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Wussten Sie, dass auch die Gestaltung unseres Umfelds und Produkte des täglichen Lebens unmittelbar Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben? Entdecken Sie hier alle mit dem AGR-Gütesiegel "Geprüft & empfohlen" ausgezeichneten Produkte. Klicken Sie sich einfach durch - Sie werden überrascht sein!

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AGR-geprüfte Produkte

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Faszien-Physiotherapie hilft heilen

Rückenschmerzen selbst behandeln mit den Tipps von Gabriele Kiesling

Wusstest du schon:
Mehr als 90% der Rückenschmerzen sind nicht bandscheibenbedingt! Vielmehr kommen die Schmerzen von einer Veränderung der großen lumbalen Rückenfaszie. Diese Beschwerden sind in der Regel reversibel; also umkehrbar. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Faszien-Physiotherapie. Diese moderne Methode hilft die Wirbelsäule in's Lot zu bringen, die Faszienstrukturen zu verbessern und durch medizinische Trainingstherapie systematisch Rückenschmerzen vorzubeugen.

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Mit der AGR rückengerecht in Fahrt

Findest du nicht auch, dass wir ganz schön viel Lebenszeit hinter dem Steuer verbringen? Über 40% der deutschen Autofahrer sind täglich mehr als eineinhalb Stunden im Auto unterwegs. Denken wir nur an bestimmte Berufsgruppen wie Taxifahrer, Paketzusteller, Berufskraftfahrer oder Handelsvertreter – bei ihnen ist es sogar noch mehr. Woran wir häufig nicht denken, ist, dass die Zeit im Auto oft eine große Belastung für unseren Rücken ist. 

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Skoliose - wenn sich die Wirbelsäule krümmt und verdreht

Hast du schon einmal was von einer Skoliose gehört? Das ist eine Seitenverbiegung der Wirbelsäule, bei der auch gleichzeitig die Wirbelkörper verdreht sind. Diese Verkrümmung kann nicht mehr aufgerichtet oder begradigt werden. Das Deutsche Skoliose Netzwerk (DSN) klärt uns ganz genau auf:

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Ein gesunder Kinderrücken ist die Basis

Die Eltern unter uns werden es kennen: Wenn wir an die Entwicklung unserer Kinder denken, kommt uns nur selten die Entwicklung ihres Rückens in den Sinn. Rückenschmerzen bei Kindern? Das ist für viele unvorstellbar. Aber warum eigentlich? Das Thema ist auch in jungen Jahren schon so wichtig. Rückenschmerzen kennen kein Alter und gerade im frühen Kindesalter werden die Grundsteine für die spätere Gesundheit gelegt. Dabei können Umgebungen und bestimmte Verhältnisse die Entwicklung der Kleinen und deren Rückengesundheit fördern.

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Minipausen im OP und in der Küche eines Krankenhauses

Gastbeitrag von Verena Landmeier mit hilfreichen Tipps für eine physische und psychische Entlastung in nur zwei Minuten. 

Die Beratung rund um gesundes Arbeiten und gesunde Arbeitsabläufe ist im Bereich Büro mittlerweile Standard für Ergonomiefachkräfte. Doch wie sieht es mit Bereichen aus, für die es noch keine Schablonen gibt?

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Cardio & more – rückengesunde Sportarten für jede Jahreszeit

Geht es dir ähnlich? Nach einem langen Arbeitstag vor dem Rechner wollen wir nur noch nach Hause und ab auf die Couch! Endlich Ruhe und Entspannung, das haben wir uns schließlich verdient. Früher oder später wird er sich dann aber doch melden, unser Rücken. Und das ja auch irgendwie zu Recht. Ganz schön nervig, sich dann noch nach dem wohlverdienten Feierabend mit den Schmerzen herumzuplagen, oder? Wir sagen: das muss nicht sein! Sport hilft dir dabei, deinen Rücken zu kräftigen und Rückenschmerzen zu vermeiden. Aber Vorsicht! Nicht alle Sportarten sind gesund für unseren Rücken, deshalb haben wir für dich mal genauer hingeschaut.

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Rein in die Schuh-Komfortzone

Für die Mädels unter uns gehört sie sicherlich zu den „Must-Watch-Series“, die Rede ist von Sex and the City. In der Serie geht es um Freundschaften, Beziehungen, alltägliche Probleme und? Ganz klar: High Heels! Spätestens seitdem Carrie & Co. sich auf den hochhackigen Schuhen durch den New Yorker Dating-Dschungel kämpfen sind sie Statussymbol. Sie strecken das Bein optisch, gelten als elegant, cool und sexy. Und wir können es nicht verleugnen: Viele Frauen bewegen sich auf Absätzen durch’s Leben. Ein hoher Absatz kann uns das Gefühl geben, stilbewusst mitten im Leben zu stehen. Doch was dem Selbstbewusstsein und dem Auftreten hilft, ist nicht immer auch gesund für unsere Füße oder den Rücken.

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Go Go Gadgets für einen kräftigen Rücken

Wusstest du, dass unsere Muskeln echte Teamplayer sind? Um zu funktionieren benötigen sie mindestens einen Partner, besser noch ein großes Team. Eigentlich logisch, dass sie auch in Gemeinschaft trainiert werden möchten, oder? Alleine um uns aufrecht zu halten und die Gelenke bewegen zu können, leisten etwa 150 Muskeln im Rücken echte Schwerstarbeit. 

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Rückenschmerzen durch Übergewicht

Rückenschmerzen kommen von zu langem Sitzen, oder? Nicht nur! Auch Übergewicht kann eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Schmerzen spielen. Dahinter steckt meistens eine schwache Muskulatur im Rücken. Übergewicht kann das Problem verstärken, weil es die Belastung auf den Rücken erhöht. Was kann ich nun aber als übergewichtige Person tun, um die Rückenschmerzen loszuwerden?

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Grüner Daumen kennt keinen Schmerz

Gemüsebeet oder Blütenpracht? Gehörst auch du zu den vielen Hobbygärtnern, die während ihrer heißgeliebten Gartensaison gar nicht genug von Säen, Düngen, Schneiden und Co. bekommen? Aber aufgepasst: Wer zu viel Unbedachtes im Garten leistet, dem drohen Rückenschmerz und Verspannung. Wenn es richtig schiefläuft, kann auch mal ein Hexenschuss das Dankeschön frisch eingebrachter Gartenpflanzen sein.

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Mini-Trampoline

Minitrampoline

Schwingen - macht Spaß und hält fit!

Zur Erhaltung der Rückengesundheit sollte die Rückenmuskulatur durch ein gezieltes Aufbautraining gestärkt werden, damit sie ihre Funktion, die Wirbelsäule zu stützen und die Bandscheiben zu entlasten, erfüllen kann.

Sinnvoll und äußerst effektiv ist als Trainingsgerät ein besonders konstruiertes, hochelastisches Mini-Trampolin, auf dem man „schwingt“ statt „springt“, was nicht nur Herz und Kreislauf gut tut, sondern gleichzeitig das Atmungssystem aktiviert und die Koordination fördert. Da es außerdem dem Rücken Gutes tut und zudem noch viel Spaß macht, ist es ein ideales Trainingsgerät, für jeden geeignet, ob jung oder alt, selbst für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Sogar eingefleischte Sportmuffel genießen die sanfte, dennoch hochwirksame Schwingung und profitieren dabei von der positiven physischen und psychischen Aktivierung.

mann macht sport auf mini trampolin

Sanfte Abfederung

Seilgefederte Trampoline lösen neuerdings spiralgefederte Geräte ab. Sie zeichnen sich durch einen hohen Spaßfaktor und therapeutischen Wert aus. Die runden Mini-Trampoline haben einen Durchmesser von einem bis eineinhalb Metern und sind bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Matteneindringtiefe ermöglicht einen sehr sanften und langen Bremsweg. Dadurch entsteht ein spontaner Entspannungsreflex. Gelenke und Bandscheiben werden durch die sanfte Abfederung nur gering belastet. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten in der Prävention und Rehabilitation, besonders bei den gängigen Zivilisationskrankheiten. Das Training auf dem Mini-Trampolin zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus und ist eine beliebte Therapiemaßnahme.

Was sind die wichtigsten Effekte beim Training auf einem Minitrampolin?

Durch die unwillkürliche An- und Entspannung der Muskulatur wird jede einzelne Körperzelle aktiviert und damit eine hohe Stoffwechselaktivität ausgelöst. Der Chef-Kardiologe Dr. Altmann von der Klinik Bad Gottleuba ist beim Einsatz einer Trampolin-Ergometrie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Patienten durch die Freude an der Bewegung die Therapie zu Hause auf dem Trampolin selbständig und gerne fortführen. Der Mediziner spricht von einer hohen Lebensqualität und einer besseren Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung.

Trainingsumfang und -intensität

Es ist praktisch unmöglich, sich zu überanstrengen. Fünfzehn bis zwanzig Minuten tägliches Schwingen reichen schon zum Aufbau positiver Effekte. Dazu zählt zum Beispiel die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, des Bindegewebes und der Rückenmuskulatur oder die Steigerung der Konzentration. Darüber hinaus bewirkt die Pumpwirkung in der Beinmuskulatur eine ausgeprägte Lymphdrainage. Weiterhin wird der Stoffwechsel aktiviert, was eine Förderung der Verdauung und eine Gewichtsreduktion nach sich zieht. Durch die Stärkung der Knochen ist das Schwingen auf dem Mini-Trampolin auch als Prävention gegen Osteoporose wirksam.

Wirkungsgrad

Durchgeführte Untersuchungen über den Wirkungsgrad von Minitrampolinen ergaben, dass das Trampolin-Training für den Übenden umso anstrengender ist, je härter diese gespannt sind, das heißt je schwächer die Schwingungsamplitude ist. Damit steigt auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Umgekehrt wurde aufgezeigt, dass bei der Zunahme der Schwingungsdauer - also bei Verlängerung der Schwingungsamplitude - die körperliche Anstrengung abnimmt. Die gesundheitlichen Wirkungen nehmen ganzheitlich betrachtet zu. Insgesamt ermöglichen weich gefederte Trampoline eine wesentlich größere Stoffwechselleistung, schonen Gelenke und Bandscheiben, fördern die Muskulatur und tragen zur Entspannung bei.

Checkliste für rückengerechte Minitrampoline

  • Nutzungs- und Sicherheitshinweise müssen mitgeliefert werden. Ideal ist die Möglichkeit der Einweisung durch erfahrene Berater bzw. medizinisches Personal.
  • Individuelle Anpassbarkeit an Körpergewicht und Körpergröße, damit sich die Möglichkeiten eines Mini-Trampolins optimal entfalten können.
  • Hohe Elastizität und optimale Lastenverteilung, z. B. durch Aufhängung mittels Einzelseilringen und einer Schwungmatte. Je länger der Bremsweg, desto anspruchsvoller ist die intermuskuläre Aktivität.
  • Die Aufhängung der Matte durch elastische Gummiseilringe anstelle der herkömmlichen Stahlfedern bringt eine weiche harmonische Schwingung zustande.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ob im Büro oder Wohnzimmer. Auch für Schulen und Kindergärten sowie Reha- und Senioreneinrichtungen ist es gut geeignet.
  • Gerade wenn das Gerät von Kinder genutzt wird, kann eine Randabdeckung beim Hüpfen und Toben vor blauen Flecken schützen.
  • Für ältere Personen sind Haltegriffe eine wichtige Schutzmaßnahme, auch um das Auf- und Absteigen zu erleichtern.
  • Klappbeine sind empfehlenswert, denn damit kann man das Mini-Trampolin nach dem Training platzsparend abstellen. Idealerweise bleibt es natürlich aufgebaut, um auch schnell mal zwischendurch genutzt werden zu können.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre
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schwingen auf minitrampolin hält fit

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Triggerpunkt- und Faszienbehandlung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Greifen Sie sich in diesem Augenblick in den Nacken- oder Schulterbereich, weil es ihnen dort weh tut? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Manch einer ertastet dabei sogar mehr oder weniger große Knubbel, die auf Druck sensibel reagieren. Dabei handelt es sich um sogenannte myofasziale Triggerpunkte, die wie verklebte Faszien als häufige Ursache für Rückenschmerzen gelten. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie Ihre Schmerzen auch am Arbeitsplatz behandeln können, fassen wir hier für Sie zusammen.

frau behandelt faszien am arbeitsplatz

Was sind myofasziale Triggerpunkte?

Myofasziale, also im Muskel- und Fasziengewebe vorkommende, Triggerpunkte sind punktförmige, knötchenartige Verhärtungen. Sie treten vor allem in den Muskelbereichen auf, die für die Bewegungen zuständig sind. Häufig ist der Nacken-, Schulter- und Rückenbereich besonders betroffen. Ihre Ursachen sind vielschichtig. Am Anfang stehen beispielsweise Bewegungsarmut, zu langes Sitzen, Fehl- und Zwangshaltungen, Stress, aber auch falsche Ernährung oder Verletzungen. Verklebungen innerhalb der Faszienschichten (landläufig auch Bindegewebsschichten genannt) sind oftmals die Folge. Dies kann die Durchblutung, die Nerven und den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe stören. In der Fachwelt spricht man dann von lokalen Kontraktionsknoten – der sogenannte Triggerpunkt entsteht.Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.
Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

Triggerpunkte finden und Symptome erkennen

Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.

Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

 

Faszien – was sind sie nun genau und welche Probleme können sie machen?

Eine weitere Ursache für Schmerzen können Faszien sein. Faszien sind ein großes “Sinnesorgan” und Kommunikationssystem im Körper. Diese können Sie sich wie ein riesiges Netzgebilde vorstellen, das wichtige Aufgaben für die Körperwahrnehmung, Gelenkstabilität und Feinkoordination erfüllt.

Die natürlichen Feinde der Faszien heißen Bewegungsmangel und ihre gleichförmige, sich stetig wiederholende Beanspruchung. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt. Es kommt zu schmerzhaften Verspannungen und Muskelschmerzen.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie unter schmerzhaften Triggerpunkten oder verklebten Faszien leiden, haben Sie mehrere Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Die klassische Faszienbehandlung, Akupunktur oder Massagen durch Spezialisten können helfen.

Sehr einfach und effizient ist die Eigenbehandlung von Faszien. Dadurch lösen Sie Verklebungen und verändern die Fließeigenschaft der Flüssigkeit in Ihren Faszien und unterstützen so die Durchblutung sowie die Wasseraufnahme. Dadurch verbessern Sie die Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit.

Letztendlich führt dies zu einem Plus an Beweglichkeit und zur Linderung der Schmerzen.

Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Zur Behandlung von Faszien gibt es verschiedene Hilfsmittel, allerdings ist nicht jedes gleich gut für den Arbeitsplatz tauglich. Einfach in der Anwendung ist beispielsweise der TensionTerminator. Dieses geniale Hilfsmittel eignet sich daher besonders für Unternehmen und deren Mitarbeiter.

Der TensionTerminator ist ein Medizinprodukt, welches von Physiotherapeuten zur Eigenbehandlung von Myofaszialen Verspannungen, eigens für die Anwendung direkt am Arbeitsplatz, entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um zwei Faszienbälle, auch Twinball oder Duoball genannt, die höhenverstellbar auf einer Schiene an der Wand montiert sind. Diese Form der Faszienbälle (Doppelkugel) eignet sich besonders gut für den Nacken- und Rückenbereich. Sie haben unterschiedliche Größen und kommen insbesondere bei ziehenden Schmerzen entlang des Rückens zur Anwendung.

Ein weiteres Modul des TensionTerminators ist ein klappbarer Hebel zur Triggerpunktbehandlung.
Die zwei Nasen des Hebels - eine ist nach vorne, die andere nach unten ausgerichtet -„ersetzen“ den Daumen des Therapeuten. Mit dem nötigen Druck können sie die Triggerpunkte lösen.

Durch die Höhenverstellbarkeit der Module können Mitarbeiter so jede Verspannungszone im gesamten Rücken gut erreichen und selbst behandeln.

Den Hebel richtig anwenden

Die Anwendung des Hebels ist denkbar einfach. Bei punktuellen Schmerzen stellen Sie sich rücklings an die Metallschiene und positionieren den ausgeklappten Hebel genau auf den Schmerzpunkt. Bei Schmerzen im oberen Nackenbereich können Sie dabei die Finger der gegenüberliegenden Hand zur Hilfe nehmen, um den Triggerpunkt zu ertasten. Mit der unteren Nase des Hebels ist es so möglich Druck auszuüben. Wichtig ist es dabei, die Schultern schön locker zu lassen, um die Spannung nicht unnötig zu erhöhen.
Bei allen anderen Triggerpunkten im Rücken- und Beckenbereich wird die vordere Nase des Hebels verwendet.

Massage und Faszientherapie zugleich

Bei Schmerzen entlang der Wirbelsäule stellen Sie sich rücklings an einen der beiden Duobälle. Die Wirbelsäule muss so positioniert werden, dass sie sich genau mittig zwischen den beiden Bällen befindet. Dann die Arme vor der Brust kreuzen und mit rundem Rücken in langsamem Tempo auf- und abrollen. Über die Beinstellung können Sie dabei den Druck variieren, welcher auf den zu behandelnden Bereich ausgeübt wird. Je weiter die Beine von der Wand wegrücken, desto stärker erhöhen Sie den Druck. So können Sie ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden die Belastung steuern.

 

Wo kann ich ein solches Hilfsmittel im Unternehmen einsetzen?

Entsprechende Hilfsmittel sollten dort eingesetzt werden, wo sich die Mitarbeiter aufhalten. Also zum Beispiel im Büro, in der Produktion, im Lager oder in der Logistik. Wobei selbstverständlich alle Arbeitsplatzbestimmungen berücksichtigt werden müssen. Als ideale Aufstellorte haben sich jene Bereiche erwiesen, in denen die Mitarbeiter Pause machen, wie z.B. Kaffeeküchen oder im Druckerbereich. Im Grunde überall dort, wo Mitarbeiter eine ihre Pause zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zur Steigerung Ihres Wohlbefindens nutzen können.

Die Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter das Hilfsmittel dankbar annehmen, wenn es gut sichtbar und leicht zu erreichen ist. Schnell wird die Anwendung so zur Normalität.

Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerz- und Verspannungssituation in der Belegschaft. Ebenso wird das Bewusstsein für Verspannungen, Ergonomie und Bewegung am Arbeitsplatz deutlich gesteigert.

Checkliste für rückengerechte Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

  • Das Hilfsmittel muss alle aktuellen gesetzlichen Normen die an ein Medizinprodukt gestellt werden erfüllen. Sofern eine Anbringung an Wände erforderlich sein sollte, muss diese ebenfalls problemlos möglich sein.
  • Wichtig ist, dass Sie das Hilfsmittel schnell und intuitiv nutzen können. Dies steigert die Bereitschaft es auch in Anspruch zu nehmen. Daher muss es schnell ohne zusätzliches Equipment oder Aufbauzeiten einsatzbereit sein. Weiter wichtig, es muss sich auf den Schmerzbereich und somit in der Höhe einstellen lassen.
  • Da mitunter fast das ganze Körpergewicht auf dem Hilfsmittel lastet, sind Formstabilität und Robustheit eine Grundvoraussetzung.
  • Achten Sie darauf, gerade wenn es im Dauerbetrieb eingesetzt wird, dass das Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen ist. Durch die Nutzung von unterschiedlichen Personen ist es darüber hinaus wichtig, dass alle Komponenten abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar sind. Die Desinfektionsmittelbeständigkeit aller Bauteile ist besonders in sogenannten „Reinräumen“ und in Gesundheitseinrichtungen zu berücksichtigen.
  • Für eine erfolgreiche Faszienbehandlung müssen Sie die Rollbewegungen bewusst steuern können und in mindestens zwei Richtungen, z. B. durch den Einsatz von beweglichen Duobällen, ausüben können.
  • Für die Behandlung von Triggerpunkten gilt, dass sie über eine entsprechend variabel einsetzbare und stabile Vorrichtung ermöglicht wird. Nur so kann das Hilfsmittel auch von unterschiedlich großen Personen korrekt angewendet werden.
  • Je nach Person kann das Schmerzempfinden unterschiedlich stark auftreten. Daher muss das Hilfsmittel durch eine Variation der Übungsausführungen unterschiedliche Intensitäten/Druck zulassen. Hier liegt ein großer Vorteil der Wandanbringung gegenüber einer auf dem Boden genutzten Faszienrolle, die sonst verrutschen kann. Durch das eigene Körpergewicht können Sie den Druck und die Intensität wohl dosieren.
  • Für eine korrekte Bedienung gilt auch hier der Grundsatz: nichts geht ohne eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung. In dieser muss Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen vermittelt werden sowie ein Verweis auf mögliche Kontraindikation erfolgen.

Mindestanforderungen

  • Es handelt sich um ein Medizinprodukt
  • Wirksame, einfache, sichere und intuitive Handhabung
  • Einsetzbar am Arbeitsplatz
  • Formstabil, robust, abriebfest und wasserunlöslich
  • Reinigungsfähig und desinfizierbar
  • Ermöglicht gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Unterschiedliche Intensitäten/Druck durch Variation der Übungsausführungen
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen

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Handtrainingsgeräte

Handtrainingsgeräte

Stabilisationstraining mit kleinen Handtrainern

Der größte Feind des Rückens ist körperliche Inaktivität. Vor allem zu langes Sitzen lässt die Rückenmuskeln verkümmern. Millionen Menschen sind betroffen und werden später im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Rückenschmerzen geplagt. Das effektivste Gegenmittel ist ein Plus an gezielter Bewegung. Mit den richtigen Trainingsgeräten ist gezielte Bewegung ganz einfach und mit kleinen Handtrainern auch überall durchführbar. Warum das so ist und wie ein optimales Rückentraining aussieht, lesen Sie hier.

detail hand mit brasil handtrainer

Wie sieht optimales Rückentraining aus?

Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Ausflug in die Anatomie: Im Rücken sind rund 150 Muskeln dafür zuständig, uns aufrecht zu halten. Sie liegen in drei Schichten übereinander und es sind vor allem die tiefliegenden Muskeln, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Mit speziellen Trainingsgeräten lässt sich diese tiefe Schicht – auch autochthone Muskulatur genannt – optimal trainieren.

Die wohl wichtigste Eigenschaft dieser ganz speziellen Trainingsgeräte: Sie müssen einen dosierten Impuls in hoher Reizdichte erzeugen. Kleine schnelle Schüttelbewegungen, Mini Moves genannt, sorgen für diese Impulse auf die tiefliegende Muskulatur und sind so für den sogenannten Impact-Effekt verantwortlich. Mini Moves sprechen vor allem die Fasern der autochthonen Muskulatur an, die sich vom Becken über den Brustkorb bis hin zum Kopf entlang der Wirbelsäule ziehen. Natürlich profitieren auch die beiden darüber liegenden Muskelschichten von Trainingsprogrammen, die den Impact-Effect nutzen.

Der Impact-Effect macht den Unterschied

Der Impact-Effekt kann durch einen Hohlkörper erzielt werden, dessen Füllung aus Luft plus Gewichtskörper besteht. Diese Hohlkörper, die einzeln oder im Duo zum Einsatz kommen, verfügen zum Beispiel über eine genoppte Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslösen. Diese Geräte liegen gut in der Hand, sodass sie in verschiedenen Ausgangsstellungen – Stehen, Sitzen und Liegen – benutzbar sind.

Der Tiefensensibilitätssinn nutzt körpereigene Meldeorgane (Propriozeptoren), die dem Nervensystem die Stellung und Lage des Körpers im Raum permanent mitteilen. Diese Organe leiten die Informationen mit einer Geschwindigkeit von 650 Stundenkilometern weiter an die tiefliegenden Muskeln. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit werden die Bewegungen dann nicht mehr bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig übers Rückenmark. Je besser das funktioniert und je kräftiger die tiefliegenden Muskeln sind, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

Checkliste für rückengerechte Handtrainingsgeräte

  • Die Handtrainingsgeräte sollen dosierte Bewegungsimpulse in hoher Reizdichte erzeugen können, da diese Impulse die tiefliegenden Muskeln zur Rumpf-Stabilisierung ansprechen. Daher sollten sie nicht komplett mit einem Gewicht befüllt sein, also anders als eine Hantel.
  • Das gleichzeitige Training mit links und rechts muss möglich sein. Die Geräte sollten paarweise angeboten werden.
  • Die Geräte sollten gut in der Hand liegen und bei der Nutzung nicht als unangenehm empfunden werden. Die Oberfläche sollte die körpereigenen Meldeorgane für die Tiefensensibilität ansprechen – Stichwort genoppte Oberfläche.
  • Zum Trainieren sind keine großen Gewichte erforderlich, dennoch sollten die Geräte nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein: 250 bis 500 Gramm sind ideal.
  • Gerade für Einsteiger ist es wichtig, eine leicht verständliche Anleitung zu haben. Eine entsprechende Trainingsanweisung sollte dem Trainingsgerät beiliegen.
  • Die Trainingsgeräte sollten auch im Wasser einsetzbar sein. Dafür sind Handschlaufen wichtig, damit die Geräte nicht so leicht verloren gehen.

Mindestanforderungen

  • Paarweise erhältlich zum zeitgleichen Training in linker und rechter Hand
  • Komfortable Handhaltung
  • Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslöst
  • Erzeugung eines dosierten Impulses in hoher Reizdichte: Impact-Effekt
  • Einsetzbar in verschiedenen Ausgangsstellungen
  • Angenehmes Gewicht (250-500 Gramm)
  • Hohe Produkt- und Materialqualität
  • Leicht erlern- und umsetzbar
  • Verständliche Anleitung mit Trainingszielen

Außerdem sinnvoll

  • Im Wasser einsetzbar

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Gymnastikmatten

Gymnastikmatten

Drinnen, draußen und im Wasser - eine gute Matte ist überall einsetzbar

Rücken- und Gymnastikübungen, aber auch Yoga, Pilates oder Body and Mind-Übungen erfordern eine geeignete Unterlage. Da der Körper beim Training nicht direkt den Boden berühren sollte, bietet eine Matte Komfort und Schutz vor Verletzungen im Stehen, Knien, Liegen und Sitzen.

Die Größe der Matte kann je nach Verwendungszwecken variieren. Grundsätzlich sollen das Gesäß und der Hinterkopf gelagert werden können. Daher darf eine Mindestbreite von etwa 58 cm und eine Mindestlänge von etwa 120 cm nicht unterschritten werden. Nur bei einigen besonderen Verwendungen kann von diesen Abmessungen abgewichen werden. Beispielsweise wenn die Matte nur von Kindern genutzt wird, die Matte nicht zum Liegen genutzt wird, sondern als Stehunterlage vor einer Sprossenwand oder als zusätzliche Unterlage für Balancekissen (zur Vergrößerung der Stehfläche bzw. als Rutschsicherung).

gymnastikmatten

Einfache Handhabung und Rutschfestigkeit

Die Matte muss leicht zu falten oder einzurollen sein. Sie muss auch einfach zurück in die Ausgangsform gelegt werden können, das heißt sie darf sich nicht wieder selbständig aufrollen. Hochstehende Ecken können zu Stolperfallen werden.

Rutschfestigkeit sollte die Matte in zweierlei Hinsicht aufweisen. Zum einen muss sie fest auf dem Untergrund aufliegen, damit sie etwa bei Sprüngen während der Übungen nicht verrutscht. Zum anderen sollte auch die Oberfläche so konzipiert sein, dass der Fuß rutschfest auf der Matte stehen kann.

Idealerweise ist die Matte auch langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar, z. B. im Wasser oder als sensomotorisches Trainingsgerät.

Hygiene und Haptik – das Material ist entscheidend

Aus hygienischen Gründen sollte die Matte leicht zu reinigen sein (z. B. mit einem feuchten Tuch). Schweiß darf nicht eindringen und sie muss mit einer antibakteriellen Ausrüstung versehen sein. Diese verhindert, dass sich Bakterien oder Schimmelpilze bilden.

Darüber hinaus muss sie gute haptische Eigenschaften aufweisen, das heißt sie muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.

Zu guter Letzt sollte der Trainierende durch eine gute Isolation vor Bodenkälte geschützt werden.

Effizientes Training

Auf einer guten Matte, bei der alle genannten Faktoren berücksichtigt werden, können Gelenke, Sehnen und Muskulatur äußerst schonend und effizient trainiert werden. Zudem ist sie auch optimal als Unterlage für Übungen mit Balance-Produkten, Gymnastik- und Pendelbällen und anderen Hilfsmitteln geeignet.

Checkliste für rückengerechte Gymnastikmatten

  • Die Matte sollte für den Komfort und als Schutz vor Verletzungen über gute Dämpfungseigenschaften verfügen.
  • Die Matte sollte nicht kleiner als 58 cm in der Breite und 120 cm in der Länge sein, so kann der Oberkörper samt Kopf gut abgelegt werden. Für Kinder oder wird die Matte überwiegend für stehende Übungen/Rutschsicherung genutzt, kann auch mal von dem Maß abgewichen werden.
  • Die Matte sollte leicht zu handhaben sein und sich einfach in die Ausgangsform zurücklegen lassen.
  • Die Matte muss rutschfest, langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar sein.
  • Die Matte sollte leicht zu reinigen sein, Schweiß darf nicht eindringen und eine antibakterielle Ausrüstung sollte vorhanden sein.
  • Die Matte muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.
  • Sie sollte gut isolieren, also vor Bodenkälte schützen.

Mindestanforderungen

  • Druckelastizität/Dämpfung
  • Ausreichende Größe
  • Leichte Handhabung
  • Rutschfestigkeit
  • Lange Haltbarkeit
  • Belastungsfähigkeit
  • Gute Hygieneeigenschaften
  • Haptik (angenehme Matrialoberfläche)
  • Gute Isolation

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grafik mit gymnastimatten schonend trainieren

Rückentraining auf instabilen Untergründen und Gymnastikmatten

Übungen auf der Gymnastikmatte 1

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte1 220

Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in die Seitenlage, stützen Sie sich mit dem linken Unterarm ab und winkeln das linke Bein an. Den rechten Arm über den Kopf strecken. Das Becken anheben und stabilisieren. Die Spannung bis zur Muskelermüdung halten. Im Anschluss die Seite wechseln.

Übung 2

Rückenübung Gymnastikmatte

Trainiert die Rückenmuskulatur
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand. Strecken Sie den rechten Arm und das linke Bein diagonal aus. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Die Übung ca. 10 Mal durchführen und dann Arm und Bein wechseln.

Übung 3

Rückenübung Gymnastikmatte

Dehnt den Rücken
Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und umfassen die Knie mit beiden Händen. Ziehen Sie die Knie vorsichtig in Richtung Oberkörper. Halten Sie die Spannung eine Minute.

Übung 4

Rückenübung Gymnastikmatte

Kräftigung der Gesäßmuskulatur
Knien Sie sich auf den Boden, beugen den Oberkörper nach vorne und stützen sich mit den Unterarmen ab. Schieben Sie nun die linke Ferse senkrecht Richtung Decke. Knie- und Fußgelenk sind dabei 90° angewinkelt. Wiederholen Sie die Übung ca. 2 Mal pro Bein bis zur Muskelermüdung.

 

Übungen auf der Gymnastikmatte 2

 

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte2 1 220

Halbe Kniebeuge
Ausgangsposition: Aufrechter Stand.
Übung: Becken mit aufrechtem Oberkörper nach hinten schieben und langsam die Knie bis 90 Grad beugen.
Variation: Hände im Nacken verschränken, nah vor einer Wand üben oder kontrolliert tiefer in die Knie gehen. 8 – 15 Wiederholungen

Übung 2

Matte2 2 220

Tabletop
Ausgangsposition: Vierfüßlerposition.
Übung: Erst einen Arm, dann ein Bein, dann diagonal anheben, ohne die Position zu verändern.
Variation: Ellenbogen und Knie der diagonalen Extremitäten unter dem Körper zusammenführen. 8 – 15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite.

Übung 3

Matte2 3 220

Unterarmstütz
Ausgangsposition: Unterarmstütz.
Übung: Stütz auf den Unterarmen, Schulter und Hüftachse parallel stabilisieren. Position halten.
Variation: Arm oder Bein vom Boden gestreckt anheben. 8 –15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite

Übung 4

Matte2 4 220

Brustwirbelsäulenrotation
Ausgangsposition: 4-füssler-Stand. Hände auf dem Boden, Schultern ziehen weg von den Ohren, Nacken ist lang, Brustbein nach vorne oben anheben.
Übung: Arm zur Seite und gleichzeitig nach hinten anheben. Daumen zeigt zur Decke bzw. nach hinten, Kopf und Brustwirbelsäule drehen mit Blick in die Hand, Unterkörper bleibt unbeweglich. 16 mal wiederholen dann Seitenwechsel.

 

Übungen für ein starkes Kreuz

Verschiedene Übungen für den Rücken

Übung 1

Kreuz1 220

Die Schulterbrücke:
Sanfte Dehnung für Wirbelsäule und Nacken
Stellen Sie in der Rückenlage die Füße hüftbreit auf, so dass Sie mit den Fingerspitzen die Fersen leicht berühren können. Führen Sie während des Einatmens die Arme über den Kopf oder breiten Sie sie auf Schulterhöhe aus und heben das Gesäß an. Halten Sie die Spannung und atmen einige Atemzüge tief ein und aus. Anschließend die Arme über den Kopf zurückführen, neben dem Körper ablegen und den Po zum Boden bringen.

Übung 2

Kreuz2 220

Bauchlage:
Belebt und kräftigt den Rücken
Gehen Sie in die Bauchlage, legen die Stirn auf den linken Handrücken und strecken den rechten Arm als Verlängerung des Körpers nach vorne aus, der Po ist angespannt. Beim Einatmen den rechten Arm und das linke Bein sowie den Kopf anheben. Drücken Sie sich dabei mit dem linken Arm und rechten Oberschenkel vom Boden weg. Wiederholen Sie die Übung drei- bis viermal und wechseln dann die Seite.

Übung 3

Kreuz3 220

Drehsitz:
Dehnt und entspannt die Rückenmuskulatur
Setzen Sie sich aufrecht hin (Fortgeschrittene im Schneider- oder Lotussitz, Anfänger auf einen Stuhl/Hocker mit den Füßen auf dem Boden), legen die Hände auf die Knie, strecken die Wirbelsäule und atmen dabei tief ein. Während des Ausatmens die linke Hand auf das rechte Knie legen und den Oberkörper nach rechts drehen. Stellen Sie die rechte Hand hinter dem Becken auf. Beim Einatmen die Wirbelsäule strecken, bei nächsten Ausatmen die Drehung verstärken. Einige Atemzüge halten und anschließend mit der anderen Seite wiederholen.

Übung 4

Kreuz4 800

Übungsreihe für den Rücken: Aktiviert Wirbelsäule und Schultern
(1) Starten Sie im Fersensitz, legen dann den Brustkorb auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Matte und strecken die Arme nach vorne aus. (2) Strecken Sie beim Einatmen die obere Wirbelsäule, heben den Brustkorb und Kopf an, der Nacken ist gestreckt. (3) Gehen Sie beim Ausatmen in den Vierfüßlerstand und machen einen Katzenbuckel. (4) Senken Sie beim anschließenden Einatmen den mittleren Rücken so weit ab, bis Sie ins Hohlkreuz gehen, der Brustraum weitet sich. (5) Nur für Fortgeschrittene: Stellen Sie beim Ausatmen die Füße auf und nehmen Sie die Position des herabschauenden Hundes ein. Achten Sie dabei auf die Dehnung des Rückens und lassen Sie die Beine gebeugt, wenn es sich besser anfühlt. Halten Sie die Position für einige Atemzüge. (6) Dann die Knie zum Boden bringen und in den Vierfüßlerstand gehen. Beginnen Sie die Übung nun von vorne und wiederholen Sie sie 5-mal.

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Gymnastik- und Pendelbälle

Gymnastik- und Pendelbälle

Mit „Sicherheit“ richtig trainieren!

Um Rückengesundheit wirksam zu verbessern, gilt es, den „Schweinehund“ zu überwinden, aktiv zu werden und dabei sogar noch Spaß zu haben. Große Gymnastik- und Pendelbälle eignen sich aufgrund ihrer instabilen Unterlage hervorragend für ein Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur in unterschiedlichen Ausgangspositionen, wie Sitzen oder Liegen.

mann liegt mit oberkörper auf powerball

Gymnastikball

Der Gymnastikball lässt sich bekanntermaßen in vielen Bereichen einsetzen, darunter Fitness, Training und Therapie, Sport- und Vereinstraining. Er ist in verschiedenen Größen (35 bis 75 cm Durchmesser), für alle Altersgruppen und in mehreren Ausführungen für jeden Anwendertyp (Anfänger bis Hochleistungssportler) erhältlich.

Ovaler Pendelball

Ovale Pendelbälle sind effektive, sichere Rückentrainingsgeräte und gleichzeitig ideale ergonomische Sitzbälle. Die größere Kontaktfläche zum Boden verhindert das Wegrollen. Dadurch ist er besonders für Personen mit motorischen Einschränkungen, erhöhtem Sicherheitsbedürfnis (unter anderem nach einem operativen Eingriff) und starkem Übergewicht geeignet.

Das Training mit einem Gymnastik- bzw. Pendelball ist aber nur dann sicher und erfolgversprechend, wenn der Ball hundertprozentig platzsicher ist.

Was ist eigentlich mit „Platzsicherheit“ gemeint?

Die „Haut“ eines Gymnastikballes ist - je nach Qualität - zwischen 0,5 mm bis 3 mm „dick“. Wenn diese Haut des Balles durch scharfe Kanten, Katzenkrallen, kleine Körnchen an Wand und Boden etc. verletzt wird und Kratzer bekommen, wird die ohnehin dünne Ballwand an dieser Stelle noch dünner. Kommt es dann zu einer Druckbelastung, wie beim Daraufsetzen, können herkömmliche Bälle schlagartig, d. h. innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde, ohne dass man eine Reaktionsmöglichkeit hat, platzen.

Es ist also nicht ausschlaggebend für die Sicherheit, wie viel Belastung der Ball bei intakter Ballhaut verträgt. Für Sie ist allein wichtig zu wissen, wie sich der Ball im Falle einer vorbeschädigten bzw. während der Anwendung beschädigten Ballhaut verhält, denn darin steckt das Unfallrisiko!

Checkliste für rückengerechte Gymnastik- und Pendelbälle

  • Unbedingt die Angaben des Herstellers bezüglich Garantie gegen Platzen beachten. Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen des Sitzballs muss vorliegen bzw. mitgeliefert werden, um größtmögliche Sicherheit beim Einsatz zu gewährleisten. Der Ball darf also während seiner Verwendung keinesfalls schlagartig platzen.
  • Der Ball sollte in unterschiedlichen Größen (Durchmessern) lieferbar sein. Nur dann ist gewährleistet, dass jeder Nutzer einen auf seine individuelle Körpergröße passenden Ball bekommen kann.

Mindestanforderungen

  • Passt sich bei den Übungen angenehm an den Körper an
  • Darf während des Trainings beim Aufstehen nicht wegrollen
  • Platzsicher, auch im Falle einer äußeren Beschädigung
  • Ist einfach und zeitsparend aufzupumpen
  • Weitgehend geräuscharm
  • Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen der Gymnastikbälle muss mitgeliefert werden

Weitere Mindestanforderungen an große Gymnastikbälle

  • In unterschiedlichen Größen lieferbar
  • Ermöglicht eine instabile und federnde Unterlage
  • Gute Rolleigenschaften auf dem Boden
  • Ermöglicht absolut sichere Anwendung mit Zusatzgewichten in der Therapie
  • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden

Weitere Mindestanforderungen an ovale Pendelbälle

  • Höhere Auflagefläche als bei Gymnastikball
  • Fördert aufrecht-dynamisches Sitzen um das Körperlot
  • Bietet unterschiedliche Sitzhöhen

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grafik für mehr rückengesundheit mit dem powerball

Balance und Fitness - Der TOGU Powerball Premium ABS

Sicher bewegt sitzen und trainieren - Der TOGU Pendel Ball ABS

Übungen mit dem Powerball

Der Powerball eignet sich für abwechslungsreiche Dehn- und Kräftigungsübungen und schult besonders effektiv Ihren Gleichgewichtssinn.

Übung 1

Ball1 220

Kräftigt die Bauchmuskeln
Setzen Sie sich entspannt auf den Powerball, heben das linke Knie an und drücken mit der rechten Hand gegen das angehobene Knie. Den linken Arm dabei Richtung Decke strecken. Anschließend das Bein wechseln. Ca. 10 Mal wiederholen.

Übung 2

Ball2 220

Stärkt den Rücken
Legen Sie sich bäuchlings auf den Ball und stützen sich mit Händen und Fußspitzen am Boden ab. Nun langsam den linken Arm und das rechte Bein anheben und ausstrecken. Spannung kurz halten und dann Arm und Bein wechseln. Die Übung ca. 15 Mal wiederholen.

Übung 3

Ball3 220

Gesäßmuskelkräftigung
Legen Sie in Rückenlage die Fersen auf den Ball. Bewegen Sie anschließend langsam das Becken auf und ab und achten Sie darauf, nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Wiederholen Sie die Übung ca. 20 Mal.

Übung 4

Ball4 220

Dehnt die Schultermuskulatur
Knien Sie sich vor den Powerball und legen beide Arme auf den Ball. Schieben Sie vorsichtig Ihr Brustbein in Richtung Boden und drehen den Oberkörper von links nach rechts. Die Übung ca. 10 Mal durchführen.

Übungen mit dem Powerball 2

Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Dehnung

Übung 1

Rückenübung Powerball

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf dem Powerball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Heben Sie ihre Arme bis auf Schulterhöhe an und winkeln Sie diese nach oben ab. Drehen Sie sich nun aus ihrer Körperlängsachse abwechselnd zu beiden Seiten nach Hinten auf. Die Schultern bleiben gesenkt und der Kopf dreht sich mit. Jede Seite ca. 10-12 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Powerball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Arme
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Powerball. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Hände senkrecht unter den Schultern befinden. Ihre Körpermitte ist stabil und gerade. Gehen Sie nun in eine tiefe Liegestützposition und kommen Sie wieder nach oben. Ca. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

Rückenübung Powerball

Stärkt die gerade Rückenstreckmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage über den Powerball ABS. Ihre Beine nehmen eine geöffnete und stabile Position ein. Legen Sie sich mit Ihrem gesamten Oberkörper über den Ball. Ihre Hände sind rechts und links am Kopf fixiert. Kommen Sie nun mit Ihrem Rücken nach oben, bis sich Ihr Oberkörper in einer Linie mit Ihren Beinen befindet. Blickrichtung gerade nach unten. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Powerball

Dehnung des gesamten Brustkorbs / Rumpfvorderseite
Setzen Sie sich zunächst auf den Ball und rollen Sie langsam und kontrolliert in eine Rückenlage, sodass der Ball direkt unter Ihrem Rücken liegt und der Kopf locker darüber hängt. Nehmen Sie ihre Arme seitlich nach oben und genießen Sie die vollständige Dehnung Bauch- und Brustmuskulatur. Die Schultern sind entspannt, sodass sich der Brustkorb öffnen und die vorderseitige Muskulatur ausdehnen kann. Ca. 30 Sekunden.

Übungen mit dem Pendel Ball

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die gesamte rückseitige Muskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage in eine Brückenposition mit dem Oberkörper auf den Pendel Ball. Ihre Hände sind am Kopf seitlich fixiert. Schieben Sie nun Ihr Körpergewicht über den Pendel Ball fußwärts hinweg. Halten Sie die Körperspannung und sinken Sie nicht mit dem Gesäß ab. Wiederholen Sie ca. 15 Mal die Übung. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Pendel Ball. Fixieren Sie ihre Hände seitlich am Kopf und heben Sie Ihren Oberkörper leicht an. Bleiben Sie in dieser Position und heben Sie abwechselnd ein Bein vom Boden ab. Jede Seite ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

rückenübung Pendel Ball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Pendel Ball. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpermitte fest und stabil bleibt und Sie sich aus den Schultergelenken nach oben schieben. Ziehen Sie nun Ihre Unterschenkel heran – der Pendel Ball nähert sich an – und strecken Sie Ihre Beine wieder in die Ausgangsposition aus. Wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Pendel Ball

Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur, Beine
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf den Pendel Ball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Die Arme sind gestreckt und nach außen rotiert. Stehen Sie nun kontrolliert aus dieser Position auf und setzten Sie sich wieder auf den Pendel Ball. Der Oberkörper ist stabil. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

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Faszienrollen

Faszienrollen

Hilfsmittel zur Selbstmassage der Faszien

Lange Zeit galten verspannte Muskeln als eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Da ist ja auch was dran. Doch manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, denn mitunter sind die Faszien schuld, wenn sich das Kreuz unangenehm zu Wort meldet. Helfen kann dann eine Eigenmassage, die Experten als „Self Myofascial Release“ bezeichnen. Mit speziellen Hilfsmitteln lassen sich verklebte Bindegewebsschichten lösen, verhärtete Stellen lockern und verkürztes Gewebe dehnen.

faszienrollen rücken

Bei Faszien handelt es sich um 0,3 bis 3 mm, bei der Lumbalfaszie sogar bis zu 15 mm dicke, straffe Häute aus Bindegewebe. Sie umhüllen und verbinden unsere Muskeln, Knochen sowie die Organe und bilden ein dreidimensionales Netz. Dieses Netz gibt dem Körper Form. Wäre es nicht vorhanden, würde er auseinanderfallen. Allerdings sind Faszien auch recht anfällig: Stress, zu viel Sitzen und eine falsche Körperhaltung haben negative Auswirkungen auf die Struktur des Netzes. Es kommt zu chronischen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Robust, formstabil und variabel einsetzbar

Ein Hilfsmittel zur Eigenmassage der Muskeln hat deshalb einige Voraussetzungen zu erfüllen: Es muss ziemlich robust und vor allem formstabil sein, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet. Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können.

Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind.

Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise kann auch alleine, ohne Partner, geübt werden.

Checkliste für rückengerechte Faszienrollen

  • Sie sind ziemlich robust und vor allem formstabil, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Von Vorteil können hier unterschiedlich geformte Hilfsmittel sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen oder stehend an der Wand.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibung müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen sind. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie auch desinfizierbar und nicht nur mit Wasser zu reinigen sein.

Mindestanforderungen

  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Ermöglichen gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. im Liegen, im Stehen an der Wand
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in verschiedenen Härtegraden angebotene

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grafik self myofascial release
verschiedene Übungen zur Faszienmassage mit der Actiroll von Togu
verschieden Übungen mit der Blackroll von Togu

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 Übungen mit der Blackroll

Übungen zur Mobilisierung und Regeneration der Muskulatur und der Faszien

Übung 1

 uebung blackroll 1 220

Unterer und mittlerer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Rücken auf die BLACKROLL® und stelle die Beine an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf, hebe das Gesäß an und schiebe dich mit den Beinen vom Becken bis zu den Schulterblattspitzen über die Rolle. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 2

 uebung blackroll 2 220

Unterer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem unteren Rücken auf die BLACKROLL®. Stütze dich mit dem Händen ab und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Rolle durch Beugen und Strecken der Beine den seitlichen unteren Rücken aus. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 3

uebung blackroll 3 220

Oberer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Oberen Rücken auf die BLACKROLL® und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf. Rolle entlang des oberen Rückens langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 4

uebung blackroll 4 220

Gluteus
Ausgangsposition: Setze dich mit dem Gesäß auf die BLACKROLL® und lege den rechten Fuß auf das Knie des linken Beins. Stütze dich mit den Armen nach hinten ab.
Ausführung: Rolle entlang der Gesäßmuskulatur langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 5

uebung blackroll 5 220

Vorbeuge
Ausgangsposition: Stelle dich aufrecht in hüftbreitem Stand hin und halte die BLACKROLL® über dem Kopf.
Ausführung: Beuge die Hüfte nach vorne bis der Oberkörper parallel zum Boden steht. Kehre anschließend wieder in die Ausgangsposition zurück. Achte darauf, dass dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt.

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Ex- und Impander

Ex- und Impander

Muskeln sind Teamplayer – Was bedeutet das für Ihr Krafttraining?

Muskeln sind keine Einzelgänger, sie funktionieren im Team. Sie haben die Aufgabe, Bewegung zu ermöglichen, genauer gesagt Bewegungen von Gelenken. Gelenke lassen sich nie in nur eine Richtung bewegen, sondern mindestens in zwei – oft sogar in mehrere, je nach Art des Gelenks. So lässt sich ein Kugelgelenk wie die Schulter in einem komplexen Bewegungsablauf in der Pfanne drehen – ein Scharniergelenk wie das Knie lässt sich dagegen nur auf- und zuklappen. Doch alle Gelenke haben eins gemeinsam: Die gegensätzlichen Bewegungsrichtungen werden dadurch ermöglicht, dass jeder Skelettmuskel einen Gegenspieler hat. Deshalb sollte man beim Training auch beide Muskelpartner stärken.

So vermeiden Sie muskuläres Ungleichgewicht

Das wohl berühmteste Beispiel für ein Muskelteam finden wir im Oberarm. Der Bizeps beugt den Ellenbogen, der Trizeps streckt ihn. In der Fachsprache werden solche Teams als Agonisten (Spieler) und Antagonisten (Gegenspieler) bezeichnet.

Solche Muskelteams gibt es nicht nur in den Extremitäten, also in Armen und Beinen, sondern auch am Rumpf. Die Wirbelsäule besteht aus 22 Wirbelkörpern, die durch kleine Gelenke miteinander verbunden sind. Die Muskelsituation im Rumpf ist deutlich unübersichtlicher und viele Bewegungen der Wirbelgelenke sind nicht nur durch zwei Muskelpartner organisiert, sondern durch große Teams. Gerade bei mehrdimensionalen, komplexen Bewegungsabläufen spielen viele Muskeln in Gruppen zusammen.

Unsere Skelettmuskulatur funktioniert also als clever ausgeklügeltes, aber leider auch recht anfälliges System von mit- und gegeneinander arbeitenden Muskelgruppen. Ist beispielsweise das oben beschriebene Spieler-Gegenspieler-Prinzip nicht ausgewogen, kommt es zu einem muskulären Ungleichgewicht, zu sogenannten muskulären Dysbalancen. Sie entstehen immer dann, wenn eine Muskelgruppe stärker arbeitet als es für die Ausführung der Bewegung notwendig wäre, zum Beispiel, weil Muskeln verkürzt sind, oder wenn sie zu wenig arbeiten, zum Beispiel, weil Muskeln überdehnt sind. Darunter leidet nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern oft auch die Körperhaltung. Für eine aufrechte Körperhaltung braucht es nämlich nicht nur eine gute Rücken- sondern auch eine starke Bauchmuskulatur.

Viele Muskeln werden im Alltag und beim Training überbeansprucht während gleichzeitig ihre Gegenspieler vernachlässigt werden. Muskeltraining allein schützt leider noch nicht vor muskulären Dysbalancen. Beim Training ist es deshalb wichtig, immer auch an die Gegenspieler zu denken. Das heißt: Wollen Sie beispielsweise Ihre Rückenmuskeln stärken, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern, dürfen Sie beim Training nicht deren Gegenspieler vernachlässigen, nämlich die Bauchmuskulatur.

Beim Training sollten Sie am besten auf Konzepte und Geräte setzen, die dem Spieler-Gegenspieler-Prinzip Rechnung tragen. Moderne Trainingsgeräte, wie zum Beispiel ein Ex- und Impander, sind dafür gut geeignet.

Wie funktionieren Ex- und Impander?

Expander sind weitläufig bekannt. Diese Fitnessgeräte bestehen aus zwei Handgriffen, die über eine oder mehrere Zugfedern oder Spannseile miteinander verbunden sind. Die Handgriffe werden mit Kraftaufwand auseinandergezogen und ziehen sich anschließend mechanisch wieder zusammen. Der Nachteil von Expandern liegt auf der Hand: Mit ihnen lässt sich kein symmetrisches Training durchführen.

Beim Training mit einem Ex- und Impander ist das ganz anders. Hierbei werden beide Muskelpartner angesprochen. Konkret heißt das: Der Spielermuskel zieht die beiden Handgriffe auseinander und weil sie sich nicht wieder allein aufeinander zubewegen, übernimmt der Gegenspielermuskel das Zusammendrücken.

Ex- und Impander arbeiten beispielsweise mit Reibung als Widerstandselement. Die Reibungsintensität sollte sich individuell einstellen lassen, um den Schwierigkeitsgrad anpassen zu können. Dann kann das Trainingsgerät sowohl in der Therapie als auch beim Anfängertraining und sogar im Hochleistungssport eingesetzt werden.

Ex- und Impander erfüllen zwei Besonderheiten.

  1. Das Gerät ermöglicht ein rein konzentrisches Training. Beim konzentrischen Training verkürzt sich die Muskulatur und der Gegenspielermuskel bekommt einen Dehnungsreiz (symmetrisches Training).
  2. Anders als etwa bei einem Workout mit Fitnessbändern bleibt bei diesen Trainingsgeräten der Widerstand über die gesamten Bewegungsablauf hinweg gleich. Das macht das Training deutlich wirkungsvoller.

Ein weiterer Vorteil von Ex- und Impandern, die mit einer reibungsbasierten Krafteinstellung arbeiten: Sie sind leicht und bieten eine große Sicherheit vor Verletzungen, da sie komplett auf Gewichte verzichten. Das Ergebnis ist ein gelenkschonendes, sicheres und sehr wirkungsvolles Training.

Kann man das Gerät mit wenigen Handgriffen verkleinern, lässt es sich leicht transportieren. So kann man auch unterwegs trainieren. Eine kompakte und leicht verständliche Broschüre sollte die Handhabung des Ex- und Impanders erklären.

Oberkörper und obere Extremitäten profitieren

Ex- und Impander eignen sich vor allem für ein Training des Oberkörpers und der oberen Extremitäten. Muskelgruppen der Arme und des Oberkörpers lassen sich in unterschiedlichen Intensitäten trainieren. Auch Übungen zur Kräftigung der Rotatorenmanschette der Schulter, die vielen Menschen Probleme bereitet, sind möglich. Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund von vier Muskeln und der Sehnenkappe. Sie trägt zur Stabilisierung des Schultergelenkes bei und ermöglicht Drehbewegungen.

Checkliste für rückengerechte Ex- und Impander

  • Der Trainingsreiz sollte sich anpassen lassen. Dazu müssen die Widerstände einstellbar sein. Nicht immer geht es um reines Krafttraining, durch die individuelle Einstellbarkeit kann das Gerät auch gut im therapeutischen Training eingesetzt werden.
  • Wichtig für ein symmetrisches Training (siehe oben) ist, dass der Widerstand über die gesamte Bewegung gleichbleibend ist.
  • Ein geringes Eigengewicht und geringe Größe (ggf. durch Zerlegen) hat den Vorteil, dass sich das Trainingsgerät leicht transportieren lässt.
  • Kompakte und leicht verständliche Broschüre erklärt die Handhabung.
  • Die Übungen sind leicht zu erlernen (mitgeliefertes Übungsprogramm) und sicher umzusetzen.
  • Das Gerät lässt im Gruppentraining einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Individuell einstellbare, konstante Widerstände in beide Richtungen
  • Geringes Eigengewicht
  • Desinfizierbar
  • Anwenderfreundlich
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar, zum Beispiel im Stehen, Sitzen, Liegen etc.

Außerdem sinnvoll

  • Zerlegbar
  • Visuelle Skalierung für den Widerstand
  • Wartungsarm
  • Nahezu verschleißfreier Langzeitgebrauch
  • Lässt sich in unterschiedlichen Trainingsformaten einsetzen (Einzel-, Partner-, Gruppentraining)

agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

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grafik expander impander

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Es schont die Gelenke, baut Stress ab, macht schlank, stärkt Muskeln und Immunsystem. Nein, nicht die neue Wunderpille aus dem Pharmalabor, sondern Radfahren. Es ist eine der gesündesten Bewegungsformen überhaupt. Doch geht es Ihnen auch so? Viele Fahrradfahrer klagen über Taubheitsgefühle in Händen und Füßen sowie Kniebeschwerden oder Schmerzen auf dem Sattel. Schuld ist dann nicht unbedingt die mangelnde Fitness, sondern eine falsche Sitzposition auf dem Fahrrad. Mit einem so genannten Bikefitting können Sie das aber leicht beheben.

Was ist ein Bikefitting?

Der Begriff stammt aus dem englischen und heißt so viel wie angepasstes Rad. Und genau darum geht es auch: Das Rad soll möglichst optimal zum Fahrer passen. Und das lässt sich mit einem richtig eingestellten Lenker und Sattel sowie den passenden Griffen und Pedalen auch gut umsetzen. Natürlich spielt auch das Fahrrad an sich eine wichtige Rolle. Denn je nachdem, ob Sie mit einem Citybike, Trekking-, MTB oder Rennrad unterwegs sind, haben Sie eine andere Oberkörperneigung. Bei einem professionellen Bikefitting geht es darum, all diese Dinge genau für Sie zu analysieren.

Wie läuft ein althergebrachtes Bikefitting ab?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Bikefittings. Besonders aufwendig ist der Besuch bei einem erfahrenen Bikefitter. Dieser nimmt Rad und Radler genau unter die Lupe und leitet so die optimale Einstellung für Ihr Rad ab. Dafür müssen Sie in der Regel auf einem stationären Fahrrad Platz nehmen. Der Bikefitter geht dann Schritt für Schritt auf Ihre Bedürfnisse und Vorlieben ein und ermittelt so die richtigen Einstellungen, die dann auf Ihr Wunschfahrrad übertragen werden. Vorteil, Sie erhalten eine gute Einstellung. Nachteil, es kann viel Zeit in Anspruch nehmen und ist entsprechend kostenintensiv.

Die optimale Weiterentwicklung: Modernes Bikefitting mit Scanner-System

Das moderne Bikefitting baut auf dem konventionellen Bikefitting auf und macht sich darüber hinaus die heutigen modernen Errungenschaften zu nutze. Soll heißen, geschultes Fachpersonal nutzt moderne Scanner-Systeme zur Datenermittlung. Bei diesem professionelle Beratungstool wird mit einem speziellen Kamerasystem und einem standardisierten Fahrradmodell gearbeitet. Sind Sie nicht sicher welcher Fahrradtyp für Sie der richtige ist, kann dies an Hand verschiedener Sitzpositionen 1:1 simuliert werden. Es unterstützt den Verkäufer Ihr Wunschfahrrad für gesunden Fahrspaß zu konfigurieren. Beim Bikefitting muss das Standfahrrad so konzipiert sein, dass zahlreiche Einstellungen und Veränderungen leicht umzusetzen sind. Verschiedene Sitzpositionen und unterschiedliche Fahrradkomponenten wie Griffe, Lenker, Pedale und Sattel können Sie so in kurzer Zeit schnell erleben und ausprobieren. Und das ohne von einem Fahrrad auf das nächste zu wechseln und bei Wind und Wetter nach jeder Einstellungsänderung eine Runde nach der anderen im Hof des Fahrradhändlers zu drehen.

Folgende Anpassungen gehören für eine ergonomische Radeinstellung dazu:

  • Das Verstellen von Sitzrohrwinkel, Oberrohrlänge, Lenkerüberhöhung und Vorbaulänge
  • Ein schneller Sattel- und Lenkerwechsel
  • Das zügige Einstellen von Sattelhöhe und Sattelneigung
  • Die horizontale Sattelverstellung (Knielot)
  • Ein unkomplizierter Wechsel unterschiedlicher Griffe

So lässt sich in kurzer Zeit die ideale Fahrradeinstellung und die individuell passenden Komponenten für Ihr Rad ermitteln. Und das auch in Bewegung und nicht nur starr sitzend. Hinzu kommt, dass Sie sich auf einem Bildschirm sehen und die Veränderungen auch optisch nachvollziehen können. Die ermittelten Werte lassen sich anschließend problemlos auf Ihr Wunschfahrrad übertragen. Egal ob Citybike, Trekkingrad, Mountainbike oder Rennrad – der Weg zum ergonomisch perfekt eingestellten Fahrrad ist so ganz leicht.

Eine Übersicht von Fachgeschäften mit AGR-zertifizierten Scanner-Systemen finden Sie übrigens unter www.ergotec.de/haendlersuche.

Checkliste für Fahrradberatungen mit Scanner-System

  • Grundsätzlich soll ein professionelles Beratungstool für qualifiziertes Fachpersonal dabei unterstützen, die für Sie ergonomisch korrekte Fahrposition und den besten Fahrradtyp zu ermitteln.

  • Es muss den Verkäufer bei der Auswahl der für Sie geeigneten Komponenten unterstützen. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, sozusagen „beim Fahren auf dem Standfahrrad“ unterschiedliche Komponenten zu erproben.
  • Über ein Scanner-System müssen folgende Faktoren und Einstellungen berücksichtigt werden:

            • die Sattelhöhe und Sattelneigung
            • die horizontale Sattelverstellung (Knielot)
            • die Einstellung des Lenker-/Sattelabstands
            • die Einstellung des Sitzrohrwinkels
            • Lenkerhöhe/ Lenkerüberhöhung
            • die Cockpiteinstellung
            • die Schuhpositionierung

Produkte mit AGR-Gütesiegel

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Bodenbeläge für Functional Training

Bodenbeläge für Functional Training

Functional Training – effektiver trainieren auf dämpfenden Böden

Mehr Kraft und Energie, ein begehrenswerter Körper und eine robuste Gesundheit – wer wünscht sich das nicht? Mit Functional Training, dem aktuellen Bewegungstrend, ist jeder in der Lage, diese Ziele zu erreichen.

Dabei handelt es sich um ein intensives, abwechslungsreiches und sehr effektives Ganzkörpertraining. Bei den Übungen arbeitet man entweder mit dem eigenen Körpergewicht oder mit speziellen Geräten wie Kettle Bells, Sandbag oder Ähnlichem. Der Körper wird geformt und die Muskeln gestärkt – ideale Voraussetzungen, um irgendwann einmal sagen zu können: „Rückenschmerzen? − Kenne ich nur vom Hörensagen.“

Das Workout findet im Stehen, Sitzen und Liegen statt, beinhaltet viele Sprünge und andere dynamische Bewegungen. Deshalb kommt den dämpfenden Eigenschaften des Bodenbelags eine besondere Bedeutung zu.

bodenbeläge für functional training

Verletzungen können vermieden werden

Das gilt insbesondere für Anfänger, sportliche Wiedereinsteiger (deren Muskulatur noch nicht so gut ausgeprägt ist) und Menschen mit Übergewicht. Denn ihre Muskulatur ist noch nicht in der Lage, die sogenannten passiv auftretenden Kraftspitzen abzufangen, die beim Functional Training auftreten. Nur ein guter Untergrund kann diese Belastung für den Körper optimal kompensieren - damit Verletzungen gar nicht erst entstehen.

Idealerweise besteht ein solcher Boden aus einem dauerelastischen Material, welches in der Lage ist, die Gelenkbelastung durch seine dämpfenden Eigenschaften zu reduzieren, und zwar bei allen Trainingsanforderungen. Bei den Übungen, die im Liegen oder auf der Seite ausgeführt werden, ist ein gut dämpfender Bodenbelag zudem eine Wohltat für Knochen und Gelenke. Wer liegt schon gerne mit seinen Hüftknochen oder den Schultern auf einem brettharten Boden?

Bei vielen Übungen im Bereich des Functional Trainings halten Hände und Unterarme den Kontakt mit dem Boden. Gute Dämpfungseigenschaften schonen dann die empfindlichen Bereiche des Schultergürtels sowie der Hals- und Brustwirbelsäule. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Training auf einem dämpfend-elastischen Boden sehr viel effektiver ist.

Checkliste für rückengerechte Bodenbeläge für Functional Training

  • Grundsätzlich müssen Gelenkbelastungen reduziert und das komfortable Abstützen von Knien, Hüftgelenken, Ellbogen oder Händen unterstützt werden.
  • Da auf die Böden eine hohe Belastung durch das Körpergewicht und die Trainingsgeräte einwirkt, müssen die elastischen Eigenschaften dauerhaft gewährleistet werden können.
  • Die Dämpfungseigenschaften müssen so ausreichend sein, dass keine zusätzlichen Trainingsmatten erforderlich sind.
  • Unterschiedliche Räume erfordern variable Einsatzmöglichkeiten. Entsprechend sollen die Böden flexibel konzipiert und individuell einsetzbar sein sowie an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden können.
  • Sogenannte Anlaufkanten (Abschrägung) im Randbereich verringern Stolpergefahren und erleichtern den Transport und das Aufstellen von Trainingsgeräten auf dem Bodenbelag.
  • Eine hygienische und rutschfeste Oberfläche ist ebenso wichtig wie eine optimale Dämpfungsleistung des Bodens.

Mindestanforderungen

  • Erfüllt sicherheitstechnische Kriterien
  • Reduziert Gelenkbelastungen
  • Ist dauerhaft elastisch
  • Erfordert keine zusätzlichen Trainingsmatten
  • Ist individuell an den Raum anpassbar
  • Hat eine Anlaufkante
  • Verfügt über eine robuste, reinigungsfreundliche und rutschfeste Oberfläche
  • Isoliert Kälte und Wärme
  • Ist ohne Verklebung am Untergrund verlegbar
  • Verhindert das Eindringen von Schweiß
  • Ermöglicht den Einsatz von weiteren Trainingsgeräten

Außerdem sinnvoll

  • Der Bodenbelag sollte in unterschiedlichen Farben mit optisch abgesetzten Markierungen bzw. Beschriftungen angeboten werden.

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grafik gedämpfter sportboden.

Trainingsboden für Functional Training

Was ist der funktionale Boden? - BK SPORT

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Balancekissen

Balancekissen

Training mit Maximaleffekt und Tiefenwirkung

Rückentraining mit einer Kräftigung auch der kleinsten Muskeln bis in die Tiefe bringt maximale Trainingseffekte. Es gibt Hersteller, die dies erkannt haben und Produkte entwickeln, die ein solches Training wirkungsvoll unterstützen.

Frau auf Balancekissen

Luftgefüllte Geräte mit einer bzw. zwei Luftkammern, die mit einer Pumpe individuell einstellbar sind, bieten eine dynamische Unterlage und dienen somit als Trainingsgerät für mehr Stabilität und Koordination. Diese Übungsgeräte eignen sich sehr gut zum sensomotorischen Training, als instabile Unterlage für zahlreiche Ausgangspositionen, wie beid- oder einbeiniges Stehen, Knien, Sitzen und Liegen. Die destabilisierende Wirkung der Geräte führt zu einer Aktivierung der Steuerungsfunktionen des Gehirns. Dadurch werden Koordinationsfähigkeit und Reaktionsvermögen geschult sowie Körperhaltung, Zehen- und Fußfunktionen und Bewegungsabläufe verbessert.

Durch die Luftfüllung und das spezielle Material sind die Geräte leicht zu transportieren, sehr langlebig und leicht zu pflegen. So können Sie ohne großen Platzbedarf überall die Übungen durchführen.

Verschiedene Formen stehen zur Auswahl

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Formen und Anwendungsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist die Auswahl des richtigen Gerätes, das zu den individuellen Zielen passt. Außerdem sollte man auf hochwertige Ausführung und Qualitätsmerkmale für eine sichere, wirkungsvolle und nachhaltige Anwendung achten.

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Der „Jumper“ zum Beispiel bringt Spaß und Dynamik in das Rückentraining und ist für die ganze Familie geeignet. Die Druckverteilung gewährleistet ein gelenkschonendes Training und eine extrem dynamische Rückfederung mit Trampolineffekt. Außerdem sorgt die rutschfeste Oberfläche für ein sehr sicheres Training.

Mit einem Balancekissen, wie dem „Dynair Ballkissen XXL“ oder dem „Dynair Extreme“, lässt sich die Rumpf- und Rückenmuskulatur sehr gut trainieren und Sie sind bestens für den Alltag gerüstet. Mit seinen 80 cm Durchmesser ist das „Dynair Extreme“ groß genug zum Training des kompletten Körpers. Durch die Luft im Inneren nimmt es die sanften Schwingungen des Körpers auf und gibt sie an die Wirbelsäule weiter. Egal, ob zu Hause oder im Studio, die mitgelieferte Übungsanleitung macht ein Training überall möglich. Stehübungen sind auf den beiden Ballkissen auch möglich, sollten aber aufgrund der hohen Instabilität nur mit Hilfestellung durchgeführt werden.

Ein kleineres Balancekissen, wie das „Dynair-Ballkissen“ oder „Balance & fit“, unterstützt als gelegentliche dynamische Unterlage das rückengerechte bewegte Sitzen, trainiert die Wirbelsäulenmuskulatur und ist gleichzeitig als Balancetrainingsgerät einsetzbar. Das „Dynair Pro“ verbindet eine feste Unterlage mit einem weichen luftgefüllten Balancekissen und ist dadurch im sensomotorischen Training und in der Therapie äußerst vielseitig verwendbar.

Ein luftgefülltes Balancekissen, wie der „Aero-Step XL“, bietet auf Grund der Vielseitigkeit für Fortgeschrittene und Profis immer wieder neue Trainingsmöglichkeiten. Durch seine zwei getrennten Luftkammern lassen sich gezielt beide Körperseiten trainieren. Das Training geht intensiver in die Tiefe. Dies gibt den „kleinen“ Muskeln, die die Gelenke stabilisieren, neue ungewohnte Reize. Einkammer-Balancekissen mit niedriger Standhöhe, wie die „Dynair Pads“, sind vor allem für Senioren als Einstieg oder Wiedereinstieg in das Gleichgewichts- und Koordinationstraining geeignet.

Beim „Balance-beam“, „Balance-pad Elite“ und „Balance-pad XLarge“ kommt Schaumstoff mit geschlossenzelliger Struktur statt Luft zum Einsatz.

Durch die längliche Form, die an einen Schwebebalken erinnert, sind beim „Balance-beam“ auch Bewegungsübungen mit mehreren Schritten möglich.

Achten Sie unbedingt auf die Qualität!

Die Sicherheitsansprüche, die Funktionalität sowie ergonomische Anforderungen bei dieser Art von dynamischen Unterlagen müssen optimal erfüllt werden, nur dann ist qualitativ gutes und sicheres Training möglich! Auch wenn Geräte in diesem Produktbereich häufig ähnlich aussehen, so ist insbesondere hier die Aussage „Qualität hat ihren Preis“ absolut zutreffend und ernst zu nehmen. Das Preisniveau ist allerdings recht niedrig, so bleiben diese Balancekissen problemlos finanzierbar und rechnen sich außerdem durch ihre Langlebigkeit.

Generell gibt es enorm vielfältige Möglichkeiten mit solchen Trainingsgeräten zu arbeiten. Der Wiedereinsteiger oder Anfänger findet das für ihn passende Angebot genauso wie der Fortgeschrittene oder Profi. Die Erfahrungsberichte der Nutzer sind durchweg positiv und Spaß macht es obendrein.

Checkliste für rückengerechte Balancekissen

  • Verpackung und beiliegende Gebrauchsanweisung müssen detaillierte Angaben über Qualitätsmerkmale, Herkunft, Herstellerangaben und den spezifischen Anwendungsbereich enthalten.
  • Eine verständliche, fachlich qualifizierte und umfangreiche Anleitung muss beigelegt sein. Auf die Risiken unsachgemäßer Behandlung muss hingewiesen werden.
  • Durch seine Bauweise und seine Materialien sollte das Gerät einen sicheren Kontakt mit der jeweiligen Unterlage (z. B. Stuhl, Boden) garantieren. Es darf bei der Benutzung nicht wegrutschen. Eine funktionelle, dynamische Unterlage für unterschiedliche Ausgangsstellungen (Stehen, Sitzen, Liegen) muss sichergestellt sein.
  • Eine genügend große Stand- bzw. Sitzfläche sollte gegeben sein.

      Mindestanforderungen

  • Für jede Person individuell nutzbar (nach Einweisung)
  • Sicherer Bodenkontakt, darf nicht wegrutschen
  • Bietet funktionelle, instabile Unterlage
  • Für unterschiedliche Übungen einsetzbar
  • Flexible Bauweise
  • Leicht reinigungsfähig
  • Verständliche, umfangreiche Trainingsanweisung

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AIREX AG
Speciality Foams
Industrie Nord 26
5643 Sins
SCHWEIZ
Tel. +41 41/78 96 600
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grafik intensives training mit balancekissen

Jumper mini von TOGU, Das Trainingsgerät für Balance und Koordination, Trampolin-Ball

Übungen mit dem Dynair Pro

Übungen zur Stärkung der Muskulatur.

Übung 1

Dynair pro1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur, Gesäß und Oberschenkelrückseite
Legen Sie sich in Rückenlage und platzieren Sie mit angestellten Beinen Ihre Fersen auf das Dynair Pro. Heben Sie nun langsam Ihr Gesäß an, bis Ihr Becken in Verlängerung zu den Knien steht. Halten Sie diese Position und achten Sie darauf, dass Ihr Gesäß nicht an Höhe verliert. Senken Sie nun langsam Ihr Gesäß wieder ab. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal.

Übung 2

Dynair Pro2 220

Stärkt die Bauchmuskulatur
Setzen Sie sich gerade auf das Dynair Pro. Ihr Köpermittelpunkt liegt etwas hinter dem Ballkissen-Zentrum. Nehmen Sie ihre Hände seitlich an den Kopf und gehen Sie langsam mit einem gestreckten Oberkörper nach hinten. Atmen Sie beim nach Hinten gehen aus und beim Aufrichten wieder ein. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 3

Dynair Pro3 220

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Stützen Sie sich seitlich mit Ihrem Unterarm auf das Dynair Pro ab. Achten Sie darauf, dass der Ellenbogen senkrecht unter Ihrer Schulter auf der Mitte des Kissens positioniert ist. Ihre Beckenknochen zeigen gerade nach vorne und ihr Köper ist in einer Linie. Heben Sie nun den oberen Arm und das obere Bein an. Halten Sie diese Position kurz und wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge auf jeder Seite.

Übung 4

Dynair Pro4 220

Stärkt den kompletten Körper
Drehen Sie das Dynair Pro mit der Platte nach oben um und gehen Sie in eine Stützposition. Ihr Köper ist in einer Linie gestreckt. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Verlagern Sie ihr Körpergewicht von rechts nach links. Jede Seite 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übungen mit dem Dynair XXL

Übungen zur Stärkung und Mobilisation

Übung 1

DynairXXL1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage auf das Dynair XXL und bringen Sie ihre Arme über den Kopf nach vorne. Kommen Sie in eine komplette Körperspannung und ziehen Sie hierbei Ihren Oberkörper leicht nach oben, Ihre Füße heben sich vom Boden ab. Drehen Sie sich nun mit dem Oberkörper nach rechts und links im Wechsel zur Seite auf. Nehmen Sie Ihren Kopf mit. Jede Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

DynairXXL2 220

Stärkt die schräge Bauchmuskulatur
Legen Sie sich mit Ihrem Oberkörper in Rückenlage auf das Dynair XXL. Ihre Beine sind angestellt und ihre Hände unterstützen leicht ihren Kopf. Kommen Sie nun etwas mit dem Oberkörper nach oben und drehen Sie sich von hier kontrolliert nach rechts, zurück zur Mitte und nach links. Arbeiten Sie ca. 15 Mal zur jeder Seite. Atmen Sie gleichmäßig. 3 Durchgänge.

Übung 3

DynairXXL3 220

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Legen Sie sich in Seitlage über das Dynair XXL. Ihre Beckenknochen befinden sich senkrecht übereinander. Ihr Kopf ruht auf dem unteren, ausgestreckten Arm. Ziehen Sie nun Ihren Oberkörper seitlich nach oben. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal auf jeder Seite. 3 Durchgänge im Wechsel.

Übung 4

DynairXXL4 220

Mobilisation und Kräftigung des unteren Rückens
Setzen Sie sich mittig auf das Dynair XXL, Ihr Oberkörper ist aufrecht ihre Beine in einem lockeren Schneidersitz. Kippen Sie nun Ihr Becken kontrolliert nach rechts uns links. Ihr unterster Rippenbogen nähert sich dabei dem jeweiligen Beckenkamm an. Jede Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übungen mit dem Jumper

Übungen zur Kräftigung der Muskulatur

Übung 1

jumper1 220

Stärkt die gesamte Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Jumper. Aktivieren Sie ihre gesamte Rumpfmuskulatur und heben Sie ihre Extremitäten an. Das rechte Bein wird ausgestreckt, das linke Bein abgewinkelt. Gleichzeit der linke Arm über den Kopf ausgestreckt und der rechte Arm parallel zum Körper positioniert. Wechsel. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 pro Seite. 3 Durchgänge.

Übung 2

Jumper2 220

Stärkt die Muskulatur der LWS und der hinteren Oberschenkelmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage und platzieren Sie mit angestellten Beinen Ihre Füße auf dem Jumper. Heben Sie nun Ihr Gesäß an. Aus dieser Position strecken Sie ein Bein in Verlängerung des Oberschenkels nach vorne aus. Achten Sie darauf, dass Ihr Gesäß nicht an Höhe verliert. Wiederholen Sie diese Übung im Wechsel ca. 10 Mal auf jeder Seite. Dazwischen immer wieder das Gesäß absenken. 3 Durchgänge.

Übung 3

Jumper3 220

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Beine
Drehen Sie den Jumper um, sodass die schwarze Platte nach oben zeigt. Gehen Sie in eine Stützposition und achten Sie auf eine gerade Körperhalten. Bringen Sie nun im Wechsel einen Fuß seitlich zum Jumper nach vorne und stellen Sie ihn wieder zurück. Jede Seite 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Jumper4 220

Kräftigung der seitlichen Rumpfmuskulatur
Legen Sie sich seitlich über den Jumper. Stützen Sie sich auf Ihren Unterarm ab und achten Sie darauf, dass der Ellenbogen senkrecht unter Ihrer Schulter positioniert ist. Die Beckenknochen stehen senkrecht übereinander. Ziehen Sie nun die geschlossenen Beine gestreckt aus ihrer Taille nach oben und senken Sie sie wieder ab. Wiederholen Sie 10-15 Mal diese Übungen. 3 Durchgänge im Wechsel.

Übungen mit den Balance-pads

Übungen zur Mobilisation, Dehnung und Stabilisierung

Übung 1

balancepad1 220

Beidseitige Arm-Bein-Waage
Ausgangsposition: Bauchlage. Arme nach vorne ausstrecken, Beine öffnen, Fußspitzen zeigen nach außen.
Übung: Oberkörper, Arme und Beine gleichzeitig heben und senken. 16 mal wiederholen.

Übung 2

balancepad2 220

Dehnung Hüftbeuger
Ausgangsposition: Aus 4-füssler-Stand ein Bein gebeugt nach vorne stellen, Hände auf den Po.
Übung: Po in Richtung vordere Ferse schieben, dabei gleichzeitig nach unten ziehen.
Variation: Führen Sie Ihren Unterschenkel Richtung Po, indem Sie Ihren Fuß umfassen. Halten Sie die Position, danach Seitenwechsel.

Übung 3

balancepad3 220

Inline Lunge mit Rotation
Inline Lunge Position einnehmen. Die Ferse schließt an das Knie in einer Linie an, die Hände sind in den Nacken gelegt und der Rumpf rotiert 90 Grad zur vorderen Beinseite.
Wirkungen: Stabilisiert die Hüftachse.
Variationen: Die Augen schließen.
Dauer: 15 – 30 Sek., danach Beinwechsel

Übung 4

balancepad4 220

Rückenlage
Rückenlage einnehmen und den Rücken mit langen Armen überstrecken.
Wirkungen: Dehnung der Brustmuskulatur und Mobilisation der Brustwirbelsäule. 15 – 30 Sekunden halten.

Übungen mit dem Dynair Ballkissen Senso

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Ballkissen1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur, Gesäß und
Oberschenkelrückseite
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und platzieren Sie das Ballkissen mittig unter einem Knie. Heben Sie nun das andere Bein gestreckt nach Hinten an. Halten Sie das Becken und den Rücken gerade, ziehen Sie den Bauchnabel fest nach Innen. Wippen Sie nun mit dem gesteckten Bein ca. 15 Mal leicht Richtung Decke. Wiederholen Sie diese Übung 3 Mal auf jeder Seite.

Übung 2

Ballkissen2 220

Stärkt die Rumpfmuskulatur
Setzen Sie sich gerade auf das Ballkissen. Ihr Köpermittelpunkt liegt etwas hinter dem Ballkissen-Zentrum. Heben Sie nun beide Füße vom Boden ab und balancieren Sie Ihren Körper aus. Halten Sie diese Position ca. 10-15 Sekunden und Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal.

Übung 3

Ballkissen3 220

Stärkt die schräge Rumpfmuskulatur
Setzen Sie sich mittig auf das Ballkissen und stellen Sie Ihre Füße angewinkelt vor sich ab. Der Rücken ist gerade, die Bauchmuskulatur aktiviert. Nehmen Sie nun einen Gegenstand auf Höhe des Brustbeines zwischen die Hände und drehen Sie sich abwechselnd aus der Körpermitte nach rechts und nach links. Die Schultern sind tief, der Kopf wandert mit. Jeder Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Ballkissen4 220

Stärkt die obere Rückenmuskulatur
Stehen Sie aufrecht und nehmen Sie das Ballkissen auf Höhe Ihres Brustbeins in die Hände. Achten Sie darauf, dass die Ellenbogen auf Höhe der Schultern zur Seite zeigen und die Schultern nicht angehoben werden. Ziehen Sie nun das Ballkissen auseinander. Ihre Schulterblätter nähern sich der Wirbelsäule an. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal. 3 Durchgänge, dazwischen die Arme senken und auslockern.

  

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Mini-Trampoline

Minitrampoline

Schwingen - macht Spaß und hält fit!

Zur Erhaltung der Rückengesundheit sollte die Rückenmuskulatur durch ein gezieltes Aufbautraining gestärkt werden, damit sie ihre Funktion, die Wirbelsäule zu stützen und die Bandscheiben zu entlasten, erfüllen kann.

Sinnvoll und äußerst effektiv ist als Trainingsgerät ein besonders konstruiertes, hochelastisches Mini-Trampolin, auf dem man „schwingt“ statt „springt“, was nicht nur Herz und Kreislauf gut tut, sondern gleichzeitig das Atmungssystem aktiviert und die Koordination fördert. Da es außerdem dem Rücken Gutes tut und zudem noch viel Spaß macht, ist es ein ideales Trainingsgerät, für jeden geeignet, ob jung oder alt, selbst für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Sogar eingefleischte Sportmuffel genießen die sanfte, dennoch hochwirksame Schwingung und profitieren dabei von der positiven physischen und psychischen Aktivierung.

mann macht sport auf mini trampolin

Sanfte Abfederung

Seilgefederte Trampoline lösen neuerdings spiralgefederte Geräte ab. Sie zeichnen sich durch einen hohen Spaßfaktor und therapeutischen Wert aus. Die runden Mini-Trampoline haben einen Durchmesser von einem bis eineinhalb Metern und sind bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Matteneindringtiefe ermöglicht einen sehr sanften und langen Bremsweg. Dadurch entsteht ein spontaner Entspannungsreflex. Gelenke und Bandscheiben werden durch die sanfte Abfederung nur gering belastet. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten in der Prävention und Rehabilitation, besonders bei den gängigen Zivilisationskrankheiten. Das Training auf dem Mini-Trampolin zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus und ist eine beliebte Therapiemaßnahme.

Was sind die wichtigsten Effekte beim Training auf einem Minitrampolin?

Durch die unwillkürliche An- und Entspannung der Muskulatur wird jede einzelne Körperzelle aktiviert und damit eine hohe Stoffwechselaktivität ausgelöst. Der Chef-Kardiologe Dr. Altmann von der Klinik Bad Gottleuba ist beim Einsatz einer Trampolin-Ergometrie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Patienten durch die Freude an der Bewegung die Therapie zu Hause auf dem Trampolin selbständig und gerne fortführen. Der Mediziner spricht von einer hohen Lebensqualität und einer besseren Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung.

Trainingsumfang und -intensität

Es ist praktisch unmöglich, sich zu überanstrengen. Fünfzehn bis zwanzig Minuten tägliches Schwingen reichen schon zum Aufbau positiver Effekte. Dazu zählt zum Beispiel die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, des Bindegewebes und der Rückenmuskulatur oder die Steigerung der Konzentration. Darüber hinaus bewirkt die Pumpwirkung in der Beinmuskulatur eine ausgeprägte Lymphdrainage. Weiterhin wird der Stoffwechsel aktiviert, was eine Förderung der Verdauung und eine Gewichtsreduktion nach sich zieht. Durch die Stärkung der Knochen ist das Schwingen auf dem Mini-Trampolin auch als Prävention gegen Osteoporose wirksam.

Wirkungsgrad

Durchgeführte Untersuchungen über den Wirkungsgrad von Minitrampolinen ergaben, dass das Trampolin-Training für den Übenden umso anstrengender ist, je härter diese gespannt sind, das heißt je schwächer die Schwingungsamplitude ist. Damit steigt auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Umgekehrt wurde aufgezeigt, dass bei der Zunahme der Schwingungsdauer - also bei Verlängerung der Schwingungsamplitude - die körperliche Anstrengung abnimmt. Die gesundheitlichen Wirkungen nehmen ganzheitlich betrachtet zu. Insgesamt ermöglichen weich gefederte Trampoline eine wesentlich größere Stoffwechselleistung, schonen Gelenke und Bandscheiben, fördern die Muskulatur und tragen zur Entspannung bei.

Checkliste für rückengerechte Minitrampoline

  • Nutzungs- und Sicherheitshinweise müssen mitgeliefert werden. Ideal ist die Möglichkeit der Einweisung durch erfahrene Berater bzw. medizinisches Personal.
  • Individuelle Anpassbarkeit an Körpergewicht und Körpergröße, damit sich die Möglichkeiten eines Mini-Trampolins optimal entfalten können.
  • Hohe Elastizität und optimale Lastenverteilung, z. B. durch Aufhängung mittels Einzelseilringen und einer Schwungmatte. Je länger der Bremsweg, desto anspruchsvoller ist die intermuskuläre Aktivität.
  • Die Aufhängung der Matte durch elastische Gummiseilringe anstelle der herkömmlichen Stahlfedern bringt eine weiche harmonische Schwingung zustande.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ob im Büro oder Wohnzimmer. Auch für Schulen und Kindergärten sowie Reha- und Senioreneinrichtungen ist es gut geeignet.
  • Gerade wenn das Gerät von Kinder genutzt wird, kann eine Randabdeckung beim Hüpfen und Toben vor blauen Flecken schützen.
  • Für ältere Personen sind Haltegriffe eine wichtige Schutzmaßnahme, auch um das Auf- und Absteigen zu erleichtern.
  • Klappbeine sind empfehlenswert, denn damit kann man das Mini-Trampolin nach dem Training platzsparend abstellen. Idealerweise bleibt es natürlich aufgebaut, um auch schnell mal zwischendurch genutzt werden zu können.

Mindestanforderungen

  • Leicht anwendbare Verstellmöglichkeiten
  • Fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen
  • Klimafreundliche Sitz- und Lehnenpolster
  • Rutschsichere Sitzfläche
  • Mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche
  • Sitzfläche mit optimaler Druckverteilung, zum Beispiel durch…
  • ...eine einstellbare Sitztiefe
  • …unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • …eine ausreichende Sitztiefe zur reinen Platzierung des Beckens
  • Ausgewogene Unterstützung durch die Rückenlehne bei Kontakt
  • Öffnungswinkel unter Krafteinwirkung größer 90° (bleibt dabei standsicher)
  • Sitztiefenfederung
  • Höheneinstellbarkeit
  • Fester Stand

Außerdem sinnvoll

  • Gewichts- und bedarfsabhängig einstellbare progressive Dämpfung der mehrdimensionalen Beweglichkeit
  • Unterschiedliche Sitzflächenlängen
  • Funktionsgerechte Armstützen, anpassbar in Höhe/Breite/Tiefe sowie Drehbarkeit
  • Nackenunterstützung bei zurückgeneigter Relax-Position
  • Rückenanlehnendruck individuell anpassbar
  • Sitz-Steh-Funktion

Ergänzende Mindestanforderungen
für Counterstühle

  • Sitzhöhenverstellung bis
    mindestens 75 cm
  • Höhenverstellbarer Fußring
  • Wegrollsperre
agr guetesiegel

Produkte mit AGR-Gütesiegel

Derzeit leider keine.

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schwingen auf minitrampolin hält fit

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Triggerpunkt- und Faszienbehandlung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Greifen Sie sich in diesem Augenblick in den Nacken- oder Schulterbereich, weil es ihnen dort weh tut? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Manch einer ertastet dabei sogar mehr oder weniger große Knubbel, die auf Druck sensibel reagieren. Dabei handelt es sich um sogenannte myofasziale Triggerpunkte, die wie verklebte Faszien als häufige Ursache für Rückenschmerzen gelten. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie Ihre Schmerzen auch am Arbeitsplatz behandeln können, fassen wir hier für Sie zusammen.

frau behandelt faszien am arbeitsplatz

Was sind myofasziale Triggerpunkte?

Myofasziale, also im Muskel- und Fasziengewebe vorkommende, Triggerpunkte sind punktförmige, knötchenartige Verhärtungen. Sie treten vor allem in den Muskelbereichen auf, die für die Bewegungen zuständig sind. Häufig ist der Nacken-, Schulter- und Rückenbereich besonders betroffen. Ihre Ursachen sind vielschichtig. Am Anfang stehen beispielsweise Bewegungsarmut, zu langes Sitzen, Fehl- und Zwangshaltungen, Stress, aber auch falsche Ernährung oder Verletzungen. Verklebungen innerhalb der Faszienschichten (landläufig auch Bindegewebsschichten genannt) sind oftmals die Folge. Dies kann die Durchblutung, die Nerven und den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe stören. In der Fachwelt spricht man dann von lokalen Kontraktionsknoten – der sogenannte Triggerpunkt entsteht.Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.
Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

Triggerpunkte finden und Symptome erkennen

Triggerpunkte fühlen sich wie kleine Knötchen oder Knubbel im Gewebe an. Wenn Sie unter verspannten Muskeln leiden, können Sie diese oft selbst ertasten. Streichen Sie einfach mit den Fingern und leichtem Druck über Ihre Muskulatur. Ein starker Druck auf die Punkte lässt Sie mitunter schmerzhaft zusammenzucken. Triggerpunkte können Nacken- und Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und sogar Tinnitus auslösen. Möglich sind zudem Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel, Bauchweh, Gelenkblockaden sowie Durchblutungsstörungen und Irritationen von Nerven („Einschlafen“ von Armen oder Beinen). Wussten Sie, dass Triggerpunkte auch für Schmerzen in weit entfernten Körperregionen verantwortlich sein können? Dieses Phänomen nennt man Schmerzprojektion. Das erklärt, warum Auslöser für Schmerzen nicht immer unmittelbar gefunden werden.

Die Ursache für Schmerzprojektion kann die Medizin mittlerweile erklären: Der Muskel, in dem sich der Triggerpunkt befindet, verliert an Kraft. Ein anderer Muskel aus der so genannten Muskelkette muss dann seine Arbeit übernehmen und ist schnell überfordert. Das Problem hat sich also verlagert.

 

Faszien – was sind sie nun genau und welche Probleme können sie machen?

Eine weitere Ursache für Schmerzen können Faszien sein. Faszien sind ein großes “Sinnesorgan” und Kommunikationssystem im Körper. Diese können Sie sich wie ein riesiges Netzgebilde vorstellen, das wichtige Aufgaben für die Körperwahrnehmung, Gelenkstabilität und Feinkoordination erfüllt.

Die natürlichen Feinde der Faszien heißen Bewegungsmangel und ihre gleichförmige, sich stetig wiederholende Beanspruchung. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt. Es kommt zu schmerzhaften Verspannungen und Muskelschmerzen.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie unter schmerzhaften Triggerpunkten oder verklebten Faszien leiden, haben Sie mehrere Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Die klassische Faszienbehandlung, Akupunktur oder Massagen durch Spezialisten können helfen.

Sehr einfach und effizient ist die Eigenbehandlung von Faszien. Dadurch lösen Sie Verklebungen und verändern die Fließeigenschaft der Flüssigkeit in Ihren Faszien und unterstützen so die Durchblutung sowie die Wasseraufnahme. Dadurch verbessern Sie die Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit.

Letztendlich führt dies zu einem Plus an Beweglichkeit und zur Linderung der Schmerzen.

Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

Zur Behandlung von Faszien gibt es verschiedene Hilfsmittel, allerdings ist nicht jedes gleich gut für den Arbeitsplatz tauglich. Einfach in der Anwendung ist beispielsweise der TensionTerminator. Dieses geniale Hilfsmittel eignet sich daher besonders für Unternehmen und deren Mitarbeiter.

Der TensionTerminator ist ein Medizinprodukt, welches von Physiotherapeuten zur Eigenbehandlung von Myofaszialen Verspannungen, eigens für die Anwendung direkt am Arbeitsplatz, entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um zwei Faszienbälle, auch Twinball oder Duoball genannt, die höhenverstellbar auf einer Schiene an der Wand montiert sind. Diese Form der Faszienbälle (Doppelkugel) eignet sich besonders gut für den Nacken- und Rückenbereich. Sie haben unterschiedliche Größen und kommen insbesondere bei ziehenden Schmerzen entlang des Rückens zur Anwendung.

Ein weiteres Modul des TensionTerminators ist ein klappbarer Hebel zur Triggerpunktbehandlung.
Die zwei Nasen des Hebels - eine ist nach vorne, die andere nach unten ausgerichtet -„ersetzen“ den Daumen des Therapeuten. Mit dem nötigen Druck können sie die Triggerpunkte lösen.

Durch die Höhenverstellbarkeit der Module können Mitarbeiter so jede Verspannungszone im gesamten Rücken gut erreichen und selbst behandeln.

Den Hebel richtig anwenden

Die Anwendung des Hebels ist denkbar einfach. Bei punktuellen Schmerzen stellen Sie sich rücklings an die Metallschiene und positionieren den ausgeklappten Hebel genau auf den Schmerzpunkt. Bei Schmerzen im oberen Nackenbereich können Sie dabei die Finger der gegenüberliegenden Hand zur Hilfe nehmen, um den Triggerpunkt zu ertasten. Mit der unteren Nase des Hebels ist es so möglich Druck auszuüben. Wichtig ist es dabei, die Schultern schön locker zu lassen, um die Spannung nicht unnötig zu erhöhen.
Bei allen anderen Triggerpunkten im Rücken- und Beckenbereich wird die vordere Nase des Hebels verwendet.

Massage und Faszientherapie zugleich

Bei Schmerzen entlang der Wirbelsäule stellen Sie sich rücklings an einen der beiden Duobälle. Die Wirbelsäule muss so positioniert werden, dass sie sich genau mittig zwischen den beiden Bällen befindet. Dann die Arme vor der Brust kreuzen und mit rundem Rücken in langsamem Tempo auf- und abrollen. Über die Beinstellung können Sie dabei den Druck variieren, welcher auf den zu behandelnden Bereich ausgeübt wird. Je weiter die Beine von der Wand wegrücken, desto stärker erhöhen Sie den Druck. So können Sie ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden die Belastung steuern.

 

Wo kann ich ein solches Hilfsmittel im Unternehmen einsetzen?

Entsprechende Hilfsmittel sollten dort eingesetzt werden, wo sich die Mitarbeiter aufhalten. Also zum Beispiel im Büro, in der Produktion, im Lager oder in der Logistik. Wobei selbstverständlich alle Arbeitsplatzbestimmungen berücksichtigt werden müssen. Als ideale Aufstellorte haben sich jene Bereiche erwiesen, in denen die Mitarbeiter Pause machen, wie z.B. Kaffeeküchen oder im Druckerbereich. Im Grunde überall dort, wo Mitarbeiter eine ihre Pause zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zur Steigerung Ihres Wohlbefindens nutzen können.

Die Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter das Hilfsmittel dankbar annehmen, wenn es gut sichtbar und leicht zu erreichen ist. Schnell wird die Anwendung so zur Normalität.

Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerz- und Verspannungssituation in der Belegschaft. Ebenso wird das Bewusstsein für Verspannungen, Ergonomie und Bewegung am Arbeitsplatz deutlich gesteigert.

Checkliste für rückengerechte Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

  • Das Hilfsmittel muss alle aktuellen gesetzlichen Normen die an ein Medizinprodukt gestellt werden erfüllen. Sofern eine Anbringung an Wände erforderlich sein sollte, muss diese ebenfalls problemlos möglich sein.
  • Wichtig ist, dass Sie das Hilfsmittel schnell und intuitiv nutzen können. Dies steigert die Bereitschaft es auch in Anspruch zu nehmen. Daher muss es schnell ohne zusätzliches Equipment oder Aufbauzeiten einsatzbereit sein. Weiter wichtig, es muss sich auf den Schmerzbereich und somit in der Höhe einstellen lassen.
  • Da mitunter fast das ganze Körpergewicht auf dem Hilfsmittel lastet, sind Formstabilität und Robustheit eine Grundvoraussetzung.
  • Achten Sie darauf, gerade wenn es im Dauerbetrieb eingesetzt wird, dass das Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen ist. Durch die Nutzung von unterschiedlichen Personen ist es darüber hinaus wichtig, dass alle Komponenten abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar sind. Die Desinfektionsmittelbeständigkeit aller Bauteile ist besonders in sogenannten „Reinräumen“ und in Gesundheitseinrichtungen zu berücksichtigen.
  • Für eine erfolgreiche Faszienbehandlung müssen Sie die Rollbewegungen bewusst steuern können und in mindestens zwei Richtungen, z. B. durch den Einsatz von beweglichen Duobällen, ausüben können.
  • Für die Behandlung von Triggerpunkten gilt, dass sie über eine entsprechend variabel einsetzbare und stabile Vorrichtung ermöglicht wird. Nur so kann das Hilfsmittel auch von unterschiedlich großen Personen korrekt angewendet werden.
  • Je nach Person kann das Schmerzempfinden unterschiedlich stark auftreten. Daher muss das Hilfsmittel durch eine Variation der Übungsausführungen unterschiedliche Intensitäten/Druck zulassen. Hier liegt ein großer Vorteil der Wandanbringung gegenüber einer auf dem Boden genutzten Faszienrolle, die sonst verrutschen kann. Durch das eigene Körpergewicht können Sie den Druck und die Intensität wohl dosieren.
  • Für eine korrekte Bedienung gilt auch hier der Grundsatz: nichts geht ohne eine ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung. In dieser muss Hintergrund-, Handlungs- und Effektwissen vermittelt werden sowie ein Verweis auf mögliche Kontraindikation erfolgen.

Mindestanforderungen

  • Es handelt sich um ein Medizinprodukt
  • Wirksame, einfache, sichere und intuitive Handhabung
  • Einsetzbar am Arbeitsplatz
  • Formstabil, robust, abriebfest und wasserunlöslich
  • Reinigungsfähig und desinfizierbar
  • Ermöglicht gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Unterschiedliche Intensitäten/Druck durch Variation der Übungsausführungen
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibungen

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Hilfsmittel zur Faszienbehandlung am Arbeitsplatz

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Handtrainingsgeräte

Handtrainingsgeräte

Stabilisationstraining mit kleinen Handtrainern

Der größte Feind des Rückens ist körperliche Inaktivität. Vor allem zu langes Sitzen lässt die Rückenmuskeln verkümmern. Millionen Menschen sind betroffen und werden später im Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Rückenschmerzen geplagt. Das effektivste Gegenmittel ist ein Plus an gezielter Bewegung. Mit den richtigen Trainingsgeräten ist gezielte Bewegung ganz einfach und mit kleinen Handtrainern auch überall durchführbar. Warum das so ist und wie ein optimales Rückentraining aussieht, lesen Sie hier.

detail hand mit brasil handtrainer

Wie sieht optimales Rückentraining aus?

Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Ausflug in die Anatomie: Im Rücken sind rund 150 Muskeln dafür zuständig, uns aufrecht zu halten. Sie liegen in drei Schichten übereinander und es sind vor allem die tiefliegenden Muskeln, die unsere Aufmerksamkeit benötigen. Mit speziellen Trainingsgeräten lässt sich diese tiefe Schicht – auch autochthone Muskulatur genannt – optimal trainieren.

Die wohl wichtigste Eigenschaft dieser ganz speziellen Trainingsgeräte: Sie müssen einen dosierten Impuls in hoher Reizdichte erzeugen. Kleine schnelle Schüttelbewegungen, Mini Moves genannt, sorgen für diese Impulse auf die tiefliegende Muskulatur und sind so für den sogenannten Impact-Effekt verantwortlich. Mini Moves sprechen vor allem die Fasern der autochthonen Muskulatur an, die sich vom Becken über den Brustkorb bis hin zum Kopf entlang der Wirbelsäule ziehen. Natürlich profitieren auch die beiden darüber liegenden Muskelschichten von Trainingsprogrammen, die den Impact-Effect nutzen.

Der Impact-Effect macht den Unterschied

Der Impact-Effekt kann durch einen Hohlkörper erzielt werden, dessen Füllung aus Luft plus Gewichtskörper besteht. Diese Hohlkörper, die einzeln oder im Duo zum Einsatz kommen, verfügen zum Beispiel über eine genoppte Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslösen. Diese Geräte liegen gut in der Hand, sodass sie in verschiedenen Ausgangsstellungen – Stehen, Sitzen und Liegen – benutzbar sind.

Der Tiefensensibilitätssinn nutzt körpereigene Meldeorgane (Propriozeptoren), die dem Nervensystem die Stellung und Lage des Körpers im Raum permanent mitteilen. Diese Organe leiten die Informationen mit einer Geschwindigkeit von 650 Stundenkilometern weiter an die tiefliegenden Muskeln. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit werden die Bewegungen dann nicht mehr bewusst über das Gehirn gesteuert, sondern reflexartig übers Rückenmark. Je besser das funktioniert und je kräftiger die tiefliegenden Muskeln sind, desto seltener kommt es zu Rückenschmerzen.

Checkliste für rückengerechte Handtrainingsgeräte

  • Die Handtrainingsgeräte sollen dosierte Bewegungsimpulse in hoher Reizdichte erzeugen können, da diese Impulse die tiefliegenden Muskeln zur Rumpf-Stabilisierung ansprechen. Daher sollten sie nicht komplett mit einem Gewicht befüllt sein, also anders als eine Hantel.
  • Das gleichzeitige Training mit links und rechts muss möglich sein. Die Geräte sollten paarweise angeboten werden.
  • Die Geräte sollten gut in der Hand liegen und bei der Nutzung nicht als unangenehm empfunden werden. Die Oberfläche sollte die körpereigenen Meldeorgane für die Tiefensensibilität ansprechen – Stichwort genoppte Oberfläche.
  • Zum Trainieren sind keine großen Gewichte erforderlich, dennoch sollten die Geräte nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer sein: 250 bis 500 Gramm sind ideal.
  • Gerade für Einsteiger ist es wichtig, eine leicht verständliche Anleitung zu haben. Eine entsprechende Trainingsanweisung sollte dem Trainingsgerät beiliegen.
  • Die Trainingsgeräte sollten auch im Wasser einsetzbar sein. Dafür sind Handschlaufen wichtig, damit die Geräte nicht so leicht verloren gehen.

Mindestanforderungen

  • Paarweise erhältlich zum zeitgleichen Training in linker und rechter Hand
  • Komfortable Handhaltung
  • Oberfläche oder ähnliche Eigenschaften, die über den Tastsinn und den Tiefensensibilitätssinn Muskelreaktionen auslöst
  • Erzeugung eines dosierten Impulses in hoher Reizdichte: Impact-Effekt
  • Einsetzbar in verschiedenen Ausgangsstellungen
  • Angenehmes Gewicht (250-500 Gramm)
  • Hohe Produkt- und Materialqualität
  • Leicht erlern- und umsetzbar
  • Verständliche Anleitung mit Trainingszielen

Außerdem sinnvoll

  • Im Wasser einsetzbar

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Shape your Body - Functional Training mit den TOGU Brasil

Wirbelsäulen - Training mit Gabi Fastner

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Gymnastikmatten

Gymnastikmatten

Drinnen, draußen und im Wasser - eine gute Matte ist überall einsetzbar

Rücken- und Gymnastikübungen, aber auch Yoga, Pilates oder Body and Mind-Übungen erfordern eine geeignete Unterlage. Da der Körper beim Training nicht direkt den Boden berühren sollte, bietet eine Matte Komfort und Schutz vor Verletzungen im Stehen, Knien, Liegen und Sitzen.

Die Größe der Matte kann je nach Verwendungszwecken variieren. Grundsätzlich sollen das Gesäß und der Hinterkopf gelagert werden können. Daher darf eine Mindestbreite von etwa 58 cm und eine Mindestlänge von etwa 120 cm nicht unterschritten werden. Nur bei einigen besonderen Verwendungen kann von diesen Abmessungen abgewichen werden. Beispielsweise wenn die Matte nur von Kindern genutzt wird, die Matte nicht zum Liegen genutzt wird, sondern als Stehunterlage vor einer Sprossenwand oder als zusätzliche Unterlage für Balancekissen (zur Vergrößerung der Stehfläche bzw. als Rutschsicherung).

gymnastikmatten

Einfache Handhabung und Rutschfestigkeit

Die Matte muss leicht zu falten oder einzurollen sein. Sie muss auch einfach zurück in die Ausgangsform gelegt werden können, das heißt sie darf sich nicht wieder selbständig aufrollen. Hochstehende Ecken können zu Stolperfallen werden.

Rutschfestigkeit sollte die Matte in zweierlei Hinsicht aufweisen. Zum einen muss sie fest auf dem Untergrund aufliegen, damit sie etwa bei Sprüngen während der Übungen nicht verrutscht. Zum anderen sollte auch die Oberfläche so konzipiert sein, dass der Fuß rutschfest auf der Matte stehen kann.

Idealerweise ist die Matte auch langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar, z. B. im Wasser oder als sensomotorisches Trainingsgerät.

Hygiene und Haptik – das Material ist entscheidend

Aus hygienischen Gründen sollte die Matte leicht zu reinigen sein (z. B. mit einem feuchten Tuch). Schweiß darf nicht eindringen und sie muss mit einer antibakteriellen Ausrüstung versehen sein. Diese verhindert, dass sich Bakterien oder Schimmelpilze bilden.

Darüber hinaus muss sie gute haptische Eigenschaften aufweisen, das heißt sie muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.

Zu guter Letzt sollte der Trainierende durch eine gute Isolation vor Bodenkälte geschützt werden.

Effizientes Training

Auf einer guten Matte, bei der alle genannten Faktoren berücksichtigt werden, können Gelenke, Sehnen und Muskulatur äußerst schonend und effizient trainiert werden. Zudem ist sie auch optimal als Unterlage für Übungen mit Balance-Produkten, Gymnastik- und Pendelbällen und anderen Hilfsmitteln geeignet.

Checkliste für rückengerechte Gymnastikmatten

  • Die Matte sollte für den Komfort und als Schutz vor Verletzungen über gute Dämpfungseigenschaften verfügen.
  • Die Matte sollte nicht kleiner als 58 cm in der Breite und 120 cm in der Länge sein, so kann der Oberkörper samt Kopf gut abgelegt werden. Für Kinder oder wird die Matte überwiegend für stehende Übungen/Rutschsicherung genutzt, kann auch mal von dem Maß abgewichen werden.
  • Die Matte sollte leicht zu handhaben sein und sich einfach in die Ausgangsform zurücklegen lassen.
  • Die Matte muss rutschfest, langlebig, belastungsfähig und vielseitig einsetzbar sein.
  • Die Matte sollte leicht zu reinigen sein, Schweiß darf nicht eindringen und eine antibakterielle Ausrüstung sollte vorhanden sein.
  • Die Matte muss hautfreundlich, weich und geschmeidig sein.
  • Sie sollte gut isolieren, also vor Bodenkälte schützen.

Mindestanforderungen

  • Druckelastizität/Dämpfung
  • Ausreichende Größe
  • Leichte Handhabung
  • Rutschfestigkeit
  • Lange Haltbarkeit
  • Belastungsfähigkeit
  • Gute Hygieneeigenschaften
  • Haptik (angenehme Matrialoberfläche)
  • Gute Isolation

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grafik mit gymnastimatten schonend trainieren

Rückentraining auf instabilen Untergründen und Gymnastikmatten

Übungen auf der Gymnastikmatte 1

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte1 220

Kräftigt die seitliche Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in die Seitenlage, stützen Sie sich mit dem linken Unterarm ab und winkeln das linke Bein an. Den rechten Arm über den Kopf strecken. Das Becken anheben und stabilisieren. Die Spannung bis zur Muskelermüdung halten. Im Anschluss die Seite wechseln.

Übung 2

Rückenübung Gymnastikmatte

Trainiert die Rückenmuskulatur
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand. Strecken Sie den rechten Arm und das linke Bein diagonal aus. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Die Übung ca. 10 Mal durchführen und dann Arm und Bein wechseln.

Übung 3

Rückenübung Gymnastikmatte

Dehnt den Rücken
Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und umfassen die Knie mit beiden Händen. Ziehen Sie die Knie vorsichtig in Richtung Oberkörper. Halten Sie die Spannung eine Minute.

Übung 4

Rückenübung Gymnastikmatte

Kräftigung der Gesäßmuskulatur
Knien Sie sich auf den Boden, beugen den Oberkörper nach vorne und stützen sich mit den Unterarmen ab. Schieben Sie nun die linke Ferse senkrecht Richtung Decke. Knie- und Fußgelenk sind dabei 90° angewinkelt. Wiederholen Sie die Übung ca. 2 Mal pro Bein bis zur Muskelermüdung.

 

Übungen auf der Gymnastikmatte 2

 

Einfache funktionelle Gymnastikübungen zur Kräftigung der Muskulatur.

Übung 1

Matte2 1 220

Halbe Kniebeuge
Ausgangsposition: Aufrechter Stand.
Übung: Becken mit aufrechtem Oberkörper nach hinten schieben und langsam die Knie bis 90 Grad beugen.
Variation: Hände im Nacken verschränken, nah vor einer Wand üben oder kontrolliert tiefer in die Knie gehen. 8 – 15 Wiederholungen

Übung 2

Matte2 2 220

Tabletop
Ausgangsposition: Vierfüßlerposition.
Übung: Erst einen Arm, dann ein Bein, dann diagonal anheben, ohne die Position zu verändern.
Variation: Ellenbogen und Knie der diagonalen Extremitäten unter dem Körper zusammenführen. 8 – 15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite.

Übung 3

Matte2 3 220

Unterarmstütz
Ausgangsposition: Unterarmstütz.
Übung: Stütz auf den Unterarmen, Schulter und Hüftachse parallel stabilisieren. Position halten.
Variation: Arm oder Bein vom Boden gestreckt anheben. 8 –15 Wiederholungen je drei Serien pro Seite

Übung 4

Matte2 4 220

Brustwirbelsäulenrotation
Ausgangsposition: 4-füssler-Stand. Hände auf dem Boden, Schultern ziehen weg von den Ohren, Nacken ist lang, Brustbein nach vorne oben anheben.
Übung: Arm zur Seite und gleichzeitig nach hinten anheben. Daumen zeigt zur Decke bzw. nach hinten, Kopf und Brustwirbelsäule drehen mit Blick in die Hand, Unterkörper bleibt unbeweglich. 16 mal wiederholen dann Seitenwechsel.

 

Übungen für ein starkes Kreuz

Verschiedene Übungen für den Rücken

Übung 1

Kreuz1 220

Die Schulterbrücke:
Sanfte Dehnung für Wirbelsäule und Nacken
Stellen Sie in der Rückenlage die Füße hüftbreit auf, so dass Sie mit den Fingerspitzen die Fersen leicht berühren können. Führen Sie während des Einatmens die Arme über den Kopf oder breiten Sie sie auf Schulterhöhe aus und heben das Gesäß an. Halten Sie die Spannung und atmen einige Atemzüge tief ein und aus. Anschließend die Arme über den Kopf zurückführen, neben dem Körper ablegen und den Po zum Boden bringen.

Übung 2

Kreuz2 220

Bauchlage:
Belebt und kräftigt den Rücken
Gehen Sie in die Bauchlage, legen die Stirn auf den linken Handrücken und strecken den rechten Arm als Verlängerung des Körpers nach vorne aus, der Po ist angespannt. Beim Einatmen den rechten Arm und das linke Bein sowie den Kopf anheben. Drücken Sie sich dabei mit dem linken Arm und rechten Oberschenkel vom Boden weg. Wiederholen Sie die Übung drei- bis viermal und wechseln dann die Seite.

Übung 3

Kreuz3 220

Drehsitz:
Dehnt und entspannt die Rückenmuskulatur
Setzen Sie sich aufrecht hin (Fortgeschrittene im Schneider- oder Lotussitz, Anfänger auf einen Stuhl/Hocker mit den Füßen auf dem Boden), legen die Hände auf die Knie, strecken die Wirbelsäule und atmen dabei tief ein. Während des Ausatmens die linke Hand auf das rechte Knie legen und den Oberkörper nach rechts drehen. Stellen Sie die rechte Hand hinter dem Becken auf. Beim Einatmen die Wirbelsäule strecken, bei nächsten Ausatmen die Drehung verstärken. Einige Atemzüge halten und anschließend mit der anderen Seite wiederholen.

Übung 4

Kreuz4 800

Übungsreihe für den Rücken: Aktiviert Wirbelsäule und Schultern
(1) Starten Sie im Fersensitz, legen dann den Brustkorb auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Matte und strecken die Arme nach vorne aus. (2) Strecken Sie beim Einatmen die obere Wirbelsäule, heben den Brustkorb und Kopf an, der Nacken ist gestreckt. (3) Gehen Sie beim Ausatmen in den Vierfüßlerstand und machen einen Katzenbuckel. (4) Senken Sie beim anschließenden Einatmen den mittleren Rücken so weit ab, bis Sie ins Hohlkreuz gehen, der Brustraum weitet sich. (5) Nur für Fortgeschrittene: Stellen Sie beim Ausatmen die Füße auf und nehmen Sie die Position des herabschauenden Hundes ein. Achten Sie dabei auf die Dehnung des Rückens und lassen Sie die Beine gebeugt, wenn es sich besser anfühlt. Halten Sie die Position für einige Atemzüge. (6) Dann die Knie zum Boden bringen und in den Vierfüßlerstand gehen. Beginnen Sie die Übung nun von vorne und wiederholen Sie sie 5-mal.

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Gymnastik- und Pendelbälle

Gymnastik- und Pendelbälle

Mit „Sicherheit“ richtig trainieren!

Um Rückengesundheit wirksam zu verbessern, gilt es, den „Schweinehund“ zu überwinden, aktiv zu werden und dabei sogar noch Spaß zu haben. Große Gymnastik- und Pendelbälle eignen sich aufgrund ihrer instabilen Unterlage hervorragend für ein Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur in unterschiedlichen Ausgangspositionen, wie Sitzen oder Liegen.

mann liegt mit oberkörper auf powerball

Gymnastikball

Der Gymnastikball lässt sich bekanntermaßen in vielen Bereichen einsetzen, darunter Fitness, Training und Therapie, Sport- und Vereinstraining. Er ist in verschiedenen Größen (35 bis 75 cm Durchmesser), für alle Altersgruppen und in mehreren Ausführungen für jeden Anwendertyp (Anfänger bis Hochleistungssportler) erhältlich.

Ovaler Pendelball

Ovale Pendelbälle sind effektive, sichere Rückentrainingsgeräte und gleichzeitig ideale ergonomische Sitzbälle. Die größere Kontaktfläche zum Boden verhindert das Wegrollen. Dadurch ist er besonders für Personen mit motorischen Einschränkungen, erhöhtem Sicherheitsbedürfnis (unter anderem nach einem operativen Eingriff) und starkem Übergewicht geeignet.

Das Training mit einem Gymnastik- bzw. Pendelball ist aber nur dann sicher und erfolgversprechend, wenn der Ball hundertprozentig platzsicher ist.

Was ist eigentlich mit „Platzsicherheit“ gemeint?

Die „Haut“ eines Gymnastikballes ist - je nach Qualität - zwischen 0,5 mm bis 3 mm „dick“. Wenn diese Haut des Balles durch scharfe Kanten, Katzenkrallen, kleine Körnchen an Wand und Boden etc. verletzt wird und Kratzer bekommen, wird die ohnehin dünne Ballwand an dieser Stelle noch dünner. Kommt es dann zu einer Druckbelastung, wie beim Daraufsetzen, können herkömmliche Bälle schlagartig, d. h. innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde, ohne dass man eine Reaktionsmöglichkeit hat, platzen.

Es ist also nicht ausschlaggebend für die Sicherheit, wie viel Belastung der Ball bei intakter Ballhaut verträgt. Für Sie ist allein wichtig zu wissen, wie sich der Ball im Falle einer vorbeschädigten bzw. während der Anwendung beschädigten Ballhaut verhält, denn darin steckt das Unfallrisiko!

Checkliste für rückengerechte Gymnastik- und Pendelbälle

  • Unbedingt die Angaben des Herstellers bezüglich Garantie gegen Platzen beachten. Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen des Sitzballs muss vorliegen bzw. mitgeliefert werden, um größtmögliche Sicherheit beim Einsatz zu gewährleisten. Der Ball darf also während seiner Verwendung keinesfalls schlagartig platzen.
  • Der Ball sollte in unterschiedlichen Größen (Durchmessern) lieferbar sein. Nur dann ist gewährleistet, dass jeder Nutzer einen auf seine individuelle Körpergröße passenden Ball bekommen kann.

Mindestanforderungen

  • Passt sich bei den Übungen angenehm an den Körper an
  • Darf während des Trainings beim Aufstehen nicht wegrollen
  • Platzsicher, auch im Falle einer äußeren Beschädigung
  • Ist einfach und zeitsparend aufzupumpen
  • Weitgehend geräuscharm
  • Eine ausführliche und verständliche Gebrauchsanweisung zum Aufpumpen der Gymnastikbälle muss mitgeliefert werden

Weitere Mindestanforderungen an große Gymnastikbälle

  • In unterschiedlichen Größen lieferbar
  • Ermöglicht eine instabile und federnde Unterlage
  • Gute Rolleigenschaften auf dem Boden
  • Ermöglicht absolut sichere Anwendung mit Zusatzgewichten in der Therapie
  • Eine verständliche, umfangreiche, den Trainingszielen entsprechende Anleitung muss angeboten werden

Weitere Mindestanforderungen an ovale Pendelbälle

  • Höhere Auflagefläche als bei Gymnastikball
  • Fördert aufrecht-dynamisches Sitzen um das Körperlot
  • Bietet unterschiedliche Sitzhöhen

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grafik für mehr rückengesundheit mit dem powerball

Balance und Fitness - Der TOGU Powerball Premium ABS

Sicher bewegt sitzen und trainieren - Der TOGU Pendel Ball ABS

Übungen mit dem Powerball

Der Powerball eignet sich für abwechslungsreiche Dehn- und Kräftigungsübungen und schult besonders effektiv Ihren Gleichgewichtssinn.

Übung 1

Ball1 220

Kräftigt die Bauchmuskeln
Setzen Sie sich entspannt auf den Powerball, heben das linke Knie an und drücken mit der rechten Hand gegen das angehobene Knie. Den linken Arm dabei Richtung Decke strecken. Anschließend das Bein wechseln. Ca. 10 Mal wiederholen.

Übung 2

Ball2 220

Stärkt den Rücken
Legen Sie sich bäuchlings auf den Ball und stützen sich mit Händen und Fußspitzen am Boden ab. Nun langsam den linken Arm und das rechte Bein anheben und ausstrecken. Spannung kurz halten und dann Arm und Bein wechseln. Die Übung ca. 15 Mal wiederholen.

Übung 3

Ball3 220

Gesäßmuskelkräftigung
Legen Sie in Rückenlage die Fersen auf den Ball. Bewegen Sie anschließend langsam das Becken auf und ab und achten Sie darauf, nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Wiederholen Sie die Übung ca. 20 Mal.

Übung 4

Ball4 220

Dehnt die Schultermuskulatur
Knien Sie sich vor den Powerball und legen beide Arme auf den Ball. Schieben Sie vorsichtig Ihr Brustbein in Richtung Boden und drehen den Oberkörper von links nach rechts. Die Übung ca. 10 Mal durchführen.

Übungen mit dem Powerball 2

Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Dehnung

Übung 1

Rückenübung Powerball

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf dem Powerball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Heben Sie ihre Arme bis auf Schulterhöhe an und winkeln Sie diese nach oben ab. Drehen Sie sich nun aus ihrer Körperlängsachse abwechselnd zu beiden Seiten nach Hinten auf. Die Schultern bleiben gesenkt und der Kopf dreht sich mit. Jede Seite ca. 10-12 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Powerball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Arme
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Powerball. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Hände senkrecht unter den Schultern befinden. Ihre Körpermitte ist stabil und gerade. Gehen Sie nun in eine tiefe Liegestützposition und kommen Sie wieder nach oben. Ca. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

Rückenübung Powerball

Stärkt die gerade Rückenstreckmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage über den Powerball ABS. Ihre Beine nehmen eine geöffnete und stabile Position ein. Legen Sie sich mit Ihrem gesamten Oberkörper über den Ball. Ihre Hände sind rechts und links am Kopf fixiert. Kommen Sie nun mit Ihrem Rücken nach oben, bis sich Ihr Oberkörper in einer Linie mit Ihren Beinen befindet. Blickrichtung gerade nach unten. 12-15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Powerball

Dehnung des gesamten Brustkorbs / Rumpfvorderseite
Setzen Sie sich zunächst auf den Ball und rollen Sie langsam und kontrolliert in eine Rückenlage, sodass der Ball direkt unter Ihrem Rücken liegt und der Kopf locker darüber hängt. Nehmen Sie ihre Arme seitlich nach oben und genießen Sie die vollständige Dehnung Bauch- und Brustmuskulatur. Die Schultern sind entspannt, sodass sich der Brustkorb öffnen und die vorderseitige Muskulatur ausdehnen kann. Ca. 30 Sekunden.

Übungen mit dem Pendel Ball

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die gesamte rückseitige Muskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage in eine Brückenposition mit dem Oberkörper auf den Pendel Ball. Ihre Hände sind am Kopf seitlich fixiert. Schieben Sie nun Ihr Körpergewicht über den Pendel Ball fußwärts hinweg. Halten Sie die Körperspannung und sinken Sie nicht mit dem Gesäß ab. Wiederholen Sie ca. 15 Mal die Übung. 3 Durchgänge.

Übung 2

Rückenübung Pendel Ball

Stärkt die Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Pendel Ball. Fixieren Sie ihre Hände seitlich am Kopf und heben Sie Ihren Oberkörper leicht an. Bleiben Sie in dieser Position und heben Sie abwechselnd ein Bein vom Boden ab. Jede Seite ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

Übung 3

rückenübung Pendel Ball

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur
Gehen Sie in eine Stützposition, die Beine befinden sich auf dem Pendel Ball. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpermitte fest und stabil bleibt und Sie sich aus den Schultergelenken nach oben schieben. Ziehen Sie nun Ihre Unterschenkel heran – der Pendel Ball nähert sich an – und strecken Sie Ihre Beine wieder in die Ausgangsposition aus. Wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Rückenübung Pendel Ball

Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur, Beine
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition auf den Pendel Ball ein. Die Beine stehen stabil und sind hüftbreit positioniert. Die Arme sind gestreckt und nach außen rotiert. Stehen Sie nun kontrolliert aus dieser Position auf und setzten Sie sich wieder auf den Pendel Ball. Der Oberkörper ist stabil. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Ca. 15 Wiederholungen. 3 Durchgänge.

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Faszienrollen

Hilfsmittel zur Selbstmassage der Faszien

Lange Zeit galten verspannte Muskeln als eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Da ist ja auch was dran. Doch manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, denn mitunter sind die Faszien schuld, wenn sich das Kreuz unangenehm zu Wort meldet. Helfen kann dann eine Eigenmassage, die Experten als „Self Myofascial Release“ bezeichnen. Mit speziellen Hilfsmitteln lassen sich verklebte Bindegewebsschichten lösen, verhärtete Stellen lockern und verkürztes Gewebe dehnen.

faszienrollen rücken

Bei Faszien handelt es sich um 0,3 bis 3 mm, bei der Lumbalfaszie sogar bis zu 15 mm dicke, straffe Häute aus Bindegewebe. Sie umhüllen und verbinden unsere Muskeln, Knochen sowie die Organe und bilden ein dreidimensionales Netz. Dieses Netz gibt dem Körper Form. Wäre es nicht vorhanden, würde er auseinanderfallen. Allerdings sind Faszien auch recht anfällig: Stress, zu viel Sitzen und eine falsche Körperhaltung haben negative Auswirkungen auf die Struktur des Netzes. Es kommt zu chronischen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Robust, formstabil und variabel einsetzbar

Ein Hilfsmittel zur Eigenmassage der Muskeln hat deshalb einige Voraussetzungen zu erfüllen: Es muss ziemlich robust und vor allem formstabil sein, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet. Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können.

Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind.

Die Handhabungs- und Übungsbeschreibungen müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise kann auch alleine, ohne Partner, geübt werden.

Checkliste für rückengerechte Faszienrollen

  • Sie sind ziemlich robust und vor allem formstabil, weil manchmal das ganze Körpergewicht darauf lastet.
  • Alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems sollten bearbeitet werden können. Wichtig dabei sind Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen, die man sowohl alleine als auch mit Partner durchführen kann. Von Vorteil können hier unterschiedlich geformte Hilfsmittel sein.
  • Da manche Körperbereiche sensibler reagieren, ist es von Vorteil, wenn man unterschiedlichen Druck ausüben kann und wenn verschiedene Variationen der Selbstmassage möglich sind, z. B. im Liegen oder stehend an der Wand.
  • Die Handhabungs- und Übungsbeschreibung müssen so ausführlich sein, dass auch Menschen mit geringen Kenntnissen der Anatomie mit dem Hilfsmittel arbeiten können. Idealerweise lassen sie sich ohne Partner einsetzen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Hilfsmittel leicht und einfach zu reinigen sind. Da sie in der Regel direkt am Körper und somit auf der Haut eingesetzt werden, sollten sie auch desinfizierbar und nicht nur mit Wasser zu reinigen sein.

Mindestanforderungen

  • Formstabil, robust, abriebfest, wasserunlöslich und einfach zu reinigen bzw. desinfizierbar
  • Physiologisch einsetzbar für alle von außen erreichbaren Muskelgruppen des Bewegungssystems
  • Ermöglichen gesteuerte Rollbewegungen in mindestens zwei Richtungen
  • Einsetzbar in unterschiedlichen Ausgangsstellungen, wie z. B. im Liegen, im Stehen an der Wand
  • Ausführliche Handhabungs- und Übungsbeschreibung verfügbar

Außerdem sinnvoll

  • Werden in verschiedenen Härtegraden angebotene

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verschiedene Übungen zur Faszienmassage mit der Actiroll von Togu
verschieden Übungen mit der Blackroll von Togu

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 Übungen mit der Blackroll

Übungen zur Mobilisierung und Regeneration der Muskulatur und der Faszien

Übung 1

 uebung blackroll 1 220

Unterer und mittlerer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Rücken auf die BLACKROLL® und stelle die Beine an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf, hebe das Gesäß an und schiebe dich mit den Beinen vom Becken bis zu den Schulterblattspitzen über die Rolle. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 2

 uebung blackroll 2 220

Unterer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem unteren Rücken auf die BLACKROLL®. Stütze dich mit dem Händen ab und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Rolle durch Beugen und Strecken der Beine den seitlichen unteren Rücken aus. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 3

uebung blackroll 3 220

Oberer Rücken
Ausgangsposition: Lege dich mit dem Oberen Rücken auf die BLACKROLL® und winkle die Beine leicht an.
Ausführung: Verschränke die Hände hinter dem Kopf. Rolle entlang des oberen Rückens langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 4

uebung blackroll 4 220

Gluteus
Ausgangsposition: Setze dich mit dem Gesäß auf die BLACKROLL® und lege den rechten Fuß auf das Knie des linken Beins. Stütze dich mit den Armen nach hinten ab.
Ausführung: Rolle entlang der Gesäßmuskulatur langsam vor- und zurück. Verweile etwa 15 Sekunden auf den Schmerzpunkten.

Übung 5

uebung blackroll 5 220

Vorbeuge
Ausgangsposition: Stelle dich aufrecht in hüftbreitem Stand hin und halte die BLACKROLL® über dem Kopf.
Ausführung: Beuge die Hüfte nach vorne bis der Oberkörper parallel zum Boden steht. Kehre anschließend wieder in die Ausgangsposition zurück. Achte darauf, dass dein Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt.

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Ex- und Impander

Ex- und Impander

Muskeln sind Teamplayer – Was bedeutet das für Ihr Krafttraining?

Muskeln sind keine Einzelgänger, sie funktionieren im Team. Sie haben die Aufgabe, Bewegung zu ermöglichen, genauer gesagt Bewegungen von Gelenken. Gelenke lassen sich nie in nur eine Richtung bewegen, sondern mindestens in zwei – oft sogar in mehrere, je nach Art des Gelenks. So lässt sich ein Kugelgelenk wie die Schulter in einem komplexen Bewegungsablauf in der Pfanne drehen – ein Scharniergelenk wie das Knie lässt sich dagegen nur auf- und zuklappen. Doch alle Gelenke haben eins gemeinsam: Die gegensätzlichen Bewegungsrichtungen werden dadurch ermöglicht, dass jeder Skelettmuskel einen Gegenspieler hat. Deshalb sollte man beim Training auch beide Muskelpartner stärken.

So vermeiden Sie muskuläres Ungleichgewicht

Das wohl berühmteste Beispiel für ein Muskelteam finden wir im Oberarm. Der Bizeps beugt den Ellenbogen, der Trizeps streckt ihn. In der Fachsprache werden solche Teams als Agonisten (Spieler) und Antagonisten (Gegenspieler) bezeichnet.

Solche Muskelteams gibt es nicht nur in den Extremitäten, also in Armen und Beinen, sondern auch am Rumpf. Die Wirbelsäule besteht aus 22 Wirbelkörpern, die durch kleine Gelenke miteinander verbunden sind. Die Muskelsituation im Rumpf ist deutlich unübersichtlicher und viele Bewegungen der Wirbelgelenke sind nicht nur durch zwei Muskelpartner organisiert, sondern durch große Teams. Gerade bei mehrdimensionalen, komplexen Bewegungsabläufen spielen viele Muskeln in Gruppen zusammen.

Unsere Skelettmuskulatur funktioniert also als clever ausgeklügeltes, aber leider auch recht anfälliges System von mit- und gegeneinander arbeitenden Muskelgruppen. Ist beispielsweise das oben beschriebene Spieler-Gegenspieler-Prinzip nicht ausgewogen, kommt es zu einem muskulären Ungleichgewicht, zu sogenannten muskulären Dysbalancen. Sie entstehen immer dann, wenn eine Muskelgruppe stärker arbeitet als es für die Ausführung der Bewegung notwendig wäre, zum Beispiel, weil Muskeln verkürzt sind, oder wenn sie zu wenig arbeiten, zum Beispiel, weil Muskeln überdehnt sind. Darunter leidet nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern oft auch die Körperhaltung. Für eine aufrechte Körperhaltung braucht es nämlich nicht nur eine gute Rücken- sondern auch eine starke Bauchmuskulatur.

Viele Muskeln werden im Alltag und beim Training überbeansprucht während gleichzeitig ihre Gegenspieler vernachlässigt werden. Muskeltraining allein schützt leider noch nicht vor muskulären Dysbalancen. Beim Training ist es deshalb wichtig, immer auch an die Gegenspieler zu denken. Das heißt: Wollen Sie beispielsweise Ihre Rückenmuskeln stärken, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern, dürfen Sie beim Training nicht deren Gegenspieler vernachlässigen, nämlich die Bauchmuskulatur.

Beim Training sollten Sie am besten auf Konzepte und Geräte setzen, die dem Spieler-Gegenspieler-Prinzip Rechnung tragen. Moderne Trainingsgeräte, wie zum Beispiel ein Ex- und Impander, sind dafür gut geeignet.

Wie funktionieren Ex- und Impander?

Expander sind weitläufig bekannt. Diese Fitnessgeräte bestehen aus zwei Handgriffen, die über eine oder mehrere Zugfedern oder Spannseile miteinander verbunden sind. Die Handgriffe werden mit Kraftaufwand auseinandergezogen und ziehen sich anschließend mechanisch wieder zusammen. Der Nachteil von Expandern liegt auf der Hand: Mit ihnen lässt sich kein symmetrisches Training durchführen.

Beim Training mit einem Ex- und Impander ist das ganz anders. Hierbei werden beide Muskelpartner angesprochen. Konkret heißt das: Der Spielermuskel zieht die beiden Handgriffe auseinander und weil sie sich nicht wieder allein aufeinander zubewegen, übernimmt der Gegenspielermuskel das Zusammendrücken.

Ex- und Impander arbeiten beispielsweise mit Reibung als Widerstandselement. Die Reibungsintensität sollte sich individuell einstellen lassen, um den Schwierigkeitsgrad anpassen zu können. Dann kann das Trainingsgerät sowohl in der Therapie als auch beim Anfängertraining und sogar im Hochleistungssport eingesetzt werden.

Ex- und Impander erfüllen zwei Besonderheiten.

  1. Das Gerät ermöglicht ein rein konzentrisches Training. Beim konzentrischen Training verkürzt sich die Muskulatur und der Gegenspielermuskel bekommt einen Dehnungsreiz (symmetrisches Training).
  2. Anders als etwa bei einem Workout mit Fitnessbändern bleibt bei diesen Trainingsgeräten der Widerstand über die gesamten Bewegungsablauf hinweg gleich. Das macht das Training deutlich wirkungsvoller.

Ein weiterer Vorteil von Ex- und Impandern, die mit einer reibungsbasierten Krafteinstellung arbeiten: Sie sind leicht und bieten eine große Sicherheit vor Verletzungen, da sie komplett auf Gewichte verzichten. Das Ergebnis ist ein gelenkschonendes, sicheres und sehr wirkungsvolles Training.

Kann man das Gerät mit wenigen Handgriffen verkleinern, lässt es sich leicht transportieren. So kann man auch unterwegs trainieren. Eine kompakte und leicht verständliche Broschüre sollte die Handhabung des Ex- und Impanders erklären.

Oberkörper und obere Extremitäten profitieren

Ex- und Impander eignen sich vor allem für ein Training des Oberkörpers und der oberen Extremitäten. Muskelgruppen der Arme und des Oberkörpers lassen sich in unterschiedlichen Intensitäten trainieren. Auch Übungen zur Kräftigung der Rotatorenmanschette der Schulter, die vielen Menschen Probleme bereitet, sind möglich. Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund von vier Muskeln und der Sehnenkappe. Sie trägt zur Stabilisierung des Schultergelenkes bei und ermöglicht Drehbewegungen.

Checkliste für rückengerechte Ex- und Impander

  • Der Trainingsreiz sollte sich anpassen lassen. Dazu müssen die Widerstände einstellbar sein. Nicht immer geht es um reines Krafttraining, durch die individuelle Einstellbarkeit kann das Gerät auch gut im therapeutischen Training eingesetzt werden.
  • Wichtig für ein symmetrisches Training (siehe oben) ist, dass der Widerstand über die gesamte Bewegung gleichbleibend ist.
  • Ein geringes Eigengewicht und geringe Größe (ggf. durch Zerlegen) hat den Vorteil, dass sich das Trainingsgerät leicht transportieren lässt.
  • Kompakte und leicht verständliche Broschüre erklärt die Handhabung.
  • Die Übungen sind leicht zu erlernen (mitgeliefertes Übungsprogramm) und sicher umzusetzen.
  • Das Gerät lässt im Gruppentraining einsetzen.

Mindestanforderungen

  • Individuell einstellbare, konstante Widerstände in beide Richtungen
  • Geringes Eigengewicht
  • Desinfizierbar
  • Anwenderfreundlich
  • In unterschiedlichen Ausgangsstellungen verwendbar, zum Beispiel im Stehen, Sitzen, Liegen etc.

Außerdem sinnvoll

  • Zerlegbar
  • Visuelle Skalierung für den Widerstand
  • Wartungsarm
  • Nahezu verschleißfreier Langzeitgebrauch
  • Lässt sich in unterschiedlichen Trainingsformaten einsetzen (Einzel-, Partner-, Gruppentraining)

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Professionelle Fahrradberatungen mit Scanner-System

Professionelle Fahrradberatungen mit Scanner-System

Mit Bikefitting das optimale angepasste Fahrrad finden –
professionelle Beratung im Fachhandel

Es schont die Gelenke, baut Stress ab, macht schlank, stärkt Muskeln und Immunsystem. Nein, nicht die neue Wunderpille aus dem Pharmalabor, sondern Radfahren. Es ist eine der gesündesten Bewegungsformen überhaupt. Doch geht es Ihnen auch so? Viele Fahrradfahrer klagen über Taubheitsgefühle in Händen und Füßen sowie Kniebeschwerden oder Schmerzen auf dem Sattel. Schuld ist dann nicht unbedingt die mangelnde Fitness, sondern eine falsche Sitzposition auf dem Fahrrad. Mit einem so genannten Bikefitting können Sie das aber leicht beheben.

Was ist ein Bikefitting?

Der Begriff stammt aus dem englischen und heißt so viel wie angepasstes Rad. Und genau darum geht es auch: Das Rad soll möglichst optimal zum Fahrer passen. Und das lässt sich mit einem richtig eingestellten Lenker und Sattel sowie den passenden Griffen und Pedalen auch gut umsetzen. Natürlich spielt auch das Fahrrad an sich eine wichtige Rolle. Denn je nachdem, ob Sie mit einem Citybike, Trekking-, MTB oder Rennrad unterwegs sind, haben Sie eine andere Oberkörperneigung. Bei einem professionellen Bikefitting geht es darum, all diese Dinge genau für Sie zu analysieren.

Wie läuft ein althergebrachtes Bikefitting ab?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Bikefittings. Besonders aufwendig ist der Besuch bei einem erfahrenen Bikefitter. Dieser nimmt Rad und Radler genau unter die Lupe und leitet so die optimale Einstellung für Ihr Rad ab. Dafür müssen Sie in der Regel auf einem stationären Fahrrad Platz nehmen. Der Bikefitter geht dann Schritt für Schritt auf Ihre Bedürfnisse und Vorlieben ein und ermittelt so die richtigen Einstellungen, die dann auf Ihr Wunschfahrrad übertragen werden. Vorteil, Sie erhalten eine gute Einstellung. Nachteil, es kann viel Zeit in Anspruch nehmen und ist entsprechend kostenintensiv.

Die optimale Weiterentwicklung: Modernes Bikefitting mit Scanner-System

Das moderne Bikefitting baut auf dem konventionellen Bikefitting auf und macht sich darüber hinaus die heutigen modernen Errungenschaften zu nutze. Soll heißen, geschultes Fachpersonal nutzt moderne Scanner-Systeme zur Datenermittlung. Bei diesem professionelle Beratungstool wird mit einem speziellen Kamerasystem und einem standardisierten Fahrradmodell gearbeitet. Sind Sie nicht sicher welcher Fahrradtyp für Sie der richtige ist, kann dies an Hand verschiedener Sitzpositionen 1:1 simuliert werden. Es unterstützt den Verkäufer Ihr Wunschfahrrad für gesunden Fahrspaß zu konfigurieren. Beim Bikefitting muss das Standfahrrad so konzipiert sein, dass zahlreiche Einstellungen und Veränderungen leicht umzusetzen sind. Verschiedene Sitzpositionen und unterschiedliche Fahrradkomponenten wie Griffe, Lenker, Pedale und Sattel können Sie so in kurzer Zeit schnell erleben und ausprobieren. Und das ohne von einem Fahrrad auf das nächste zu wechseln und bei Wind und Wetter nach jeder Einstellungsänderung eine Runde nach der anderen im Hof des Fahrradhändlers zu drehen.

Folgende Anpassungen gehören für eine ergonomische Radeinstellung dazu:

  • Das Verstellen von Sitzrohrwinkel, Oberrohrlänge, Lenkerüberhöhung und Vorbaulänge
  • Ein schneller Sattel- und Lenkerwechsel
  • Das zügige Einstellen von Sattelhöhe und Sattelneigung
  • Die horizontale Sattelverstellung (Knielot)
  • Ein unkomplizierter Wechsel unterschiedlicher Griffe

So lässt sich in kurzer Zeit die ideale Fahrradeinstellung und die individuell passenden Komponenten für Ihr Rad ermitteln. Und das auch in Bewegung und nicht nur starr sitzend. Hinzu kommt, dass Sie sich auf einem Bildschirm sehen und die Veränderungen auch optisch nachvollziehen können. Die ermittelten Werte lassen sich anschließend problemlos auf Ihr Wunschfahrrad übertragen. Egal ob Citybike, Trekkingrad, Mountainbike oder Rennrad – der Weg zum ergonomisch perfekt eingestellten Fahrrad ist so ganz leicht.

Eine Übersicht von Fachgeschäften mit AGR-zertifizierten Scanner-Systemen finden Sie übrigens unter www.ergotec.de/haendlersuche.

Checkliste für Fahrradberatungen mit Scanner-System

  • Grundsätzlich soll ein professionelles Beratungstool für qualifiziertes Fachpersonal dabei unterstützen, die für Sie ergonomisch korrekte Fahrposition und den besten Fahrradtyp zu ermitteln.

  • Es muss den Verkäufer bei der Auswahl der für Sie geeigneten Komponenten unterstützen. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, sozusagen „beim Fahren auf dem Standfahrrad“ unterschiedliche Komponenten zu erproben.
  • Über ein Scanner-System müssen folgende Faktoren und Einstellungen berücksichtigt werden:

            • die Sattelhöhe und Sattelneigung
            • die horizontale Sattelverstellung (Knielot)
            • die Einstellung des Lenker-/Sattelabstands
            • die Einstellung des Sitzrohrwinkels
            • Lenkerhöhe/ Lenkerüberhöhung
            • die Cockpiteinstellung
            • die Schuhpositionierung

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Wilhelm Humpert GmbH & Co. KG
Erlenstrasse 25
58739 Wickede/Ruhr
Tel. 02377/9183-0
Fax 02377/9183-90
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Bodenbeläge für Functional Training

Bodenbeläge für Functional Training

Functional Training – effektiver trainieren auf dämpfenden Böden

Mehr Kraft und Energie, ein begehrenswerter Körper und eine robuste Gesundheit – wer wünscht sich das nicht? Mit Functional Training, dem aktuellen Bewegungstrend, ist jeder in der Lage, diese Ziele zu erreichen.

Dabei handelt es sich um ein intensives, abwechslungsreiches und sehr effektives Ganzkörpertraining. Bei den Übungen arbeitet man entweder mit dem eigenen Körpergewicht oder mit speziellen Geräten wie Kettle Bells, Sandbag oder Ähnlichem. Der Körper wird geformt und die Muskeln gestärkt – ideale Voraussetzungen, um irgendwann einmal sagen zu können: „Rückenschmerzen? − Kenne ich nur vom Hörensagen.“

Das Workout findet im Stehen, Sitzen und Liegen statt, beinhaltet viele Sprünge und andere dynamische Bewegungen. Deshalb kommt den dämpfenden Eigenschaften des Bodenbelags eine besondere Bedeutung zu.

bodenbeläge für functional training

Verletzungen können vermieden werden

Das gilt insbesondere für Anfänger, sportliche Wiedereinsteiger (deren Muskulatur noch nicht so gut ausgeprägt ist) und Menschen mit Übergewicht. Denn ihre Muskulatur ist noch nicht in der Lage, die sogenannten passiv auftretenden Kraftspitzen abzufangen, die beim Functional Training auftreten. Nur ein guter Untergrund kann diese Belastung für den Körper optimal kompensieren - damit Verletzungen gar nicht erst entstehen.

Idealerweise besteht ein solcher Boden aus einem dauerelastischen Material, welches in der Lage ist, die Gelenkbelastung durch seine dämpfenden Eigenschaften zu reduzieren, und zwar bei allen Trainingsanforderungen. Bei den Übungen, die im Liegen oder auf der Seite ausgeführt werden, ist ein gut dämpfender Bodenbelag zudem eine Wohltat für Knochen und Gelenke. Wer liegt schon gerne mit seinen Hüftknochen oder den Schultern auf einem brettharten Boden?

Bei vielen Übungen im Bereich des Functional Trainings halten Hände und Unterarme den Kontakt mit dem Boden. Gute Dämpfungseigenschaften schonen dann die empfindlichen Bereiche des Schultergürtels sowie der Hals- und Brustwirbelsäule. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Training auf einem dämpfend-elastischen Boden sehr viel effektiver ist.

Checkliste für rückengerechte Bodenbeläge für Functional Training

  • Grundsätzlich müssen Gelenkbelastungen reduziert und das komfortable Abstützen von Knien, Hüftgelenken, Ellbogen oder Händen unterstützt werden.
  • Da auf die Böden eine hohe Belastung durch das Körpergewicht und die Trainingsgeräte einwirkt, müssen die elastischen Eigenschaften dauerhaft gewährleistet werden können.
  • Die Dämpfungseigenschaften müssen so ausreichend sein, dass keine zusätzlichen Trainingsmatten erforderlich sind.
  • Unterschiedliche Räume erfordern variable Einsatzmöglichkeiten. Entsprechend sollen die Böden flexibel konzipiert und individuell einsetzbar sein sowie an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden können.
  • Sogenannte Anlaufkanten (Abschrägung) im Randbereich verringern Stolpergefahren und erleichtern den Transport und das Aufstellen von Trainingsgeräten auf dem Bodenbelag.
  • Eine hygienische und rutschfeste Oberfläche ist ebenso wichtig wie eine optimale Dämpfungsleistung des Bodens.

Mindestanforderungen

  • Erfüllt sicherheitstechnische Kriterien
  • Reduziert Gelenkbelastungen
  • Ist dauerhaft elastisch
  • Erfordert keine zusätzlichen Trainingsmatten
  • Ist individuell an den Raum anpassbar
  • Hat eine Anlaufkante
  • Verfügt über eine robuste, reinigungsfreundliche und rutschfeste Oberfläche
  • Isoliert Kälte und Wärme
  • Ist ohne Verklebung am Untergrund verlegbar
  • Verhindert das Eindringen von Schweiß
  • Ermöglicht den Einsatz von weiteren Trainingsgeräten

Außerdem sinnvoll

  • Der Bodenbelag sollte in unterschiedlichen Farben mit optisch abgesetzten Markierungen bzw. Beschriftungen angeboten werden.

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81825 München
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grafik gedämpfter sportboden.

Trainingsboden für Functional Training

Was ist der funktionale Boden? - BK SPORT

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Balancekissen

Balancekissen

Training mit Maximaleffekt und Tiefenwirkung

Rückentraining mit einer Kräftigung auch der kleinsten Muskeln bis in die Tiefe bringt maximale Trainingseffekte. Es gibt Hersteller, die dies erkannt haben und Produkte entwickeln, die ein solches Training wirkungsvoll unterstützen.

Frau auf Balancekissen

Luftgefüllte Geräte mit einer bzw. zwei Luftkammern, die mit einer Pumpe individuell einstellbar sind, bieten eine dynamische Unterlage und dienen somit als Trainingsgerät für mehr Stabilität und Koordination. Diese Übungsgeräte eignen sich sehr gut zum sensomotorischen Training, als instabile Unterlage für zahlreiche Ausgangspositionen, wie beid- oder einbeiniges Stehen, Knien, Sitzen und Liegen. Die destabilisierende Wirkung der Geräte führt zu einer Aktivierung der Steuerungsfunktionen des Gehirns. Dadurch werden Koordinationsfähigkeit und Reaktionsvermögen geschult sowie Körperhaltung, Zehen- und Fußfunktionen und Bewegungsabläufe verbessert.

Durch die Luftfüllung und das spezielle Material sind die Geräte leicht zu transportieren, sehr langlebig und leicht zu pflegen. So können Sie ohne großen Platzbedarf überall die Übungen durchführen.

Verschiedene Formen stehen zur Auswahl

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Formen und Anwendungsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist die Auswahl des richtigen Gerätes, das zu den individuellen Zielen passt. Außerdem sollte man auf hochwertige Ausführung und Qualitätsmerkmale für eine sichere, wirkungsvolle und nachhaltige Anwendung achten.

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Der „Jumper“ zum Beispiel bringt Spaß und Dynamik in das Rückentraining und ist für die ganze Familie geeignet. Die Druckverteilung gewährleistet ein gelenkschonendes Training und eine extrem dynamische Rückfederung mit Trampolineffekt. Außerdem sorgt die rutschfeste Oberfläche für ein sehr sicheres Training.

Mit einem Balancekissen, wie dem „Dynair Ballkissen XXL“ oder dem „Dynair Extreme“, lässt sich die Rumpf- und Rückenmuskulatur sehr gut trainieren und Sie sind bestens für den Alltag gerüstet. Mit seinen 80 cm Durchmesser ist das „Dynair Extreme“ groß genug zum Training des kompletten Körpers. Durch die Luft im Inneren nimmt es die sanften Schwingungen des Körpers auf und gibt sie an die Wirbelsäule weiter. Egal, ob zu Hause oder im Studio, die mitgelieferte Übungsanleitung macht ein Training überall möglich. Stehübungen sind auf den beiden Ballkissen auch möglich, sollten aber aufgrund der hohen Instabilität nur mit Hilfestellung durchgeführt werden.

Ein kleineres Balancekissen, wie das „Dynair-Ballkissen“ oder „Balance & fit“, unterstützt als gelegentliche dynamische Unterlage das rückengerechte bewegte Sitzen, trainiert die Wirbelsäulenmuskulatur und ist gleichzeitig als Balancetrainingsgerät einsetzbar. Das „Dynair Pro“ verbindet eine feste Unterlage mit einem weichen luftgefüllten Balancekissen und ist dadurch im sensomotorischen Training und in der Therapie äußerst vielseitig verwendbar.

Ein luftgefülltes Balancekissen, wie der „Aero-Step XL“, bietet auf Grund der Vielseitigkeit für Fortgeschrittene und Profis immer wieder neue Trainingsmöglichkeiten. Durch seine zwei getrennten Luftkammern lassen sich gezielt beide Körperseiten trainieren. Das Training geht intensiver in die Tiefe. Dies gibt den „kleinen“ Muskeln, die die Gelenke stabilisieren, neue ungewohnte Reize. Einkammer-Balancekissen mit niedriger Standhöhe, wie die „Dynair Pads“, sind vor allem für Senioren als Einstieg oder Wiedereinstieg in das Gleichgewichts- und Koordinationstraining geeignet.

Beim „Balance-beam“, „Balance-pad Elite“ und „Balance-pad XLarge“ kommt Schaumstoff mit geschlossenzelliger Struktur statt Luft zum Einsatz.

Durch die längliche Form, die an einen Schwebebalken erinnert, sind beim „Balance-beam“ auch Bewegungsübungen mit mehreren Schritten möglich.

Achten Sie unbedingt auf die Qualität!

Die Sicherheitsansprüche, die Funktionalität sowie ergonomische Anforderungen bei dieser Art von dynamischen Unterlagen müssen optimal erfüllt werden, nur dann ist qualitativ gutes und sicheres Training möglich! Auch wenn Geräte in diesem Produktbereich häufig ähnlich aussehen, so ist insbesondere hier die Aussage „Qualität hat ihren Preis“ absolut zutreffend und ernst zu nehmen. Das Preisniveau ist allerdings recht niedrig, so bleiben diese Balancekissen problemlos finanzierbar und rechnen sich außerdem durch ihre Langlebigkeit.

Generell gibt es enorm vielfältige Möglichkeiten mit solchen Trainingsgeräten zu arbeiten. Der Wiedereinsteiger oder Anfänger findet das für ihn passende Angebot genauso wie der Fortgeschrittene oder Profi. Die Erfahrungsberichte der Nutzer sind durchweg positiv und Spaß macht es obendrein.

Checkliste für rückengerechte Balancekissen

  • Verpackung und beiliegende Gebrauchsanweisung müssen detaillierte Angaben über Qualitätsmerkmale, Herkunft, Herstellerangaben und den spezifischen Anwendungsbereich enthalten.
  • Eine verständliche, fachlich qualifizierte und umfangreiche Anleitung muss beigelegt sein. Auf die Risiken unsachgemäßer Behandlung muss hingewiesen werden.
  • Durch seine Bauweise und seine Materialien sollte das Gerät einen sicheren Kontakt mit der jeweiligen Unterlage (z. B. Stuhl, Boden) garantieren. Es darf bei der Benutzung nicht wegrutschen. Eine funktionelle, dynamische Unterlage für unterschiedliche Ausgangsstellungen (Stehen, Sitzen, Liegen) muss sichergestellt sein.
  • Eine genügend große Stand- bzw. Sitzfläche sollte gegeben sein.

      Mindestanforderungen

  • Für jede Person individuell nutzbar (nach Einweisung)
  • Sicherer Bodenkontakt, darf nicht wegrutschen
  • Bietet funktionelle, instabile Unterlage
  • Für unterschiedliche Übungen einsetzbar
  • Flexible Bauweise
  • Leicht reinigungsfähig
  • Verständliche, umfangreiche Trainingsanweisung

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AIREX AG
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5643 Sins
SCHWEIZ
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Fax +41 41/78 96 660
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grafik intensives training mit balancekissen

Jumper mini von TOGU, Das Trainingsgerät für Balance und Koordination, Trampolin-Ball

Übungen mit dem Dynair Pro

Übungen zur Stärkung der Muskulatur.

Übung 1

Dynair pro1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur, Gesäß und Oberschenkelrückseite
Legen Sie sich in Rückenlage und platzieren Sie mit angestellten Beinen Ihre Fersen auf das Dynair Pro. Heben Sie nun langsam Ihr Gesäß an, bis Ihr Becken in Verlängerung zu den Knien steht. Halten Sie diese Position und achten Sie darauf, dass Ihr Gesäß nicht an Höhe verliert. Senken Sie nun langsam Ihr Gesäß wieder ab. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal.

Übung 2

Dynair Pro2 220

Stärkt die Bauchmuskulatur
Setzen Sie sich gerade auf das Dynair Pro. Ihr Köpermittelpunkt liegt etwas hinter dem Ballkissen-Zentrum. Nehmen Sie ihre Hände seitlich an den Kopf und gehen Sie langsam mit einem gestreckten Oberkörper nach hinten. Atmen Sie beim nach Hinten gehen aus und beim Aufrichten wieder ein. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 3

Dynair Pro3 220

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Stützen Sie sich seitlich mit Ihrem Unterarm auf das Dynair Pro ab. Achten Sie darauf, dass der Ellenbogen senkrecht unter Ihrer Schulter auf der Mitte des Kissens positioniert ist. Ihre Beckenknochen zeigen gerade nach vorne und ihr Köper ist in einer Linie. Heben Sie nun den oberen Arm und das obere Bein an. Halten Sie diese Position kurz und wiederholen Sie diese Übung ca. 10-15 Mal. 3 Durchgänge auf jeder Seite.

Übung 4

Dynair Pro4 220

Stärkt den kompletten Körper
Drehen Sie das Dynair Pro mit der Platte nach oben um und gehen Sie in eine Stützposition. Ihr Köper ist in einer Linie gestreckt. Die Bauchmuskulatur aktiviert. Verlagern Sie ihr Körpergewicht von rechts nach links. Jede Seite 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übungen mit dem Dynair XXL

Übungen zur Stärkung und Mobilisation

Übung 1

DynairXXL1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur
Legen Sie sich in Bauchlage auf das Dynair XXL und bringen Sie ihre Arme über den Kopf nach vorne. Kommen Sie in eine komplette Körperspannung und ziehen Sie hierbei Ihren Oberkörper leicht nach oben, Ihre Füße heben sich vom Boden ab. Drehen Sie sich nun mit dem Oberkörper nach rechts und links im Wechsel zur Seite auf. Nehmen Sie Ihren Kopf mit. Jede Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 2

DynairXXL2 220

Stärkt die schräge Bauchmuskulatur
Legen Sie sich mit Ihrem Oberkörper in Rückenlage auf das Dynair XXL. Ihre Beine sind angestellt und ihre Hände unterstützen leicht ihren Kopf. Kommen Sie nun etwas mit dem Oberkörper nach oben und drehen Sie sich von hier kontrolliert nach rechts, zurück zur Mitte und nach links. Arbeiten Sie ca. 15 Mal zur jeder Seite. Atmen Sie gleichmäßig. 3 Durchgänge.

Übung 3

DynairXXL3 220

Stärkt die seitliche Rumpfmuskulatur
Legen Sie sich in Seitlage über das Dynair XXL. Ihre Beckenknochen befinden sich senkrecht übereinander. Ihr Kopf ruht auf dem unteren, ausgestreckten Arm. Ziehen Sie nun Ihren Oberkörper seitlich nach oben. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal auf jeder Seite. 3 Durchgänge im Wechsel.

Übung 4

DynairXXL4 220

Mobilisation und Kräftigung des unteren Rückens
Setzen Sie sich mittig auf das Dynair XXL, Ihr Oberkörper ist aufrecht ihre Beine in einem lockeren Schneidersitz. Kippen Sie nun Ihr Becken kontrolliert nach rechts uns links. Ihr unterster Rippenbogen nähert sich dabei dem jeweiligen Beckenkamm an. Jede Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übungen mit dem Jumper

Übungen zur Kräftigung der Muskulatur

Übung 1

jumper1 220

Stärkt die gesamte Bauchmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Jumper. Aktivieren Sie ihre gesamte Rumpfmuskulatur und heben Sie ihre Extremitäten an. Das rechte Bein wird ausgestreckt, das linke Bein abgewinkelt. Gleichzeit der linke Arm über den Kopf ausgestreckt und der rechte Arm parallel zum Körper positioniert. Wechsel. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 pro Seite. 3 Durchgänge.

Übung 2

Jumper2 220

Stärkt die Muskulatur der LWS und der hinteren Oberschenkelmuskulatur
Legen Sie sich in Rückenlage und platzieren Sie mit angestellten Beinen Ihre Füße auf dem Jumper. Heben Sie nun Ihr Gesäß an. Aus dieser Position strecken Sie ein Bein in Verlängerung des Oberschenkels nach vorne aus. Achten Sie darauf, dass Ihr Gesäß nicht an Höhe verliert. Wiederholen Sie diese Übung im Wechsel ca. 10 Mal auf jeder Seite. Dazwischen immer wieder das Gesäß absenken. 3 Durchgänge.

Übung 3

Jumper3 220

Stärkt die komplette Rumpfmuskulatur und Beine
Drehen Sie den Jumper um, sodass die schwarze Platte nach oben zeigt. Gehen Sie in eine Stützposition und achten Sie auf eine gerade Körperhalten. Bringen Sie nun im Wechsel einen Fuß seitlich zum Jumper nach vorne und stellen Sie ihn wieder zurück. Jede Seite 10-15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Jumper4 220

Kräftigung der seitlichen Rumpfmuskulatur
Legen Sie sich seitlich über den Jumper. Stützen Sie sich auf Ihren Unterarm ab und achten Sie darauf, dass der Ellenbogen senkrecht unter Ihrer Schulter positioniert ist. Die Beckenknochen stehen senkrecht übereinander. Ziehen Sie nun die geschlossenen Beine gestreckt aus ihrer Taille nach oben und senken Sie sie wieder ab. Wiederholen Sie 10-15 Mal diese Übungen. 3 Durchgänge im Wechsel.

Übungen mit den Balance-pads

Übungen zur Mobilisation, Dehnung und Stabilisierung

Übung 1

balancepad1 220

Beidseitige Arm-Bein-Waage
Ausgangsposition: Bauchlage. Arme nach vorne ausstrecken, Beine öffnen, Fußspitzen zeigen nach außen.
Übung: Oberkörper, Arme und Beine gleichzeitig heben und senken. 16 mal wiederholen.

Übung 2

balancepad2 220

Dehnung Hüftbeuger
Ausgangsposition: Aus 4-füssler-Stand ein Bein gebeugt nach vorne stellen, Hände auf den Po.
Übung: Po in Richtung vordere Ferse schieben, dabei gleichzeitig nach unten ziehen.
Variation: Führen Sie Ihren Unterschenkel Richtung Po, indem Sie Ihren Fuß umfassen. Halten Sie die Position, danach Seitenwechsel.

Übung 3

balancepad3 220

Inline Lunge mit Rotation
Inline Lunge Position einnehmen. Die Ferse schließt an das Knie in einer Linie an, die Hände sind in den Nacken gelegt und der Rumpf rotiert 90 Grad zur vorderen Beinseite.
Wirkungen: Stabilisiert die Hüftachse.
Variationen: Die Augen schließen.
Dauer: 15 – 30 Sek., danach Beinwechsel

Übung 4

balancepad4 220

Rückenlage
Rückenlage einnehmen und den Rücken mit langen Armen überstrecken.
Wirkungen: Dehnung der Brustmuskulatur und Mobilisation der Brustwirbelsäule. 15 – 30 Sekunden halten.

Übungen mit dem Dynair Ballkissen Senso

Übungen zur Stärkung der Muskulatur

Übung 1

Ballkissen1 220

Stärkt die gesamte Rückenmuskulatur, Gesäß und
Oberschenkelrückseite
Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und platzieren Sie das Ballkissen mittig unter einem Knie. Heben Sie nun das andere Bein gestreckt nach Hinten an. Halten Sie das Becken und den Rücken gerade, ziehen Sie den Bauchnabel fest nach Innen. Wippen Sie nun mit dem gesteckten Bein ca. 15 Mal leicht Richtung Decke. Wiederholen Sie diese Übung 3 Mal auf jeder Seite.

Übung 2

Ballkissen2 220

Stärkt die Rumpfmuskulatur
Setzen Sie sich gerade auf das Ballkissen. Ihr Köpermittelpunkt liegt etwas hinter dem Ballkissen-Zentrum. Heben Sie nun beide Füße vom Boden ab und balancieren Sie Ihren Körper aus. Halten Sie diese Position ca. 10-15 Sekunden und Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal.

Übung 3

Ballkissen3 220

Stärkt die schräge Rumpfmuskulatur
Setzen Sie sich mittig auf das Ballkissen und stellen Sie Ihre Füße angewinkelt vor sich ab. Der Rücken ist gerade, die Bauchmuskulatur aktiviert. Nehmen Sie nun einen Gegenstand auf Höhe des Brustbeines zwischen die Hände und drehen Sie sich abwechselnd aus der Körpermitte nach rechts und nach links. Die Schultern sind tief, der Kopf wandert mit. Jeder Seite ca. 15 Mal. 3 Durchgänge.

Übung 4

Ballkissen4 220

Stärkt die obere Rückenmuskulatur
Stehen Sie aufrecht und nehmen Sie das Ballkissen auf Höhe Ihres Brustbeins in die Hände. Achten Sie darauf, dass die Ellenbogen auf Höhe der Schultern zur Seite zeigen und die Schultern nicht angehoben werden. Ziehen Sie nun das Ballkissen auseinander. Ihre Schulterblätter nähern sich der Wirbelsäule an. Wiederholen Sie diese Übung ca. 15 Mal. 3 Durchgänge, dazwischen die Arme senken und auslockern.

  

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