesundheitsrisiken

Sitzen wird als das neue Rauchen bezeichnet, Büroarbeit ist damit gleichgesetzt mit einer der größten Gesundheitsgefahren. Ganz abwegig ist das nicht, denn stundenlanges Sitzen hat etliche negative Auswirkungen auf den Rücken, die Gefäße, das Herz und die inneren Organe. Krankheiten drohen, wie beispielsweise Diabetes oder Krebserkrankungen, und auch auf die Lebenserwartung kann sich Sitzen negativ auswirken.

Was also können Millionen von Menschen tun, die ihren Lebensunterhalt in einem Büro verdienen? Vielleicht kennen Sie bereits das Konzept der Steh-Sitz-Dynamik? Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, mehr Bewegung an den Büroarbeitsplatz zu bringen. Dazu muss man das Büro noch nicht mal verlassen. Stehen wird damit nicht nur angenehmer, sondern macht auch fitter – gut für Körper und Geist.

HINWEIS

Im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Bodenmatte

Eine gute Möglichkeit dafür bieten spezielle Bodenmatten. Sie sind zirka einen halben Quadratmeter groß und werden an den Steh-Sitz-Arbeitsplatz gelegt.

Kriterien für Qualität sind eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitig flexibler Handhabbarkeit: Die Position der Bodenmatte sollte leicht zu verschieben sein. Eine rückfedernde und elastische Schaumstofftrittfläche ist ebenso vorteilhaft wie eine robuste Oberfläche.

Manche Matten verfügen im Inneren über eine 3-D-Struktur mit kleinen Bergen und Tälern, sodass das Bewegen auf ihnen dem Stehen und Gehen auf Naturgelände gleicht, wie zum Beispiel dem Gehen auf einem Waldboden.

Beim Stehen auf diesen Bodenmatten wird durch die innere Struktur so eine kaum spürbare, zusätzliche Instabilität erzeugt, die den Körper zu Ausgleichsbewegungen anregt. Grundsätzlich wird durch bewegungsfördernde Bodenmatten starres Stehen vermieden, mit dem Effekt, dass die Muskulatur nicht ermüdet und die Beine nicht anschwellen. Der unbewusste Haltungswechsel macht bewegungsloses Stehen zu bewegtem.

Diesen Effekt bezeichnen Experten als zufallsgesteuerte Aktivierung der Reflexzonen und der Sensorik. Viele kleine, tieferliegende Fuß-, Bein- und Oberkörpermuskeln müssen sich immer wieder zusammenziehen und entspannen, um das Gleichgewicht halten zu können

Dieses Plus an Mikro- und Makrobewegungen hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit: bessere Durchblutung, erhöhte Venenaktivität in den Beinen, aktiverer Stoffwechsel. Außerdem verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.

Aktivierungsboard

Eine andere Möglichkeit mehr Bewegung an den Steh- Sitz-Arbeitsplatz zu bringen ist ein sogenanntes Aktivierungsboard. Dabei handelt es sich um eine gewölbte Bodenplatte, die aufgrund ihrer speziellen Materialbeschaffenheit eine gewisse Flexibilität aufweist. Stellt man sich drauf, sorgt es automatisch, unkompliziert und sicher für Bewegung.

Damit wird das Gehen im Stehen zum Kinderspiel, denn die gleichen Muskelgruppen wie beim Gehen werden aktiviert. Man profitiert von den gleichen positiven Effekten, die normales Gehen mit sich bringt. Dabei werden alle Muskelketten des Körpers – von Kopf bis Fuß – angesprochen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom Tensegrity-Modell.

Tensegrity-Modell

Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System von Muskelketten, stabilisierenden Bändern und intelligenten Gelenksystemen, die zusammenarbeiten. Werden einzelne Muskelgruppen oder Muskelanteile gestört oder geschwächt führt das zu einer muskulären Dysbalance. Das ansonsten reibungslose Zusammenspiel klappt nicht mehr.

Das Aktivierungsboard wirkt muskulären Dysbalancen entgegen. Die Kippbewegungen sind dabei so wohldosiert austariert, dass niemand aus dem Gleichgewicht kommt.

Checkliste für rückengerechtes Bewegtes Stehen

  • Sicherer Stand und rutschfeste Oberfläche sind Kriterien, die sowohl Bodenbeläge und Bodenmatten als auch ein Aktivierungsboard für Füße und Beine erfüllen müssen.
  • Unterstützung bzw. Förderung des Blutkreislaufs, insbesondere in den unteren Extremitäten. So wird die sogenannte Muskel- oder auch Venenpumpe aktiviert.  Damit ist gemeint, dass durch Muskelbewegungen die in der Tiefe der Muskeln verlaufenden Venen komprimiert werden, was den Rückfluss des Blutes zur Körpermitte verbessert. So werden Ermüdungserscheinungen hinausgezögert und die Konzentration länger aufrechterhalten.
  • Ausreichende Größe der Bodenmatte für genügend Bewegungsspielraum. Während bei einem Aktivierungsboard die Füße eine bestimmte Position einnehmen und bei den Bewegungen im ständigen Kontakt zum Board bleiben, ändern die Füße bei der Bodenmatte oft die Position. Daher sollte sie großzügig bemessen sein, so dass man auch mal kleinere Bewegungen durchführen kann ohne die Matte zu verlassen.
  • Eine unebene Struktur und dämpfende Eigenschaften der Bodenmatte aktivieren spezielle Tiefensensoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Damit wird das Gleichgewicht trainiert und die Stehfähigkeit verbessert.
  • Ein Übungsmanual macht aus einem Aktivierungsboard ein Trainingsboard. Idealerweise werden darin die Übungen bildlich dargestellt.
  • Sicherheitshinweis: im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Mindestanforderungen

  • Sicherer Stand
  • Rutschfeste Oberfläche
  • Leicht verschiebbar
  • Stimulation der Fuß- und Beinmuskulatur
  • Blutkreislauf wird unterstützt (Muskel- oder Venenpumpe)
  • Selbstorganisierte Positionsveränderungen werden unterstützt
  • Druckentlastung der Gelenke
  • Flexible Verwendung

Spezielle zusätzliche Mindestanforderungen an Bodenmatten

  • großzügige Standfläche
  • Stolpergefahr wird ausgeschlossen
  • keine unangenehmen Gerüche
  • einfache Reinigung
  • Ermüdungserscheinungen reduzieren

Außerdem sinnvoll beim Aktivierungsboard

  • auch als Trainingsboard verwendbar
  • visualisierte Übungsbeschreibung

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Dynamische Sitzauflagen

Dynamische Sitzauflagen

Bewegtes Sitzen für zwischendurch – auch für‘s Homeoffice

Die Zahl der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden nimmt stetig zu. Ein häufiger Grund dafür ist viel zu oft bewegungsarm verbrachte Zeit – ob in aufrechter Position oder beim Sitzen. Dieser Bewegungsmangel und dazu eine meist nicht ergonomische Haltung und Umgebung sind Gift für die Rückengesundheit. Grund genug sich selbst mit ergonomischen Hilfsmitteln etwas Gutes zu tun. Wie zum Beispiel mit einem dynamischen Sitzkissen oder einer dynamischen Sitzauflage für zwischendurch.

Kleinste Reize machen den Unterschied

Das Besondere an unserem Rücken ist, dass er sich in vielen Fällen selbst reparieren kann. Ein ausgeklügelter Mechanismus steckt dahinter, der aber nur funktioniert, wenn er regelmäßig bewegt wird. Für Menschen die viel sitzen bedeutet das, die Position häufig zu wechseln. Denn schon kleinste Reize können – im Vergleich zum starren Sitzen – den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Problem dabei: die im Büro oftmals eingesetzten Aktiv-Bürostühle sind im eher provisorischen Homeoffice nicht vorhanden. Stattdessen kommen vielfach sehr einfache, starre Stühle zum Einsatz. Wie übrigens auch am Esstisch, was sicher jeder kennt, der schon mal bei einem schönen Abendessen in geselliger Runde länger darauf ausharren musste. Die Folge: Kaum einer bewegt sich im Sitzen. Was also tun? Wie die Bewegungsbudgets im Sitzen erhöhen? Helfen können zum Beispiel dynamische Sitzauflagen, welche zusätzliche Bewegungsimpulse auslösen.

Wechselnde Körperhaltungen ohne eigenes Zutun

Entsprechend konzipierte Sitzauflagen sollten in der Lage sein das so genannte aktiv-dynamische Sitzen zu fördern. Dabei kommt es, ohne großes eigenes Zutun, zu ständig wechselnden Körperhaltungen. Das trainiert Ihre kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule, beugt Verspannungen vor und sorgt für eine bessere Durchblutung sowie Nährstoffversorgung – auch des Gehirns. Das fördert Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration. Nicht zu vergessen, die Druckentlastung für die beim Sitzen äußerst beanspruchten Bandscheiben.

Worauf es ankommt

Damit eine dynamische Sitzauflage die beschriebenen positiven Effekte auch bewirken kann, muss sie zunächst sicher und rutschfest auf bestehende Sitzflächen platziert werden können. Und natürlich darf es keine unangenehmen Druckstellen erzeugen. Ganz wichtig ist eine gedämpfte Flexibilität, die Bewegungen in alle Richtungen zulässt und die ständige spontane Bewegungswechsel ermöglicht oder sie besser noch fördert. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer bedarfsgerechten Beckendynamik. Mit anderen Worten: einer rhythmischen Aktivierung der Becken-Rumpfmuskulatur. Dadurch kommt es zu einer ständig wechselnden Druckverteilung an den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule und auch der großen Gelenke.

Entscheidend für die Rückengesundheit ist zudem die Aktivierung der Sensomotorik. Bei der Sensomotorik handelt es sich um das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme – Sensorik – und der Reizantwort – Motorik. Bei einer entsprechend konzipierten Sitzauflage geht es darum, gezielt die Reizaufnahme so zu verändern, dass es zu einer Muskelreaktion als Antwort kommt. Eine solche dynamische Sitzauflage ersetzt zwar auf Dauer keinen ergonomischen Stuhl, vorübergehend eingesetzt kann es allerdings zur Rückengesundheit und zum Wohlbefinden bei sitzenden Tätigkeiten beitragen. Oder auch einfach nur mal so für die Pause zwischendurch.

Checkliste für rückengerechte Dynamische Sitzauflagen

  • Eine separate bewegungsfördernde Sitzauflage darf selbstverständlich nicht auf der eigentlichen Sitzfläche des Stuhls hin und her rutschen. Sie muss daher sicher und rutschfest auf bestehenden Sitzflächen platziert werden können.
  • Bewegung ist das A und O. Deshalb muss die Sitzauflage in alle Richtungen flexibel sein und Ihnen häufige Positionswechsel ermöglichen.
  • Die Auflage soll aktives Sitzen, also bewegtes Sitzen, insbesondere in der vorderen Sitzposition unterstützen. Mit der vorderen Sitzposition ist beispielsweise die Arbeitshaltung am Tisch gemeint. Hilfreich hierfür ist beispielsweise ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Hilfreich hierfür ist beim derzeit ausgezeichneten Kissen ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Beim ebenfalls ausgezeichneten tragbaren Sitz wird dies durch die leicht konvexe Ausformung des Sitzteils, sowie die elastisch federnden Eigenschaften der Oberschenkelauflagenfläche ermöglicht. Durch die Neigung des Beckens nach vorne wird die Aufrichtung der Lendenlordose unterstützt.
  • Sinnvoll ist auch eine Unterstützung des passiven Sitzens in der hinteren (Ruhe-) Haltung. Dies ist beispielsweise bei einer dynamischen Sitzauflage mit Beckenunterstützung möglich.
  • Das Becken darf jedoch beim Sitzen nicht nach vorn wegrutschen. Durch die Formgebung und nicht rutschendes Material kann dies verhindert werden.
  • Die grundsätzliche Polsterung muss so gewählt sein, dass ein angenehmes Sitzen möglich ist und keine unangenehmen Druckstellen entstehen.
  • Nicht nur aus hygienischen Gründen ist ein abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial vorteilhaft. Evtl. möchten Sie auch gern mal das Design oder den verschlissenen Bezug wechseln.
  • Was ist hart und was ist weich? Eine Frage, die jeder für sich anders definiert. Daher ist es sinnvoll wenn verschiedene Sitzfestigkeiten und Größen angeboten werden. Denn so individuell wie die Körperhöhe, ist auch der Bedarf einer ausreichenden Sitzfläche.

Mindestanforderungen

  • Rutschsichere Anbringung gewährleisten
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit ermöglichen
  • Häufige Positionswechsel zulassen
  • Aktives Sitzen unterstützen
  • Sicheres Sitzen ermöglichen
  • Komfortables Polstermaterial verwenden
  • Abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verwenden

Außerdem sinnvoll

  • Verschiedene Sitzfestigkeiten
  • Verschiedene Sitzgrößen
  • Unterstützung der hinteren Sitzhaltung, z. B. durch eine Beckenstütze

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Aktiv-Stühle

Aktiv-Stühle für Büro und Homeoffice*

Aktives Sitzen hält Kopf und Rücken fit!

Konventionelles Sitzen ist starres Sitzen. Starres Sitzen bedeutet angespannte - verspannte - Rückenmuskulatur, monotone Belastung der Bandscheiben und die Erschlaffung des ganzen Halteapparates. Das ist besonders für den Becken- und den Rumpfbereich gefährlich. Gleichzeitig führt starres Sitzen zu Müdigkeit und Sauerstoffarmut im Blut, die Konzentration lässt nach. Deshalb fordern Ärzte und Therapeuten: „Auch im Sitzen soll man sich sehr viel bewegen.“ Mit Aktiv-Stühlen, die zu häufigen Positions- und Haltungswechseln animieren, ist das möglich.

* für temporäres Sitzen und mehr 

Die autochthone Muskulatur braucht Bewegung

Warum die sogenannten mehrdimensionalen Sitzkonzepte für den Rücken so gut sind, zeigt ein Blick auf die Anatomie: Unsere Wirbelsäule ist ein kippeliger Turm aus 24 übereinander gestapelten Wirbelkörpern, zusammengehalten von zahleichen Muskeln. Sie bilden ein Geflecht dünner Muskelbänder, die sämtliche Wirbel kreuz und quer miteinander verbinden. Eine besondere Rolle spielt dabei die sogenannte autochthone Muskulatur (= Aufrichter und Stabilisator der Wirbelsäule), die unseren Körper ständig ausbalanciert, ohne dass wir etwas davon bemerken.

Anpassung des Stuhls an die Bewegungen

Heute weiß man: Eine zu schwache autochthone Muskulatur ist eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden. Aber genau diese so wichtigen kleinen Muskeln lassen sich durch das mehrdimensionale Sitzen optimal trainieren. So ganz nebenbei, während der Arbeit. Weiterer Vorteil: Der Stuhl passt sich den Bewegungen des Sitzenden an, der Rücken bleibt immer aufrecht, selbst dann, wenn man sich dem Tisch zuneigt. Das beugt nicht nur Rückenproblemen vor, sondern fördert die Ernährung der Bandscheiben, entlastet die Organe, regt den Kreislauf an und steigert dadurch auch die Leistungsfähigkeit, die Konzentration und die Stimmung.

Warum nicht schon im Kindesalter anfangen

Kinder verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag - inklusive der Freizeit - im Sitzen. Gerade dem heranwachsenden Organismus fehlen dadurch wichtige Bewegungsreize, die für eine ausgewogene körperliche, geistige und psychische Entwicklung unabdingbar sind. Grundsätzlich ist festzuhalten: Je häufiger sich Heranwachsende vielseitig bewegen, desto besser ist dies für ihre komplexen Entwicklungsprozesse. Ein guter Grund, schon im Kindesalter auf bewegungsförderndes Mobiliar zu achten. Aktiv-Stühle gibt es nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Sie müssen, angepasst auf die Körpergröße, die gleichen Kriterien erfüllen.

Unterschiede bei Aktiv-Stühlen

Die heute zertifizierten Aktiv-Stühle sind für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert und unterscheiden sich im Sitzkomfort und in den Einstellmöglichkeiten.

Aktiv-Stühle für temporäres Sitzen und mehr

Aktiv-Stühle für temporäres Sitzen und mehr

Sie können je nach Nutzerbedarf für das „Sitzen zwischendurch", aber auch längeres Sitzen empfohlen werden. Es gibt Menschen, die können ganztags auf einem Aktiv-Stuhl ohne Rückenlehne komfortabel sitzen. Andere wiederum benötigen die Rückenlehne immer wieder einmal zum „Lümmeln“. Es gibt sie für Erwachsene und für Kinder.

Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-/Sitzarbeitsplätzen

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Immer mehr wird das Thema, temporäres Arbeiten im Stehen, an dafür definierten, verstellbaren Steh-Sitzarbeitsplätzen gefordert. Aber auch längeres Stehen kann Ermüdungsprozesse begünstigen. Um diesen zu begegnen empfiehlt die AGR neben zertifizierten Bodenmatten insbesondere den Einsatz von Stehhilfen.

Aktiv-Stühle für Kinder und Jugendliche

Aktiv-Stühle für Kinder und Jugendliche zur zeitlich begrenzten Nutzung im institutionellen und heimischen Bereich

Hierbei handelt es sich um ein einfaches, ergänzendes Sitzmöbel, das keinen Standardstuhl ersetzen soll. Bei diesen Stühlen erfolgt die Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen nicht wie bei anderen Aktiv-Stühlen über eine Höhenverstellung, sondern über unterschiedliche Stuhlgrößen. Gerade unter Beachtung einer lern- und gesundheitsfreundlichen institutionellen Raumgestaltung (Kita, Schule) die dem Anspruch der Vielfalt, auch hinsichtlich der mobiliaren Ausstattung gerecht wird, stellt dieser „einfache“ Aktivstuhl eine wertvolle Ergänzung dar. Individuell bevorzugte, lernpädagogisch sinnvolle oder notwendige Verhaltenserfordernisse werden somit unterstützt und nicht blockiert.

Praxistipp

Für alle, die mit mehr Bewegung, aber nicht ausschließlich auf bewegungsfördernden Stühlen sitzen möchten, hat es sich bewährt, den Wechsel zwischen „klassischem“ Stuhl und dem mobilen Aktivsitzmöbel anzubieten.

Wichtiger Hinweis:

Ähnlich wie Aktiv-Bürostühle weisen auch Aktiv-Stühle Bewegungsmechanismen auf, die ein intuitives, mehrdimensionales Sitzverhalten zulassen. Aktiv-Stühle werden sowohl im Büro als auch am Heimarbeitsplatz eingesetzt. Sie entsprechen jedoch nicht den Anforderungen der DIN EN 1335 für Büromöbel. Dies beinhaltet aber auch eine kritische Betrachtungsweise. Die DIN EN 1335 basiert auf einer Vorlage aus dem Jahr 1989 (DIN 4551) und schließt aufgrund „veralteter“ Bestimmungen viele innovative und in der Zwischenzeit empirisch belegte physiologische Sitzkonzepte für den Büroeinsatz aus. Grundsätzlich ist die Betriebsleitung nicht gezwungen, sich bei der Auswahl der Arbeitsmittel an die DIN EN 1335 zu halten. Die Norm gilt lediglich als Empfehlung bzw. als Mindestanforderung zum Schutz von Mitarbeitern. Die Gesundheit und die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sollten bei der Wahl des richtigen Sitzobjektes jedoch im Vordergrund stehen – und nicht die Norm! Ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber sollte daher einen Mitarbeiter, der beim Sitzen auf einem konventionellen Bürostuhl nach DIN EN 1335 Rückenschmerzen bekommt, dessen gesundheitliche Situation sich jedoch beim Sitzen auf einem nicht DIN-gerechten Sitzobjekt verbessert, nicht zwingen, auf einem DIN-gerechten Bürostuhl zu sitzen.

Die AGR hat mittlerweile viele höhenverstellbare Aktiv-Stühle zertifiziert, die keine DIN EN 1335 aufweisen. Basierend auf den nachfolgenden Gründen werden diese Aktiv-Stühle für Büro- als auch Heimarbeitsplätze als rückenfreundlich empfohlen.

Checkliste für rückengerechte Aktiv-Stühle

  • Aktiv-Stühle sollten sich an den Grundeigenschaften des Sitzballs orientieren. Sie bieten Bewegungsmöglichkeit in allen drei Dimensionen, d. h., Schwingen in der vertikalen und horizontalen, Bewegungen in allen Richtungen sind möglich. Dies bringt eine ganze Reihe positiver Effekte mit sich, u. a. kontinuierliche Be- und Entlastung der Bandscheiben und der Muskulatur (Vermeidung von Verspannungen), ein Training der Rücken- und Bauchmuskulatur, der Kreislauf wird angeregt und Ermüdung wird vorgebeugt.
  • Alternativ können sich Aktiv-Stühle auch an den Bewegungen nach dem Pendelprinzip orientieren. Es greift die Bewegungsimpulse des Menschen auf und gibt sie an ihn zurück. Die elastischen, schwingend gelagerten Elemente unter der Sitzfläche erzeugen im Wechselspiel mit kleinsten Körperbewegungen hochwirksame Bewegungsreize. Diese wirken direkt auf die Rezeptoren in Muskeln, Sehnen, Gelenken und Gleichgewichtsorganen. Diese Rezeptoren geben die Bewegungsinformationen an das Gehirn weiter, das seinerseits Bewegungsimpulse zurückschickt. Das Pendelprinzip verstärkt also nicht nur die körpereigenen Bewegungen, sondern regt darüber hinaus zu mehr Muskelaktivität an. Die Muskeln werden gestärkt und können helfen Rückenschmerzen zu vermeiden.
  • Das Sitzmöbel sollte über einen sicheren Stand verfügen. Aus Sicherheitsgründen ist ein unkontrolliertes Umkippen und Wegrollen unbedingt zu verhindern. Außerdem ist es sinnvoll die seitliche Auslenkung zu begrenzen, denn dadurch erhalten auch schwerere oder rekonvaleszente Personen sowie Personen, die nicht mehr reaktionsschnell sind oder deren Koordinationsfähigkeit eingeschränkt ist, mehr Sicherheit.
  • Der Sitz muss zur optimalen Nutzung höheneinstellbar sein. Der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel sollte zwischen 90 und 110 Grad betragen, d. h., die Oberschenkel fallen dabei leicht nach vorne ab.
  • Ein flexibles Arbeiten erfordert eine gewisse Beweglichkeit des Sitzmöbels. Diese muss problemlos möglich sein, z. B. durch ein geringes Gewicht oder durch Rollen bzw. geeignete Gleitfüße, passend für die jeweiligen Bodenbeläge.

Mindestanforderungen

  • Mehrdimensionale gedämpfte Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Fester Stand
  • Höhenverstellung

Außerdem sinnvoll

  • verschiedene Sitz-Steh-Positionen gewährleisten
  • Armlehnen (verstellbar)
  • Beckenstütze/Rückenlehne (als Option für den zusätzlichen Haltungswechsel)
  • Gebremste Rollen
  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Weg und Widerstand der seitlichen Auslenkungen und Schwingungen sind einstellbar
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Sitzneigung einstellbar
  • Einweisung über den Sinn des entlastenden Stehens und korrekte Einstellung

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Bewegtes Sitzen - Ihrem Rücken zuliebe

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Aktiv-Bürostühle

Aktiv-Bürostühle

Mehr Bewegung im Büro mit Aktiv-Bürostühlen

„Sitzen ist das neue Rauchen!“. Mit dieser Meldung sorgten Wissenschaftler weltweit für Aufsehen. Damit Sitzen nicht so schädlich ist, wie das Inhalieren von 4000 giftigen Inhaltsstoffen beim Rauchen einer Zigarette, sollten Sie sich möglichst viel bewegen – am besten direkt im Büro. Aktiv-Bürostühle bieten dafür die ideale Unterstützung.

aktiv bürostühle

Langes Sitzen macht krank

Der Alltag der Menschen in der westlichen Welt hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu lange sitzen. Viel zu lange, wie eine australische Studie (Sitting Time and All-Cause Mortality Risk in 222 497 Australian Adults) eindrucksvoll nachweisen konnte: Demnach verbringen Menschen, die einen sitzenden Beruf haben, fast 22 Stunden pro Tag auf Sesseln, Sofas, Stühlen oder im Bett. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel lässt die Muskeln erschlaffen. Früher oder später sind sie dann nicht mehr in der Lage, uns aufrecht zu halten.

Das hat dramatische Folgen: Zu schwache Bauchmuskulatur führt zu einem Rundrücken, der nicht nur die Bandscheiben einseitig belastet, sondern auch die inneren Organe einklemmt. Studien beweisen zudem, dass zu langes Sitzen auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Thrombosen sowie für manche Krebsarten zum Teil deutlich erhöht. Sogar das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen und fängt früher mit dem Abbau an.

Aktiv-Bürostühle schaffen Bewegungsanreize

Daher empfiehlt es sich, den Büroalltag möglichst bewegt zu gestalten. Eine gute Faustformel lautet: 25 Prozent Stehen, 25 Prozent Bewegen und 50 Prozent Sitzen. Glücklicherweise hat die Industrie reagiert und bietet Produkte an, die den gefährlichen Bewegungsmangel ausgleichen können. So kann das Sitzen mit den sogenannten Aktiv-Bürostühlen ganz nebenbei deutlich bewegter gestaltet werden.

Erweiterte Sitzkonzepte bringen Bewegung ins Büro

Aktiv-Bürostühle bringen mehr Bewegung an den Arbeitsplatz. Möglich machen dies unterschiedliche Aktiv-Sitzkonzepte, die alle eine gedämpfte mehrdimensionale Bewegung der Sitzfläche ermöglichen. Aktiv-Bürostühle fördern die Bewegung und sorgen für eine höhere Anzahl an Haltungswechsel als Standard-Bürostühle mit Synchronmechanik. Deshalb sind sie u.a. besonders empfehlenswert für Menschen die durch ihre Tätigkeiten fast ausschließlich an einen Stuhl gebunden und somit auf zusätzliche Bewegungsimpulse angewiesen sind.
Bei den derzeit geprüften Sitzkonzepten gibt es aktuell fünf unterschiedliche Ansätze.

3D-Ergonomie-Prinzip von aeris

Das 3D-Ergonomie-Prinzip von aeris

Beim 3-D-Ergonomie-Prinzip folgt der auf einem Federbein gelagerte Sitz fließend und dosiert (individuell einstellbar) jeder natürlichen und intuitiven dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers. Dadurch werden nicht nur Vorwärts-, Rückwärts und Seitwärtsbewegungen ermöglicht, sondern auch Schwingungen in der Vertikalen sowie Kombinationen aus allen Bewegungsrichtungen.

3D-Balance-Prinzip von Dauphin

3D-Balance-Prinzip von Dauphin

Das 3D-Balance-Prinzip ermöglicht nicht nur Körperbewegungen nach vorne und hinten, sondern auch zu beiden Seiten. So werden die natürlichen Bewegungsimpulse des Sitzenden unterstützt. Eine automatische Sitzneigung nach vorne öffnet den Beckenwinkel und sorgt so für eine körpergerechte Sitzhaltung. Außerdem animiert sie den Benutzer zum kontinuierlichen Haltungswechsel. Dieser stimuliert die Rückenmuskulatur, fördert die Durchblutung und steigert so die Konzentrationsfähigkeit des Sitzenden.

Similar-Swing-Sitz-Prinzip von Sedus

Similar-Swing-Sitz-Prinzip von Sedus

Das Similar-Swing-Sitz-Prinzip fördert das intuitive Bewegungsverhalten durch eine Sitzmechanik, die der Sitzschale eine kontrollierte, seitliche Flexibilität ermöglicht. Somit werden Beckenbewegungen, im Vergleich zu Standard-Bürostühlen, deutlich gefördert. Die neue Sitzkinematik räumt dem Körper dadurch alle Bewegungsfreiräume ein und nutzt zugleich das natürliche Körpergefühl sich selbst zu stabilisieren. Der Körper erkennt die Bewegungsanreize und nimmt sie wie selbstverständlich auf. Da sich die Armstützen nicht mitbewegen, behält der Sitzende sein Sicherheitsgefühl.

Bioswing-Technologie von Haider Bioswing

Bioswing-Technologie von Haider Bioswing

Das 3D Sitzwerk der Bioswing-Stühle registriert kleinste Verlagerungen des Körperschwerpunktes und schickt sie als Bewegungsreize automatisch an den Körper zurück. Diese Bewegungsreize wirken nicht nur aktivierend und leistungssteigernd auf die Muskeln selbst, sondern auch auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zusätzlich werden durch die Bewegungsimpulse die für die Rückengesundheit wichtigen tiefliegenden Muskelschichten trainiert und wirken monotonen Sitzhaltungen, Muskelverspannungen und Schmerzen entgegen. Darüber hinaus wird durch diese Technologie die Rumpfmuskulatur stimuliert, was eine aufrechte Haltung des Rückens unterstützt. Das allgemeine Wohlbefinden erhöht sich und in der Folge bleibt die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.

Sitness®-Technologie von Topstar

Sitness®-Technologie von Topstar

Die Sitness®-Technologie sorgt für ein dreidimensionales Sitzen und hält den Nutzer so auch im Sitzen immer in Bewegung. Die bewegliche Verbindung zwischen Sitz und Stuhlunterteil bewirkt eine permanente Aktivierung der Rückenmuskulatur. Durch die einwirkenden Mikrobewegungen während des Sitzens wird die Rückenmuskulatur ständig angesprochen. Die Bewegungsfreiheit in jede Richtung sorgt für ein aktiveres Sitzen, wodurch Sie ganz unbewusst Ihre Rückenmuskulatur stimulieren und so Rückenschmerzen vorbeugen. Bewegung und häufige Haltungswechsel selbstverständlich auch im Sitzen, sind unerlässlich für einen gesunden Rücken. Die Durchblutung und der Nährstoffaustausch sind auf einem ausgeglichenen Niveau, wodurch Muskelverspannungen und eine Unterversorgung der Bandscheiben reduziert werden. Die Bewegungsfreiheit in sitzender Haltung unterstützt eine Entlastung über den ganzen Tag. Dadurch kann die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der sitzenden Person erhöht werden.

Mikrotraining für die Muskulatur

Bewegtes Sitzen hat viele entscheidende Vorteile. So werden beispielsweise die Bandscheiben nicht mehr einseitig, sondern flächig belastet. Mit dieser Belastung kommen die wichtigen Pufferorgane problemlos klar. Außerdem muss der Körper beim Sitzen auf Aktiv-Bürostühlen ständig kleinste Bewegungen durchführen, um das Gleichgewicht zu halten. Dieses Mikrotraining stärkt die sogenannte autochthone Muskulatur. Dabei handelt es sich um kleine, tiefliegende Muskeln, die entlang der Wirbelsäule verlaufen. Sie halten uns aufrecht und stabilisieren die Wirbelsäule.
Bei Bedarf gibt eine flexible Rückenlehne nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern erhöht auch die Auswahl an unterschiedlichen Sitzpositionen, zwischen denen ständig gewechselt werden soll. Mehr Komfort bietet die Rückenlehne ohnehin, zum Beispiel dann, wenn man sich beim Telefonieren einfach mal zurücklehnen möchte.

Aktiv-Bürostühle sind rückenfreundlich

Wie alle guten Bürostühle, müssen auch Aktiv-Bürostühle über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Sitz- und Rückenfläche müssen so beschaffen sein, dass man nicht ins Schwitzen kommt und vor allem nicht ins Rutschen. Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf sollte größer als 90 Grad sein und ausreichende Standsicherheit gewährleisten.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Aktiv-Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstüzen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein.

Checkliste für Aktiv-Bürostühle

  • Aktiv-Bürostühle müssen die natürlichen und bedarfsgerechten Wechselhaltungen unterstützen. Sie sollen also nicht nur die natürlichen Bewegungen des Menschen ermöglichen, sondern sogar fördern.
  • Wie bei jedem guten Bürostuhl muss sich auch bei einem Aktiv-Bürostuhl die Sitzhöhe individuell an die Nutzer anpassen lassen.
  • Die Sitzfläche sollte so konzipiert sein, dass grundsätzlich keine Druckstellen erzeugt werden. Dies kann über eine anpassbare Sitztiefeneinstellung erfolgen oder über unterschiedliche Sitzflächenlängen (Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen Vorderkante der Sitzfläche und der Kniekehle). Konstruktionsbedingt gibt es auch Stühle, bei denen die Sitzfläche zur reinen Platzierung des Beckens genutzt wird.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Sollte ein Aktiv-Bürostuhl über Rollen verfügen, so ist darauf zu achten, dass sie im belasteten Zustand gebremst sind. Durch die zusätzliche gewünschte Bewegung darf der Stuhl nicht unbeabsichtigt wegrollen.
  • Achten Sie darauf, dass alle Bedienhebel leicht zu erreichen sind.
  • Verfügen Aktiv-Bürostühle über eine vertikale Schwingfunktion, muss sich diese bedarfsabhängig einstellen lassen. Genauso wie sich die Sitzhöhe an die Nutzer anpassen lässt.
  • Der Stuhl muss den „Besitzer“ beim aktiven Sitzen unterstützen, komplexe Bewegungen wie Wippen oder Drehen, müssen ebenso möglich sein wie aktives Sitzen in vorderer (Arbeits-)Haltung oder rückenentlastendes Sitzen in leicht zurückgelehnter (Ruhe-)Haltung.
  • Bei aller Beweglichkeit muss der Stuhl in jeder Sitzhaltung einen sicheren Stand haben, er darf nicht kippeln oder wegrutschen
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

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Bewegtes Sitzen - Ihrem Rücken zuliebe

Mit aktivem Sitzen gegen Rückenschmerzen

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Agiles Arbeiten mit modernen Büromöbelkonzepten

Agiles Arbeiten mit modernen Büromöbelkonzepten

Raffinierte ergonomische Ideen für Schreibtischtäter

Arbeiten Sie im Büro? Dann gehören Sie auch zu der großen Gruppe von 17,6 Millionen Menschen, die täglich viel Zeit am Schreibtisch verbringen (www.zeit.de/bueroarbeit-sitzen-arbeitsplatz-auswirkungen-gesundheit-bewegung). Und die Anzahl nimmt kontinuierlich zu. Schreibtischarbeit führt oft zu Bewegungsmangel, und Mitarbeiter in diesen Berufen bewegen sich häufig zu wenig. Dabei gilt Bewegungsmangel mittlerweile als Risikofaktor Nummer 1 bei vielen Krankheiten, allen voran Rückenschmerzen und Herz-Kreislaufleiden. Der menschliche Körper ist für stundenlanges Sitzen einfach nicht gebaut. Dringend nötig sind deshalb Büromöbelkonzepte, die Ihnen ein agileres Arbeiten auch in klassischen Sitzberufen ermöglichen.

Leichtfüßig, flexibel, dynamisch

Agiles Arbeiten gilt in vielen Bereichen als das Konzept der Zukunft. Denn für den Erfolg eines Unternehmens wird in Zukunft das Wohlbefinden während des Arbeitens und die mentale Agilität der Beschäftigten ebenso wichtig sein, wie deren soziale Zufriedenheit und die körperlich-geistige Gesundheit. Was wiederum heißt, dass bezüglich der Diversität der Menschen komplexere Arbeitsplatzkonzepte erforderlich sind.

Zentrale Annahme des Konzepts des agilen Arbeitens ist, dass sich Anforderungen permanent verändern und nur eine schnelle Anpassungsfähigkeit erfolgssichernd ist. Im Arbeitsalltag bedeutet dies, dass ein zu bearbeitendes Projekt in kurze Intervalle – sogenannte Sprints – unterteilt wird, in denen Teams selbstorganisiert zusammenarbeiten, um ihren Arbeitsprozess zur Bewältigung einer komplexen Aufgabe stetig zu verbessern, sodass ein produktives Ergebnis zielführend und schnell erreicht werden kann. Fest am Schreibtisch sitzend, ist dieses zukunftsorientierte Konzept aber nicht umsetzbar. Dafür bedarf es auch eines agilen Büromöbelkonzeptes.

So funktioniert ein agiles Büromöbelkonzept

Büro und Bewegung – das schien sich lange Zeit auszuschließen. Doch mit den entsprechenden ergonomischen Möbeln und ihren multifunktionalen und mobilen Anwendungsmöglichkeiten ist vor allem auch dem Rücken zuliebe ein deutliches Plus an Bewegung möglich. Folgende Produkte machen aus einem herkömmlichen Büro ein smartes Arbeitsumfeld, welches Raum für körperliche, geistige und soziale Bewegungen schafft:

1. Höhenverstellbare Aktiv-Stühle für aktiv-dynamisches Sitzen

Um es gleich vorweg zu nehmen, wer einen klassischen Bürostuhl, der auf Ihre Bedürfnisse eingestellt werden kann, nutzt, macht nichts falsch. Dennoch gibt es heute Aktiv-Stühle, die flexibel einsetzbar sind und mehr Bewegung in den Büroalltag bringen. Sie müssen sich an unterschiedlichen Körpergrößen anpassen lassen, Bewegungen in alle Richtungen erlauben und gleichzeitig standsicher sein. Durch die kleinen Ausgleichsbewegungen, die Sie zur Stabilisierung auf dem Aktiv-Stuhl vornehmen, also die kontinuierliche Be- und Entlastung der Bandscheiben und der Muskulatur (Vermeidung von Verspannungen), erfolgt ein Training der Rücken- und Bauchmuskulatur. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, Ermüdung vorgebeugt und die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.

2. Mehrzweck-Konferenz-Stühle zur spontanen Nutzung

Für eine kurze Abstimmung, schnell festzuhaltende Notizen oder für eine Gruppenarbeit, bieten sich Mehrzweckstühle an. Sie verfügen über eine für kurzfristiges Sitzen ideale Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite. Mehrzweckstühle müssen den Rumpfbereich unterstützen und durch eine Sitzflächenneigung das aktive Sitzen fördern. Sehr vorteilhaft ist es, wenn ein Mehrzweckstuhl über eine federnde Sitzfläche verfügt, ähnlich wie bei einem Freischwinger. So werden Stöße beim Hinsetzen abgefedert und einer starren Sitzhaltung vorgebeugt, sodass Sie entspannt sitzen können.

3. Sitzböcke, um die unteren Extremitäten kurzfristig zu entlasten

Nicht nur ein echter Hingucker in jedem Büro, sondern überaus zweckdienlich – der Sitzbock. Bei kürzeren Gesprächen, Meetings oder Präsentationen hilft er Ihnen die unteren Extremitäten zu entlasten. Er ist eine Mischung aus Stuhl und Stehhilfe und muss ein Absitzen mit offenem Winkel im Hüftgelenk ermöglichen. Regt er Sie zusätzlich zu spontanen Wechselhaltungen an, ist dies ein weiterer großer Vorteil und sorgt so in jedem Raum für mehr Dynamik.

4. Loungemöbel für die entspannten Momente

Entspannung muss sein. Einfach mal durchschnaufen, Kraft tanken, wieder auf frische Ideen kommen und so auf die nächste Arbeitsaufgabe vorbereiten. Das geht auf einem rückenfreundlichen Loungemöbel natürlich sehr viel leichter und effektiver. Die Rückenlehne weist eine leichte Neigung nach hinten auf. So entsteht ein deutlich größerer Öffnungswinkel als 90 Grad im Hüftgelenk und der Rumpfschwerpunkt positioniert sich hinter dem Körperschwerpunkt. Beides sind Voraussetzungen für ein wirklich entspanntes „Abhängen“. Rückenlehne und Sitzfläche müssen so miteinander harmonieren, dass völlig unterschiedliche Menschen ausreichend Auflagefläche für die Oberschenkel haben. Eine gute Sitzdruckverteilung ist so garantiert.

5. Tischsysteme zur vielfältigen Nutzung

Immer mal wieder stehend zu arbeiten setzt sich mehr und mehr durch. Gerade bei Gruppenarbeiten zeigt sich so eine höhere Effizienz. Beim Konzept des agilen Arbeitens bieten sich Ihnen hier verschiedene Lösungen, die individuell zum Einsatz kommen können. Die Bekannteste ist sicher der in der Höhe verstellbare Schreibtisch, der für Sitz- und Steharbeiten gleichermaßen gut geeignet ist.

Eine weitere gute Möglichkeit sind Stehtische, die einzeln oder in Kombination zum Einsatz kommen können. Mit einer Höhe von 105 bis 110 Zentimetern sind sie für fast alle Körperhöhen gut geeignet. Sie müssen dann über eine Vorrichtung zum Abstützen des Fußes verfügen. So können Sie immer mal wieder das Standbein wechseln und sorgen für ein beschwerdefreies Stehen. Feststellbare Rollen sorgen zusätzlich für leichte Anpassungen an die Arbeitssituation. Entsprechende Rollen sind übrigens für alle Tische, die bei diesem Konzept zum Einsatz kommen, von Vorteil. So zum Beispiel auch bei Tischen, die gleichzeitig als Arbeitsplatz oder als Präsentationsfläche genutzt werden können. So lassen sie sich spielend leicht für jede Arbeitssituation positionieren.

Checkliste für Agiles Arbeiten

Mindestanforderungen

  • Allgemeine Produktsicherheit ist gewährleistet

    Produkte, die im Raumkonzept „Agiles Arbeiten“ vorhanden sein sollten:

  • a) Unterschiedliche Stuhlsysteme

Hochstühle

entsprechend den bestehenden AGR Kriterien

Aktivstühle für aktiv-dynamisches Sitzen

  • Anpassbare Sitzhöhe
  • Komfortable Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche

Konferenzstühle (Mehrzweckstühle

 entsprechend den bestehenden AGR Kriterien

„Sitzbock“

  • Entlastung der unteren Extremitäten (Absitzen)
  • Gewährleistung eines offenen Sitzwinkels (Hüftgelenk höher als Kniegelenk).
  • Anregung spontaner Wechselhaltungen im Sitzen

Loungemöbel für temporäre körperliche und mentale Entspannung

  • Sitzposition mit offenem Winkel im Hüftgelenk
  • Abgestimmte Sitztiefe für eine gute Sitzdruckverteilung
  • Ausreichende Höhe der Rückenlehne

Mindestanforderungen

  • b) Unterschiedliche Tischsysteme

Stehtische

  • Konstante Stehhöhe passend für unterschiedlich große Personen
  • Komfortable Fußstütze
  • Feststellbare Rollen
  • Leichte Beweglichkeit

Konferenz-/Besprechungstische

  • Konstante Steh- Sitzhöhe passend für unterschiedlich große Personen
  • Leicht verschiebbar oder mit Rollen
  • Ausreichende Größe für mindestens 6 Personen (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)
  • Alternativ kleinere Stehtischelemente für Klein- und Großgruppen
  • Variabel kombinierbar
  • Feststellbare Rollen
  • Ausreichende Größe (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)

Bench Tische für klassische Seminarsituationen oder Konferenzen

  • Feste Tischhöhe ca. 740 mm
  • Variable Tischhöhen entsprechend EN 527 12011 08
  • Ausreichende Größe (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)

Multifunktionstische

  • Individuell anpassbare Tischhöhe
  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Beinfreiheitskurve wird erfüllt.
  • Als Whiteboard/Präsentationsfläche nutzbar
  • Mobil einsetzbar
  • c) Mobile Stellwände

Stellwände (mobil)

  • Feststellbare Rollen
  • Hohe Flexibilität
  • Nutzerfreundliches Handling
  • Beschreib- und bepinnbar

Außerdem sinnvoll

  • Transportwagen für mobile Whiteboard
  • Höhenverstellbare Arbeitstische, entsprechend der bestehenden AGR Kriterien
  • Schreibtisch auf Rollen, zur temporären Nutzung
  • Sichtschutz für diskretes Arbeiten
  • Stauraum, abschließbar
  • Geräte zur Förderung der motorischen Aktivität
    (zum Beispiel Minitrampolin, Aktivierungs-Boards, flexible Bänder usw.)
  • Digitale Konferenzsysteme
  • Säuberungskonzept

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Sedus

  • Sedus Konzept se:lab bestehend aus den Komponenten:
    • turn around Hochstuhl
    • turn around Drehstuhl
    • se:fit Stehsitz
    • se.lab hopper Sitzbock
    • se:lab high desk Workshop-Tisch
    • se:lab high desk agil Workshop-Tisch
    • se:lab bench Tisch
    • se:lab fold Klapptisch
    • se:lab tableboard Whiteboard-Tisch
    • se:lab board Whiteboard
    • se:lab rack Staffelei
    • se:lab sofa
    • se:lounge (Sessel + optionale Fusstütze)

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

Verbesserter Schlaf für Kinder und Jugendliche mit Handicap

Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all den Kindern, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Kindern, die aufgrund einer Krankheit oder eines Handicaps nicht mehr so gut ein und durchschlafen können?

therapiematratzen kinder jugendliche

Ein gesunder Schlaf ist für viele Eltern von Kindern, deren Mobilität beeinträchtigt ist oder die unter Schlafstörungen leiden, eher Wunsch, denn Realität. Sie werden oft mehrmals pro Nacht von ihren Kindern aus dem Schlaf gerissen. Bis zu 70 Prozent dieser besonderen Kinder leiden unter Einschlaf- und vor allem Durchschlafproblemen, deutlich häufiger als gesunde Kinder. Resultierend aus der Behinderung kommt es in der Regel zu zahlreichen Wachphasen.

Die Folgen sind sowohl für die Kinder als auch für die gesamte Familie extrem belastend. Bei chronisch kranken und Kindern mit Handicap muss die nächtliche Lagerung möglichst perfekt sein. Zudem muss das Kind jederzeit ein Gefühl der Geborgenheit haben und zugleich sollen seine Sinne angesprochen und angeregt werden. Die Kinder müssen ihren Körper spüren. Ist diese Rückkopplung vorhanden, verbessert sich in der Regel der Schlaf und Muskelanspannungen werden reduziert. Therapiematratzen können für mehr Körpergefühl der Kinder sorgen. Außerdem sollte ein gutes Bett durchaus auch schmerztherapeutische Funktion haben.

Das Wohlbefinden des Menschen und gerade auch der Kinder ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS).

Micro-Stimulation: Kleine Ursache – große Wirkung

Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Kindes erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützt werden. Das Kind spürt seinen Körper besser. Besonders bei Kindern mit krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen oder beeinträchtigter Körperwahrnehmung bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.

Eine Therapiematratze wie ThevoSchlummerstern ist ein kindgerechtes Lagerungs- und Therapiesystem, welches die Schlafqualität, Wahrnehmung und die Entwicklung des Kindes unterstützt. Es ist zur Dekubitusprophylaxe und -therapie geeignet und unterstützt zudem die Schmerztherapie. Es sorgt für einen ruhigeren und erholsameren Schlaf, da es zu weniger Schlafunterbrechungen kommt – zum Beispiel durch weniger Umlagerungen.

Kinder mit Wahrnehmungs- oder Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel ADHS und Autismus, können oft nicht schlafen und wachen während der Nacht sehr häufig auf. Die Schlafstörungen haben negative Auswirkungen auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Kindes. Hilfe bieten Produkte wie der ThevoSchlummerstern Senso. Diese beeinflussen durch minimale Bewegungsimpulse das unruhige Schlafverhalten des Kindes positiv.

Verbesserten Schlaf für therapiebedürftige Erwachsene, die unter verschiedensten Krankheitsbildern leiden, gibt es ebenfalls mit AGR-Gütesiegel. Mehr Informationen finden Sie hier.

Checkliste für rückengerechte Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

  • Natürlich sollte das Bett der jeweiligen Körpergröße des Benutzers angepasst sein
  • Das Bett muss individuell auf das Körpergewicht und die -kontur einstellbar sein.
  • Das Bett muss die Körperwahrnehmung fördern. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Prinzip der Mikro-Stimulation. Eine Vielzahl von Flügelfedern sorgt dafür, dass jede Bewegung des Kindes, sogar die Atembewegungen, vom Bett aufgenommen und direkt zurückgegeben werden. Über diese Rückkopplung wird das Körpergefühl gestärkt. Das Kind fühlt sich geborgen.
  • Die Matratze muss eine optimale Übertragung der Mikro-Stimulation gewährleisten, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.
  • Kinder drehen oder bewegen sich in der Nacht bis zu 60 Mal. Je nach Gesundheitszustand können sich diese Werte verändern. Die Bewegung ist wichtig für die Regeneration der Bandscheiben. Daher sollten Therapiematratzen für Kinder diese so wichtigen nächtlichen Bewegungen ermöglichen und idealerweise unterstützen.
  • Das Bett muss eine Druckentlastung individueller Problemzonen ermöglichen, damit es dort nicht zu Schmerzen kommt und das Kind durchschlafen kann.
  • Der Mensch muss sich mit der Matratzenkonstruktion, dem Material und den Bezügen wohlfühlen. Wichtig ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Matratzenoberfläche. Günstige Klimaeigenschaften ermöglichen optimalen Feuchtigkeitstransport. Das ist nicht nur hygienischer, sondern vermeidet auch Unterkühlungen und damit einhergehende Muskelverspannungen.
  • Bezüglich der Bettbezüge müssen Speziallösungen, wie beispielsweise Inkontinenz möglich sein. Man sollte auch darauf achten, dass die Matratze leicht und gut handzuhaben sowie gut zu reinigen ist.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung an jeden menschlichen Körper
  • Berücksichtigung von Gewicht und Größe - verschiedene Maße möglich
  • Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie an prominenten Körperzonen (wie z. B. Fersen, am Kopf, an den Schulterblättern, Ellbogen, an den großen
  • Rollhügeln und im Sacralbereich).
  • Unterstützung und Förderung von Bewegungsabläufen
  • Matratze überträgt Wirkung der Unterfederung ohne Verluste
  • Befriedigung der subjektiven Liegebedürfnisse (Wohlfühlen, Matratzenauswahl)
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Oberfläche
  • Optimaler Feuchtigkeitstransport
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Speziallösungen für Inkontinenz
  • Leichte Handhabung und Reinigung

Außerdem sinnvoll

  • Kopfverstellung
  • Körperschräglagerung
  • Ergonomische Verstellfunktionen (Stufenbett, Sitzen im Bett)
  • Aufstehhilfe

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Therapiematratzen

Therapiematratzen

Verbesserter Schlaf für Pflegebedürftige

Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all denjenigen, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Menschen, die krank sind, die mit einem Handicap leben oder die aufgrund Ihres Alters nicht mehr so gut ein- und durchschlafen können?

ältere frau sitzt auf einer therapiematratze

Das Wohlbefinden des Menschen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS) zur MiS Schlaf-Therapie.

Micro-Stimulation: Kleine Ursache – große Wirkung

Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Schlafenden erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützet werden. Der Schlafende spürt seinen Körper besser. Besonders bei Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.

Unterschiedliche Krankheitsbilder – worauf kommt es an?

Durch unterschiedliche Federungsvarianten können Therapiematratzen auf die Anforderungen einzelner Krankheitsbilder abgestimmt werden.

Die aus der MiS Micro-Stimulation resultierenden minimalen Bewegungsimpulse sorgen für ständige Druckverlagerungen. Bei bettlägerigen Patienten wird eine Matratze wie ThevoautoActiv zur Prophylaxe und Therapie eines Dekubitus (Wundliegen) eingesetzt. Die Eigenbewegung des Patienten wird deutlich gefördert. Auch die Matratzen ThevoSoft und Thevo Care werden zur Prophylaxe von Dekubitus in der Pflege eingesetzt.

Ca. 70 % der Demenzkranken leiden unter massiven Schlafstörungen. Unruhige und schlaflose Nächte mit einem sehr hohen Pflege- und Betreuungsaufwand sind die problematische Folge. Diese Schlafstörungen entstehen, weil die betroffenen Menschen ihren Körper nicht mehr spüren. Speziell bei Demenzpatienten muss deshalb eine feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Produkte wie ThevoVital sorgen für eine sanfte Bewegung, welche die Wahrnehmung des Demenzkranken stimuliert, Ängste abbaut und damit einen erholsamen Schlaf fördert. Ergebnis: Eine direkte Entlastung für das Pflegepersonal und Angehörige. Ganz ohne Nebenwirkungen.

Die Bewegungseinschränkungen bei an Parkinson erkrankten Menschen führen zu Schlaflosigkeit und Verspannungen. Deshalb muss speziell bei Parkinsonpatienten eine sehr feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Weiterhin muss die sehr feste Federung ein stabiles Liegegefühl bieten, welches das Aufrichten und den Positionswechsel des Schläfers erleichtert. Durch die MiS Micro-Stimulation der ThevoCalm Matratze werden die Muskeln wieder entspannt.

Menschen mit chronischen Schmerzen (wie z.B. Arthrose, Osteoporose oder Krebs) leiden häufig unter Liegeschmerzen. Speziell bei Schmerzpatienten muss eine Entlastung der druckempfindlichen Körperregionen erfolgen, bei gleichzeitig optimaler Lagerung des Rückens. Die ThevoRelief Matratze bietet ein sehr weiches Liegegefühl, dass zur Schmerzlinderung beiträgt aber den Körper dennoch ergonomisch unterstützt. Die Flügelfedern passen sich den Körperkonturen an und entlasten dadurch schmerzende Körperzonen.

Speziell bei einer Querschnittslähmung muss die Unterfederung im Bereich des Oberkörpers zur Erhöhung der Mobilität fest sein. Im Bereich des Unterkörpers muss eine weiche Unterfederung für Druckentlastung sorgen. Durch unterschiedlich feste Federungszonen (weich im unteren Körpersegment, fester im oberen Körpersegment) werden die Anforderungen, wie bei der ThevoFlex Matratze, optimal umgesetzt. Zudem ist ein extrem fester Randbereich erforderlich, um so dem Rollstuhlfahrer den erforderlichen Halt und die Stabilität zu bieten die ihm den Transfer erleichtern.

Individuell anpassbare Therapiematratzen gibt es auch für Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen finden Sie hier.

Tipp: Digitale Unterstützung für alle Pflegenden

Neben rückengerechten Therapiematratzen können Apps mit Alarmfunktion in Kombination mit einer intelligenten Matratzenauflage die Pflegenden bei der Versorgung ihrer Angehörigen unterstützen, so zum Beispiel mit dem Pflege-Cockpit ThevoSmart.

Die App benachrichtigt umgehend bei Nässe bzw. Körperflüssigkeiten im Bett oder wenn der Pflegebedürftige das Bett zu lange verlassen hat. Auch eigenständige Bewegungen im Bett werden erkannt und die App unterstützt dadurch bei den Lagerungsintervallen.

Checkliste für rückengerechte Therapiematratzen

  • Natürlich sollte das Bett der jeweiligen Körpergröße des Benutzers angepasst sein.
  • Für die Therapiebedürftigen ist es wichtig, dass ihnen das Bett, in dem sie die meiste Zeit ihres Lebens verbringen, vor allem Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Ganz entscheidend ist darüber hinaus aber auch die sogenannte Profilanpassung. Mit anderen Worten: Der Körper des Therapiebedürftigen muss in der Rücken- und Seitenlage so gelagert sein, dass es seiner Eigenform und seinem Gewicht entspricht. Dazu zählt eine Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie eine zusätzliche Unterstützung oder Entlastung einzelner Zonen, wie z. B. im Becken- und Fersenbereich.
  • Menschen drehen oder bewegen sich in der Nacht bis zu 60 Mal. Je nach Gesundheitszustand können sich diese Werte verändern. Die Bewegung ist wichtig für die Regeneration der Bandscheiben. Daher sollten Therapiematratzen diese so wichtigen nächtlichen Bewegungen ermöglichen und idealerweise unterstützen.
  • Der Mensch muss sich mit der Matratzenkonstruktion, dem Material und den Bezügen wohlfühlen. Wichtig ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Matratzenoberfläche. Günstige Klimaeigenschaften ermöglichen optimalen Feuchtigkeitstransport. Das ist nicht nur hygienischer, sondern vermeidet auch Unterkühlungen und damit einhergehende Muskelverspannungen.
  • Bezüglich der Bettbezüge müssen Speziallösungen für Allergiker, Rheumatiker und inkontinente Patienten möglich sein. Man sollte auch darauf achten, dass die Matratze leicht und gut handzuhaben sowie gut zu reinigen ist.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung an jeden menschlichen Körper
  • Berücksichtigung von Gewicht und Größe - verschiedene Maße möglich
  • Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie an prominenten Körperzonen (wie z. B. Fersen, am Kopf, an den Schulterblättern, Ellbogen, an den großen Rollhügeln und im Sacralbereich).
  • Unterstützung und Förderung von Bewegungsabläufen
  • Unterstützung des Körperstoffwechsels
  • Matratze überträgt Wirkung der Unterfederung ohne Verluste
  • Befriedigung der subjektiven Liegebedürfnisse (Wohlfühlen, Matratzenauswahl)
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Oberfläche
  • Optimaler Feuchtigkeitstransport
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Speziallösungen für Allergiker, Rheumatiker und inkontinente Patienten
  • Leichte Handhabung und Reinigung

Besondere Anforderungen bei

  • Dekubitus: Bewegungsimpulse zur Stimulation von Eigenbewegungen, bei drohenden oder offensichtlichen Druckgeschwüren
  • Demenz: feste Unterfederung
  • Parkinson: sehr feste Unterfederung
  • Schmerzpatienten: sehr weiche Unterfederung
  • Querschnittslähmung: Unterfederung im oberen Bereich fest und im unteren Bereich weich, sowie extrem fester Randbereich

Ebenfalls sinnvoll (in Abhängigkeit vom Pflegebett)

  • Kopfverstellung
  • Körperschräglagerung
  • ergonomische Verstellfunktionen (Stufenbett, Sitzen im Bett)
  • Aufstehhilfe

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MiS Micro-Stimulation | Was ist das? | THOMASHILFEN

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Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

Förderung einer aktiven Sitzhaltung

Für Kindern und Jugendlichen mit cerebralen Bewegungsstörungen (z. B. Spastiken) und Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen (z. B. ADS/ADHS/Autismus ) ist die Förderung der aktiv-dynamische Sitzverhalten sehr wichtig. Hilfestellung während des Unterrichts oder in der Therapie können spezielle Stühle leisten.

therapiestühle kinder jugendliche

So viel Halt und Hilfestellung wie nötig

Eine Beckenkammstütze, ein Sitzblock mit spezieller Ausformung sowie punktförmige Impulsgeber unter den Schultern schaffen eine stabile, ausbalancierte und symmetrische Sitzposition. Die stufenlose Einstellung der Sitzhöhe sichert den wichtigen beidseitigen Fußkontakt mit dem Boden, Rollen erhöhen die Mobilität des Benutzers.

Die Kinder lernen auf diesem Therapiestuhl, sich in die eigene Balance einzufühlen, den Körper in seiner Bewegung wahrzunehmen und ihn so zu kontrollieren, dass er im Gleichgewicht bleibt.

Regulierung des Muskeltonus, Verbesserung der Feinmotorik und Erhöhung der Aufmerksamkeit

Die stabile und symmetrische Sitzposition reguliert die Muskelspannung und ist eine maßgebliche Voraussetzung dafür, in Ansätzen feinmotorisch agieren zu können. Durch die aufrechte und unabhängige Sitzhaltung bewegen die Kinder ihre Arme frei und relativ unverkrampft.

Durch die aufgerichtete Körper- und Kopfhaltung erschließt sich den Nutzern eine neue Wahrnehmungsebene. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit wird die Kommunikation mit der Umwelt erleichtert.

Hinweis: Der Stuhl eignet sich für Kinder, die über ein Minimum an Rumpfkontrolle verfügen und ein Mindestmaß an Stützfunktion in den Beinen aufweisen. Es bedarf einer fachgerechten Einweisung, einer Übungsanleitung und eines Trainings durch einen Therapeuten.

Checkliste für rückengerechte Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

  • Der Sitzblock muss so gestaltet sein, dass eine aktive, stabile und ausbalancierte Sitzhaltung erzielt werden kann. Die Sitzposition sollte so sicher sein, dass auf weitere Fixierungen ganz verzichtet werden kann. Dadurch werden die Aufrichtung, der Gleichgewichtssinn und die Mobilisierung gefördert.
  • Der Sitz sollte ein deutliches Abspreizen der Beine gewährleisten. Der hintere Bereich des Sitzes sollte nach oben weisen, um das Becken aufzurichten.
  • Die Auf- und Ausrichtung kann mit Stimulationselementen stark verbessert werden. Eine Beckenkammstütze und zusätzliche Impulsgeber unter den Schulterblättern geben Orientierung und fördern die sichere Sitzposition.
  • Der Bewegungsfreiraum der Arme und Hände darf nicht eingeschränkt werden, um Balance- und Koordinationsübungen möglich zu machen.
  • Die Füße müssen festen Bodenkontakt haben, um eine sichere Basis für eine stabile Sitzposition zu gewährleisten. Der Stuhl sollte deshalb in der Höhe anpassbar sein.
  • Hochwertige Rollen gewährleisten die Mobilität des Benutzers. Eigenständigkeit und Motivation werden damit gefördert. Die Rollen müssen feststellbar sein.

Mindestanforderungen

  • Sitzblock fördert stabile Sitzposition
  • Stimulationselemente, welche die Auf- und Ausrichtung verbessern
  • Höheneinstellung ermöglicht Fußbodenkontakt
  • Feststellbare Rollen

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Schreibtische und Stühle für Kinder und Jugendliche

Schreibtische und Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche

Ergonomie - Verhältnisse und Verhalten, ein wichtiges Thema für Heranwachsende!

Kinder werden mit dem Tag des Schuleintritts nicht nur "ein-geschult" sondern auch "ein-gestuhlt". Sie verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag - inklusive der Freizeit - im Sitzen. Internationale Experten bescheinigen den heutigen "Arbeitsplätzen" von Kindern und Jugendlichen in der Schule und in der Freizeit keine guten Noten. Für Bewegung bleibt außerdem immer weniger Platz. Dauersitzen in Verbindung mit Bewegungsmangel sind jedoch besonders gesundheitsgefährdend. Gerade dem heranwachsenden Organismus fehlen dadurch wichtige Bewegungsreize, die für eine ausgewogene körperliche, geistige und psychische Entwicklung unabdingbar sind. Grundsätzlich ist festzuhalten: Je häufiger sich Heranwachsende vielseitig bewegen, desto besser ist dies für ihre komplexen Entwicklungsprozesse. Es ist auch eine Tatsache, dass die Sitzdauer mit dem Schulalter immer mehr zunimmt. Ein Mehr an Sitz-Zeit verlangt aber auch ein Mehr an Sitz-Qualität.

„Heran-Wachsende“ haben einen vitalen Drang sich zu bewegen

Viele Sitz- und Schreibmöbel sind nicht höhenverstellbar, insbesondere die in der Schule. Die Stühle weisen vielfach eine starre Sitzfläche auf, die ein statisches Sitzen mit anschließendem Zusammensacken des Oberkörpers („C-Haltung“) zur Folge haben. In Verbindung mit geraden, nicht neigbaren Tischplatten, ergeben sich daraus ungünstige Körperhaltungen mit komplexen gesundheitlichen Folgen.

Da der heranwachsende Organismus besonders anfällig für Fehlbelastungen ist, müssen gerade hier hohe qualitative Standards gegeben sein. Sitz- und Schreibmöbel müssen einerseits den reifungsbedingten Veränderungen der Körperproportionen Rechnung tragen. Andererseits müssen sie den lebendigen Bedürfnissen sich komplex entwickelnder Funktionen entsprechen. Lebendige und in Wechselwirkung stehende körperliche, geistige und psychische Funktionen sind insbesondere im heranwachsenden Alter, auch während des Sitzens, auf regelmäßige Bewegung, bzw. regelmäßige Haltungswechsel angewiesen. Für dieses „lebendige Sitzen“ sind spezielle Sitzmöbeleigenschaften erforderlich, welche die natürlichen und tätigkeitsabhängigen Haltungsveränderungen nicht einengen, sondern sie kontinuierlich und wirkungsvoll unterstützen.

Das menschliche Leben ist für die Bewegung (Haltungswechsel) geschaffen - damit Körper und Geist beweglich bleiben

Die immer wieder zu beobachtende natürliche „Sitzunruhe“ von Kindern ist beispielhaft (!). Auch wenn von Erwachsenen meist missverstanden und häufig als „hyperaktiv“ fehlgedeutet, das unruhige Hin- und Herrutschen oder „kippeln“ auf dem Stuhl ist – in den meisten Fällen - ein gesunder und spontan ausgelebter Bewegungsdrang. Heranwachsende handeln damit intuitiv und bedarfsgerecht, damit ihre komplexen Entwicklungsprozesse eine angemessene Unterstützung erfahren. Dieses "lebendige Sitzen" (variabler und unbewusster Wechsel von Sitzpositionen) sorgt dafür, dass sich die vitalen, in Wechselwirkung stehenden physischen, geistigen und psychischen Funktionen des menschlichen Systems spontan entfalten können und nicht unterdrückt werden. Wir können von den Sitzverhaltensweisen der Kinder lernen, wie ergonomische Sitzmöbel, die sich nicht nur an den Körpermaßen sondern auch an den lebendigen Funktionen des Menschen orientieren, beschaffen sein sollten. Wir brauchen Sitzmöbel, die für die Bewegung gemacht sind und nicht für starres Sitzen!

Was Sitzmöbel in der Freizeit und in der Schule leisten müssen!

Stuhl und Tisch müssen eine ausreichende, leicht anwendbare und verschleißfreie Höhenverstellung für alle Körperhöhen ermöglichen. Dies kann durch eine Anpassung in Stufen oder besser stufenlos erfolgen. Alternativ sollten Aktiv-Stühle für Kinder in verschiedenen Sitzhöhen zur Verfügung stehen, aus denen der passende Stuhl ausgewählt werden kann.

Der Stuhl muss über dynamische Eigenschaften verfügen, welche die intuitiven und tätigkeitsabhängigen Haltungswechsel nicht einengen sondern sie kontinuierlich und wirkungsvoll unterstützen. Das bedeutet, dass die Sitzfunktionen auch die Sitzwinkel autonom unterstützen, die für unterschiedliche Aufgaben erforderlich sind. Dreh- und Angelpunkt ist eine frei fließende Sitzfläche. Der lebendige Organismus steht in einer Beziehung zu seinem Stuhl. Stuhl und die sich spontan selbstorganisierenden Verhaltenserfordernisse des Nutzers stellen ein System dar.

Für die (sitz-)praktische Anwendung stehen verschiedene technische Lösungen zur Verfügung, die unterschiedliche Sitzvariationen und Sitzbedürfnisse unterstützen:

  • ein aktives Sitzen in der vorderen (Arbeits-) Haltung
  • ein passives, rückenentlastendes Sitzen in der hinteren (Ruhe-) Haltung
  • ein fließendes Anpassen an die natürlichen und intuitiven Lageveränderungen des Körpers

Stuhl und Tisch eine Einheit

Eine physiologische Sitzhaltung ist nur möglich, wenn Tisch und Stuhl eine Einheit bilden.

Damit eine physiologische Kopfhaltung ermöglicht wird, muss der Tisch eine leichtgängige Neigungsfunktion von mindestens 16° aufweisen. Ein Abrutschen von Gegenständen sollte dabei durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.

Zur Unterstützung vielfältiger Haltungswechsel ist darüber hinaus ein regelmäßiger Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu empfehlen. In der Schule als auch in der Freizeit sollte dieser Forderung Rechnung getragen werden.

Für die Erledigung von Schularbeiten oder auch mal zum Malen muss der Schreibtisch ausreichend Platz bieten. Damit dies gewährleistet ist, sollte eine Fläche von circa 90 x 60 cm (Breite mal Tiefe) zur Verfügung stehen. Wird schon ein PC verwendet, dann lautet die Empfehlung, einen Monitor mit eigener Höhenverstellung zu verwenden, bzw. darauf zu achten, dass sich eine separate verstellbare Monitorhalterung anbringen lässt. Dies dient der besseren individuellen Einstellbarkeit des Arbeitsplatzes und sorgt für eine rückenfreundliche Arbeitshaltung.

Gesundheit - Wohlbefinden - Aufmerksamkeit und Konzentration. Ergonomische Bedingungen und Konzepte entscheiden.

Heranwachsende zeichnen sich durch komplexe Entwicklungsprozesse aus. Diese werden entscheidend durch ihr Lebensumfeld und das bedeutet auch durch Schul- und Freizeitmöbel geprägt. Die Forderung nach ergonomischem Mobiliar für Kinder und Jugendliche darf sich inhaltlich nicht mehr nur auf die Anpassung an Körpermaße konzentrieren. Leben bedeutet Bewegung. Und diese Bewegung muss sich auch während längerer Sitzzeiten in Form von natürlichen, für den Nutzer unbewussten, variablen Haltungswechseln – lebendiges Sitzen - realisieren können.

Quelle: Dr. Dieter Breithecker, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V., Wiesbaden

Tipp

Zu Hause möglichst ohne Straßenschuhe, besser mit flachen atmungsaktivem Schuhwerk oder Barfuß am Pult sitzen. Der direkt fühlbare Druck auf den Fußsohlen bewirkt eine bessere Rückmeldung über die physiologische Situation an das Gehirn. Das vollständige Aufsetzen der Füße verbessert die Körperwahrnehmung und damit die Körperhaltung.

Die individuelle Anpassung von Stuhl und Tisch erfolgt in zwei Schritten.

1. Zuerst wird der Stuhl angepasst

Die Stuhlhöhe wird so gewählt, dass die Sitzvorderkante etwa der Höhe des unteren Kniescheibenpunktes – im Stehen – entspricht. Im Sitzen ist der Sitzwinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf leicht geöffnet: > 90°. Das Hüftgelenk befindet sich oberhalb des Kniegelenks, beide Füße haben vollen Bodenkontakt. Bei voller Nutzung der Sitztiefe darf die Vorderkante der Sitzfläche den Unterschenkel nicht drücken. Etwa zwei bis drei Finger sollten den Platz zwischen Vorderkante der Sitzfläche und Unterschenkel ausfüllen können. Die Höhe der Rückenlehne sollte eine Unterstützung mindestens bis unter die Schulterblätter bieten.

2. Erst danach erfolgt die Einstellung der Tischhöhe

In frontaler, aufrechter Sitzhaltung zum Tisch hängen die Arme locker neben dem Körper. Die Füße stehen ganz auf. Die Ellenbogen werden nun in 90° angewinkelt. Die Zeigefinger sind waagerecht ausgestreckt und befinden sich auf der Tischplatte bzw. bei Benutzung eines Laptops auf der Tastatur. Dabei sind die Schultern nicht hochgezogen, sondern entspannt.

Checkliste für rückengerechte Stühle und Schreibtische für Kinder und Jugendliche

Eine wichtige Regel für ergonomisches Sitzen ist die Anpassung der Möbel an die Körpermaße des Nutzers. Trotz gleichen Alters können insbesondere Heranwachsende sich in ihrer Körperhöhe bis zu 50 cm voneinander unterscheiden. Darüber hinaus werden Jugendliche immer größer. Daher müssen Stuhl und Tisch dem ständigen Wachstum folgen und eine leicht anwendbare und verschleißfreie Höhenverstellung bzw. -anpassung ermöglichen. Ein komplizierter Einstellmechanismus wird in den seltensten Fällen genutzt.

Mindestanforderungen Kinder- und Jugendtische für zu Hause und in der Schule

  • Sicherheit/GS-Zeichen
  • Leicht anwendbare Höhenverstellung (ca. 58 cm unten/ca. 79 cm oben)
  • Große Arbeitsplatte (mindestens 60 cm Tiefe/90 cm Breite) zusätzlich für Schulmobiliar: Erfüllung der europäischen Schulmöbelnormen
  • Neigbare Tischfläche (mindestens 16°)
  • Vorrichtung gegen das Abrutschen von Gegenständen
  • Eindeutige Anordnung aller Bedienelemente
  • Keine Verletzungsgefahr
  • Empfehlung beim Einsatz eines PC's zu Hause:
  • Monitor mit eigener Höhenverstellung bzw. verstellbare Monitorhalterung

Ebenfalls sinnvoll beim Einsatz zu Hause:

  • Zusätzliche adaptierbare Ablageflächen
  • Höhenverstellbare Ablage als Tischplattenerweiterung in der Tiefe
  • Seitliche Tischplattenerweiterungen
  • Rollen am Fußgestell (leichtere Mobilität)
  • Blendfreie Ausleuchtung (z. B. Klemmlampe)
  • Lösungen für Stauraum (z. B. Schublade oder Container)

Mindestanforderungen Kinder- und Jugendstühle für zu Hause und in der Schule

  • Sicherheit/GS-Zeichen
  • Ausreichende Verstellmöglichkeiten an die Körpermaße in Stufen/stufenlos:
  • Sitzhöhe (ca. 34 cm bis ca. 52 cm)
  • Sitztiefe (ca. 32 cm bis ca. 41 cm)
  • Für den schulischen Bereich: gegebenenfalls Größenanpassung auch durch unterschiedliche Stuhlgrößen bzw. bei Sitzschalen auch Sitzschalengrößen
  • Empfehlungen durch die europäische Schulmöbelnorm.
  • Ergonomische Sitz-/Lehneneigenschaften
  • Rückenlehne für den Einsatz zu Hause:
  • Bietet Unterstützung bis unter Schulterblätter
  • Verfügt über Rückenlehnenkontur mit Anpassung an die Form der LWS ohne Druckstellen zu erzeugen
  • Klimafreundliche Materialien und Konstruktionen
  • Passt sich jeder natürlichen Lageveränderung des Körpers an und unterstützt tätigkeitsabhängige Sitzhaltungen
  • Wirkungsvolle Sitztiefenfederung

Ebenfalls sinnvoll beim Einsatz in der Schule:

  • Gleiter für Hart- und Weichböden
  • Querstrebe im Gestell (Extrembelastung)
  • Für Aktiv-Stühle gelten andere Anforderungen.

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Wie rückengerechte Schulmöbel den Kinderrücken schonen

Was Kindern den Rücken stärkt - Die richtige Wahl bei Schul- und Freizeitmöbel

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Schulranzen/Schulrucksäcke

Schulranzen und Schulrucksäcke

Wieviel Schulranzen verträgt das Kind?

Wohl nichts bewegt die Emotionen von Eltern, Großeltern und Erziehungsverantwortlichen so sehr wie die Frage, welcher Schulranzen bzw. Schulrucksack der Richtige ist und welches Gewicht man einem heranwachsenden Rücken zumuten darf?

Hintergrund dieser Sorge ist, neben wenig fundierten aber verunsichernden Informationen in der breiten Medienlandschaft, die Tatsache, dass Rückenschmerzen und Haltungsschwächen im Kindes- und Jugendalter deutlich zugenommen haben. So weisen einige wissenschaftliche Studien auf einen „dramatischen“ Anstieg der Prävalenz von Rückenschmerzen mit zunehmendem Alter hin: von weniger als 10 % der unter 10-Jährigen bis zu 50 % bei 15- und 16-Jährigen (Sheir-Neiss et al. 2003). Somit kommt es insbesondere im Zuge der intensiven Wachstumsbeschleunigung während der Pubertät, zu einer auffälligen Häufung von Rückenbeschwerden.

Leergewicht und Tragegurte

Ein ergonomischer Schulranzen/Schulrucksack kann den Rücken entlasten. Dazu darf unter anderem das Leergewicht des Schulranzens 1.500 g bei einem Innenraumvolumen von mindestens 15 l nicht überschreiten.

Damit das Gewicht gleichmäßig auf den Rücken verteilt werden kann, müssen die Tragegurte mindestens 4 cm breit und ausreichend gepolstert sein. Außerdem sollten sie einfach zu verstellen sein.

Rückenteil und Fächeraufteilung

Beim Rückenteil des Ranzens ist zu beachten: Seitliche Erhöhungen und rutschfestes Material sorgen für einen optimalen Sitz. Eine atmungsaktive Polsterung ermöglicht eine bessere Luftzirkulation und eine ergonomische Konturierung entlastet die Wirbelsäule.

Wichtig ist ebenfalls die Ausrichtung der Fächeraufteilung. Sie muss so gestaltet sein, dass schwere Gegenstände dicht am Rücken platziert werden können.

Probetragen ist extrem wichtig

Um für den jeweiligen Kinderrücken den optimalen Schulranzen zu finden, ist es unbedingt erforderlich, dass der Ranzen beim Kauf Probe getragen, individuell angepasst und getestet wird.

Beckengurt - ergonomische Entlastung für Rücken und Schulter

Ein ergonomisch gestalteter Beckengurt ist ein wichtiger Bestandteil eines rückenschonenden Schulranzen-Systems. Er trägt aktiv zur Gesundheitsförderung bei und sollte bei der Auswahl eines Schulranzens unbedingt berücksichtigt werden – idealerweise in Kombination mit weiteren ergonomischen Features wie Brustgurt, gepolstertem Rücken und verstellbaren Trägern. Mechanische Systeme sind kinderleicht zu bedienen und motivieren zum regelmäßigen Einsatz.

Ist das Verhältnis zwischen Schulranzen-Gewicht und Gewicht des Kindes von Bedeutung?

Als ein wesentlicher Risikofaktor für das Auftreten von Haltungsschwächen und Rückenschmerzen im Kindes- und Jugendalter wird neben dem Bewegungsmangel und stundenlangem Sitzen auch die Belastung durch den beladenen Schulranzen/Schulrucksack diskutiert. Aus einem Schutzbedürfnis gegenüber den Heranwachsenden heraus wird jedes zusätzliche Gewicht kritisch betrachtet. Allerdings gibt es bisher keinen wissenschaftlich fundierten Beleg, dass Rückenschmerzen bzw. Haltungsschwächen ausschließlich dem Tragegewicht geschuldet sind.

Die Empfehlungen für ein Tragegewicht, welches 10 bis 12,5 % des Körpergewichts nicht überschreiten sollte, sind ebenfalls nicht fundiert belegt. Im Gegenteil: Ergebnisse der Kid-Check Studie der Universität des Saarlandes zeigen, dass durchschnittlich fitte Heranwachsende auch bei einem Tragegewicht von 20 % ihres Körpergewichtes keine Anzeichen von Überlastung zeigen, wohingegen körperlich schwächliche Kinder durchaus schon bei 12 % Tragegewicht Anzeichen einer Überbelastung aufweisen. Normwerte verleiten somit zu irreführenden Kaufentscheidungen und lenken den Blick von eigentlich komplexeren Problemen ab.

Die Diskussionen betreffend einer möglichen Gefährdung heranwachsender Rücken sind sehr vielseitig und stehen immer im Zusammenhang mit dem Alter, der individuellen Belastungsverträglichkeit (Kraft und Koordinationsleistung), der Belastungsdauer, der ergonomischen Qualität des Schulranzens/Schulrucksacks, dem individuellen Trageverhalten und weiterer sogenannter Risikofaktoren wie Bewegungsmangel und stundenlangem Sitzen.

Ergonomische Entlastung für Rücken und Schultern

Ein Beckengurt unterstützt die gesunde Haltung von Schulkindern, indem er das Gewicht des Ranzens spürbar auf Becken verlagert und so Rücken und Schultern entlastet. Über einen einfach zu bedienenden Drehknopf lässt sich beispielsweise der Gurt eines innovativen Systems stufenlos an den Körper anpassen – ganz ohne Hilfe durch Erwachsene. Die kindgerechte Handhabung motiviert so zum regelmäßigen Tragen und fördert eine ergonomisch sinnvolle Nutzung. Zusatzfeatures wie eine integrierte LED-Leuchte können zudem für zusätzliche Sichtbarkeit im Straßenverkehr und einen zusätzlichen Funfactor beim Kind sorgen.

1. Entlastung der Wirbelsäule

Der Beckengurt verlagert einen Großteil des Ranzengewichts von den Schultern auf das stabilere Becken. Dadurch wird die Wirbelsäule deutlich entlastet, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule.

2. Aufrechte Körperhaltung

Durch die bessere Gewichtsverteilung wird ein aufrechter Gang gefördert. Kinder neigen mit Beckengurt seltener zu einer nach vorne geneigten oder einseitigen Haltung, was Haltungsschäden vorbeugt.

3. Reduktion von Muskelverspannungen

Die gleichmäßigere Lastverteilung kann muskuläre Überlastungen in Nacken, Schultern und oberem Rücken verhindern – typische Beschwerden bei falsch getragenen oder überladenen Schulranzen.

4. Stabilisierung beim Tragen

Ein gut sitzender Beckengurt verhindert, dass der Ranzen bei Bewegung hin- und herrutscht. Das sorgt für mehr Tragekomfort, weniger Ermüdung und schützt insbesondere den kindlichen Bewegungsapparat.

5. Prävention langfristiger Haltungsschäden

Gerade in der Wachstumsphase ist eine gesunde Ranzenbelastung entscheidend, um Fehlhaltungen und Rückenschmerzen im Jugend- und Erwachsenenalter vorzubeugen.

Ist die Nutzung des Beckengurtes für Ihr Kind noch zu kompliziert, wird er oft nicht richtig umgebunden oder er kommt seiner wichtigen Aufgabe nicht nach. Mit einem mechanisch leichtgängigen Verschlusssystem, z. B. einem Drehknopf, geht die Einstellung sowie die Anpassung der Gewichtsverteilung kinderleicht.

Das Wichtigste für Erziehungsverantwortliche zusammengefasst

Schulranzen oder Schulrucksack? Zumeist wird nach den ersten 3 Schuljahren vom Schulranzen auf den Schulrucksack, der etwas „cooler" wirkt, gewechselt. Sie können aber auch mit Beginn der Grundschule beide Optionen wählen, wenn sie den ergonomischen Anforderungen entsprechen (siehe „Mindestanforderungen“).

         →  Machen Sie eine potentielle Gefährdung des Kindes nicht an Grenzwerten (z. B. 12 %) hinsichtlich des Tragegewichts fest.     
         →  Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nur das in die Schule mitnehmen, was sie wirklich brauchen.
         →  Achten Sie auf das richtige Tragen des Schulranzens/Schulrucksacks. Liegt er eng am Körper an? Sitz er nicht zu hoch und nicht zu niedrig?
               Sind schwere Ranzen-/Rucksackinhalte in den körpernahen Fächern verstaut?
         →  Be-lastung ist nicht immer auch Über-lastung.
               Das Tragen von Schulranzen/Schulrucksäcken hat auch einen positiven Trainingseffekt auf Muskeln und Knochen.
         →  Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kinder täglich viel und abwechslungsreich bewegen. Das fängt mit dem Schulweg an.
               Denn nur Kinder, die sich ausreichend bewegen sind fitte Kinder.
         →  In Mode gekommene Trolleys sind für Ihre Kinder keine Hilfe. Im Gegenteil, sie haben gleich mehrere Nachteile.

Auch für Studierende gibt es spezielle Rucksäcke, die gezielt auf ihre ergonomischen Anforderungen und den oft anspruchsvollen Studienalltag abgestimmt sind. Sie bieten nicht nur ausreichend Stauraum für Laptop, Bücher & Co., sondern entlasten auch wirksam den Rücken.

Eine Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V. (BAG).

Eine Fragebogenerhebung (insgesamt wurden knapp 2.000 Fragebögen ausgewertet) der BAG aus Wiesbaden an hessischen Grundschulen - Schuljahr 2005/2006 - hat interessante Erkenntnisse zu nachfolgenden Fakten geliefert (Dordel, Breithecker et al. 2007).

  • Schulweg des Kindes (wie weit, wie zurückgelegt)
  • Trageverhalten (Dauer, Tragegewohnheiten)
  • Tragegewicht

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Eine positive Erkenntnis war, dass mehr Kinder zu Fuß (74 %) zur Schule gehen, als immer vermutet wird. Dabei hatten die Kinder in der Mehrzahl (77,6 %) eine Schulweglänge von höchstens 1.000 m zu bewältigen und den Schulranzen (Schulrucksäcke waren zu dieser Zeit für die Grundschule noch nicht so verbreitet) somit für Hin- und Rückweg etwa eine halbe Stunde getragen.

Das Leergewicht der Schulranzen hat im Mittel mit einem Gewicht von 1,3 kg dem oberen Rand der Empfehlungen für Grundschüler entsprochen.

Das relative Schulranzengewicht – Gewicht des Ranzens (inkl. Inhalt) im Verhältnis zum Körpergewicht des Kindes – hat durchschnittlich 13,3 % betragen.

Hinsichtlich des Trageverhaltens konnte festgestellt werden, dass der Schulranzen von den Kindern zwar grundsätzlich auf dem Rücken getragen wurde, dieser aber in den wenigsten Fällen physiologisch positioniert war. Häufig war er mit zu langen Tragriemen zu weit hinten unten gelagert, sodass das Kind den oberen Rumpf als Kompensation deutlich nach vorn verlagern musste. Diese Situation stellt eindeutig eine unnötig hohe, in sagittaler Richtung asymmetrische Belastung der Wirbelsäule dar. Hier kommt es zu einer Kyphosierung der Wirbelsäule und Einengung des Brustkorbs, die nach Lai et al. (2001) zu einer Einschränkung von Lungenvolumina führt. Dieses Trageverhalten kommt u. a. dadurch vor, wenn dem Kind/seinen Eltern die Anforderungen an einen physiologischen Sitz des Schulranzens/Schulrucksackes über die Einstellung der Tragegurte nicht bekannt ist oder derselbe nicht über die notwendigen ergonomischen Anforderungen verfügt. Leider zeigt sich im Alltag eine eindeutige Tendenz zu diesem eher rückenschädlichen Trageverhalten. Dieses stellt eine unnötige Mehrbelastung für den Rücken dar.

Hier ist dringend Aufklärung erforderlich, insbesondere auch hinsichtlich der „coolen" Rucksäcke, die zwar superleicht, allerdings nicht die ergonomischen Kriterien erfüllen, die beispielsweise ein guter Schulrucksack aufweist.

Die Studie hat einmal mehr deutlich gemacht, dass neben den vielen Unsicherheiten betreffend Tragewicht, ergonomischer Anforderungen insbesondere das Trageverhalten eine dezidierte Aufklärung erforderlich machen. Mit der Gütesiegel-Auszeichnung der getesteten Schulranzen und Schulrucksäcke möchte die AGR hier einen wesentlichen Beitrag leisten.

Schlussbetrachtung

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Sie sind häufig stundenlangen Sitzbelastungen auf ergonomisch unzureichenden Sitzmöbeln sowohl in der Schule als auch in der Freizeit ausgesetzt und ein meist zu schwerer und nicht richtig getragener Schulranzen wird sie über Jahre hinweg begleiten. Hinzu kommt eine deutliche Verringerung ihrer Bewegungszeiten. In ihrer Summe können diese Bedingungen dazu führen, dass u. a. die Entwicklung der Körperhaltung negativ beeinflusst wird und Rückenschmerzen entstehen.

Grundsätzlich muss, solange sich das Haltungs- und Bewegungssystem noch in der Entwicklung befindet, von einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber Fehlbelastungen jeder Art ausgegangen werden. Umso bedeutender ist es, schon im Kindesalter auf ergonomische Bedingungen aufmerksam zu machen. Dazu gehört auch das Tragen eines ergonomischen Schulranzens, der mit einem maximalen Zusatzgewicht von 15 % des Körpergewichtes auf dem Rücken getragen werden muss. Dabei sollte das regelmäßige Tragen des Ranzens auch als angemessener Trainingsreiz für den sich entwickelnden Bewegungsapparat positiv gewertet werden.

Für Empfehlungen hinsichtlich ergonomischer Schul- und Freizeitmöbel orientieren Sie sich bitte an den bereits AGR-zertifizierten Produkten für einen gesunden Kinderrücken.

Quelle: Dr. Dieter Breithecker, Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltung und Bewegungsförderung.

Checkliste für rückengerechte Schulranzen und Schulrucksäcke

  • Zum Tragegewicht wurde bereits im obigen Text eine Empfehlung ausgesprochen. Entsprechend soll das Leergewicht für einen Schulranzens/Schulrucksacks folgende Werte nicht überschreiten:
    • Im Grundschulalter circa 1.300 g
      (bei einem Innenraumvolumen von mind. circa 15 l)
    • Für weiterführende Schulen circa 1.500 g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 25 l)
  • Die Schulterträger müssen
    • gut gepolstert und ergonomisch geformt sein: Durch die Formgebung (S-Form) beispielsweise, wird der Nackenbereich zur Vermeidung von Druckstellen ausgespart. Weiterhin dürfen sie keine reizende Reibung auf Schulterhöhe erzeugen.
    • vor einem Abrutschen von den Schultern gesichert werden können, dies kann z. B. durch einen höhen und längenverstellbaren Brustgurt erfolgen.
    • mind. 4 cm breit sein und aus rutschfestem Material bestehen.
    • leichtgängig verstellbar und optimal auf die Proportionsunterschiede einstellbar sein.
    • durch ihre Verstellbarkeit (Schulterhöhenverstellung) ein rumpfnahes nahes Platzieren des Rucksacks ermöglichen.
  • Die im Bereich des Rückens anliegende Seite vom Schulranzen/Schulrucksack muss eine stabile ergonomische Konturierung (unter Berücksichtigung der physiologischen Form der Wirbelsäule) aufweisen.
  • Das Rückenpolster muss weiterhin so gestaltet sein, dass ein komfortables Tragen ermöglicht wird und das die Dornfortsätze der Wirbelsäule keiner Druckbelastung ausgesetzt sind. Dabei sollte möglichst viel Gewicht auf dem Becken (hinterer oberer Beckenkamm) lasten, sodass die Schultern entlastet werden. Die Hauptlast verteilt sich so seitengleich entlang der Wirbelsäule. Der Inhalt darf nicht auf den Rücken des Kindes durchdrücken.
  • Da der Schulranzen/Schulrucksack eng am Rücken anliegt, muss die Polsterung, zur Belüftung und Verminderung eines Wärmestaus, atmungsaktiv sein.
  • Laufen und Springen gehört zum natürlichen Bewegungsdrang der Kinder. Um Pendelbewegungen weitestgehend zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass sich der Schulranzen/Schulrucksack stabil und sicher am Körper fixieren lässt. So kann das Gewicht optimal von den Schultern auf den oberen Beckenkamm verlagert werden. Dies erfolgt z. B. durch entsprechende Gurtsysteme.
  • Ein rückennahes Platzieren und Tragen schwerer Gegenstände muss ebenfalls möglich sein, z. B. durch eine entsprechende Fächeraufteilung im Innenteil, Kompressionsgurte oder einem Tunnelzug mit Kompressionseffekt.
  • Verfügen der Schulranzen/Schulrucksack über seitlich angebrachte Verstaumöglichkeiten, so ist darauf zu achten, dass diese möglichst gleichmäßig befüllt werden um eine optimale Lastverteilung zu ermöglichen. Andernfalls kommt es zu einer negativen einseitigen Belastung.
  • Leichtgängige und intuitiv einfach zu bedienende Schließmechanismen.
  • Um den Schulranzen/Schulrucksack einfach vom Boden aufzunehmen um ihn dann auf dem Rücken zu platzieren muss eine komfortable Anhebehilfe (Tragegriff) vorhanden sein.
  • Der Rucksack muss selbständig und sicher stehen können. Zum Beispiel durch einen verstärkten Boden.

        Darüber hinaus sind für den Schulrucksack die
        zwei folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  • Eine leicht handhabbare Rückenlängenanpassung, passt die Höhe des Schulranzens individuell über eine Größenskalierung an. Der Ranzen lässt sich optimal an die Körperhöhe des Heranwachsenden anpassen. Der Verstellungsmechanismus darf dabei keinen Druck auf den Rücken des Kindes erzeugen.
  • Ein (abnehmbarer) Beckengurt mit weich gepolsterter Beckenflosse muss vorhanden sein. Dieser verlagert das Gewicht optimal von den Schultern auf den hinteren, oberen Beckenkamm.

        Auch beim Schulranzen sinnvoll

  • Eine leicht handhabbare Rückenlängenanpassung, passt die Höhe des Schulranzens individuell über eine Größenskalierung an. Der Ranzen lässt sich optimal an die Körperhöhe des Kindes anpassen. Der Verstellungsmechanismus darf dabei keinen Druck auf den Rücken des Kindes erzeugen.
  • Ein (abnehmbarer) Beckengurt mit weich gepolsterter Beckenflosse sollte vorhanden sein. Dieser verlagert das Gewicht optimal von den Schultern auf den hinteren, oberen Beckenkamm.
  • Intuitiv zu bedienende Gurtsysteme erhöhen die Akzeptanz für die Nutzung und ermöglichen zudem ein einfaches An- sowie Ablegen des Schulranzens.
  • Falls Ihr Kind Probleme bei der Bedienung eines herkömmlichen Beckengurtes hat, kann ein mechanisch verstellbarer Beckengurt die Lösung sein. Mit einem mechanisch leichtgängigen Verschlusssystem, z. B. einem Drehknopf, geht die Einstellung sowie die Anpassung der Gewichtsverteilung kinderleicht.

Mindestanforderungen

  • Ein dem Alter des Heranwachsenden angemessenes Leergewicht
    • im Grundschulalter ca 1.300g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 15 l)
    • für weiterführende Schulen ca.1.500g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 25 l)
  • Schulterträger (Tragegurte): gut gepolstert, ausreichend breit, leichtgängig verstellbar, rutschsicher
  • Brustgurt: längen- und höhenverstellbar

  

  • Rückenteil: ergonomische Konturierung, druckstabil, atmungsaktiv, rutschfest
  • Stabil und sicher am Körper zu fixieren
  • Rückennahes Platzieren schwere Gegenstände
  • Gleichmäßige Lastverteilung bei außenliegenden Verstaufächern
  • Intuitive Verschließmechanismen
  • Komfortable Anhebehilfe (Tragegriff)
  • Sicherer Stand
  • Rückenlängenanpassung [Nur Rucksack]
  • Beckengurt [Nur Rucksack]

Außerdem sinnvoll

  • Rückenlängenanpassung [Schulranzen]
  • Beckengurt [Schulranzen]
  • Mechanisch leichtgängig verstellbarer Beckengurt [Schulranzen]

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Bewegtes Stehen

Bewegtes Stehen

Bürofitness – ganz nebenbei

Wer an Büroarbeit denkt, dem fällt dabei nicht unbedingt Bewegung und Fitness ein. Doch genau dies machen spezielle bewegungsfördernde Untergründe möglich. Sie aktivieren die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur samt Fußgelenken und beugen so Ermüdungserscheinungen vor. Das heißt: Fitness und Bewegung – ganz nebenbei.

Mehr Bewegung senkt Gesundheitsrisiken

Sitzen wird als das neue Rauchen bezeichnet, Büroarbeit ist damit gleichgesetzt mit einer der größten Gesundheitsgefahren. Ganz abwegig ist das nicht, denn stundenlanges Sitzen hat etliche negative Auswirkungen auf den Rücken, die Gefäße, das Herz und die inneren Organe. Krankheiten drohen, wie beispielsweise Diabetes oder Krebserkrankungen, und auch auf die Lebenserwartung kann sich Sitzen negativ auswirken.

Was also können Millionen von Menschen tun, die ihren Lebensunterhalt in einem Büro verdienen? Vielleicht kennen Sie bereits das Konzept der Steh-Sitz-Dynamik? Daneben gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, mehr Bewegung an den Büroarbeitsplatz zu bringen. Dazu muss man das Büro noch nicht mal verlassen. Stehen wird damit nicht nur angenehmer, sondern macht auch fitter – gut für Körper und Geist.

HINWEIS

Im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Bodenmatte

Eine gute Möglichkeit dafür bieten spezielle Bodenmatten. Sie sind zirka einen halben Quadratmeter groß und werden an den Steh-Sitz-Arbeitsplatz gelegt.

Kriterien für Qualität sind eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitig flexibler Handhabbarkeit: Die Position der Bodenmatte sollte leicht zu verschieben sein. Eine rückfedernde und elastische Schaumstofftrittfläche ist ebenso vorteilhaft wie eine robuste Oberfläche.

Manche Matten verfügen im Inneren über eine 3-D-Struktur mit kleinen Bergen und Tälern, sodass das Bewegen auf ihnen dem Stehen und Gehen auf Naturgelände gleicht, wie zum Beispiel dem Gehen auf einem Waldboden.

Beim Stehen auf diesen Bodenmatten wird durch die innere Struktur so eine kaum spürbare, zusätzliche Instabilität erzeugt, die den Körper zu Ausgleichsbewegungen anregt. Grundsätzlich wird durch bewegungsfördernde Bodenmatten starres Stehen vermieden, mit dem Effekt, dass die Muskulatur nicht ermüdet und die Beine nicht anschwellen. Der unbewusste Haltungswechsel macht bewegungsloses Stehen zu bewegtem.

Diesen Effekt bezeichnen Experten als zufallsgesteuerte Aktivierung der Reflexzonen und der Sensorik. Viele kleine, tieferliegende Fuß-, Bein- und Oberkörpermuskeln müssen sich immer wieder zusammenziehen und entspannen, um das Gleichgewicht halten zu können

Dieses Plus an Mikro- und Makrobewegungen hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit: bessere Durchblutung, erhöhte Venenaktivität in den Beinen, aktiverer Stoffwechsel. Außerdem verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz und Ermüdungserscheinungen werden hinausgezögert.

Aktivierungsboard

Eine andere Möglichkeit mehr Bewegung an den Steh- Sitz-Arbeitsplatz zu bringen ist ein sogenanntes Aktivierungsboard. Dabei handelt es sich um eine gewölbte Bodenplatte, die aufgrund ihrer speziellen Materialbeschaffenheit eine gewisse Flexibilität aufweist. Stellt man sich drauf, sorgt es automatisch, unkompliziert und sicher für Bewegung.

Damit wird das Gehen im Stehen zum Kinderspiel, denn die gleichen Muskelgruppen wie beim Gehen werden aktiviert. Man profitiert von den gleichen positiven Effekten, die normales Gehen mit sich bringt. Dabei werden alle Muskelketten des Körpers – von Kopf bis Fuß – angesprochen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom Tensegrity-Modell.

Tensegrity-Modell

Unser Körper ist ein ausgeklügeltes System von Muskelketten, stabilisierenden Bändern und intelligenten Gelenksystemen, die zusammenarbeiten. Werden einzelne Muskelgruppen oder Muskelanteile gestört oder geschwächt führt das zu einer muskulären Dysbalance. Das ansonsten reibungslose Zusammenspiel klappt nicht mehr.

Das Aktivierungsboard wirkt muskulären Dysbalancen entgegen. Die Kippbewegungen sind dabei so wohldosiert austariert, dass niemand aus dem Gleichgewicht kommt.

Checkliste für rückengerechtes Bewegtes Stehen

  • Sicherer Stand und rutschfeste Oberfläche sind Kriterien, die sowohl Bodenbeläge und Bodenmatten als auch ein Aktivierungsboard für Füße und Beine erfüllen müssen.
  • Unterstützung bzw. Förderung des Blutkreislaufs, insbesondere in den unteren Extremitäten. So wird die sogenannte Muskel- oder auch Venenpumpe aktiviert.  Damit ist gemeint, dass durch Muskelbewegungen die in der Tiefe der Muskeln verlaufenden Venen komprimiert werden, was den Rückfluss des Blutes zur Körpermitte verbessert. So werden Ermüdungserscheinungen hinausgezögert und die Konzentration länger aufrechterhalten.
  • Ausreichende Größe der Bodenmatte für genügend Bewegungsspielraum. Während bei einem Aktivierungsboard die Füße eine bestimmte Position einnehmen und bei den Bewegungen im ständigen Kontakt zum Board bleiben, ändern die Füße bei der Bodenmatte oft die Position. Daher sollte sie großzügig bemessen sein, so dass man auch mal kleinere Bewegungen durchführen kann ohne die Matte zu verlassen.
  • Eine unebene Struktur und dämpfende Eigenschaften der Bodenmatte aktivieren spezielle Tiefensensoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Damit wird das Gleichgewicht trainiert und die Stehfähigkeit verbessert.
  • Ein Übungsmanual macht aus einem Aktivierungsboard ein Trainingsboard. Idealerweise werden darin die Übungen bildlich dargestellt.
  • Sicherheitshinweis: im gewerblichen Bereich sollte vor der Anwendung entsprechender Matten oder Boards der Einsatz mit der zuständigen Sicherheitsfachkraft des Betriebes abgeklärt werden.

Mindestanforderungen

  • Sicherer Stand
  • Rutschfeste Oberfläche
  • Leicht verschiebbar
  • Stimulation der Fuß- und Beinmuskulatur
  • Blutkreislauf wird unterstützt (Muskel- oder Venenpumpe)
  • Selbstorganisierte Positionsveränderungen werden unterstützt
  • Druckentlastung der Gelenke
  • Flexible Verwendung

Spezielle zusätzliche Mindestanforderungen an Bodenmatten

  • großzügige Standfläche
  • Stolpergefahr wird ausgeschlossen
  • keine unangenehmen Gerüche
  • einfache Reinigung
  • Ermüdungserscheinungen reduzieren

Außerdem sinnvoll beim Aktivierungsboard

  • auch als Trainingsboard verwendbar
  • visualisierte Übungsbeschreibung

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Dynamische Sitzauflagen

Dynamische Sitzauflagen

Bewegtes Sitzen für zwischendurch – auch für‘s Homeoffice

Die Zahl der Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden nimmt stetig zu. Ein häufiger Grund dafür ist viel zu oft bewegungsarm verbrachte Zeit – ob in aufrechter Position oder beim Sitzen. Dieser Bewegungsmangel und dazu eine meist nicht ergonomische Haltung und Umgebung sind Gift für die Rückengesundheit. Grund genug sich selbst mit ergonomischen Hilfsmitteln etwas Gutes zu tun. Wie zum Beispiel mit einem dynamischen Sitzkissen oder einer dynamischen Sitzauflage für zwischendurch.

Kleinste Reize machen den Unterschied

Das Besondere an unserem Rücken ist, dass er sich in vielen Fällen selbst reparieren kann. Ein ausgeklügelter Mechanismus steckt dahinter, der aber nur funktioniert, wenn er regelmäßig bewegt wird. Für Menschen die viel sitzen bedeutet das, die Position häufig zu wechseln. Denn schon kleinste Reize können – im Vergleich zum starren Sitzen – den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Problem dabei: die im Büro oftmals eingesetzten Aktiv-Bürostühle sind im eher provisorischen Homeoffice nicht vorhanden. Stattdessen kommen vielfach sehr einfache, starre Stühle zum Einsatz. Wie übrigens auch am Esstisch, was sicher jeder kennt, der schon mal bei einem schönen Abendessen in geselliger Runde länger darauf ausharren musste. Die Folge: Kaum einer bewegt sich im Sitzen. Was also tun? Wie die Bewegungsbudgets im Sitzen erhöhen? Helfen können zum Beispiel dynamische Sitzauflagen, welche zusätzliche Bewegungsimpulse auslösen.

Wechselnde Körperhaltungen ohne eigenes Zutun

Entsprechend konzipierte Sitzauflagen sollten in der Lage sein das so genannte aktiv-dynamische Sitzen zu fördern. Dabei kommt es, ohne großes eigenes Zutun, zu ständig wechselnden Körperhaltungen. Das trainiert Ihre kleinen Muskelgruppen rund um die Wirbelsäule, beugt Verspannungen vor und sorgt für eine bessere Durchblutung sowie Nährstoffversorgung – auch des Gehirns. Das fördert Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration. Nicht zu vergessen, die Druckentlastung für die beim Sitzen äußerst beanspruchten Bandscheiben.

Worauf es ankommt

Damit eine dynamische Sitzauflage die beschriebenen positiven Effekte auch bewirken kann, muss sie zunächst sicher und rutschfest auf bestehende Sitzflächen platziert werden können. Und natürlich darf es keine unangenehmen Druckstellen erzeugen. Ganz wichtig ist eine gedämpfte Flexibilität, die Bewegungen in alle Richtungen zulässt und die ständige spontane Bewegungswechsel ermöglicht oder sie besser noch fördert. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer bedarfsgerechten Beckendynamik. Mit anderen Worten: einer rhythmischen Aktivierung der Becken-Rumpfmuskulatur. Dadurch kommt es zu einer ständig wechselnden Druckverteilung an den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule und auch der großen Gelenke.

Entscheidend für die Rückengesundheit ist zudem die Aktivierung der Sensomotorik. Bei der Sensomotorik handelt es sich um das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme – Sensorik – und der Reizantwort – Motorik. Bei einer entsprechend konzipierten Sitzauflage geht es darum, gezielt die Reizaufnahme so zu verändern, dass es zu einer Muskelreaktion als Antwort kommt. Eine solche dynamische Sitzauflage ersetzt zwar auf Dauer keinen ergonomischen Stuhl, vorübergehend eingesetzt kann es allerdings zur Rückengesundheit und zum Wohlbefinden bei sitzenden Tätigkeiten beitragen. Oder auch einfach nur mal so für die Pause zwischendurch.

Checkliste für rückengerechte Dynamische Sitzauflagen

  • Eine separate bewegungsfördernde Sitzauflage darf selbstverständlich nicht auf der eigentlichen Sitzfläche des Stuhls hin und her rutschen. Sie muss daher sicher und rutschfest auf bestehenden Sitzflächen platziert werden können.
  • Bewegung ist das A und O. Deshalb muss die Sitzauflage in alle Richtungen flexibel sein und Ihnen häufige Positionswechsel ermöglichen.
  • Die Auflage soll aktives Sitzen, also bewegtes Sitzen, insbesondere in der vorderen Sitzposition unterstützen. Mit der vorderen Sitzposition ist beispielsweise die Arbeitshaltung am Tisch gemeint. Hilfreich hierfür ist beispielsweise ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Hilfreich hierfür ist beim derzeit ausgezeichneten Kissen ein keilförmiges Design mit leicht abgespreizter Oberschenkelführung sowie einem Material mit elastisch federnder Knautschzone.
    • Beim ebenfalls ausgezeichneten tragbaren Sitz wird dies durch die leicht konvexe Ausformung des Sitzteils, sowie die elastisch federnden Eigenschaften der Oberschenkelauflagenfläche ermöglicht. Durch die Neigung des Beckens nach vorne wird die Aufrichtung der Lendenlordose unterstützt.
  • Sinnvoll ist auch eine Unterstützung des passiven Sitzens in der hinteren (Ruhe-) Haltung. Dies ist beispielsweise bei einer dynamischen Sitzauflage mit Beckenunterstützung möglich.
  • Das Becken darf jedoch beim Sitzen nicht nach vorn wegrutschen. Durch die Formgebung und nicht rutschendes Material kann dies verhindert werden.
  • Die grundsätzliche Polsterung muss so gewählt sein, dass ein angenehmes Sitzen möglich ist und keine unangenehmen Druckstellen entstehen.
  • Nicht nur aus hygienischen Gründen ist ein abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial vorteilhaft. Evtl. möchten Sie auch gern mal das Design oder den verschlissenen Bezug wechseln.
  • Was ist hart und was ist weich? Eine Frage, die jeder für sich anders definiert. Daher ist es sinnvoll wenn verschiedene Sitzfestigkeiten und Größen angeboten werden. Denn so individuell wie die Körperhöhe, ist auch der Bedarf einer ausreichenden Sitzfläche.

Mindestanforderungen

  • Rutschsichere Anbringung gewährleisten
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit ermöglichen
  • Häufige Positionswechsel zulassen
  • Aktives Sitzen unterstützen
  • Sicheres Sitzen ermöglichen
  • Komfortables Polstermaterial verwenden
  • Abnehmbares und waschbares Bezugsmaterial verwenden

Außerdem sinnvoll

  • Verschiedene Sitzfestigkeiten
  • Verschiedene Sitzgrößen
  • Unterstützung der hinteren Sitzhaltung, z. B. durch eine Beckenstütze

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Aktiv-Stühle

Aktiv-Stühle für Büro und Homeoffice*

Aktives Sitzen hält Kopf und Rücken fit!

Konventionelles Sitzen ist starres Sitzen. Starres Sitzen bedeutet angespannte - verspannte - Rückenmuskulatur, monotone Belastung der Bandscheiben und die Erschlaffung des ganzen Halteapparates. Das ist besonders für den Becken- und den Rumpfbereich gefährlich. Gleichzeitig führt starres Sitzen zu Müdigkeit und Sauerstoffarmut im Blut, die Konzentration lässt nach. Deshalb fordern Ärzte und Therapeuten: „Auch im Sitzen soll man sich sehr viel bewegen.“ Mit Aktiv-Stühlen, die zu häufigen Positions- und Haltungswechseln animieren, ist das möglich.

* für temporäres Sitzen und mehr 

Die autochthone Muskulatur braucht Bewegung

Warum die sogenannten mehrdimensionalen Sitzkonzepte für den Rücken so gut sind, zeigt ein Blick auf die Anatomie: Unsere Wirbelsäule ist ein kippeliger Turm aus 24 übereinander gestapelten Wirbelkörpern, zusammengehalten von zahleichen Muskeln. Sie bilden ein Geflecht dünner Muskelbänder, die sämtliche Wirbel kreuz und quer miteinander verbinden. Eine besondere Rolle spielt dabei die sogenannte autochthone Muskulatur (= Aufrichter und Stabilisator der Wirbelsäule), die unseren Körper ständig ausbalanciert, ohne dass wir etwas davon bemerken.

Anpassung des Stuhls an die Bewegungen

Heute weiß man: Eine zu schwache autochthone Muskulatur ist eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden. Aber genau diese so wichtigen kleinen Muskeln lassen sich durch das mehrdimensionale Sitzen optimal trainieren. So ganz nebenbei, während der Arbeit. Weiterer Vorteil: Der Stuhl passt sich den Bewegungen des Sitzenden an, der Rücken bleibt immer aufrecht, selbst dann, wenn man sich dem Tisch zuneigt. Das beugt nicht nur Rückenproblemen vor, sondern fördert die Ernährung der Bandscheiben, entlastet die Organe, regt den Kreislauf an und steigert dadurch auch die Leistungsfähigkeit, die Konzentration und die Stimmung.

Warum nicht schon im Kindesalter anfangen

Kinder verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag - inklusive der Freizeit - im Sitzen. Gerade dem heranwachsenden Organismus fehlen dadurch wichtige Bewegungsreize, die für eine ausgewogene körperliche, geistige und psychische Entwicklung unabdingbar sind. Grundsätzlich ist festzuhalten: Je häufiger sich Heranwachsende vielseitig bewegen, desto besser ist dies für ihre komplexen Entwicklungsprozesse. Ein guter Grund, schon im Kindesalter auf bewegungsförderndes Mobiliar zu achten. Aktiv-Stühle gibt es nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Sie müssen, angepasst auf die Körpergröße, die gleichen Kriterien erfüllen.

Unterschiede bei Aktiv-Stühlen

Die heute zertifizierten Aktiv-Stühle sind für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert und unterscheiden sich im Sitzkomfort und in den Einstellmöglichkeiten.

Aktiv-Stühle für temporäres Sitzen und mehr

Aktiv-Stühle für temporäres Sitzen und mehr

Sie können je nach Nutzerbedarf für das „Sitzen zwischendurch", aber auch längeres Sitzen empfohlen werden. Es gibt Menschen, die können ganztags auf einem Aktiv-Stuhl ohne Rückenlehne komfortabel sitzen. Andere wiederum benötigen die Rückenlehne immer wieder einmal zum „Lümmeln“. Es gibt sie für Erwachsene und für Kinder.

Aktiv-Stühle für das Arbeiten an Steh-/Sitzarbeitsplätzen

Aktiv- Stühle für das Arbeiten an Steh-Sitzarbeitsplätzen

Immer mehr wird das Thema, temporäres Arbeiten im Stehen, an dafür definierten, verstellbaren Steh-Sitzarbeitsplätzen gefordert. Aber auch längeres Stehen kann Ermüdungsprozesse begünstigen. Um diesen zu begegnen empfiehlt die AGR neben zertifizierten Bodenmatten insbesondere den Einsatz von Stehhilfen.

Aktiv-Stühle für Kinder und Jugendliche

Aktiv-Stühle für Kinder und Jugendliche zur zeitlich begrenzten Nutzung im institutionellen und heimischen Bereich

Hierbei handelt es sich um ein einfaches, ergänzendes Sitzmöbel, das keinen Standardstuhl ersetzen soll. Bei diesen Stühlen erfolgt die Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen nicht wie bei anderen Aktiv-Stühlen über eine Höhenverstellung, sondern über unterschiedliche Stuhlgrößen. Gerade unter Beachtung einer lern- und gesundheitsfreundlichen institutionellen Raumgestaltung (Kita, Schule) die dem Anspruch der Vielfalt, auch hinsichtlich der mobiliaren Ausstattung gerecht wird, stellt dieser „einfache“ Aktivstuhl eine wertvolle Ergänzung dar. Individuell bevorzugte, lernpädagogisch sinnvolle oder notwendige Verhaltenserfordernisse werden somit unterstützt und nicht blockiert.

Praxistipp

Für alle, die mit mehr Bewegung, aber nicht ausschließlich auf bewegungsfördernden Stühlen sitzen möchten, hat es sich bewährt, den Wechsel zwischen „klassischem“ Stuhl und dem mobilen Aktivsitzmöbel anzubieten.

Wichtiger Hinweis:

Ähnlich wie Aktiv-Bürostühle weisen auch Aktiv-Stühle Bewegungsmechanismen auf, die ein intuitives, mehrdimensionales Sitzverhalten zulassen. Aktiv-Stühle werden sowohl im Büro als auch am Heimarbeitsplatz eingesetzt. Sie entsprechen jedoch nicht den Anforderungen der DIN EN 1335 für Büromöbel. Dies beinhaltet aber auch eine kritische Betrachtungsweise. Die DIN EN 1335 basiert auf einer Vorlage aus dem Jahr 1989 (DIN 4551) und schließt aufgrund „veralteter“ Bestimmungen viele innovative und in der Zwischenzeit empirisch belegte physiologische Sitzkonzepte für den Büroeinsatz aus. Grundsätzlich ist die Betriebsleitung nicht gezwungen, sich bei der Auswahl der Arbeitsmittel an die DIN EN 1335 zu halten. Die Norm gilt lediglich als Empfehlung bzw. als Mindestanforderung zum Schutz von Mitarbeitern. Die Gesundheit und die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sollten bei der Wahl des richtigen Sitzobjektes jedoch im Vordergrund stehen – und nicht die Norm! Ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber sollte daher einen Mitarbeiter, der beim Sitzen auf einem konventionellen Bürostuhl nach DIN EN 1335 Rückenschmerzen bekommt, dessen gesundheitliche Situation sich jedoch beim Sitzen auf einem nicht DIN-gerechten Sitzobjekt verbessert, nicht zwingen, auf einem DIN-gerechten Bürostuhl zu sitzen.

Die AGR hat mittlerweile viele höhenverstellbare Aktiv-Stühle zertifiziert, die keine DIN EN 1335 aufweisen. Basierend auf den nachfolgenden Gründen werden diese Aktiv-Stühle für Büro- als auch Heimarbeitsplätze als rückenfreundlich empfohlen.

Checkliste für rückengerechte Aktiv-Stühle

  • Aktiv-Stühle sollten sich an den Grundeigenschaften des Sitzballs orientieren. Sie bieten Bewegungsmöglichkeit in allen drei Dimensionen, d. h., Schwingen in der vertikalen und horizontalen, Bewegungen in allen Richtungen sind möglich. Dies bringt eine ganze Reihe positiver Effekte mit sich, u. a. kontinuierliche Be- und Entlastung der Bandscheiben und der Muskulatur (Vermeidung von Verspannungen), ein Training der Rücken- und Bauchmuskulatur, der Kreislauf wird angeregt und Ermüdung wird vorgebeugt.
  • Alternativ können sich Aktiv-Stühle auch an den Bewegungen nach dem Pendelprinzip orientieren. Es greift die Bewegungsimpulse des Menschen auf und gibt sie an ihn zurück. Die elastischen, schwingend gelagerten Elemente unter der Sitzfläche erzeugen im Wechselspiel mit kleinsten Körperbewegungen hochwirksame Bewegungsreize. Diese wirken direkt auf die Rezeptoren in Muskeln, Sehnen, Gelenken und Gleichgewichtsorganen. Diese Rezeptoren geben die Bewegungsinformationen an das Gehirn weiter, das seinerseits Bewegungsimpulse zurückschickt. Das Pendelprinzip verstärkt also nicht nur die körpereigenen Bewegungen, sondern regt darüber hinaus zu mehr Muskelaktivität an. Die Muskeln werden gestärkt und können helfen Rückenschmerzen zu vermeiden.
  • Das Sitzmöbel sollte über einen sicheren Stand verfügen. Aus Sicherheitsgründen ist ein unkontrolliertes Umkippen und Wegrollen unbedingt zu verhindern. Außerdem ist es sinnvoll die seitliche Auslenkung zu begrenzen, denn dadurch erhalten auch schwerere oder rekonvaleszente Personen sowie Personen, die nicht mehr reaktionsschnell sind oder deren Koordinationsfähigkeit eingeschränkt ist, mehr Sicherheit.
  • Der Sitz muss zur optimalen Nutzung höheneinstellbar sein. Der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel sollte zwischen 90 und 110 Grad betragen, d. h., die Oberschenkel fallen dabei leicht nach vorne ab.
  • Ein flexibles Arbeiten erfordert eine gewisse Beweglichkeit des Sitzmöbels. Diese muss problemlos möglich sein, z. B. durch ein geringes Gewicht oder durch Rollen bzw. geeignete Gleitfüße, passend für die jeweiligen Bodenbeläge.

Mindestanforderungen

  • Mehrdimensionale gedämpfte Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Fester Stand
  • Höhenverstellung

Außerdem sinnvoll

  • verschiedene Sitz-Steh-Positionen gewährleisten
  • Armlehnen (verstellbar)
  • Beckenstütze/Rückenlehne (als Option für den zusätzlichen Haltungswechsel)
  • Gebremste Rollen
  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Weg und Widerstand der seitlichen Auslenkungen und Schwingungen sind einstellbar
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Sitzneigung einstellbar
  • Einweisung über den Sinn des entlastenden Stehens und korrekte Einstellung

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Aktiv-Bürostühle

Aktiv-Bürostühle

Mehr Bewegung im Büro mit Aktiv-Bürostühlen

„Sitzen ist das neue Rauchen!“. Mit dieser Meldung sorgten Wissenschaftler weltweit für Aufsehen. Damit Sitzen nicht so schädlich ist, wie das Inhalieren von 4000 giftigen Inhaltsstoffen beim Rauchen einer Zigarette, sollten Sie sich möglichst viel bewegen – am besten direkt im Büro. Aktiv-Bürostühle bieten dafür die ideale Unterstützung.

aktiv bürostühle

Langes Sitzen macht krank

Der Alltag der Menschen in der westlichen Welt hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu lange sitzen. Viel zu lange, wie eine australische Studie (Sitting Time and All-Cause Mortality Risk in 222 497 Australian Adults) eindrucksvoll nachweisen konnte: Demnach verbringen Menschen, die einen sitzenden Beruf haben, fast 22 Stunden pro Tag auf Sesseln, Sofas, Stühlen oder im Bett. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel lässt die Muskeln erschlaffen. Früher oder später sind sie dann nicht mehr in der Lage, uns aufrecht zu halten.

Das hat dramatische Folgen: Zu schwache Bauchmuskulatur führt zu einem Rundrücken, der nicht nur die Bandscheiben einseitig belastet, sondern auch die inneren Organe einklemmt. Studien beweisen zudem, dass zu langes Sitzen auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Thrombosen sowie für manche Krebsarten zum Teil deutlich erhöht. Sogar das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen und fängt früher mit dem Abbau an.

Aktiv-Bürostühle schaffen Bewegungsanreize

Daher empfiehlt es sich, den Büroalltag möglichst bewegt zu gestalten. Eine gute Faustformel lautet: 25 Prozent Stehen, 25 Prozent Bewegen und 50 Prozent Sitzen. Glücklicherweise hat die Industrie reagiert und bietet Produkte an, die den gefährlichen Bewegungsmangel ausgleichen können. So kann das Sitzen mit den sogenannten Aktiv-Bürostühlen ganz nebenbei deutlich bewegter gestaltet werden.

Erweiterte Sitzkonzepte bringen Bewegung ins Büro

Aktiv-Bürostühle bringen mehr Bewegung an den Arbeitsplatz. Möglich machen dies unterschiedliche Aktiv-Sitzkonzepte, die alle eine gedämpfte mehrdimensionale Bewegung der Sitzfläche ermöglichen. Aktiv-Bürostühle fördern die Bewegung und sorgen für eine höhere Anzahl an Haltungswechsel als Standard-Bürostühle mit Synchronmechanik. Deshalb sind sie u.a. besonders empfehlenswert für Menschen die durch ihre Tätigkeiten fast ausschließlich an einen Stuhl gebunden und somit auf zusätzliche Bewegungsimpulse angewiesen sind.
Bei den derzeit geprüften Sitzkonzepten gibt es aktuell fünf unterschiedliche Ansätze.

3D-Ergonomie-Prinzip von aeris

Das 3D-Ergonomie-Prinzip von aeris

Beim 3-D-Ergonomie-Prinzip folgt der auf einem Federbein gelagerte Sitz fließend und dosiert (individuell einstellbar) jeder natürlichen und intuitiven dreidimensionalen Lageveränderung des Körpers. Dadurch werden nicht nur Vorwärts-, Rückwärts und Seitwärtsbewegungen ermöglicht, sondern auch Schwingungen in der Vertikalen sowie Kombinationen aus allen Bewegungsrichtungen.

3D-Balance-Prinzip von Dauphin

3D-Balance-Prinzip von Dauphin

Das 3D-Balance-Prinzip ermöglicht nicht nur Körperbewegungen nach vorne und hinten, sondern auch zu beiden Seiten. So werden die natürlichen Bewegungsimpulse des Sitzenden unterstützt. Eine automatische Sitzneigung nach vorne öffnet den Beckenwinkel und sorgt so für eine körpergerechte Sitzhaltung. Außerdem animiert sie den Benutzer zum kontinuierlichen Haltungswechsel. Dieser stimuliert die Rückenmuskulatur, fördert die Durchblutung und steigert so die Konzentrationsfähigkeit des Sitzenden.

Similar-Swing-Sitz-Prinzip von Sedus

Similar-Swing-Sitz-Prinzip von Sedus

Das Similar-Swing-Sitz-Prinzip fördert das intuitive Bewegungsverhalten durch eine Sitzmechanik, die der Sitzschale eine kontrollierte, seitliche Flexibilität ermöglicht. Somit werden Beckenbewegungen, im Vergleich zu Standard-Bürostühlen, deutlich gefördert. Die neue Sitzkinematik räumt dem Körper dadurch alle Bewegungsfreiräume ein und nutzt zugleich das natürliche Körpergefühl sich selbst zu stabilisieren. Der Körper erkennt die Bewegungsanreize und nimmt sie wie selbstverständlich auf. Da sich die Armstützen nicht mitbewegen, behält der Sitzende sein Sicherheitsgefühl.

Bioswing-Technologie von Haider Bioswing

Bioswing-Technologie von Haider Bioswing

Das 3D Sitzwerk der Bioswing-Stühle registriert kleinste Verlagerungen des Körperschwerpunktes und schickt sie als Bewegungsreize automatisch an den Körper zurück. Diese Bewegungsreize wirken nicht nur aktivierend und leistungssteigernd auf die Muskeln selbst, sondern auch auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zusätzlich werden durch die Bewegungsimpulse die für die Rückengesundheit wichtigen tiefliegenden Muskelschichten trainiert und wirken monotonen Sitzhaltungen, Muskelverspannungen und Schmerzen entgegen. Darüber hinaus wird durch diese Technologie die Rumpfmuskulatur stimuliert, was eine aufrechte Haltung des Rückens unterstützt. Das allgemeine Wohlbefinden erhöht sich und in der Folge bleibt die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.

Sitness®-Technologie von Topstar

Sitness®-Technologie von Topstar

Die Sitness®-Technologie sorgt für ein dreidimensionales Sitzen und hält den Nutzer so auch im Sitzen immer in Bewegung. Die bewegliche Verbindung zwischen Sitz und Stuhlunterteil bewirkt eine permanente Aktivierung der Rückenmuskulatur. Durch die einwirkenden Mikrobewegungen während des Sitzens wird die Rückenmuskulatur ständig angesprochen. Die Bewegungsfreiheit in jede Richtung sorgt für ein aktiveres Sitzen, wodurch Sie ganz unbewusst Ihre Rückenmuskulatur stimulieren und so Rückenschmerzen vorbeugen. Bewegung und häufige Haltungswechsel selbstverständlich auch im Sitzen, sind unerlässlich für einen gesunden Rücken. Die Durchblutung und der Nährstoffaustausch sind auf einem ausgeglichenen Niveau, wodurch Muskelverspannungen und eine Unterversorgung der Bandscheiben reduziert werden. Die Bewegungsfreiheit in sitzender Haltung unterstützt eine Entlastung über den ganzen Tag. Dadurch kann die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der sitzenden Person erhöht werden.

Mikrotraining für die Muskulatur

Bewegtes Sitzen hat viele entscheidende Vorteile. So werden beispielsweise die Bandscheiben nicht mehr einseitig, sondern flächig belastet. Mit dieser Belastung kommen die wichtigen Pufferorgane problemlos klar. Außerdem muss der Körper beim Sitzen auf Aktiv-Bürostühlen ständig kleinste Bewegungen durchführen, um das Gleichgewicht zu halten. Dieses Mikrotraining stärkt die sogenannte autochthone Muskulatur. Dabei handelt es sich um kleine, tiefliegende Muskeln, die entlang der Wirbelsäule verlaufen. Sie halten uns aufrecht und stabilisieren die Wirbelsäule.
Bei Bedarf gibt eine flexible Rückenlehne nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern erhöht auch die Auswahl an unterschiedlichen Sitzpositionen, zwischen denen ständig gewechselt werden soll. Mehr Komfort bietet die Rückenlehne ohnehin, zum Beispiel dann, wenn man sich beim Telefonieren einfach mal zurücklehnen möchte.

Aktiv-Bürostühle sind rückenfreundlich

Wie alle guten Bürostühle, müssen auch Aktiv-Bürostühle über leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten verfügen. Sitz- und Rückenfläche müssen so beschaffen sein, dass man nicht ins Schwitzen kommt und vor allem nicht ins Rutschen. Der Öffnungswinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf sollte größer als 90 Grad sein und ausreichende Standsicherheit gewährleisten.

Counterstühle im Tresenbereich

Arbeiten Sie an einem erhöhten Arbeitsplatz im Counterbereich, dann ist dauerhaftes Stehen sehr belastend. Aus diesem Grund gibt es für diesen Bereich spezielle Counterstühle, die im wesentlichen die gleichen Kriterien erfüllen wie ein Aktiv-Bürostuhl. Sie verfügen über eine deutlich höhere Sitzposition und einen Fußring für bequemes Abstüzen bzw. Aufsetzen der Füße. Kann der Arbeitplatz längerfristig nicht verlassen werden empfiehlt sich der Einsatz einer separaten Fußstütze. So können Sie die Sitzposition zusätzlich variieren. Tipp: Auch ein perfekt eingestellter Bürostuhl schützt nicht vor Rückenschmerzen. Bauen Sie in Ihren Büroalltag Bewegungspausen und möglichst viele Haltungswechsel ein.

Checkliste für Aktiv-Bürostühle

  • Aktiv-Bürostühle müssen die natürlichen und bedarfsgerechten Wechselhaltungen unterstützen. Sie sollen also nicht nur die natürlichen Bewegungen des Menschen ermöglichen, sondern sogar fördern.
  • Wie bei jedem guten Bürostuhl muss sich auch bei einem Aktiv-Bürostuhl die Sitzhöhe individuell an die Nutzer anpassen lassen.
  • Die Sitzfläche sollte so konzipiert sein, dass grundsätzlich keine Druckstellen erzeugt werden. Dies kann über eine anpassbare Sitztiefeneinstellung erfolgen oder über unterschiedliche Sitzflächenlängen (Idealerweise passen 3 bis 4 nebeneinanderliegende Finger zwischen Vorderkante der Sitzfläche und der Kniekehle). Konstruktionsbedingt gibt es auch Stühle, bei denen die Sitzfläche zur reinen Platzierung des Beckens genutzt wird.
  • Die Rückenlehne muss eine ausgewogene Unterstützung ermöglichen.
  • Sollte ein Aktiv-Bürostuhl über Rollen verfügen, so ist darauf zu achten, dass sie im belasteten Zustand gebremst sind. Durch die zusätzliche gewünschte Bewegung darf der Stuhl nicht unbeabsichtigt wegrollen.
  • Achten Sie darauf, dass alle Bedienhebel leicht zu erreichen sind.
  • Verfügen Aktiv-Bürostühle über eine vertikale Schwingfunktion, muss sich diese bedarfsabhängig einstellen lassen. Genauso wie sich die Sitzhöhe an die Nutzer anpassen lässt.
  • Der Stuhl muss den „Besitzer“ beim aktiven Sitzen unterstützen, komplexe Bewegungen wie Wippen oder Drehen, müssen ebenso möglich sein wie aktives Sitzen in vorderer (Arbeits-)Haltung oder rückenentlastendes Sitzen in leicht zurückgelehnter (Ruhe-)Haltung.
  • Bei aller Beweglichkeit muss der Stuhl in jeder Sitzhaltung einen sicheren Stand haben, er darf nicht kippeln oder wegrutschen
  • Der Stuhl muss auch in der untersten Sitzposition ein wirbelsäulenschonendes, d. h. schockabsorbierendes Hinsetzen gewährleisten.
  • Beim Einsatz im Counterbereich muss der Stuhl über eine Sitzhöhenverstellung bis mindestens 75 cm verfügen. Ein leicht höhenverstellbarer Fußring gewährleitstet ein bequemes Abstützen bzw. Aufsetzen der Füße. Eine Funktion, die unbeabsichtigtes Wegrollen des Counterstuhls während der Nutzung vermeidet, ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Bei längeren Einsatzzeiten am Arbeitsplatz wird eine separate Fußstütze empfohlen.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Abfederung beim Hinsetzen
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre

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Bewegtes Sitzen - Ihrem Rücken zuliebe

Mit aktivem Sitzen gegen Rückenschmerzen

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Agiles Arbeiten mit modernen Büromöbelkonzepten

Agiles Arbeiten mit modernen Büromöbelkonzepten

Raffinierte ergonomische Ideen für Schreibtischtäter

Arbeiten Sie im Büro? Dann gehören Sie auch zu der großen Gruppe von 17,6 Millionen Menschen, die täglich viel Zeit am Schreibtisch verbringen (www.zeit.de/bueroarbeit-sitzen-arbeitsplatz-auswirkungen-gesundheit-bewegung). Und die Anzahl nimmt kontinuierlich zu. Schreibtischarbeit führt oft zu Bewegungsmangel, und Mitarbeiter in diesen Berufen bewegen sich häufig zu wenig. Dabei gilt Bewegungsmangel mittlerweile als Risikofaktor Nummer 1 bei vielen Krankheiten, allen voran Rückenschmerzen und Herz-Kreislaufleiden. Der menschliche Körper ist für stundenlanges Sitzen einfach nicht gebaut. Dringend nötig sind deshalb Büromöbelkonzepte, die Ihnen ein agileres Arbeiten auch in klassischen Sitzberufen ermöglichen.

Leichtfüßig, flexibel, dynamisch

Agiles Arbeiten gilt in vielen Bereichen als das Konzept der Zukunft. Denn für den Erfolg eines Unternehmens wird in Zukunft das Wohlbefinden während des Arbeitens und die mentale Agilität der Beschäftigten ebenso wichtig sein, wie deren soziale Zufriedenheit und die körperlich-geistige Gesundheit. Was wiederum heißt, dass bezüglich der Diversität der Menschen komplexere Arbeitsplatzkonzepte erforderlich sind.

Zentrale Annahme des Konzepts des agilen Arbeitens ist, dass sich Anforderungen permanent verändern und nur eine schnelle Anpassungsfähigkeit erfolgssichernd ist. Im Arbeitsalltag bedeutet dies, dass ein zu bearbeitendes Projekt in kurze Intervalle – sogenannte Sprints – unterteilt wird, in denen Teams selbstorganisiert zusammenarbeiten, um ihren Arbeitsprozess zur Bewältigung einer komplexen Aufgabe stetig zu verbessern, sodass ein produktives Ergebnis zielführend und schnell erreicht werden kann. Fest am Schreibtisch sitzend, ist dieses zukunftsorientierte Konzept aber nicht umsetzbar. Dafür bedarf es auch eines agilen Büromöbelkonzeptes.

So funktioniert ein agiles Büromöbelkonzept

Büro und Bewegung – das schien sich lange Zeit auszuschließen. Doch mit den entsprechenden ergonomischen Möbeln und ihren multifunktionalen und mobilen Anwendungsmöglichkeiten ist vor allem auch dem Rücken zuliebe ein deutliches Plus an Bewegung möglich. Folgende Produkte machen aus einem herkömmlichen Büro ein smartes Arbeitsumfeld, welches Raum für körperliche, geistige und soziale Bewegungen schafft:

1. Höhenverstellbare Aktiv-Stühle für aktiv-dynamisches Sitzen

Um es gleich vorweg zu nehmen, wer einen klassischen Bürostuhl, der auf Ihre Bedürfnisse eingestellt werden kann, nutzt, macht nichts falsch. Dennoch gibt es heute Aktiv-Stühle, die flexibel einsetzbar sind und mehr Bewegung in den Büroalltag bringen. Sie müssen sich an unterschiedlichen Körpergrößen anpassen lassen, Bewegungen in alle Richtungen erlauben und gleichzeitig standsicher sein. Durch die kleinen Ausgleichsbewegungen, die Sie zur Stabilisierung auf dem Aktiv-Stuhl vornehmen, also die kontinuierliche Be- und Entlastung der Bandscheiben und der Muskulatur (Vermeidung von Verspannungen), erfolgt ein Training der Rücken- und Bauchmuskulatur. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, Ermüdung vorgebeugt und die Konzentrationsfähigkeit länger erhalten.

2. Mehrzweck-Konferenz-Stühle zur spontanen Nutzung

Für eine kurze Abstimmung, schnell festzuhaltende Notizen oder für eine Gruppenarbeit, bieten sich Mehrzweckstühle an. Sie verfügen über eine für kurzfristiges Sitzen ideale Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite. Mehrzweckstühle müssen den Rumpfbereich unterstützen und durch eine Sitzflächenneigung das aktive Sitzen fördern. Sehr vorteilhaft ist es, wenn ein Mehrzweckstuhl über eine federnde Sitzfläche verfügt, ähnlich wie bei einem Freischwinger. So werden Stöße beim Hinsetzen abgefedert und einer starren Sitzhaltung vorgebeugt, sodass Sie entspannt sitzen können.

3. Sitzböcke, um die unteren Extremitäten kurzfristig zu entlasten

Nicht nur ein echter Hingucker in jedem Büro, sondern überaus zweckdienlich – der Sitzbock. Bei kürzeren Gesprächen, Meetings oder Präsentationen hilft er Ihnen die unteren Extremitäten zu entlasten. Er ist eine Mischung aus Stuhl und Stehhilfe und muss ein Absitzen mit offenem Winkel im Hüftgelenk ermöglichen. Regt er Sie zusätzlich zu spontanen Wechselhaltungen an, ist dies ein weiterer großer Vorteil und sorgt so in jedem Raum für mehr Dynamik.

4. Loungemöbel für die entspannten Momente

Entspannung muss sein. Einfach mal durchschnaufen, Kraft tanken, wieder auf frische Ideen kommen und so auf die nächste Arbeitsaufgabe vorbereiten. Das geht auf einem rückenfreundlichen Loungemöbel natürlich sehr viel leichter und effektiver. Die Rückenlehne weist eine leichte Neigung nach hinten auf. So entsteht ein deutlich größerer Öffnungswinkel als 90 Grad im Hüftgelenk und der Rumpfschwerpunkt positioniert sich hinter dem Körperschwerpunkt. Beides sind Voraussetzungen für ein wirklich entspanntes „Abhängen“. Rückenlehne und Sitzfläche müssen so miteinander harmonieren, dass völlig unterschiedliche Menschen ausreichend Auflagefläche für die Oberschenkel haben. Eine gute Sitzdruckverteilung ist so garantiert.

5. Tischsysteme zur vielfältigen Nutzung

Immer mal wieder stehend zu arbeiten setzt sich mehr und mehr durch. Gerade bei Gruppenarbeiten zeigt sich so eine höhere Effizienz. Beim Konzept des agilen Arbeitens bieten sich Ihnen hier verschiedene Lösungen, die individuell zum Einsatz kommen können. Die Bekannteste ist sicher der in der Höhe verstellbare Schreibtisch, der für Sitz- und Steharbeiten gleichermaßen gut geeignet ist.

Eine weitere gute Möglichkeit sind Stehtische, die einzeln oder in Kombination zum Einsatz kommen können. Mit einer Höhe von 105 bis 110 Zentimetern sind sie für fast alle Körperhöhen gut geeignet. Sie müssen dann über eine Vorrichtung zum Abstützen des Fußes verfügen. So können Sie immer mal wieder das Standbein wechseln und sorgen für ein beschwerdefreies Stehen. Feststellbare Rollen sorgen zusätzlich für leichte Anpassungen an die Arbeitssituation. Entsprechende Rollen sind übrigens für alle Tische, die bei diesem Konzept zum Einsatz kommen, von Vorteil. So zum Beispiel auch bei Tischen, die gleichzeitig als Arbeitsplatz oder als Präsentationsfläche genutzt werden können. So lassen sie sich spielend leicht für jede Arbeitssituation positionieren.

Checkliste für Agiles Arbeiten

Mindestanforderungen

  • Allgemeine Produktsicherheit ist gewährleistet

    Produkte, die im Raumkonzept „Agiles Arbeiten“ vorhanden sein sollten:

  • a) Unterschiedliche Stuhlsysteme

Hochstühle

entsprechend den bestehenden AGR Kriterien

Aktivstühle für aktiv-dynamisches Sitzen

  • Anpassbare Sitzhöhe
  • Komfortable Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche

Konferenzstühle (Mehrzweckstühle

 entsprechend den bestehenden AGR Kriterien

„Sitzbock“

  • Entlastung der unteren Extremitäten (Absitzen)
  • Gewährleistung eines offenen Sitzwinkels (Hüftgelenk höher als Kniegelenk).
  • Anregung spontaner Wechselhaltungen im Sitzen

Loungemöbel für temporäre körperliche und mentale Entspannung

  • Sitzposition mit offenem Winkel im Hüftgelenk
  • Abgestimmte Sitztiefe für eine gute Sitzdruckverteilung
  • Ausreichende Höhe der Rückenlehne

Mindestanforderungen

  • b) Unterschiedliche Tischsysteme

Stehtische

  • Konstante Stehhöhe passend für unterschiedlich große Personen
  • Komfortable Fußstütze
  • Feststellbare Rollen
  • Leichte Beweglichkeit

Konferenz-/Besprechungstische

  • Konstante Steh- Sitzhöhe passend für unterschiedlich große Personen
  • Leicht verschiebbar oder mit Rollen
  • Ausreichende Größe für mindestens 6 Personen (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)
  • Alternativ kleinere Stehtischelemente für Klein- und Großgruppen
  • Variabel kombinierbar
  • Feststellbare Rollen
  • Ausreichende Größe (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)

Bench Tische für klassische Seminarsituationen oder Konferenzen

  • Feste Tischhöhe ca. 740 mm
  • Variable Tischhöhen entsprechend EN 527 12011 08
  • Ausreichende Größe (ca. 70 cm Seitenlänge pro Person)

Multifunktionstische

  • Individuell anpassbare Tischhöhe
  • Leichte, schnelle und geräuscharme Verstellbarkeit
  • Eindeutige Bedienelemente
  • Beinfreiheitskurve wird erfüllt.
  • Als Whiteboard/Präsentationsfläche nutzbar
  • Mobil einsetzbar
  • c) Mobile Stellwände

Stellwände (mobil)

  • Feststellbare Rollen
  • Hohe Flexibilität
  • Nutzerfreundliches Handling
  • Beschreib- und bepinnbar

Außerdem sinnvoll

  • Transportwagen für mobile Whiteboard
  • Höhenverstellbare Arbeitstische, entsprechend der bestehenden AGR Kriterien
  • Schreibtisch auf Rollen, zur temporären Nutzung
  • Sichtschutz für diskretes Arbeiten
  • Stauraum, abschließbar
  • Geräte zur Förderung der motorischen Aktivität
    (zum Beispiel Minitrampolin, Aktivierungs-Boards, flexible Bänder usw.)
  • Digitale Konferenzsysteme
  • Säuberungskonzept

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Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Sedus

  • Sedus Konzept se:lab bestehend aus den Komponenten:
    • turn around Hochstuhl
    • turn around Drehstuhl
    • se:fit Stehsitz
    • se.lab hopper Sitzbock
    • se:lab high desk Workshop-Tisch
    • se:lab high desk agil Workshop-Tisch
    • se:lab bench Tisch
    • se:lab fold Klapptisch
    • se:lab tableboard Whiteboard-Tisch
    • se:lab board Whiteboard
    • se:lab rack Staffelei
    • se:lab sofa
    • se:lounge (Sessel + optionale Fusstütze)

Sedus Stoll AG
Christof-Stoll-Str. 1
79804 Dogern
Tel. 07751/84 300
Fax 07751/84 61 300
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Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

Verbesserter Schlaf für Kinder und Jugendliche mit Handicap

Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all den Kindern, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Kindern, die aufgrund einer Krankheit oder eines Handicaps nicht mehr so gut ein und durchschlafen können?

therapiematratzen kinder jugendliche

Ein gesunder Schlaf ist für viele Eltern von Kindern, deren Mobilität beeinträchtigt ist oder die unter Schlafstörungen leiden, eher Wunsch, denn Realität. Sie werden oft mehrmals pro Nacht von ihren Kindern aus dem Schlaf gerissen. Bis zu 70 Prozent dieser besonderen Kinder leiden unter Einschlaf- und vor allem Durchschlafproblemen, deutlich häufiger als gesunde Kinder. Resultierend aus der Behinderung kommt es in der Regel zu zahlreichen Wachphasen.

Die Folgen sind sowohl für die Kinder als auch für die gesamte Familie extrem belastend. Bei chronisch kranken und Kindern mit Handicap muss die nächtliche Lagerung möglichst perfekt sein. Zudem muss das Kind jederzeit ein Gefühl der Geborgenheit haben und zugleich sollen seine Sinne angesprochen und angeregt werden. Die Kinder müssen ihren Körper spüren. Ist diese Rückkopplung vorhanden, verbessert sich in der Regel der Schlaf und Muskelanspannungen werden reduziert. Therapiematratzen können für mehr Körpergefühl der Kinder sorgen. Außerdem sollte ein gutes Bett durchaus auch schmerztherapeutische Funktion haben.

Das Wohlbefinden des Menschen und gerade auch der Kinder ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS).

Micro-Stimulation: Kleine Ursache – große Wirkung

Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Kindes erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützt werden. Das Kind spürt seinen Körper besser. Besonders bei Kindern mit krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen oder beeinträchtigter Körperwahrnehmung bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.

Eine Therapiematratze wie ThevoSchlummerstern ist ein kindgerechtes Lagerungs- und Therapiesystem, welches die Schlafqualität, Wahrnehmung und die Entwicklung des Kindes unterstützt. Es ist zur Dekubitusprophylaxe und -therapie geeignet und unterstützt zudem die Schmerztherapie. Es sorgt für einen ruhigeren und erholsameren Schlaf, da es zu weniger Schlafunterbrechungen kommt – zum Beispiel durch weniger Umlagerungen.

Kinder mit Wahrnehmungs- oder Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel ADHS und Autismus, können oft nicht schlafen und wachen während der Nacht sehr häufig auf. Die Schlafstörungen haben negative Auswirkungen auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Kindes. Hilfe bieten Produkte wie der ThevoSchlummerstern Senso. Diese beeinflussen durch minimale Bewegungsimpulse das unruhige Schlafverhalten des Kindes positiv.

Verbesserten Schlaf für therapiebedürftige Erwachsene, die unter verschiedensten Krankheitsbildern leiden, gibt es ebenfalls mit AGR-Gütesiegel. Mehr Informationen finden Sie hier.

Checkliste für rückengerechte Therapiematratzen für Kinder und Jugendliche

  • Natürlich sollte das Bett der jeweiligen Körpergröße des Benutzers angepasst sein
  • Das Bett muss individuell auf das Körpergewicht und die -kontur einstellbar sein.
  • Das Bett muss die Körperwahrnehmung fördern. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Prinzip der Mikro-Stimulation. Eine Vielzahl von Flügelfedern sorgt dafür, dass jede Bewegung des Kindes, sogar die Atembewegungen, vom Bett aufgenommen und direkt zurückgegeben werden. Über diese Rückkopplung wird das Körpergefühl gestärkt. Das Kind fühlt sich geborgen.
  • Die Matratze muss eine optimale Übertragung der Mikro-Stimulation gewährleisten, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.
  • Kinder drehen oder bewegen sich in der Nacht bis zu 60 Mal. Je nach Gesundheitszustand können sich diese Werte verändern. Die Bewegung ist wichtig für die Regeneration der Bandscheiben. Daher sollten Therapiematratzen für Kinder diese so wichtigen nächtlichen Bewegungen ermöglichen und idealerweise unterstützen.
  • Das Bett muss eine Druckentlastung individueller Problemzonen ermöglichen, damit es dort nicht zu Schmerzen kommt und das Kind durchschlafen kann.
  • Der Mensch muss sich mit der Matratzenkonstruktion, dem Material und den Bezügen wohlfühlen. Wichtig ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Matratzenoberfläche. Günstige Klimaeigenschaften ermöglichen optimalen Feuchtigkeitstransport. Das ist nicht nur hygienischer, sondern vermeidet auch Unterkühlungen und damit einhergehende Muskelverspannungen.
  • Bezüglich der Bettbezüge müssen Speziallösungen, wie beispielsweise Inkontinenz möglich sein. Man sollte auch darauf achten, dass die Matratze leicht und gut handzuhaben sowie gut zu reinigen ist.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung an jeden menschlichen Körper
  • Berücksichtigung von Gewicht und Größe - verschiedene Maße möglich
  • Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie an prominenten Körperzonen (wie z. B. Fersen, am Kopf, an den Schulterblättern, Ellbogen, an den großen
  • Rollhügeln und im Sacralbereich).
  • Unterstützung und Förderung von Bewegungsabläufen
  • Matratze überträgt Wirkung der Unterfederung ohne Verluste
  • Befriedigung der subjektiven Liegebedürfnisse (Wohlfühlen, Matratzenauswahl)
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Oberfläche
  • Optimaler Feuchtigkeitstransport
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Speziallösungen für Inkontinenz
  • Leichte Handhabung und Reinigung

Außerdem sinnvoll

  • Kopfverstellung
  • Körperschräglagerung
  • Ergonomische Verstellfunktionen (Stufenbett, Sitzen im Bett)
  • Aufstehhilfe

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Therapiematratzen

Therapiematratzen

Verbesserter Schlaf für Pflegebedürftige

Einfach das Licht ausschalten, die Augen schließen und in Morpheus Arme sinken. Am nächsten Morgen dann ausgeruht aufwachen und den Tag voller Elan starten. So die Idealvorstellung vom gesunden Schlaf. Was ist aber mit all denjenigen, denen das nicht vergönnt ist. Was ist mit Menschen, die krank sind, die mit einem Handicap leben oder die aufgrund Ihres Alters nicht mehr so gut ein- und durchschlafen können?

ältere frau sitzt auf einer therapiematratze

Das Wohlbefinden des Menschen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Genesung und Gesunderhaltung. Mit dem Wissen über die Zusammenhänge von Schlaf und Regeneration und deren Auswirkungen auf den Genesungsprozess bekommen Pflegeexperten wichtige neue Impulse, die in die Entwicklung von Therapiematratzen einfließen. Manche Systeme bauen auf die basale Stimulation (Förderung und Verbesserung der Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit) auf. Wie beispielsweise Therapiematratzen mit Micro-Stimulation (MiS) zur MiS Schlaf-Therapie.

Micro-Stimulation: Kleine Ursache – große Wirkung

Unterhalb der Matratze befindet sich eine Art Lattenrost mit flexiblen Flügelfedern. Aus Atmung und kleinsten Eigenbewegungen des Schlafenden erzeugen die Flügelfedern stimulierende Gegenimpulse. Das sind feine motorische Reize, die das Gehirn über die Nervenbahnen mit wichtigen Signalen versorgen. Aus diesen Signalen konstruiert es ein dreidimensionales Modell – unser Körperbild. Ohne diese Signale entsteht eine „Funkstille“. Das Gehirn verlernt die Kommunikation mit dem Körper und kann Bewegungen nicht mehr richtig steuern. Die Micro-Stimulation fördert Eigenbewegung im Schlaf, hält körperlich mobil und geistig beweglich. Schmerzen können verhindert und Heilungsprozesse unterstützet werden. Der Schlafende spürt seinen Körper besser. Besonders bei Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen bildet dies die Basis für einen erholsamen Schlaf.

Unterschiedliche Krankheitsbilder – worauf kommt es an?

Durch unterschiedliche Federungsvarianten können Therapiematratzen auf die Anforderungen einzelner Krankheitsbilder abgestimmt werden.

Die aus der MiS Micro-Stimulation resultierenden minimalen Bewegungsimpulse sorgen für ständige Druckverlagerungen. Bei bettlägerigen Patienten wird eine Matratze wie ThevoautoActiv zur Prophylaxe und Therapie eines Dekubitus (Wundliegen) eingesetzt. Die Eigenbewegung des Patienten wird deutlich gefördert. Auch die Matratzen ThevoSoft und Thevo Care werden zur Prophylaxe von Dekubitus in der Pflege eingesetzt.

Ca. 70 % der Demenzkranken leiden unter massiven Schlafstörungen. Unruhige und schlaflose Nächte mit einem sehr hohen Pflege- und Betreuungsaufwand sind die problematische Folge. Diese Schlafstörungen entstehen, weil die betroffenen Menschen ihren Körper nicht mehr spüren. Speziell bei Demenzpatienten muss deshalb eine feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Produkte wie ThevoVital sorgen für eine sanfte Bewegung, welche die Wahrnehmung des Demenzkranken stimuliert, Ängste abbaut und damit einen erholsamen Schlaf fördert. Ergebnis: Eine direkte Entlastung für das Pflegepersonal und Angehörige. Ganz ohne Nebenwirkungen.

Die Bewegungseinschränkungen bei an Parkinson erkrankten Menschen führen zu Schlaflosigkeit und Verspannungen. Deshalb muss speziell bei Parkinsonpatienten eine sehr feste Unterfederung die Körperwahrnehmung fördern, sodass der Patient seinen Körper besser spürt und während der Nacht ein kontinuierliches Feedback erhält. Weiterhin muss die sehr feste Federung ein stabiles Liegegefühl bieten, welches das Aufrichten und den Positionswechsel des Schläfers erleichtert. Durch die MiS Micro-Stimulation der ThevoCalm Matratze werden die Muskeln wieder entspannt.

Menschen mit chronischen Schmerzen (wie z.B. Arthrose, Osteoporose oder Krebs) leiden häufig unter Liegeschmerzen. Speziell bei Schmerzpatienten muss eine Entlastung der druckempfindlichen Körperregionen erfolgen, bei gleichzeitig optimaler Lagerung des Rückens. Die ThevoRelief Matratze bietet ein sehr weiches Liegegefühl, dass zur Schmerzlinderung beiträgt aber den Körper dennoch ergonomisch unterstützt. Die Flügelfedern passen sich den Körperkonturen an und entlasten dadurch schmerzende Körperzonen.

Speziell bei einer Querschnittslähmung muss die Unterfederung im Bereich des Oberkörpers zur Erhöhung der Mobilität fest sein. Im Bereich des Unterkörpers muss eine weiche Unterfederung für Druckentlastung sorgen. Durch unterschiedlich feste Federungszonen (weich im unteren Körpersegment, fester im oberen Körpersegment) werden die Anforderungen, wie bei der ThevoFlex Matratze, optimal umgesetzt. Zudem ist ein extrem fester Randbereich erforderlich, um so dem Rollstuhlfahrer den erforderlichen Halt und die Stabilität zu bieten die ihm den Transfer erleichtern.

Individuell anpassbare Therapiematratzen gibt es auch für Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen finden Sie hier.

Tipp: Digitale Unterstützung für alle Pflegenden

Neben rückengerechten Therapiematratzen können Apps mit Alarmfunktion in Kombination mit einer intelligenten Matratzenauflage die Pflegenden bei der Versorgung ihrer Angehörigen unterstützen, so zum Beispiel mit dem Pflege-Cockpit ThevoSmart.

Die App benachrichtigt umgehend bei Nässe bzw. Körperflüssigkeiten im Bett oder wenn der Pflegebedürftige das Bett zu lange verlassen hat. Auch eigenständige Bewegungen im Bett werden erkannt und die App unterstützt dadurch bei den Lagerungsintervallen.

Checkliste für rückengerechte Therapiematratzen

  • Natürlich sollte das Bett der jeweiligen Körpergröße des Benutzers angepasst sein.
  • Für die Therapiebedürftigen ist es wichtig, dass ihnen das Bett, in dem sie die meiste Zeit ihres Lebens verbringen, vor allem Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Ganz entscheidend ist darüber hinaus aber auch die sogenannte Profilanpassung. Mit anderen Worten: Der Körper des Therapiebedürftigen muss in der Rücken- und Seitenlage so gelagert sein, dass es seiner Eigenform und seinem Gewicht entspricht. Dazu zählt eine Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie eine zusätzliche Unterstützung oder Entlastung einzelner Zonen, wie z. B. im Becken- und Fersenbereich.
  • Menschen drehen oder bewegen sich in der Nacht bis zu 60 Mal. Je nach Gesundheitszustand können sich diese Werte verändern. Die Bewegung ist wichtig für die Regeneration der Bandscheiben. Daher sollten Therapiematratzen diese so wichtigen nächtlichen Bewegungen ermöglichen und idealerweise unterstützen.
  • Der Mensch muss sich mit der Matratzenkonstruktion, dem Material und den Bezügen wohlfühlen. Wichtig ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Matratzenoberfläche. Günstige Klimaeigenschaften ermöglichen optimalen Feuchtigkeitstransport. Das ist nicht nur hygienischer, sondern vermeidet auch Unterkühlungen und damit einhergehende Muskelverspannungen.
  • Bezüglich der Bettbezüge müssen Speziallösungen für Allergiker, Rheumatiker und inkontinente Patienten möglich sein. Man sollte auch darauf achten, dass die Matratze leicht und gut handzuhaben sowie gut zu reinigen ist.

Mindestanforderungen

  • Individuelle Anpassung an jeden menschlichen Körper
  • Berücksichtigung von Gewicht und Größe - verschiedene Maße möglich
  • Druckentlastung im Schulter- und Oberarmbereich sowie an prominenten Körperzonen (wie z. B. Fersen, am Kopf, an den Schulterblättern, Ellbogen, an den großen Rollhügeln und im Sacralbereich).
  • Unterstützung und Förderung von Bewegungsabläufen
  • Unterstützung des Körperstoffwechsels
  • Matratze überträgt Wirkung der Unterfederung ohne Verluste
  • Befriedigung der subjektiven Liegebedürfnisse (Wohlfühlen, Matratzenauswahl)
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung auf der Oberfläche
  • Optimaler Feuchtigkeitstransport
  • Günstige Klimaeigenschaften
  • Speziallösungen für Allergiker, Rheumatiker und inkontinente Patienten
  • Leichte Handhabung und Reinigung

Besondere Anforderungen bei

  • Dekubitus: Bewegungsimpulse zur Stimulation von Eigenbewegungen, bei drohenden oder offensichtlichen Druckgeschwüren
  • Demenz: feste Unterfederung
  • Parkinson: sehr feste Unterfederung
  • Schmerzpatienten: sehr weiche Unterfederung
  • Querschnittslähmung: Unterfederung im oberen Bereich fest und im unteren Bereich weich, sowie extrem fester Randbereich

Ebenfalls sinnvoll (in Abhängigkeit vom Pflegebett)

  • Kopfverstellung
  • Körperschräglagerung
  • ergonomische Verstellfunktionen (Stufenbett, Sitzen im Bett)
  • Aufstehhilfe

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MiS Micro-Stimulation | Was ist das? | THOMASHILFEN

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Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

Förderung einer aktiven Sitzhaltung

Für Kindern und Jugendlichen mit cerebralen Bewegungsstörungen (z. B. Spastiken) und Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen (z. B. ADS/ADHS/Autismus ) ist die Förderung der aktiv-dynamische Sitzverhalten sehr wichtig. Hilfestellung während des Unterrichts oder in der Therapie können spezielle Stühle leisten.

therapiestühle kinder jugendliche

So viel Halt und Hilfestellung wie nötig

Eine Beckenkammstütze, ein Sitzblock mit spezieller Ausformung sowie punktförmige Impulsgeber unter den Schultern schaffen eine stabile, ausbalancierte und symmetrische Sitzposition. Die stufenlose Einstellung der Sitzhöhe sichert den wichtigen beidseitigen Fußkontakt mit dem Boden, Rollen erhöhen die Mobilität des Benutzers.

Die Kinder lernen auf diesem Therapiestuhl, sich in die eigene Balance einzufühlen, den Körper in seiner Bewegung wahrzunehmen und ihn so zu kontrollieren, dass er im Gleichgewicht bleibt.

Regulierung des Muskeltonus, Verbesserung der Feinmotorik und Erhöhung der Aufmerksamkeit

Die stabile und symmetrische Sitzposition reguliert die Muskelspannung und ist eine maßgebliche Voraussetzung dafür, in Ansätzen feinmotorisch agieren zu können. Durch die aufrechte und unabhängige Sitzhaltung bewegen die Kinder ihre Arme frei und relativ unverkrampft.

Durch die aufgerichtete Körper- und Kopfhaltung erschließt sich den Nutzern eine neue Wahrnehmungsebene. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit wird die Kommunikation mit der Umwelt erleichtert.

Hinweis: Der Stuhl eignet sich für Kinder, die über ein Minimum an Rumpfkontrolle verfügen und ein Mindestmaß an Stützfunktion in den Beinen aufweisen. Es bedarf einer fachgerechten Einweisung, einer Übungsanleitung und eines Trainings durch einen Therapeuten.

Checkliste für rückengerechte Therapiestühle für Kinder und Jugendliche

  • Der Sitzblock muss so gestaltet sein, dass eine aktive, stabile und ausbalancierte Sitzhaltung erzielt werden kann. Die Sitzposition sollte so sicher sein, dass auf weitere Fixierungen ganz verzichtet werden kann. Dadurch werden die Aufrichtung, der Gleichgewichtssinn und die Mobilisierung gefördert.
  • Der Sitz sollte ein deutliches Abspreizen der Beine gewährleisten. Der hintere Bereich des Sitzes sollte nach oben weisen, um das Becken aufzurichten.
  • Die Auf- und Ausrichtung kann mit Stimulationselementen stark verbessert werden. Eine Beckenkammstütze und zusätzliche Impulsgeber unter den Schulterblättern geben Orientierung und fördern die sichere Sitzposition.
  • Der Bewegungsfreiraum der Arme und Hände darf nicht eingeschränkt werden, um Balance- und Koordinationsübungen möglich zu machen.
  • Die Füße müssen festen Bodenkontakt haben, um eine sichere Basis für eine stabile Sitzposition zu gewährleisten. Der Stuhl sollte deshalb in der Höhe anpassbar sein.
  • Hochwertige Rollen gewährleisten die Mobilität des Benutzers. Eigenständigkeit und Motivation werden damit gefördert. Die Rollen müssen feststellbar sein.

Mindestanforderungen

  • Sitzblock fördert stabile Sitzposition
  • Stimulationselemente, welche die Auf- und Ausrichtung verbessern
  • Höheneinstellung ermöglicht Fußbodenkontakt
  • Feststellbare Rollen

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Schreibtische und Stühle für Kinder und Jugendliche

Schreibtische und Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche

Ergonomie - Verhältnisse und Verhalten, ein wichtiges Thema für Heranwachsende!

Kinder werden mit dem Tag des Schuleintritts nicht nur "ein-geschult" sondern auch "ein-gestuhlt". Sie verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag - inklusive der Freizeit - im Sitzen. Internationale Experten bescheinigen den heutigen "Arbeitsplätzen" von Kindern und Jugendlichen in der Schule und in der Freizeit keine guten Noten. Für Bewegung bleibt außerdem immer weniger Platz. Dauersitzen in Verbindung mit Bewegungsmangel sind jedoch besonders gesundheitsgefährdend. Gerade dem heranwachsenden Organismus fehlen dadurch wichtige Bewegungsreize, die für eine ausgewogene körperliche, geistige und psychische Entwicklung unabdingbar sind. Grundsätzlich ist festzuhalten: Je häufiger sich Heranwachsende vielseitig bewegen, desto besser ist dies für ihre komplexen Entwicklungsprozesse. Es ist auch eine Tatsache, dass die Sitzdauer mit dem Schulalter immer mehr zunimmt. Ein Mehr an Sitz-Zeit verlangt aber auch ein Mehr an Sitz-Qualität.

„Heran-Wachsende“ haben einen vitalen Drang sich zu bewegen

Viele Sitz- und Schreibmöbel sind nicht höhenverstellbar, insbesondere die in der Schule. Die Stühle weisen vielfach eine starre Sitzfläche auf, die ein statisches Sitzen mit anschließendem Zusammensacken des Oberkörpers („C-Haltung“) zur Folge haben. In Verbindung mit geraden, nicht neigbaren Tischplatten, ergeben sich daraus ungünstige Körperhaltungen mit komplexen gesundheitlichen Folgen.

Da der heranwachsende Organismus besonders anfällig für Fehlbelastungen ist, müssen gerade hier hohe qualitative Standards gegeben sein. Sitz- und Schreibmöbel müssen einerseits den reifungsbedingten Veränderungen der Körperproportionen Rechnung tragen. Andererseits müssen sie den lebendigen Bedürfnissen sich komplex entwickelnder Funktionen entsprechen. Lebendige und in Wechselwirkung stehende körperliche, geistige und psychische Funktionen sind insbesondere im heranwachsenden Alter, auch während des Sitzens, auf regelmäßige Bewegung, bzw. regelmäßige Haltungswechsel angewiesen. Für dieses „lebendige Sitzen“ sind spezielle Sitzmöbeleigenschaften erforderlich, welche die natürlichen und tätigkeitsabhängigen Haltungsveränderungen nicht einengen, sondern sie kontinuierlich und wirkungsvoll unterstützen.

Das menschliche Leben ist für die Bewegung (Haltungswechsel) geschaffen - damit Körper und Geist beweglich bleiben

Die immer wieder zu beobachtende natürliche „Sitzunruhe“ von Kindern ist beispielhaft (!). Auch wenn von Erwachsenen meist missverstanden und häufig als „hyperaktiv“ fehlgedeutet, das unruhige Hin- und Herrutschen oder „kippeln“ auf dem Stuhl ist – in den meisten Fällen - ein gesunder und spontan ausgelebter Bewegungsdrang. Heranwachsende handeln damit intuitiv und bedarfsgerecht, damit ihre komplexen Entwicklungsprozesse eine angemessene Unterstützung erfahren. Dieses "lebendige Sitzen" (variabler und unbewusster Wechsel von Sitzpositionen) sorgt dafür, dass sich die vitalen, in Wechselwirkung stehenden physischen, geistigen und psychischen Funktionen des menschlichen Systems spontan entfalten können und nicht unterdrückt werden. Wir können von den Sitzverhaltensweisen der Kinder lernen, wie ergonomische Sitzmöbel, die sich nicht nur an den Körpermaßen sondern auch an den lebendigen Funktionen des Menschen orientieren, beschaffen sein sollten. Wir brauchen Sitzmöbel, die für die Bewegung gemacht sind und nicht für starres Sitzen!

Was Sitzmöbel in der Freizeit und in der Schule leisten müssen!

Stuhl und Tisch müssen eine ausreichende, leicht anwendbare und verschleißfreie Höhenverstellung für alle Körperhöhen ermöglichen. Dies kann durch eine Anpassung in Stufen oder besser stufenlos erfolgen. Alternativ sollten Aktiv-Stühle für Kinder in verschiedenen Sitzhöhen zur Verfügung stehen, aus denen der passende Stuhl ausgewählt werden kann.

Der Stuhl muss über dynamische Eigenschaften verfügen, welche die intuitiven und tätigkeitsabhängigen Haltungswechsel nicht einengen sondern sie kontinuierlich und wirkungsvoll unterstützen. Das bedeutet, dass die Sitzfunktionen auch die Sitzwinkel autonom unterstützen, die für unterschiedliche Aufgaben erforderlich sind. Dreh- und Angelpunkt ist eine frei fließende Sitzfläche. Der lebendige Organismus steht in einer Beziehung zu seinem Stuhl. Stuhl und die sich spontan selbstorganisierenden Verhaltenserfordernisse des Nutzers stellen ein System dar.

Für die (sitz-)praktische Anwendung stehen verschiedene technische Lösungen zur Verfügung, die unterschiedliche Sitzvariationen und Sitzbedürfnisse unterstützen:

  • ein aktives Sitzen in der vorderen (Arbeits-) Haltung
  • ein passives, rückenentlastendes Sitzen in der hinteren (Ruhe-) Haltung
  • ein fließendes Anpassen an die natürlichen und intuitiven Lageveränderungen des Körpers

Stuhl und Tisch eine Einheit

Eine physiologische Sitzhaltung ist nur möglich, wenn Tisch und Stuhl eine Einheit bilden.

Damit eine physiologische Kopfhaltung ermöglicht wird, muss der Tisch eine leichtgängige Neigungsfunktion von mindestens 16° aufweisen. Ein Abrutschen von Gegenständen sollte dabei durch eine spezielle Vorrichtung vermieden werden.

Zur Unterstützung vielfältiger Haltungswechsel ist darüber hinaus ein regelmäßiger Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu empfehlen. In der Schule als auch in der Freizeit sollte dieser Forderung Rechnung getragen werden.

Für die Erledigung von Schularbeiten oder auch mal zum Malen muss der Schreibtisch ausreichend Platz bieten. Damit dies gewährleistet ist, sollte eine Fläche von circa 90 x 60 cm (Breite mal Tiefe) zur Verfügung stehen. Wird schon ein PC verwendet, dann lautet die Empfehlung, einen Monitor mit eigener Höhenverstellung zu verwenden, bzw. darauf zu achten, dass sich eine separate verstellbare Monitorhalterung anbringen lässt. Dies dient der besseren individuellen Einstellbarkeit des Arbeitsplatzes und sorgt für eine rückenfreundliche Arbeitshaltung.

Gesundheit - Wohlbefinden - Aufmerksamkeit und Konzentration. Ergonomische Bedingungen und Konzepte entscheiden.

Heranwachsende zeichnen sich durch komplexe Entwicklungsprozesse aus. Diese werden entscheidend durch ihr Lebensumfeld und das bedeutet auch durch Schul- und Freizeitmöbel geprägt. Die Forderung nach ergonomischem Mobiliar für Kinder und Jugendliche darf sich inhaltlich nicht mehr nur auf die Anpassung an Körpermaße konzentrieren. Leben bedeutet Bewegung. Und diese Bewegung muss sich auch während längerer Sitzzeiten in Form von natürlichen, für den Nutzer unbewussten, variablen Haltungswechseln – lebendiges Sitzen - realisieren können.

Quelle: Dr. Dieter Breithecker, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V., Wiesbaden

Tipp

Zu Hause möglichst ohne Straßenschuhe, besser mit flachen atmungsaktivem Schuhwerk oder Barfuß am Pult sitzen. Der direkt fühlbare Druck auf den Fußsohlen bewirkt eine bessere Rückmeldung über die physiologische Situation an das Gehirn. Das vollständige Aufsetzen der Füße verbessert die Körperwahrnehmung und damit die Körperhaltung.

Die individuelle Anpassung von Stuhl und Tisch erfolgt in zwei Schritten.

1. Zuerst wird der Stuhl angepasst

Die Stuhlhöhe wird so gewählt, dass die Sitzvorderkante etwa der Höhe des unteren Kniescheibenpunktes – im Stehen – entspricht. Im Sitzen ist der Sitzwinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf leicht geöffnet: > 90°. Das Hüftgelenk befindet sich oberhalb des Kniegelenks, beide Füße haben vollen Bodenkontakt. Bei voller Nutzung der Sitztiefe darf die Vorderkante der Sitzfläche den Unterschenkel nicht drücken. Etwa zwei bis drei Finger sollten den Platz zwischen Vorderkante der Sitzfläche und Unterschenkel ausfüllen können. Die Höhe der Rückenlehne sollte eine Unterstützung mindestens bis unter die Schulterblätter bieten.

2. Erst danach erfolgt die Einstellung der Tischhöhe

In frontaler, aufrechter Sitzhaltung zum Tisch hängen die Arme locker neben dem Körper. Die Füße stehen ganz auf. Die Ellenbogen werden nun in 90° angewinkelt. Die Zeigefinger sind waagerecht ausgestreckt und befinden sich auf der Tischplatte bzw. bei Benutzung eines Laptops auf der Tastatur. Dabei sind die Schultern nicht hochgezogen, sondern entspannt.

Checkliste für rückengerechte Stühle und Schreibtische für Kinder und Jugendliche

Eine wichtige Regel für ergonomisches Sitzen ist die Anpassung der Möbel an die Körpermaße des Nutzers. Trotz gleichen Alters können insbesondere Heranwachsende sich in ihrer Körperhöhe bis zu 50 cm voneinander unterscheiden. Darüber hinaus werden Jugendliche immer größer. Daher müssen Stuhl und Tisch dem ständigen Wachstum folgen und eine leicht anwendbare und verschleißfreie Höhenverstellung bzw. -anpassung ermöglichen. Ein komplizierter Einstellmechanismus wird in den seltensten Fällen genutzt.

Mindestanforderungen Kinder- und Jugendtische für zu Hause und in der Schule

  • Sicherheit/GS-Zeichen
  • Leicht anwendbare Höhenverstellung (ca. 58 cm unten/ca. 79 cm oben)
  • Große Arbeitsplatte (mindestens 60 cm Tiefe/90 cm Breite) zusätzlich für Schulmobiliar: Erfüllung der europäischen Schulmöbelnormen
  • Neigbare Tischfläche (mindestens 16°)
  • Vorrichtung gegen das Abrutschen von Gegenständen
  • Eindeutige Anordnung aller Bedienelemente
  • Keine Verletzungsgefahr
  • Empfehlung beim Einsatz eines PC's zu Hause:
  • Monitor mit eigener Höhenverstellung bzw. verstellbare Monitorhalterung

Ebenfalls sinnvoll beim Einsatz zu Hause:

  • Zusätzliche adaptierbare Ablageflächen
  • Höhenverstellbare Ablage als Tischplattenerweiterung in der Tiefe
  • Seitliche Tischplattenerweiterungen
  • Rollen am Fußgestell (leichtere Mobilität)
  • Blendfreie Ausleuchtung (z. B. Klemmlampe)
  • Lösungen für Stauraum (z. B. Schublade oder Container)

Mindestanforderungen Kinder- und Jugendstühle für zu Hause und in der Schule

  • Sicherheit/GS-Zeichen
  • Ausreichende Verstellmöglichkeiten an die Körpermaße in Stufen/stufenlos:
  • Sitzhöhe (ca. 34 cm bis ca. 52 cm)
  • Sitztiefe (ca. 32 cm bis ca. 41 cm)
  • Für den schulischen Bereich: gegebenenfalls Größenanpassung auch durch unterschiedliche Stuhlgrößen bzw. bei Sitzschalen auch Sitzschalengrößen
  • Empfehlungen durch die europäische Schulmöbelnorm.
  • Ergonomische Sitz-/Lehneneigenschaften
  • Rückenlehne für den Einsatz zu Hause:
  • Bietet Unterstützung bis unter Schulterblätter
  • Verfügt über Rückenlehnenkontur mit Anpassung an die Form der LWS ohne Druckstellen zu erzeugen
  • Klimafreundliche Materialien und Konstruktionen
  • Passt sich jeder natürlichen Lageveränderung des Körpers an und unterstützt tätigkeitsabhängige Sitzhaltungen
  • Wirkungsvolle Sitztiefenfederung

Ebenfalls sinnvoll beim Einsatz in der Schule:

  • Gleiter für Hart- und Weichböden
  • Querstrebe im Gestell (Extrembelastung)
  • Für Aktiv-Stühle gelten andere Anforderungen.

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Wie rückengerechte Schulmöbel den Kinderrücken schonen

Was Kindern den Rücken stärkt - Die richtige Wahl bei Schul- und Freizeitmöbel

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Schulranzen/Schulrucksäcke

Schulranzen und Schulrucksäcke

Wieviel Schulranzen verträgt das Kind?

Wohl nichts bewegt die Emotionen von Eltern, Großeltern und Erziehungsverantwortlichen so sehr wie die Frage, welcher Schulranzen bzw. Schulrucksack der Richtige ist und welches Gewicht man einem heranwachsenden Rücken zumuten darf?

Hintergrund dieser Sorge ist, neben wenig fundierten aber verunsichernden Informationen in der breiten Medienlandschaft, die Tatsache, dass Rückenschmerzen und Haltungsschwächen im Kindes- und Jugendalter deutlich zugenommen haben. So weisen einige wissenschaftliche Studien auf einen „dramatischen“ Anstieg der Prävalenz von Rückenschmerzen mit zunehmendem Alter hin: von weniger als 10 % der unter 10-Jährigen bis zu 50 % bei 15- und 16-Jährigen (Sheir-Neiss et al. 2003). Somit kommt es insbesondere im Zuge der intensiven Wachstumsbeschleunigung während der Pubertät, zu einer auffälligen Häufung von Rückenbeschwerden.

Leergewicht und Tragegurte

Ein ergonomischer Schulranzen/Schulrucksack kann den Rücken entlasten. Dazu darf unter anderem das Leergewicht des Schulranzens 1.500 g bei einem Innenraumvolumen von mindestens 15 l nicht überschreiten.

Damit das Gewicht gleichmäßig auf den Rücken verteilt werden kann, müssen die Tragegurte mindestens 4 cm breit und ausreichend gepolstert sein. Außerdem sollten sie einfach zu verstellen sein.

Rückenteil und Fächeraufteilung

Beim Rückenteil des Ranzens ist zu beachten: Seitliche Erhöhungen und rutschfestes Material sorgen für einen optimalen Sitz. Eine atmungsaktive Polsterung ermöglicht eine bessere Luftzirkulation und eine ergonomische Konturierung entlastet die Wirbelsäule.

Wichtig ist ebenfalls die Ausrichtung der Fächeraufteilung. Sie muss so gestaltet sein, dass schwere Gegenstände dicht am Rücken platziert werden können.

Probetragen ist extrem wichtig

Um für den jeweiligen Kinderrücken den optimalen Schulranzen zu finden, ist es unbedingt erforderlich, dass der Ranzen beim Kauf Probe getragen, individuell angepasst und getestet wird.

Beckengurt - ergonomische Entlastung für Rücken und Schulter

Ein ergonomisch gestalteter Beckengurt ist ein wichtiger Bestandteil eines rückenschonenden Schulranzen-Systems. Er trägt aktiv zur Gesundheitsförderung bei und sollte bei der Auswahl eines Schulranzens unbedingt berücksichtigt werden – idealerweise in Kombination mit weiteren ergonomischen Features wie Brustgurt, gepolstertem Rücken und verstellbaren Trägern. Mechanische Systeme sind kinderleicht zu bedienen und motivieren zum regelmäßigen Einsatz.

Ist das Verhältnis zwischen Schulranzen-Gewicht und Gewicht des Kindes von Bedeutung?

Als ein wesentlicher Risikofaktor für das Auftreten von Haltungsschwächen und Rückenschmerzen im Kindes- und Jugendalter wird neben dem Bewegungsmangel und stundenlangem Sitzen auch die Belastung durch den beladenen Schulranzen/Schulrucksack diskutiert. Aus einem Schutzbedürfnis gegenüber den Heranwachsenden heraus wird jedes zusätzliche Gewicht kritisch betrachtet. Allerdings gibt es bisher keinen wissenschaftlich fundierten Beleg, dass Rückenschmerzen bzw. Haltungsschwächen ausschließlich dem Tragegewicht geschuldet sind.

Die Empfehlungen für ein Tragegewicht, welches 10 bis 12,5 % des Körpergewichts nicht überschreiten sollte, sind ebenfalls nicht fundiert belegt. Im Gegenteil: Ergebnisse der Kid-Check Studie der Universität des Saarlandes zeigen, dass durchschnittlich fitte Heranwachsende auch bei einem Tragegewicht von 20 % ihres Körpergewichtes keine Anzeichen von Überlastung zeigen, wohingegen körperlich schwächliche Kinder durchaus schon bei 12 % Tragegewicht Anzeichen einer Überbelastung aufweisen. Normwerte verleiten somit zu irreführenden Kaufentscheidungen und lenken den Blick von eigentlich komplexeren Problemen ab.

Die Diskussionen betreffend einer möglichen Gefährdung heranwachsender Rücken sind sehr vielseitig und stehen immer im Zusammenhang mit dem Alter, der individuellen Belastungsverträglichkeit (Kraft und Koordinationsleistung), der Belastungsdauer, der ergonomischen Qualität des Schulranzens/Schulrucksacks, dem individuellen Trageverhalten und weiterer sogenannter Risikofaktoren wie Bewegungsmangel und stundenlangem Sitzen.

Ergonomische Entlastung für Rücken und Schultern

Ein Beckengurt unterstützt die gesunde Haltung von Schulkindern, indem er das Gewicht des Ranzens spürbar auf Becken verlagert und so Rücken und Schultern entlastet. Über einen einfach zu bedienenden Drehknopf lässt sich beispielsweise der Gurt eines innovativen Systems stufenlos an den Körper anpassen – ganz ohne Hilfe durch Erwachsene. Die kindgerechte Handhabung motiviert so zum regelmäßigen Tragen und fördert eine ergonomisch sinnvolle Nutzung. Zusatzfeatures wie eine integrierte LED-Leuchte können zudem für zusätzliche Sichtbarkeit im Straßenverkehr und einen zusätzlichen Funfactor beim Kind sorgen.

1. Entlastung der Wirbelsäule

Der Beckengurt verlagert einen Großteil des Ranzengewichts von den Schultern auf das stabilere Becken. Dadurch wird die Wirbelsäule deutlich entlastet, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule.

2. Aufrechte Körperhaltung

Durch die bessere Gewichtsverteilung wird ein aufrechter Gang gefördert. Kinder neigen mit Beckengurt seltener zu einer nach vorne geneigten oder einseitigen Haltung, was Haltungsschäden vorbeugt.

3. Reduktion von Muskelverspannungen

Die gleichmäßigere Lastverteilung kann muskuläre Überlastungen in Nacken, Schultern und oberem Rücken verhindern – typische Beschwerden bei falsch getragenen oder überladenen Schulranzen.

4. Stabilisierung beim Tragen

Ein gut sitzender Beckengurt verhindert, dass der Ranzen bei Bewegung hin- und herrutscht. Das sorgt für mehr Tragekomfort, weniger Ermüdung und schützt insbesondere den kindlichen Bewegungsapparat.

5. Prävention langfristiger Haltungsschäden

Gerade in der Wachstumsphase ist eine gesunde Ranzenbelastung entscheidend, um Fehlhaltungen und Rückenschmerzen im Jugend- und Erwachsenenalter vorzubeugen.

Ist die Nutzung des Beckengurtes für Ihr Kind noch zu kompliziert, wird er oft nicht richtig umgebunden oder er kommt seiner wichtigen Aufgabe nicht nach. Mit einem mechanisch leichtgängigen Verschlusssystem, z. B. einem Drehknopf, geht die Einstellung sowie die Anpassung der Gewichtsverteilung kinderleicht.

Das Wichtigste für Erziehungsverantwortliche zusammengefasst

Schulranzen oder Schulrucksack? Zumeist wird nach den ersten 3 Schuljahren vom Schulranzen auf den Schulrucksack, der etwas „cooler" wirkt, gewechselt. Sie können aber auch mit Beginn der Grundschule beide Optionen wählen, wenn sie den ergonomischen Anforderungen entsprechen (siehe „Mindestanforderungen“).

         →  Machen Sie eine potentielle Gefährdung des Kindes nicht an Grenzwerten (z. B. 12 %) hinsichtlich des Tragegewichts fest.     
         →  Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nur das in die Schule mitnehmen, was sie wirklich brauchen.
         →  Achten Sie auf das richtige Tragen des Schulranzens/Schulrucksacks. Liegt er eng am Körper an? Sitz er nicht zu hoch und nicht zu niedrig?
               Sind schwere Ranzen-/Rucksackinhalte in den körpernahen Fächern verstaut?
         →  Be-lastung ist nicht immer auch Über-lastung.
               Das Tragen von Schulranzen/Schulrucksäcken hat auch einen positiven Trainingseffekt auf Muskeln und Knochen.
         →  Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kinder täglich viel und abwechslungsreich bewegen. Das fängt mit dem Schulweg an.
               Denn nur Kinder, die sich ausreichend bewegen sind fitte Kinder.
         →  In Mode gekommene Trolleys sind für Ihre Kinder keine Hilfe. Im Gegenteil, sie haben gleich mehrere Nachteile.

Auch für Studierende gibt es spezielle Rucksäcke, die gezielt auf ihre ergonomischen Anforderungen und den oft anspruchsvollen Studienalltag abgestimmt sind. Sie bieten nicht nur ausreichend Stauraum für Laptop, Bücher & Co., sondern entlasten auch wirksam den Rücken.

Eine Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V. (BAG).

Eine Fragebogenerhebung (insgesamt wurden knapp 2.000 Fragebögen ausgewertet) der BAG aus Wiesbaden an hessischen Grundschulen - Schuljahr 2005/2006 - hat interessante Erkenntnisse zu nachfolgenden Fakten geliefert (Dordel, Breithecker et al. 2007).

  • Schulweg des Kindes (wie weit, wie zurückgelegt)
  • Trageverhalten (Dauer, Tragegewohnheiten)
  • Tragegewicht

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Eine positive Erkenntnis war, dass mehr Kinder zu Fuß (74 %) zur Schule gehen, als immer vermutet wird. Dabei hatten die Kinder in der Mehrzahl (77,6 %) eine Schulweglänge von höchstens 1.000 m zu bewältigen und den Schulranzen (Schulrucksäcke waren zu dieser Zeit für die Grundschule noch nicht so verbreitet) somit für Hin- und Rückweg etwa eine halbe Stunde getragen.

Das Leergewicht der Schulranzen hat im Mittel mit einem Gewicht von 1,3 kg dem oberen Rand der Empfehlungen für Grundschüler entsprochen.

Das relative Schulranzengewicht – Gewicht des Ranzens (inkl. Inhalt) im Verhältnis zum Körpergewicht des Kindes – hat durchschnittlich 13,3 % betragen.

Hinsichtlich des Trageverhaltens konnte festgestellt werden, dass der Schulranzen von den Kindern zwar grundsätzlich auf dem Rücken getragen wurde, dieser aber in den wenigsten Fällen physiologisch positioniert war. Häufig war er mit zu langen Tragriemen zu weit hinten unten gelagert, sodass das Kind den oberen Rumpf als Kompensation deutlich nach vorn verlagern musste. Diese Situation stellt eindeutig eine unnötig hohe, in sagittaler Richtung asymmetrische Belastung der Wirbelsäule dar. Hier kommt es zu einer Kyphosierung der Wirbelsäule und Einengung des Brustkorbs, die nach Lai et al. (2001) zu einer Einschränkung von Lungenvolumina führt. Dieses Trageverhalten kommt u. a. dadurch vor, wenn dem Kind/seinen Eltern die Anforderungen an einen physiologischen Sitz des Schulranzens/Schulrucksackes über die Einstellung der Tragegurte nicht bekannt ist oder derselbe nicht über die notwendigen ergonomischen Anforderungen verfügt. Leider zeigt sich im Alltag eine eindeutige Tendenz zu diesem eher rückenschädlichen Trageverhalten. Dieses stellt eine unnötige Mehrbelastung für den Rücken dar.

Hier ist dringend Aufklärung erforderlich, insbesondere auch hinsichtlich der „coolen" Rucksäcke, die zwar superleicht, allerdings nicht die ergonomischen Kriterien erfüllen, die beispielsweise ein guter Schulrucksack aufweist.

Die Studie hat einmal mehr deutlich gemacht, dass neben den vielen Unsicherheiten betreffend Tragewicht, ergonomischer Anforderungen insbesondere das Trageverhalten eine dezidierte Aufklärung erforderlich machen. Mit der Gütesiegel-Auszeichnung der getesteten Schulranzen und Schulrucksäcke möchte die AGR hier einen wesentlichen Beitrag leisten.

Schlussbetrachtung

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Sie sind häufig stundenlangen Sitzbelastungen auf ergonomisch unzureichenden Sitzmöbeln sowohl in der Schule als auch in der Freizeit ausgesetzt und ein meist zu schwerer und nicht richtig getragener Schulranzen wird sie über Jahre hinweg begleiten. Hinzu kommt eine deutliche Verringerung ihrer Bewegungszeiten. In ihrer Summe können diese Bedingungen dazu führen, dass u. a. die Entwicklung der Körperhaltung negativ beeinflusst wird und Rückenschmerzen entstehen.

Grundsätzlich muss, solange sich das Haltungs- und Bewegungssystem noch in der Entwicklung befindet, von einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber Fehlbelastungen jeder Art ausgegangen werden. Umso bedeutender ist es, schon im Kindesalter auf ergonomische Bedingungen aufmerksam zu machen. Dazu gehört auch das Tragen eines ergonomischen Schulranzens, der mit einem maximalen Zusatzgewicht von 15 % des Körpergewichtes auf dem Rücken getragen werden muss. Dabei sollte das regelmäßige Tragen des Ranzens auch als angemessener Trainingsreiz für den sich entwickelnden Bewegungsapparat positiv gewertet werden.

Für Empfehlungen hinsichtlich ergonomischer Schul- und Freizeitmöbel orientieren Sie sich bitte an den bereits AGR-zertifizierten Produkten für einen gesunden Kinderrücken.

Quelle: Dr. Dieter Breithecker, Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltung und Bewegungsförderung.

Checkliste für rückengerechte Schulranzen und Schulrucksäcke

  • Zum Tragegewicht wurde bereits im obigen Text eine Empfehlung ausgesprochen. Entsprechend soll das Leergewicht für einen Schulranzens/Schulrucksacks folgende Werte nicht überschreiten:
    • Im Grundschulalter circa 1.300 g
      (bei einem Innenraumvolumen von mind. circa 15 l)
    • Für weiterführende Schulen circa 1.500 g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 25 l)
  • Die Schulterträger müssen
    • gut gepolstert und ergonomisch geformt sein: Durch die Formgebung (S-Form) beispielsweise, wird der Nackenbereich zur Vermeidung von Druckstellen ausgespart. Weiterhin dürfen sie keine reizende Reibung auf Schulterhöhe erzeugen.
    • vor einem Abrutschen von den Schultern gesichert werden können, dies kann z. B. durch einen höhen und längenverstellbaren Brustgurt erfolgen.
    • mind. 4 cm breit sein und aus rutschfestem Material bestehen.
    • leichtgängig verstellbar und optimal auf die Proportionsunterschiede einstellbar sein.
    • durch ihre Verstellbarkeit (Schulterhöhenverstellung) ein rumpfnahes nahes Platzieren des Rucksacks ermöglichen.
  • Die im Bereich des Rückens anliegende Seite vom Schulranzen/Schulrucksack muss eine stabile ergonomische Konturierung (unter Berücksichtigung der physiologischen Form der Wirbelsäule) aufweisen.
  • Das Rückenpolster muss weiterhin so gestaltet sein, dass ein komfortables Tragen ermöglicht wird und das die Dornfortsätze der Wirbelsäule keiner Druckbelastung ausgesetzt sind. Dabei sollte möglichst viel Gewicht auf dem Becken (hinterer oberer Beckenkamm) lasten, sodass die Schultern entlastet werden. Die Hauptlast verteilt sich so seitengleich entlang der Wirbelsäule. Der Inhalt darf nicht auf den Rücken des Kindes durchdrücken.
  • Da der Schulranzen/Schulrucksack eng am Rücken anliegt, muss die Polsterung, zur Belüftung und Verminderung eines Wärmestaus, atmungsaktiv sein.
  • Laufen und Springen gehört zum natürlichen Bewegungsdrang der Kinder. Um Pendelbewegungen weitestgehend zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass sich der Schulranzen/Schulrucksack stabil und sicher am Körper fixieren lässt. So kann das Gewicht optimal von den Schultern auf den oberen Beckenkamm verlagert werden. Dies erfolgt z. B. durch entsprechende Gurtsysteme.
  • Ein rückennahes Platzieren und Tragen schwerer Gegenstände muss ebenfalls möglich sein, z. B. durch eine entsprechende Fächeraufteilung im Innenteil, Kompressionsgurte oder einem Tunnelzug mit Kompressionseffekt.
  • Verfügen der Schulranzen/Schulrucksack über seitlich angebrachte Verstaumöglichkeiten, so ist darauf zu achten, dass diese möglichst gleichmäßig befüllt werden um eine optimale Lastverteilung zu ermöglichen. Andernfalls kommt es zu einer negativen einseitigen Belastung.
  • Leichtgängige und intuitiv einfach zu bedienende Schließmechanismen.
  • Um den Schulranzen/Schulrucksack einfach vom Boden aufzunehmen um ihn dann auf dem Rücken zu platzieren muss eine komfortable Anhebehilfe (Tragegriff) vorhanden sein.
  • Der Rucksack muss selbständig und sicher stehen können. Zum Beispiel durch einen verstärkten Boden.

        Darüber hinaus sind für den Schulrucksack die
        zwei folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  • Eine leicht handhabbare Rückenlängenanpassung, passt die Höhe des Schulranzens individuell über eine Größenskalierung an. Der Ranzen lässt sich optimal an die Körperhöhe des Heranwachsenden anpassen. Der Verstellungsmechanismus darf dabei keinen Druck auf den Rücken des Kindes erzeugen.
  • Ein (abnehmbarer) Beckengurt mit weich gepolsterter Beckenflosse muss vorhanden sein. Dieser verlagert das Gewicht optimal von den Schultern auf den hinteren, oberen Beckenkamm.

        Auch beim Schulranzen sinnvoll

  • Eine leicht handhabbare Rückenlängenanpassung, passt die Höhe des Schulranzens individuell über eine Größenskalierung an. Der Ranzen lässt sich optimal an die Körperhöhe des Kindes anpassen. Der Verstellungsmechanismus darf dabei keinen Druck auf den Rücken des Kindes erzeugen.
  • Ein (abnehmbarer) Beckengurt mit weich gepolsterter Beckenflosse sollte vorhanden sein. Dieser verlagert das Gewicht optimal von den Schultern auf den hinteren, oberen Beckenkamm.
  • Intuitiv zu bedienende Gurtsysteme erhöhen die Akzeptanz für die Nutzung und ermöglichen zudem ein einfaches An- sowie Ablegen des Schulranzens.
  • Falls Ihr Kind Probleme bei der Bedienung eines herkömmlichen Beckengurtes hat, kann ein mechanisch verstellbarer Beckengurt die Lösung sein. Mit einem mechanisch leichtgängigen Verschlusssystem, z. B. einem Drehknopf, geht die Einstellung sowie die Anpassung der Gewichtsverteilung kinderleicht.

Mindestanforderungen

  • Ein dem Alter des Heranwachsenden angemessenes Leergewicht
    • im Grundschulalter ca 1.300g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 15 l)
    • für weiterführende Schulen ca.1.500g
      (bei einem Innenraumvolumen von mindestens 25 l)
  • Schulterträger (Tragegurte): gut gepolstert, ausreichend breit, leichtgängig verstellbar, rutschsicher
  • Brustgurt: längen- und höhenverstellbar

  

  • Rückenteil: ergonomische Konturierung, druckstabil, atmungsaktiv, rutschfest
  • Stabil und sicher am Körper zu fixieren
  • Rückennahes Platzieren schwere Gegenstände
  • Gleichmäßige Lastverteilung bei außenliegenden Verstaufächern
  • Intuitive Verschließmechanismen
  • Komfortable Anhebehilfe (Tragegriff)
  • Sicherer Stand
  • Rückenlängenanpassung [Nur Rucksack]
  • Beckengurt [Nur Rucksack]

Außerdem sinnvoll

  • Rückenlängenanpassung [Schulranzen]
  • Beckengurt [Schulranzen]
  • Mechanisch leichtgängig verstellbarer Beckengurt [Schulranzen]

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Coocazoo

Schulrucksäcke

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Coocazoo
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Dresdner Str. 9
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Tel. 09091/50 20
Fax 09091/50 24 67
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DerDieDas

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DerDieDas
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90411 Nürnberg
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Innovabag
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Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie das Kartenspiel zu einem Preis von für 6 Euro (anstatt 12 Euro)  zzgl. Versandkosten.
Bei Abnahme von 50 Stück kann ein Großabnehmerrabatt gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden PDF.

Bestellschein für das Kartenspiel als PDF ausdrucken, ausfüllen und abschicken

Bitte den Bestellschein an die Praxis Portwich schicken und vermerken Sie auf dem Bestellschein Ihre AGR-Fördermitgliedschaft.

Sparen Sie bis zu 20% bei Sixt Mietwagen

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie bei Sixt einen Preisnachlass von bis zu 20 %.
Einfach auf den Buchungslink www.sixt.de klicken. Sie müssen keinen Code angeben. Der Rabatt wird automatisch in der Buchung inkludiert.

Golfeinsteigerangebote Hotel & Resort Defereggental

Als AGR-Fördermitlgied erhalten Sie folgende Angebote:

Die Golf-Woche

An- und Abreise jeweils samstags oder sonntags, 7 Übernachtungen im Luxus-doppelzimmer, einschließlich Gourmethalbpension, 4 Greenfees für die neue 18-Loch Golfanlage des Dolomitengolf Lienz, Weinprobe im Weinkeller. Pro Person im Luxusdoppelzimmer: 549 Euro statt 563 Euro (Nebensaison) bzw. 625 Euro statt 637 Euro (Hauptsaison).

Das große Golfeinsteigerangebot

7 Übernachtungen im Luxusdoppelzimmer, Frühstück und Gourmetmenü am Abend, 5-tägiger Platzreifekurs bis zur Platzerlaubnis, Leihausrüstung, Eintritt in den Club Dolomitengolf (Mitgliedschaft), erste Jahresgebühr für das lfd. Kalenderjahr (im Folgejahr beträgt die Jahresgebühr 248 Euro zuzüglich 36 Euro Verbandsabgabe). Preis pro Person in Defereggental: 999 Euro statt 1150 Euro; Ihr Vorteil: 151 Euro

Generell gilt: Bei Buchungen von 8 Übernachtungen zahlen Fördermitglieder nur 7 Übernachtungen. Ihr Vorteil: Je nach Saison sparen Sie nochmals zwischen 100 Euro und 200 Euro.

Einfach bei der Buchung auf Ihr AGR-Fördermitgliedschaft hinweisen und bei Anreise Ihre Mitgliedsbestätigung vorlegen.

Sparen Sie 20% bei aeris Aktivsitzmöbeln

Als AGR-Fördermitglied erhalten Sie beim Kauf (Eigenbedarf) eines aeris Swopper, Swoppster oder eines Muvman einen Preisnachlass von 20 %.
Dies entspricht z. B. beim aeris Swopper einer Ersparnis von ca. 100 Euro!

Hinweis: Sie müssen vor dem Kauf bei uns eine Eigenbedarfsbestätigung anfordern, diese wird gleichzeitig in Kopie an einen Ansprechpartner des Herstellers gesendet. Der Hersteller wird sich dann innerhalb von 10 Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen um alle erforderlichen Details zu besprechen.

→ Bestellformular Eigenbedarfsbestätigung öffnen